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[RPG] Das grosse Sims 4 RPG

Kommentare

  • RipzhaRipzha Member
    bearbeitet Juli 2021
    Ort: Oasis Springs - Dels Camper
    Charaktere: Delsyn / Marga
    Geschichtsstrang: "Auf den Ball... Prost!"


    Del sitzt im Camper über einer Tasse Tee und starrt ins Leere. diverse Szenarien spielen sich vor seinem inneren Auge ab. Was wird passieren wenn seine Gesundheit sich verschlechtert? Und was passiert mit den Sims die es nicht wussten. Wie Blaze zum Beispiel und was passiert wenn... ein lauter Motor holt Del zurück. Er sieht auf, kommt blinzelnd zu sich. Sind wieder ein paar Angeber auf der Strasse? Delsyn grinst. Er hat schon ein paar mal gesehen wie hier kleine Rennen und Strassentreffen veranstaltet wurden. Hier in der Gegend kann man das gut machen. Man hat genug Zeit um zu flüchten. Zum Beispiel vor seinem Nachbar Bertram, dem das Motorengeheul scheinbar gar nicht gefällt. Delsyn steht auf um nachzusehen, öffnet die Tür und sieht gerade noch ein Motorrad davon fahren. Sein Blick schweift zu... Marga die mit ein paar Einkäufen beladen Anstalten macht in seine Richtung zu kommen. Er geht lächelnd auf sie zu. "Marga. Hallo. Wie gehts?" fragt er mit verwundertem Unterton.

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    Während sie noch der Staubwolke nachblickt, die Keito im Wegfahren hinter sich her zieht, lässt Delsyns Stimme hinter ihr Marga herumfahren. Sie lächelt erfreut, als sie ihn sieht. "Ach Del, wie schön, du bist ja schon da! Gerade wollte ich dir einen kleinen Besuch abstatten.!"Lächelnd hebt sie die Tüte mit den Kavawurzeln hoch. "Ich komme gerade von einer..." sie macht eine winzige Pause."...neuen Freundin, die mir eine sehr interessante Wurzel mit gegeben hat. Kava, sagt dir das was?"

    Delsyn grinst. „Auf jedenfall. Hast du vor eine Zeremonie abzuhalten?“ er erinnert sich gut an das Pfeffergewächs als er einen Abstecher nach Hawaii gemacht hat.

    Zweimal blinzelnd guckt ihn Marga groß an. "Ähm...eine Zeremonie?" Sie denkt kurz an ihr Zusammensein mit Elani. " So hätte ich das jetzt nicht ausgedrückt...ich meine...wir haben Schnaps oder etwas ähnliches davon getrunken , aber eine Zeremonie? Das war's wohl eher nicht." Sie schüttelt den Kopf. "Aber das meinst du doch nicht damit, oder?"

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    Sein Grinsen wird noch etwas breiter, dann schüttelt er belustigt den Kopf. "Man kann es auch zum Spass trinken. Komm, willst du dich setzten? Was zu trinken?"

    Marga , noch immer über die Zeremonie nachgrübelnd, lässt sich gerne in Richtung Camper lotsen. "Ja, gerne. Du wirst es nicht glauben, aber die Fahrt auf dem Motorrad hat durstig gemacht." Sie schlägt sich vor die Stirn und bringt damit die Tüte in ihrer Hand ordentlich ins Schlenkern.. "Ich hab's dir noch gar nicht erzählt." Sie bleibt stehen und schaut Delsyn direkt an. "Ich bin gerade auf einem ziemlich flotten Zweirad hierher gebracht worden...vom Sohn meiner neuen Freundin.Glaubst du mir das?! Ich glaub's selber kaum...und jetzt, da die Wirkung dieses Kavatrunks nachgelassen hat, bin ich mir sicher dass ich es auch nicht mehr wagen würde." Immer noch sind ihre Augen groß, während sie erzählt. "DAS würde ich mich wohl nicht mehr trauen glaub ich und Verschiedenes wofür ich eine Zusage gemacht habe wohl auch nicht mehr...vielleicht war das doch eine Zeremonie...eine " Von der Maus zur Löwin" Zeremonie...und wenn die Wirkung nachlässt wird man ganz schnell wieder zum grauen Mäuschen." Ihr Ton nimmt eine verzagte Färbung an, während sie sich wieder in Bewegung setzt und schließlich mit einem Stoßseufzer in einem von Dels Campingstühlen landet.

    Delsyn lacht. "Ja zu sagen ist gar nicht so schwer. Das solltest du öfter tun." Er lässt sie sich hinsetzten und will zum Camper gehen um Gläser zu holen.

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    Ja sagen? Dieser Satz fesselt kurz Margas Aufmerksamkeit. Sie schaut Del an und meint dann, "Ich weiß ja nicht. Das letzte Mal als ich 'Ja' gesagt habe, dachte ich auch nicht dass es mit einem Dauerlager auf der Wohnzimmercouch umgeben von Flaschen enden wird....wer weiß was diesmal auf mich zu kommt. Ob mir 'Ja' sagen wirklich Glück bringt? Vor allem wenn es um sowas Wichtiges geht...eine Großveranstaltung und ich mitten drin! Wo ich doch nie unter Menschen komme sonst. Und ich trage mit Verantwortung für das Gelingen des Festes...oh mein Gott...! Worauf hab ich mich da bloß eingelassen"

    "Naja..." Del dreht sich um bevor er seinen Weg zum Camper fortsetzt. Er denkt kurz über die Beziehung zwischen Marga und Bertl nach, entschliesst sich jedoch nichts zu sagen da er darüber nicht all zu viel weiss ausser dem was er gesehen hat bisher. "'Ja' öffnet dir Türen zu allen möglichen neuen Erlebnissen und Erfahrungen.... selbst wenn sie sich dann als schlecht herausstellen, lernen wirst du auf jedenfall daraus." Er wirft ihr ein warmes Lächeln zu. "Ich hol eben die Getränke. Dann kannst du mir erzählen was es mit dem Fest für das du verantwortlich bist auf sich hat." Er dreht sich zwinkernd um und geht.

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    Mit Gläsern und zwei Flaschen kommt er wenig später wieder heraus. Er setzt sich hin und schenkt Marga und sich ein. "Saft, frisch aus dem Garten Töpfer." grinst er. "Übrigens," fällt ihm ein, "auf Hawaii wird Kava für viele Anlässe verwendet. Es gibt über 30 Sorten habe ich mir sagen lassen. Ich war aber auch an keiner religiösen oder kulturellen Zeremonie. Es ist eher sowas wie ein hawaiianisches Feierabendbier. Ein bisschen würziger.." Er zuckt lächelnd die Schultern. "Aber es hat bei dir wohl den gewünschten Effekt gehabt. Es soll ja schliesslich entspannen und die Muskeln lockern."

    "Oh!" Marga blickt erfreut auf. "Da bin ich aber mal gespannt." Sie schnuppert kurz an ihrem Glas und probiert dann. "Aroma und Geschmack vom Feinsten...diese Töpfers sind wohl genauso gute Gärtner wie du ein Braumeister." Sie schmunzelt vergnügt in seine Richtung. Langsam entspannt sie sich wieder ein wenig. Dann fällt ihr ein, dass sie ja Del noch etwas von der geheimnisvollen Wurzel abgeben wollte. Schnell holt sie eine davon aus der Tragetasche und legt sie auf den Tisch. "Hier, zur freien Verwendung. Ich werde sie in meinem Garten anbauen und wenn du mal irgendwelche Zeremonien planst, dann kannst du jeder Zeit kommen und dir etwas davon holen." Sie grinst ein wenig. "Und wirst mich dann hoffentlich dazu einladen...um meinen Horizont zu erweitern." ergänzt sie mit einem leisen Kichern.

    "Natürlich." grinst er zurück. Die Wurzel wird auch zu medizinischen Zwecken verwendet, doch er beschliesst davon jetzt nichts zu erwähnen. Er sieht Marga an und erkennt dass sie mit den Gedanken wo anders hin abschweift.

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    Den Saft in ihrem Glas leicht schwenkend lehnt sich Marga im Stuhl zurück und atmet tief durch. "Ja, das Fest..." Ihr wird schon wieder leicht bang zumute."Es geht um einen Schulball an der Brindleton Highschool." Sie schaut auf."Die Schule, die unser Adrian und dein Bruder Sullivan besuchen." ergänzt sie, weil sie nicht sicher weiß, ob Delsyn im Bilde ist. "Ja, also...ich habe zugesagt ein paar Speisen zuzubereiten und ...jetzt kommt's...das Buffet zu beaufsichtigen und überhaupt ein wenig nach dem Rechten zu sehen, bis meine Freundin Elani von einer Wohltätigkeitsveranstaltung zurück ist, die parallel dazu stattfindet." Sie blickt ihr Gegenüber an und merkt, wie sich ein Kloß in ihrer Kehle bildet. "Dabei machen mir Menschenmengen Angst, Del!" Sie bekommt leicht wässrige Augen. "Wenn nicht die Kava gewirkt hätte und Elani nicht eine solch liebe Person wäre, hätte ich bei sowas NIEMALS zugesagt. Dazu kommt noch, dass sie mir nicht sagen konnte, wie lange ich das da allein stemmen soll."

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    "Schulball was?" Delsyn erinnert sich an den eigenen Abschlussball. Ein paar Schüler haben was vorgespielt und gesungen und danach... Er weiss gar nicht mehr so genau, ausser dass sie sich heimlich betrunken hatten. Er grinst. "Du wirst doch nicht die einzige Erwachsene in einem Raum voller Teenager sein, oder?"

    Marga guckt wie ein erschrecktes Reh im Scheinwerferlicht. "Wenn ich das richtig verstanden habe, sollen schon noch andere Eltern helfen, aber...bis Elani und die Rektorin kommen...bin ich allein am Buffet und muss da auch für Ordnung sorgen, weißt du. Wenn da Streit ausbricht wegen irgendwas oder jemand sich daneben benimmt, muss ich eingreifen und das regeln...das ist ziemlich furchteinflößend."

    "Sind doch nur Teen..." Delsyn grinst als ihm bewusst wird was er da sagt. An Hand von Margas Sohn vielleicht nicht unbedingt ein gutes Argument. "Die Kids sind doch sowieso mit sich selbst beschäftigt." Er überdenkt grade das worst case Szenario in dem die Kantine sich in das Kriegsgebiet einer ausgewachsenen Essensschlacht verwandelt... und Marga mitten drin, verschupft und keinen Ton heraus bringend. "Also, wenn du Hilfe brauchst..." beginnt er noch darüber nachdenkend ob ihm das überhaupt gestattet ist.

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    Zeichnet sich da ein Hoffnungsschimmer am Horizont ab? Marga blickt Delsyn mit einem zaghaften Lächeln an. "Du bietest mir deine Hilfe an?" Das Lächeln breitet sich aus. "Das wäre ja ganz wundervoll, Del!" Sie überlegt kurz. "Weißt du, du brauchst gar nicht viel tun, nur da sein und wenn es irgendwo brennt eingreifen. Die Essensausgabe und am Buffet bedienen, das stemme ich schon." Sie schmunzelt leicht. "Da sage ich 'Ja' dazu und das ist wirklich eine ziemlich aufregende Erfahrung für mich."

    Delsyn blickt auf. Schein wohl in Ordnung zu sein. "Kein Problem. Dann heisst es wohl Back to School, was?" Er hebt sein Glas gegen ihres zum Anstossen. So abwegig ist das ganze nicht mal. Eltern werden gebeten Büffets zu überwachen, warum dann nicht auch ältere Geschwister.

    "Oh ja, darauf stoßen wir an, Del!" Marga strahlt jetzt übers ganze Gesicht. "Da fällt mir so ein Stein vom Herzen...weißt du, manchmal reicht es schon, wenn man weiß, dass jemand da ist...einen unterstützt falls man Hilfe braucht." Dieses Gefühl hat sie schon lange nicht mehr gehabt und freut sich daher um so mehr. Das Klirren der Gläser ist wie eine Bestätigung dieses wunderbaren Gefühls.

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    (in Zusammenarbeit mit simscat2)
    Post edited by Ripzha on
  • simscat2simscat2 Member
    bearbeitet Juli 2021
    Ort: Central Park San Myshuno 2
    Charakter: Chip/Denize
    Geschichtstrang: Ende gut...alles gut?


    In eleganten Schlangenlinien fährt Chip mit dem Board bis zum verabredeten Treffpunkt, springt ab und setzt sich auf eine Bank. Er ist nervös. Denize hat er zwar im Unterricht gesehen, aber gesprochen haben sie allein nicht mehr miteinander.
    Er zündet sich eine Zigarette an, bevor er noch anfängt am Daumennagel zu kauen, was er in letzter Zeit erstaunlich gut im Griff hat...aber jetzt wäre so ein Moment. Sie hat ihm nur geschrieben, ob er sie hier im Park treffen will. Was für eine Frage...er vermisst sie jede Minute des Tages, wenn er nicht in ihrer Nähe ist. Mit einem Fuß sein Board hin und her schiebend, schaut sich Chip im Park von San Myshuno um. Er ist lange nicht hier gewesen, gibt ja auch keinen Grund . Wenn, dann ist der Skateplatz die erste Adresse...hier im Park gibt es kaum Möglichkeiten sich beim skaten auszutoben.
    Ein Bodengemälde, schon ein wenig ausgewaschen vom Regen, aber immer noch gut erkennbar fällt ihm auf. Eine Treppe, die scheinbar nach unten führt... ziemlich cool gemacht, da waren richtige Künstler am Werk. Sein Blick schweift zum Kinderspielplatz, wo gerade eine junge Mutter einem brüllenden Kind das Knie bepustet. Ist wohl irgendwo abgestürzt, wahrscheinlich aus dem Piratenschiff...ziemlich nervig das durchdringende Geheule...er zieht an der Zigarette ...hoffentlich kommt Denize bald.

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    Denize geht den breiten Kiesweg entlang, vorbei an den bunt blühenden und duftenden Blume. Sie denkt an Adrian und an Sullivan. An das Festival. Sie weiß, sie hat einen Fehler gemacht und den will sie jetzt wieder gerade rücken. Hoffentlich haben die Jungs inzwischen darüber geschlafen und sind auf dem Teppich zurück.
    Sullivan scheint noch sauer, aber nicht so sauer um ihr nicht bei der Ballvorbereitung zu helfen, was wohl ein gutes Zeichen ist. Und Adrian… Sie weiß er mag sie. Und sie mag ihn auch. Doch irgendwie hat dieses Ereignis eine Kluft gerissen. Vielleicht denkt sie nur wieder zu viel nach und bildet Gedankengänge die völlig irrelevant sind. Gleich ist sie am Treffpunkt, dann hat das Gedankenkarussell hoffentlich bald ein Ende.

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    Als sie ihn auf der Bank sitzen sieht, holt sie tief Luft und lächelt. "Hey." sagt sie und setzt sich neben ihn. Die Knie zusammen die Hände im Schoss. Er kann nicht noch immer sauer sein, sonst wäre er nicht hier. Oder?
    Chip sieht sie näher kommen und augenblicklich beschleunigt sich sein Herzschlag. Wie immer sieht sie toll aus. Sein Blick gleitet über ihre schlanke Gestalt , die langen Beine, die durch die Shorts noch betont werden...sie ist einfach der Hammer.
    Er kann sich zwar ungefähr denken worum es gleich gehen wird, aber sicher ist er sich nicht. Auch nicht über seine eigenen Gefühle, die im Moment leicht widerstreitend sind. Die Freude sie zu hier zu treffen , kollidiert mit dem Wissen, dass sie wahrscheinlich reden will und das Gespräch bestimmt nicht angenehm wird. Chip zieht nochmal nervös an der Zigarette bevor er den Stummel am Boden zertritt. . "Hey." erwidert er ihren Gruß und lächelt leicht zurück.

    Sie sieht ihn von unten herauf an und prüft seinen Gesichtsausdruck. "Es tut mir Leid, dass du und Sul... Blaze euch so gestritten habt. Das hab ich nicht gewollt. Bist du noch sauer?"

    Chip schaut sie an, horcht kurz in sich hinein und ist überrascht, dass er ehrlich sagen kann." Nein..." nach kurzer Pause: "...jedenfalls nicht auf dich."

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    Kurz hebt sich einer ihrer Mundwinkel. Sie will vorsichtig sein mit dem was sie jetzt sagt. "Warum habt ihr euch so schlimm geprügelt?" Keiner der beiden hat ihr in der letzten Festivalnacht erzählen wollen was wirklich passiert war. Und nur weil Blaze sich nicht entschuldigen wollte? Das kann sie sich nicht vorstellen.

    Chip kramt seine Zigaretten heraus und zündet nochmal eine an. Er stellt beide Beine auf sein Board und bewegt es minimal hin und her, während er kurz nachdenkt. "Ich sag's dir ehrlich. Hauptsächlich weil er mir tierisch auf den Sack geht in letzter Zeit mit seiner Geheimniskrämerei. Ist jetzt nicht so wichtig worum's da genau geht, aber die Krönung war, dass ich von dir erfahren musste, dass er mal auf dich gestanden ist....und wie das mit Nadine wirklich gelaufen ist." Er zieht an der Zigarette. "Ich dachte wir vertrauen uns...drauf gesch..."
    Chip schnippt die Kippe weg und schaut Denize jetzt direkt an. "Was ist mit dir? Warst du verliebt in ihn?" Endlich ist ein Teil davon raus, was ihn beschäftigt hat. Chips Blick ruht unverwandt auf Denize. Er will jede Regung in ihrem Mienenspiel aufnehmen.

    "Nein." sagt Denize und blickt Chip aufrichtig an.

    Chip nickt, lächelt dann ein bisschen. "Okay." Er ist erleichtert. Denize ist keine Lügnerin, sie würde in einem so ernsten Gespräch nicht einfach so etwas sagen, damit Ruhe ist oder sie einen Vorteil daraus zieht. Da ist sich Chip sicher. Er lehnt sich zurück, streckt die Beine aus, verschränkt die Arme hinter dem Kopf und schaut sie an:"Dann lass uns Nägel mit Köpfen machen...wusstest du dass er auf dich steht? Damals mein ich...." Wie sich das heute verhält weiß Chip ja immer noch nicht sicher. So viel wie Blaze verheimlicht, kann er sich auch nur raus geredet haben.

    Denize sieht kurz auf ihre Hände, dann zurück zu Chip. "Ja, ich wusste das. Aber Nadine nicht. Und ich hab ihr auch nichts gesagt. Das hätte sie nicht ausgehalten." Denize seufzt. "Es war auch ein wenig mein schlechtes Gewissen was ich beruhigen wollte in dem Blaze sich entschuldigt."

    "Okay...der Ar sch!" entfährt es Chip und er zündet sich noch eine Zigarette an. "Wusst ich's doch! " Er schaut wieder zu Denize. "Zu mir hat er gesagt, sei alles ewig lange her..."

    "Ist es auch." entgegnet Denize, sie hebt die Schultern. Sie würde gern noch mehr erzählen, ist sich aber nicht sicher. "Seit letztem Jahr haben wir kaum noch geredet."

    Chip stößt geräuschvoll den Rauch aus und überlegt wie er das Ganze finden soll. Er ist sich auch nicht im Klaren warum sie eigentlich ihn gebeten hat mit Blaze zu reden. "Sag mal...wären dann deine Chancen bei Blaze ne Entschuldigung rauszukitzeln nicht besser gewesen...mit ein bisschen Augenaufschlag?" Er ist drauf und dran wieder sauer zu werden. Okay, die beiden verbindet also deutlich mehr als er je gedacht hat...schön, dass alle so zufrieden ihre Klappe halten und die Puppen tanzen lassen...

    Traurig hebt sie wieder die Schultern. Blaze hat genau das selbe gesagt... "Im Nachhinein... vielleicht schon... aber ich dachte immer er spricht nicht mehr mit mir weil er sauer ist... ich hab ihn damals... fort geschickt... als er mitten in der Nacht vor meinem Haus stand. Das war die Nacht nach der er sich nicht mehr mit Nadine getroffen hat. Und ab da sprach er weder mit mir noch mit ihr. Sah fast so aus als wär nie irgendwas passiert." Sie betrachtet Chip. "Ich glaube diese Geschichte war schwieriger zu verdauen als man ihm angesehen hat."

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    Chip wirft die Kippe im hohen Bogen weg und atmet, die Arme immer noch hinter dem Kopf verschränkt, einmal hörbar aus. Er kaut kurz an der Unterlippe und setzt sich dann gerade hin. Starker Tobak. In seinem Inneren kann er eine eifersüchtige Stimme hören die sagt...Blaze kennt sie viel besser als du...er steht sicher immer noch auf sie, er hat dich angelogen...andererseits ...sitzt ER jetzt hier mit ihr, sie redet mit IHM und sie hatten eine ziemlich schöne Zeit auf dem Festival...wenn auch nicht die ganze Zeit, ja Chip..du Idiot...
    "Was wollte er bei dir? Reden?"...wohl nicht nur...

    Denize erkennt, dass Chip, seit sie erwähnt hat, was Blaze ihm offenbar verschwiegen hat, sich anders verhält. Schon beim Feuer am zweiten Festivalabend. Und jetzt scheint er diese 'Offenbarung' auch nicht besser zu verkraften. Sollte sie ihm das wirklich erzählen? Andererseits: Keine Geheimnisse mehr! "Also..." sie zögert.

    "Er kam grade von Nadine und war völlig außer Atem. Ich weiß nicht genau was passiert ist. Ich hab gefragt was los ist und er meinte, er habe grade vor Nadine 'flüchten' müssen. Ich verstand nicht." Denize zögert erneut. "Dann... hat... er mich geküsst und ich ehm... ich war überrascht, dann hab ich ihm eine Ohrfeige gegeben...." Denize lacht kurz gezwungen. "Das hat uns beide überrascht. Dann ist er wortlos verschwunden."

    Chip sitzt einfach da und starrt ins Leere, während er versucht sich das Szenario vorzustellen. Wenn alles stimmt was Denize sagt, dann war das ne verdammt bittere Nacht für Blaze...okay, macht irgendwie schon Sinn, dass er nicht mit ihm darüber geredet hat...wenn Chip nachgehakt hätte, wäre es womöglich noch peinlicher geworden. Dass sie ihn geohrfeigt hat befriedigt Chip ein kleines bisschen. "Okay... das wirft nochmal ein anderes Licht auf die Sache." antwortet er ihr. "Aber...hast du nie Nadine gefragt was los war?" Er würde schon gern noch die andere Seite hören,aber wahrscheinlich wird Denize nichts sagen...schließlich ist Nadine ihre beste Freundin...er würde ja auch nichts ausplaudern was Blaze angeht.

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    "Sie sagt es mir nicht. Sie war danach am Ende. Hat geweint... und dann, ich konnte ihr nicht sagen, dass er zu mir gekommen ist... und ich glaube das muss sie auch nicht wissen, okay?" Das einzige Geheimnis welches Denize duldet. Es bringt Nadine nichts wenn sie das erfährt. Es macht sie nur noch wütender auf Blaze und davon hat keiner etwas. "Und du sei nicht sauer auf ihn. Nicht wegen der Sache von vor einem Jahr." sie lächelt ihn mitfühlend an. "Ich bin sicher er hat dich mit der Heimlichkeit nicht kränken wollen. Ihr seid beste Freunde.. schon immer. Lasst das bitte nicht verkommen."


    Chip kaut jetzt auf der anderen Seite der Unterlippe während er Denize' Worte auf sich wirken lässt. Er wird sich hüten irgendwie mit Nadine zu sprechen, seit dem Elternabend sind sie nur noch recht kurz angebunden bei der Arbeit. Kollegen halt. Plan B mit dem Alkohol liegt auch auf Eis...Chip interessiert sich für Nadine nicht die Bohne. Auch wenn sie Denize' beste Freundin ist. Das braucht er ja niemandem zu sagen...wenn hier schon alle Geheimnisse haben, pflegt er eben auch eins.
    Natürlich erfährt sie nichts." Chip lächelt Denize an. "Und was die Freundschaft mit Blaze angeht...ich dachte auch immer uns kann nichts auseinander bringen. Bin mir da nicht mehr so sicher. Das beim Festival war schon hart...."

    "Weswegen habt ihr euch denn noch in die Haare bekommen?" fragt sie. Sie wünscht sich einen guten Rat für ihn. Vielleicht will er es ihr ja jetzt erzählen, nachdem sie auch offen zu ihm war.

    "Hast du nicht bemerkt wie seltsam er sich das ganze Festival über mit Viola benommen hat? Das Getuschel und Geflüstere...die Heimlichtuerei...es hat mich genervt...entweder man ist befreundet, dann benimmt man sich nicht in Gegenwart des besten Freundes wie ein Drittklässler der irgendwas ausheckt...oder man lässt es." Er schaut sie an. "Nicht mal auf Nachfrage hat er mir irgendwas Brauchbares erzählt...klar, dass mich das nicht grade freut, oder? Und erzähl mir jetzt nicht, dass Blaze nicht so gern redet...das weiß ich, aber das ist was völlig anderes...ich bin mir richtig vera rscht vorgekommen zeitweise..."

    Denize beginnt zu kichern. "Du klingst ein bisschen eifersüchtig."

    Unwillkürlich muss Chip grinsen. Ihr Kichern ist ansteckend. "Und du bist ein bisschen frech."
    Er schubst sie mit dem Ellbogen an, lacht kurz und wird wieder ernster.

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    "Okay...selbst wenn... ich fand sein Getue albern...sorry. Es fühlt sich an als ob die Basis bröckelt und ...und die ist wichtig...ohne eine sichere Basis hält keine Freundschaft."

    Sie lächelt ihn an bis er wieder ernst wird. "Warum denkst du das?" Dann wiegt sie nachdenklich den Kopf. "Ist es nicht normal das Jungs sich albern verhalten wenn sie ein Mädchen mögen?" sie grinst ein bisschen.

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    Langsam wendet Chip den Kopf zu ihr und grinst zurück. "Das ist also deine Meinung über die Männerwelt, ja?" Er lacht und würde sie am liebsten durchkitzeln oder sonst was...stattdessen räuspert er sich und sagt amüsiert eine Braue hebend:" So hab ich das noch nicht betrachtet."
    Ihre Art , die ihn zum Lachen bringt entspannt ihn innerlich, er fühlt wie sein Groll gegen Blaze langsam abebbt.Vielleicht sollte er sich mal um einen anderen Blickwinkel bemühen...und vielleicht geht das auch alles gar nicht so tief wie er dachte und er KANN sich auf Blaze noch verlassen...spricht ja auch nichts gegen eine Freundschaft mit Viola...im Grunde...
    "Manchmal ist man einfach in einer Einbahnstrasse unterwegs ...gedanklich...und man braucht jemand anderen um da wieder rauszukommen. Du hast das ziemlich gut drauf, mit ganz wenig Worten." Er lächelt sie an. "Der unvermeidliche Crash ist zwar passiert , aber womöglich ist es kein Totalschaden...sondern kann noch repariert werden...und ich fahr in die andere Richtung wieder raus....gedanklich. Danke." Er zwinkert ihr zu.

    "Dann werdet ihr nochmal miteinander reden?" fragt sie. Sie wünscht sich, dass die Freunde wieder zueinander finden.

    "Ich denk schon." Ist ja nicht so dass ihm die Freundschaft mit Blaze nicht wichtig wäre...keiner kennt ihn so gut wie Blaze und keinem hat er je vertraut wie ihm. "Nein...ich mein ja, ich werd mit ihm reden."

    Denize lächelt. Die Welt fühlt sich schon fast wieder in Ordnung an. "Ich bin froh dass du das sagst."

    Chip eigentlich auch. Er hat nicht mit so einer Wendung gerechnet, ist aber froh darüber. Er dreht sich zu Denize und schaut sie einen Moment schweigend an. "Ich bin froh dass wir geredet haben ...wegen Blaze und...wegen uns."

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    "Ich muss auch mit Blaze nochmal reden. Er kann echt stur sein." Denize lächelt. "Aber wenigstens hat er zugesagt das große Bild für die Bühne zu malen. Vielleicht ist er doch nicht soo sauer auf mich." Denize wirkt amüsiert obwohl sie sich im Inneren ein wenig unsicher fühlt was das betrifft. Aber sie hofft wenn Chip und er sich vertragen haben, wird das alles schon wieder.

    Chip horcht auf und erschrickt fast. Mit all seinen anderen Überlegungen hätte er fast den Schulball vergessen. Blaze malt ein Bühnenbild...selbstlos und engagiert für die Schule.. obwohl er noch sauer ist auf Denize...wenn auch nicht soo sauer? Allein das wäre schon ein Gespräch wert. Chip grinst in sich hinein. Dann fragt er Denize:"Du meinst für den Ball, oder? Brauchst du denn sonst noch Hilfe? Ich würd da schon was beisteuern...wenn ich wüsste was?"

    Denize freut sich. "Ich hab mit Frau Watanabe schon geplant dass alle Mithelfen müssen. Im Unterricht. Wir haben nicht so viel Geld, deswegen müssen wir selbst kreativ werden." zitiert sie die Rektorin. "Da du auch in der Schulband bist, kannst du dir was Tolles fürs Unterhaltungsprogramm ausdenken." Denize lacht.

    "Puh, was Tolles?" Chip runzelt gespielt angestrengt die Stirn und grinst dann. "Na ja, ich werd mal sehen was das Hirn so an Ideen ausspuckt."
    Er lächelt . "Eigentlich wollte ich dich fragen ob du mit mir zum Ball gehen magst, aber...das wird schwierig wenn du überall da sein musst und aufpassen dass keiner Blödsinn macht." Er grinst innerlich schon wieder. Wird man ja sehen, ob wer Blödsinn macht oder nicht...mit Denize würde ihm schon einiger Unsinn einfallen, den man (auch) auf einem Schulball anstellen könnte.

    "Naja, ich werd auf jeden Fall da sein." sie grinst. "Und ich werde bestimmt ein wenig Zeit für meine Begleitung entbehren können." Denize sieht Chip mit einem verführerisch schelmischen Lächeln an. Ja. Sie mag ihn, weiß sie jetzt. Selbst nach dem seltsamen Gefühl auf dem Festival.

    In Chips Magen breitet sich ein flaues, aber nicht unangenehmes Gefühl aus. Sein Atem stockt kurz, als sie ihn so anlächelt, dann lächelt er zurück. "Perfekt."

    Er versenkt kurz seinen Blick in ihren, bekommt Herzklopfen und redet schnell weiter, bevor sie ihm noch irgendwie ins Wort fallen kann oder er sich nicht mehr traut zu fragen was er sich vorgenommen hat. " Was würdest du sagen, wenn demnächst ICH in deinem Garten stehen würde und dich abholen möchte? Vielleicht nicht mitten in der Nacht...aber auf jeden Fall wenn es dunkel ist...am Abend vor deinem Geburtstag?" Er atmet kaum während er auf ihre Antwort wartet.

    Denize blinzelt überrascht. "Abholen?" sie lächelt. "Wohin gehen wir denn?"

    "Das kann ich dir jetzt nicht sagen...sonst ist's ja keine Geburtstagsüberraschung mehr. Du müsstest mir vertrauen..." Er lächelt sie verschmitzt an.

    "Dann....." sie zögert das Wort lächelnd hinaus als würde sie nachdenken. "vertrau ich dir."

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    (in Zusammenarbeit ,mit @Ripzha )
  • MurlocMurloc Member
    Ort: Forgotten Hollow, Villa Blutrose
    Charaktere: Lilly, Viola
    Titel: Klaviertasten


    „Mist!“ Viola flucht vor sich hin, als sie die falsche Klaviertaste erwischt, „ich werde das nie so gut hinkriegen wie du, Mom!“ Lilly lächelt leicht. „Ich finde, du machst das super!“, sagt sie ehrlich, „es kann immer mal passieren, dass man sich verspielt. Am besten, du ignorierst das dann und spielst einfach weiter, dann fällt es vielleicht auch gar nicht erst auf!"

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    Viola gibt sich damit noch nicht zufrieden: „Aber ich habe...“ Die Teenagerin unterbricht sich. Sie hat Lilly noch nicht gesagt, dass sie sich mit Blaze auf dem Skateplatz getroffen und ihm bereits von ihrem Klavierstück erzählt hat, das sie nun gerade probt. Auch wenn ihre Mom nichts gegen Blaze gesagt hat und ihr nie verboten hat, sich mit ihm zu treffen, ist Viola sich nicht sicher, ob das auch nach der Sache mit Vero noch in Ordnung ist.

    Andererseits... Lilly hat ihr ja trotz allem auch beim Komponieren geholfen. Und nie etwas gegen Blaze gesagt... so locker, wie sie damit umzugehen scheint, ist es unwahrscheinlich, dass sie Blaze die Schuld gibt, und ihn als schlechtes Vorbild sieht. Dessen Rolle war ja ohnehin eher klein.

    Lilly missversteht Violas Zögern. „Hast du Lampenfieber, wenn du vor der Klasse auftrittst?“, fragt sie, „ich glaube nicht, dass irgendjemand was sagt, selbst wenn du mal eine falsche Note erwischen solltest. Nur Mut! Oder hast du dich jetzt umentschieden und willst das Musikstück doch nicht spielen?“

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    Viola schüttelt nur den Kopf und lächelt leicht. „Nach all der Mühe, die wir beide uns gemacht haben? Nein... ich ziehe das durch. Ich habe auch Blaze schon davon erzählt und kann allein deshalb jetzt keinen Rückzieher machen!“ Viola hat sich nicht verplappert sondern sich bewusst dazu entschieden, ihr Treffen mit dem Jungen jetzt doch zu erwähnen. Und Lilly sieht die Sache tatsächlich ziemlich locker: „Du magst ihn, was?“ Sie lächelt dabei und Viola nickt nur schnell.

    Ansonsten sagt Lilly nichts weiter zu Blaze sondern stellt stattdessen eine ganz andere Frage: „Was ist denn eigentlich aus Nio geworden?“ Die Teenagerin zuckt die Schultern. „Wir haben uns etwas auseinander gelebt, seit er ständig unterwegs ist. Sein Vater ist für Ärzte ohne Grenzen unterwegs und Nio bleibt da auch nicht alleine zu Hause. Ich habe ihn schon länger nicht persönlich gesehen.

    Lilly nickt. Schade eigentlich. Sie fand Nio eigentlich ganz sympathisch, als er mal zu Besuch war. Und sein Balletttanz damals war wirklich toll! Aber so ist das nun mal, dass sich Leute auseinander leben. Vor allem, wenn sie sich - aus welchen Gründen auch immer - kaum noch persönlich sehen können. Zum Glück ist Viola nicht lange einsam geblieben sondern hat auch mit Blaze eine Freundschaft aufbauen können. Lilly denkt an Viktor, den sie auch nach all den Jahren noch liebt. Wie gut, dass sich nicht alle Personen irgendwann auseinander leben. Hoffentlich würde sie auch mit Viktor eine Einheit bleiben.

    „Jedenfalls, danke dass du mir beim Komponieren geholfen hast!“, holt Viola ihre Mutter aus deren Gedanken. Lillys Tipps und Ideen waren Gold wert gewesen. „Und das, trotz der Sache mit Vero.“

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    Ach ja, Vero... Lilly sieht ihre Tochter an. „Hey, ich sagte doch, dass wir trotz allem hinter dir stehen!“, versichert sie erneut, „Ja, du hast Mist gebaut, das stimmt. Und ja, du musst die Konsequenzen dafür tragen. Aber wenn dir niemand Alternativen aufzeigt, nützt keine Strafe etwas. Und es ist mir lieber, wenn du deine Energie in etwas Kreatives steckst, wie ein eigenes Lied, als darin, deine Mitschüler zu verletzen.“ Lilly macht eine Pause. „Und du bist immer noch meine Tochter.“

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    Viola sieht ihre Mom eine Weile schweigend an. Wie gut, dass sie so verständnisvolle Eltern hat. Blaze hat dieses Glück wohl nicht. Die Teenagerin hat mit seinem Vater zwar nie viel zu tun gehabt, aber das bisschen, was sie beim Elternabend von ihm erlebt hat, hat ihr schon gereicht. In Gegenwart der Lehrer verhält er sich charismatisch und höflich aber seinem Sohn gegenüber scheint er etwas strenger zu sein. Sie kennt ihn aber auch nicht gut genug, um sich ein endgültiges Urteil über ihn zu erlauben.

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    Diesmal ist es Lilly, die ihre Tochter aus den Gedanken holt: „Also, wie sieht es aus? Wollen wir weiter machen mit der Probe?“

    - - -

    Einige Stunden später: Lilly genießt es, der Musik zu lauschen, die aus dem Plattenspieler dröhnt. Viola wird immer besser beim Spielen, aber irgendwann braucht jeder mal eine Pause. Ihre Tochter macht jedenfalls gerade eine und ist wahrscheinlich am Zocken.

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    Bald würden die Vorbereitungen für den Schulball in die nächste Phase gehen, weiß Lilly. Von ihrer Tochter hat sie erfahren, dass die Schüler in verschiedene Gruppen aufgeteilt wurden und in den nächsten Tagen die Sache organisieren anstatt normalen Unterricht zu machen. Lilly freut sich, dass sich Viola für die Musikgruppe entschieden hat. Das wäre auch Lillys persönliche Entscheidung gewesen.

    Wie die Schüler wohl reagieren werden, wenn sie Violas Lied hören? Sie ist vielleicht kein Mozart oder Beethoven, aber trotzdem darf Viola stolz darauf sein. Nicht viele Leute können von sich behaupten, schon als Teenager ein Lied komponiert zu haben, ob mit Hilfe oder ohne.

    Am liebsten wäre sie live dabei, wenn Viola spielt. Lilly trifft nun ihren Entschluss. Es ist ja auch möglich, dabei zu sein. Immerhin hat Miyu ja selbst darum gebeten! Sie flattert in Fledermausgestalt nach oben und setzt sich an den PC:

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    Hallo Miyu,

    Ich wäre gerne bei dem Schulball dabei. Ich bin mir sicher, dass Viola viele überraschen wird, und da wäre ich gerne Zeuge von. Mehr verrate ich noch nicht.

    Sie macht eine Pause, um zu überlegen. Oder hat Viola schon ausgeplaudert, dass sie ein eigenes Klavierstück vortragen will? Außer Blaze? Unwahrscheinlich, so wie Lilly ihre Tochter einschätzt. Vielleicht innerhalb der Musikgruppe aus organisatorischen Gründen, aber mehr auch nicht. Wie auch ihr Vater ist Viola eher einzelgängerisch und sieht meistens keinen Grund dazu, mit irgendetwas zu prahlen. Wen sollte sie auch beeindrucken wollen, wenn die meisten Leute ihr schlicht egal sind?

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    Aber auch eine andere Frage beschäftigt Lilly: Hätte auch Viktor Interesse, mitzukommen? Er ist kein Menschenfreund und will meistens einfach nur seine Ruhe, aber für Viola würde er sicher auch eine Ausnahme machen. Sie würde ihn noch mal darauf ansprechen, sobald er von der Arbeit wieder heimgekehrt wäre. Am besten, sie erwähnt ihn zumindest schon mal in der Mail:
    Eventuell kommt auch mein Gefährte Viktor mit, was ich allerdings noch nicht mit Sicherheit sagen kann. Auf Wunsch kommen wir auch inkognito, um keine Panik auszulösen.. auch wenn diese nicht nötig wäre, da wir nicht vorhaben, jemanden zu verletzen.

    Wir haben nur leider nichts, was wir anbieten könnten. Ein Konzert von mir ist ja schon zur Einweihungsfeier des neuen Gebäudes geplant, und ich will auch gerne zuhören, was die Teens so drauf haben. Aber vielleicht hast du eine Idee, wo du Vampirhilfe brauchst.

    Gruß Lilly
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • RipzhaRipzha Member
    bearbeitet Juli 2021
    Ort: Del Sol Valley - Blaisdell Anwesen
    Charakter: Blaze
    Titel: Meine Band


    Als Blaze nach Hause kommt, nimmt er wieder diesen Duft war. Sie ist hier... Kurz darauf hört er auch aus dem Wohnzimmer die Stimmen. Er beschliesst sie zu ignorieren und wendet sich der Treppe zu. Einen Kurzen Augenblick versteht er ein paar Worte und er hat das Gefühl, dass sie über ihn reden. Er bleibt stehen. Dann geht er ein Stück in den Gang und lauscht.

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    "Das macht nichts." Sein Vater.
    "Das ist eine grosse Umstellung." Beth.
    "Er wird sich dran gewöhnen. Und nach der Schule wird er in der Uni wohnen."
    "Eve hatte immer ein wenig Mühe mit grossen Veränderungen. Ich bin froh dass sie dich akzeptiert."
    "Sullivan wird dich auch akzeptieren. Er muss."
    "Du kennst deinen Sohn besser als ich, du musst es wissen."
    "Mach dir keine Sorgen. Wenn er ärger macht, dann greif so durch, wie du es für richtig hälst."

    "Aber das... Hey, was machst du denn da? Irving! Er kommt bestimmt gleich aus der..." Beth lacht.
    Blaze wendet sich ab, ehe er sich auf die teuren Fliessen übergibt und flieht in sein Zimmer. Ist ja widerlich.

    Ja ja, versuch's nur, Beth. Genau wie deine Vorgängerinnen. Blaze nimmt die Gitarre und übt. Sich auf Tabs konzentrieren ist eine gute Ablenkung. Erst als er sich ruhiger fühlt, setzt er sich an den Computer und informiert sich über Schaltkreise und wie man diese Unterbricht ohne, dass das Gerät seine komplette Funktion verliert.

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    Später

    Stephen meinte er habe sich wegen der Garage erkundigt und die Mitbewohner hätten 'ja' gesagt. Ausserdem hätten sie noch irgendwo Kram rumliegen den er vielleicht gebrauchen kann. Blaze gibt die Band Idee nicht auf. Chip hin oder her.
    Er klopft bei Stephen an. Dieser macht die Tür auf und schlägt mit Blaze ein. "Yo. Komm mit." sagt er und Blaze folgt ihm über den Platz.

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    Doch statt die Garage zu betreten, biegt er zum Gebäude daneben ab. Stephen klopft laut an die Tür. Es kommt laut und dumpf Musik aus dem Inneren. Als keiner aufmacht, sieht Steph ihn grinsend an und zuckt die Schultern bevor er die Tür einfach aufmacht und eintritt.

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    "Ey, Steph, Was geht?" meint ein breiter langhaariger, etwas schmieriger Typ als er die beiden eintreten sieht. "Blaze, das ist Basti. Basti, Blaze." Stellt er die beiden grinsend vor. "Tach Mann." Basti steht auf, behält die Kippe zwischen den Lippen und reibt sich die Hände an den Hosen ab, bevor er Blaze eine reicht. Blaze sieht ihn an, dann reicht er ihm seinerseits die Hand. Was solls. "Du willst eine Band gründen hab ich gehört."

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    "Isso."
    erwidert Blaze. Seine Laune ist seit dem Festival nicht mehr oft auf Höhenflug weswegen er sich um einen neutralen Gesichtsausdruck bemüht. Basti grinst, dann geht er zu einer Tür und hämmert dagegen. "Moth! Nimm die Pfoten aus der Hose und komm raus. Der Typ mit der Band ist da." Kurz darauf kommt ein dürrer kleiner Kerl mit niedergeschlagenem Blick heraus. Obwohl er lächelt, wirkt er traurig. "Hi." entgegnet er. "Der Kleine da ist Blaze." sagt Basti gegen die laute Musik an.

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    "Freut mich." Moth nickt Blaze zu. Dieser nickt zurück. Man versteht ihn kaum da er viel leiser spricht als sein Mitbewohner. Beim nicken fällt Blaze die Fussfessel an Moths linken Fuss auf. Aha? Das erste was er denkt ist: Stille Wasser und so, was? Erst jetzt dreht Basti die Musik leiser. "Komm ich zeig dir die Garage." Basti geht selbstbewusst voran, Moth geht hinterher und Blaze und Steph folgen.
    Stephen beugt sich zu Blaze und meint: "Die zwei sind in Ordnung." er grinst. Blaze sagt nichts. Er weiss dass die Oma die hier wohnt Leuten ein zu Hause gibt dies im Leben verkackt haben und sich bessern wollen. Blaze weiss nicht ob das ehrenhaft oder dumm ist. Mutig ist es auf jeden fall.

    Sie betreten die Garage über einen Seiteneingang. "Die Tore bleiben zu." sagt Basti während er die Tür aufschliesst. Blaze mustert die vollgeschmierten Tore die wohl schon ziemlich lange nicht mehr hochgezogen wurden. Die Spinnweben oben bestätigen das. Blaze betritt den recht geräumigen Raum der allerdings mit allerhand Zeug vollgestopft ist. Es ist ein wenig staubig und es riecht irgendwie feucht.

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    "Das ist er." sagt Basti und dreht sich um. "Es is' so, dass es sein kann, das mal jemand hier wohnen wird. Je nach dem wie gut drauf derjenige ist, könnt ihr in der Zeit proben oder eben nicht. Aber das ist meistens nur ne Notlösung und nicht von langer Dauer. Ansonsten könnt ihr hier Lärm machen wie ihr wollt." Blaze nickt. Platz genug ist da.

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    "Was wollt ihr dafür?" fragt er weil er bezweifelt, dass sie ihm das ohne Miete anbieten. Moth und Basti sehen sich an, dann nennt der grössere einen Preis. "Och kommt schon. Übertreibts mal nicht. Habt ihr euch hier mal umgesehen?" schaltet Stephen sich halb ernst, halb lachend ein.

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    Basti zuckt die Schultern, geht mit dem Preis runter und fügt an: "Und kostenlose Tickets wenn ihr nen Gig habt." Blaze mustert Basti. Der Preis geteilt durch die Bandmitglieder ist locker machbar. Sonst wird sein Vater halt aushelfen müssen. Selbst wenn er nicht weiss, das ers tut. Blaze nickt. "Aber erst wenn wir die Instrumente zusammen haben." ... und Chip. Basti ist einverstanden. "Klar. Was das angeht hat Moth vielleicht was für euch. Nich' wahr?"

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    Moth - Blaze hat keine Ahnung warum der Junge sich Motte nennt, er wird ihn bei Gelegenheit mal fragen - setzt sich in Bewegung. Er hat bisher nur Stumm mitgehört. Ebenso Wortlos geht er zu einem Regal und zeiht ein Instrument hervor. Es ist ein zugestaubter Bass. Er wischt kurz mit der Hand darüber und stellt ihn vor sich hin. "Den könnt ihr benutzen." sagt er mit seiner traurigen leisen Stimme. "Cool." meint Blaze. Das kommt ja genau richtig. Dann geht Moth zu einem zugedeckten Objekt und zieht das Leinentuch weg. Darunter kommt ein Keyboard zum Vorschein. "Und das auch wenn ihr wollt."

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    Blaze nickt anerkennend. "Danke Mann. Dann fehlt uns ja jetzt nur noch ein Schlagzeug... und Verstärker." - "Verstärker sind da im Regal. Einige funktionieren vielleicht noch. Schlagzeug haben wir leider keins.." gibt Moth zurück. Das ist schon in Ordnung. Das werden sie schon noch auftreiben irgendwie. "Warst du in einer Band?" fragt er den Dürren. Moth nickt, dann schüttelt er den Kopf. "Wir hatten keine Auftritte und das hielt nur ein Jahr oder so." - "Was ist passiert?" fragt Blaze. Moth blickt zu Basti dann zuckt er die Schultern. "Lange Geschichte Kleiner." Antwortet Basti an Moth' Stelle. "Also von mir aus könnt ihr anfangen wann ihr wollt. Aber ich will die Kohle am ersten Tag und dann Monatlich. Bar wenns geht." Blaze blickt ihn an und nickt. "Ist okay." - "Gib mir deine Nummer, wenn hier einer einzieht geb ich dir bescheid." Blaze nickt erneut und tauscht die Nummern mit Basti. "Und jetz stossen wir drauf an." grinst der Breite und geht zufrieden zurück ins Wohnhaus. Moth folgt. Stephen will ihnen nachgehen, dreht sich in der Tür um und sagt: "Kommst du?"
    Blaze mustert die Garage nachdenklich. Er wird die Tage Viola den Schuppen zeigen und fragen was sie davon hält. Und Chip... Ob Moth ihn ersetzen kann? Der Gedanke ist unbefriedigend, deswegen dreht er sich zu Steph um und geht mit ihm zu den anderen zwei.

    Sie reden eine Weile über dies und jenes und Blaze erfährt dass Moth die Abkürzung von Timothy ist. Aber nicht warum er eine Fussfessel trägt. Ebenso wenig wie der Grund der seine Band aufgelöst hat. Basti - Sebastian - redet ziemlich viel. Blaze kann sich vorstellen warum Steph sich mit ihm gut versteht.

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    Moth hingegen scheint das komplette Gegenteil zu sein. Er ist ruhig, sagt kaum was und wirkt immer ein wenig in sich gekehrt. Alles in allem findet Blaze die Zwei in Ordnung. Sie würden gut in die Skatecommunity auf dem Platz passen. Vermutlich werden sie jedoch ohnehin nicht viel mit den Beiden zu tun haben. Er wird sich um die Abwicklung der Miete kümmern und dafür sorgend dass sie ihre Tickets bekommen und das wars. Wenns überhaupt soweit kommt, dass sie Eintritt verlangen dürfen. Das war ziemlich... mutig von Basti, das vorzuschlagen. Blaze solls recht sein.

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    "Übrigens Blaze, danke für den Tipp. Hat super funktioniert." sagt Stephen. Blaze versteht nicht, verdammt er hat echt zu viel im Kopf grade. "Na das Schachspiel." hilft Stephen nach. Basti fängt an zu lachen. "Das war echt n Hammer Tipp, kennst dich wohl gut aus mit Frauen was? Wenn ich n Tipp brauche komm ich jetzt zu dir."

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    Blaze sieht skeptisch in die Runde. Was hatte der 'Tipp' mit Frauen zu tun? Es ist doch nur eine Betrugsnummer. Blaze ist der letzte er hier 'Ahnung' davon hat. Anders als Chip, entschied Blaze sich immer etwas blödes, aber auch furchtbar witziges zu tun, statt den Blaisdell Gentleman zu geben um eine ins Bett zu kriegen. Andere von sich zu überzeugen hat ihn noch nie Interessiert, ob Mädchen oder Junge. Entweder man kam mit ihm klar oder eben nicht. Ausgenommen Violas Mom. Aber Blaze ist nicht blöd. Wenn er etwas von jemandem will, weiss er, kann er sich nicht wie der letzte Idiot aufführen. Und die Gitarrenstunden sind echt nötig. "Aber ich schaffs einfach nicht n Treffen klar zu machen..." sagt Stephen nachdenklich. "Sie blockt immer ab. Das nervt."
    "Dann vergiss die doch."
    meint Blaze und greift nach den Kippen. Stephen starrt ihn an. "Ich hab dir das Foto gezeigt oder?"

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    Daraufhin lacht Basti. "Haha! So eine lässt man nicht gehn, wenn sie mal am Haken ist." Blasze sieht auf. Er erinnert sich an das Bild. Sieht aus wie jede andere gephotoshopte möchtegern Diva. Zumindest soweit er sich erinnern kann. Jedenfalls hat die nichts besonderes an sich. Schön anzusehen, aber das wars auch schon. "So wie ich das sehe, hat sie eher dich am Haken." entgegnete Blaze und erntet Gelächter von Basti. "Jetzt wo ers sagt!" Stephen grinst. "Ey. Sie steht auf den Stephinator, also kriegt sie ihn auch. Sie muss nur endlich Zeit finden."

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    Blaze zuckt die Schultern und grinst. "Würde sies nicht tun, würde sie längts nicht mehr mit mir schreiben, okay!" rechtfertigt Steph, wohl um auch sich selbst zu beweisen das er hier nicht in Gewässern fischt in denen es nichts zu fischen gibt. "Wenn dus sagst." entgegnet Blaze. "Ich würde die auch zu gern mal in Natura sehen. Diese Beine......" träumt Basti vor sich hin. "He! Such dir ne eigene, klar!" Stephen wirft Basti die Papes entgegen und lacht. Er wirkt ein bisschen Stolz auf den fang den er noch nicht im Netz hat. Früher war Steph DAS Vorbild gewesen für Chip und Blaze. Egal worum es ging. Blödsinn anstellen, Frauen rumkriegen, Lehrer veräppeln, Streiche spielen, rumlungern, egal was. Er hat sich auch fast kein bisschen verändert ausser das er einiges Grösser geworden ist. Und die Haare sind auch nicht mehr grün. Die sind jetzt ab... Blaze merkt, dass der Grad an 'Erfahrung' der Chip und ihn einst von Steph getrennt hat, kleiner geworden ist. Er steht nicht mehr auf einem Podest. Die Vorbildfunktion ist fast verblasst. Es ist nur noch das Gefühl von Nostalgie welches ihn daran erinnert wie er Stephen früher gesehen hat. Trotzdem hat er viel von ihm gelernt. Aber kann es sein das Stephen ein bisschen auf der Stelle tritt...? "Ausserdem machts mir nichts aus zu warten. Diese Plattform ist voll von heissen Schnecken." Stephen dreht einen weiteren Joint. Blaze wundert sich, sind die nicht alle 'auf Bewährung'? Egal, nicht sein Bier. "Du bist unverbesserlich, alter." Basti lacht. "Stimmt." grinst Steph. Blaze denkt an Nouki beim Festival. Na hoffentlich hat die sich nichts eingefangen.

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    Blaze macht später mit den Mitbewohnern aus, dass Basti den Schüssel zur Garage auf der Veranda versteckt, damit die Band ein und aus kann wenn sie es braucht. Danach verabschiedet Blaze sich von den Jungs. Es ist schon spät.

  • Ort: Brindleton Bay, Yvonnes Erbe
    Charakter: Maryama, Ben
    Geschichtsstrang: Folge deinen Träumen


    Etwas nervös hantiert Maryama in ihrer Küche mit Kaffeetassen und Tellern. Gleich wird Ben da sein. Sie haben sich verabredet, weil Maryama mit ihm über ein ihr wichtiges Thema sprechen möchte.
    Schon länger geistern ihr verschiedenen Möglichkeiten durch den Kopf, wie sie sich beruflich etwas verändern, ihren Horizont erweitern könnte. Sie hat so viele Pläne für Neuzüchtungen oder Kreuzungen und der Rundgang mit Asante durch ihr grünes Reich hat ihr nochmal bewusst gemacht, dass der Platz hinter dem Haus auf Dauer einfach nicht ausreichen wird.
    Eine Idee hat mittlerweile konkreter Gestalt angenommen und genau deshalb hat sie Ben zu sich eingeladen.
    Schnell noch ein paar Muffins und die Kaffeekanne aufs Tablett , dann kann er eigentlich...schon klopft es an ihrer Haustüre. Perfekt.
    Sie eilt zur Türe, begleitet von Browneye, der neugierig den Kopf schief legt, gespannt wer da wohl zu Besuch kommt. Das haben sie zusammen geschafft mittlerweile, er rennt nicht mehr wild bellend zur Tür, sondern läuft einfach mit und wartet bis sie den Besuch herein bittet. Schwungvoll öffnet sie die Tür.
    "Hallo Ben, super dass du schon da bist. Komm rein.Oh...und Toby ist auch mit dabei, das freut Browneye bestimmt." Kaum ausgesprochen flitzt der kleine Hund schon zum großen Spielgefährten und umkreist ihn freudig.

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    Toby beschnuppert den kleinen Artgenossen neugierig und lässt sich bald von dessen Energie anstecken. Freudig wedelt er mit dem Schwanz und ist sofort in Spiellaune.

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    Ben lächelt. "Ach, das ist also der berühmte Browneye!" Er begrüßt erst Maryama, dann ihren vierbeinigen Freund.
    "Du hast ja von einer Idee geredet, die du hast. Schieß los!", sagt er schließlich lächelnd.

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    Schmunzelnd gibt Maryama mit Blick auf Browneye zurück: "Berühmt berüchtigt wohl, hm?"
    Dann lächelt sie und fragt:"Willst du denn nicht erst mal reinkommen ?" sie weist einladen mit der Hand in Richtung Haus. "Oder...oder sollen wir hinten im Garten zusammen sitzen, da kann ich dir gleich alles vor Ort zeigen?"

    "Klingt beides gut. Dein Haus interessiert mich auch, du kannst mir ja erst einmal das zeigen. Und danach dann den Garten!" Er wirft kurz einen Blick auf die beiden spielenden Hunde, dann folgt er Maryama ins Haus. Sofort fällt ihm auf, wie bunt, aber auch freundlich das Haus eingerichtet ist. "Sehr farbenfroh hier!", sagt er grinsend.

    "Ja, ich mag es wenn es bunt ist um mich herum." Maryama lächelt ihn an. "Viel gibt's hier gar nicht zu sehen, es ist klein und bescheiden hier, aber ich liebe es." Sie geht zu einem der Fenster , wo ihr Bonsai steht."Guck mal, du hast mich inspiriert. Das ist mein neuestes Werk...Wasserfallschnitt." Sie zeigt auf das Bäumchen und schmunzelt in Richtung Ben.

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    Ben sieht sich im Haus um. Er war erst einmal vorher hier, als er Maryama nach Almas Party nach Hause begleitet hat. Aber damals ist er nicht lange geblieben und in der Zwischenzeit ist das Haus auch richtig eingerichtet worden. Der Bonsai fällt ihm erst auf, als Maryama ihn erwähnt. "Also, ich finde, der Schnitt ist super! Ich habe meinen Bonsai neulich in Hasenform geschnitten!" Er zeigt Maryama ein Foto. "Das war eine spontane Idee von Ellie, die ich dann umgesetzt habe!"

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    "Das ist ja goldig. " Maryama betrachtet das Bild ganz genau. "Du bist mit Pflanzen genauso begabt, wie Ellie beim Zeichnen."

    Ben freut sich. "Das hoffe ich doch. Nun, wo sich meine Ausbildung dem Ende nähert, sollte ich ja auch was gelernt haben!"

    "Da sagst du was, Ben." Maryama lächelt ihn an. "Komm lass uns in den Garten gehen und dort Kaffe trinken. Ich erzähl dir, was mich bewegt, okay?" Sie holt das vorbereitete Tablett und gemeinsam gehen sie hinters Haus. Auf dem Weg zur Feuerstelle erklärt Maryama Ben die einzelnen Beete an denen sie vorbei kommen und stellt schließlich das Tablett beim Feuer ab. Wie sie es gewöhnt ist facht sie die Glut neu an und legt Holz nach.
    "Setz dich Ben." Sie schenkt sich und ihm Kaffee ein, setzt sich selbst auch und nimmt genüsslich einen Schluck. "Nimm dir was du magst. das sind Erdnussmuffins und Milch und Zucker sind mit auf dem Tablett."

    Ben nimmt sich einen der Muffins und beißt hinein. "Oh wow, die sind wirklich lecker!" Er sieht sich im Garten um. "Sogar zwei Kuhpflanzen sind hier? Die sind wirklich selten!", staunt Ben, "Wir hatten in der Gärtnerei mal eine, bis sie dann verkauft wurde. Sehr interessante Pflanzen!" Er grinst. "Aber besser der Muffin, als Kuhpflanzen-Kuchen!"

    "Ja, allerdings...ein Freund von mir war erst vor kurzem ziemlich vorwitzig und es ist gerade mal so gut gegangen." Maryama schmunzelt, als sie an die Episode mit Asante zurückdenkt."Aber jetzt mal zu den aktuellen Themen." Sie spürt, dass die Nervosität wieder zurück kommt. Schließlich geht es um eine wichtige Sache und sie überfällt Ben einfach so. Egal, das wird jetzt durchgezogen. "Erstmal möchte ich dich was fragen. Wenn du mit der Ausbildung fertig bist, hast du da schon konkrete Pläne, wie du weiter machen willst in Sachen Gärtnern?" Sie nimmt selbst auch einen Muffin und wartet gespannt auf seine Antwort.

    Ben überlegt. "Ich weiß noch nicht. Ich mag den Besitzer eigentlich, aber im Moment ist gerade einiges im Umbruch, da er bald in Rente gehen wird und plant, die Gärtnerei zu verkaufen. Ich weiß also noch nicht genau, ob sie mich dann auch übernehmen können. Oder, selbst wenn, ob ich mit den neuen Besitzern klarkomme, wer immer das auch wird. Aber ich habe noch keine konkreten Pläne was ich mache, wenn die Übernahme nicht klappt. Wieso fragst du?" Maryama hat ja von einer Idee erzählt und wird ihn nicht nur für Smalltalk eingeladen haben.

    "Hm, okay. das heißt du wärst vielleicht noch für Vorschläge zu haben."Sie grinst, nimmt einen Schluck Kaffee und erklärt.
    Also, es ist so.Wie du siehst wird mir hier im Garten langsam alles zu eng und ich hab noch gar nicht alles angebaut,was ich gerne noch ausprobieren wollte. Geschweige denn das Platz für Kreuzungen, Neuzüchtungen und so weiter wäre. Seit einiger Zeit denke ich deshalb darüber nach mich zu verändern...ich verkaufe meine Produkte ja online und verdiene damit nicht schlecht, nur um zum Beispiel eine eigene , kleine Gärtnerei zu eröffnen reicht mein Geld alleine nicht aus." Sie denkt kurz nach und sieht sich im Garten um. "Am liebsten wäre mir allerdings ein kleiner Hof, mit Hühnern und ein oder zwei Kühen, umgeben von Blumen- und Gemüsebeeten und einem Hofladen in dem ...WIR unsere Produkte verkaufen. Biologisch angebaut natürlich. " Sie blickt ihn schelmisch lächelnd an.
    "Also das wäre das Endergebnis, wir müssten natürlich kleiner anfangen, aber darauf soll es hinauslaufen und du wärst mir als Partner sehr, sehr willkommen." Maryama atmet tief durch. Sie ist es nicht gewohnt so lange reden zu halten, aber jetzt hofft sie dass sie Ben für ihr Projekt zumindest interessieren konnte.

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    Ben staunt. Große Pläne, die Maryama da hat. "Mit Kuh und Hühnern? Also mit vierbeinigen Kühen, und nicht den Kuhpflanzen?" Er überlegt. "Ich habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht, ob ich mich selbständig machen sollte. Ein bisschen Geld habe ich mir für diesen Zweck auch angespart, aber es reicht noch nicht ganz. Aber wenn wir uns zusammen tun, lässt sich so etwas sicherlich besser organisieren." Er freut sich über Maryamas Idee. "Ein bisschen Geld wird allerdings auch für die Hausrenovierung drauf gehen. Wir wollten uns einen Teich anlegen im Garten, aber auch so sind einige Renovierungen fällig. Aber das, was über ist, werde ich gerne in ein Gärtnerprojekt mit dir stecken." Er macht eine kleine Pause. "Ob ich zusätzlich noch Kühe und Hühner brauche, weiß ich allerdings nicht. Sind diese Tiere schon fest in deiner Planung verwachsen?"

    "Alsooo...eigentlich schon, aber darum würde ich mich auch alleine kümmern. Das wäre kein Problem. Der Fokus sollte eigentlich auf dem Gemüseanbau und den Blumen liegen...und eben auf dem Verkauf ab Hof. Nebenbei könnte ich trotzdem noch online weiter verkaufen, aber es gäbe eben viel mehr Platz zum Beispiel für experimentelle Kreuzungen, die es dann nur bei uns auf dem Hof gibt. Mit dem Geld aus dem Onlinehandel würde ich dann auch Futter und Unterhalt der Tiere bestreiten. Weißt du, das sollen gar nicht so viele sein, aber....eventuell könnte man noch einen Streichelzoo für Kinder einrichten oder so...ach, da geht wieder die Fantasie mit mir durch." Maryama lacht. "Am Anfang könnten wir nur Gemüse und Blumen anbauen und sie auf dem lokalen Markt oder an einem Straßenstand verkaufen, dachte ich...da kommt vor Ort auch Geld in die Kasse und man kennt uns schon mal...was meinst du?"

    "Wo genau soll der Laden dann stehen? Auf deinem Grundstück?", fragt Ben nach. "Kühe und Hühner brauchen Platz, das wird dann eng. Aber das mit dem frischen Gemüse ist eine gute Idee. Bei mir vor dem Haus gibt es auf dem Platz immer wieder mal Veranstaltungen, unter anderem auch manchmal ein Flohmarkt, da kann man auch erst mal was verkaufen, ohne dass man gleich ein als Handel deklariertes Gebäude braucht. Da muss man auch kein Gewerbe anmelden, wenn es nur um Flohmarktverkäufe geht." Er überlegt weiter. "Und natürlich müssen wir noch klären, wer von uns welche Aufgaben übernimmt. Den Flohmarktverkauf könnte ich dann z.B. übernehmen und du kümmerst dich um die Onlineverkäufe."

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    Maryama nicht zustimmend, als Ben den Platz und die Kosten erwähnt. "Da hast du schon Recht Ben, ich wollte dir nur schildern, wo ich es langfristig gerne hinführen würde. Das ist so ein Traum von mir, den ich schon als Kind hatte... .Ich habe auch schon einiges gespart, aber für ein Grundstück, womöglich noch bebaut, reicht es natürlich noch nicht. Die Lizenz für den Handel habe ich ja schon vom Onlinevertrieb her, das wäre also später auch kein Problem." Nachdenklich fährt sie fort. "Wir können nach und nach das Angebot an Gemüse ausweiten und hier vielleicht solange meinen Garten gemeinsam umgestalten um das Maximum rauszuholen." Sie runzelt leicht die Stirn. "Allerdings würde ich schon gerne mit dir zusammen auf den Markt gehen, vielleicht nicht jedes Mal, aber die Kunden sollten uns beide als "Die Firma" kennen finde ich...apropos!" Sie grinst."Wie wollen wir unseren Handel denn nennen?"

    "Ja, und bei mir im Garten wird trotz geplanten Teich ja auch etwas Platz sein.", schlägt Ben vor, "für den Anbau und die Zucht von Pflanzen." Er macht sich nun Gedanken über den Namen. "Benyama-Shop.. Eine Mischung aus Benjamin und Maryama.. Oder Maryamin-Shop, wenn du lieber vorne stehen willst.", schlägt er vor. "Wobei... beide Namen klingen wohl etwas zu albern. Wir sollten uns wohl eher auf den Frische- und Naturfaktor konzentrieren bei der Namensgebung als auf unsere Vornamen." Er überlegt weiter. "Green Nature, vielleicht? Wobei, das passt vielleicht, ist aber andererseits auch so ein 0815 Name für einen Naturshop. Hast du denn Ideen?" Ihm fällt im Moment nichts anderes ein, aber vielleicht kann er sich auch von Maryamas Ideen inspirieren lassen.

    "Du bist ganz schön kreativ, Ben." lacht Maryama, dann legt sie einen Finger ans Kinn und denkt kurz nach."Der Anfang mit 'Green' ist auf jeden Fall super...wie gefällt dir..."Greenfingers" ?

    Ben muss lächeln. "Das klingt auch super! Ich kann dann ja auch Ellie fragen, ob sie uns ein Logo designen kann und wenn ja, was sie dann als Gegenleistung dafür möchte."

    Als Ben Ellie erwähnt kommt Maryama noch eine Idee. "Ja, da fällt ihr bestimmt etwas Originelles ein. Sie könnte doch auch unseren Gemüsestand bemalen, schön bunt. Natürlich , wie du grad schon gesagt hast, nicht ohne Gegenleistung. Ja, frag sie doch bitte."

    "Ja, das macht sie bestimmt auch gerne!", vermutet Ben, der ja weiß, wie gerne sich seine Schwester künstlerisch betätigt. "Sie wollte ja auch mit ihrer Freundin in den Urlaub fahren, auf diese Weise kann sie sich ja auch ein bisschen Geld dafür dazu verdienen."

    "Dann hätten wir wirklich alle was davon. Mensch Ben, ich freu mich so, dass du dich darauf einlassen willst, da wagen wir ja schon was, aber ...wer nicht wagt, der nicht gewinnt, oder?" Maryama zwinkert ihm zu.

    "Richtig!", bestätigt Ben lachend. "Die Details, wie Finanzen und so, müssen wir natürlich auch noch klären, aber die ersten groben Ideen haben wir ja schon mal gesammelt."

    "Das ist mehr als ich mir erhofft habe, Ben. Komm, lass dich mal drücken, ich FREU mich so!!" Maryama umarmt ihn lachend.

    Ben erwidert die Umarmung. "Ich freue mich auch. Das war echt eine tolle Idee!", sagt er dabei. Auch Toby kommt in diesem Moment dazu und springt freudig an Maryama und Ben hoch. Browneye umkreist sie in wildem Galopp. Ben lacht. Dann verabschiedet er sich von Maryama und macht sich mit seinem Schäferhund auf den Heimweg.

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    (in Zusammenarbeit mit @Murloc )
  • Ort: Windenburg, Krankenhaus
    Charaktere: Vero, Tom & Hans
    Titel: Veros Krankenhaus Aufenthalt

    Vero schlief die Nacht durch und erwachte erst am nächsten Morgen. In dem Krankenzimmer saß ihr Vater schlummernd an ihrem Bett, während Tom auf einem anderen Stuhl saß und ruhend seinen Kopf auf seinen Arm stützte. Eine Krankenschwester klopfte und begrüßte die Anwesenden mit einem „Guten Morgen“. Dadurch erwachten auch die beiden Männer. Hans rieb sich die Augen und sah zu seiner Tochter. „Wie geht es dir, Kleines?“, er beugte sich dabei zu Vero und küsste ihre Stirn. „Mir tut noch alles weh, Papa“, sagte sie matt. „Was ist passiert?“, fragte sie. Tom rieb sich müde das Gesicht und erhob sich. „Ich hol uns mal einen Kaffee“, grummelte er und verließ den Raum. Hans sah ihm kurz nach und antwortete Vero, während die Krankenschwester begann Vero das Frühstück zu richten. „Du hattest einen Unfall und deine Hand wurde operiert. … Das dauert jetzt leider etwas, bis das verheilt.“ Veros Blick wanderte nun zu dem Gips und ihre Augen weideten sich. Frustriert und geschockt zugleich ließ sie ihren Kopf aufs Kissen fallen und starrte an die Decke. Hans sprach weiter. „Ich werde später mit der Schule telefonieren und dich krankmelden. Vielleicht kann ja Tani oder Ellie dir die Hausaufgaben vorbeibringen. Das bekommen wir schon alles hin … Aber sag mir … wie hast du das angestellt?“ Das ihr Papa diese Frage stellen würde, dies war so sicher wie das Amen in der Kirche. Vero atmete durch und erzählte alles, was sie noch wusste. Damit verpetzte sie Blaze und Viola bei ihrem Vater. Der Teenagerin war es egal, was aus den beiden Mitschülern wird. Es frustrierte sie, dass sie nun an einem Gipsarm gefesselt war und so in ihrer Freiheit eingeschränkt wurde. Am Ende der Erzählung sagte sie: „Mein Kopf tut noch so weh.“ Sie schloss dabei die Augen. Die Krankenschwester, die dies mitbekam, mischte sich ins Gespräch ein. „Soll ich dir Schmerzmittel über den Tropf zukommen lassen?“ Vero nickte. Dem Wunsch kam die Schwester nach. „Gleich geht es dir besser, versprochen.“ Hans sah dem schweigend zu. Innerlich brodelte es in ihm. Anschließend verließ die Schwester das Zimmer.

    Tom kehrte mit zwei Becher Kaffee zurück und reichte einen davon Hans. Dieser nahm das Heißgetränk dankend an. Dann wendete sich Thomas an Vero. „Das wird schon. Du bist taff“, versuchte er das Mädchen aufzumuntern. Unweigerlich musste der Mechaniker an seine Verletzungen denken, die er nach seinem Unfall erlitten hatte. So eine Situation wünscht man keinem. Die innere Frustration konnte er bei Vero erahnen. Nach einem Schluck Kaffee, reichte Hans Tom den Becher zurück. „Danke dafür. Ich werde mal in der Schule anrufen. Bis später dann.“ Mit diesen Worten verließ er sie nun und suchte ein Telefon auf. Bevor er die Durchwahl wählte, atmete Hans tief durch. Lass dir nichts anmerken. Dann rief er die Schule an und teilte im Gespräch mit der Rektorin folgendes mit:
    „Meine Tochter hat bei dem Besuch des Musikfestivals in Windenburg einen Unfall erlitten. Ihre Schreibhand war an mehreren Stellen gebrochen und wurde operiert. Laut ihrem Arzt muss sie paar Tage im Krankenhaus bleiben und der Heilungsprozess wird wahrscheinlich sechs bis zwölf Wochen andauern. Sobald meine Tochter wieder fit ist und dem Unterricht folgen kann, wird sie wieder am Unterricht teilnehmen. Die Krankenbescheinigung bringe ich Ihnen morgen persönlich vorbei. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und halte Sie auf dem laufenden.“ Dann legte er auf.

    Nach dem Gespräch ging Hans zu Vero zurück. Er lächelte sie an und nahm ihre gesunde Hand in seine. Tom hörte dem Gespräch nur zu. „Also, ich habe mit der Rektorin gesprochen. Mach dir wegen der Schule keine Sorgen. Jetzt schauen wir einfach, dass du wieder auf die Beine kommst. Okay?“ Hans streichelte dabei das Haupt von Vero. Diese nickte erleichtert. Das Schmerzmittel schlug an. Man sah dem Mädchen an, dass es erschöpft war. „Jetzt ruhe dich aus. Alles weitere regelt sich schon“, ergänzte er mit einem aufmunternden Lächeln auf den Lippen. Zustimmend nickte Tom dazu. „Also, wir lassen dich dann mal schlafen. Ich fahre geschwind nach Hause und hole ein paar Sachen.“ „Danke Papa. Ich habe dich lieb“, antwortete Vero matt lächelnd. „Ich dich auch, Kleines“, erwiderte er und küsste ihre Stirn. Dann erhob sich Hans und verließ mit Thomas das Krankenzimmer. Vero drehte sich um und schloss die Augen. Ellie … Tani … Nouki … Shane … hoffentlich sehen wir uns bald wieder … Ich vermisse euch ...
    Draußen auf dem Parkplatz sagte Tom zu Hans: „Bringst du mir dann später die Sachen vom Festival?“ „Ja. Ich hole die bei meiner Bekannten ab und bringe sie dir dann.“ Tom hob einen Daumen hoch. „Super. Ich danke dir. Also, bis später dann.“ Der Mechaniker zog seinen Helm auf, startete die Maschine und fuhr mit seinem Motorrad los. Hans sah ihm nach, bis er schließlich selbst ins Auto stieg und direkt zu Marina Winter fuhr, um die Sachen vom Festival abzuholen. Bei der Gelegenheit konnte er Tanias Mutter erzählen, wie der Stand der Dinge bei Vero ist. „Ich wäre Tani dankbar, wenn sie für Vero die Hausaufgaben mitbringen könnte. Nochmals danke für deine Hilfe, Marina“, ließ er die Mutter wissen und fuhr anschließend weiter. Als die wichtigen Dinge, wie Sachen von Tom abliefern, eine Tasche für den Krankenhausaufenthalt gepackt wurde, kehrte Hans ins Krankenhaus zurück. Wie er mit dem Wissen umgehen würde, wer seiner Tochter diese Verletzungen zugefügt hatte, blieb abzuwarten.
  • Ort: WG von Marie & Christin, San Mychuno
    Charaktere: Marie & Christin
    Titel: Konsequenzen

    Tag 28 Jahr 1 Sommer für Marie & Christin

    Der Vorfall in der Wohnung blieb nicht ohne Folgen. Am gleichen Tage kontaktierte Marie Hilda und Christins Eltern nahmen sich der Sache an. Mit sofortiger Wirkung wurde Christin in eine psychologischen Behandlung in einem Krankenhaus eingewiesen und begab sich in Therapie.
    Damit blieb Marie vorerst allein in der Wohnung in San Mychuno zurück.
    Einzig Dana & Teddy leisteten ihr Gesellschaft. Wird Marie dies allein schaffen?
  • Ort: San Myshuno, Haus der Hawk-Geschwister
    Charaktere: Ellie, Ben, Dora
    Titel: Die Renovierung


    Als Ellie am Mittwoch nach der Schule nach Hause kommt, ist sie schon sehr aufgeregt, was sie Ben erzählen würde. Ab morgen, am Donnerstag, würden die Vorbereitungen für den Schulball beginnen, so dass dann am Samstag alles fertig ist. Sie ist natürlich in der Kunstgruppe - als einziges Mädchen. Doch Keito, den sie ja eigentlich auch mag, ist ja auch dabei. Immerhin etwas.

    Sofort bemerkt sie, dass Ben im Garten ist. Und auch, dass er Besuch hat: Dora ist auch da! Ellie kommt näher, und hört gerade noch, wie ihr Bruder über die geplante Renovierung redet: "... soll dann der Teich hinkommen!", erklärt Ben, "Wir haben die Stelle ungefähr schon mal markiert, wobei es nicht unbedingt auf den Millimeter genau stimmen muss. Oh, hallo Ellie!" Auch Dora begrüßt die Teenagerin, die nun näher in den Garten kommt.

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    Ellie begrüßt die beiden und überlässt Ben die weitere Erklärung, der Dora nun zum Hauseingang führt: "Wir wollen den Zaun streichen und einige der Wände." Er verrät noch keine Details, aber Dora kann sehen, dass die Trittleiter und die Farbeimer bereits in der Nähe stehen. Es soll wohl wirklich bald losgehen.

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    Als letztes führt Ben Dora in Ellies Zimmer: "Und wir werden das Zimmer wohl auch neu tapezieren.", erklärt Ben stolz. "Richtig!", bestätigt Ellie lächelnd, "Die Tapete ist schon besorgt und muss nur noch angebracht werden!" Dora sieht sich um. Doch als sie nach der Tapete fragt, grinst Ellie: "Lass dich überraschen!" Das Bild an der Wand fällt Dora nun auf, das Toby zeigt. "Hast du das gemalt?", fragt sie Ellie. Als diese nickt, streckt Dora den Daumen nach oben. "Sehr gut geworden! Ich wünschte, ich wäre auch etwas kreativer!" Ellie wird rot. Dora studiert Mathe, ein Fach, was ihr selbst eigentlich gar nicht liegt. "Ich kann dafür kein Mathe!", sagt die Teenagerin, "jedenfalls nicht gut!"

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    Nach etwas Smalltalk kommt schließlich der geplante Termin zur Sprache: "Am Samstag ist der Schulball in Ellies Schule!", erzählt Ben, "aber am Tag danach, also dem Sonntag, wollten wir mit der Renovierung anfangen." Dora ist einverstanden: "Das passt. Da habe ich frei und würde euch helfen." Ben freut sich. Er mag Dora wirklich

    Als Dora schließlich wieder gegangen ist, spricht er seine Schwester an: "Magst du vielleicht ein Bild für Dora malen? Als Dankeschön für die Hilfe? Ich habe mit ihr schon ausgemacht, sie dafür zu bezahlen. Als Studentin kann sie Geld immer gebrauchen. Aber es ist nicht viel und über ein Bild freut sie sich bestimmt auch." Ellie sagt zu. Auch sie hat ja schließlich etwas davon, wenn jemand beim Renovieren hilft, daher erwartet sie weder von Ben noch von Dora Geld dafür. Ben lächelt. Er zeigt Ellie ein Foto, das Dora ihm geschickt hat und das ihre beiden Katzen zeigt. "Vielleicht mit ihren Fellknäulen als Motiv?"

    Ellie ist einverstanden. Ihr fällt in dem Moment ein, dass sie auch mal ein Bild für Shane malen wollte. Doch erst einmal will sie mit Vero reden. Falls Shane wider Erwarten nun doch an deren Verletzung Schuld war, soll er ja nicht noch belohnt werden. Doras Bild hat erst einmal Vorrang.
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • Ort: Irgendwo auf dem Lande bei … ‚Ferien auf dem Bauernhof‘
    Charaktere: Lotta
    Geschichtsstrang: Lotta auf dem Lande


    Eine interessante Broschüre …
    Jetzt, wo Lotta lesen kann, liest sie alles, was sie in die Finger kriegt. Ok, es ist noch nicht Polderlin oder Wowares, auch nicht Limone de Mofa. Vielleicht reicht es auch noch nicht mal für die Theorieprüfung des Führerscheins … Aber egal! Das hier hat sie sich ganz allein an Land gezogen … ohne Merlin oder sonst wem und es verspricht … neuen Zugewinn.
    ‚Machen Sie Ferien auf dem Lande … bei Hühnern, süßen Küken, glücklichen Kühen oder … freundlichen Lamas. Fuchs und Hase sagen ihnen und ihren Kindern gute Nacht!‘
     
    Lotta liest noch einmal laut vor. „Na, das ist doch auch was für dich Takatuka. Du kennst ja kaum Tiere vom Lande. Nicht so wie ich in meiner Kindheit in Schweden. Ich hab‘ auf dem Land gelebt … Muuuuuuuhhh. Mähhähähäääää …“ Das Kind lacht mit, als die ausgelassene Mama alle möglichen Tiere imitiert. Die Sims rundherum in der Bahn nehmen schon einigermaßen Anstoß. Zu Recht, denn die junge Frau scheint einen an der Waffel zu haben …
     
    Alles sieht sich pikiert an. Und die Blicke fragen sich gegenseitig, wer vertraute ihr bloß ein Kind an? Tja, dabei kommen die ganz von selbst zu einem und bleiben meist … bis Volljährigkeit.
    ‚Und sieh nur einer diesen Aufzug an … Wie eine Bauernmagd. Die ist nicht recht gescheit. Hat sich wohl einen Braten in die Röhre schieben, einen Bären aufbinden oder ein Brett vorn Kopp nageln lassen. Was weiß Mann schon …‘
     
    Diese spröde Maiskolbenkönigin oder Hopfendohle bemerkt den Spott um sie herum jedoch kaum. Sie hat nur ein Ziel vor Augen. Dem Kind einen glücklichen Tag bei glücklichen Hühnern und  Kühen bescheren und ein neues Zubrot für ihren kleinen Handel erschwingen, um sich und Anhang durchzubringen. Wer weiß wie lange der Job in der Schule noch gut geht … So richtig rosig sieht es da auch nicht aus.
     
    Merlin hatte sie nur eine kurze Notiz auf einem Zettel in der Werkstatt hinterlassen: „Sind am Abend wieder daheim. Nur ein kurzer Ausflug.“ Er wird das heute schon mal allein schaffen! Das Ernten und Entsaften. Schließlich ist sie nur deshalb so früh - noch fast in der Nacht - unterwegs, um zu investieren … als Geschäftsfrau. Jawoll!

    Na ja, statt eines kleines Fitzelchen Papiers hätte sie vielleicht, möglicherweise, gegeben falls auch eine Sprach- oder Textnachricht senden können … Aber dann … hätte er es ja viel früher erfahren, wäre schon längst aus den Federn oder allen Wolken gefallen …, hätte sie aufgehalten. Das galt es auf jeden Fall zu verhindern. Ach ja, was so eine altmodische Form des Schriftverkehrs doch für Vorteile hat … Lotta grinst vor sich hin. „Kikerikiiii!“, singt sie gerade vergnügt mit Takatuka um die Wette. Verstörte Blicke … ringsherum.
     
    „Juchhee, wir sind da!“ Lotta schwingt Takatuka vom Sitz hoch und in die Luft. „Komm Böser, auf, auf!“ Sie singt alte Weisen ihres … ersten Landes …, die ihre Tochter zum ersten Mal hört. Ein Teil von dir, Takatuka, dein Haar! Deine Haut dagegen von der Insel so fern … Mischlingskind! Ohne Heimat!
     
    Die Bahn hält, es stürmt und regnet. Niemand erwartet sie. Der Schlüssel sei unter der Matte.
    Gegen Wind und Wetter kämpft sich Lotta mühselig in dünnem Musselin Kleid und Gummistiefel mit Wolf an der Seite und Kind im Arm den steilen einsamen Hang im Dunklen hoch. Jeder Schritt ein Wagnis, nicht über den Abgrund davon geweht zu werden und doch ist ihr Gang auch noch beschwingt bis sie das Ende erreicht und ihre Erinnerung sie einholt … an ihr lieb ‚Mutterland‘. Musstest du nicht auch zuletzt aus Schweden fliehen … als die Kräfte schwanden? Nie war es irgendwo leicht! Wie lange werde ich in der jetzigen Welt noch durchhalten … mit Kind … unten an den Docks?
     
    Lotta findet den Schlüssel. Schnell rein, das Kind ist ganz durchnässt! Auch der Wolf schüttelt als erstes den Pelz trocken. Über ihren Köpfen kracht es, vor den Fenstern zucken Blitze grell auf und Lotta … erschrocken zusammen. Oh je, was es eine gute Idee herzukommen?
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    Zum Glück kehrt Ruhe nach einer knappen Stunde ein und Lotta wagt sich mit Takatuka und Pelzfreund vor die Tür. Erst jetzt können sie wirklich in Augenschein nehmen, was die Farm in der frischen frühen Morgenluft so bietet und das ist … eigentlich allerhand … in Lottas Augen.
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    Das Grünzeug zieht Lotta als erstes an, Takatuka entdeckt für sich den Hühnerstall. Oh ja, das stand in der Beschreibung auch drin: Kuh versorgen, Hühner füttern, Grünzeug pflegen … dann ist der Aufenthalt ohne Übernachtung auch kosten frei und Ernteerzeugnisse gibt’s obendrein gratis. Ein Schnuppertag quasi …
    Wär ja auch zu schön, den ganzen Tag zu arbeiten und dafür noch zahlen. Ha, Lotta hat’s sich genau durchgelesen und auch keinen gefragt … um nochmal nachzuprüfen. Sie will nicht immer abhängig sein. Wenn sie was überlesen hat, na fein. Da muss sie durch!
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    „Takatuuuka! Nicht die Hühner jagen! Sing ihnen was vor, erzähl ihnen was, aber nicht das arme Federvieh scheuchen. Soll ja kein Rührei geben.“, schilt Lotta gerade mit einem Seitwärtsblick ihr übermütiges Kind und eilt flink hinterher. Ok, erstmal mit den Tieren anfangen.
    Takatuka fängt auch mit den Tieren an …, zuerst ein aufregendes Geplänkel mit einer Henne, und beschwert sich dann bei der Mama: „Roddfuss schimmfft olle Ente!“
    Ähm, Rotfuss? „Huhn, Takatuka, Huhn! Nicht Ente!“ Es wurde wirklich Zeit, dass das Kind mal aus dem Stadtdunst rauskommt. Vielleicht sollte dieser neue Kindergarten Sorge für tragen, dass ihre Schützlinge einen Bauernhof in der Nähe besuchen …, einen, der vielleicht nicht so einsam und weiter weg liegt wie dieser hier.
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    „Rotfuchs, Rotfuchs!“ Jetzt hört Lotta es auch. Ein Hahn kräht ganz unschicklich: „Alarm, Alarm.“ „Also, entschuldigen Sie mal!“, empört sich Lotta mit Kehrtwende zum Federvieh hinter sich. Beinahe hätte sie dummes Huhn hinten dran gefügt. „Wer bist denn du?“ – „Ich bin der Benedict!“, stolziert der eitle Pfau vor ihr auf und ab. „Und ich mach gleich Ei Benedict aus dir, wenn du meine Tochter nochmal so erschrickst!“, weist Lotta den Schreihals mit wedelndem Zeigefinger vor seinem Hakenschnabel zurecht. „Gaaack, gack gack.“, tut das Hähnchen auf einmal, als wenn es plötzlich nicht mehr Simlisch verstehe. Ganz leise hört Lotta es aber doch noch. Ein grummeliges „Eierdieb!“ ganz gedämpft mit dem Schnabel unterm Flügel. Lotta blickt sich und ihr Kind an. Halten die uns für … Füchse? Ach Herrjeh! Klar! Wie oft wurden sie auch von Sims schon als Rotfüchse beschimpft. ‚Rote Haare, Sommersprossen sind des Teufels … und so weiter. Und jetzt sogar die Hühner …
     
    Seufzend holt Lotta das Körnerfutter und verteilt versöhnlich überall kleine Häufchen. „Kommt liebe Hühner. Wir tun euch doch nichts. Seht her … “ Eine ganz gescheite Henne traut sich weiter vor, beginnt zu picken und fragt lieber nach, bevor sie ein Geschrei beginnt. „Du hast da aber einen recht großen grauen Fuchs. Was ist mit dem?“ Ruckartig fährt ihr Federköpfchen weiter zu Boden, um die besten Körner raus zu picken. Ihr Mut sichert ihr eindeutige Vorteile. „Das ist ein Wolf, aber er macht euch nichts …“ – „Gaaack, gack gack.“, ist lediglich die Erwiderung. Was ist das? Spricht sie schon mit sich selbst? Hört Stimmen? Mit ihrem halben Hirn an Erinnerungen …? Aber Takatuka hörte doch auch …? Werden Sie beide verrückt?
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    Verwirrt beschließt Lotta, jetzt lieber nach der Kuh zu sehen. Takatuka hat sie schon herausgelockt in den morgendlichen Sonnenschein. Der Tag wird immer heller und freundlicher.
    Über sich selbst lachend und zweifelnd fragt Lotta die braun Gefleckte: „Hast du vielleicht ein paar Q-Tipps für mich?“ – „Auf gar keinen Fall!“, wettert das Tier zurück, „Das ist umweltschädlich!“ Oh man, tritt sie denn überall immer nur ins Fettnäpfchen? Lotta senkt den Kopf und fragt ergeben: „Darf ich dich einmal striegeln und Heu nachfüllen?“ Ja, endlich hat sie den richtigen Ton getroffen. „Und Melken nicht vergessen! Aus Milch kannst du dir Käse machen. Der Kuh-Tipp war gratis!“, schäkert die Kuh nun possierlich mit Lotta. Den Rest der Stunde verständigen sie sich ganz friedlich. Und nein, Lotta sei nicht verrückt. Wenn sie es richtig anstelle, könne sie mit den Tieren reden, so die Kuh … Ein weiterer Rat, für den Lotta erst schwer den Stall ausmisten muss, bevor sie melken darf.
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    Puh, gut sich nach der Arbeit im Heu auf einen Schemel niederlassen zu dürfen.
    Diese Dinge kann Lotta noch erinnern. Sie war zwar nie in einer Schule … außer einem einzigen Tag … also damals in Schweden, aber mit Annika und Tommy half sie gerne auf den Höfen im Umland und Lottas Stärke war sehr geschätzt bei der vielen Arbeit. Heute ist alles viel anstrengender als damals … auch das Melken. Aber die Kuh zeigt sich ganz zufrieden … „Danke, dass du stillhältst, Buntgescheckte!“ Lotta streicht ihr über die Flanke. Kein Tropfen der guten Milch vergossen. Auf den selbstgemachten Käse ist sie nachher gespannt. Sie schnappt sich den Eimer und trägt ihn erstmal in die Küche.
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    Es ist an der Zeit, jetzt die Hühner nach zu füttern und auch diesen Stall zu reinigen. „Zweites Frühstück. Bitte sehr!“, lockt Lotta die letzten Hühner hervor. Auch hier ist die Lage mittlerweile entspannt und Lotta nicht mehr als Hühnerschreck verschrien.  Nebenbei verfolgt sie einen Hühnerdiskurs über Wölfe, Füchse und Bären … Oder waren es Beeren?
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    „Bist du jetzt das Huhn, das mit dem Wolf tanzt?“, gackert das eine Flügeltier zum anderen.
    „Man muss halt mit den Wölfen heulen können.“, entgegnet das andere nonchalant und kokettiert ein wenig mit Böser. Der lässt das irgendwie über sich ergehen.
    Dieses Gefieder nicht! War Lottas Weisung. Jetzt muss er auch noch den Hüter von doofen Hühnern geben. Kräht irgendein Hahn danach, … wenn eines verschwindet?
    „Beim Fuchs wärste nicht so mutig … Nur weil dieser große Rotfuchs da über den kleineren grauen gebietet …“, das Hühnerköpfchen ruckt in Lottas Richtung, „… trauste dich so nah ran.“

    „Grmpfffff, sie gebietet nicht wirklich über mich. Ich tue ihr nur einige Gefallen, weil ich’s so will!“
    Ach, der Wolf gibt’s dran, blöden Hühnern was zu erklären. Was verstehen die schon! Es folgt … gackerndes Gelächter. „Na, endlich steppt hier mal der Bär!“ Die gemeinen Hühner tanzen stelzenartigen Cha Cha Cha um den Wolf. Eines schwingt sich sogar zum Can Can auf, wirft die Hühnerbeine in die Höh … danach Köpfchen ins Wasser … und … so weiter und so fort …

    Hat der Wolf gerade ein wenig gejault oder amüsiert er sich? Lottas weiß es nicht. Schön, wenn er sich mit den Hühnern gut versteht. Sie will sich nicht mit Hahn und Hennen anlegen.
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    Dem nächsten Getier hingegen sagt Lotta gleich den Kampf an. Auf den Riesenpflanzen schwirren … Riesenkäfer umher. Lotta kann nur staunen und muss sich mächtig ins Zeug legen, um die Biester zu erlegen. Aber eine Pracht, was es zu sehen gibt. Sie will sich von allem für ihr Heim was abzwacken: Salatköpfe, Auberginen, Melonen und Kürbisse … vielleicht auch von diesen Schokobeeren. Sehr interessant.
    Irgendwie muss sie auch bald mal bei Maryama, Ben oder Elani was noch abstauben gehen. Sie hat zwar so den Grundstock von Obst und Gemüse, aber irgendwie möchte Lotta noch ausbauen. Elani hatte ihr auf dem Festival erklärt, was ihr eigentlich noch bekannt sein müsste und in ihrem Garten fehlt. All die tropischen Gewächse … Sie hat davon nur Taro-Wurz bisher. So genau weiß Lotta aber auch noch nicht wohin … so wegen der Saison. In dieser Welt ist es nicht immer warm, da sind diese Feldfrüchte gerade ideal. Die kann sie draußen ohne Gewächshaus anbauen.
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    Tiere wie Garten sind versorgt, da findet Lotta Zeit, mal nach Takatuka zu sehen. Wie gut sich das Kind immer wieder auch mit sich selbst beschäftigen kann. Trotzdem … es wird Zeit für den Kindergarten. Lotta möchte unbedingt mit Hannah demnächst diesen Kindergarten aufsuchen und hoffentlich klappt diesmal alles mit den Papieren wegen … Vater und so. Ob José in der Zwischenzeit noch was über das Eiland herausgefunden hat? Über Takatukas zerstörtes Heimatland? Lotta wird je aus ihren Gedanken gerissen als sie beim Töchterchen ankommt. „Ja, wen hast du denn jetzt als Gesprächspartner gefunden, Takatuka? Guten Tag, Frau Hase. Mein Name ist Lotta!“ – „Höhle buddeln!“, weist die Kleine quietschvergnügt aufs Erdloch, nachdem sie sich erstmal die Äuglein reiben musste.
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    Auch der Hase stellt sich artig vor, schnuppert in der Luft und zeigt sich leicht enttäuscht, dass Lotta noch kein Geschenk parat hat: „Haddu keine Möhren?“ – „Beim nächsten Mal bestimmt!“, versichert Lotta schnell und würd zu gerne ihre Finger durch dieses weiche Fell gleiten lassen, aber sie muss wohl erst mit etwas Interessantem aufwarten. Sie hat noch nichts zur Hand. „Kanndu stricken? Möcht was auf die Ohren!“ Äh wie? Oh das hätte sie bei Elani lernen sollen als die das auf dem Festival anbot. Wie dumm von ihr, sich nicht dafür zu interessieren. Maryama hat wohl auch damit abgefangen und selbst Malecantus kanns … recht gut. Ratlos sieht Lotta sich um und entdeckt dann … Knäule und Garne neben einem Schaukelstuhl. „Dann fange ich jetzt wohl am besten mal an, es endlich zu lernen.“, entschuldigt sie sich nochmal, mit leeren Händen gekommen zu sein.
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    Na gut, das puschelige kleine Ding bleibt noch ein Weilchen, schwätzt mit dem Kind über Gott und die Welt und wie es um den Wolf bestellt sei … Lotta derweil kämpft mutig mit zwei Nadeln. En garde! Wenn man es recht bedenkt … nicht so viel anders als mit zwei Säbeln. Immer gegeneinander die Klingen kreuzen … und … Maschen dabei nicht fallen lassen. Mehrfach beißt Lotta sich fast auf die Zunge bei der anstrengenden Aufgabe, die Schlaufen beisammen zu halten. Das ist echt was für die Hand-Auge-Koordination. Eigentlich nicht schlecht als Training … wenn man nicht so weit ausholen kann. Rechts, Links, Rechts, Links … Oh, schon wieder eine fallen gelassen. Uff, wieder aufnehmen!
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    Und … wieso hat sie jetzt drei Maschen mehr auf der Hand als vorher? „Ahhhh, das soll doch gleichförmig bleiben statt breiter werden. Verflucht!“ Der Wolf beobachtet Lottas Treiben genau. Sie blickt von ihrer Handarbeit auf. „Wieso können w i r eigentlich nicht miteinander reden, Böser?“
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    ‚Es wurde mir nicht gewährt, liebste Lotta!‘ Er würde so gerne sprechen, muss sich aber mit den anderen Tieren begnügen. Lotta bemerkt die innere Pein des Graupelzes nicht, denn als Wolf … kann man keine Miene verziehen. Böser wendet sich wieder dem Kind zu. Das ist seine vornehmste Aufgabe, … die Nachkommenschaft zu behüten. Die, deren Stärke noch wächst. Er sieht noch einmal treuherzig zu Lotta zurück. ‚Unsere Zeit ist gewesen! Noch braucht sie auch dich!‘ Lotta sichtet eine weitere Kiste mit kleineren Garnproben. Mhm, das sind Stickrahmen. Noch feinere Nadeln. Minirapiere …
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    Sogleich zückt sie eines der kleinen Winzsäbel und durchsticht schon mal das Tuch im Rahmen … Hin und her, kreuz und quer … Kreuzstiche sind wohl immer noch in Mode. Ha ha, hurtig die Klinge geführt und … „Autsch, Ayyye!“, fast den Daumen durchbohrt. Fiese kleine Waffe! Schnell die kleine Wunde löschen, sonst blutet es noch auf das blütenweiße Linnen …
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    Vorerst hat Lotta genug von Winzlingshieben. Das ist ja alles viiiiel gefährlicher als gedacht … lacht sie dabei. Ach, sie braucht etwas richtige Bewegung. So mit großen Schwertern auszuholen ist schon was anderes, … aber … das mit dem Feinhandgeschickt sollte sie dennoch ausbauen. Wäre eine weitere Einnahmequelle und sie hätte noch mehr an Kleidung für sich und Takatuka. So oft hat der Magier auch nicht Muße, neben seinen Vorstellungen im Zirkus, was fürs Kind zu stricken.
    Die Schildkröte von Lilly hatte er mal bewundert. „Von wem ist das?“ Er hatte nur merkwürdig geguckt, als sie es ihm sagte.
     
    Einen Moment wandert Lotta ruhelos in der Nähe des Hauses herum. Oh möge ihm doch bitte bald was einfallen. Er hat’s doch versprochen … vor einiger Zeit. Als sie herausfand, dass er ihr die Erinnerung nahm. Denkt er überhaupt noch daran? Hoffentlich, wenn Maryama ihm zusetzt. Die kann das!
    Lotta ist an eine Art oberer Weiher angelangt. Eigentlich ein Fluss, der sich in die Tiefe des Tales stürzt, das sie von hier aus weit überblicken kann. Wunderschön! Und hier kann man angeln! Später! Neugierig linst Lotta in die Tiefe. Im Dunklen bei strömenden Regen sah sie kaum rechts und links, was um sie herum war.
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    Sie läuft zurück zu ihrem Kind und wirft es fröhlich in die Höhe: „Wir haben noch etwas Zeit, die Gegend zu erkunden, mein Schatz. Danach mache ich mich an den Käse und kann hoffentlich heute noch was ernten und heimbringen für den Garten. Merlin wird erstaunt sein.“ - „Malin, Mayama, Magia …“, gluckst Takatuka vergnügt und fliegt durch den Wind auf Mamas Arm. „Ja, ja, so viele mit M. Den Buchstaben lernst du wohl als erstes zu schreiben!“, strahlt Lotta ihr Töchterchen an. Ach, es wird nicht so dumm durch die Welt laufen …
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    Die dumme Nuss Lotta dagegen läuft wieder den Hang zur Erkundung des Tales am Fuße des Berges hinunter. Sie hat immer noch so viel zu lernen … Wenn sie doch wenigstens schon den Führerschein schaffen könnte. Das wäre eine große Erleichterung.
    Ob sie …, mhm.
    Lotta geht schon ein Weilchen durch den Kopf, ob so ein motorisiertes Zweirad ein Anfang wäre.
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    🔮 Nie nich‘ CC oder Mods ins Spiel integriert 😁, Caches immer hübsch fein geleert, Spiel allzu oft repariert, Benutzerordner neu kreiert, stets neues Spiel ausprobiert. 🔮
    🌺 HERLAND 📜 Vorgeschichte im [RPG] DAS GROSSE SIMS 4 RPG 📜 WiWo-News - D a s Windenburger Wochenblatt 🌺
    🌺 (#HERLAND – Who & Where? 📜 #WiWo - Who & Where? 📜 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Herland) 🌺
  • Ort: Brindleton Bay Highschool
    Charaktere: Denize, Viola, Chip, Nadine, Bea, (Lashawn ... wird auf Wunsch mitgezogen)
    Titel: Vorbereitung für den Schulball - Gruppe Musik

    (In Zusammenarbeit mit @Reuse @Ripzha @simscat2 )

    Denize beginnt mit der Musikklasse. Herr Jenkins ist auch anwesend. Bevor sie mit der Klasse spricht und ihnen sagt worum es hier eigentlich geht, fragt sie den Lehrer wegen dem Pult. "Herr Jenkins?" fragt sie freundlich Lächelnd. "Frau Watanabe hat gesagt, Sie hätten beim Elternabend das Mischpult und die Soundanlage gesponsert. Würden Sie das für den Abschlussball nochmal machen?" Für die Programmplanung hilft es zu wissen ob sie die Unterhaltung um das Pult herum oder ob sie Alleinunterhalter sein werden. Denize sieht sich schon ein altes Radio aufstellen und es über das Mikrophon im Rektorenzimmer durch das Gebäude schallen zu lassen. Wäre jedenfalls kreativ, oder?

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    Oh, Denize, das nette Ding, hat einen Wunsch ...! Jenkins fühlt sich geschmeichelt und lächelt das Mädchen herzlich an. "Aber natürlich Denize ... Ich bring gleich morgen alles mit. Keito kennt sich mit Elektrik aus. Kannst ihn bitten, alles im Kunst- und Werkstattkurs auf die Bühne zu bringen und zu verbinden." Hach, nie stört sie seinen Unterricht. Was für eine überaus freundliche Schülerin. Wenn doch alle so wären ...

    Denize freut sich. "Toll. Vielen Dank." Sie wendet sich der Klasse zu und schaut in die Runde. "Wir wollen für den Ball ein wenig für Unterhaltung sorgen. Das Thema kennt ihr ja." Sie grinst. "Danke Herr Jenkins brauchen wir nicht den ganzen Abend durchgehend für Aufmerksamkeit sorgen. Wir könnten also ein paar Lieder spielen als Band, oder wer mag darf alleine etwas vortragen. Hat jemand schon eine Idee?"

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    Jenkins guckt sich in der Klasse um. Eigentlich muss er gar nicht mehr hier sein. Die sollen doch jetzt alle mal ganz selbstständig rumwerken meinte Miyu und Denize sieht ja nach dem Rechten ... "Wisst ihr was? Ich mach mich schon mal vom Acker, äh, das heißt, ich lass euch jetzt mal allein weiter planen. So war's ja gedacht. Dann kann ich auch gleich meine Soundanlage holen und dem anderen Kurs zum Einrichten bringen." Noch ein salopper Wink mit der Hand und schon ist Brett schnell wie der Wind aus dem Raum, bevor noch einer was sagen kann. So könnte er jeden Tag Unterricht machen. Leichter verdienteres Geld als das sonst harte Brot fürs Lehrpersonal. Jenkins pfeift vergnügt vor sich hin, während er die Treppe regelrecht runterfliegt zu seinem kleinen Truck. Da passt alles rein ... auch für die Gigs am Wochenende mit seinen Kumpels ... in diversen Bars Landauf, landab. Ha, wie gut dass er schon ausgebucht ist und leider, leider am Samstag keine Zeit hat, diese Bande von Schülern zu beaufsichtigen ...

    Viola denkt an den alten Flügel in der Villa. Das billige Schulkeyboard kann da nicht wirklich mithalten. Aber sie muss nehmen, was da ist. Sie wundert sich etwas, warum Jenkins speziell Keito erwähnt. Sie selbst hätte es auch noch hinbekommen, die Geräte zu verkabeln und schwach kann man sie ja auch nicht nennen. Vero würde das sicher bestätigen, nachdem die miterlebt hat, wie stark der Griff um ihre Handgelenke war. Doch Viola sagt nichts und behält ihre Gedanken für sich. Nur auf Denize' Frage reagiert sie dann doch: "Ich würde ein Solo einspielen." Sie lächelt Denize an. So ganz kann sich Viola immer noch nicht vorstellen, dass die Mitschülerin nun am Bruch der Freundschaft zwischen Blaze und Chip tatsächlich schuldig sein soll. Aber auch dazu sagt sie nichts weiter. Stattdessen wartet sie die Reaktion auf ihre Antwort ab.

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    Bea lächelt leicht. "Hab schon gehört, dass du Klavier spielen kannst, Viola. Zeig doch mal, was du kannst!" Diese wirft ihr nur einen kurzen Blick zu. "Ja, aber doch nicht jetzt!" Und ihr Solo würde sie auch erst beim Schulball selbst vorspielen, vorher nicht. Sie kann ja schließlich zu Hause üben.

    Bea selbst ist nicht super musikalisch. Sie kann ein bisschen singen und Gitarre spielen, aber nichts außergewöhnliches. Aber, sie kann tanzen. Sie denkt an den Feuertanz, den sie Yuna und Keito während des Festivals vorgeführt hat. Vielleicht könnte sie sowas ja auch für den Schulball machen.

    Chip hängt ein bisschen geistesabwesend in seinem Stuhl und ist in Gedanken beim gestrigen Nachmittag. Er lässt die Mundharmonika durch seine Finger tanzen und erst als Denize hereinkommt und anfängt mit Jenkins zu reden, wird er wieder wacher. Sie wirkt aufgedreht und Chip muss unwillkürlich lächeln, als sie ihre kleine Ansprache an die Klasse hält. Er hat schon ein paar Songs im Kopf, die in Frage kämen. Für ihn an der Mundharmonika wäre auch beides möglich, allein ein Stück vorzutragen oder zusammen mit jemandem. Als Viola sich für ein Solo meldet horcht er auf. Wieder denkt er an das Gespräch im Park . Das wäre wohl die passende Gelegenheit schon mal etwas davon umzusetzen. Hm... kommt drauf an, wie... Er dreht sich zu ihr um und fragt: "Wie meinst 'n das? Ein Solo? Willst du ein ganzes Stück allein spielen oder nur bei einem Song ein längeres Solo einbauen? Ich hätte da vielleicht eine Idee."

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    Viola dreht sich zu Chip um. "Eigentlich wollte ich einen eigenen Song vorspielen!", sagt sie, "das meinte ich mit Solo! Aber was hast du denn für eine Idee?"

    Denize freut sich das Gespräch angeregt zu haben und darüber das Chip sich einbringt. „Besprecht ihr kurz allein weiter, ich schau kurz nach den anderen.“ sie lächelt. Mit ihrem Klemmbrett geht sie hinaus in den Flur um nach der Kunstklasse zu sehen. Sie hört schon grosse Objekte die herum getragen werden und freut sich. Bevor sie hingeht, muss sie aber zur Toilette. Blaze kommt ihr entgegen. Sie setzt ein Lächeln auf. Gestern hat sie mit Chip gesprochen, das muss einfach wieder in Ordnung kommen. „Wie läufts in Kunst?“ Blaze sieht sie neutral an. „Sieh doch nach.“ gibt er knapp zurück. Er ist für das Bild verantwortlich, was der Rest da dekoriert kümmert ihn wenig. „Das werd ich.“ lächelt sie. Sie geht davon aus dass er ebenfalls bei den Toiletten war und… als sie an ihm vorbei geht riecht sie den Rauch… naja.. sie sagt nichts und setzt ihren Weg fort.

    "Cool." Chips Gedanken schweifen kurz zur Bandidee. Sie könnte also auch Songs beisteuern. "Das kann ja auch so bleiben, ich hab gedacht ob wir bei einem Stück der Band zusammen ne Soloeinlage einbauen wollen...Mundharmonika und Keyboard im Wechsel." Er grinst ein bisschen. "Weißt du, so anheizen zusammen den Saal...moderat anfangen und dann das Tempo bei jedem Wechsel steigern.." Vielleicht würde er auch noch ein Solostück einbauen, aber konkret ist da noch nichts geplant.

    Viola sieht zu Chip. Ein gemeinsames Lied mit Chip? Sie fragt sich, was Blaze wohl dazu sagen würde, nachdem er und Chip sich so zerstritten haben. Aber wegen einem einzigen Song, den sie dann mal mit Chip spielt, gäbe es doch keinen Grund, gleich eifersüchtig zu werden, oder? "Hast du da einen bestimmten Song im Kopf?", fragt sie ihn. Sie könnte ja trotzdem zusätzlich auch ihren eigenen Song spielen.

    "Nein, bisher nicht, sollten wir vielleicht mit den anderen noch abstimmen...auf jeden Fall was Fetziges." Er grinst Viola an und sieht sich schon im Geiste mit ihr loslegen. "...und wir treiben mit dem Solo das Tempo voran bis alle schwitzen."

    "Das können wir ja noch entscheiden.", sagt sie, "mein eigenes Solo kann ich dann ja davor oder danach spielen." Viola betrachtet die Gruppe um sie herum. Außer Chip und Bea ist auch Lashawn da, die bisher aber kaum etwas gesagt hat. Doch Viola weiß, dass sie ein bisschen schüchtern ist. Aber sie hat eine erstaunliche Stimme, das muss die Vampirin zugeben. Und auch Nadine hat sich hier blicken lassen.

    Nun, da Denize und Jenkins aus dem Raum sind, sind sie nur noch zu fünft hier. Die Teenager setzen sich hin um zu besprechen. Dass auch Bea hier ist, kommt etwas überraschend. Viola hat sie nie ein Musikinstrument spielen sehen. Die Vampirin seufzt. Die Kids müssen sich selbst organisieren, doch sie selber hat meistens wenig Interesse daran, die Initiative zu ergreifen.

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    So ist sie erleichtert, als stattdessen Bea das Wort erhebt: "Also, dann wären wir soweit, dass Chip und Viola zusammen einen Song spielen könnten und auch ein selbst geschriebener Song von Viola gibt es im Angebot. Lashawn, du willst am liebsten singen, oder?" Es wäre eine Verschwendung wenn nicht, bei ihrem Talent.

    Lashawn bestätigt die Frage: Sie wird singen.

    "Cool Lashawn, du gibst Viola und mir und dann in der Mitte des Stücks auch das Einstiegssignal für das Solo...am besten drehst du dich einfach kurz zu uns und nickst.", sagt Chip.

    „Kein Ding. Das wird Lustig, stimmts?“ grinst Nadine und legt der schüchternen Lashawn den Arm um die Schultern.

    Bea fährt schließlich fort: "Ich selber kann ein bisschen singen und ein bisschen Gitarre spielen, aber nichts, was an Lashawns Stimme herankommen würde. Stattdessen kann ich allerdings tanzen. Und mich als Background-Sängerin anbieten, wenn auch Lashawn dann den Hauptpart übernehmen würde." Sie dreht sich in die Runde. "Ich würde sagen, wir räumen die Tische etwas auseinander, um besser proben zu können. Was meint ihr?" Viola sagt nichts, aber sie nickt zumindest.

    Nadine betrachtet das Szenario stumm. Sie ist mit den Gedanken wo anders und hat keine Idee zur Planung. Obwohl sie damals die Hauptrolle im Theater Club hatte, ist sie doch eher die die Anweisungen befolgt. Denizes Anweisungen. Sie ist nicht böse auf ihre Freundin wegen dem was sie ihr auf dem Nachhauseweg vom Festival gestanden hat. Es war lieb dass sie das hatte regeln wollen. Sie weiß sie hat sich mal gut mit… Nadine schüttelt den Kopf. Sie schweift komplett ab. In die Runde Blickend sieht sie sich um. „Ich kann singen… ihr müsst mir nur sagen was…“

    "Oh, also bei dem Lied, das ich komponiert habe, gibt es keinen Text zu. Aber wir könnten ja auch was anderes spielen!
    ", gibt Viola zu bedenken. Sie spielt gerne Klavier. Da reißt sie sich auch mal zusammen und zickt nicht gleich rum. "Welche Songs mögt ihr denn so?"

    Bea kennt sich mit Songtiteln nicht so aus, sagt also erst mal nichts dazu sondern wartet ab was andere so sagen.

    Chip kennt nur zwei, drei Rock'nRoll Songs, weil seine Mutter die manchmal mehrmals hintereinander hört und dann einen ganz verklärten Gesichtsausdruck bekommt. "Also ich bin kein Experte für solchen Sound, aber ein Stück find ich richtig gut, kann man auch gut drauf tanzen." fügt er mit einem schelmischen Seitenblick zu Denize an. "Johnny B. Goode von Chuck Berry." Kennt das sonst noch jemand? " Er zückt sein Handy und sucht es schnell auf Simtube, schraubt die Lautstärke hoch und spielt den Anderen das Stück vor.



    "Da kämst du auch auf deine Kosten, Viola. Kannst ordentlich Piano klimpern." Dann wendet er sich leicht grinsend an Nadine. "Der hat übrigens auch einen Song der ...'Nadine' heisst." Und du Bea könntest ne Tanzeinlage machen, wenn dir Background zu langweilig wäre...aber...bei dem Tempo was der Song hat, dürfte eigentlich keine Langeweile auf kommen." Chip hat sich selbst das Stichwort gegeben, merkt er grade. "Hey Viola, eigentlich ginge das Stück auch für das gemeinsame Solo." Mal abwarten, was der Rest der Truppe dazu meint.

    Viola ist sofort Feuer und Flamme. Sie kennt den Song, trotz dessen Alters. Doch aufgrund des Tempos würde der nicht leicht zu spielen sein, und soviel Zeit zum Üben bleibt auch nicht. "Da müssen wir uns aber wirklich ins Zeug legen, wenn wir den rechtzeitig perfektionieren wollen!", gibt sie zu bedenken. Sie würde es schaffen, wenn mehr Zeit wäre, doch der Schulball ist ja bereits am Samstag. Andererseits... sie hat eine Virtuosin am Klavier als Mutter. Wenn sie zu Hause mit deren Hilfe etwas übt, würde es schon gehen. Und wenn es nicht perfekt läuft, ist es eben so.

    Bea hingegen bleibt zweifelnd. Das ist das erste Mal, dass sie diesen Song hört. Er hat ihr zwar gefallen, doch es wäre nicht einfach. Allerdings wäre sie ja auch nicht die Hauptsängerin, von daher... Sie wirft ihre Zweifel zur Seite und sagt: "Ich wäre jedenfalls auch dabei, zumindest wenn Nadine und Lashawn sich zutrauen, im Vordergrund zu singen." Sie sieht zu Lashawn. Sie kennt Nadine noch nicht gut genug, aber mit Lashawn hat sie auf dem Festival ja schon etwas Zeit verbracht. Die Mitschülerin ist ziemlich schüchtern. Ob ein solcher Song da das Richtige für sie wäre?

    Einen Moment Später kehrt Denize zurück. Sie legt das Klemmbrett weg und lächelt. „Kommt ihr voran?“ fragt sie. Sie gehört auch in die Schulband. Und wenn man sich ihre Zukunftspläne ansieht gehört sie auch genau hier her.

    Bea sagt: "Sieht jedenfalls so aus, als kämen wir voran!"

    "Uns liegt das doch im Blut, Viola
    ." Er setzt seine Mundharmonika an und improvisiert ein paar Takte. Ja, das könnte schon klappen "Das gute an solchen Songs ist, dass wir da auch improvisieren können beim Solo und es keiner merkt, wenn was anders ist, als zum Beispiel in der Probe. Wir müssen nur gut aufeinander hören und reagieren." Chip ist zuversichtlich dass sie das schaffen und es ist eine gute Probe um zu sehen, wie das in der Band vielleicht harmonieren wird oder nicht.

    Bea grinst, als Chip plötzlich seine Mundharmonika herausholt. Ob dieses Instrument wirklich zu einem Klavier passt? Doch Viola scheint weniger Skepsis zu haben, wie die Meerfrau bemerkt, denn die Vampirin sagt zuversichtlich: „Klar schaffen wir das.“ Ihr eigenes Musikstück hat sie bereits ausführlich geübt, da kriegen sie auch das hin. „Wir spielen am besten gleich mal und schauen, wie es läuft“ Bea betrachtet Viola nun ein wenig neugierig. Sie wirkt gar nicht so grumpy wie sonst immer. Offenbar ist Musik etwas, das der Vampirin sehr wichtig ist.

    Aber ein bisschen wird sie sich noch gedulden müssen: „Ja, einen Moment!“, bremst Bea das Geschehen, „Ich kenne den Songtext nicht. Ich werde mal für Noten sorgen!"

    Während Bea am nächsten Schulcomputer nach Text und Noten googelt, räumen die anderen Schüler bereits die Tische zur Seite um mehr Platz zu haben und holen auch die Mikrophone aus dem Schrank. Bea druckt die Noten schließlich aus und verteilt sie an die Musikgruppe. „Also, seid ihr dann bereit?“, fragt Bea noch.

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    Chip stimmt ein paar Töne an, die er vom Notenblatt abliest und entschuldigt sich dann kurz. "Bin gleich wieder da...will dann nicht mitten in der Probe abhauen." Damit verlässt er die Klasse Richtung Toiletten.

    Nadine nimmt sie ein Blatt mit Noten und Text entgegen und einen Leuchtstift. Sie markiert ein paar Stellen und spricht sich mit Lashawn ab während die anderen sich mit ihren Instrumenten einrichten.

    Denize lächelt. „Lass uns ein paar Tanzschritte üben Bea, was hälst du davon?“ das hier ist das was sie eines Tages beruflich machen will. Denize ist voller Tatendrang.

    "Platz genug haben wir jetzt ja!", sagt Bea lächelnd zu Denize. "Hast du einen bestimmten Tanz im Sinn oder ist dir eher nach Freestyle?"

    „Wir nehmen einfach eine alte Choreo und peppen sie auf.
    “ Denize grinst. "Kreativ werden und Upcyceln kann man auch mit alten Schrittfolgen. Frau Watanabe wirds freuen.[/b]“ Denize zählt im Takt auf 8 während sie ein paar Schritte aufführt. Sie wiederholt sie und fordert Bea freundlich auf mit einzusteigen.

    Bea sieht Denize gerne zu. Sie hat Talent. Aber Bea selbst ist auch nicht völlig ungelenkig und so schafft sie es, auch einzusteigen. Auch die anderen der Musikgruppe klären noch einige Details, und dann geht die erste Probe los.

    Auf dem Gang zurück Richtung Musikraum hört Chip schon die ersten Takte der Probe. Jetzt aber schnell wieder rein und mit eingestiegen. Als er die Tür öffnet sieht er als erstes Denize, die mit Bea ein paar Rock'n Roll Figuren tanzt. Er grinst breit und pfeift dann trillernd auf zwei Fingern, während er sich Richtung Viola aufmacht. Er positioniert sich so, dass er mit Viola gut Blickkontakt halten kann, aber trotzdem eine gute Aussicht auf Denize beim Tanzen hat. Das wird er sich nicht entgehen lassen. Er wippt erst ein paar Takte mit und baut dann ab und zu die passende Begleitung mit der Mundharmonika ein. Nadine und Lashawn ergänzen sich super. Chip spürt wie ihm der Rhythmus ins Blut geht...aber irgendwie befriedigt ihn das noch nicht so ganz. Kurzerhand schnappt er sich eine herumstehende Kiste und fängt an im Takt darauf mit zu klopfen. Wenn sie schon kein Schlagzeug haben, dann wenigstens das. Geht auch gut im Wechsel mit der Mundharmonika. Macht langsam richtig Spaß die Session hier.

    Viola hat mit den meisten hier schon im normalen Musikunterricht gemeinsam musiziert. Und so klappt es sogar ganz gut. Sie lauscht Lashawns und Nadines Stimmen, Chips Mundharmonika... dem Getrommel.. Nanu, Trommeln? Sie dreht sich in die Richtung, aus der das Geräusch kommt. Chip hat sich wohl in einer Mundharmonika-Pause die Kisten besorgt. Er scheint riesigen Spaß zu haben, drauf los zu trommeln.

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    Ab und an unterlaufen Viola Fehler, und das auch, als ihr Solo ansteht. Aber da es das erste Mal ist, dass sie den Song spielt, wird ihr das wohl niemand übel nehmen. Es scheint auch niemandem aufgefallen zu sein. Lilly hatte Recht gehabt: Einfach so tun, als sei nichts gewesen, dann fällt die falsche Taste schon niemandem auf.

    Als das Solo dran ist sucht Chip Blickkontakt mit Viola. Abwechselnd geben sie sich das „Stichwort“ für eine neue Improvisation und er spürt, dass es funktioniert. Grinsend trommelt er noch ein letztes Solo auf der Kiste bevor die anderen wieder mit einsteigen. Er nickt Viola zufrieden zu. Wenn man ein wenig experimentiert, fallen die schrägen Töne bei ihr und ihm dazwischen gar nicht auf, sie müssen einfach für Stimmung sorgen, dann hört das beim Ball keiner.

    Nach der Übung klatscht Denize für alle in die Hände. "Das hört sich schon echt klasse an! Wenn wir so weiter machen sind wir am Samstag perfekt vorbereitet." Sie lächelt Chip an dann die anderen. "Okay gleich noch mal!" sie klatscht erneut in die Hände, diesmal um die Leute anzuspornen. Selbst wenn sie am Ball ein wenig improvisieren müssen, das gehört dazu.

    Die nächsten Proben werden immer besser. Chips Liedervorschlag ist so gut angenommen worden, dass es keinen interessiert hat, dass sie nicht einmal einen Gitarrenspieler haben... obwohl es in dem Songtext darum geht. Bea grinst, als ihr das auffällt. Sie selber kann ein wenig Gitarre spielen, aber nicht gut genug, um dem Song gerecht zu werden. Daher sagt sie nichts dazu. Und auch so klingt es gut.

    Am Ende des Schultages sieht Bea zu der Kiste, auf der Chip getrommelt hat. Es ist die Kiste, in der vorher die beiden Mikrofone eingepackt waren. Doch die Schüler beschließen, alles so stehen zu lassen um am Freitag auch noch üben zu können.
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.

  • Ort: Brindleton Bay Highschool
    Charaktere: Yuna, Denize, Shane, Nouki,Tim,Tania, Kim, Nathan, Buzz
    Geschichtsstrang: Vorbereitung für den Schulball - Gruppe Hauswirtschaft/Schulgarten


    Gestern noch ging sie recht missmutig aus dem Unterricht. Yuna mag lieber Chemie als dieses untergemogelte fachliche Beiwerk Hauswirtschaft. Kochen ist ’ne Kunst … aber nicht die ihre!

    Der Kurs soll im Verbund mit dem Schulgartenprojekt die Verpflegung zum Schulball eigenhändig organisieren und hat nichts außer … Grünzeug aus dem Schulgarten und die Restbestände aus der Mensa zur Verfügung?
    Die Eltern wurden auch noch aufgefordert, etwas zu stiften oder mitzuwirken und Elani würde sie auch nicht hängen lassen … Aber Geld … gäbe es fast nur noch für Luftballons, erklärte Denize die Lage. Die Geldmittel sind knapp wegen dem Neubau weiß auch Yuna. Puhhh!

    Bisschen Tischdeko wäre auch noch schön … aber immer fein beim Motto bleiben, hieß es noch. Okeeeey, mit Gartenbereich kennt Yuna sich schon eher aus. Mum und sie waren immer aktiv im Gemeindezentrum. Vielleicht so was wie … Blumengestecke oder Obst dekorieren?

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Yuna verschläft heute mal ein bisschen. Plötzlich ist wieder hellwach, sieht mit großen Augen an die Zimmerdecke. Die Schule ist das nicht ... Wecker nicht gestellt? Was ist denn bloß mit ihr los? Schnell springt sie auf, macht sich eilig fertig und saust mit ihrem Motorbike zur Schule …

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    Shane befürchtet schräg angesehen zu werden. Ein Vampir der sich ums Essen kümmert? Welch Ironie ... Aber er kann weder in Musik, noch in Kunst viel beitragen. Wobei er immer noch denkt, ganz gut im Texten zu sein. Egal. Er ist jetzt hier und sieht sich um, wer noch alles anwesend ist.
    Er sieht den Jungen, der immer schwarz gekleidet rumläuft und die Fingernägel schwarz lackiert hat. Und um die Augen ist er auch immer dunkel. Schlafmangel oder Schminke? Keine Ahnung. Er wirkt nicht als wäre er gern hier. Ganz im Gegenteil zu Kim, die vorfreudig wirkt.
    Shane blickt sich um. Sollte nicht jemand das Kommando übernehmen? Funktioniert das überhaupt, wenn alle irgendwas machen? Shane würde sich sicherer fühlen, wenn ihm jemand eine Aufgabe gäbe ...

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    Tim sieht sich um. Kochen ist etwas, das er zumindest einigermaßen kann, was man von Kunst oder Musik nicht sagen kann. So fiel seine Wahl auf den Hauswirtschaftskurs. Auch Shane ist hier, was ihn etwas wundert. Doch er hat nichts gegen den Vampir. Er setzt sich ebenfalls hin und wartet erst mal ab.

    Jetzt hat es sie also mit der Kochgruppe erwischt. Nouki isst zwar gerne, aber kochen ist nicht grade ihre Stärke. Na ja, deshalb lernt man's ja...sie schmunzelt, während sie den Raum betritt, in dem sich alle treffen sollen. Neugierig sieht sie sich um. Schon ein paar eingetrudelt. Tani ist noch nicht da, stellt sie fest. Das wird sicher spaßig mit ihr zusammen etwas zu brutzeln oder zu backen. Allerdings könnte sich Nouki auch vorstellen, eine schöne Tisch- oder Wanddeko zu gestalten.
    Na, mal überraschen lassen, was sich gleich so tut. Bis die Freundin ankommt, will sie aber nicht herumstehen...ah, da ist Shane und wirkt etwas verloren, wie er sich so umschaut. Nouki schlendert zu ihm rüber, setzt sich auf den Stuhl daneben und grüßt ihn freundlich: "Hey Shane, lange nicht gesehen." Sie schaut sich nochmal um. "Bist du schon länger da? Wie läuft das denn hier? Hat schon jemand irgendwas gesagt, was zu tun ist?"

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    Shane sieht Nouki an. „Ähm…“ er sieht sich um. „Mh nein keine Ahnung was, hier wo geht.“ er reibt sich verlegen den Nacken. „Ich hoffe jemand sagt bald etwas…“ Bald darauf kommt Denize in den Raum. Sie hat entschieden Kunst als letztes zu besuchen, wo sie schon hier ist. „Hallo zusammen.“ begrüßt sie die Runde und lächelt. Shane richtet den Blick auf sie. „Also ihr seid fürs Catering verantwortlich und dafür, dass es hier drin nach Rock n Roll aussieht. Elani Ogbanda wird helfen, sobald sie kann, zusammen mit Frau Töpfer. Ihr könnt euch schon den Speiseplan überlegen. Ich stelle mir ein Buffet vor. Ihr sollt schließlich nicht den ganzen Ball über arbeiten.“ sie grinst. „Wir haben Zutaten vom Schulgarten da und das was in der Küche ist. Und ich glaube, ein paar Eltern bringen auch noch etwas mit. Es wird bestimmt genug für alle haben. Wenn ihr Fragen habt fragt ruhig. Aber ich bin sicher, ihr bekommt das zusammen hin.“ Denize freut sich, dass so viele hier sind. Der Ball ist erst am Samstag also müssen sich die Schüler gut überlegen, was sie wann schon zubereiten. „Ich werde am Samstag auch hier sein für die letzten Vorbereitungen. Ich kann euch natürlich nicht zwingen. Aber fühlt euch frei, wenn ihr helfen wollt auch am Samstag zu kommen.“

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    Tania kommt etwas verspätet in den Raum. "Sorry, bin zu spät!", ruft sie laut. Sie setzt sich auf einen freien Stuhl. "Was habe ich verpasst?"
    Überrascht schaut Nouki auf, als Tani auftaucht und mit einer neuen Haarfarbe glänzt. "Hey, wie cool ist das denn?" Sie lacht und macht eine entsprechende Geste. "Bist ja schon bestens gerüstet für den Ball.“

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    Tim sieht nur schweigend zu Tani. Irgendwie scheint immer noch niemand wirklich zu wissen, was sie nun tun sollen. "Wer übernimmt dann welche Aufgabe für das Buffet?", fragt er in die Runde.

    Gerade noch sieht Yuna Tania in die Mensa verschwinden. Heute ist sie wohl die letzte. Zu spät kommen passt gar nicht zu ihr. Oy, alle schon da! Das ist Yuna jetzt etwas peinlich … Nickend grüßt sie im Vorbeigehen zu Tim und den zwei Mitschülern hin, mit denen sie noch nie ein Wort wechselte – Nathan und Kim. „Hallo Buzz!“, winkt sie freundlich. Wie gut, dass sich das auf dem Festival wieder ein wenig einrenkte mit Lashawn

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    Yuna gesellt sich erfreut zu Tania, umarmt sie kurz und lobt begeistert. „Hi Tania, dein neuer Haar Ton sieht einfach phänomenal zu dem grünen Teil aus, das du heute trägst.“ Der Mitschülerin steht einfach alles gut zu Gesicht. Tim fällt erst jetzt Tanias neue Haarfarbe auf. Steht ihr wirklich gut, muss er zugeben.
    Mhm …“, wendet sie sich an die ganze Runde als sie sich zu Tania setzt. „Habt ihr schon Ideen zum Motto Rock’n Roll?“

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    Vielleicht können wir ja erstmal überlegen, wie der Raum aussehen soll und später dann die Rezepte überlegen. Also ich dachte … vielleicht … also, wenn euch das auch gefiele …“ Yuna fängt an zu haspeln, wird unsicher. Vielleicht ist es ja auch eine ganz blöde Idee! „… die Tische mehr zusammen zu stellen … dort drüben. Damit man ein bisschen … geselliger beisammensitzen kann?!“ Sie schweigt einen Moment, um dann zaghaft nochmal nachzuhaken: „Oder was meint ihr?“

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    Denize sieht Tim an und grinst bei Yunas Initiative, sie tritt zu ihr und legt ihr eine Hand auf die Schulter. "Ich sehe ihr kriegt das hin. Sprecht euch ab wer was macht. Oh, und Beas Mom hat gesagt, sie könnte Getränke mixen. Die Bar kommt nach oben. Aber es wäre gut, wenn ihr hier unten einen Platz für fertige Getränke habt. Ich muss noch zu Kunst. Wir sehen uns später." Denize verlässt Hauswirtschaft und wendet sich nach oben zu der Kunstklasse.

    Tim sieht zu Yuna. Tische zusammenzustellen klingt tatsächlich mal nach einem brauchbaren Anfang. Er packt mit an und bald sind die Tische tatsächlich zusammengestellt. "Wir können ja erst mal Vorschläge machen, was wir so zubereiten könnten.", sagt er…

    Yuna dankt, dass Tim so beherzt anpackte, aber auch alle anderen.
    "Ehrlich gesagt ... ist Kochen nicht so meins.", gesteht sie dann aber. "Vielleicht können sich einige um die Speisen kümmern und einige ... mehr um die Deko und Raumgestaltung?"
    Tania ist noch immer erfreut über das Feedback ihrer Frisur, doch versucht sie, sich nun auch am Gespräch zu beteiligen. "Die Idee, die Arbeit aufzuteilen, finde ich gar nicht mal so schlecht. Deko und Raumgestaltung wären eher meins." Sie lächelt verlegen. Kochen kann ich zwar mehr oder weniger durch Mam, aber Lust hab ich nicht so.

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    Puh, Tani macht auch lieber Deko. Nouki freut sich und schließt sich der Freundin an. "Ich würde auch gerne bei den Dekorationen mit machen. Wir könnten zum Beispiel Servietten falten, so dass sie wie Rock mit Petticoat aussehen und einen Serviettenring oben dran machen, wie einen Gürtel." Nouki hat noch keinen Plan, wie das genau gehen könnte, aber in der Mensa gibt es genug Servietten an denen man das ausprobieren könnte. "Wir müssen ja keine Serviettenringe kaufen...vielleicht lässt sich irgendwas dafür verwenden...irgendwelche bunten Ringe aus Plastik, die es schon gibt..hm. Hat einer ne Idee dazu?"

    Tim entscheidet sich dazu, beim Kochen mitzuhelfen und die Deko anderen zu überlassen. "Ein paar vegetarische Optionen wären ja vielleicht auch gut!", sagt er, eher zu sich selbst als zu jemand anderen. Doch die anderen spricht er schließlich auch an: "Wer macht beim Kochen mit?"

    "Ich kann helfen." meint Shane.
    Nathan kritzelt etwas auf einem Block. Erst als er fertig ist, reißt er den Zettel ab und hält ihn hoch. "Speiseplan." - "Zeig mal.." Kim nimmt ihm den Zettel aus der Hand. "Käseigel, Fliegenpilze, gefüllte Eier, exotischer Hühner Salat, Wurstplatte, Essiggemüse und Brot. Ist ja alles kalt. Zählt das überhaupt als Kochen?" sie grinst. Shane lächelt, wenn er darüber nachdenkt was er zu Hause als 'kochen' bezeichnet. "Dann ist Müsli also keine Suppe?" Kim sieht ihn verwirrt an, dann beginnt sie ernsthaft darüber nachzudenken. "Suppe wird gekocht, und Müsli nicht. Also Ich denke nicht." Sie grinst. Shane nickt. "Dann ist Müsli also ein Salat?" Kim will etwas sagen, stockt dann. Moment... Shane grinst als sie darüber nachdenkt.

    Noukis Vorschlag aufgreifend versucht sich Yuna am Serviettenfalten mit dem Material, was sich in der Küche fand. Origami kann sie fast so gut wie Gourmetspeisen kochen ... Nämlich so gut wie gar nicht!
    "Meintest du in etwa so?", seufzt sie voller Selbstzweifel zu Nouki rüber, ungnädig mit dem Produkt ihrer Phantasie und Handfertigkeit. " Obwohl ... Yuna besieht sich das Teil nochmal genauer und lacht nun Tania an: "Na ja, es hat zumindest Punkte! Passt doch zu unseren Outfits!"
    Tania sieht sich Yunas Bastelei an. "Das sieht doch gar nicht schlecht aus!" Sie überlegt. "Haben wir noch Bastelmaterial im Kunstraum übrig? Das können wir ja auch nutzen."

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    Dann fällt Yuna doch noch was zum Thema Speisen ein. "Wir bräuchten ja auch was für ... Viola und Shane. Also, ich kann beim Ernten helfen, Plasmafrüchte haben wir ja im Schulgarten, aber ... ich kenne echt keine Rezepte - weder für Sims noch Vampire. Vielleicht ...", Yuna sieht zu Shane und Tim rüber, "… kennst du welche oder kannst mit Tim Viola fragen gehen ...? Ich kann auf jeden Fall alle Früchte schön als Deko drapieren." Leutselig ob dieser geringen 'Kochfertigkeit' grinst sie in die Runde.

    Shane hatte die Plasmafrüchte schon im Hinterkopf. "Ich kann ein bisschen was ausprobieren damit." Wenn‘s ihm schmeckt, dann bestimmt auch Viola. Er hat aber wenig Lust, jetzt rüber zu gehen und sie zu fragen. Selbst wenn sie sagte, sie habe ihm verziehen, irgendwie fühlt es sich immer noch komisch an. Außerdem hat er die beiden im Verdacht, was sein Telefon angeht. Er muss es dort verloren haben, als Blaze ihn hergebeten hatte, oder sie haben es ihm weggenommen. Nachdem Treffen mit Ria und ihrem Opa, war Shane zum Festival zurückgekehrt, um nach den Fundsachen zu fragen. Tatsächlich konnte er sein altes Telefon in der Box finden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es ihm eben doch aus der Tasche gefallen ist.... Nachrichten waren keine drauf... Nicht mal von Vero..., die ja im Krankenhaus ist. Und den Grund dafür kennt er auch nicht. Er hat das Gefühl pausenlos im Dunkeln zu tappen. Badum tz. Shane kommt zu sich und blickt zu Yuna. "Ich find schon raus, was man mit dem Plasma machen kann." weicht er der Idee Viola fragen zu gehen aus.
    Sicher!“, nickt Yuna Shane freundlich zu. Er wird’s schon wissen … als Vampir.

    "Okay. Holen wir aus Kunst ein paar Sachen für die Deko. Ich helf tragen." schlägt Kim vor und geht direkt und selbstbewusst voran die Treppe hinauf.
    Dann lasst uns schnell Kim folgen und mal nachsehen, Tania und Nouki, was wir im Kunstraum finden.“ Sie hakt die beiden unter und schon geht es die Treppe hoch. „Oh, schaut mal die Tribüne … und die Lichter.“ Yuna winkt Keito kurz zu. Dann verschwinden die drei Mädchen im Kunstraum und sehen sich um. „Ach, super Idee hoch zu gehen, Tania!“ ist Yuna ganz begeistert. „Denize hat hier auch die Luftballons und Schleifchen gelagert, die sie besorgen durfte.“ Yuna wühlt in einer Kiste … „Bestimmt finden wir auch noch was für deine Serviettenringe, Nouki.“ Sie schaut nochmal zu den Mitschülerinnen hoch. So in Anlehnung an Tania und ihr Outfit denkt sie laut mit, während ihre Hände mit dem in Kisten graben innehalten: „Ich sehe alles so etwas in … Rot Weiß gehalten vor meinen Augen und Pflanzengrün. Vielleicht falten wir auch die Servietten eher in den Farben. Da war noch was unten in den Schränken in der Küche … neben weißen Tischtüchern. Die sind wohl für feierliche Anlässe in der Schule, die wir sonst nicht so mitkriegen. Ich könnte auch noch von den Blumen draußen reinholen, was passt …
    Was schwebt dir denn so vor Kim?“

    "Rot Weiß hört sich sehr gut an." Tania denkt an ihr Outfit.
    Kim kramt in einer Kiste. Sie findet eine Packung mit bunten Strohalmen aus Pappe. Die könnten nützlich sein und hebt sie auf. Daneben sind Pfeifenreiniger die bestimmt ganz gut sind um die Strohalme zu verzieren. Oder die Tischdeko. Das können sich ja die, die nicht Kochen überlegen. Sie hebt sie ebenfalls auf, ehe sie sich umdreht zu Yuna um und lächelt. „Oh ich weiß nicht. Ihr seid besser im Dekorieren. Ich wollte nur suchen und tragen helfen, damit wir schnell weitermachen können unten.“
    Bislang hatte Yuna noch nicht viel Gelegenheit gehabt, mit der Schülerin Worte zu wechseln. „Du bist doch auch im Kurs Schulgarten dabei. Sollen wir nachher mal schauen, was wir so an Blumen und Grünzeug draußen dazu finden?“
    „Ja stimmt. Können wir gerne machen.“
    Kim freut sich. Sie sieht sich schon hübsche Gräser und Blätter aufheben. „Und die Früchte und das Gemüse, was noch übrig ist, holen wir auch gleich rein.“
    Nouki durchsucht eine Kiste und zieht eine große Packung weißer Holzringe heraus. „Das ginge doch um die Servietten durchzuziehen, oder?“ fragt sie. „Sind auch genügend, was auch immer man damit mal machen wollte.“ Sie betrachtet ihren Fund nochmal und meint schmunzelnd:“ Vielleicht sind das auch Gardinenringe? Braucht ja keiner mehr seit es die neuen Jalousien gibt.“
    Sie lächelt Yuna an. „Die ziehen wir über die Servietten und zusammen mit deiner Faltkunst geht das auf jeden Fall als 50er Jahrekleid durch.“ Nouki nimmt die Tüte mit und überlegt auf dem Rückweg schon wie die Wanddeko aussehen könnte.

    ~~~~~~~~~~~~

    Tim stellt fest, dass er zumindest nicht alleine kochen muss, während die anderen die Deko machen. Auch Shane ist ja offenbar dabei. "Shane, ich würde vielleicht einen Kartoffelsalat vorschlagen. Den können wir erst mal vegetarisch machen, aber bei der Hälfte oder so packen wir noch Würstchen hinzu oder so. Was meinst du dazu?" Er arbeitet gerne alleine, aber hat auch kein Problem damit, mal mit jemand anderen was zu tun.

    "Oder so." gibt Shane grinsend zurück. Er nimmt den Zettel von Nathan der in einem Stuhl hängt und auf dem Handy herumtippt. "Ich weiß halt nicht." sagt er nachdenklich. "Ist doch erst Donnerstag. Wenn wir heute was zu bereiten.... ist das doch alles nicht frisch... dann. Ist das nicht... blöd?"
    "Da hast du wohl Recht!", sagt Tim, "Soll wohl erst mal nur um die Planung gehen. Oder halt Deko. Die verdirbt ja nicht."

    Ich werd am Samstag herkommen und helfen frisch zu kochen.“ entscheidet Shane. Es dauert sowieso noch bis er mit Ria zu diesem Typen gehen kann. Leider… Shane schaut auf die Liste. Die Speisen sind alle kalt. „Bereiten wir einfach alles vor.“ er geht in die Küche und inspiziert die Speisekammer.

    Nouki sitzt am Tisch,beobachtet Yuna beim Falten einer Serviette und spielt mit dem Gardinenring in ihrer Hand.Der kommt ganz am Schluss drüber. Aus den Augenwinkeln sieht sie Shane Richtung Küche gehen. Sie überlegt kurz, dann legt sei Yuna den Ring hin und sagt:"Du, ich bin gleich wieder da, will nur kurz was gucken, probier du doch mal eben wie das aussieht.Ich such noch was für die Wanddeko." Dann steht sie auf und folgt Shane in die Küche.
    Yuna faltet mit Tania und Kim die Serviettenringvorlagen von Nouki fertig bis alle Tisch gedeckt sind. Dann begeben sich die drei in den Garten, ernten das Obst und sichten die Blumen für Gestecke. Yuna fragt die beiden Mitschülerinnen: "Was meint ihr könnte an Blumen zu den Servietten passen?"

    ~~~~~~~~~~~~~~

    Nouki schaut sich kurz um. Im Moment ist noch keiner der Kochgruppe angekommen. Sie schlüpft hinter ihm in die Speisekammer, schließt die Tür und lehnt sich von innen dagegen. "Du Shane, ich will dich mal was fragen, lass uns schnell reden bevor die Anderen da sind. Es geht um Vero."

    Tim ist noch nicht in der Küche sondern arbeitet erst noch an den Vorbereitungen.. Er sammelt die Rezepte und notiert schon mal die Zutaten für alle Gerichte zusammen. Was muss noch nachgekauft werden, was ist in der Schulküche schon vorhanden? Als er bemerkt, dass Nouki Shane anspricht, und mit ihm in die Küche geht, wundert er sich jedoch nicht weiter darüber. Vielleicht wollen sie einfach nachprüfen, was für Zutaten schon vorhanden sind oder irgendetwas anderes aus der Küche holen. Er denkt sich nichts weiter dabei und kümmert sich einfach weiter um seine Aufgabe.

    Shane bekommt das Gefühl einer in der Falle sitzenden Maus als Nouki hinter sich die Tür schließt. „Vero? Was ist mit ihr?“ Shane weiß nicht was Nouki meint, er hat sie schon so lang nicht mehr gesehen. Nicht mal am Festival ist er dazu gekommen… aber er weiß dass sie offenbar fehlt. Oh nein. Denkt Nouki etwa er habe etwas damit zu tun?! Schlagzeile: Vampir hat wieder zu geschlagen. Es trifft immer das selbe Opfer. Ist er besessen?

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    Spielt er jetzt das Unschuldslamm, oder weiß er wirklich nicht, was mit Vero ist? Nouki entschließt sich weiter offensiv zu bleiben und außerdem drängt die Zeit. Lang werden sie hier nicht ungestört sein. "Wie? Was ist mit ihr?" Sie macht einen Schritt in seine Richtung und fixiert ihn mit ihrem Blick."Shane, ich hab dich in der Geistervilla erlebt und ich weiß dass du Vero magst, nur...irgendwas ist hier oberfaul." Sie schaut ihn weiter ernst an. "Vero hat mir beim Festival erzählt, dass sie sich mit dir am Nachmittag verabredet hat...sie wollte sich mit dir treffen und ist auch da hin gegangen." Nouki hebt eine Braue . "...und das nächste was ich seh von ihr, ist dass sie verletzt ist und von Blaze, was auch keinen Sinn ergibt, zu den Sanitätern gebracht wird. Jetzt liegt sie im Krankenhaus...ich hoffe du hast eine gute Erklärung parat." Sie geht einen Schritt rückwärts und lehnt sich wieder an die Tür, signalisierend, dass sie erst weichen will, wenn er zufriedenstellend geantwortet hat.

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    Eine gute Erklärung.... Shane schaut nachdenklich zu Boden. Sie hat sich mit ihm verabredet? Warum weiß er davon nichts? Weil sein Handy weg war. Er zieht das Telefon hervor und prüft nochmal die Nachrichten. Da ist nichts drauf. Also haben sie es ihm doch abgenommen als Viola und Blaze so taten als wäre alles wieder okay... Wie gemein... "Nouki, ich hab auf dem Festival mein Telefon verloren... " beginnt er vorsichtig. "Jemand anders muss sich mit ihr darüber verabredet haben..." Shane sagt nicht dass er jetzt weiß wer das war. Den Grund versteht er trotzdem nicht. Er schaut Anouk besorgt an. "Ich hab Vero das ganze Festival über kein einziges Mal gesehen." Leider...

    Nouki lässt Shanes Worte auf sich wirken. Sie hat nicht das Gefühl dass er lügt...jemand hat vielleicht sein Handy an sich genommen ...und ... Sie denkt kurz nach.... Blaze hat Vero zu den Sanitätern gebracht...
    Ihre Gedanken schweifen zu dem Abend an dem sie das Feuer am Strand gemacht haben...Blaze, der nicht eine Minute ohne Viola war...wie -wenn man Chip glauben darf - eigentlich die meiste Zeit des Festivals...tut sie den beiden unrecht, wenn sie eins und eins zusammen zählt? Stecken die zwei hinter der Sache? Blaze würd's ähnlich sehen irgendwas einzufädeln...nur...Vero absichtlich verletzn? Das wohl nicht...sonst hätte er sie ja nicht zu den Sanitätern gebracht...
    Sie sieht Viola vor sich, als sie beim Rage against the machine Konzert aufeinander getroffen sind ...wie sie sich gleich verteidigte als Nouki Chips Verletzung erwähnt hatte..."Ich war das aber nicht" hatte sie gesagt ...Nouki hatte sie ja gar nicht in Verdacht, warum auch...hm... ...warst du vielleicht was anderes dafür?

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    "Weißt du was Shane, ich glaub dir." Nouki stößt sich von der Türe ab und lächelt ihn an. "Irgendjemand hat sich da wohl einen schlechten Scherz mit dir erlaubt...du würdest Vero so etwas nicht antun."
    "Nein das würde ich nie." wiederholt Shane. Hatte man ihn in Verdacht weil sie vor der Verletzung sagte sie würde zu ihm gehen? Oh weh.. wer ist noch der Ansicht? Shane seufzt. Er wird das nicht auf sich sitzen lassen. Er muss nach der Schule mit Blaze und Viola reden. Obwohl er keine Ahnung hat was das bewirken soll, aber sie sollen wissen das er es weiß. Sich so einen Scherz zu erlauben der dann auch noch so nach hinten los ging. Das ist unfair!
    "Ich hoffe dass nicht alle mir die Schuld geben jetzt. Ich wusste wirklich nicht dass sie mich hatte treffen wollen..." Er seufzt erneut. Hektik breitet sich in seinem Inneren aus. Hoffentlich ist der Schultag bald vorbei. Er muss das so schnell wie möglich regeln. Er hebt das Handy und tippt eine Nachricht an Vero.
    -Vero, ich hoffe dir geht es bald besser und es ist nicht so schlimm wie die Gerüchte sagen. Ich würd dich gern besuchen wenn ich darf... Sie haben alle Nachrichten auf meinem Handy gelöscht, ich wusste nicht das sie mit dir geschrieben haben... Das war echt gemein! Werd schnell gesund!-
    Shane schaut Nouki an. "Danke dass du Licht ins Dunkel gebracht hast... Ich hatte keine Ahnung."

    Als Shane etwas in sein Handy tippt, öffnet sie die Türe zur Küche. "Na ja...Licht ins Dunkel würd ich das für mich jetzt noch nicht nennen...ich kann mir denken was da los ist...aber ich glaub du dir auch und...du bist jemand, der seine Angelegenheiten selbst regeln kann denk ich." Nouki schmunzelt trotz der ernsten Lage. "Ich guck mal wieder, ob ich was für die Wanddeko finde." Bevor es keine Beweise dafür gibt, dass tatsächlich Blaze und Viola hinter dem Ganzen stecken, wird sie nur ihren Freundinnen von ihrem Verdacht erzählen. Kurz bevor sie rausgeht, wendet sie sich nochmal um. "Pass gut auf dich auf." Sie mag Shane , hoffentlich lässt er sich nicht zu etwas Unbesonnenem hin reißen.

    Tim ist auch soweit fertig mit der Liste über die benötigten Zutaten. Nun müsste er nur noch herausfinden, was in der Küche eigentlich vorhanden ist. Er steht auf, um nachzusehen.

    Draußen in der Küche fallen Nouki ein paar rote Pappteller ins Auge, vielleicht lässt sich da noch was draus machen. Sie nimmt sie mit und kommt auf dem Weg zurück zu den Anderen an Tim vorbei, der gerade Richtung Küche geht. Gutes Timing denkt sie und grinst ihn im Weitergehen an.

    Tim hat gerade noch mitbekommen, dass Nouki etwas über Wanddeko redet und geht daher davon aus, dass es im Gespräch zwischen ihr und Shane die ganze Zeit darum ging. Offenbar hat sie sich nicht entscheiden können oder erst in dem Moment, als er dazu kam, tatsächlich etwas gefunden. Ihm ist es egal. Er kontrolliert nun die Zutaten. Vieles ist auch schon da aber manche Dinge müssten nachgekauft werden. Den Weg zum Supermarkt würde er aber nicht mehr heute machen. Am Freitag wäre ja auch noch Zeit dazu.

    ~~~~~~~~~~~~~~

    Nachdem sie einige rote wie weiße Blumen gefunden haben und etwas Grün, machen sich die drei Schülerinnen wieder zur Mensa auf. Das Obst wird in der Küche für die Kochtruppe verstaut und alle Tische mit den Blumen dekoriert. Ein paar passen auch an die Wände. "Jetzt noch die Ballons und wir wäre fertig, oder?", meint Yuna
    "Wie findest du es bisher Nouki? Wäre das so deine Vorstellung?", hakt Yuna bei Nouki nach, als die zurückkehrt. "Oder fehlt noch was?"
    "Sieht doch schon gut aus finde ich." Nouki wedelt mit den Papptellern vor Yunas Nase herum. "Oh sorry, das wollte ich gar nicht." lacht sie,als sie deren Nase tatsächlich beinahe streift. "Ich versuch hier mal noch ein paar weiße Punkte drauf zu malen, dann können wir die eine Wand noch etwas anders gestalten." Gesagt getan.
    "Yuna , hilfst du mir noch die Teller an der Wand zu befestigen?" fragt Nouki,rückt schon mal einen der Tische an die Wand und klettert darauf.
    "Na klar, wir packen alle noch an, Tania, Kim, oder?", versichert sich Yuna bei den anderen Mädels des Dekotrupps rück und reicht Nouki schon mal einen ersten Teller an. "Tolle Idee Nouki. Sieht bestimmt gut an der Wand aus!“
    Als ein paar der Teller und Ballons hängen, begutachten die Mädels ihr Werk. „In Kombi mit den Luftschlangen sieht's viel besser aus, als ich gedacht hätte.“ freut sich Nouki. Sie dreht sich um zum Buffet. „Da können die vom Tanzen hungrigen Gäste schon kommen, die Mensa ist bereit.“ schmunzelt sie.

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    (in Zusammenarbeit mit @Reuse, @Ripzha, @Murloc, @KFutagoh89 )
  • Ort: Brindleton Bay Nr. 8 - Brindleton Bay Highschool
    Charakter: Keito / Blaze / Dave / Leon / Ellie
    Geschichtsstrang: Kunstunterricht und Reparaturwerkstatt – Deko und Lichtshow für den Schulball


    Den Rest der Woche? Keito ist erstaunt, welchen Stellenwert Miyu dem Schulball beimisst. Proschinsky sieht unglücklich aus, Madame Fouché dagegen glückselig … Sie müssen beide zusammen der Rektorin Weisung kundtun, den Rest der Woche nur noch nach Kursen eingeteilt für den Schulball zu gestalten. Grummelnd zieht der Konrektor wieder ab. Er hat nicht mehr zu sagen außer das Nötigste … Eigenständige Schüler! Pah!

    Und er muss auch noch Aufsicht führen am Samstag … allein, ohne Kollegen, mit irgendwelchen Pappnasen von Eltern … Wer weiß, wer sich da berufen fühlt … als könnte man Lehrpersonal einfach durch Laien ersetzen … Pffffttttt … Oleg zischt regelrecht im Weggehen wie eine Ringelnatter.

    Adeline hingegen ist überzeugt, dass man der Jugend eigene Entfaltungsmöglichkeiten bieten muss. Kunst ist nichts nach Plan wie in Olegs ‚Planungsbüro‘ Schulwerkstatt … „Trés bien, Sie ’aben alle Materiale zür Ihre Värrfüschunge.“ Keito glaubt erst, nicht recht zu hören: ‚Verführung …?‘ Äh, nein, dass meint sie nicht. Er grinst. Ist aber schon verführerisch, mal nach eigenem gut Dünken walten und gestalten zu können …

    Deko also und Lichtanlage, Bühnenaufbau für die Schulband … Und alles nach dem Motto des Schulballs: Rock’n Roll! Keito sieht sich in der Klasse um. Blaze und Ellie sind die wahren Künstler im Kurs. Da kann er nicht mithalten … nur zuarbeiten. Physik liegt ihm eher, Licht, Elektrizität … Handwerklich ist er auch nicht auf den Kopf gefallen. Er könnte beim Bühnenaufbau mit anpacken. Er ist gespannt, was die Schulband on Stage nachher zum Thema bieten wird.
    Nur noch Materialien der Schule …, Knete gäbe es nur noch für Luftballons …laut Denize. Ach ja, und was die Eltern noch entbehren können. Miyu hat die Elternschaft aufgerufen, zu unterstützen. Also, sein Taschengeld opfert er dafür nicht. Dass das mal klar ist …
    Vor seinem geistigen Auge sieht Keito alle möglichen überflüssigen Verwaltungspapiere der Schule zu einer ordentlichen Konfettikanone verarbeitet. Soll ja nichts kosten, schmunzelt er.

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    Blaze muss heute den Rahmen bauen und das Leinen aufziehen. Er hat Holz, Schrauben und einen Akkubohrer. Da das Bild riesig ist muss er wissen wo das Teil hin kommt. Es widerstrebt ihm zwar sich aktiv an der Planung zu beteiligen weil es ihm egal ist, aber es wäre auch dumm das Bild im Kunstraum zusammen zu schrauben und es nachher nicht durch die Tür zu bekommen. Denize ist nicht da weswegen er in die Runde fragen muss: "Wo wird eigentlich die Bühne aufgebaut...?"

    Ellie sieht zu Blaze. Auch wenn sie bisher nicht wirklich viel mit ihm zu tun hatte und sie ihn auch nicht wirklich mag, hat er doch in einem freundlichen Ton gefragt. Es gibt keinen Grund, ihm nicht zu antworten: "Der Platz ist noch nicht ganz geklärt. Wie wäre es in dem Flur mit der Statue? Also in der oberen Etage? Da ist Platz und durch die Bänke gibt es auch Sitzangelegenheiten."

    "Gute Idee!", lächelt Keito Ellie zu. "Ich glaube, es gibt keinen geeigneteren Platz. Irgendwelche Einwände?" Er dreht sich zu den anderen in der Klasse um "Machen wir doch ... eine 'Ortsbegehung' und sehen uns dass mal genauer an."

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    Blaze zuckt die Schultern. Ihm solls recht sein. "'key.." Er legt den Bohrer weg und folgt den Schülern in den Gang in der Oberen Etage. Ist immerhin die grösste freie Fläche. Er mustert die Statue. "Kann die weg?" Aus der Tasche nimmt er das Messband und steckt grob die Breite der Nische ab. "Würd jedenfalls reichen." Er dreht sich zu den Schülern um und zeigt über die Schulter. "Wenn das die Bühne wird, hab ich was ich brauche." Sein Blick schweift zu Leon und Dave. Die zwei Matschbirnen können ja den Kram aufbauen, aber Blaze hat nicht den Wunsch hier Leute rumzukommandieren. Es wundert ihn das kein Lehrer anwesend ist. Nicht mal die Fouché? Keiner der nach dem Rechten sieht? Kommt ihm eigentlich ganz gelegen. Er lächelt, was den Eindruck erweckt er habe sich für die Idee hier was zu basteln erwärmt.

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    Ellie betrachtet noch einmal die Statue. Sie scheint sich bewegen zu lassen, doch sie sieht nicht wirklich leicht aus. Eine Person alleine würde sie wohl nicht wegtransportieren können. "Das Wegtransportieren sollten dann besser mehrere Männer machen!", sagt sie, "oder die Sportskanonen Dave und Leon!" Sie selber hätte jedenfalls nicht genug Kraft, dabei etwas zu bewirken.

    Mit kurzen Blick auf die drei anderen Jungen meint Keito nur knapp: "Zu viert kriegen wir das doch locker gepackt! Na los, zwei vorne, zwei hinten.", fordert er die drei Mitschüler auf. "Am besten in den Kunstraum stellen, oder was meinst Ellie? Wolltest den sonst anderswo hier zum Dekorieren haben?" Hoffentlich nicht! Keito hofft, sich nicht in Ellies Geschmack geirrt zu haben ...

    "Nein, die sollten wir wegstellen.", sagt sie, "Der Alte passt wohl kaum ins Bühnenbild!" Sie grinst dabei.
    Klar.. wegstellen. Hat leicht reden das Klappergestell. Blaze hilft mit den Bronzebonzen wegzutragen. Je schneller hier Platz ist, desto eher kann er die Leinwand aufstellen. "Schön aus den Knien heben." grinst Dave und Blaze verdreht innerlich die Augen.

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    Nach dem das Ding aus dem Weg ist drückt Blaze den Rücken durch. Immernoch keine Lehrer. Okay. Zeit für ne Pause. Statt zurück ins Klassenzimmer zu gehen wo das ganze Material rumliegt, zweigt er die Treppe nach unten ab.

    Alles klar!, denkt sich Keito. Blaze drückt sich mal wieder ... Deshalb so wohlgelaunt. Kein Pauker in der Nähe ... Ihm soll's recht sein.
    "So ein Podest für die Bühne wäre nicht schlecht, oder? Da wären die Sportler wieder zum Anpacken gefordert.“, meint Keito. "Wir finden bestimmt was in Proschinskys Werkstatt, das wir zusammenzimmern können ..."
    "Gute Idee!", bestätigt Ellie, "da findet sich sicherlich etwas!"

    Blaze geht die Treppe runter raus auf den Pausenhof und lehnt sich an die Wand. Keiner da. Er zündet sich eine an und stösst den Rauch aus. Fühlt sich seltsam an hier rumzuhängen und ein Event zu gestalten. Andererseits hat das schon was. Irgendwie wärs cool, würd Chip jetz rauskommen oder Viola. Wobei Viola hier in der Sonne keinen Spass hätte. Und Chip wird sich bestimmt voll reinhängen für Denize. Was solls. Er schmeisst die Kippe weg und wendet sich wieder dem Eingang zu. Auf dem Weg zurück nach oben hält er bei seinem Spinnt und holt den Rucksack raus. Zeit für eine kleine Vorbereitung.

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    Dave mustert den Raum. „Was wollt ihr denn alles aufgestellt haben? Braucht noch irgendwie Licht oder sowas oder? Ich besorg mal ne Leiter….“ sagt er und holt die metallene Ausziehleiter her. Er hat keinen Dunst was hier läuft. Aber wenns für die Anwesenden Schwächlinge zu schwer ist, macht er das schon. Hehehe.

    "Gute Idee, danke Dave!", lobt Keito freundlich den Einfall. "Ich würd sagen, wir überlegen erstmal, wie wir den Raum einteilen mit Bühne, Tanzfläche, Sitzgelegenheiten und so weiter. Dann wissen wir auch, wo Licht wie am besten wirkt oder Lautsprecher hin sollen, ohne dass man nachher über die Kabel stolpert." Keito macht eine Kurze Pause, um die Reaktion der Mitschüler abzuwarten. Die passende Deko zum Motto könnten sie dann ganz zum Schluss überlegen. Erstmal das Grobe ...

    Ellie lächelt und stimmt Keito zu: "Hast du denn schon Vorschläge, was wohin kommen könnte?", fragt sie den Jungen.

    Dave macht den Shuffel und dreht sich einmal mit Schwung im Kreis. "Also hier rechts und links von der Treppe wird Tanzfläche." entscheidet er nach dem Test. "Oder?"

    Ellie streckt ihm den Daumen nach oben, sagt jedoch nichts. Aber das Zeichen sollte ja schon zeigen, was sie von der Idee hält.

    Keito nickt zustimmend. Ellie scheint es auch zu gefallen. "Ok, so machen wir das. Und Sitzecken?"

    Denize kommt nach oben und sieht wie schon der Anfang gemacht wurde. Das hier wird am meisten Arbeit geben. Sie betrachtet die Jungs und Ellie. Da ist sie ja in einer 'geselligen' runde gelandet. Denize grinst. Die schüchterne Ellie mittendrin. Blaze ist nicht da. Hm. "Ihr seid schon fleissig. Das ist toll. Habt ihr schon Vorstellungen? Wird das hier der Tanzraum?"

    "Hi Denize!", grüßt Keito die Mitschülerin freundlich. "Ähm ...", hakt er nach, "weißt du von der Musikgruppe, ob wir irgendwelche Instrumente aus den Klassenzimmern noch herschleppen müssten und ob es vielleicht wieder so eine Musikanlage gibt? Da soll die Bühne sein." Er weist in die Nische. "Müssen mal gucken, wie es mit dem Platz hinkommt. Und Dave hier ...", er legt dem Sportler kurz eine Hand auf die Schulter, "... hat vorgeschlagen rechts und links zwei Flächen zum Tanzen frei zu lassen." Keito grübelt nochmal über die Bühnenfläche nach: "Sag mal Ellie, die beiden Blumenkübel da in der Nische, sollen die auch noch weg oder brauchst die noch für irgendwo als Deko?"

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    Ellie betrachtet die Blumen. "Mein Bruder könnte sonst auch noch mit Blumenbestecken aushelfen. Er ist Gärtner.", sagt sie, "aber die beiden hier können wir ja erst mal stehen lassen. Vielleicht sind die tatsächlich eine gute Deko. Sie sollten aber wenn dann halt irgendwo am Rand stehen damit sie nicht im Weg sind."

    "Frau Watanabe hat mir schon gesagt dass Ben seine Hilfe angeboten hat." lächelt Denize. "Ihr entscheidet wie ihr den Raum gestalten wollt. Ihr seid die Künstler. Wenn ihr Blumen braucht, dann fädeln wir das ein." Sie blickt sich um. "Ähm. Herr Jenkins wird uns seine Soundanlage bereitstellen. Die wird er wahrscheinlich im Laufe des Tages noch bringen. Die braucht vielleicht auch noch irgendwo Platz. Instrumente bringen die Musiker nacher selber hoch." Ihr Blick schweift zum Rand. "Ich habe gehört das Beas Mom helfen mag. Ich glaube irgendwo war diese Klappbar in der Abstellkammer? Ich denke Getränke wären vielleicht hier oben auch sehr nützlich." Wenn den Leuten beim Tanzen warm wird, bestimmt. Unten gibt es ja sowieso Getränke. "Findet ihr noch Platz dafür?"

    "Klar!", nickt Keito. "Kriegen wir sicher alles unter, oder?" Er blickt zu den anderen Mitschülern hin. "Dann plündern wir doch mal Proschinskys Werkstatt für den Bühnenaufbau und holen auch gleich die Bar rauf, Jungs!", fordert er Leon und Dave auf. An Ellie gewandt fragt er noch, bevor sie sich aufmachen: "Du hast hier die kreativste Ader. Tolle Überraschung mit deinem Bruder. Klärst du das mit ihm ... wie man die Pflanzkübel hier etwas stilgerecht aufmotzen kann?" Anschließend durchwühlen die drei Schüler Olegs Heiligtum. "Ich glaub, wir können hier alles nehmen, was da an Holz lagert. Schnapp sich einer noch den Werkzeugkoffer ... Hei!", ruft er auf einmal. "Was ist denn das?" Keito beginnt eifrig in einem halboffenen Schränkchen zu wühlen. "Das sieht doch aus wie ... " Er zerrt einen Karton hervor "... farbige Glühbirnen!" Er strahlt die Runde an. "Die nehmen wir mit, oder? Schrauben wir oben rein und haben schon die halbe Lichtanlage. Das merkt er erst ... am Samstag und dann ist's zu spät." Hat der Alte das doch glatt vor ihnen versteckt ...

    Natürlich ist Ellie bereit, alles mit ihrem Bruder abzuklären, was sie Keito auch sagt. Die bunten Glühbirnen gefallen ihr ebenfalls: "Wie er an die Dinger rangekommen ist?", wundert sie sich. Warum besitzt Proschinsky so etwas? Aber ihr soll es recht sein. "Je bunter desto besser!"
    Als erstes probieren sie die Glühbirnen aus ... weil es so schön leuchtet. Die Aluleiter reicht für die Höhe der Lampen nicht, woraufhin Keito den beiden Sportsfreunden zur Räuberleiter rät. Die beiden lassen sich auch nicht lumpen, Leon klettert auf Daves Schultern ...

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    Denize bemerkt dass hier alle voll dabei sind – bis auf Blaze. Die machen das schon und Spass scheinen sie auch zu haben. Grade als sie sich umwenden will um zurück zu Musik zu gehen, kommt Blaze ihr entgegen. Er wirkt zufrieden. Denize sagt nichts und setzt ihren Weg fort. Mal sehen wie Weit die Musiker sind.

    Blaze ignoriert die anderen und kümmert sich weiter um den Rahmen. Er sägt die vier Leisten zurecht und schraubt sie zusammen ehe er das Leinen drauf tackert. Damit ist er eine Weile beschäftigt.

    Danach geht's an den Bühnenaufbau. "Ellie, hilfst du bei den Abmaßen?", bittet Keito die Mitschülerin
    Ellie und Keito vermessen die Bretter und markieren die Stellen, an denen diese verkürzt werden müssen. "Wäre einfacher, wenn wir Shane oder Viola für die Lichter gefragt hätten!", sagt sie grinsend, "Die können ja fliegen!"

    "Jaaaa ...", grinst Keito zurück, " ... aber können sie dabei auch gleichzeitig Glühbirnen einschrauben?! Das ist hier die Frage!" Verschmitzt beugt er sich wieder über die Leiste, die er gleich zusägen will.

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    "Wow, ganz schön bunt hier!", werden sie von Jenkins eine Weile später unterbrochen, der mit ein paar Typen Teile einer Soundanlage herbeischleppen ... und das Lichterdings vom Elternabend ... und diese modulare Tanzfläche, die sie da auch schon hatten. "Ach,", springt Keito auf. "Das ist ja prima! Danke, Herr Jenkins. Können wir alles nutzen? Haben Sie vielleicht noch mehr von diesen ... Platten?" Keito denkt über Daves Vorschlag zu den zwei Tanzflächen nach. "Und wissen Sie, wo im Keller dieses faltbare Bar steckt? Denize hat davon gesprochen!"

    Jenkins nickt einfach nur und weist dann zwei der Typen an, die Bar hoch zu schleppen. Kurze Zeit später beraten alle bei einer Pause, was sie wirklich brauchen könnten. "Sagts nur! Was ihr nicht wollt, nehm' ich wieder mit." Keito blickt die anderen an. "Das Spotlight auch? Was ist mit der Tanzfläche? Die von Jenkins oder noch was selber bauen? Holz genug hätten wir ja."

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    Ellie sieht nach oben zu den Lichtern. "Sieht doch super aus!", sagt sie. "Was die Tanzfläche betrifft, können wir die von Jenkins nehmen. Das Holz brauchen wir ja vielleicht noch für etwas anderes. Zum Beispiel für mehr Sitzangelegenheiten oder so." Sie grinst. "Aber selber bauen ist auch eine gute Übung für mich. Ben und ich wollen auch bald unser Haus renovieren. Und vielleicht auch gleich einen Teich anlegen und so." Sie grinst. "Also wir sollten das Holz schon irgendwie nutzen, wenn auch nicht für eine Tanzfläche. Oder wollt ihr noch eine zweite, zusätzlich zu der von Jenkins?"

    "Klar zwie Flächen. Eine allein is viel zu klein. Wenn ich hier loslege braucht ihr den Platz." Dave lacht. Blaze im Hintergrund schüttelt den Kopf. Er tackert die letzte Klammer durch das Leinen in das Holz und richtet sich auf. "Jo... Kann mal einer helfen das aufzustellen?" er zeigt auf die auf dem Boden liegende Leinwand.

    Jenkins weist seine Kumpel an: „Dann bringt mal den Rest der Modulplatten für das Tanzparkett hoch.“ Er wendet sich den Schülern zu: „Ich bin dann mal weg und lass euch alles hier. Die restlichen Platten kommen gleich. Viel Spaß, ihr packt das schon alles ganz gut wie ich sehe.“ Zwei Daumen erhebt er feixend zum Abschied, schnalzt einmal mit der Zunge und macht dann einen Abgang.

    „Leg doch schon mal die Parkettplatten mit Leon aus, Dave, so wie du es dir vorstellst.“, weist Keito die Sportler an, erhebt sich und packt wortlos bei Blaze‘ Rahmen an.

    Blaze kümmert sich nicht weiter um Keito. Er sieht die aufgestellte Wand an. Dann kann er ja anfangen. Die Schablonen hat er dabei. Er borgt sich die Leiter die Dave vorhin angeschleppt hat und beginnt mit dem was er schon hundert mal auf der Strasse gemacht hat.

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    „Sieht gut aus Dave“, lobt Keito den Jungen. „Echt Klasse und freut mich, dass ich wohl nicht der Einzige unter den männlichen Mitschülern bin, der sich auf die Tanzfläche wagt. Bin schon gespannt auf deine Moves.“ Ist er tatsächlich. Er hat Dave noch nicht in Aktion erlebt.
    „Da wirst du staunen, Mann.“ Grinst Dave dümmlich.

    „Und wohin nun Bar, Soundanlage, Lautsprecher, Bänke und Blumenkübel? Ellie hast du eine Idee“, wendet er sich an die Mitschülerin. „Wenn wir alles aufgestellt haben, können wir im Kunstraum noch nach Dekoration weitersuchen. Da hat Denize auch alles hinbringen lassen, was sie besorgen durfte von dem geringen Budget. Irgendwas an Luftballons und … Schleifen oder so. Vielleicht auch Luftschlagen.“

    Ellie wendet sich an Keito: "Auf den Tanzflächen sollte ja logischerweise nichts stehen. Aber ein bisschen Platz für z.B. die Pflanzen ist ja Im Hintergrund an die Wand vielleicht? Wie gesagt, sie sollten nicht so im Weg rumstehen, dass sie beim Tanzen stören, aber man soll sie natürlich sehen können. Die Bänke könnten vielleicht hier hin!" Sie zeigt an die Stelle neben der Treppe.

    „Wann kommt eigentlich dein Bruder, Ellie?“, fragt Keito noch.

    "Ben wird wohl am Samstag kommen, aber falls er vorher schon gebraucht wird lässt sich das sicher einrichten!", antwortet Ellie.

    "Plant ihr eine Hochzeit oder einen Schulball?" kann sich Balze nicht verkneifen. Er sitzt auf der Leiter die er zur Bockleiter umfunktioniert hat und hört schon wieder das Blumenthema aufkommen. Die Frage ist rhetorisch, die Antwort interessiert ihn nicht. Er wendet sich wieder dem Bild zu und schüttelt die Dose.

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    Ellie ignoriert Blaze' Kommentar einfach. Stattdessen hilft sie weiter beim Dekorieren. Im Moment sägt sie mit einer zweiten Säge die Bretter zu, wie auch Keito das gemacht hat. Das kriegt auch sie dann noch hin.

    Der Schultag endet schneller als erwartet. Es war alle Mal besser als normaler Unterricht. Die Schulglocke klingelt und die Schüler verlassen das Gebäude. Morgen ist auch noch ein Tag.

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    (in Zusammenarbeit mit Reuse und Murloc. Bilder von Reuse, letzten 3 Bilder von mir, bearbeitet von mir, bis auf 1. ;) )
  • Ort: Magnolia Promenade, Eisdiele
    Charakter: Nouki, Ellie
    Titel: Selvadora-Vorbereitungen mit Eis

    Donnerstag, nach der Schule:

    Es ist einer dieser wundervollen Spätsommertage. Nicht mehr so stechend heiß, sondern von einer angenehmen, schmeichelnden Wärme, die einen umhüllt und den Wunsch weckt, der Sommer möge niemals enden. So geht es jedenfalls gerade Nouki, die in einer Eisdiele sitzt und auf Ellie wartet. Nebenbei kritzelt sie auf einem Stück Papier herum und macht sich Notizen zum heutigen Thema. Sie treffen sich, um ihren Kurzurlaub in Selvadorada zu planen. Sie lehnt sich zurück und genießt die Sonne, die ihr ins Gesicht scheint. Ist ja schon fast wie in Selvadorada.

    Ellie freut sich. Nicht nur, dass sie mit Nouki zum Eis essen verabredet ist... nein, es ist auch noch Zeit, die Reise nach Selvarorada zu besprechen. Sie sieht ihre Freundin bereits am Tisch sitzen und winkt ihr freudig zu. "Hi Nouki!" Nouki nimmt den Stift aus dem Mund, auf dem sie grade noch nachdenklich gekaut hat ."Hi!" lacht sie und winkt Ellie genauso freudig zurück.

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    Ellie setzt sich an den Tisch und bestellt erst einmal ein Eis zum Hinsetzen... Einen Himbeerbecher. "Ich bin echt schon gespannt auf die Reise!", sagt die Teenagerin fröhlich.

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    Nouki nimmt sich ebenfalls die Karte und sucht sich einen Amarenabecher aus. Da kann man so schön die Kirschen rauspicken. "Ja, ich mich auch und das Beste ist, dass Ben nichts dagegen hat und meine Eltern auch nicht. ich musste gar nicht diskutieren." Sie grinst und schiebt den Zettel mit ihren Notizen in Sichtweite von Ellie. "Hab grad schon mal ein paar Sachen aufgeschrieben, an die ich denken muss. Zum Beispiel rechtzeitig die Reservierung bei Golden Chantico anzumelden, meine Zeltausrüstung überprüfen , eventuell flicken oder so." Sie runzelt die Stirn. "Vielleicht brauch ich auch neue Wanderschuhe...wenn dir noch was einfällt, nimm dir auch nen Zettel und schreib auf. Wenn ich das nicht mache, fehlt mir dann die Hälfte später." Lachend trennt sie ihr Blatt ab und schiebt den Block zu Ellie.

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    "Oh, Ben und ich haben sonst auch ein Zelt, das wir nehmen könnten.", erzählt Ellie, "falls bei deinem tatsächlich nötig sein sollte, das zu flicken." Beim Festival hatten sie das nicht mitgenommen, da sie auch so Platz gefunden hatten, aber es existiert ja. "Was wir aber auch nicht vergessen sollten, ist ein Fotoapparat zum Beispiel."

    "Stimmt, macht immer schönere Bilder als die Handykamera und das lohnt sich dort wirklich. Schreib gleich mal auf.
    " Nouki reicht ihr den Stift und fragt dann die Kellnerin, die gerade ihre Eisbecher bringt: "Entschuldigung, hätten sie vielleicht einen zweiten Stift für uns?" Die Dame nickt freundlich und reicht ihr dann lächelnd einen Kugelschreiber. "Vielen Dank." Nouki lächelt zurück und sagt dann zu Ellie: "Na dann kann's ja los gehen. Mit dem Eis und weiter mit der Planung!"

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    Ellie nimmt den Stift entgegen und schreibt 'Fotoapparat' auf den Zettel. Ein solches Teil kritzelt sie auch gleich als Skizze daneben. Dann malt sie noch spontan Nouki hinter den Fotoapparat und sich selbst davor, so dass es aussieht als ob sie von ihrer Freundin fotografiert wird.

    "Du hast wirklich ein Händchen für sowas , wie du das einfach so da aufs Papier wirfst...mal eben aus dem Handgelenk." Nouki betrachtet bewundernd, aber auch schmunzelnd die kleine Skizze. "Du kannst später wirklich mal Geld verdienen damit." Sie angelt eine Kirsche von weiter unten aus ihrem Eisbecher und meint: "Apropos...also am Wichtigsten bei mir ist immer noch die Finanzierung. Ich hab einen kleinen Nebenjob ergattert, aber das dauert noch etwas, bis ich das Geld vollständig beisammen habe. Da gibt's zwar ordentlich Trinkgeld, aber selbst wenn ich noch bei meiner Mom was dazuverdiene...also im Haushalt und mit de Tieren helfe, dann dauert es noch Minimum...4 Wochen bis ich soweit bin." Sie klopft nachdenklich leise mit dem Löffel an ihre Vorderzähne, ehe sie ihn wieder in der kalten Köstlichkeit versenkt.

    Ellie freut sich über das Lob. Sie hat ja tatsächlich mal vor, später mit ihren Zeichnungen Geld zu verdienen. "Ab und zu kriege ich auch bereits Geld für meine Bilder!", sagt sie und denkt dabei an Familie Garcia oder an Lotta, denen sie ja auch schon mal ein Bild verkauft hat. ."Aber die Finanzierung ist natürlich trotzdem noch ein Problem. Schließlich sind wir nicht so reich wie Dagobert Duck." Ellie schmunzelt. "Und Ben verdient auch nicht so viel, auch wenn er sich schon dazu bereit erklärt hat, was dazu zu geben." Sie überlegt. "Ich werde außer meinen Bildern wohl auch nach einem Nebenjob Ausschau halten. Wo hast du denn den Job gefunden? Vielleicht ist für mich da ja auch noch Platz." Ellie genießt es, die Himbeeren von ihrem Eisbecher zu naschen.

    "Das ist ein Cafe in San Myshuno, die hatten ein Schild draußen stehen dass sie Leute suchen. Ist eher so ein bisschen Schickimicki, aber dafür gibt's auch gut Trinkgeld." erzählt Nouki schmunzelnd. "Ich kann gern nachfragen, es ist immer noch Saison und ich kann mir schon vorstellen, dass sie dich nehmen."

    "Super Idee!"
    , sagt Ellie. "Und was wir sonst vielleicht noch machen könnten, ist Hunde ausführen. Da gab es doch diese Tier-Auffangstation in Brindleton Bay, vielleicht suchen die so jemanden. Oder wir hängen Zettel raus, auf denen das steht, dass wir mit Hunden Gassi gehen."

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    Noukis Löffel verharrt in der Luft."Coole Idee!" Sie schiebt ihn genüsslich in den Mund und lässt das Eis langsam zergehen. Nachdem sie geschluckt hat, sagt sie: "Da sind wir auch zeitunabhängiger und können es uns eher einrichten, als beim Bedienen." Schnell notiert sie sich alles auf ihrem Blatt Papier."Dann übernimmst du die Auffangstation und ich das Cafe?"

    "Klingt nach einem Plan!
    ", sagt Ellie, "ich werde morgen mal anfragen dort." Sie löffelt nun weiter in ihrem Eisbecher. "Aber das Eis hier ist wirklich super!", wechselt sie plötzlich das Thema, "Ich war hier auch mal mit Vero. Da haben wir..." Ellie stockt, jetzt wo sie wieder an ihre Freundin erinnert wird und an deren Verletzung. Hoffentlich würde es Vero bald wieder besser gehen...

    Nouki blickt auf, als Ellie Vero erwähnt. "Ich wollte eh noch mit dir reden wegen Vero." sagt sie nachdenklich. "Hätte ich fast vergessen mit unserer ganzen Planerei. Also...ich bin ja mit Shane in der Hauswirtschaftsklasse und da dachte ich, ich nutze die Gelegenheit und rede mal unter vier Augen mit ihm. Vero hat mir ja erzählt, dass sie sich mit ihm verabredet hat und da hingehen wird...und dann war sie verletzt und Blaze hat sie begleitet...das ist doch total strange, oder nicht?" Sie fasst nochmal den Inhalt des Gesprächs mit Shane in der Speisekammer zusammen und schließt:" Was denkst du? Ist das realistisch, dass Blaze und Viola dahinter stecken?"

    Ellie überlegt. Auch sie hat Blaze ja mit Vero gesehen... Aber Viola hatte sie noch gar nicht auf dem Plan gehabt. Dabei macht das Sinn... "So dicke, wie Blaze und Viola seit kurzem sind...", sagt sie grübelnd. "Davor hatten wir sie auch schon gesehen. Kam natürlich zum Gezicke zwischen ihr und Vero, allerdings hat Leon dann Vero festgehalten und es ist da nicht zu einem Kampf gekommen." Ellie überlegt weiter. "Aber trotzdem... warum sollten Blaze und Viola so etwas machen, wenn doch klar ist, dass Vero sie danach verpfeifen würde..."

    Überrascht hört Nouki vom Streit zwischen Vero und der Vampirin. Sie selbst war zu diesem Zeitpunkt in der Bar mit Chip und...Stephen. "Shane meinte, er habe das Handy verloren und vielleicht hat jemand es gefunden...aber ich glaube, dass die beiden das was ausgeheckt haben. Blaze zusammen mit Viola. Passt ja auch, dass sie vorher Streit hatten ...Viola und Vero...hm...worum ging's denn da? Meinst du dass Viola sich rächen wollte für irgendwas, was Vero da gesagt oder getan hat...bevor Leon sie gestoppt hat?"

    Ellie versucht sich an den Streit zu erinnern. Viola hatte Vero Werwolffutter genannt, aber da hätte eher Vero einen Grund, sich zu rächen anstatt umgekehrt. Trotzdem erzählt Ellie davon: "Dadurch haben wir dann von der Werwolfstory erfahren, die dir dann ja nachträglich ebenfalls erzählt wurde!" Sie überlegt weiter, doch es ist schwer, sich daran zu erinnern, was genau bei diesem Gezicke gesagt wurde. Aber dann redet Ellie weiter: "Aber dadurch, dass Viola das gesagt hat, wurde Vero wirklich wütend. Und wenn Leon nicht gewesen wäre, hätte sie die Vampirin angegriffen, da bin ich mir sicher. Nicht, dass Vero eine Chance gehabt hätte. Aber das war Vero da wohl egal. Vielleicht hat Viola das als Herausforderung gesehen."

    "Du meinst, sie war in ihrem Stolz gekränkt, dass Vero sie tatsächlich körperlich attackieren wollte und hat die Herausforderung angenommen, indem sie sie zu sich gelockt hat?
    " Nouki verzieht das Gesicht. "Bestimmt war das nicht so geplant, dass jemand ernsthaft verletzt wird...wie du schon sagtest, sie müssten ja damit rechnen dass Vero das ausplaudert." Nouki schüttelt den Kopf. "Was für ein Blödsinn...wenn es so wirklich so war...ist doch Kindergarten und dann kommt sowas Schlimmes dabei raus" sagt sie in resigniertem Tonfall."Aber wir werden wohl warten müssen bis Vero uns alles erzählt."

    "Ja.. Kindergarten von beiden Seiten
    !" Ellie seufzt. "Wir beide kennen Vero ja. Auch sie lässt sich gerne auf den Zickenkrieg ein, das ist nicht nur Viola. Aber irgendwann muss es dann ja mal dazu kommen, dass es sich zu sehr hochschaukelt." Ob es sich so zugetragen hat oder nicht, weiß sie natürlich nicht. "Sollten wir Viola mal darauf ansprechen oder warten wir lieber ab?", fragt sie nun Nouki.

    Nouki rührt nachdenklich ihre Eisreste im Becher zu einem einheitlich lila gefärbten Masse zusammen, dann antwortet sie entschlosssen: "Weißt du was? Egal ob Shane da was klärt oder nicht...ich finde wir sind das Vero schuldig, dass wir Viola zumindest mit unserem Verdacht konfrontieren. Allein aus ihrer Reaktion kann man ja auch schon Schlüsse ziehen. Ist sicher ergiebiger wie bei Blaze...der würde nur irgend nen Kommentar raushauen und sich verkrümeln...Viola hat ein hitzigeres Temperament." Sie guckt zu Ellie. "Wärst du dabei oder soll ich das übernehmen, eventuell mit Tani?"

    "Ne. ich komme schon mit!
    ", sagt Ellie nachdenklich, "ich möchte auch Klarheit haben!" Mit Vero selber haben die Mädchen noch nicht sprechen können. Man hatte ihnen die Information gegeben, dass diese nach der Operation erst mal Ruhe bräuchte.

    "Gut, dann machen wir das so bei nächster Gelegenheit." Nouki nickt bestätigend und freut sich über Ellies Mut. Vor kurzem wäre sie noch viel zu verzagt gewesen um ein Gespräch mit Viola überhaupt in Erwägung zu ziehen. "Du hast übrigens Recht...Da könnte man drin baden in dem Eis hier so lecker schmeckt das." Sie nimmt sich wieder den Zettel zur Hand und fragt: "Lass uns wieder über angenehmere Sachen reden. Was wäre denn noch wichtig? Oh...der Reisepass muss gültig sein und eventuell müssen wir noch Impfungen auffrischen lassen."

    "Ja, da muss ich unbedingt mal schauen, ob das alles aktuell ist bei mir.
    ", bestätigt Ellie und sieht zu, wie Nouki beides auf den Zettel notiert. "Und Geld umtauschen schadet ja auch nichts. Welche Währung wird denn genutzt in Selvadorada?"

    "Wow, daran hätte ich nicht gedacht, Ellie...klar. Ist hierzulande auch günstiger , als vor Ort Die haben da Selvadollar, da bekommt man einen ganz guten Wechselkurs normalerweise."
    Sie legt eine Hand auf ihren Bauch und schiebt gleichzeitig den leeren Eisbecher von sich. "Oh Mann, jetzt bin ich aber pappsatt ...und glücklich." lacht sie. "Ich glaube das Wichtigste haben wir aufgeschrieben, oder? Was aber auch wichtig ist...wie stellst du dir eigentlich den Trip vor, ich meine ...was wünscht du dir, was wir dort unternehmen?"

    Auch Ellies Eisbecher ist nun dem Ende nahe. Die Teenagerin überlegt. "Es ging ja darum, meinen Mut zu stärken. Es kann also gerne etwas abenteuerlich werden!", sagt Ellie selbstbewusst. "Wir müssen ja nicht gleich archäologische Sensationen aufdecken dabei, aber ein bisschen würde ich den Dschungel schon gerne erforschen!" Sie überlegt. "Was hattest du da denn so gemacht?"

    "Genau das gleiche hab ich auch gedacht. Wir können alleine was unternehmen und für die waghalsigeren Sachen aber auch einen Führer mit nehmen, das sehen wir ja dann. Man kann auch über den Markt bummeln und abends ein bisschen tanzen gehen."
    Nouki grinst."Ich denke da fällt uns jede Menge ein."

    "Das bezweifle ich nicht!
    ", lacht Ellie. Bea hätte sicherlich auch Spaß. Sie hatte ihr Interesse an Selvadorada ja auch schon mal bekundet. Aber Ellie ist eigentlich ganz froh darüber, mal einen Urlaub nur zu zweit mit Nouki zu machen.

    "Hast du eigentlich grad noch Zeit?"fragt Nouki nachdem sie bezahlt haben. Ellie sieht zu ihrer Freundin und steht auf. "Ein wenig schon. Wofür denn?", fragt sie neugierig.

    "Ich hätte noch Lust ein bisschen herumzubummeln hier, das mach ich viel zu selten...es gibt so viele Geschäfte hier, das macht mich ganz neugierig.", antwortet Nouki.

    "Oh, das wäre wirklich toll!", freut sich Ellie, "dann gebe ich kurz Ben Bescheid, dass es doch noch etwas später wird bei mir!" Sie zückt ihr Handy und benachrichtigt ihren Bruder. Dann hakt sie sich bei Nouki unter. "Ich bin bereit!"

    (In Zusammenarbeit mit @simscat2 )
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • simscat2simscat2 Member
    bearbeitet August 2021
    Ort: Brindleton Bay / Oasis Springs
    Charaktere: Chip / Blaze
    Geschichtsstrang: Beste Freunde


    Auf einer Mauer vor dem Schulgebäude sitzend, zieht Chip sein Handy aus der Tasche und überlegt kurz. Das Gespräch am Vortag mit Denize hat ihm wirklich zu denken gegeben. Es bringt keinem was weiter bockig zu sein und irgendwelchen falschen Stolz zu pflegen. Blaze ist ihm wichtig, er will die Situation klären. Was hatte Denize noch gesagt?
    >Ihr seid beste Freunde.. schon immer. Lasst das bitte nicht verkommen.<
    Schnell schreibt er eine Nachricht, zögert einen kleinen Augenblick und tippt dann auf 'senden'.

    Ich hab was hammergeiles gesehen...will das unbedingt machen, brauch aber deine Hilfe ! Ist alles eingefädelt , heut Abend hinter der Schule. Ich hab zwei Feuerlöscher organisiert...recherchier mal, wie man Farbe da reinbringt und besorg das Zeug was man dazu braucht..muss noch was erledigen vorher.

    Das Telefon vibriert während Blaze sich über Kopfhörer von lauter Musik beschallen lässt und er zieht es hervor. Er befindet sich mit dem BMX auf dem Nachhauseweg. Der Schultag war Ok gewesen. Nicht so langweilig wie sonst weil es um die Ballvorbereitung ging und es war kein Lehrer da der rumnervt. Sein Bild ist auch so gut wie fertig, dank der Schablonen. Am Samstag noch den Feinschliff und dann ist gut damit. Denize kann über ihn sagen was sie will, aber dieser Pflicht ist er verantwortungsbewusst nachgekommen. Naja und ein paar anderen ‚Pflichten‘ auch. Irgend einen Vorteil muss es schließlich haben wenn fast uneingeschränkt Zugang zu Schule genießt ohne einen Lehrer an der Backe. Blaze grinst. Er schaut aufs Display. Es ist eine Nachricht von Chip. Chip.... Das Festival ist schon einige Tage her und das Leben fühlt sich seltsam an. Ohne besten Freund.... 10 Jahre gab es nie so ein großes Loch… 10 Jahre.. Wie schnell die Zeit vergeht.. Blaze liest die Nachricht und der erste Gedanke ist... Freude. Der Zweite: Trotz. Aber bevor er eine eingeschnappte Antwort tippt, besinnt er sich. Delsyn hat Recht. Hier ist er, der Zeitpunkt. Einfach so. Schnipp. Stell den Stolz zurück und bemühe dich um einen anderen Blickwinkel. Blaze weicht einem Passanten auf der Straße aus und tippt anschließend eine Nachricht:

    Ich werd da sein.

    "Yes!" Chip grinst kurz freudig, steckt das Handy weg und schwingt sich aufs Board. Jetzt schnell nach Hause, er hat noch Einiges vor heute, bis er Blaze treffen wird.


    Abends hinter der Schule

    Ziemlich nervös, weil voller Tatendrang steht Chip am vereinbarten Treffpunkt und wartet auf Blaze. Er ist ohne Board , hat nur den Rucksack dabei. Heute, bei den Vorbereitungen zum Ball im Musikkurs, hat er sich kurz verkrümelt und zwei Feuerlöscher, die in etwas abgelegeneren Teilen des Schulgebäudes angebracht waren, abgenommen und hier versteckt.
    Ein bisschen seltsam fühlt es sich schon an heute wieder auf Blaze zu treffen. Trotzdem weiß Chip dass er kommt, auf Blaze ist Verlass und das macht ihm gerade ein verdammt gutes Gefühl.

    Blaze trudelt zu Fuß ein. Er schluckt die Aufregung runter. Worüber macht er sich Sorgen. Es ist Chip. Sein verdammt bester Freund. Er setzt ein Grinsen auf als er ihn an der Wand lehnen sieht.

    Kurz schaut Chip den Freund schweigend an, als er pünktlich auftaucht, grinst dann breit und hält ihm die Faust zum Gruß hin.

    Blaze gibt die Faust zurück. Er ist Vorbereitet, hat gegoogelt wie man einen Feuerlöscher präpariert. Wie so oft haben die Weiten des Internets Blaze etwas Neues beigebracht. Bleibt die Frage: "Was is' der Plan?" Es kann sein wie früher zwischen Chip und ihm, stellt er fest. Ja es kann. Es muss.

    "Hier." Chip dreht sich um, zieht einen der Feuerlöscher aus dem Gebüsch und drückt ihn Blaze in die Arme. "Einer für dich und..." er holt den Anderen hervor und stellt ihn kurz ab."...einer für mich. " Dann grinst er wieder. "Hast du raus gefunden wie man da Farbe reinbringt? Der Plan ist, Farbe in die Löscher und dann..." er imitiert ein Sprühgeräusch, macht die entsprechende Gestik dazu und lacht."...dann an irgendeine, Wand die groß genug ist was hin klatschen damit. Ein Symbol...oder ein Tag ...jedenfalls was mit Botschaft, aber nicht zu kompliziert. Geht ja nicht damit. Aber lass uns erstmal verschwinden hier und unterwegs weiter reden.“ Er greift sich den Feuerlöscher und setzt sich in Bewegung.

    Blaze' Grinsen wird noch breiter als er die geklauten Löscher sieht. Er blickt auf das Etikett während Chip spricht. Da ist Pulver drin, kein Schaum. Perfekt. "Ja, is nicht all zu kompliziert. Ich hab die Farbe in unserer alten Basis. Dacht mir schon sowas." Blaze sieht sich um. Besser sie verschwinden jetzt. Bevor sie noch jemand hier sieht.

    Auf dem Weg nach Oasis fragt Blaze: "Wie kamst du drauf?"

    "Ich war in der Stadt, rumgucken..." Chip räuspert sich kurz. "Bin an ner Buchhandlung vorbeigekommen und seh da eins ausgestellt mit Fotos von allen Graffitis, die du dir nur vorstellen kannst! Bin rein und hab drin rumgeblättert...von den Allerersten bis heute...Wahnsinn...geile Bilder und vor allem auch von den Künstlern selber bei der Arbeit ...die Frau heißt Martha Cooper die die Bilder geschossen hat...die war da live dabei teilweise...“ Er rempelt Blaze in die Seite. "Stell dir mal vor, da würde jemand mitgehen, unser Zeug fotografieren und das dann noch in nem Bildband rausbringen...wie geil wär das denn." Er macht eine kurze Pause. "Wenn du dir's angucken willst , bring ich's morgen mit in die Schule...ich ...“ Er räuspert sich und grinst dann breit. „Ich konnt's nicht dort lassen, in dem Laden...bei den Kulturbanausen."

    "Yeah, zeig das mal morgen." Blaze hört zu und ahnt worauf das hinaus läuft. Er hat doch gewusst, es gibt da draußen Leute die diese Arbeit schätzen. Wenn das mal kein Wink ist.

    Chip fährt fort."Auf jeden Fall...ich ab nach Hause und ins I-Net...hab da ein Video gefunden, dass sie gemacht hat von so ner Sprayaktion , ne Gang mit Feuerlöschern, bin fast vom Stuhl gekippt vor Lachen, total geil...die haben in ner U-Bahn nen Riesensmilie an die Wand gemacht...maskiert, zack rein, Kameras zugesprüht, Smilie an die Wand und zack wieder raus ...cool."

    Blaze und Chip steigen in den Bus und setzen sich in die Viererniesche. Die Feuerlöscher zwischen den Beinen auf dem Boden. Ein Mann beäugt sie skeptisch. Blaze beachtet ihn nicht. "Hast dir schon n Ort überlegt?" Blaze denkt an den Besuch bei Stephen. Will aber erst wissen wie weit Chip schon geplant hat. Normalerweise kommt er mit fixen vagen Ideen an und Blaze kümmert sich um die Details. Richtiges Teamwork. Wie... früher eben. Das Feeling ist wieder da.

    Kopfschüttelnd antwortet Chip:" Nein...oder doch, hab aber noch nicht die zündende Idee gehabt, auch nicht was das Motiv angeht."

    Den Blick des Fremden im Bus im Hinterkopf behaltend, lehnt Blaze sich vor; "Okay, wie wärs mit der Endstation von Oasis. Die sieht aus wie hingekotzt. Wird Zeit dass sich da mal einer drum kümmert..... Wir könnten damit drauf aufmerksam machen. Immerhin wohnt Stephen da in der Nähe..." Blaze denkt kurz nach und spricht noch ein wenig gedämpfter, damit es im Brummen des Buses untergeht: "Aber da gibts halt auch Kameras..." Er mustert Chips Klamotten. Sie haben beide keine Kapuze zum überziehen. Ist auch noch viel zu warm dafür.

    "Na und." Chip hebt kurz den Deckel seines Rucksacks, damit Blaze einen Blick auf den Inhalt werfen kann. "Equipment von früher." sagt er grinsend und zeigt auf die schwarzen Masken, die ganz obenauf liegen. Dann klappt er den Rucksack schnell wieder zu, um nicht nochmal neugierige Blicke auf sich zu ziehen. " Cans in der selben Farbe liegen drunter, damit ist das Kameraproblem Geschichte." Zufrieden lehnt er sich zurück und schaut Blaze an.
    "Ja, gute Idee mit der Station...die ist echt ein Schandfleck für die ganze Gegend. Da reden sie immer über Stadtverschönerung und Wohngegenden sanieren...pfff...da wo nicht so viele Touris hinkommen interessier'ts keine Sau. Das machen wir."Er spürt wieder den Kick, den er so vermisst hat.

    "Nice." entgegnet Blaze. Sowohl auf Chips Zustimmung als auch darauf, dass er vorausschauend war. Er sieht sich um. "Easy, wir gehn zur Hütte, bauen um, und fahren hin. Ich war letztens da. Is eh nich viel los um diese Zeit. Das wird geil." Blaze zieht das Handy hervor und ihm kommt kurz in den Sinn weswegen sie sich gestritten hatten. Lässt es aber nicht hochkommen. Er lehnt sich zurück und grinst aus dem Fenster.

    ---

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    Knarzend öffnet sich das zusammengezimmerte Bretterkonstrukt, dass ihre alte Hütte "verschließt" , als Chip daran zieht. Vorsichtig betritt er ihr Reich. Denn das war es gewesen, ein geheimer Rückzugsort und Ausgangspunkt für alle möglichen Unternehmungen und Pläne die sie ausgeheckt hatten. Es riecht ein wenig modrig, weil manche Bretter durch Wettereinflüsse morsch geworden sind, die Plastikplane, die sie auf dem Dach befestigt hatten, hängt nur noch in Fetzen herunter, aber für Chip ist es wie nach Hause kommen. Er stellt Rucksack und Feuerlöscher ab und sagt zu Blaze:"Dass das Ding noch steht...wir sollten vielleicht Architekten werden."

    Blaze wirft die Zigarette weg, während Chip die Tür öffnet. Er duckt sich und betritt das Heim zum zweiten Mal heute. Er weiß dass Chip öfter herkommt als er zugibt. Er hat die abgebrannten Kerzen gesehen die drinnen in der Ecke liegen… Etwas was Blaze auf keinen Fall ansprechen wird. Soll er sie anzünden, wenn er 's braucht. Blaze ist froh wenn er vergessen kann. "Hehe, ja. War auch lang nich' mehr hier. Aber wusste doch das Teil is nochmal zu was gut." sagt er und versucht Chips Überraschung, darüber das die Hütte noch steht, zu überhören. Er stellt den Löscher ab und wirft den Rucksack auf die feuchte, halbe Matratze die mal ihr Sofa gewesen war. Irgendwann, als sie noch nicht feucht und verschimmelt war. Aber das macht nichts. Blaze geht in die Hocke und begutachtet den Löscher. "Hab die Farbe da drüben." Er zeigt auf einen 20 Liter Kessel der noch etwa Halbvoll ist. "Brauch noch irgendwie Wasser zum verdünnen." meint er, sich um blickend.

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    "Muss ja nicht so super sauber sein...wir hatten doch die alte Tonne hinter der Hütte. Wenn die noch nicht ganz durchgerostet ist, dann reicht das vielleicht, was da vom Regen drin ist." Chip sieht sich kurz um und schnappt sich einen alten Plastikeimer, der in der Ecke liegt. Der Henkel fehlt, aber Sprung hat er keinen. "Wieviel brauchst du?"

    Den Kessel musternd entscheidet Blaze: "1 zu 1. Mindestens."
    Während Chip das Wasser holt rumpelt es im Inneren der kleinen Hütte. "Alter, wo ist denn das Teil. Wir hatten doch hier irgendwo..." Ein großer Karton liegt jetzt in der Mitte des Raumes über den Löschern und Blaze hockt dahinter und durchsucht eine Kiste mit alten verblassten "Zeitschriften", daneben ein verschlissener Plastikeimer mit noch mehr Krimskrams aus alten Tagen. Der Platz im Versteck ist massiv geschrumpft dadurch.

    Pfeifend kommt Chip mit einem Eimer voll Wasser wieder zur Tür herein. Er sieht worin Blaze gerade wühlt. "Dafür haben wir jetzt keine Zeit." sagt er und zeigt grinsend auf die Kiste mit 'Lesestoff' von früher. Dann wird er wieder ernster. "Was suchst du?" fragt er, während er den Eimer neben dem Karton abstellt.

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    "Na den Spezialschraubenschlüssel um den Verschluss zu..." mit einem stumpfen Bleistift hebt Blaze ein dünnes Stück Stoff hoch und wendet sich gen Chip. "Du oder Stephen?" fragt Blaze grinsend.

    „Wer weiß das schon so genau?“ lacht Chip als er sieht was Blaze da für Stoff hochhebt.

    Diese Hütte hat echt Geschichte. Einige Kapitel will man aber möglicherweise gar nicht so genau kennen. Blaze lässt beides wieder Sinken und erblickt endlich was er gesucht hat. "Ha!" Blaze hält einen alten Hammer hoch. "Da ist er ja. Spezialschraubenschlüssel!" Er steht auf und kippt den Karton zur Seite um wieder Platz zu schaffen. "Halt mal fest." er zeigt auf den ersten Löscher, wirft den Hammer hoch, der sich einmal dreht und fängt ihn wieder. "Öffnen wir das Ding."

    Chip geht in die Hocke und hält den Löscher unten fest. "Aber ziel richtig." ermahnt er Blaze halb lachend, halb ernst und hebt die Brauen. "Brauch meinen Kopf noch.“

    "Ach ja, wofür denn?" grinst Blaze.

    Chip kickt ihn kurz grinsend mit dem Fuß vors Schienbein.

    Blaze holt weit aus, nur um dann gezielt und mit kleinen Schlägen den metallenen Verschluss aufzuschlagen bis Chip von Hand aufdrehen kann und kurz darauf den Kopf mit dem Gasstab in der Hand hält. Der Behälter ist mit weißem Löschpulver gefüllt und es beginnt augenblicklich in die Luft zu stauben. Es riecht chemisch. Ein bisschen wie ein Schwimmbad, nur trockener. Blaze wirkt zufrieden. Er lässt den Hammer klirrend fallen und kippt das Wasser welches Chip gebracht hat in den Farbeimer. Dann den Inhalt des Feuerlöschers in den Kessel der nun leer ist. Die Hütte füllt sich augenblicklich mit einer Wolke aus weißem Pulver und die Atemzüge beginnen in der Kehle zu jucken. "Uff... wär draußen vielleicht klüger gewesen." Blaze zieht das Shirt über die Nase und öffnet die knorrige Tür damit das Pulver raus kann.

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    "Boah!!" Mit einem wilden Hustenanfall kämpfend, flüchtet Chip erstmal durch die Tür ins Freie. "Lass den Zweiten hier draußen auf machen!" Er hält den Arm vor den Mund , hustet nochmal kräftig und spuckt dann aus. " Was für ein Sch..zeug!"

    Blaze hebt den Hammer auf und schleppt den zweiten Löscher mit raus. Er grinst dabei, was Chip aber nur an den Augen erkennt da Blaze' Shirt Mund und Nase bedeckt. Draußen lässt er es los. Viel besser. Wegen den teils noch brennenden Lampen des Geländes, wirkt das kleine Haus als würde es brennen, als das diffuse Licht die Partikel des Pulvers trifft. "Hier. Lass hinmachen, hab mega bock loszulegen." sagt er ohne zu wissen was genau sie sprühen wollen. Etwas mit Botschaft hatte Chip gesagt. Aber was..?
    Nachdem auch der zweite Löscher vom Pulver befreit ist, betritt Blaze die Hütte erneut. Die Luft ist wieder einigermaßen rein. Er greift sich ein Brett und rührt damit das Farb-Wasser-Gemisch um. "Shit.." Blaze sieht sich um. "Haben wir sowas wie n Trichter?"

    Chip folgt ihm in die Hütte und nickt. "Da liegt doch...ja..." Er bückt sich und zieht eine alte Plastikflasche unter einem Haufen Plastikfetzen vom Dach heraus. "Wenn die nicht schon zu spröde ist, dann geht das . Musst halt langsam kippen." Er zieht sein Taschenmesser aus der Hose und beginnt die Flasche knapp auf der Hälfte abzuschneiden. Dann präsentiert er Blaze sein Werk. "Ist nicht grad groß, aber besser als nichts."Er steckt den 'Trichter' in die Öffnung des einen Feuerlöschers , fixiert beides mit den Händen und sagt:" Kannst schütten."

    Mit einem Ruck hebt Blaze die 20 Liter auf, greift mit der anderen Hand unter den Kessel und kippt - fast nichts über Chips Hände verschüttend - die Hälfte in den einen und die andere Hälfte in den anderen Löscher. Sie schrauben jeweils den Kopf der Flasche wieder drauf und Blaze klopft den Verschluss mit dem Hammer fest. "Passt." sagt er und betrachtet die präparierten Löscher zufrieden.
    Chip wischt die Hände an der alten Matratze ab und nickt anerkennend. „Perfekt!“



    Etwas später...

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    "Das ist ja echt voll assi hier." Chip blickt sich angeekelt um, während er gerade noch einen Bogen um einen Hundehaufen machen kann. Überall liegt Müll herum. Sein Blick bleibt an einem gebrauchten Kondom hängen, dass neben einer Bank am Boden liegt an der sie gerade vorbei kommen. Eklig. Er schluckt und schaut schnell woanders hin. "Es wird echt mal Zeit dass jemand ein Zeichen setzt. Stephen wohnt hier ...und wenn wir's für ihn tun." Er schaut Blaze an, als sie vor dem Gebäude stehen. Im Moment sind nirgendwo Leute zu sehen, wer will hier schon unterwegs sein, wenn es nicht unbedingt sein muss. "Okay, Masken auf, jeder ne Dose, runter da, Kameras zusprühen und ...kreativ werden. " Er grinst Blaze an.

    Blaze hält den Kopf unten, als sie den kleinen Bahnhof betreten. Er ist sich nicht sicher wo die Kameras alle sind. Dafür ist diese Aktion zu spontan. Bevor sie nach unten gehen lässt er sich eine der Masken geben und zieht sie über. Nicht auszudenken was Irving sagen würde wenn einer auf die Idee kommt sie anzuzeigen. Wär nicht das erste mal. Aber zur Zeit liegen noch andere Dinge in der Luft und sie brauchen sich ja nicht zu summieren. Mit der Maske fühlt er sich deutlich wohler. "Los gehts." Sie gehen runter, die Spraydose schon schüttelnd. Unten sehen sie sich um, suchen die kleinen runden Kameras an der Decke.

    Chip spürt wie das Adrenalin anfängt in seinen Adern zu kreisen, als sie sich die Masken überstreifen. Das ist genau das was ihm gefehlt hat und er weiß es wird reibungslos laufen mit Blaze, das ist das Geniale. In Windeseile sind die Kameras ausgespäht. Zwei hängen nicht so hoch, die können sie vom Boden aus zusprühen, zwei Andere erreicht Chip nur, in dem ihm Blaze mit den Händen die Räuberleiter formt und er sich so an ihm hochziehen kann, um die schwarze Farbe auf die Kamera zu sprühen. Alles geht blitzschnell.

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    "Waren das alle?" fragt Blaze und kann Keine mehr ausmachen. Er zieht die Maske aus. Viel zu stickig und warm hier unten. Jetzt können sie sich in Ruhe umsehen.

    "Denk schon." antwortet Chip immer noch leicht außer Atem, während er sich auch die Maske vom Kopf zieht.

    Der Ort hat absolut keine Würde. "Ich will denen sagen was ich von diesem Ort halte." sagt Blaze sich weiterhin umsehend. Er weiß das Werk wird nicht sonderlich schön, wenn man mit nem Löscher sprüht, und fällt wohl eher unter Vandalismus als seine anderen, ausgearbeiteten Bilder. Auch wenn andere seine illegalen Schablonenbilder ebenfalls als Verunstaltung betrachten. Nicht alle, aber wen kümmert 's. Wenn hier darauf hin aufgeräumt werden würde, war 's das jedenfalls wert. "Und ganz ehrlich, ich könnte kotzen wenn ich mich hier umsehe." Er sieht es schon vor sich, das Runde kotzende Gesicht an der Wand. Das müsste eigentlich möglich sein.

    "Ja...komplett versaut und zugemüllt." Chips Blick fällt auf ein Werbeschild für Oasis Springs an der gegenüberliegenden Wand. Zwar schon ziemlich verblichen aber noch lesbar."Herzlich willkommen! Genießen Sie ihren Aufenthalt in der schönsten und sonnigsten Gegend von Simswelt." Darunter das Bild einer glücklichen Familie, die wohl hier im Bahnhof angekommen sein soll, bevor das alles zu einem fast post-apokalyptischen Szenario verkam. Chip rollt mit den Augen und zeigt auf das Bild. "Kotzen könnt ich wenn ich das da drüben seh."

    Blaze folgt dem Finger, liest die Aufschrift und grinst. "Okay!"
    Er nimmt den Löscher und sprüht mit gezielten kurzen Stößen die Farbe über das Plakat, bis ein Gesicht ,welches sich auf die glückliche Familie erbricht, zu bestaunen ist.

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    Chip lacht lauthals über Blaze' Werk. "Geil!" Das ist ein high five wert.

    "Und was ist mit dem Spast?" In der Sprechblase von dem Typen des Wahlplakats steht: „Veränderung an die wir glauben - Für Oasis Springs! Für alle!"
    Blaze sieht Chip an und hebt die Brauen. Er muss nicht mehr sagen.

    Grinsend schnappt Chip sich den zweiten Löscher und wirft Blaze eine der kleinen Sprühdosen zu für die Feinarbeit. "Geben wir ihm die Veränderung die er verdient hat." fordert er ihn grinsend auf und beginnt selbst direkt neben dem Plakat mit dem Feuerlöscher zu arbeiten. Ungewohnt, aber es macht tierisch Spaß. Er sprüht schnell und Ruck Zuck prangt eine Hand mit hochgestrecktem Mittelfinger neben dem Wahlplakat.
    "Passt perfekt!" ruft er lachend, als er Blaze' künstlerische Veränderungen am Bild daneben begutachtet.

    Blaze schüttelt die Dose und verpasst den Mann zwei Teufelshörner, einen Ziegenbart und einen gezwirbelten Schnauzer. Die Augen sprüht er auch zu, extra lange, damit die Farbe an der Wand herunter läuft so das der Mann aussieht als würde er Teer weinen. Blaze grinst böse dabei, dann tritt er zurück. Er knallt die fast leere Dose gegen die Wand. Sie prallt ab und verschwindet zwischen den Gleisen auf der anderen Seite. "Das ist es." bestätigt Blaze der grade einen Teil seiner aufgestauten Wut losgeworden ist. Nicht gegen Oasis oder so, aber allgemein.

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    Blaze setzt sich auf die Sitzbank und lehnt sich zurück. "Sag dass du was dabei hast."

    Mit einem prüfenden Seitenblick auf Blaze lässt sich Chip neben ihn auf die Bank fallen, zieht seinen Rucksack zu sich her und holt Papes und ein Tütchen Gras heraus. Wortlos beginnt er zu bauen. Er ist immer noch ziemlich gepusht von der ganzen Aktion und fühlt sich so energiegeladen wie schon lange nicht mehr.

    Blaze sieht ihm beim bauen zu ohne den Kopf zu drehen. Die Probleme hängen trotz allem in der Luft. Diese Auszeit hat allerdings ungemein gut getan. Chip hatte den Mut den Stein ins Rollen zu bringen. Blaze fühlt sich verpflichtet ihm jetzt seinerseits entgegen zu kommen.
    "Sorry wegen der blutigen Nase..." sagt er ruhig, denn er meint es ernst. "Hab die Kontrolle verloren..." gibt er zu. Wenn auch sehr widerwillig, doch es will was heißen.

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    Unbeirrt baut Chip weiter am Joint als er Blaze antwortet. "Ist nur noch ein Pflaster und wenn's nen Buckel gibt, steigen meine Chancen bei den Mädels." er grinst, betastet seine Nase und schaut dann Blaze direkt an. Er weiß dass es Blaze nicht leicht gefallen ist, diese Worte über die Lippen zu bringen. Chip wird ernst. " Hätt dich ja nicht reizen müssen bis aufs Blut." Er dreht den Joint zusammen und zündet ihn an. Nach einem tiefen Zug redet er weiter. "Sorry für das Veilchen und diese beschi ssene Entschuldigungsnummer...das war echt unnötig." Er zieht nochmal an der Tüte, hustet und reicht an Blaze weiter. "Festtagsdosis." sagt er grinsend.

    Blaze nimmt lächelnd den Dreher an sich und zieht daran. Er nickt während er den Rauch unten hält und stößt ihn dann aus. Zurückgelehnt blickt er zur Wand und dem 'Kunstwerk'. "Denize kam danach an. Sie meinte du wärst sauer auf sie." Eine Tatsache die ihn im Nachhinein erst begreifen lässt, dass Chip sich nicht wohl gefühlt hat ihr diesen Gefallen zu tun.
    "War ich auch...hauptsächlich auf sie, aber auch auf mich selber." antwortet Chip nachdenklich.

    "Ich hab damals nichts gesagt weils nicht gut ausging für mich. War ziemlich peinlich..." Blaze zieht nochmal und reicht den Dreher zurück. "Aber ich bin drüber weg. Das juckt mich nicht mehr."

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    Chip, der das Gras schon ziemlich spürt, raucht einen Moment schweigend und nickt dann. "Ja, versteh ich jetzt auch...ziemlich besch...sowas...würde ich auch die Klappe halten denk ich." Er lächelt Blaze an. "Und das will was heißen." Es macht ihm immer noch ein seltsames Gefühl, wenn er sich vorstellt dass Blaze verliebt war in Denize, aber das Gespräch tut gut gerade.
    Blaze sieht Chip an.
    "Sie hats dir erzählt." stellt er fest. Is jetzt auch egal. Er hebt die Schultern an und verzieht den Mund zu einem resignierten, humorlosen Lächeln ehe er die Schultern wieder fallen lässt.

    Hustend reicht Chip Blaze den Joint nochmal und sagt dann, nachdem er sich beruhigt hat. "Ja, sie hat's mir gesagt, aber nicht weil sie herumgetratscht hat."Er schaut Blaze an. "Wir haben uns gestern getroffen und geredet...so wie wir jetzt." Kurz wird er wieder auf die Bank im Park zurückgebeamt. Er sieht Denize vor sich und entschließt sich , genau wie sie gestern, einfach alles ehrlich zu sagen jetzt. Es ist Zeit dafür. "Ich hab sie gefragt warum sie nicht selber was gesagt hat zu dir wegen Nadine und da hat sie's mir erzählt.Sie dachte du wärst immer noch sauer wegen der Geschichte."

    "Ja...." Blaze erinnert sich daran was sie ihm auf dem Festival gesagt hat und ergänzt: "Das ist Bullshit..." Er ist nicht sauer. War klar dass sie Nadine gegenüber loyal bleibt. Er zieht nochmal, stößt den Rauch aber gleich wieder aus. Das Gras wirkt. Aber damals war es irgendwie die letzte Idee die er noch hatte nach dem .... 'Ereignis' mit Nadine in jener Nacht. Er weiß wie bescheuert und naiv das gewesen war.

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    Chip bohrt nicht weiter nach. Ist schon genug, dass das jetzt ausgesprochen ist. Er nickt."Okay." Dann lehnt er sich zurück und schweigt wieder für einen Moment, studiert den Smilie an der Wand , lässt sich kurz treiben im 'High'. "Sie hat mich auch ganz schnell auf den Boden gebracht was Viola angeht." sagt er dann in die Stille hinein. "Dabei ging's ja gar nie um Viola als Person. Es war nur eure Geheimniskrämerei die mich auf die Palme gebracht hat...angefangen mit dem Steinchen Spiel bis zu dem Herumgeflüstere auf dem Festival." Er sieht wieder Blaze wie er irgendwas hinter seine Rücken versteckt und Viola, die ihn abschirmt "Hat sich angefühlt,als ob die Vertrauensbasis flöten geht...bei uns." Er fixiert Blaze mit seinem Blick. "Und das wäre richtig Scheisse."

    Blaze bemerkt, dass ihm unweigerlich ein Lächeln entwischt als Chip Viola erwähnt. "Das passiert nicht. Du bist mein Bruder, Alter. Viola hat mich nur von dir und Denize abgelenkt weil ich dachte du hast grad ne Phase." Blaze grinst ein bisschen. "Versteh ich gut, dass sie da wichtiger ist. Also hab ich in der zwischen Zeit Viola besser kennengelernt weil…" Er nimmt den letzten Zug und wirft den Dreher vor sich auf den ohnehin zugemüllten Boden. „keine Ahnung. Sie machte irgendwie immer den Eindruck, dass sie die Schule nicht mag und hat gern mal Breuer gemobbt. Macht sie doch auf Anhieb sympathisch, oder? Hätt ich mal früher sehen sollen. Und hast du mal diese krassen Augen genau angesehen?“ Die Frage ist rhetorisch aber die Begeisterung in Blaze‘ Stimme ist da.

    Chip schmunzelt. "Da ist uns wohl beiden was in den Schoß gefallen, hm?" Was Denize angeht fühlt es sich immer noch so an für ihn, als wäre dieses Glück einfach vom Himmel gefallen...ohne sein Zutun, einfach so...und das ist unfassbar, weil er eigentlich nicht besonders viel Glück hat sonst. "Sie ist nicht wichtiger....aber schon verdammt wichtig... oh mann...was soll ich sagen?" Er grinst leicht und hofft dass Blaze versteht.

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    "Der Schei ss mit Vero beim Festival war ein Versehen. Aber ich bin dabei gewesen, weil es Violas Aufgabe an mich war. Wollts halt nicht vor allen sagen da am Zeltplatz, weil ich nicht sicher war wie das ankommt. War ja eh schon alles irgendwie... strange..." Blaze schüttelt bedauernd den Kopf.

    Überrascht blickt Chip auf. "Das war so ein "Steinchen" Ding? Und Viola hat Vero verletzt? Wow...das könnte ja mal noch richtig beschi ssen werden. Erzähl."

    Blaze kramt nach Zigaretten und reicht die Packung weiter. „Das war keine Absicht. Ihr tuts genau so Leid wie mir, als ich kapiert hab, dass ich dir wohl die Nase zerschlagen hab. Es is einfach mit ihr durchgegangen. Passiert halt mal.. Vor allem wenn man die andere Person auch noch hasst.“ Er ist voll auf Violas Seite. Weil er nur zu gut versteht wie schnell das geschehen kann. Und deswegen verurteilt er sie auch nicht. Er zieht an der Zigarette und lehnt sich vor auf die Oberschenkel. Er betrachtet den Glimmstängel zwischen den Fingern. „Meine Aufgabe wars, Vero zu ihr zu lotsen. Hab danach zu gesehen wies passiert ist. Ging halt schnell alles. Und dann war das mindeste was ich tun konnte sie zu den Sanis zu bringen.“

    Chip nimmt auch eine Zigarette und gibt die Packung Blaze dankend zurück. Er raucht schweigend und lässt die Worte seines Freundes auf sich wirken. Die Geschichte beschwört einige unschöne Bilder herauf. Stoned ist es vielleicht gar nicht so gut, sich das Ganze zu intensiv vorzustellen. Er räuspert sich, richtet sich auf und antwortet:“ Scheiße gelaufen, wirklich. Veros Vater ist glaub ich ziemlich streng und spießig...so kam er mir jedenfalls vor. “ Er zieht nochmal an der Zigarette und schnipst die Kippe weg. „...und Irving wird sich auch nicht mit ner Entschuldigung zufrieden geben.“

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    „Irving… bestimmt nicht, aber der ist zur Zeit mit so ner rothaarigen Schnepfe beschäftigt… Hab sie erst zwei mal gesehen, aber vielleicht macht ihn die Rosa Brille diesmal auch zahm.“ Blaze denkt an die Anfangsphasen von Irvings Beziehungen. Es sind die wenigen Wochen in denen Blaze‘ Strafen weniger übel ausfielen als sonst. Ein bisschen Hausarrest da, ein paar Sorry‘s dort, ein wenig ignoriert werden weil die Frau wichtiger ist.
    Kein Taschengeldverbot, kein Kopf rasieren, keine Schläge auf den Hinterkopf. Er muss sich schließlich als guter Vater ausgeben. Und die Neue hat selbst 'n Kind… vielleicht bringt ihm das ja doch noch was.
    „Aber ich schwöre, wenn die genauso krank ist wie Audrey, dann hau ich ab.. ob 18 oder nicht, is mir egal.“ Eine Megan, wie die vor Audrey, wär ihm deutlich lieber.

    Chip runzelt die Stirn und dreht sich zu Blaze.
    „Puh, schon wieder ne Neue?“ Er fühlt mit Blaze. Bei ihm zuhause läuft weiß Gott nicht alles rund, aber wenigstens muss er sich nicht dauernd mit fremden Personen auseinander setzen, die sich bei ihm anbiedern und Familie spielen wollen...aber vielleicht ist es diesmal ja anders...er wünscht es Blaze jedenfalls. Er wird’s ja hören die nächsten Wochen. „Hauptsache keine zweite Audrey,“
    Fast widerwillig grinsend sagt er:“ Falls du nen Zufluchtsort brauchst, kannst dich bei uns verstecken oder ich besuch dich regelmäßig bei Steph.“
    Dann fällt ihm noch was ein. „Was ist überhaupt mit Vero? Was hat sie denn für ne Verletzung?“

    Blaze nickt. „Ja… Hauptsache, bloß, bitte das nicht…“ Er sieht auf als Chip die Frage stellt.
    „Viola hat ihr die Hand gebrochen. Oder das Gelenk. Keine Ahnung, aber ich hab 's knacken gehört, Alter. Das war übel.“ erklärt Blaze mit verzerrter Mine. Das war trotz Kater echt unschön. Er zuckt die Schultern. „Vampire haben übersinnliche Kräfte, du erinnerst dich. Ich bin mir ganz sicher, sie hat das nicht gewollt. Obwohl sie Vero hasst. Hättest sie mal sehen sollen nachdem sie 's gecheckt hat was passiert ist.“ Blaze denkt an Viola und ihren erschrockenen Gesichtsausdruck. Das hat selbst ihm leid getan.

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    „Boah, krass!“ Chip wird es ganz schwummrig als Blaze das Szenario ausmalt. Dinge laufen manchmal schneller aus dem Ruder als man gucken kann...oft genug erlebt.“Oh mann, das ist nicht leicht für alle grade, kann ich mir denken, dass sie da geschockt war...oder vielmehr ihr.“ Er denkt nach. „Und was das nach sich zieht weiß man echt nicht...kannst jedenfalls auf mich zählen, egal um was es geht.“

    Blaze zuckt die Schultern.
    „Danke Mann… mal sehn was jetzt noch auf uns zu kommt. Von Vero oder ihren Eltern kam noch nix und Violas Eltern wollen dass sie sich bei Vero entschuldigt.“
    Naja. Hätte schlimmer kommen können.“ Blaze richtet sich wieder auf. Das wird 's vermutlich auch noch, aber jetzt noch nicht. Solange Irving nichts vor dem Ball erfährt ist er erstmal safe. „Zum Beispiel dass sie ihr den dämlichen Schulball verbieten. Haben sie aber nicht.“ Blaze grinst. Er hat sich noch nie über eine Schulveranstaltung gefreut.

    Ah, der Ball...mmmh... „Jaaaa… übrigens ich hab gehört du bist ziemlich aktiv für den Ball ...meinte jedenfalls Denize...toll so viel soziales Engagement.“ schließt Chip in ironischem Tonfall und hebt die Brauen.“Was springt für dich raus dabei?“ fragt er grinsend.

    Blaze lacht verlegen und versucht es zu überspielen. „Waaaaas? Nichts.“ er grinst.
    Er weiß dass er Chip nichts vor machen kann. Er denkt darüber nach und darüber wie gekränkt Chip war wegen der ‚Heimlichtuerei‘. „Okay. Ähm...“ Blaze fährt sich mit der Hand nachdenklich über den Kopf und kratzt sich. Was sagen ohne zu spoilern? „Also… ist 'n Steinchending.“ Gibt er zu. „Nimms mir nicht übel, Mann. Aber ich verspreche es wird dir gefallen.“ Blaze grinst Chip an.

    „Aha, also ein Gemeinschaftsprojekt? Sehr sozial, wirklich.“ spöttelt Chip weiter. „Okay, ich lass mich überraschen. Hat ja auch was... hoffentlich sieht Denize das auch so... Chip wird’s etwas mulmig beim Gedanken an sie und daran, mit welcher Energie sie dieses Projekt verfolgt. Dann siegt aber doch der Spaßfaktor Gedanke. „Ich erwarte Qualitätsarbeit, wie immer.“ zwinkert er Blaze zu.

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    „Auf jeden.“ Gemeinschaftsprojekt. Naja So kann man 's auch nennen. Darüber dass Denize das Ganze gar nicht gefallen könnte, zu mal ihr dieses event echt wichtig ist, denkt er gar nicht nach. Er denkt stattdessen daran dass Denize recht behalten hat. Es ist wieder in Ordnung zwischen ihm und Chip. Naja. Dann darf er jetzt wohl auch nicht mehr sauer auf sie sein.

    "Weisst du eigentlich das Denize morgen Geburtstag hat?" fragt Blaze ohne bestimmten Grund. Er kennt Denize ein wenig und er gönnt es Chip. Und er sollte vielleicht nicht ihren Geburtstag vergessen.
    "Puuuh." Chip schiebt die Cap in den Nacken und atmet laut, mit aufgeblähten Wangen, aus. "Jo....ich weiß es und hab ihr ne Überraschung versprochen...gestern." Er schluckt und schaut Blaze gespielt verzweifelt an. "Hab schon ne Idee, aber ich will ihr auch was schenken... coole Idee wenn man total pleite ist."

    "Ja tja.... du weisst ich würd dir aushelfen, aber seit der Fouché-Sache bin ich nich' mehr so flüssig..." entgegnet Blaze. "Sorry."

    Aufblickend schüttelt Chip den Kopf. "Daran hab ich gar nicht gedacht...mein nur dass meine Zunge mal wieder schneller war als mein Hirn." Er schaut Blaze an und überlegt kurz, dann redet er doch weiter. "Gestern in der Stadt, da war ich nicht nur im Buchladen.Vorher hab ich mir Auslagen von Schmuckgeschäften angeschaut..." er zieht eine Zigarette aus der Packung, gibt sie Blaze zurück, der ebenso eine nimmt und entzündet dann beide. "War drauf und dran in einem ne Kette zu klauen....aber dann dachte ich, wenn sie mich erwischen ist's vorbei mit ihr ." Er grinst. "Hab dann später stattdessen das Buch mitgenommen. Kann sich ja kein Mensch leisten sowas...aber trotzdem hab ich immer noch nix für sie.“
    Er zieht an der Zigarette, lässt sich nach hinten fallen, streckt die Beine aus und sagt resigniert. "Meine Mom hat ein Schmuckkästchen in der hintersten Schublade...irgendwas geerbtes von ner Großtante oder so.." er runzelt die Stirn während er einen tiefen Zug an der Zigarette nimmt und den Rauch geräuschvoll wieder ausstößt. "Da liegt ne schöne, zarte Goldkette drin... ...perfekt für sie, die wird's wohl werden. Meine Mutter trägt nie Schmuck, ich weiß nicht mal, ob sie noch weiß dass es das Kästchen gibt."


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    Blaze fängt an zu lachen. "Dein Ernst?"

    "Alter...was soll ich machen?? Keine Kohle, kein Geschenk!" regt Chip sich auf. "Ist die einzige Lösung..." Er tritt die Kippe mit Nachdruck am Boden aus und kickt sie mit der Ferse auf die Gleise.

    Blaze grinst. "Denkst du nicht deine Mom erkennt die Kette wenn sie sie an Denize sieht? Weil... ich weiss nicht... aber ich bin mir ziemlich sicher das Denize deine Eltern kennenlernen will.
    'Oh das ist ja eine hübsche Kette! Die sieht fast so aus wie die von meiner Tante Berta.'“
    spielt er Marga nach und antwortet mit Denize' Stimme: "'Oh danke, die hat Chip... äh... Adrian mir geschenkt.' - 'Ach wie schön, warte, ich zeig sie dir mal, die wird dir gefa...'" Blaze stoppt lachend als Chip ihn unterbricht.

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    Hätte man Chips Gesichtsausdruck beschreiben müssen, während er Blaze zuhört, würde wohl das Wort: 'loading' am Besten gepasst haben. Dann fällt der Groschen, er klappt den Mund wieder zu und lacht.
    "Okay, okay, okay...!!"er schubst Blaze fast von der Bank. „Gecheckt!" Dann sitzt er vorgebeugt da und denkt angestrengt nach, was dank der Wirkung des Grases aber zu keiner wirklich verwertbaren Idee führt.
    "Dann also heiße Luft...ooooder...wo du grade Marga erwähnst...meinst du sie würde sich auch über was...sagen wir mal...Nichtmaterielles freuen? Sag schon, du kennst Denize besser als ich." Hoffnungsvoll schaut er zu Blaze.

    Blaze zuckt die Schultern. "Denk schon. Wenn bei jemandem der Gedanke zählt, dann bei ihr.." Das würde bei Nadine wohl nicht funktionieren.

    Chip grinst vor sich hin und fühlt fast sowas wie Vorfreude. ..gepaart mit einer guten Portion Nervosität. Hoffentlich behält Blaze recht und sie wird sich freuen.

    (in Zusammenarbeit mit @Ripzha)
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    Ort: Irgendwo auf dem Lande bei … ‚Ferien auf dem Bauernhof‘
    Charaktere: Lotta
    Geschichtsstrang: Lotta auf dem Lande


    Auf halber Höhe den Hang zum Tal hinunter entdeckt Lotta einen Rastplatz für sich und Takatuka. Auch von hier ist der Ausblick einfach nur wunderbar, die Stille nur durchdrungen von Wasserrauschen und lieblichem Vogelzwitschern. Der Weg folgt mehr oder minder dem Lauf des Flusses, wird seitlich begleitet von fallenden Kaskaden des köstlichen Nass, die tief unten in ruhigeres Geplätscher münden. Sie hat es probiert, oben nah an der Quelle, klar wie ein Seen aus Bergkristall. Alles wirkt so friedlich hier … bis auf den stürmischen Anfang … und ja die etwas störrischen Hühner zu Beginn … Aber sonst! Das reinste Idyll, oder?
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    Lotta holt ihr Strickzeug raus. Praktische kleine Degen, die man ständig mit sich führen kann … Mhm, auch nicht schlecht, wenn man sich mal verteidigen muss. Sollte ich im Fechttraining mittwochs als Übungseinheit mit aufnehmen … Gleich nach dem Vermöbeln der kecken ‚Recken‘ zur Aufwärmung … Immer schön abwechselnd Fein- und Grobmotorik.
    Ja, ja, Lotta macht sich Gedanken um Methodik und Didaktik im Lehrplan. Das hat sie bei Miyu gehört. Gehöre zum Grundgerüst im Lehrerdasein … Die haben alle studiert, was gelernt, einen richtigen Beruf und ich … lernte jetzt gerade mal das ABC.
     
    Wieder will es Lotta erscheinen als verdiene sie ihr Geld in der Schule zu Unrecht. Aber … sie kann aufs Geld nicht verzichten. Takatukas Kindergarten kostet auch … Sie müsste zusehen, dass sie noch bessere Verträge als Stunfrau im Filmgeschäft abschließt. Merlin will Lotta damit nicht auch noch belästigen … Der hat heute Morgen schon die Ernte allein einfahren müssen und demnächst … plant sie noch mehr an Anbau. Hoffentlich … ist er nicht sauer, nachdem er die Notiz in der Werkstatt las … Vorsichtig zückt Lotta das Handy. Noch keine Nachricht, die sie verteufelt. Er müsste jetzt schon längst an Phil ausgeliefert haben …
    Ich bin ja heute Abend zurück!
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    Zwei links, zwei rechts, zwei li … Lotta hält im Stricken inne. Vielleicht hilft Ludmilla die Garderobiere am Set nochmal beim Nachbessern der Verträge? Drei links, zwei rechts, drei … Oh, verdammt. Wo kommen denn die Maschen schon wieder her? „Ach Takatuka, machen wir uns an den weiteren Abstieg, die Sonne leuchtet so schön da unten im Tal.“ Seufzend legt Lotta ihre Nadeln weg und macht sich mit Töchterchen auf den weiteren Weg abwärts.
     
    Sie kommen an einem Baumstamm vorbei, der von einer Vielzahl kleiner Singvögel bewohnt zu sein scheint. „Schau nur Kind und sei nur ganz leise, damit wir sie nicht verscheuchen.“ Scheu beobachten sie die Tiere und Lotta hockt sich vorsichtig, jede schnelle Bewegung vermeidend, vor die Vogelbehausung ins saftig grüne Gras nieder. Alles ist so herrlich, so friedlich, selbst das Kind bleibt still, ehrfürchtig stumm vor der Schönheit der Natur ringsum.
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    Die Vögel werden zutraulich und beginnen zu reden. Auch hier sind Gespräche möglich über das Wetter, das Vogelkleid und wie man es man besten pflegt bei Regen … Zwischendurch stimmen sie sich ein, erproben Zwitschern und Tirilieren, Lotta summt leise mit. Hier findet sie ihre Singstimme wieder … in diesen sagenhaften Gefilden. Es begann schon in der Anfahrt hierher … als sei sie … in eine Anderswelt geraten. Alles ist so … fantastisch …
    Träum ich das alles nur?
    Lotta erhebt sich … und ihre Stimme … Vöglein umschwirren sie und Takatuka staunt …, bis ein Rotfuchs ihre Aufmerksamkeit ablenkt.
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    Die Lütte folgt dem Tier und Lotta muss letztendlich hinterher. Noch kann Takatuka nicht sicher schwimmen. Zu wenig Gelegenheit an den Docks und Lottas Kind hat auch noch immer die Erinnerung an das viele geschluckte Wasser … als das Schiff im Kai sank … auf der Flucht von der Insel. Lotta schaut bei den vielen kleinen ungesicherten Brückchen über dem Fluss, dass Takatuka sicher tritt. „Na komm, mein Sonnenschein!“, lacht sie ihrem Kind zu und fasst es bei der Hand. „Wollen doch mal sehen, ob der Fuchs auch was zu sagen hat.“ Auf einem der kleinen bemoosten Stege über dem trägen dahinfließenden Wasser erreichen sie den kleinen ‚Namensvetter‘. Auf den scheinen die Hühner wohl so schlecht zu sprechen zu sein. Mal sehen, was er zu seiner Verteidigung vorbringt, amüsiert sich Lotta innerlich schmunzelnd.
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    Derweil sieht der Wolf oben nach den Hühnern. Uff, die machen ihn richtig fertig. Worauf soll er achten, beknien sie ihn? Ein rothaariges Monster? Bekannt als Eierdieb, aber dann doch nur halb so groß wie Böser selbst? Ja, ja beruhigt er das Federvieh. Damit werde er schon fertig … Puh, wenn sonst nichts an Aufgaben ansteht …
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    Unten im Tal auf dem leicht rutschigen Brückchen plauschen drei Rotfüchse über Haar Ton und Haar Wuchs bei verschiedenen Arten. Waschen, Föhnen, Legen meint Lotta belustigt, habe sie noch nie gemacht, werde es aber ausprobieren, wenn der Herr Fuchs nur einen rechten Frisör empfiehlt. „Haste da noch Töne?“, grinst der Fuchs listig zurück als er von Tönung spricht. „Hoffentlich treffe ich den richtigen!“, so Lottas vorwitziges Feed Back und sie beginnt, alberne Weisen von haarigen Geschichten vorzusingen. Oh, lacht der Fuchs dreckig, besonders als der Klang ihrer Stimme kleine Finken und Spatzen anlockt. Mhmmm, Appetithäppchen.
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    Als der Fuchs sich aus dem Staub macht, weil sich ihm keines der kleinen Vögelchen als Canapé anbietet und er denkt, dass die Trauben eh zu sauer und nicht wert sind, sie zu holen, wandern Mutter und Tochter ein Stück weiter des Weges. Ein Stumpf am Rande weckt Lottas Aufmerksamkeit. Sie untersucht die kleine hohle Öffnung. Mhm, ein Hase könnte darin wohnen, aber es antwortet niemand. Vielleicht ein andermal.
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    Dann entdeckt Lotta eine gigantische Schnecke in einem Labyrinth. Der Abend bricht an und Takatuka wirkt schon leicht müde. So bettet Lotta ihr Kind auf der Bank in einer Laube von filigraner Schmiedekunst, weil doch Neugier in ihr steckt, was es mit der Pulmonate in der Mitte des Irrweges auf sich hat. Geschwind eilt sie den kreisförmig angelegten Weg entlang und watet bis zu den Knien in Gestrüpp versinkend zu dem Weichtier hin. Es fühlt sich … steinern an als sie ihre Hand darauflegt. Eine Statue, … die nicht spricht. Na wenigstens ein Selfie für die Mühe des Weges ist es wert …
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    Ich und die Schnecke … fürs Familienalbum. Und schon hat Lotta wieder eine neue Geschäftsidee. Fotografieren ist doch auch eine Kunst, die sich verkaufen lässt … Wenn ich mir ’ne anständige Fotoausrüstung leisten könnte …
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    Tier- und Kinderbilder gehen bestimmt immer gut und … welche von Blumen. Hach, Lotta fängt am Wegesrand an, Blumen zu pflücken. Warum säe ich eigentlich nicht Blumen? Kann man doch auch vermarkten. Vielleicht braucht Phil hin und wieder … neue Tischgedecke … Lotta sprudelt über vor Verkaufsideen. Sie muss einfach noch mehr Lesen lernen als kompetente Geschäftsfrau … und Rechnen natürlich. Mehr als das kleine Ein mal Eins, grinst Lotta.
    Zum Herbst hat sie nicht mehr so feste Stunden in Nachhilfe.
     
    Auf dem Rückweg zu Takatuka in der Laube geht Lotta in Gedanken die Lehrmethoden der Kollegen durch. Zumindest die, die an ihr so erprobt werden …
    Jenkins gibt ihr jetzt schon mehr Lese- und Hausaufgaben in der Schulbibliothek mit und prüft nur noch von Zeit zu Zeit, ob auch alles richtig ist und Oleg … Oleg lehrt Rechnen im Vorbeigehen beim Sport. Irgendwie sucht er immer die Herausforderung dabei. Er glaubt, er könne Lotta endlich im Basketball schlagen, wenn sie gleichzeitig schwere Aufgaben im Kopf löst … Hah, hat er sich da geschnitten. Er weiß nichts von ihren Fechtkünsten und wie sehr man sich bei echten Gegnern konzentrieren muss. Die Säbel zu rasseln ist eher kühl abgewogene Mathematik, die ihr auch helfen wird, wenn sie nicht mehr so bei Kräften sein wird. Nahkampf kann sie jetzt schon nicht mehr mit jedem Gegner wagen. Sie braucht heutzutage ihre ‚Sicherheits-Abstandshalter‘.
     
    Und sie braucht eigentlich beim Rechnen nur … die Methoden und Fachbegriffe. So was wie … Plutimikation. Lotta lacht in Erinnerung an ihren einzigen Schultag als Kind. Heute weiß sie wie es richtig heißt: Muuuul…tiiii….pliiii….katze mit einem Ion dran.
     
    Ihr Kind findet Lotta noch schlafend vor. Ein Weilchen strickt sie wieder neben der dösenden Takatuka an … an … ja, was eigentlich? So richtig ist sich Lotta noch nicht klar, was das wird. Vielleicht muss sie ihr Erstlingswerk auch wieder auf rippeln und von vorn anfangen …
    Erstmal weiter versuchen, vielleicht wird ja doch noch ’ne Socke oder so etwas draus. Rechts, links, rechts, links, rechts …
    „Uuuaaaaaa.“, gähnt Lotta. Das … macht … irgendwie … müüüüde …
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    Es ist schon recht spät als Lotta wieder erwacht und mit Kind im Arm vom Schlaf ein bisschen erfrischter erneut den Berg erklimmt. Zum Glück diesmal ohne regen Segen von oben. Der Wolf erwartet sie an der Hütte schon sehnsüchtig. Er braucht jetzt etwas mehr als ein paar dumme, kecke bis kokette Hühner um sich herum, aber auch Lotta und Takatuka gebärden sich wie zwei alberne Gänse. Nun, was hat man als Wolf schon zu erwarten … „Fuchs, du hast die Gans gestohlen …“, trällern beide im Duett. Ach, wie … nett. Bei Takatuka klingt es mehr nach ‚Fuß‘ und ‚Sohlen‘.  Geduldig betrachtet er ihr Schaukelstuhlspiel, bis Lotta findet, dass es Zeit ist reinzugehen.
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    Noch ist Takatuka aber nicht recht müde. Der Nachmittagsschlaf war auf sehr eigentümliche Art sehr erholsam, ja erquickend als würde die lebendige Natur, dieses Reich der Fantasie und der Sinne um sie herum ein unglaubliches Labsal und unendlichen Trost spenden. Eine Kraft schöpfen lassen, wo sie verloren erscheint … Auch Lotta ist noch voller Energie und Tatendrang.
    Eine ganz kleine Stimme dräut im Inneren hervor … ‚Vorsicht! Paradiese sind trügerisch!‘

    „Schichte vorlesen! Opa José!“ verlangt das putzmuntere Kind als es in der kleinen behaglichen Wohnstube ein paar Büchlein entdeckt. „Aber gern, mein Monden Licht, meine kleine Sonne.“, ergreift Lotta gleich eine kindgerechte Lektüre vom Bord. Takatuka freut sich. Schön, dass auch Mama endlich vorlesen kann. Sie hat zwar schon immer mal lebhafte Geschichten zum Einschlafen erzählt, aber ein Buch … hat Bilder dabei.
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    Lotta registriert begeistert den ‚B i l d ungshunger‘ ihrer Kleinen. Bestimmt liest sie vor allem die ersten Buchstaben mit … Enthusiastisch trägt sie den Inhalt vor, malt Bilder mit ihren Händen wie sie es tat, bevor sie aus einem Buch vorlas. Takatuka kringelt sich vor Lachen. Müde macht sie das nicht, also lässt Lotta sie noch ein wenig selber blättern und durchsucht die Küche …
     
    Käse wollte ich heute doch noch machen und ernten, um was mit heim zu nehmen … Eigentlich wollte ich doch heute Abend schon zuhause sein, aber … die Zeit verrann irgendwie am Nachmittag zwischen den Fingern und dann dieses kurze Nickerchen … Wie lange war das überhaupt? Lotta wirft einen Blick zum Küchenfenster raus. Noch immer orientiert sie sich am Stand von Sonne, Mond und Sterne, auch wenn sie jetzt einfach auf das Display ihres Handys schauen könnte. Woher kommt das?
    Der hell erleuchtete Mond steht bereits hoch am Himmel … Morgenabend wird er voll und rund sein. Es ist zu spät, mit Kind wieder den Berg zur Bahn hinunter zu eilen. Und eigentlich … will ich noch nicht zurück. Irgendetwas hält Lotta noch … als sei da noch etwas, was sie unbedingt erkunden müsse … vor Abreise ...

    In der Küche findet Lotta neben der gemolkenen Milch vom Morgen noch eine Aubergine, daneben eine kleine Notiz mit einem Rezept fürs Einkochen:
    ‚Probieren geht über Studieren. Erste Schritte zum Einkochen von Gemüsen und Früchten. Versuchen Sie sich ruhig an der Aubergine, die wir Ihnen schon mal dagelassen haben …‘
     
    Wer sind eigentlich w i r?, grübelt Lotta noch nach. Im Prospekt stand niemand Konkretes drin, nur eine Mailanschrift bei der man buchen konnte … Merlin hätte sie wohl gescholten und das Papier als unseriös eingestuft, geht Lotta gerade auf. Er guckt immer sehr genau bei allem Schriftlichen, wollte auch von Phil genaue Adresse, Kontaktdaten, Nummer im Handelsregister und Referenzen wissen, bevor er einen schriftlichen Vertrag abschloss. Selbst Lotta ist jetzt irgendwie eine Handelsnummer mit ihrem kleinen Lieferservice. Merlin steht auch drin … als Geschäftspartner. Er stellt den Lieferwagen, übernimmt gewissermaßen die ganze Logistik. So ohne Führerschein kann man wohl schlecht den Boss spielen … Mhmmmmm!

    Heute Abend ruf ich gewiss nicht mehr an! Vor Morgenfrüh bekommt er eh nicht mit, dass ich noch hier bin. Also, warum vorzeitig aufregen. Ich … schick gleich nach dem Aufwachen eine Nachricht, … dass es noch etwas … dauert.
     
    Ja, mit dieser Lösung ist Lotta zufrieden und betrachtet eingehend diese violett glänzende Aubergine auf dem Küchentisch … Unverdächtig! Rein mit dir in den Topf! Mit der Anleitung neben dem Herd geht es los. Lotta hackt, rührt und mischt … und anschließend wird das Ganze in zwei Einweckgläser eingekocht. Eins kann sie mit nach Hause nehmen und das andere Takatuka zum Abendbrot auslöffeln … Danach schläft die lütte Deern auch endlich ein.
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    Hurtig an die Käserei … Lotta beginnt in der Küche nun, Milch aufzuwärmen. Käse kann sie seit Kindesbeinen an herstellen. Sie war eben auch ein Landkind. Nur Gemüse Einkochen ist neu. Es wird ein einfacher Käsetaler werden, ein Weichkäse eben. Zum Nachreifen hat sie ja keine Zeit hier. Doch Zeit … ist hier relativ, stellt Lotta erneut fest. Denn zustande bringt sie … einen vollständig ausgereiften Käselaib! Oh, ist Lotta bass erstaunt und beginnt einen Freudentanz über so viel Glückfertigkeit: „Käähäähäähääääääse! Ich habe Käse gemacht!“, singt sie entzückt über ihr Werk, dass sie kaum fassen kann. Sie gerät regelrecht in Tanzwütigkeit … die nicht ländlich schwedisch anmutet. Irgendwo steckt da auch der tropisch exotische Lebensstil in ihr, den sie nicht mehr erinnern kann … dank Malecantus Fluch.
    Nur der Leib weiß noch um Tanzfertigkeit und Fechtkunst …
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    Und einzelne Bruchstücke sind möglich, wenn er nicht zugegen war … Takatukas Vater. So wie die eine auf dem Festival wieder aufgetauchte Erinnerung an Lottas Vater, Käpt’n Efraim Långstrump, der sie warnte. Wovor genau? Wenn Lotta das nur wüsste.
    Verdrängung oder Trauma neben dem Fluch des Erinnerungsverlustes vermutete Asante … Es könnten also noch einige Bilder wieder aus dem Dunklen hervortreten … auch, ohne dass der Fluch schon gebrochen wäre. Nur … es bliebe … Bruchsalat.
     
    Lotta betrachtet erneut verzaubert ihr Käserundstück und ist … an eine Torte erinnert. Takatuka liebt Hannahs Torten. Wann hat Takatuka eigentlich Geburtstag? Lotta weiß es nicht … Geburtstage spielten nie eine Rolle, soweit sie sich erinnern kann. Auch in ihrer Kindheit nicht. Nie feierte jemand ihren Tag der Geburt. Wie auch, wenn ihre Mutter … dabei wohl verstorben ist. Lotta weiß nicht mal genau wie alt sie selber ist. Keiner zählte ihre Jahre auf Erden mit. Hier stecken Sims Kerzen in Kuchen nach der Anzahl ihrer Lebensjahre, wenn jemand Geburtstag hat. Lotta sucht in ihrer Handtasche nach ihrem Ausweis. Da wurde doch zumindest einmal was festgelegt … Das sollte man wenigstens feiern …
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    „Oh, für Morgen hat man bei Takatuka ein fiktives Geburtsdatum eingetragen!“, schlägt sich Lotta mit einer Hand vor die Stirn.
    „Na dann, Gute Nacht und früh aufgestanden!“, führt sie Selbstgespräche in der Küche mit sich.

    Oh man, Lotta …!
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    🔮 Nie nich‘ CC oder Mods ins Spiel integriert 😁, Caches immer hübsch fein geleert, Spiel allzu oft repariert, Benutzerordner neu kreiert, stets neues Spiel ausprobiert. 🔮
    🌺 HERLAND 📜 Vorgeschichte im [RPG] DAS GROSSE SIMS 4 RPG 📜 WiWo-News - D a s Windenburger Wochenblatt 🌺
    🌺 (#HERLAND – Who & Where? 📜 #WiWo - Who & Where? 📜 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Herland) 🌺
  • MurlocMurloc Member
    bearbeitet August 2021
    Ort: Brindleton Bay Highschool
    Charaktere: Shane, Blaze, Viola
    Titel: Vorwürfe...
    In Zusammenarbeit mit @Ripzha


    Freitag, während der Schule:

    Shane sitzt in der Bibliothek wie meistens in der Mittagspause. Oft sieht er hier auch Viola oder Tim, aber er bleibt meistens für sich. Gestern nach der Schule hatte er Blaze wegen dem gestohlenen Handy ansprechen wollen, sah dann aber dass er sich sofort auf sein Rad geschwungen hat und losgefahren ist. Da er sowieso nicht genau weiss wie er das Ganze angehen soll, kam ihm das ganz gelegen. Lieber nochmal nachdenken, was er sagen will. Er schaut auf als Viola und Blaze die Bibliothek vertreten, miteinander quatschen und ihn nicht weiter beachten. Shane wird nervös. Ehrlich gesagt weiss er immer noch nicht was er sagen will. Worum geht es überhaupt? Darum es ihnen nicht durchgehen zu lassen. Und die Schule ist ein sicherer Ort. Also los.

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    Shane steht auf und bewegt sich auf die Beiden zu die in der Sitzecke chillen. Vor ihnen bleibt er stehen. "...und die hat das nicht mal gecheckt." grinst Blaze Viola an. Dann sieht er auf zu Shane der wie zur Statue erstarrt ist. Der komische Typ... Blaze sieht Viola an und zuckt die Schultern. Keine Ahnung was er will.

    Viola grinst. "Typisch Fouché! Die lebt in ihrer eigenen Welt!", sagt sie auf Blaze' Kommentar, und erst dann bemerkt sie Shane. Was will er jetzt?

    Blaze wird das zu blöd. "Mach doch ein Foto." Die Anstarrerei nervt. Seine Worte bringen Shane zurück ins jetzt. "Ähm was?" Er blinzelt. Blaze zieht die Brauen hoch. Abwartend. "Ach..." Shane sucht nach Worten. Einfach raus damit. "Ich weiss dass ihr mir das Handy abgenommen habt. Auf dem Festival..." sagt er zögerlich.

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    Viola sieht Shane an. Eigentlich ist es eher Blaze gewesen, der das Handy geklaut hat. Sie hat nicht gewusst, was er geplant hat, bis sie das Handy in seinen Händen gesehen hat. Allerdings hat sie Shane auch nichts darüber gesagt oder versucht Blaze aufzuhalten... also trägt auch sie eine Mitschuld an der ganzen Sache. "Und? Du hast es doch wieder bekommen.", sagt sie, ohne irgendetwas zu leugnen.

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    Shanes linkes Auge zuckt. Und? Und!? Die innere Anspannung steigt. "Das ist nicht alles! Ihr habt damit mit Vero geschrieben. Ihr habt die Nachrichten gelöscht! Aber ich weiss es." Shane wirkt ein wenig aufgebracht. Blaze atmet tief ein und rollt mit den Augen. Sich aufsetzten sagt er: "Sonst noch was?" Shane blinzelt perplex. Keine Anzeichen von Schuld zu erkennen. Haben sie denn kein schlechtes Gewissen? "Sie ging um mich zu treffen, hat euch stattdessen getroffen und danach war sie verletzt. Ich weiss ihr mögt sie nicht also war das sicher kein nettes Picknick!" Shane schwankt zwischen Unsicherheit und Wut.

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    Es ist keine Überraschung, dass die Sache herausgekommen ist. Entweder Vero hat die Geschichte erzählt oder Shane hat 2 + 2 zusammengezählt. Viola hat sich nicht wirklich darum gekümmert, Spuren zu verwischen. Eben weil es ursprünglich so geplant war, Vero nicht zu verletzen und sie es somit nicht für nötig hielt. "Du bist ja so ein kluges Kerlchen!", sagt Viola sarkastisch. Jetzt auf einmal traut er sich, die Meinung zu sagen? Aber beim Streit am Anfang des Festivals hat er noch den ❤️❤️❤️❤️ eingezogen.. Und somit seine Chance vertan, doch noch einige Respektpunkte zu verdienen. "Und was genau haben wir dann deiner Meinung nach so gemacht?", hakt sie nach.

    Violas Ton, der ihn schon auf dem Festival eingeschüchtert hat, dringt zu Shane durch. "Also... ich... da-das weiss ich nicht," sagt er und sieht zu wie Blaze sich scheinbar beruhigt wieder zurücklehnt und die Hände hinter dem Kopf verschränkt. "Aber Vero wird es mir schon erzählen wen ihr es nicht tut." Shane bemerkt wie er den Saum seines Pullovers knetet und lässt los. "Das war fies! Und ich finde ihr solltet euch entschuldigen..." Die Stimme wird leiser gegen ende. Blaze verzieht den Mund. "Bei Vero?" - "Bei mir!" ruft Shane und fügt an, "...und bei Vero.." Blaze muss über die unausgeglichene Stimmlage des jungen Vampirs lachen.

    "Ja, ok.. sorry, dass wir uns dein altes Handy geliehen haben.", sagt Viola gelangweilt, "Zufrieden jetzt? Lässt du uns nun in Ruhe?" Sie hatten es nur geliehen, um Vero anzulocken... und nicht, um Shane als Verdächtigen darzustellen. Das hätte wenig Sinn, solange Vero in der Lage ist, eine Aussage zu machen.
    Doch sie hat nicht wirklich Lust darauf, dem Vampir alles zu erzählen. Wenn Shane eine Autoritätsperson wäre, wäre es anders gewesen. Da hätte Viola lieber die Wahrheit erzählt, bevor Vero mit sonst einer Version der Geschichte herausrückt.

    Blaze grinst über Violas gelangweilten Ton. So trockener Sarkasmus ist genau sein Ding. Dann stellt er das Grinsen ein und schaut von einer Sekunde auf die andere ernst zu Shane. "Verzieh dich." Shane spürt dass er hier nicht weiter kommt. Und Ernst gemeint sind Violas Worte auch nicht. Er schüttelt verbittert den Kopf. "Ihr kriegt schon noch was ihr verdient." sagt er, fast nur zu sich selbst, dann geht er. Blaze schaut ihm nach. "Uff.." Eigentlich ist seine Laune zu Gut um sie sich jetzt von Shane verderben zu lassen. Nur... wo er recht hat, hat er wohl leider recht.

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    Ganz so locker, wie Viola Shane gegenüber tat, fühlt sie sich in Wirklichkeit nicht. Ja, es würde Konsequenzen geben. Das weiß sie schon, seit der "Unfall" passiert ist. Aber Vero war auch nicht ganz unschuldig. Sie hätte besser wissen sollen, mit wem sie sich anlegen kann und mit wem nicht. Und wenn sie Viola nicht getreten oder bespuckt hätte, wäre es vielleicht auch nie so weit gekommen.

    Trotzdem... So ganz gewissenlos ist auch Viola nicht. Sie würde das Geräusch der knackenden Knochen nicht so schnell vergessen. Und auch Lilly hat ja schon gesagt, sie soll sich bei Vero entschuldigen. Wenn sie wüsste, wo die Blondine untergebracht ist, würde sie das schon tun.. dann wäre Lilly zumindest zufrieden.
    Doch das ist nichts, das sie vor Shane hätte zugeben wollen. "Shane hat eine seltsame Art, mit jemandem zu streiten.", sagt sie und sieht nun wieder Blaze an.

    Blaze erinnert sich an den Abend am Skatepark wo er sich mit Shane in die Haare gekriegt hatte. "Ja..." bestätigt er nachdenklich. War nicht all zu nett das Handy zu klauen. Aber es war die beste Idee die er hatte um Vero anzulocken. Und in dem Moment war ihm sowas von egal was es nach sich zieht. Was solls... "Hey. Äh gute Neuigkeiten. Ich hab mich mit Chip vertragen." wechselt Blaze das Thema und grinst als wär Shane nie hier gewesen.

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    "Oh super!", grinst sie zurück, "das hätte ich aber auch nicht erwartet, dass der Bruch nun für immer bleiben würde." Sie schiebt ihre Gedanken an Vero und Shane zur Seite. "Erzähl, wie habt ihr euch denn wieder versöhnt?"

    Blaze' Grinsen wird noch einen Ticken breiter. "Naja, wir waren letzte Nacht sprayen. Er hat zwei Feuerlöscher aus der Schule geklaut und am Abend haben wir sie mit Farbe gefüllt. Danach haben wir halt drüber geredet." Blaze freut sich. "Das heisst wir können jetzt durchstarten mit der Band."

    "Pff, und mich ladet ihr nicht ein?"
    , fragt Viola mit gespielter Empörung, "das klingt wirklich nach Spaß!" Sie hat mittlerweile dank Blaze oft genug mit Chip zu tun gehabt, als dass sie sich nun an dessen Gesellschaft stören würde. Und auch die Proben mit ihm für den Schulball morgen liefen ja eigentlich super.

    Spass hätte Viola auf jeden Fall gehabt. "Sorry," sagt er weiterhin grinsend, "Ist echt Zeit geworden, das zu regeln." Das waren keine schönen 5 Tage ohne Chip. Die Einzige die ihn in der Zeit aufmuntern konnte, war Viola gewesen. Auch wenn sie das vielleicht gar nicht weiss. Er nimmt sich vor irgendwann mal einen Ausflug zu machen, mit ihr und Chip und seinetwegen auch Denize. "Ich war gestern den Bandraum angucken. Kostet n bisschen was, aber nicht viel. Aber wir haben Platz und können so laut proben wie wir wollen.. Es fehlt nur noch ein Schlagzeug."

    "Wo liegt denn dieser Bandraum?"
    , fragt Viola neugierig. Wenn sie wirklich von der Schule fliegen würden wegen der Sache mit einer gewissen Oberzicke braucht sie ja irgendeine Alternative. Vielleicht mit kleinen Auftritten? Auch wenn es ihr reicht, ab und an mal in einer Bar zu spielen. Richtig berühmt zu werden. ist nach wie vor nicht ihr Ziel. Zu viel Stress und Trubel.

    "In Oasis Springs." Blaze denkt an die Bahnstation, die man auf dem Weg dort hin durchqueren muss und die er und Chip 'verschönert' haben. "Die Gegend ist übel... Aber ich schätze zum Proben reichts. Steph wohnt da." Viola hat glücklicherweise Fluglinie und muss sich den Gestank in der U-bahn gar nicht antun. "Ist ne Garage von zwei so Typen die da auch wohnen. Musste ihnen Tickets versprechen damit er mit dem Preis runter geht." Blaze grinst.

    Viola hebt eine Augenbraue. "Wissen die denn, dass sie dann auch ein Blutsauger wie ich erwartet?" Aber im Grunde ist es ihr egal. Sie muss sich zurück halten, damit sie den Proberaum weiter nutzen dürften, soviel ist ihr schon klar. Die Typen würden also schon nicht als Blutopfer enden.

    Daran hat Blaze gar nicht gedacht. "Ne, aber ist doch egal." Er stellt sich die Situation vor. Kann sich aber nicht vorstellen dass die beiden Dödel etwas dagegen haben. "Und wenn sie ein Problem damit haben, haben sie auch n Problem mit mir. Entweder sie wollen die Miete oder nicht. Glaub nicht das da Leute schlange stehen um den Raum benutzen zu dürfen." er lacht angesichts der Tatsache dass dort Leute als Notlösung untergebracht werden. "Die zwei waren auch mal in einer Band. Keyboard und Bass stehn da schon rum. Musst es dir mal ansehen ob du damit arbeiten kannst."

    "Klar, könnten wir heute Abend gerne machen wenn das von deiner Seite aus passt. Und von diesen Typen."
    , erzählt Viola. Sie erwartet wirklich nicht viel. Oasis Springs ist nicht gerade eine Schicki-Micki-Gegend. Allein der Skatepark dort sieht so aus als hätte er schon bessere Tage gesehen. Aber zum Proben reicht es ja vielleicht trotzdem.

    "Machen wir." Blaze nickt zufrieden. "Sie haben den Schlüssel versteckt. Wir können da ein und aus wie wir wollen. Ich schreib Steph und Chip... ach ne Chip nicht." Blaze tippt etwas in sein Telefon. "Denize hat Geburtstag." sagt er zur Erklärung und zuckt, mit einem 'du verstehst schon'-Blick, die Schultern.

    "Oh, stimmt ja!", sagt Viola nur. Sie hatte Denize' Geburtstag nur am Rande mitbekommen. "Na dann!", sagt sie nun grinsend. Sie versteht schon. "Aber normalerweise bin ich ja kein Sims-Freund. Da ist es eh schon ungewöhnlich, wenn Steph dabei ist und es somit gleich zwei Leute sind, mit denen ich mich treffe." Was sie nicht alles für Blaze tut...

    Viola überlegt: "Ich weiß immer noch nicht, ob ich damit klarkommen werde, wenn die Band tatsächlich richtig berühmt werden sollte!", gibt sie zu, "Meistens habe ich ja lieber meine Ruhe als von Fans verfolgt zu werden." Doch dann grinst sie: "Auch wenn ich nicht so ganz glaube, dass wir gleich den großen Durchbruch haben werden."

    "Er ist unser Drummer, wir brauchen ihn.
    " Er grinst. "Glaub nicht das der an nem Freitagabend Zeit hat." prophezeit er ohne es zu bedauern. "Und ich glaub auch nicht dass wir fett abräumen. Bisschen was in ner Kneipe aufführen, bisschen Taschengeld verdienen. Sowas." Blaze hat nichts dagegen, würden sie gross rauskommen, aber er ist auch realistisch. Er darf nicht erwarten davon Leben zu können. Aber zum Glück hat er ja noch den Plan C. Auch wenn das dann bedeutet, dass er von hier weg muss... "Wenn du ein Star bist, zeigst du den Fans einfach deine Beisserchen. Die verziehen sich dann schon." sagt er belustigt, ohne sich den letzten Gedanken anmerken zu lassen.

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    Viola muss lachen. Es tut gut, einfach mal wieder sorgenfrei plaudern zu können ohne an den drohenden Schulrausschmiss denken zu müssen. "Ja, und wenn die Miete der Typen dann doch etwas zu hoch ist, für das was sie bieten, mache ich dann das selbe!" Ihre Familie ist nicht unbedingt arm. Viola ist sich sicher, dass sie das Geld für die Miete problemlos auftreiben könnte. Aber es war natürlich auch nur scherzhaft gemeint. "Apropos, wieviel verlangen die denn als Miete?"

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    Irgendwie freut sich Blaze immer wenn Viola lacht. Er nennt ihr den Preis. "Durch 4, ist halb so wild." Da er eh Geld für Lillys Gitarrenstunden sparen muss, wird er die paar Simoleons auch noch beisteuern können. Aber er muss sich bald mal überlegen wie er Chip Bass spielen beibringt. Naja das hat Zeit. Es klingelt und die letzten Stunden des Frühlingssemesters beginnen. Blaze steht auf. "Na dann.. Endspurt." Morgen ist Ball und da fällt ihm ein: "Sag mal... wie siehts aus morgen Abend. Kommst du fliegend her oder willst du.... klassisch abgeholt werden?"

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    "Öhm..." Die Frage kommt überraschend. Normalerweise wäre sie natürlich einfach geflogen und ihr wäre nicht einmal der Gedanke gekommen, anders anzureisen. Auch Lilly würde natürlich fliegen, die sich den Schulball ja ebenfalls anschauen möchte. Meint Blaze die Frage ernst?

    Doch sie geht darauf ein: "Ich werde natürlich abgeholt. Wie es sich für einen Gentleman mit den berühmten Blaisdell-Manieren gehört! Ich bin doch schließlich eine Dame!" Dabei muss sie nun erneut lachen. Doch dann sieht sie Blaze an: "Aber jetzt mal ernsthaft: War die Frage auch so gemeint?"

    Blaze grinst. "Klar mein ich das ernst." Dabei hat er keinen Plan was sich gehört. Er hat diese Bälle meistens geschwänzt. Außerdem geht er davon aus, dass Viola nicht unbedingt so kitschig veranlagt ist wie beispielsweise Nadine. "Ich werde der Dame natürlich eine 'Kutsche' organisieren, wenn sie es wünscht." steigt er auf ihre amüsierte Antwort ein.

    Viola deutet einen Knicks an... oder das, was sie sich darunter vorstellt. "Wie überaus freundlich, mein Herr!", scherzt sie, nur um danach wieder ihren normalen Ton anzunehmen. "He, Mom und Dad werden sich sicher wundern." Sie kann es kaum erwarten, deren Gesichter zu sehen. "Ich freue mich jedenfalls!" Was sich Blaze wohl ausgedacht hat?

    "Nice." lächelt er. Es klingelt zum zweiten und letzten Mal. Die Unterrichtsstunden beginnen. "Okay, wir sehn uns nachher." Er tätschelt freundschaftlich (wie man sich einer Dame gegenüber ja verhält... nicht) kurz ihre Schulter eher er sich an ihr vorbei schiebt und versucht möglichst nicht so nervös oder hektisch auszusehen wie er sich fühlt. Wo zum Teufel treibt er jetzt ne 'Kutsche' auf... Gut gemacht. Was für ein Chip-move....

    Viola sieht Blaze nach. Dann geht auch sie zurück in den Unterricht. Nur noch die letzte Doppelstunde rumkriegen und dann ist Feierabend... Hoffentlich kommt Shane nicht auf die Idee, sie erneut wegen Vero ansprechen zu wollen. Wenn sie vorher gewusst hätte, was für eine Nervensäge der Junge sein kann, hätte sie nie versucht, sich je mit ihm anzufreunden.
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • MurlocMurloc Member
    bearbeitet August 2021
    Ort: Brindleton Bay Highschool
    Charaktere: Viola, Nouki, Ellie
    Titel: ... und noch mehr Vorwürfe

    (In Zusammenarbeit mit @simscat2 )

    Die Schulglocke läutet ein letztes Mal. Schulschluss! Endlich! An diesem Tag wurden die letzten Vorbereitungen und Musikproben für den Schulball erledigt, so dass der Tag wenigstens schneller rum ging als normale Schultage, doch der Feierabend erfreut die Schüler trotzdem, die sich jetzt zum Ausgang drängen. Nur Viola bleibt noch im Gebäude zurück. Es ist ein sonniger Nachmittag... Nicht zum erstem Mal bei diesem Wetter braucht die Vampirin einige Minuten, um sich zu sammeln... bevor sie sich in die Sonne wagt. Dass sie dieses Mal nicht alleine wartet, bemerkt sie nicht.

    Gerade schlendert Nouki mit Ellie durch die Aula Richtung Ausgang. Heute hatte sie das Gefühl gehabt, der Tag würde gar kein Ende nehmen, obwohl die Vorbereitungen für den Schulball und die letzten Dekorationen für die Mensa richtig Spaß gemacht hatten. Ihre Ungeduld liegt wohl eher darin begründet, dass sie sich mit Leon zum Klettern verabredet hat und schon darauf brennt eine neue Route mit ihm auszuprobieren. Es ist sonnig und warm, ideale Bedingungen . Plötzlich fällt ihr Blick auf Viola, die irgendwie leicht unentschlossen wirkend noch in der Aula steht, obwohl die meisten Schüler schon draußen sind. Nouki stupst Ellie sachte mit dem Ellbogen in die Seite:"Guck mal wen wir hier haben. Sollen wir die Gelegenheit beim Schopf packen und Viola ansprechen?"

    "Ja",
    sagt Ellie, doch sie ist immer noch ein wenig nervös. Sie würde erst einmal Nouki das Reden überlassen. "Bevor sie nun doch fortflattert!", fügt sie dann noch hinzu.

    Ein feiner , nervöser Unterton schwingt bei Ellies Aussage mit. Nouki versteht und hakt sie einfach unter, während sie Viola ansteuert. Sie bleibt neben der Vampirin stehen und spricht sie in neutralem Tonfall an. "Hi Viola, hast du' s eilig oder kannst du kurz mit uns reden? Es gibt da ein paar Unklarheiten, die man aus der Welt schaffen sollte oder könnte." Nouki ist gespannt was passieren wird. Viola ist in ihren Reaktionen oft unberechenbar, aber egal, jetzt ist eine günstige Gelegenheit und wenn aus dem Gespräch nichts wird, dann kann man's auch nicht ändern.

    Viola, die nicht damit gerechnet hat, angesprochen zu werden, zuckt im ersten Moment kurz zusammen, bevor sie sich umdreht. Nouki und Ellie.. Beides Freundinnen von Vero. Viola kann schon ahnen, von was für "Unklarheiten" Nouki da redet. Eigentlich ein Grund, nun doch nach draußen zu flattern, zumal Blaze bereits fort ist, der ihr hier helfen könnte. Aber die Sonne hält sie dann doch davon ab. "Was?", knurrt sie mit genervter Stimme. Ellie, der das kurze Zusammenzucken nicht entgangen ist, ist irgendwie erleichtert darüber. Auch Viola kann sich also mal erschrecken. Irgendwie beruhigend. Doch sie sagt nichts sondern hofft, dass Nouki weiter reden würde.

    Ist Viola angespannt? Nouki hat ihr Zusammenzucken gesehen und vermutet dass Viola das Gespräch ungefähr so lieb ist wie ihr selbst. Sie bleibt deshalb einfach im Ton neutral. "Muss kein tagesfüllendes Gespräch werden, aber ich hab mich mit Shane unterhalten...beziehungsweise hab ich ihn gefragt, wie es sein kann dass Vero sich mit ihm trifft und das nächste was ich sehe ist Blaze, der sie verletzt zu den Sanis bringt. So verletzt, dass sie ins Krankenhaus muss und bis jetzt noch nicht in der Lage ist sich zu melden." Nouki macht eine kurze Pause, als müsste sie überlegen und redet dann unbeirrt weiter." Viola, wir waren zusammen beim Festival unterwegs...du und Blaze...ihr wart dauernd zusammen, ich weiß das...Shane sagte sein Handy war verschwunden und irgendjemand muss sich einen Scherz damit erlaubt haben...dass die Einladung zum Treffen gar nicht von ihm stammte...kann das sein dass diese 'Irgendjemand' Blaze und Viola heißen und ihr was mit Veros Verletzung zu tun habt? Warum sollte sonst Blaze mit Vero unterwegs gewesen sein?" Hoffentlich war das jetzt nicht zu viel des Guten und Viola flippt aus. Nouki schaut zu Ellie. Wie sie sich wohl fühlt? Jetzt wo alles in der Luft hängt und keiner weiß was Violas Temperament für eine Reaktion hervorbringen wird.

    Viola hebt eine Augenbraue. Nouki hat ihre Informationen von Shane... nicht von Vero selbst? Haben die Mädels ihre Freundin immer noch nicht persönlich sprechen können? "Warum fragst du dann nicht Blaze, warum er mit Vero unterwegs war?", fragt Viola zurück. Noch hat sie sich unter Kontrolle, doch sie weiß nicht wie lange noch. Blaze behält bei so etwas immer einen kühleren Kopf als sie selbst. Für ihn wäre es einfacher, eine Ausrede zu finden.

    Nouki tut so als ob sie sich suchend umschaut. Violas ausweichende Antwort geht ihr auf die Nerven. "Irgendwie hab ich das Gefühl er kann sich entweder unsichtbar machen oder ...was wahrscheinlicher ist...er ist schon nach Hause gegangen." Sie schaut Viola jetzt minimal provozierend an. "Sieht so aus als könntest du dich nicht hinter seinem Rücken verstecken und solltest selber Rede und Antwort stehen." Oh, oh...Nouki ist nicht ganz wohl bei der Sache, aber was soll das? Kann sie nicht für sich selbst sprechen?

    Das reicht jetzt. Viola hatte versucht, ruhig zu bleiben... aber was fällt Nouki ein, ihr Vorwürfe zu machen? Sie war doch gar nicht dabei, als Vero die Vampirin herausgefordert hat! "Was kann ich jetzt dafür, dass Vero so dumm ist sich mit den falschen Leuten anzulegen?? Sie hatte mehr als eine Chance, einfach zu gehen ohne dass ihr was passiert wäre. Aber nein.. sie muss ja einen auf Darwin-Award-Kandidatin machen!" Erst als der Satz ausgesprochen ist, merkt Viola, dass sie nun zu viel verraten hat. Noukis Taktik, sie zu provozieren, hat gewirkt.
    Ellies Augen verengen sich: "Vero ist nicht dumm!", sagt sie, doch Viola reagiert nicht darauf sondern starrt stattdessen Nouki an. Jetzt hat sie ihr Vorhaben, heim zu fliegen, komplett wieder vergessen.

    Nouki nickt bestätigend. Trotz etwas flauem Gefühl im Bauch lässt sie nicht locker. "Sie ist weder dumm noch lebensmüde." Nouki runzelt die Stirn."Wieso überhaupt 'anlegen'...wenn ihr sie mit einer falschen Nachricht von Shane angelockt habt, kann sie ja wohl nichts dafür , oder? Sie dachte sie geht zu einem Treffen mit einem Freund...wenn das nicht hinterhältig ist...so ganz ohne Grund, dann weiß ich auch nicht."

    Viola bleibt dabei: "Und? Sie hatte immer noch die Möglichkeit, einfach wieder zu gehen. Das hätte mir auch gereicht!" Sie wäre Vero sicherlich nicht in die Sonne gefolgt, egal wie sehr sie diese hasst. "Und was weißt du schon von Gründen.. Sie hat mich herausgefordert." Es macht wenig Sinn, jetzt irgendetwas zu leugnen.. Vero wird ja sicherlich auch gegen sie aussagen. So oder so hätten ihre Freundinnen früher oder später davon gehört. Mit Shanes Anschuldigung kam Viola besser klar... der ist zu passiv, um sie wirklich zu triggern.

    Viola hätte Vero gehen lassen? Wem will sie das denn erzählen? "Du bestellst sie erst zu euch und du hättest sie dann gehen lassen? Das ergibt doch auch keinen Sinn..." Nouki überlegt. "Oder hattet ihr tatsächlich solchen Streit, dass es eskaliert ist? Ich unterstell ja gar nicht, dass du sie absichtlich verletzt hast...aber Klarheit wär mal schön. Wenn Blaze verletzt wäre und ich ziemlich offensichtlich beteiligt daran , dann würdest du mir wahrscheinlich mit deinen Beißerchen drohen bis ich auspacke. Ist doch klar, dass man wissen will was der Freundin passiert ist, oder?" Sie bemüht sich um einen etwas versöhnlicheren Ton. Offensichtlich ist es Viola auch nicht recht was vorgefallen ist.

    Nun endlich meldet sich auch Ellie zu Wort. "Was ist passiert, Viola?", hakt sie nach, um Nouki zu unterstützen, "Es ist nicht ganz nach Plan gelaufen, stimmt`s?" Viola seufzt und lehnt sich an die Wand. "Ich muss los!", versucht sie dem Gespräch zu entkommen. Sie wirft sich in Fledermausgestalt, doch bevor sie zur Tür raus ist, ruft Ellie ihr hinterher: "Bevor du die Chance hattest, dich zu rechtfertigen? Willst du wirklich, dass wir nur Veros Version der Geschichte kennen?"

    Nouki schickt spöttisch hinterher, gerad laut genug dass Viola es noch hören kann. "Lass sie flattern, offensichtlich ist sie zu feige um uns die Wahrheit zu erzählen...wahrscheinlich muss sie sich bei Blaze ausheulen jetzt." Sie ist sauer. Dass Viola sich so aus der Affäre zieht hat sie nicht erwartet, eher dass sie aggressiv wird. "Wohl mehr große Klappe als wirklich was dahinter...immer gut für den Ruf, Viola!"

    Viola stoppt und kehrt um. "Ich bin kein Feigling, klar??", knurrt sie, "Aber das heißt noch lange nicht, dass ich Lust habe, mir ständig Vorwürfe anhören zu müssen!" Sie packt Nouki wütend an den Schultern. "Du solltest doch froh sein, dass ich zu viel Skrupel habe um zu versuchen euch zum Schweigen zu bringen sondern mich stattdessen aus der Situation entferne, bevor..." Viola unterbricht sich mitten im Satz. Erschrocken wirft Ellie Nouki einen Blick zu: Bloß nicht weiter provozieren... Doch so schüchtern, wie Ellie normalerweise auch ist, würde sie ihre Freunde nicht im Stich lassen wollen. "... bevor die Sache erneut eskaliert, meinst du? So wie es bei Vero passiert ist?", ruft sie der Vampirin zu.

    Obwohl sie Herzklopfen hat und Viola ihr gefährlich nahe ist, unterstützt Nouki Ellie. "Ja...wieso muss es denn immer eskalieren? Wir haben doch gar keinen Krieg miteinander ...eigentlich.Was ist denn so schwer daran einfach mal Klartext zu reden, egal ob Lust oder nicht? Meinst du wir haben so große Lust auf das Gespräch? Schon mal dran gedacht dass man gemeinsam ne Lösung finden könnte?"

    Viola starrt Nouki an. Eine Lösung? Sie lässt Noukis Schultern los. "Warum sollte ich euch trauen?", fragt Viola, doch ihre Stimme wirkt wieder etwas ruhiger. Davon ermutigt, redet Ellie weiter. "Weil wir wissen, dass du Vero nicht absichtlich verletzt hast. Dass es ein Unfall war!" Sie rät einfach ins Blaue, aber Anschuldigungen würden hier wohl nicht weiter helfen. Viola schweigt, wirkt jedoch nachdenklich. Ellie wirft Nouki hilfesuchend einen Blick zu.

    Nouki , die den Blick auffängt, reagiert schnell. "Hey, ich war mit dir beim Festival unterwegs...hab ich dich da angefeindet? Nein....wieso sollte ich auch. Wir haben ja gar nichts miteinander zu tun normalerweise, aber das mit Vero beschäftigt dich wahrscheinlich genauso wie uns...also könnte man doch auch mal einfach reden statt zu streiten." Sie bringt ein kleines Lächeln zustande. "Ellie hat Recht, keiner denkt dass du Vero absichtlich derart verletzt hast." Ausserdem weiß Nouki, dass Veros Temperament auch nicht von schlechten Eltern ist und wer weiß wie das wirklich zustande kam. Wenn zwei Hitzköpfe aufeinander prallen...ihr fallen Chip und Leon ein. Gut dass sie vermitteln konnte bei den beiden...ist Blaze wohl nicht gelungen... sofern er's überhaupt versucht hat.

    Violas Widerstand bricht. So sehr sie es auch versucht, sie kann das Geräusch der knackenden Knochen nicht vergessen... und dass Nouki den Mut hat, Viola zur Rede zu stellen, zeigt, dass ihr die Sache wichtig ist. Kann Nouki hier wirklich helfen eine Lösung zu finden?
    Die Vampirin lehnt sich an die Wand und setzt sich auf den Boden. "Ich... ich wollte ihr eine Lektion erteilen.. Ihr zeigen, dass ich übermenschliche Kräfte habe und einen Schrecken einjagen, indem ich sie einfach problemlos hochhebe. Ich habe mit Tritten gerechnet, nicht grundlos, wie sich herausstellte, aber ich habe ihr nicht weh getan.." Viola seufzt. "Bis sie dann einfach nicht aufhörte zu treten und anfing mich zu bespucken.. Ich hatte da gerade ihre Handgelenke umfasst und... Naja den Rest könnt ihr euch vorstellen. Blaze hat es nicht verhindern können, so schnell ist es passiert." Sie sieht nun zu den beiden Mädchen. "Aber es war nie so geplant gewesen!"

    Nouki lässt Ellie los und tut es Viola gleich, in dem sie sich mit auf den Boden setzt. Sie will nicht über ihr stehen und auf sie herab blicken. "So oder so ähnlich hab ich mir das schon vorgestellt. Gut dass wir jetzt Klarheit haben. Nicht dass ich das okay finden würde, das Ganze ist total dumm und überflüssig... Veros Part ist wohl auch nicht viel besser. " Auch wenn es ihr schwer fällt, kommt sie nicht umhin das Verhalten ihrer Freundin genauso kritisch zu betrachten, wie das der Vampirin. "Aber es ist auch überflüssig darüber noch viel zu diskutieren...wir sollten uns zusammen was ausdenken, wie man das ordentlich wieder gerade biegen könnte, oder? So dass alle damit leben können...ihr müsst ja nicht beste Freunde werden, aber ...was meinst du, Ellie?" Nouki schaut fragend zu ihrer Freundin.

    Ellie nickt. "Diese dumme Fehde zwischen euch...die muss enden. Es reicht ja, wenn ihr euch einfach gegenseitig ignoriert und aus dem Weg geht." Sie fragt nicht weiter nach, was es mit Shanes Handy auf sich hat oder was Blaze' Rolle in der ganzen Sache ist. Sie ist schon froh, dass Viola wenigstens etwas erzählt und will sie nicht zu sehr in die Enge drängen. Die Vampirin blickt nun zu Ellie: "Wenn ich nicht eh von der Schule fliege.. dann ist die Sache mit der Fehde auch so erledigt...", sagt sie missmutig.

    Nouki blickt zu Viola. "Hm...man muss ja nicht gleich mit dem Schlimmsten rechen...zum Einen ist das alles nicht hier auf dem Gelände passiert, also warum solltest du von der Schule fliegen? Vielleicht weiß Fr. Watanabe gar nichts von der Sache...Zum Anderen ...wenn wir nen Weg finden das ordentlich mit Vero zu klären, dann ist ihr Vater vielleicht auch gesprächsbereit...auch wenn der ziemlich streng sein kann, und es geht noch glimpflich für alle Beteiligten aus."

    Watanabe scheint bisher tatsächlich nichts zu wissen... außer dass Vero verletzt ist, aber nicht die Umstände. Viola wendet sich nun von Ellie ab und blickt zu Nouki. Warum ist sie so freundlich? Sie hätte damit gerechnet, dass sich Veros Freundinnen auf deren Seite stellen wenn die Sache herauskommt. Aber nicht nur, dass Nouki und Ellie sich verständnisvoll geben... sie scheinen eine neutrale Sicht gewählt zu haben... So dass sie die Sache zwar nicht gutheißen, aber auch Vero kritisieren. "Ihr klingt fast wie Mom. Sie meinte auch, ich soll mich bei Vero entschuldigen!", sagt Viola leicht amüsiert, "Dazu müsste ich sie aber erst mal erreichen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie die Nachttischlampe nach mir wirft, wenn ich irgendwas mit ihr klären will."

    "Die Lösung wäre ganz einfach glaub ich.
    " Nouki schmunzelt. "Wenn wir zusammen gehen haben wir den Überraschungseffekt auf unserer Seite und sie kann keine Lampe werfen ohne Gefahr zu laufen, auch ein von uns zu treffen...eventuell könnten wir ja auch ein Vorgespräch führen mit ihr...beides wäre möglich." Nouki ist keineswegs begeistert über die Aussicht, aber die Lage ist ziemlich besch...und ihr Naturell ist einfach so. Sie hat gerne klare Angelegenheiten um sich herum und vor allem Frieden. Bringt doch nichts so unnütze Quereleien.

    "Ok..." Viola blickt nach draußen. Normalerweise wäre sie nun fast wieder zu Hause, doch durch das Gespräch mit Ellie und Nouki würde sie sich verspäten.. Egal. Im Grunde hat es ihr auch gut getan, über die Sache reden zu können.. auch wenn sie das jetzt nicht zugeben würde. "Ähm... ich muss jetzt wirklich langsam los, bevor meine Eltern denken, die Sonne hätte mich erwischt...", sagt sie, "lasst uns die Details mal wann anders abklären, okay?" Sie hätte Lilly und Viktor natürlich einfach per Handy informieren können, dass sie sich verspäten würde, aber sie möchte in Ruhe über die Sache nachdenken können. "Ich komm darauf zurück." Sie blickt Nouki dabei an.

    Der Unterschied zum vorhergehenden Fluchtversuch von Viola ist klar, deshalb zögert Nouki auch nicht lange. "Meld dich einfach." sagt sie, jetzt wieder neutral. "Und...du bist kein Feigling, stimmt." Wenn Viola Nouki nicht zur Lügnerin machen will, sollte sie sich wohl rühren in nächster Zeit.

    Viola lächelt leicht. Nouki hatte sowieso schon einige Respektpunkte bei ihr verdient, allein dadurch, dass sie bei der Gruselnacht dabei war... Aber dass auch Ellie irgendwann anfangen würde, sich Respekt zu verdienen hätte sie nun wirklich nicht erwartet. Und auch Ellie ist verwundert. Als Viola aus ihrem Sichtfeld verschwunden ist, dreht sie sich zu Nouki. "Hätte nie gedacht, dass ich mit Viola mal in einem ruhigen Ton reden würde... ohne dass sie gleich rumzickt." Offenbar gibt sie sich nach außen unausstehlicher, als sie in Wirklichkeit ist.

    "Ja...das hätte heute auch anders ausgehen können, ich war zwischendurch mal richtig sauer auf sie...aber du hast die Situation gerettet mit deinem mutigen Einwurf." Nouki umarmt Ellie erleichtert."Ich bin auch überrascht von dieser Seite an Viola." erwidert sie nachdenklich. "Mal sehen was sich da ergibt...könnte ziemlich spannend werden." Sie hebt die Brauen und muss lachen. Das tut gut nach der Anspannung die ganze Zeit.

    Ellie fällt in Noukis Lachen mit ein. Sie selber ist auch ein wenig stolz auf sich. Und auch auf Nouki. "Jetzt sollte ich mich aber auch auf den Weg machen. Ich bin ja noch mit Keito und Tani zum Kunstmuseum verabredet heute! Und wir sehen uns dann ja in Narwals Arms!" Sie verabschiedet sich von ihrer Freundin und macht sich ebenfalls auf den Heimweg.

    ~~~

    Während des Fluges bleibt Viola skeptisch. War es richtig, es jetzt zu erzählen? Vielleicht... Es ist ja nicht so, als hätte sie niemand im Verdacht, mit Veros Verletzung etwas zu tun zu haben. Selbst Shane hat ja schon was geahnt. Sie kann der Sache nicht ewig entkommen. Besser, es kommt zu einem Ende.

    Immerhin... sie hat es vermieden, von Blaze' Handydiebstahl erzählen zu müssen oder dass er es war, der Vero erst angelockt hat. Und ihn würde sie ja heute Abend noch sehen. Sie verwirft also den Gedanken an das Gespräch mit Nouki und Ellie. Ein bisschen Ruhe kann sie sich ja noch gönnen. Nach dem Schulball ist immer noch Zeit, denn vorher käme sie ohnehin nicht dazu.
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • Ort: Del Sol Valley - Blaisdell Anwesen
    Charakter: Blaze / Viola
    Titel: Freitagabend


    Man könnte meinen Beth wäre schon hier eingezogen so oft wie sie hier rumlungert. Hat sie nicht nen Kind? Braucht das keine Aufmerksamkeit? Oder ist sie wirklich so wie Irving und kümmert sich in Wirklichkeit einen Dreck? Macht sie nicht unbedingt sympathischer. Morgen wollten sie eine Familienessen veranstalten. Blaze ist ganz froh hat er keine Zeit. Muss Del da halt alleine durch. Nur bringt ihm das keine Pluspunkte ein. Vermutlich... Dennoch. Er braucht unbedingt Geld. Zeit für einen kleinen Test. "Morgen ist dieser Semester-Abschlussball." wirft er in die Runde und beobachtete die Gesichter der Anwesenden.

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    Beth schaut lächelnd auf. Irving tut als habe er nicht gehört und Nadja blickt ebenfalls auf. Doch sie wirkt etwas irritiert. Naja, kommt selten vor das Blaze des Wort beim Essen ergreift. Es sei denn er will etwas. Und Irving ist dies bestimmt schon klar. "Ich finde es schön dass du dich dafür engagierst." sagt Beth. Blaze kann immernoch nicht glauben, dass sie ehrliches Interesse an ihm hat. "Ich brauch Geld." sagt er widerwillig. "Wofür?" Schalltet Irving sich ohne zu zögern ein. Er sollte froh sein das Blaze fragt. Normalerweise findet er andere Wege an das Geld seines Vaters zu kommen. "Ich will ein Auto mieten." - "Was? Auf keinen Fall." Irving sieht Blaze an. Dieser verdreht innerlich schon die Augen. War ja klar. "Dann leih mir eins von deinen."

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    Beth hört aufmerksam der Unterhaltung zu. "Bist du verrückt?" Irving schüttelt den Kopf. "Du kannst mit dem Bus oder deinem Fahrrad fahren wie sonst auch." Beth legt eine Hand auf Irvings Arm um ihn zur Ruhe zu bringen. Freundlich blickt sie zu Blaze: "Warum muss es ein Auto sein?" Blaze mustert Beth. Wo sind die Knöpfe die man bei ihr drücken muss um zu bekommen was man will? "Ich muss damit jemanden abholen." sagt er schnell. "Oh! Deine Freundin?" - "Nein!?" Blaze lehnt sich zurück und verschränkt die Arme. "E i n e Freundin." Betont er. Ist doch nichts dabei. Beth grinst. "Junge Liebe. Wie süss. Ich bin gespannt wann Eve das erste mal jemanden.." Blaze fällt ihr isn Wort. "Darum geht's nicht. Wir sind einfach nur gute Freunde und ich..." Blaze hält inne. Was geht die das eigentlich an? Nichts! "Krieg ich jetzt ein Auto oder nicht?"

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    "Du kannst doch sowieso nicht fahren."
    entgegnet Irving. Blaze ist da anderer Meinung. Klar kann er und wäre er noch bei seiner Mom, hätte er letztes Jahr schon den Führerschein gemacht. Einen echten. "Nadja kann fahren." entgegnet er. Diese blickt auf. Ob sie Zeit hat oder nicht wird gar nicht gefragt. Sie holt Luft um etwas zu sagen doch Irving ist schneller. "Du kriegst kein Auto." Beth lächelt. "Ach Irving, er will seine kleine Freundin beeindrucken, das kennst du doch auch..." Blaze missfällt ihr Ton, sagt aber nichts. Klein? Wie alt ist er? 12? Aber wenns funktioniert, will er nichts dagegen haben. "Dafür hat er sein eigenes Taschengeld." bleibt Irving streng. "Eben nicht!" erwidert Blaze. "Du hast es mir gekürzt, schon vergessen?"

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    "Du bekommst immernoch genug. Wenn es nicht reicht, geh arbeiten."
    Ach, die Leier schon wieder. C'mon Dad... Früher hat dich Geld auch nicht interessiert. Warum jetzt auf einmal? Verdammte Audrey. "Und warum nicht dein Audi?" Nach dem Porsche oder dem Ferrari muss er gar nicht fragen, weiss Blaze. Irving schüttelt nur energisch den Kopf ohne ihn anzusehen. Das Gespräch ist für ihn erledigt. Blaze sieht ihn an dann Beth. Sie hebt mit bedauerndem Gesichtsausdruck die Schultern. Sein Haus, sein Geld, seine Regeln.

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    "Das ist doch scheisse."
    Test nicht bestanden, Beth! Blaze steht auf und verlässt den Tisch.

    Tja, was für Optionen hat er noch? Mit dem Bus fahren? Schäbig. Geht nicht. Resigniert steigt er unter die Dusche und macht sich bereit nochmal vor die Tür zu gehen. Er ist mit Viola beim Bandraum verabredet. Nur noch bis morgen Abendzeit sich etwas für die Anreise zu überlegen... Sollte er sich einfach ein Auto ohne Dads wissen borgen...? Kritisch. Wenn ihm das während dem Ball auffällt, ist der Ball vorbei, bevor Viola ihre Aufgabe erledigen kann. Bleibt noch sein BMX... Leider hat Viola an ihrem Geburtstag gesagt, dass sie nicht so auf Räder steht. Den Grund hat sie nicht genannt. Blaze zieht sich an, macht sich fertig und verlässt das Haus. Er kümmert sich später weiter um dieses Problem.


    Oasis Springs

    Oasis Springs. Nicht gerade Violas Lieblingsgebiet. Viele der Gebäude hier sind heruntergekommen und schmutzig. Es gibt zwar einige Ausnahmen, doch wohnen würde sie hier nicht gerne. Da bevorzugt sie dann doch Forgotten Hollow.
    Sie flattert zur vereinbarten Adresse. Hier soll also der Proberaum sein, den Blaze gemietet hat? Na da ist sie mal gespannt.

    Blaze fährt zur vereinbarten Stelle, die Gitarre auf dem Rücken und triff vor dem Tor bereits Viola. Ihm kommt der Gedanke wie bequem sie doch fliegen kann. Dagegen stinkt doch alles ab was er ihr zu bieten versucht. Er lässt sich nichts anmerken und hält neben ihr an. "Hi." er lächelt um die fehlende körperliche Begrüßung zu übergehen. Wie immer. "Alles klar? Komm lass uns den Schlüssel holen und mal rein schauen." Er zeigt über den Zaun zum linken Haus.

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    Viola freut sich über Blaze' Gesellschaft. Sie lächelt. "Klar, schauen wir mal, ob sich die Miete auch lohnt, oder ob ich wirklich meine Beißerchen zeigen muss!"

    Er schiebt das BMX, durch den Zaun und legt es neben dem Garagentor ab. Dann wendet er sich zur Veranda der beiden Männer Moth und Basti. Es ist Dunkel im inneren. Allgemein ist es recht ruhig. Freitag Abend. Da haben die meisten besseres zu tun als zu Hause hocken. Blaze schaut kurz auf den kleinen zugemüllten See und den Glühwürmchen die darüber tanzen.

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    Es ist fast idyllisch. Dahinter sind noch mehr Gebäude wo Leute wie Steph wohnen. Die hat er allerdings noch nie gesehen. Er beigt sich runter und hebt den nackten Gartenzwerg auf. Darunter liegt der silberne Schlüssel. Er zeigt ihn Viola, damit sie weiss wo sie ihn finden kann wenn sie ihn mal sucht. Dann tritt er an ihr vorbei zur Garage und schliesst die Seitentür auf. Es steht alles noch so hier wie beim letzten mal, stellt er fest als er das Licht an macht. Er stellt die Gitarre ab und blickt zu Viola. "Wie findest dus?" fragt er und breitet einen Arm gen Raum aus.

    Viola sieht sich um. Nicht gerade ordentlich aufgeräumt hier. Überall liegt Müll rum, und die Toilette direkt neben dem Bett sieht auch nicht unbedingt einladend aus. Der Besen scheint jedenfalls nur zur Deko rum zu stehen.
    Doch sie zuckt die Schultern. In der Höhle beim Festival konnte sie ja auch auf Luxus verzichten. Die Vampirin betrachtet das Keyboard, geht ran und berührt die Tasten. Es funktioniert noch. Immerhin. Sie spielt lieber auf dem Flügel in ihrer Villa. Aber das wertvolle Musikinstrument wäre hier wohl ziemlich deplatziert. Und Lilly würde ihr was erzählen, wenn sie das Teil hierhin bringen würde. Viola lächelt bei der Vorstellung.
    "Nicht gerade eine Luxusherberge", sagt sie nachdenklich, "aber immerhin wird hier das Sonnenlicht ausgesperrt. Ich könnte also auch tagsüber hier mit euch proben."

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    Blaze schaut ihr zu wie sie sich in der schmutzigen Umgebung bewegt. Ein Mondstrahl auf einer Müllhalde. Ja es ist nicht luxuriös, aber sie müssen klein anfangen. "Aber ist es nicht anstrengend sich durch Oasis zu bewegen? Tagsüber?" Blaze hätte keine Probe tagsüber angesetzt. Zumal tagsüber sowieso Schule ist und Stephen arbeiten muss. Und an den Wochenenden...? Naja. Halb so wild.

    "Schon!", gibt sie zu, "aber wenn ich mich beeile, schaffe ich es. Oder ich fliege in den Morgenstunden her und bleibe dann hier für den Tag. An schulfreien Tagen, oder Tagen, an denen ich schwänze, wäre ja auch das machbar. Denn sonst könnten wir nur abends auch gemeinsam proben." Sie grinst. "Und hier drin ist es jedenfalls dunkel genug." Sie setzt sich an das Keyboard, spielt ein paar Töne und singt die ersten paar Zeilen des Textes: "Hello Darkness, my old friend..." Wohl wissend, dass der Song eigentlich nichts mit Vampiren zu tun hat.

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    Während sie spricht räumt Blaze ein paar Sachen bei Seite und hieft einen der Verstärker aus dem Regal um zu sehen ob Moth recht behalten hat und sie noch funktionieren. Sie würde den ganzen Tag hier bleiben? Dabei fällt ihm ein sie könnte die U-Bahn nehmen und käme an den verunstalteten Plakaten vorbei die Chip und er gesprüht hatten. Er grinst. Er steckt den Verstärker ein und hält inne als hinter ihm Klaviertöne erklingen. Er dreht sich verwundert um und ist noch verblüffter als sie einen Song von Disturbed singt. Verdammt diese Frau steckt voller Überraschungen. Mehr davon! Er wagt es nicht sie zu unterbrechen und setzt sich langsam auf den Verstärker während er ihre Finger beobachtet wie sie über die Tasten gleiten.



    Viola hatte eigentlich vorgehabt, nur die ersten Zeilen zu spielen. Doch als sie bemerkt, wie aufmerksam sie beobachtet wird, ändert sie ihre Meinung und spielt nun doch den kompletten Song. Es ist eines der Lieder, die sie auswendig kann. Als sie schließlich fertig ist, sieht sie zu Blaze. "Und? Wie war's?", fragt sie grinsend.

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    Blaze schweift gedanklich weit weg ab, während er zuhört und blinzelt als sie ihn mit ihrer Frage zurückholt. Er schaut sie erst lange an, mit einer Mimik die besagt: Ehrlich jetzt? "Du hast ne Wahnsinns Stimme." sagt er und fragt sich ob sie nicht zu überqualifiziert für diese kleine Garagenband ist. "Ich meine ich weiss, dass du verdammt gut Klavier spielst aber das du dazu auch noch so singen kannst wusst ich nicht."

    Viola sieht ihn überrascht an. "Meinst du?" So hatte sie das nie gesehen. Sie selbst hält ihre Singstimme für durchschnittlich. So oft singt sie dann auch nicht. Und wenn sie da an die Stimme von Lashawn denkt... Da kommt sie auch nicht ran. Doch sie widerspricht ihm nicht sondern sagt nur: "Dann muss ich wohl ein Naturtalent sein!"

    "Ich finds verdammt gut. Du musst unbedingt einen Song mit mir singen." begeistert Blaze sich. "Irgendwann.. wenn ich einen geschrieben hab..." fügt er verlegen grinsend an und sieht schon die Band auf der Bühne und das Publikum welches genau so hin und weg ist wie er grade.

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    "Hmm", überlegt sie, "wenn du die Songtexte schreibst, fällt dir ja vielleicht auch die Lyrik für meinen Klaviersong ein. Den hörst du allerdings erst morgen, tut mir leid!" Viola denkt an die Szene zurück, als Lilly ihr den Vorschlag gemacht hat, ihr bei einer Komposition zu helfen. Was hatte die Pianistin noch gesagt: Eine Alternative, wie sie ihre Energien besser einsetzen kann, anstatt Mitschüler zu verletzen?
    Was auch immer der Grund für Lillys Vorschlag ist, Viola ist froh darüber. Für die geplante Band schadet das ja nun wirklich nicht.

    Kein ja aber auch kein Nein. Sie schämt sich doch wohl nicht vor anderen, oder? Der Gedanke macht ihn ein kleines bisschen stolz. "Vielleicht." grinst er. "Ich hab schon angefangen und einer ist über Vampire. Naja fast. Hab das Vampirdasein ein wenig mit meinem Lebensstil verglichen und das gemixt. Kommt aber hin!" Er lacht. "Grundakkorde hab ich auch, is aber sehr ausbaufähig... Gut dass du komponieren kannst." zwinkert Blaze.

    "Ja, mit Moms Hilfe, wie gesagt!", sagt Viola. Doch sie lächelt. "Aber ich werd' das sicher auch irgendwann alleine hinkriegen!" Blaze schreibt also einen Song über Vampire? Das könnte interessant werden. "Auf deine Texte bin ich aber auch mal gespannt!"

    "Auf jeden Fall." Woher kommt die Begeisterung eigentlich? Blaze erkennt, dass er selten so in einer Sache aufgeht. Vorallem nicht vor... Er steckt die Gitarre an den Verstärker und testet den Klang. Dieser hier funktioniert. Das ist gut. Er schaut Viola an. Seine Texte. Ob sie gut sind oder nicht, wird sich zeigen. Genau so das was er für ihre Kutsche geplant gehabt hatte: "Weisst du, ich wollte ei..." Die Tür geht auf und ein etwas angetrunkener Stephen kommt herein. "Ah ihr seid immernoch hier.." Blaze starrt ihn an. Ach damn. Steph registriert wie er angestarrt wird und richtet sich auf. "Oh Sorry! Stör ich grade?" er grinst. Blaze hatte ihm geschrieben, aber er meinte er wäre im Ausgang. Blaze zieht das Handy hervor und schaut auf die Uhr. für Stephen ist es doch recht früh. "Ich hab Licht gesehen und wollt mal sehen wer da ist." er grinst. "Habt ihr geprobt?!?"

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    "Noch nicht!", sagt Viola, "das heißt, wir haben die Geräte getestet und geschaut, ob auch alles funktioniert. Tut es. Aber zum Proben sind wir noch nicht gekommen." Sie verschweigt, dass sie schon einen Song gespielt hat und auch, dass Blaze von Vampirtexten geredet hat. So abrupt, wie er sich unterbrochen hat, scheint es ihm vor Stephen peinlich zu sein. Sie würde ihn später mal drauf ansprechen, wenn sie wieder alleine sind.
    "Aber ja, du störst!", sagt sie frech, "aber wenn du schon mal da bist... willst du denn mit proben?" So ganz kann Viola nicht verstehen, was Nouki an dem findet. Doch sie erinnert sich noch an die Szene, als ihre Mitschülerin mit Stephen im Zelt verschwunden ist. Wie weit die beiden da gegangen sind, weiß sie nicht... will sie aber auch gar nicht wissen.

    Blaze muss grinsen. Stephen hebt die Hände: "Oh wow, tut mir Leid." Er grinst. "Ich würd ja, aber erstens! Bin ich betrunken und zweitens, siehst du hier irgendwo ein Schlagzeug? Also wenn ihr nicht wollt dass ich auf leeren Eimern und dem Regal rum trommel, wird das nix mit proben." Er lacht. Ja, das Schlagzeug müssen sie irgendwie noch auftreiben... Dafür hat Blaze noch absolut keinen Plan. "Wieso bist du so früh hier? Kein Glück gehabt, oder was?" fragt Blaze und stellt die Gitarre auf den Halter. "Mmh ne. War mit paar alten Freunden aus. Aber ich muss morgen Arbeiten." - "Am Samstag? Uff." - "Jepp." Stephen blickt zu Viola hinter dem Keyboard. "Spielst du was?"

    Stimmt... Stephen hatte sie ja noch nie gehört. "Lässt du uns danach wieder alleine, nach dem Lied?", fragt sie, wartet jedoch keine Antwort ab. Immerhin spielt sie ja eigentlich ganz gern. Sie setzt sich ans Klavier und fängt an:



    Dieses Mal verzichtet sie aber auf's Mitsingen.

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    Stephen zieht die Augenbrauen hoch, blickt zu Blaze und verzieht ein wenig höhnisch den Mund als sie zu spielen beginnt. Blaze missfällt das. Sein Blick schweift zu Viola und beobachtet. Wie zufrieden sie beim spielen immer wirkt. Als sie endet klatscht Stephen in die Hände. "Hört sich gut an." Gut? Denkt Blaze. Besser als das. Er sieht ihn abwartend an. "Oh das war ernst gemeint?" fragt er und beginnt zu grinsen. "Kannst sie morgen Live hören in der Schule wenn du noch nicht genug hast." Stephen runzelt die Stirn. "In der Brindelton High? Wieso?" - "Schulball." entgegnet Blaze uns Steph beginnt zu lachen. "Ne danke, ich setz keinen Fuss mehr in diese Schule." Blaze zuckt die Schultern. Kann er verstehen. "Dann nicht." Er geht auf Stephen zu. "Okay dann raus hier jetz." - "Uff. Schon gut, schon gut. Viel Spass noch euch zwei." sagt er während er rückwärts zur Tür gedrängt wird und grinst breit. Blaze schliesst die Tür vor Stephs Nase und dreht sich um. Er sieht Viola entschuldigend lächelnd an. "Idiot."

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    Viola muss lachen. "Tja, dann verpasst er was, wenn er nicht kommt!" Sie selbst ist schon gespannt... was für eine "Kutsche" Blaze auftreiben würde... was denn nun seine Steinchen-Aufgabe ist... aber auch, wie ihr Song ankommen wird. Sie versichert sich, dass Stephen tatsächlich fort ist. Dann stellt sie ihre Frage: "Aber was wolltest du noch sagen, bevor wir unterbrochen wurden?"

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    Blaze lehnt sich gegen die Tür. Was wollte er sagen. Beichten was heute zu Hause los war? Irgendwie ist die Stimmung dafür weg. "Weiss nicht mehr... wahr wohl nicht so wichtig..." Es ist spät geworden, doch er will noch nicht nach Hause. Da wo die neue Alte von Irving rum lungert die heute seinen Test verbockt hat. Morgen muss er früh aufstehen weil er sich wie immer selber helfen muss. Er geht zurück zum Verstärker, nimmt die Gitarre und setzt sich. Er zupft ein bisschen an den Saiten herum. Es sind die paar Akkorde die er gelernt hat für ein Lied bei dem er an Irving und Bertram gedacht hat. Auch wenn er sich ab und zu vergreift, die Melodie ist als solche erkennbar. Er blickt kurz zu Viola auf um sie einzuladen mitzujamen.

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    "Du vergisst nie mir zu sagen, dass ich ein Verlierer bin... Dass ich und meine Freunde schlechter Umgang sind... Glücklich sieht man dich selten, Schlecht gelaunt kennt man dich gut.... Und klar, was auch sonst, es ist alles meine Schuld..." singt er leise vor sich hin. Mehr Text hat er dafür noch nicht weswegen er den Rest einfach summt und beim spielen darüber nachdenkt. Und plötzlich kommt ihm die Idee in den Sinn die er gebraucht hat für Morgen. Das ist es! Er sieht erfreut auf. Dabei könnte man meinen er sei einfach nur Glücklich wie gut die Jamsession geklungen hat.

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    Viola gibt sich mit Blaze' Antwort zufrieden und hört ihm beim Musizieren zu. Offenbar ist der Text noch nicht fertig, doch das bisschen, was es schon gibt, scheint an seinen Vater angelehnt zu sein. Wie gut, dass Viktor da ganz anders ist.
    Aber die Melodie ist einprägsam! Eine Weile hört die Vampirin schweigend zu, bis sie Blaze dann schließlich am Keyboard unterstützt.

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    "Viola! Ich muss noch was wichtiges erledigen vor morgen." Sagt Blaze auch wenn er ungern ein Treffen mit ihr so abrupt beendet. Aber wenn er das noch schaffen will muss er sich ranhalten. Das wird eine lange Nacht. Morgen Tagsüber muss er noch die letzten Vorbereitungen in der Schule treffen. Dann ist dafür keine Zeit. Er steht auf zieht das Kabel aus der Gitarre ehe er sie wieder verpackt. Die will er nicht hier lassen.

    Ein wenig enttäuscht nickt Viola. "Schade!", sagt sie, doch wenn er wirklich noch etwas zu erledigen hat, wird er selber am besten wissen, wann er aufbrechen muss. "Also, es ist jedenfalls brauchbar als Proberaum!", bewertet sie noch die Räumlichkeiten, bevor sie sich ebenfalls erhebt. Alleine würde sie jetzt auch nicht hier bleiben.

    "Tut mir echt Leid." Sagt er. "Mir kam grade erst die zündende Idee dazu." Er lächelt. Nur für dich. Er legt die Tasche um und öffnet die Tür. "Bin froh dass der Raum passt. Eine Sache weniger um die wir uns kümmern müssen." Er schliesst die Tür ab und legt den Schlüssel zurück unter den Zwerg. "Okay.. also dann..." Er nimmt an dass sie morgen nicht in der Schule sein wird. Oder hat die Musikklasse Generalprobe? "Wir sehn uns morgen abend? Vor deiner Haustür." Er grinst.

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    "Ja, bis dann!", sagt Viola und macht sich dann auf den Heimweg.

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    Blaze schaut ihr kurz nach während er auf sein BMX steigt. Mist. Jetzt hat er sie verärgert. Egal. Er machts wieder gut und wenn er dafür die ganze Nacht braucht..

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    Zu Hause bewegt er sich direkt in die Garage. Das Handy mit dem dazu passenden SimTube Video offen, sammelt er den ganzen Kram zusammen. Da ist das alte Fahrrad von seinem Vater. Blaze grinst. Er will ihm kein Auto geben? Dann nimmt er halt dessen Rad. Das wird er schon nicht so bald vermissen....

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    (In Zusammenarbeit mit Murloc)
  • MurlocMurloc Member
    bearbeitet August 2021
    Ort: San Myshuno, Kunstgalerie
    Charaktere: Ellie, Tani, Keito
    Titel: Museumsbesuch

    In Zusammenarbeit mit @Spatz und @Reuse

    Er hatte neben den ganzen Vorbereitungen für den Schulball noch Zeit gefunden, die Bilder vom Festival zu überarbeiten … Mit den beiden Gemälden unterm Arm betrat Keito die Schulhalle.

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    Bea bekam dann am Morgen in der Schule noch die Gewürztipps seiner Ma mit auf den Weg, um die sie am Morgen der Rückreise vom Festival noch gebeten hatte. Natürlich nicht die speziellen, … die Geheimrezepte einer Gourmetköchin … Aber Keitos Ma hatte sich über das Interesse gefreut. „Jalapeño auch an süße Sachen, vor allem Schokolade oder Erd- wie Himbeeren und etwas Zimt hat auch noch keinem würzigen Gericht geschadet neben Curry …“
    Auch die beiden überarbeiteten Strandbilder hatte Keito Yuna und Bea nun endlich überreicht …

    ~~~~~~~~~

    „Das ist dein Hund, Ellie …? Wie heißt er denn“, fragt er die Mitschülerin am Nachmittag, die ihm gerade das Vorbild für ihr Tattoo vorstellt, den Schäferhund der Geschwister Hawks.

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    Ellie freut sich, dass Keito Toby so gerne mag. „Das ist Toby!“, sagt sie. Der Hund wedelt mit dem Schwanz, als er seinen Namen hört, und dreht sich zu ihr um. Ellie klopft ihm liebevoll auf den Rücken. Ben ist allerdings nicht da. Noch ist seine Ausbildung nicht abgeschlossen, und so muss er die letzten Tage noch in der Gärtnerei Rosenrot verbringen.

    Sie hatten verabredet, dass Keito Ellie mit seinem Motorbike abholen kommt und dann treffen sie sich mit Tania an der Kunstgalerie - nicht weit von hier entfernt im Künstlerviertel von San Myshuno.

    Keito beugt sich zu Ellies Hund runter und krault ihn zwischen den Ohren. „Mhm, vielleicht hätte ich wirklich gerne noch so was Knuddeliges zuhause wie dich. Du Süßer, du!“, rangelt Keito lachend mit dem Tier. „Bist nicht so ein Winzling wie Yunas …“, Keito dreht sich schmunzelnd zu Ellie um, „… obwohl der … ein bisschen so wie der hier aussieht … Nur in klein … und rot … Vielleicht können wir ja mal mit deinem Hund Gassi gehen … im Park oder so.“ Er schaut lächelnd zu Ellie schräg nach oben, während jetzt fest über die Flanken des Tieres streicht. Die Aufmerksamkeit scheint dem Hund zu gefallen, so wie er sich etwas an die Keitos Handfläche presst.

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    „Ja, Yuna hatte auch mal erwähnt, dass sie einen Hund hat. Den habe ich noch nie in Person gesehen. Ein Winzling also? Welche Rasse denn?“ Dann dreht sie sich zu Keito. „Aber wir können gerne mal mit den Hunden zusammen Gassi gehen. Da freuen die sich!“

    Mit der Hand über den Rücken des Tieres wandernd erklärt Keito; „Das ist so eine japanische Rasse, wohl wegen dem Familienursprung. Ein Shiba Inu … Na ja, ganz so winzig ist er eigentlich nicht …“ lacht er, „… also kein Chihuahua oder so. Ja eine tolle Idee, beide Hunde mal auszuführen.“

    Keito erhebt sich wieder: „Bist eigentlich schon mal auf einem Moped mitgefahren, Ellie? Soll ich dir vorher noch ein bisschen was erklären?“

    „Nein, ich habe das schon mal gemacht, als wir noch nicht hierher gezogen sind. Mit damaligen Freunden, zu denen ich mittlerweile aber leider nicht mehr soviel Kontakt habe!“,
    erklärt die Teenagerin.

    Die beiden Teens machen sich mit Keitos Moped auf den Weg zur Kunstgalerie, um Tania dort zu treffen. „Alles ok da hinten?“, fragt er während der Fahrt. „Sag ruhig, wenn’s zu schnell ist.“

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    „Nein, alles gut!“
    , sagt Ellie ehrlich. Keito hat nicht übertrieben mit dem Tempo und so ließ es sich aushalten. Am Eingang des Kunstmuseums können die beiden schon Tani sehen. Ellie winkt ihr freundlich zu.

    Hi, Tania!“ begrüßt Keito die Mitschülerin am Treffpunkt, während er nach Ellie vom Moped steigt und es aufbockt. Keito weiß, dass Tania mit Yuna letztens schon zum Shopping mitgekurvt ist. „Soll ich dich nachher auf dem Rückweg mitnehmen?“, bietet er ihr an. Tani ist damit einverstanden und freut sich über das Angebot.

    Drei betreten das Kunstmuseum. Tania sieht sich um. "Schick!"

    Ellie grinst. Irgendwie ist es schon cool, dass ihre Freundin mitgekommen ist, auch wenn es ursprünglich nicht geplant war. "Schon lange her, dass ich das letzte Mal hier war.", sagt sie, "Kam oft immer was dazwischen. Wie sieht es mit euch aus? Ist es das erste Mal für euch?"

    "Ich war schon mal mit meinen Eltern hier, aber da gab es eine andere Ausstellung. Die war auch nicht so toll, fand ich zumindestens. Jetzt siehts schon ganz anders aus!"
    Tania lächelt.

    Ellie lächelt ebenfalls. "Ich finde den jetzigen Stil auch cool. Was war das denn für eine Ausstellung, als du mit deinen Eltern da warst? Bei mir war es damals eine Ausstellung über die Farbe Gelb." - "Es ging um die Renaissance. Überhaupt nicht mein Stil..", sagt Tania.

    "Ist auch nicht ganz so meins.", sagt Ellie, "Das Wort steht für "Wiedergeburt. Macht die Kunst meiner Meinung nach aber nicht interessanter. Ich mag andere Kunststile einfach lieber." Sie zuckt die Schultern. "Was natürlich nicht heißen soll, dass die Bilder blöd sind. Sind halt einfach nicht ganz so meins." Tania nickt auf Ellies Worte. "Das sehe ich genauso."

    "Aber das Bild hat was!
    ", sagt Ellie, als die drei vor einem großen, schwarz weißen Bild stehen, das einen Kopf zeigt. "Was sagt ihr denn dazu?"

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    "Hmm.."
    Tania überlegt. "Der Kontrast, als auch der Gesichtsausdruck-passt gut zusammen." Ellie nickt. „Ja, und ich mag, dass es farblich so schlicht gehalten ist. Nur Schwarz und Weiß." Sie grinst. "Bin gespannt, was für Sachen wir hier noch alles finden!"

    Die drei setzen sich auf eine der Bänke. "Was ich besonders cool hier finde...", beginnt Ellie begeistert, "ist aber auch die Möglichkeit, selber etwas zu malen. Ob die wohl immer noch die Staffeleien haben?"

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    "Der moderne Stil gefällt mi auch sehr, die schlichten Farben, die einfachen Strukturen ...", meint Keito zum Museum. "Bin das erste Mal hier! Beas und Yuna Bild habe ich mit deinen Tips übrigens auch noch verbessern können, Ellie. Die beiden haben ihre Bilder heute Morgen erhalten." Keito sieht sich um. "Vielleicht sind die Staffelei oben! Sollen wir mal die Treppe hoch?"

    "Aber ja, gerne!
    ", sagt Ellie lächelnd, "ich glaube, die waren tatsächlich oben!" Sie läuft mit ihren beiden Mitschülern die Treppe hoch. Während sie die Stufen erklimmen, redet Ellie weiter: "Freut mich, dass dir meine Tipps weiterhelfen konnten. Yuna und Bea haben sich sicherlich gefreut!"

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    Sie erreichen nun die obere Etage. Das erste, was ihr in der Etage auffällt, ist der Flügel, auf dem im Moment allerdings niemand spielt. Doch neben der Bar, an den Fenstern, stehen tatsächlich die Staffeleien.

    Die kleinen Staffeleien im oberen Geschoss erscheinen Keito schon ganz fein, aber .... "Wisst ihr, worauf ich wirklich gerade Bock habe?!" Er grinst die beiden Mädel an. "Sollen wir nicht so ein Riesenbild zusammen gestalten? Die haben da extra die Megafreiflächen auf dem Boden oder an Wänden ..."

    Die drei Teenager sehen sich um. Einige Leute malen auch gerade schon an den Staffeleien. Es wären ohnehin keine drei davon mehr frei. Ein großes gemeinsames Bild gibt jedoch die Möglichkeit, zu dritt daran zu arbeiten! "Super Idee, Keito!", sagt Ellie, "Aber vorher könnten wir uns ja an der Bar einen Drink gönnen, wenn wir schon mal hier oben sind. Was meint ihr?"

    Ellie weiß, dass Tani nicht unbedingt die beste Malerin ist, aber auch sie würde bei einem großen Bild ihren Spaß haben, da ist sie sich sicher.

    "Oh ja, das Malen mit Sprühfarben wird in der Regel sehr durstig machen. Und wir nehmen uns am besten ein bisschen was mit. Was möchtet ihr?", lädt Keito die Mitschülerinnen ein. "Und welche Fläche sollen wir nehmen? Die am Boden draußen oder unten an der Wand?"

    „Ein Drink wäre jetzt das Richtige, bevor ich mit meinen untalentierten Fingern Euer Gemälde verunstalte.
    “, sagt Tani lachend. „Gerne an der Wand oder Ellie?“

    Ellie überlegt. "Also, an der Wand wäre mir lieber. Was haltet ihr von der Wandfläche auf der Terrasse? Das Wetter ist ja grad schön, da wären wir auch an der frischen Luft!" Auf die Frage nach den Getränken bestellt Ellie sich einen Cocktail. Tani nimmt ebenfalls einen.

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    Da das Moped vor der Tür steht, wählt Keito für sich etwas Alkoholfreies und prostet Ellie und Tania zu. "Dann lasst uns doch die Gläser mit rausnehmen und vor der Fläche schon mal grübeln, was wir damit anstellen könnten.", zwinkert er beiden Mädel zu. Sie begeben sich nach draußen. Keito schlürft geräuschvoll den letzten Tropfen aus seinem Glas. Mhm, ist das einer dieser neuartigen Strohhalme? "Habt ihr was Bestimmtes im Sinn? Mir ist fast danach, einfach abstrakt drauf los zu sprayen." Er sieht dei beiden an, während er sein Glas abstellt.

    Ellie genießt ihren Cocktail. Da ist zwar ein bisschen Alkohol drin, was sie ja eher selten trinkt, aber ein Glas allein schadet nichts. Sie wohnt nah genug um zu Fuß zu gehen, selbst wenn Keito sie nicht auf dem Rückweg mitnimmt. "Mit Maryama hatte ich damals eine optische Täuschung gemalt.", erzählt sie. Weder Keito noch Tani dürften Maryama kennen, aber für die Aussage ist ja auch irrelevant, wer sie ist. "Vielleicht könnten wir so etwas noch mal machen?"

    "Maryama? Unsere Nachbarin?
    ", zeigt sich Keito ganz erstaunt zuerst, erinnert sich dann aber ... "Stimmt, meine Ma erzählte, dass sie neben Gärtnern wohl auch malt. Die wollen die Docks bei euch unten im Gewürzmarktviertel verschönern. Also Lotta habe ich gehört, wollte dass und Maryama sei auch dabei. Ich wurde gefragt, ob ich mithelfe. Hättest du auch Lust, Ellie? Wäre ja direkt nebenan bei dir."

    Nun ist Ellie überrascht. "Du kennst sie?", erwidert sie verwundert, "Mit lockigen Haaren und so?" Offenbar hat sie sich geirrt, als sie dachte, er würde sie nicht kennen. Dann beantwortet sie Keitos Frage: "Aber das klingt doch super mit den Docks. Da wäre ich dabei."

    Das freut Keito sehr: "Das ist schön, Ellie. Fragen wir Lotta, wann es losgehen soll.“
    Tani weiß leider nicht, von wem die anderen sprechen. Nee, der Name sagt mir wirklich nichts.. Aus ihren Gedanken gerissen fragt Keito: „Tania du kommts doch auch, wenn du kannst, nicht wahr?" Er betrachtet die neu 'errötete' Mitschülerin etwas eingehender. „Allein deine Haarfarbe ist schon ein Kunstwerk, damit kannst du neben allen Kunstwerken glänzen, oder Ellie?", lacht er beide Mitschülerinnen an.

    Ellie lacht mit. "Ja, die neue Haarfarbe steht dir super!", sagt sie zu Tani und schaut sie nun ebenfalls an, was sie zu Keitos Frage antworten würde.

    Danke“, sagt Tani auf die Worte ihrer Mitschüler. „Ich komme gerne mit.“

    Ellie wendet sich nun wieder an die beiden. "Aber... kommen wir mal wieder zu unserem Bild zurück. Was wollt ihr malen? Soll es wieder eine optische Täuschung werden oder habt ihr etwas anderes im Sinn?"

    "Wir wäre es mit einem Graffiti?"
    , schlägt Keito vor. "Hab' noch nie mit Sprayen gearbeitet. Wäre mal was Neues für mich."

    "Klar, versuchen wir es!
    ", sagt Ellie und nimmt den letzten Schluck aus ihrem Glas. Eigentlich nicht ganz ihr Stil, aber das macht nichts. Tani nickt etwas nervös.

    Nachdem die Umrisse markiert sind, machen sich die drei an die Arbeit.

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    Nebenbei, während sich Keito an ein paar plastischen Formen erprobt, hakt er bei Ellie nach: "Hast du die Bilder an den Dock bei dir um die Ecke schon mal gesehen? Sehen ganz witzig aus. Ich überleg gerade, was man noch ergänzen könnte ..."

    "Du meinst das Bild mit dem Angler, der die Ente an der Angel hat?
    ", hakt die Gefragte nach, "Ja, das habe ich schon gesehen. Ist eigentlich ganz witzig." Sie kommen mit ihrem Bild gut voran und auch Tani macht tapfer mit.

    "Hei, sieht echt gut!" Keito hält einen Moment inne und bestaunt auch, was Tania ausarbeitet, die dauraufhin verlegen zu Keito blickt. Bei Ellie hätte er nicht anderes erwartet als hervorragende Bildgestaltung. "Das nimmt echt Form und Farbe an." Eifrig widmet er sich wieder seinem Drittel im Bild und versucht Übergänge. die ineinander überfließen, zu den beiden Mädel anzupassen.

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    Dank der Vorzeichnung schafft es auch die unerfahrene Tani, beim Bild mitzuhelfen, was Ellie freut. Die schwierigeren Übergänge übernimmt sie, so dass Tani die einfacheren Aufgaben übernehmen kann. Schließlich ist das Bild fertig und die drei Künstler bestaunen ihr Werk. "Wie gut, dass die Flächen genau für so etwas freigehalten werden!", sagt Ellie, "und es somit nicht als Sachbeschädigung gilt!" Eigentlich schade, dass auch ihr Werk irgendwann von etwas anderem überdeckt werden würde.

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    Noch eine Weile bewundern die drei das gemeinsame Kunstwerk an der Wand. Tani macht mit ihrem Handy ein Erinnerungsfoto. „Ich schick Euch das Foto gleich.“

    „Super, danke Tani!“
    , sagt Ellie und kurz darauf kommt das Bild tatsächlich an.

    "Oh, gute Idee, das Foto abzulichten.“, meint Keito zum gemeinsamen Experiment: „Können wir gern wieder machen. Hat wirklich Spaß gemacht, was zusammen zu malen.", dankt Keito den Mitschülerinnen. "Genehmigen wir uns noch einen letzten an der Bar, bevor wir uns fürs Narwal Arms aufhübschen und auffrischen?"

    Ellie und Tani sind einverstanden. Diesmal bleibt Ellie bei einem Orangensaft. Ein alkoholischer Cocktail reicht ihr dann. Tani nimmt nach der für sie harten Arbeit einen doppelten Cocktail.

    "Ja, und noch einmal duschen nach der Arbeit mit der Sprühfarbe, schadet ja auch nichts!". sagt sie. "Wir treffen uns dann wieder am Narwal?"

    Keito wählt nur ein Sprudelwasser für sich. "Tja, das ist der Nachteil ...!", prostet er grinsend den beiden Mädels mit seinem durchsichtigen Getränk zu ..."motorisiert unterwegs zu sein." Er trinkt es in einem Zug leer. "Ahhhh, die Farbe macht echt durstig. Das nächste Mal gern etwas anderes als Spraydosen. Ja, bis nachher im Narwal Arms." Die drei erheben sich und verabschieden sich am Sockel der Galerie in luftiger Höhe. "Bis später!", winkt Keito Ellie noch zu, bevor er mit Tania auf seinem Bike davon saust, um sie bei ihr zuhause abzusetzen.

    Auch Tani und Ellie verabschieden sich und machen sich erst mal auf den Heimweg. Sie würden sich ja am Abend wieder sehen.
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • Ort: Sulani
    Charakter: Bea
    Titel: Das Bild von Keito


    Bea betrachtet das Bild, das Keito ihr am Vormittag in der Schule mitgegeben hat. Die Tipps von Ellie waren offenbar Gold wert... es sieht wirklich super aus, wie sie findet. Grund genug, dem Bild einen Ehrenplatz über ihrem Schreibtisch zu gönnen. Natürlich hatte sie sich bedankt bei Keito und ihm angeboten, auch was zu bezahlen.,, was er jedoch ablehnte.

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    Und auch die Gewürztipps von Keitos Mutter kamen bei Bella gut an, die versprach, diese gleich umzusetzen, bei den Speisen, die für den Schulball vorbereitet werden. Auf den Schulball freut sie sich ja schon. Aber auch heute Abend gibt es ja einen Grund zum Feiern: Die Verabredung bei Narwals Arms.
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • Ort: Oasis Springs, Familie Töpfer
    Charaktere: Chip, Marga, Bertl
    Geschichtsstrang: Geburtstagsfieber oder 'von nichts kommt nichts'


    Es ist so frustrierend pleite zu sein. Das Festival hat die Ersparnisse geschluckt, bis auf eine kleinen Restbetrag, der sich wie der berühmte Tropfen auf den heißen Stein anfühlt. Der Lohn kommt erst Ende Monat, wenn er überhaupt pünktlich kommt. Das hängt meist davon ab, wie gut oder schlecht sein Chef im Vormonat gehaushaltet hat und wie die vorherrschende Laune am Zahltag ist. Manchmal muss man sich auch bis in den neuen Monat hinein gedulden.
    Chip hängt auf seinem Bett herum und sinniert über Denize' Geburtstag. Die Idee Schmuck zu klauen, sei es nun im Laden oder bei seiner Mutter war wirklich zu dämlich gewesen, da muss er Blaze schon recht geben.
    Ein zündender Einfall muss her. Das ist seine Chance ihr endlich zu zeigen wieviel sie ihm bedeutet. „Dann vertrau ich dir...“ Chip bekommt Herzklopfen wenn er an ihre Worte auf der Bank im Park denkt.

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    Er stößt einen tiefen Seufzer aus und schwingt sich aus der liegenden in eine sitzende Position.
    Den Kopf in den Händen, die Ellbogen auf die Oberschenkel abgestützt starrt er vor sich hin, die Gedanken drehen sich im Kreis. Der Geldbeutel ist leer, das ist und bleibt Fakt.
    Eine Sache hat er schon vorbereitet, aber das reicht nicht...und er weiß auch gar nicht, ob er sie ihr überhaupt zeigen wird. Das kommt drauf an, wie...Stop! Er merkt dass ihn die Gedanken nervös machen, es ist besser tätig zu werden, sonst wird er noch verrückt mit seinem Kopfkino.
    Gestern mit Blaze hat er einen Gedanken gehabt, aber das gestaltet sich ein bisschen schwierig und er braucht die Hilfe seiner Mutter dafür. Na dann, let's go.
    Er richtet sich auf, strafft die Schultern und steht auf.

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    Kurz darauf im Garten

    Mom, hast mal nen Augenblick Zeit?“ Chip stupst Marga an der Schulter, die im Gemüsebeet emsig Unkraut zupft.
    Wenn du mir hilfst hier fertig zu werden bestimmt“, antwortet Marga schmunzelnd.

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    Das Adrian mit ihr reden will kommt nicht oft vor. Sie freut sich darüber, muss aber auch die Arbeit fertig bekommen.
    Chip wirft einen Blick auf das Beet, kniet sich schließlich seufzend neben sie und beginnt ebenfalls zu jäten.
    Eine Weile arbeiten sie schweigend, dann wirft Marga aus den Augenwinkeln einen prüfenden Blick in Richtung ihres Sohnes. Ein merkwürdiges Gefühl beschleicht sie jetzt...warum ist er so fügsam? Seiner Miene kann sie nichts entnehmen, also fragt sie :“ Ja? Was gibt’s denn?“ Marga zupft weiter als wenn nichts besonderes wäre.
    Chip schweigt kurz, dann blickt er sie an und sagt: „Ich will was kochen, hilfst du mir mit Tipps?“
    Verblüfft hält Marga im Zupfen inne.Wenn sie mit vielem gerechnet hat, aber damit nicht.
    Kochen? Für die Schule oder vielmehr den Schulball?“fragt sie.
    Kurz stutzt Chip, dann fährt er erleichtert fort. „Ja, genau...das ist so ein Klassenprojekt, weil die Schule nicht so viel Geld hat....deshalb bereiten die Schüler was vor. Ich mach da mit und will Pfannkuchen machen...mit Spinatfüllung. Also ich dachte halt, ob du mir hilfst dabei....vor allem mit guten Ratschlägen?“ Perfekt dass sie an den Ball denkt.
    Zufrieden grinst er in sich hinein und lächelt seiner Mutter zu.
    Aber sicher, ich freu mich doch.“ Das hätte sie Adrian gar nicht zugetraut. „Fr. Ogbanda...Elani...hat mich auch schon angesprochen, ob ich helfen würde etwas vorzubereiten und beim Ball eine Weile die Aufsicht am Buffet übernehmen würde, bis sie und Fr. Watanabe vor Ort sein können... Delsyn hat sich bereit erklärt mich zu unterstützen. Da bin ich sehr froh darüber. Er ist wirklich sehr hilfsbereit.“
    Chip sieht verwundert auf. So aufgekratzt hat er seine Mutter schon lang nicht mehr erlebt und so mutig noch gar nie. Aufsicht beim Ball? Per Du mit... Elani? Wow...
    Hoffentlich schleppt sie nicht bald noch die ganze Familie Ogbanda inklusive Keito hier an..na ja...Keitos Mom ist schon nett... so...warmherzig...
    Es ist Chip zwar nicht so recht dass seine Mutter beim Ball anwesend sein wird, weil man bei Marga immer auf alles gefasst sein muss, aber andererseits gönnt er ihr auch die Freude die sie offensichtlich daran hat. Hoffentlich belagert sie nicht wieder Denize, wie beim Elternabend. Und Delsyn hilft mit, auf ihre Bitte hin? Interessant..irgendwie hat Chip grade das Gefühl da eine Entwicklung verpasst zu haben.Wie gut kennt Marga denn Del mittlerweile?
    Chip runzelt etwas irritiert die Brauen bei dem Gedanken, antwortet dann aber frohgemut:
    Super, dann können wir ja gleich loslegen, wenn hier alles rausgerupft ist.“ Er beschleunigt sein Tempo, schließlich will er fertig werden.

    Etwas später in der Küche

    Autsch! Verdammt heiß dieses Fettzeugs.“ Chip macht eine kleinen Satz rückwärts, weg vom Herd, als er die Zwiebeln und den Knoblauch in die Pfanne auf dem Herd gibt.“Hast nichts gesagt, dass das so spritzen kann,“ murrt er in Margas Richtung, die ihn schmunzelnd beobachtet.
    Hab aber auch nicht gesagt, dass du den Herd so hoch schalten sollst,“ gibt sie zurück, dreht den Schalter auf die richtige Einstellung und setzt sich mit ihrer Kaffeetasse wieder an den Tisch in der Küche. Wer hätte gedacht dass Adrian mal so viel Einsatz für die Schule zeigen würde?
    Chip rührt im Topf weiter an der Mischung. „Wie braun sollen die denn werden?“ fragt er unschlüssig.
    Eigentlich nur goldgelb,“ gibt Marga ungerührt zurück.
    Oh mann...“ Schnell schiebt Chip den Topf von der Platte und greift nach dem Spinat, den sie vorher zusammen im Garten geerntet und dann klein geschnitten haben.
    Okay, und jetzt einfach rein damit?“ fragt Chip Marga weiter, die amüsiert nickt. Soll er mal machen, da lernt man es am Besten.

    Okay, dann rein mit dem Grünzeug in den Topf. Chip stellt ihn auf den Herd zurück und beginnt wieder zu rühren. Danach dreht er den Herd auf Margas Anweisung hin aus und legt einen Deckel auf den Topf. „Und jetzt?“
    Jetzt machst du den Pfannkuchenteig, das Rezept liegt ja vor dir. Abgewogen hab ich 's dir.“ Marga amüsiert sich königlich.

    Chip kippt das Mehl und die Milch in eine Schüssel und wiegt ein Ei in der Hand. Seine Mom haut die blitzeschnelle am Schüsselrand in zwei Hälften ...das wird er ja wohl auch können...
    Mit Schwung zerdeppert er das erste Ei am Rand und befördert es mit einigen Schalensplittern in die Schüssel. Zwei weitere folgen. Da heißt es wohl Eierschalen raus angeln jetzt...

    Hier riecht's aber gut.“ Bertl kommt mit etwas zu viel Schwung in die Küche, auf dem Weg zum Biervorrat im Kühlschrank. Überrascht wandert sein Blick von der Kaffee trinkenden Marga zu Chip der angestrengt die Eierschalen aus der Rührschüssel puhlt. „Was ist denn hier los?“ Er beäugt misstrauisch Chips Aktivitäten, lupft den Deckel vom Spinattopf und fragt:“ Du willst mir aber nicht erzählen dass du kochen lernst, oder?“
    Marga schaltet sich ein. „Stell dir vor, er bereitet etwas für den morgigen Schulball vor. Das kommt dann alles mit aufs Buffet.“

    Bertl kneift die Augen zusammen, lässt den Deckel wieder auf den Topf fallen und öffnet die Kühlschranktür. „...wird selig,“ kann man noch vernehmen, während er eine frische Flasche Bier rausholt.

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    Chip ignoriert seinen Vater wie üblich, obwohl ihm eine gepfefferte Antwort auf der Zunge läge, stattdessen staunt er darüber wie hartnäckig sich die Schalensplitter seinen Angelversuchen widersetzen...ständig gleiten sie ihm in der glibberigen Eiermasse wieder von der Gabel...bis ihm der Geduldsfaden reißt.
    Er schnappt sich den Schneebesen und verrührt einfach alles mit der Milch ...wenn er Glück hat beißt er selber in das Stück mit Schale...und nicht Denize.

    Inzwischen ist zwischen Bertl und Marga eine lebhafte Diskussion entstanden. „Wieso bist du dauernd in der Schule unterwegs? Erst beim Elternabend ...jetzt zum Ball?“ Bertl schweigt einen Augenblick. „Oder gehst du da eigentlich zum Tanzen hin? Uns schützt das Buffet nur vor?“

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    Marga schaut ihn verblüfft an. „Was denkst du denn schon wieder? Und was heißt denn dauernd? Ich helfe bei der Essensausgabe und habe ein bisschen die Aufsicht …zusammen mit Delsyn....er unterstützt mich...“

    Im Gegensatz zu dir.“ kommt es von Chip, der wie wild in seiner Teigschüssel rührt. Blasen soll der werfen hat sie gesagt...gleich fällt mir der Arm ab...

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    Marga wirft ihm einen warnenden Blick zu und bevor Bertl sich Chip widmen kann, fährt sie fort.
    Er hilft mir ein wenig, bis die Rektorin und Elani von einem Wohltätigkeitsball zurück sind. Ich bin da nicht zum Vergnügen, sondern zum arbeiten. Aber vielleicht wage ich auch ein Tänzchen, wer weiß? “Das Motto ist übrigens Rock'n Roll...erinnert dich das an was?“ fragt sie Bertl verträumt.
    Der wirft ihr einen missmutigen Blick zu, brummelt etwas von „...lange her,“ schnappt sich Margas Handy vom Küchentisch und verschwindet wieder Richtung Wohnzimmer.

    Unterdessen hat Chip die erste Teigladung in der Pfanne...aaah...das Salz vergessen! Er versucht sich krampfhaft zu erinnern was seine Mutter gesagt hatte über die Prise Salz. Was ist das überhaupt für eine schwammige Formulierung? Warum kann sie nicht sagen so und so viel Gramm, das könnte man wenigstens abwiegen...Prise...was zwischen zwei Finger passt? Oder zwischen drei? Oder zweimal zwei...er entschließt sich zu einem Kompromiss...einmal zwei Finger...einmal drei Finger...oder sind das jetzt zwei Prisen? Egal...so bleibt's jetzt.

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    Als er nach weiteren Instruktionen fragen will, bekommt er gerade noch mit, wie seine Mom Bertl nach...Rock'n Roll?? fragt. Chip hätte vermutet, das ist ein Fremdwort für beide...aber Margas verklärtes Lächeln spricht eine andere Sprache. Eltern...die unbekannten Wesen. Er will eigentlich gar nicht so genau wissen, was da unausgesprochen in der Luft liegt.
    Chip registriert, dass Bertl das Telefon an sich nimmt, bevor er raus geht. Kontrolliert er jetzt etwa auch noch ihr Handy?

    Marga bemerkt seinen Blick und zuckt die Schultern. „Wir teilen uns das, weißt du doch.“ Dann fällt ihr wieder etwas ein. „ Adrian, du musst mir nochmal zeigen, wie das genau mit den E-Mails geht...Fr.Watanabe hat allen Eltern geschrieben, aber ich hab das gar nicht zum öffnen bekommen...das Postfach...und manchmal wenn ich das mache, dann schreiben mir da so junge Damen, ob ich mich mit ihnen unterhalten oder treffen möchte ...sie würden ganz in meiner Nähe wohnen...woher haben die denn meine Adresse?“

    Chip schiebt die Pfanne zur Seite und wirft seiner Mutter einen Blick zu. Nicht dein Ernst, oder?

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    Er blinzelt, seufzt kurz und antwortet:“ Ich zeig's dir nochmal, ja...und ...kümmer dich einfach nicht um solche Nachrichten, die kommen in den Papierkorb...ich erklär dir das dann.“
    In den Papierkorb? Aber...vielleicht sind das ja ganz nette...“
    Nein Mom, sind es nicht ...und jetzt lass uns hier weiter machen.“ unterbricht Chip sie genervt und kehrt an den Herd zurück.


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    Im Wohnzimmer...

    Beim Sofa angekommen, lässt Bertl sich schwer in die Kissen fallen, öffnet sein Bier und nimmt einen tiefen Schluck. Also wieder ein Abend allein zuhause. Ein Abend an dem ihm das Haus riesig und unheimlich still vorkommen wird...trotz Fernseher. Und Marga geht mit dem neuen Nachbarn da hin...wahrscheinlich will Delsyn ein Auge auf diesen Blame haben...sehr vernünftig.
    Er nimmt Margas Handy zur Hand und öffnet ihr E-Mail Postfach. Er kennt das Passwort, er hat es ihr damals eingerichtet, aber er weiß auch, dass sie es so gut wie nie öffnet und wenn doch mal, dann braucht sie meist seine oder Adrians Hilfe.Aha, da ist tatsächlich eine Nachricht von der Schule.
    ...ein Umzug in ein neues Gebäude...schönen Abschlussball ermöglichen....Ideen willkommen...paar Eltern als Aufsichtspersonal...es stimmt also...aber ausgerechnet Marga soll da aufpassen … würde schon reichen, wenn nur Adrian da auftauchte...hätte sie mit Sicherheit genug zu tun.
    Was war noch das Motto? Ach ja...Rock'n Roll...er seufzt.

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    Er nimmt nochmal einen großen Schluck Bier...und noch einen, das dämpft seine innere Unruhe etwas. Dann zündet er sich eine Zigarette an und schwingt sich wieder auf die Couch. Er muss sich ablenken...und trinken, sonst wird die Unruhe gleich unerträglich ...und dann kommen die Gedanken, die kann er jetzt auch nicht brauchen. Ein Auge zukneifend, die Zigarette im Mundwinkel balancierend, den Alkohol in Griffweite beginnt er auf dem Handy herum zu scrollen. So kann er einen Teil der Vorgänge in der Küche hören, was ihm mit Fernsehuntermalung nicht möglich ist. Es vermittelt ihm fast das Gefühl am Familienleben teil zu haben...und dank der Ablenkung am Handy geben die Gedanken Ruhe.

    Unterdessen in der Küche


    Da ist ja fast nichts übrig vom Spinat!“ stellt Chip überrascht fest, als er den Deckel vom beiseite geschobenen Topf nimmt, um die Füllung auf die inzwischen mit Margas Hilfe gebratenen Pfannkuchen zu verteilen. „Hoffentlich reicht das überhaupt....wo ist das Zeug denn geblieben?“ fragt er nochmal ungläubig den zusammengefallenen Spinat betrachtend.
    Marga lacht. „Das ist normal, deshalb muss man ziemlich viel nehmen davon, auch wenn es erst aussieht als wäre es viel zu viel.“ Nach einem prüfenden Blick auf das Grünzeug meint sie:“ Das reicht schon...einfach gleichmäßig verteilen , es sind ja nicht soo viele Pfannkuchen.“
    Chip nickt beruhigt und macht sich ans Werk.. Kochen ist wirklich ne Wissenschaft...
    Stolz betrachtet er kurz darauf sein Werk. Ein Teller mit perfekt geformten Pfannkuchen. Wenn er was kann, dann ist es rollen...

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    Chip grinst, verpackt alles sorgfältig erst in Alufolie,dann in eine Dose mit gut schließendem Deckel.
    Schließlich dreht sich zu seiner Mutter um und gibt ihr einen Kuss auf die Wange. „Danke Mom...du bist wirklich eine tolle Köchin und Kochlehrerin.“ Gut gelaunt pfeifend verlässt er die Küche und geht nach oben in sein Zimmer.
    Marga ist hin und her gerissen zwischen Freude über diese unerwartet liebevolle Geste ihres Sohnes und Misstrauen, das auf jahrelanger Erfahrung beruht...zu viel gute Laune ist bei Adrian kein gutes Zeichen.
    Ach was, einfach mal genießen diese Überraschungsmomente, beruhigt sie sich dann selbst und setzt sich wieder, um lächelnd ihren Kaffee fertig zu trinken.

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  • Ort: Windenburg Nr. 8 - The Narwal Arms
    Charakter: Keito, Yuna, Ellie, Tania (in Zusammenarbeit mit @Murloc, @Spatz)
    Geschichtsstrang: Tee(n)-Tanz im Narwal Arms


    Keito fährt mit dem Bike beim Narwal Arms vor, Ellie und Tania wollten sich nach dem Treffen in der Kunstgalerie noch ein wenig auffrischen und später wieder nachkommen … Er bockt seine Maschine neben Yunas auf. Sie ist wohl schon drinnen …
     
    An der Bar sieht er sie vor einem kleinen Cocktail sitzen, neben ihr eine ihr bekannte Mitzwanzigerin, die Yuna gerade offenkundig etwas hinweg zu komplimentieren versucht: „Ähm, tut mir leid, Jeanne … Ich … also … erwarte jemanden …“ Das hatte sie befürchtet, als Keito leichthin meinte, die Erwachsenen würden sich schon fernhalten, wenn sie mit mehreren Teens hier auftauchten … Noch ist Yuna allein hier und aus alter Gewohnheit … kommen sie näher, auch wenn sie zuvor schon sahen … dass sich dieser Teen mit dem anderen zusammentat, der hier vorher auch etwas unter den erwachsenen Damen graste …
    Keito sieht’s gelassen. Er schuldet keiner was. Alles keine Verbindlichkeiten … von keiner Seite. Er schafft locker Abhilfe! Spielen sie einfach … wieder Scharade. Mehr bleibt ihnen wohl nicht. D a s lässt ihn allerdings weniger kalt …

    „Hei, Schatz!“, umarmt er Yuna von der Seite, drückt ihr einen Kuss auf die Wange und grinst ihre Nebensitzerin breit an. Die lässt nicht länger bitten und verschwindet in die Menge auf der Tanzfläche. Keito nimmt auf dem freigewordenen Stuhl Platz. Er muss nicht mehr befürchten, angesprochen zu werden. Das Revier ist nach außen hin ‚markiert‘. „Danke!“, haucht Yuna leise. „Bin ich froh, dass du zuerst hier bist! Das wäre mir vor den anderen unangenehm gewesen …“
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    Keito bestellt sich ein Bier: „Keine Ursache!“, flüstert er zurück, dicht an ihrem Ohr. Es sieht aus, als tauschten sie Zärtlichkeiten miteinander aus … nicht nur nüchternes ‚Bitte – Danke‘.
    „Wann wohl die anderen eintrudeln?“, fragt er gerade mit neugierigem Blick zur Tür … Yuna freut sich auch schon riesig auf den Abend mit den Mitschülern: „Ich hoffe bald …“
    Einfach mal nur unter mehreren Gleichaltrigen Spaß haben und rumalbern fehlt Yuna sehr. Auch Keito muss sich innerlich eingestehen, dass er so ein Mehr an unbeschwerten Zusammentreffen mit Mitschülern vermisst. Der Schulalltag ist doch oft ein Kampf um eine gewisse Daseinsberechtigung. Als hätte man es sonst nicht schon schwer genug im Leben …

    Ob dieser Sven von Ellie mitkommt? Keito hat kein Problem damit, von Mädels umgeben zu sein. Er steht ja auch nicht stocksteif an einer Tanzfläche. Aber ein paar mehr Jungen in der Runde wäre auch nicht schlecht …
    „Ellies Tattoo sieht übrigens ihrem Hund Toby sehr ähnlich …“, lässt Keito gerade nebenbei verlautbaren, während er nach einem Schluck Bier seine Augen wieder Richtung Tür wandern lässt.

    „Ach!“, entfährt es Yuna nur. Sie kann Ellie ja mal fragen, ob die ein Foto von ihrem Hund hat. „Ein Schäferhund, oder?“ Ihr Blick ist zur Tür gerichtet …
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    "Hi Sven!", ruft Ellie fröhlich, "schön dass du dabei bist!" Es ist das erste Mal seit dem Festival, dass sie ihm persönlich gegenüber steht. Dieser grinst schief. "Klar! Ich musste doch dein Tattoo live sehen!" Er mag Ellie wirklich, auch wenn er – zu Ellies Leidwesen - bemerkt hat, dass es wohl bei einer freundschaftlichen Beziehung bleibt, ohne dass eine Romanze draus wird. Aber auch normale Freundschaften sind schließlich wichtig. Ellie grinst zurück und zeigt dem Jungen das Werk: "Sieht live sicher noch besser aus als auf dem Foto!", sagt sie. Sie ist immer noch ein wenig in ihn verliebt, aber sie akzeptiert auch seine Entscheidung. Das heißt ja nicht, dass sie deshalb Sven nicht um sich herum haben möchte. "Dann lass uns mal herein gehen und schauen, wer schon da ist!", schlägt sie vor
     
    Sie möchte gerade die Tür zu Narwals Arms öffnen, als sie eine Nachricht von Nouki erhält:
    „Hi Ellie, leider wird es heute bei mir doch nichts mit dem Narwal Arms. Wir waren ewig lange klettern und ich bin zu kaputt für nen Abend mit Tanzen und so. Grüß bitte alle lieb, ein ander Mal wird's wieder klappen. Viel Spaß euch allen.“
    Oh, schade. Aber sie würde das den anderen schon ausrichten und betritt nun endgültig die Tanzbar.
     
    Tania hatte sich Zuhause noch umgezogen und aufgestylt. Man weiß ja nie, wen man so kennen lernt. Vielleicht ja seinen zukünftigen Ehepartner. Bei dem Gedanken muss sie lachen. Heiraten war eigentlich keine Option für sie. Nichts desto trotz erhofft sie sich vom Abend etwas mehr Spannung und Abenteuer. Sie kommt an und sieht sich um. Wo sind denn die Anderen?
     
    Erfreut sieht Yuna vom Tresen aus wie Tania kurz hinter Ellie ins Tanzlokal kommt. Aber im Trubel verliert man ganz schön schnell alle aus dem Blick. „Hier,“ ruft sie fröhlich, „hier!“ Sie erhebt sich und winkt mit hoch erhobenem Arm in Richtung der Mitschülerinnen. Keito steht auf und geht den beiden Mädchen entgegen, um sie durch die Menge zu lotsen: „Hallo Ellie! Schön dass du da bist!“ Er sieht einen blonden Jungen an ihrer Seite. „Du bis wohl Sven, freut mich. Keito.“, stellt er sich kurz vor und winkt hinter Ellie Tania lachend heran. „Hier lang, Tania. hallo!“
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    Als sie aufschließt bahnt er den dreien einen Weg durch die Menge zu Yuna an die Bar. „Hallo Tania!“ umarmt die kurz die rothaarige Mitschülerin und lächelt der anderen beherzt zu. „Hallo Ellie!“ Freundlich schaut sie zu dem blonden Jungen neben ihr. Oh wie hieß er nochmal, was sagte Ellie? Aber gut für Keito, dass sie ihn mitbrachte … „Habt ihr Nouki auch schon gesehen, oder Bea?“ Neugierig wandern ihre Augen über die Menge Richtung Tür und dann wieder fragend zu Ellie und Tania und dem Jungen: „Und du bist …?“ Oh bitte Ellie, hilf mir nochmal auf die Sprünge!

    Ellie und Sven gesellen sich zum Rest der Truppe. Dort stellt Sven sich vor. Nachdem alle ausgiebig begrüßt wurden, beantwortet Ellie die Frage: "Von Bea weiß ich nichts, aber Nouki kann leider doch nicht. Ihr ist etwas dazwischen gekommen." Sie zeigt nun auch den anderen die Nachricht, die sie von ihrer Freundin bekommen hat.

    „Kann ich euch schon mal was zur Begrüßung bestellen?“, wendet sich Keito vergnügt an die Runde. Er ist sehr gespannt auf den Abend. Wird mal ganz anders werden.
    Sven bestellt sich ein Bier. Ellie begnügt sich mit einem alkoholfreien Getränk für den Anfang und wählt einen Orangensaft. Hoffentlich würden die so etwas auch hier haben
    Tania ist sehr erleichtert, dass die anderen bereits da sind. So kann der Spaß direkt beginnen. Auch sie begrüßt die anderen. "Für mich ein Cocktail bitte!" Sie zeigt auf der Karte den entsprechenden Mix.
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    Schade, denkt Yuna, dass Nouki nicht kommt. Sie hatte gehofft, noch ein wenig zur Klettertour weiterplanen zu können. Hoffentlich kommt wenigstens Bea. Auf dem Schulball findet man vielleicht nicht so die Gelegenheit.
     
    „Keito hat mir erzählt, dass dein Tattoo wirklich wie dein Hund aussieht, Ellie!“ wendet sich Yuna an ihre Mitschülerin und nippt noch ein wenig an ihrem Getränk. „Hast du vielleicht ein Foto von ihm? Zum Vergleich?“ Sie zückt ihr Handy: „Schaut mal, das ist unser Shiba. Ihr wolltet ihn gerne mal zum Gassi gehen mitnehmen, Ellie? Der ist ganz lieb und zutraulich.“ Yuna hält lächelnd Ellie und auch Sven und Tania das Handy hin mit einem Bild, wo sie mit dem Hund auf der Couch rumtobt, Gespannt wartet sie, ob auch Ellie Fotos dabeihat.

    "Der ist ja auch niedlich!", freut sich Ellie, als sie das Foto des kleinen Shiba sieht. Auch Sven schaut rüber. "Also ich mag lieber größere Hunde!", gibt er zu, "aber ich selber habe keinen Hund. Nur zwei Ratten!" Ellie zeigt nun ihrerseits einige Fotos von Toby. "Wir können gerne mal zusammen Gassi gehen!", sagt sie dann noch. Sie nimmt einen Schluck aus dem Orangensaft und schaut auf die Uhr. Bea hat sich offenbar verspätet. Aber noch ist die Verspätung nicht groß genug, als dass sie sich Sorgen machen würde.

    "Eure Hunde sind echt niedlich!", sagt Tania mit ein bisschen Neid. Sobald ich alleine wohne, hol ich mir sofort ein Tier!
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    Tania scheint Yuna sichtlich Freude an den Hunden zu haben. „Wir können gerne mal alle zusammen mit den Hunden in den Park, Tania!“, lädt sie die neue Freundin ein. „Wirklich, der freut sich über jeden, der ihn streichelt und mit ihm spielt. Sim wie Tier. Aber er schwimmt gerne, muss ich euch warnen. Der springt in jeden Tümpel, den er sieht. Trotzdem gehe ich gerne mit ihm auch an Seen. Ich mag das … und springe oft auch einfach … hinterher!“, grinst Yuna.

    „Oh ja, kann ich bestätigen!“, schaltet sich Keito amüsiert ein. „Wir hatten ihn schon öfter auf Ausflügen im Sommer dabei, mit Huckepack auf den Bikes. Sobald du hältst und ihn befreist … sprintet der los ins nächste Nass - und Yuna ihm nach. Ok, war auch zum Teil sehr heiß, diesen Sommer …“ Er lächelt in Erinnerung an den kleinen Derwisch. Ja, doch, er ist schon niedlich, obwohl so ein großer Toby doch besser gefällt. Das ist ein richtiger Hund, so wie Lottas Wolf. Je Wolfsartiger desto besser …

    „Vielleicht machen wir mal einen Ausflug mit den Hunden an einen Badesee … und nehmen vielleicht noch ein paar mehr mit. Wir sicher spaßig.“, denkt Keito laut nach. „Kann man im Magnolienblütenpark nicht auch schwimmen? Hättet ihr mal Lust dazu?“

    "Oh, Toby schwimmt ebenfalls gerne!", erzählt Ellie, "einmal hat er Maryama in den See geschubst, weil er einfach zu energetisch war!" Sie muss lachen bei der Erinnerung. "Daher komme ich gerne zu einem Badeausflug mit Hund mit!" Sven kennt zwar keine Maryama, aber die Erzählung war trotzdem witzig, so dass auch er grinst.
     
    In diesem Moment kommt auch Bea an. Sie sieht ihre Klassenkameraden bereits und gesellt sich zu ihnen. "Sorry. Von Sulani aus dauert es meistens etwas länger. Aber jetzt bin ich da!"
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    "Schwimmen hört sich gut an.", sagt Tania nach einiger Zeit. Als Bea ankommt, begrüßt sie sie mit einer Umarmung. "Schön, dass Du da bist!"
     
    Keito stimmt in das Lachen von Ellie ein: „Kann ich mir gut vorstellen, wie Maryama da rein fiel. Die ist aber auch für jeden Spaß zu haben, glaub ich.“ Er schließt sich Yuna an, die Bea schon zur Begrüßung umarmte. „Super, dass du es geschafft hast, Bea. Ein Getränk zur Begrüßung?“, bietet er an und Yuna bringt Bea gleich auf den Stand: „Du wir planen einen Ausflug mit Hunden zu einem Badesee. Was hälts du davon?“
    Gleichzeitig versucht sie der Meerfrau mit etwas intensiveren Augenausdruck zu signalisieren, dass sie aber nichts zu ihrer Identität verraten wird, sollte sie nicht mitwollen oder -können. Yuna möchte aber Bea nicht ausschließen und bietet ihr deshalb an, auch mitzukommen.

    Sich Tania derweil zuwendend fragt Keito neugierig nach, weil er auch ihr Interesse an den Hunden bemerkte: „Magst du lieber kleine oder große Hunde? Welchen von den beiden würdest du denn lieber spazieren führen? Den Shiba oder den Schäferhund?“

    Bea erwidert die Umarmungen. Worüber die Leute gerade geredet haben? Es schien ja zumindest etwas witziges gewesen zu sein. "Oh, danke, ich nehme einen Cocktail!", geht sie auf Keitos Angebot an. "Bei einem Badesee bin ich gerne dabei. Ihr wisst ja, wie sehr ich Wasser mag!" Ellie und Tani wissen noch nicht, WAS sie ist, aber sie kann es ja auch vor ihnen nicht ewig verheimlichen.
    Dann erst bemerkt sie den fremden Jungen. "Hallo!", sagt sie freundlich, "Wer bist du denn?" Sven lächelt nun und stellt sich als einen Kumpel von Ellie vor. Diese lächelt leicht. Schade, dass er kein Interesse an einer romantischen Beziehung hat. Aber er ist ehrlich gewesen, und hat ihr gleich gesagt was er in ihr sieht. Er hat nie so getan, als sei er in sie verliebt. Eine Freundschaft ist vielleicht besser als nichts. Und wer weiß, was sich daraus noch entwickeln kann...

    Zu Keito gewandt sagt Tania: "Also der Schäferhund würde mich reizen! Da braucht man sicherlich viel Kraft und muss auch schön aufmerksam sein, oder Ellie? Aber auch der Kleine gefällt mir. Allerdings hätte ich gerne einen Hund, der mich beschützen kann." Sie lächelt.
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    „Lottas Wolf!“, entfährt es Yuna wie Keito gleichermaßen auf Tanias Wunsch nach einem beschützenden Tier. Yuna hatte mit einem Ohr das Gespräch mitbekommen. Beide Teens sehen sich nur kurz an und wieder weg.
     
    „Also, was ich meine …“, dehnt Keito gerade den Satz, während er noch nachgrübelt, was er damit meinen sollte … Yuna wartet etwas angespannt ab, was da jetzt kommt. „Also, wir könnten ja noch mehr Hunde mitnehmen, für jeden einen.“ Puh, gerade noch hat er die Kurve gekriegt. Yuna ist erleichtert und atmet sacht wieder aus.

    „Wir können ja Lotta fragen und Maryama hat ja noch einen kleinen Hund … und dann gibt es da doch da noch das Tierasyl in Brindleton, nicht weit von unserem Haus … Was meint ihr?“ Keito schaut sich in der Runde um und trinkt sein Bier aus.
     
    Oh ja, das Tierasyl. Da wollte Ellie ja auch noch nachfragen, um sich etwas Geld für die Selvadorada-Reise zusammen zu sparen. Was für ein Zufall, dass nun auch Keito daran denkt. "Super, da wollte ich sowieso noch mal hin!", sagt Ellie lächelnd. Dann beantwortet sie Tanis Frage: "Toby ist durchaus freundlich und freut sich über jeden.", sagt sie, "aber wenn er spürt, dass ich oder Ben bedroht werden, würde er uns auch beschützen. Aber ja... er ist manchmal etwas ungestüm und schwer zu halten." Bea sagt nichts dazu sondern hört erst mal nur zu.
     
    "Das Tierasyl möchte ich gerne mal besuchen. Vielleicht findet sich da ja auch der passende Hund für mich!", sagt Tania begeistert. Da werde ich dann mal mit Paps drüber sprechen müssen..

    "Ach!", schlägt Yuna nun vor. "von dem Tierasyl wusste ich auch noch nichts. Das wäre doch eine gute Idee, das zuerst zu besuchen und mal nachzufragen, welche Hunde man mitnehmen kann zum Badesee und ich frage Lotta mal wegen dem Wolf an, dann können wir ja weiterplanen ... vielleicht auf dem Schulball. Da kommt Lotta ja auch hin."- " Ja, und ich frage mal Maryama wegen ihrem Hund. Sie ist auch beim Ball hat meine Ma erzählt.", schließt Keito an.
     
    "Mhmm, apropos Schulball. Habt ihr alle schon Outfits dafür? Tania hat mir was super Tolles zusammengestellt. Und deines sieht auch klasse aus, Tania!", lächelt Yuna die Mitschülerin an. "Kommst du auch hin?", wendet sich Keito gerade an Sven.
     
    Ellie nickt. "Ich habe schon ein Outfit!" - "Ich hab noch nichts spezielles rausgesucht, aber ich werde schon was finden!", sagt Bea, "Bin aber auch mal auf Tanis Outfit gespannt. Die roten Haare stehen dir ja jedenfalls schon mal super!"
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    "Hm, ich gehe ja zu einer anderen Schule!", antwortet Sven nachdenklich auf Keitos Frage, "wann ist denn euer Schulball?" Er blickt Keito an, doch bevor dieser reagieren kann, hat Ellie schon die Frage beantwortet: "Morgen Abend. Ich glaube nicht, dass es jemanden stört, wenn du kommst, auch wenn du auf eine andere Schule gehst. Thema ist Rock n Roll. Es gibt gutes Essen, Live-Musik, und wir vom Kunstkurs haben uns um die Deko gekümmert!" Sven überlegt. Er hat am Sonntag Fußballtraining, aber der Samstag wäre tatsächlich frei. "Live Musik?", hakt Sven nach. "Ja, unsere Musik-Gruppe in der Schule führt etwas auf.", erklärt Ellie. Sven lächelt. "Dann komme ich wohl auch! Live Musik lasse ich mir nicht entgehen!"

    Tania ist verlegen nach Beas Kompliment, freut sich allerdings, dass ihre Haarfarbe gut ankommt.

    „Super!“, freut sich Keito über Svens Einstellung. „Je mehr Partygäste, desto besser. Und ich glaub, die Schulband ist ganz gut. Lohnt sich bestimmt. Und wir haben doch alle echt cool dekoriert für das Motto Rock’n Roll, oder Ellie?“, lächelt Keito jetzt die Mitgestalterin des Tanzsaales an.

    „Ja, ich bin auch schon gespannt, was es am Buffet geben wird. Die bereiten ja erst Samstagmorgen vor. Sagt mal …“, blickt Yuna jetzt Bea und Tania an, „… könnt ihr eigentlich Rock’n Roll tanzen oder wisst wie das geht? Ich kann ja einiges an Tanzschritten, aber gerade das jetzt gar nicht. Sollen wir mal fragen, ob die heute Abend was in der Art spielen können, dass man schon mal ein bisschen üben kann?“
     
    „Wir haben super dekoriert!", bestätigt Ellie lachend. Bea nickt auf Yunas Frage: "Ja, ein bisschen schon!", sagt sie, "Das ist auch mein Job in der Musikgruppe. Also tanzen! So gut wie Lashawn singe ich dann leider auch nicht." Die Idee, in der Bar nach Rock n Roll Musik zu fragen, gefällt ihr aber auch, was sie Yuna nun auch sagt.
     
    "Ich kann ein wenig Rock'n Roll. Mein Papa kann das aber gut. Ich wollte ihn mal fragen, ob er mit mir noch ein paar Schritte üben kann.. wenn er dann Zeit hat." Tania wird nachdenklich. Die ständigen Überstunden ihres Vaters nerven sie schon, aber dafür hat sie ein gutes Leben. Ob ich das so später auch machen werden? Sie versucht sich wieder abzulenken und konzentriert sich auf die anderen. "Sagt mal, welche Eurer Eltern sind überhaupt beim Ball dabei? Meint ihr, wir können problemlos Alkohol trinken?.." Wäre ihr Vater dabei, würde das - selbst wenn es erlaubt wäre - nicht möglich sein. Da er aber arbeiten muss, wird er keinen Ärger machen.
     
    Yuna zieht sich ein bisschen bei Tanias Frage der Magen zusammen, weil sie wieder überlegen muss, wie sie antworten kann in ihrer Rolle als Rektorentochter einer doch recht unkonventionellen Mum, ohne zu viel zu verraten … Sie spürt Keitos amüsierten Blick. Ihm ist das so wupptig egal mittlerweile manchmal, wie sie das hinbekommt: „Jaaaa, also. Wir kommen ja erst später zum Schulball, Tania. Ich, Keito und unsere Mums. Wir sind ja noch bei der Wohltätigkeitsgala. Da seid ihr also erstmal ungestört …“ Dass ihre Mum eigentlich weder was gegens Kiffen noch gegen Alkohol prinzipiell hat, solange es nicht in der Schule ausartet, kann sie offiziell nicht laut sagen. Auch nichts von ‚Begonien‘ auf dem heimischen Balkon … Müssten sie die eigentlich wegräumen, wenn mal Besuch von anderen Mitschülern käme? Früher als sie noch ein Haus mit ihrem Dad zusammen hatten, standen die etwas versteckter im Garten.
     
    Keito hält zumindest die Klappe … Hat ja auch genug am Stecken, was er nicht rumposaunt …, geht Yuna durch den Kopf. Doch er grinst und meint nur leicht süffisant: „Ich glaub, wir bekämen nicht weiter Ärger, wenn was rumgeht. An was dachtest du denn, Tania?“ Er reicht ihr zwinkernd eine Hand: „Lass uns mal darüber plaudern, während wir den anderen ein paar Schritte vortanzen. Ich glaub, so’n bisschen hab ich auch von dem Zeug drauf. Nicht so mit in der Luft wirbeln, aber ganz passabel schon.“

    Halb dreht er sich noch lächelnd zu Bea um: „Machst mit?“ Er reicht ihr die andere Hand. „Yuna, bestell doch schon mal die Musik dazu.“ Etwas Augen rollend tut sie wie geheißen. Es ertönt kurz darauf … Rock’n Roll aus den Boxen.
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    Ellie seufzt, als Tani nach den Eltern fragt, doch sie weiß, dass ihre Freundin eher die anderen in der Runde mit dieser Frage anspricht. Tani weiß ja vom Schicksal von Ellies Eltern. Also lässt sie sich nichts anmerken. Als der Alkohol erwähnt wird, enthält sie sich. Sie selbst trinkt nach wie vor eher selten davon, auch wenn sie auf dem Festival mal eine Ausnahme gemacht hat.
     
    Sven meldet sich zu Wort: "Also ich komme alleine, ohne irgendwelche Eltern." Er würde zwar davon erzählen, aber er bezweifelt, dass sie Interesse daran haben, ihn zu begleiten. Warum auch? Sie kennen ja nicht mal einen Lehrer, mit denen sie sich über ihren Sohn unterhalten könnten.
     
    Schließlich ertönt die Musik. Bea lächelt und nimmt Keitos Hand. "Klar, gerne!", sagt sie. Die Musik ist wirklich gut. Und sie tanzt auch gerne. Ellie entscheidet sich dazu, erst einmal nur beim Tanzen zuzuschauen.
    Tania lässt nicht lange auf sich warten und tanzt direkt mit. Sie erinnert sich an die Schritte, die sie noch im Kopf hatte. Mit etwas Übung kommt sie wieder in den Rhythmus.
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    Keito schwingt sich teilweise beidhändig wie abwechselnd mit den zwei Mädels zu einzelnen Tanzfiguren an den Händen herum. Und eine Weile sieht Yuna den drei Vortänzern vom Rand der Tanzfläche genau bei den Schrittfolgen zu. „Sieht klasse aus!“, ruft sie dann begeistert und dreht sich dann - schon in dem Knieen mitwippend - freudig zu Ellie und Sven um. „Kommt wir steigen auch ein. Wenn die das zu dritt hinbekommen, können wir das doch auch.“ Sie reicht den beiden auch ihre Hände, um sie mit auf die Tanzfläche zu lenken.
     
    Auch wenn Sven Yuna erst seit heute kennt, lässt er sich gerne darauf ein. Es ist ja nichts dabei. Und auch Ellie erhebt sich. Bea tanzt wirklich gut, wie ihr auffällt. Das kann sie selbst nicht. Aber Hauptsache, sie hat Spaß! Auch Sven ist kein begnadeter Tänzer, aber von der allgemeinen guten Stimmung lässt auch er sich mitreißen.
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    Bei einer Drehung in Richtung Tania hakt Keito auf Tanias vorherige Aussage nochmal nach: „Also, was hättest du denn gerne auf dem Ball … zum Trinken, Tania?“  Und bei Rückschwung zu Bea fragt er ganz interessiert: „Deine Ma macht die Barkeeperin oben im Tanzsaal? Was wird denn serviert? Auch Alkoholisches?“
     
    Bea hat Spaß. Tanzen ist wirklich ein schönes Hobby für sie, vor allem bei guter Musik. Die Musikgruppe hat beim Proben wirklich super harmonisiert... selbst Viola, die ja nicht unbedingt die offenherzigste Person ist. Als Keito sie nach ihrer Mutter fragt, antwortet sie: "Mit Frau Watanabe ist ausgemacht, dass leichter Alkohol erlaubt ist... du solltest nur halt keinen Wodka erwarten. Aber es gibt Getränke mit leichtem Alkohol aber natürlich auch Alkoholfreies!"
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    "Ich liebe ja alles Mögliche an Cocktails, aber da kann auch härterer Alkohol drin sein.", gibt Tania verlegen zu. "Also wird es auf dem Ball wohl ein Mix aus soft und lecker."
    „Mhm, schauen wir mal … Magst du Campari oder lieber Wodka?“, zwinkert Keito in ihre Richtung und dreht beide Mädel an den Händen nochmal schwungvoll herum.
    Tania entscheidet sich für den Campari. Das kann ja heiter werden! Keito grinst Tania an: „Dann besorgen wird doch welchen für den Ball. Gut vermischt mit Orangensaft ist das recht erfrischend. Wodka Lemon wäre auch recht fruchtig gewesen. Sage keiner was gegen Vitamin C.“
    Bea tanzt fröhlich vor sich hin und hält sich aus dem Gesprächsthema Alkohol erst mal raus.
     
    Yuna schaut ein wenig argwöhnisch, was Keito so zu grinsen hat, wendet sich dann aber Ellie und Sven wieder zu: „Hei, wir sind auch schon echt gut!“ Sie wirbelt ein paar Mal auf der Stelle um sich selbst herum. So langsam findet sie den Rhythmus zum Rock’n Roll. Tanzen liegt ihr, hätte sie auch gerne im Sport. Immer diese Tanzmuffel, die dagegen sind …
     
    „Wie war‘s eigentlich in der Kunstgalerie, Ellie …? Habt ihr was gemalt?“, fragt Yuna interessiert nach, als sie sich wieder in etwas mehr Wiegeschritt einfindet. „Ich würde ja gerne mal was von dir sehen! Ich meine, das Bild von Keito war jetzt um Längen besser als vorher. Das habe sogar ich Kunstbanausin erkannt.“

    "Das freut mich, dass ihm meine Tipps weitergeholfen haben!", sagt Ellie ehrlich. Dann holt sie ihr Handy hervor. "Wir waren sehr fleißig!" Sie zeigt Yuna nun das Bild, das Tani vom Graffiti gemacht und an sie und Keito geschickt hat. "Es war wirklich super, ich kann dir nur empfehlen, da auch mal hinzugehen!" Sie schielt zu Keito, der sich mit Tani und Bea unterhält, doch sie ist zu weit weg um zu verstehen worum es im Gespräch geht. Auch Sven schielt über Ellies Schulter zu dem Foto: "Sieht doch super aus. Ich wusste gar nicht, dass auch das dein Stil ist!" Ellie grinst. "Ist es eigentlich nicht, aber wir wollten mal etwas anderes probieren!“
     
    „Das … geht ja über die ganze Wand!“, staunt Yuna nicht schlecht über Ellies Foto auf dem Handy. „Das habt ihr zusammen gemacht? Das ist … einfach wunderbar. So was würde ich auch gerne können.“ Sie hebt den Blick vom Foto zu Ellie. „Dein Talent ist unverkennbar!“, erkennt sie neidlos an. „Da gehe ich gerne mal hin in die Galerie … Danke für den Tipp.“ Vielleicht nimmt Ellie sie ja mal mit, hofft Yuna. Ganz allein würde sie sich etwas verloren in einer Kunstgalerie fühlen. „Malst du auch?“, wendet Yuna sich interessiert an Sven. Irgendwie vermutet sie, dass Ellies Bekanntschaft auch mit kreativer Kunst zu tun hat.
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    Ellie freut sich, dass Yuna das Bild so gut gefällt. "Das war gute Teamarbeit!", erzählt sie lachend. Sie freut sich außerdem, dass Yuna Interesse an der Galerie zeigt. Sven hingegen schaut sie verwirrt an, als er gefragt wird, ob er ebenfalls malt. "Aber nein... das kann ich noch schlechter als tanzen. Ich spiele stattdessen lieber Fußball!" Mit einem Grinsen fügt ihr noch hinzu: "Ich kriege höchstens Strichmännchen hin! Ellie macht das ein wenig besser als ich." - "Ja... Ein wenig!", sagt diese darauf grinsend.
     
    Bei einer Drehung ist Keito etwas näher an die Gruppe um Yuna und Ellie herangerückt und sieht noch wie das Foto aus der Kunstgalerie herumgezeigt wird. Er lächelt in Erinnerung daran Ellie zu. „Ich freue mich schon auf das Projekt an den Docks und …“, jetzt wechselt sein Blick vergnügt zwischen Bea und Ellie, „… ich nehme meine Staffelei mit nach Sulani. Bei den Farben und der Lichtpracht, die ich mir da so vorstelle, muss das einfach mega gut sein, da zu malen. Kraxelt ihr nur alle ruhig auf dem Vulkan herum.“

    "Da gibt es definitiv eine Farben- und Lichterpracht!", bestätigt Bea, "vor allem, wenn die Sonne untergeht! Das ist eine super Kulisse zum Malen! Und das sage ich als jemand, der auch nicht malen kann!" Sie grinst. "Meine Mama macht das aber manchmal... malen meine ich. Aber auch sie ist nicht so gut wie unsere Ellie hier." Diese freut sich über das Lob der grünhaarigen Mitschülerin.
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    Yuna fällt gerade Tanias Talent wieder ein: „Sag mal Tania. Du dichtest doch gerne. Wolltest du mir nicht mal was zum Lesen mitbringen? In der Bibliothek in Willow Creek gibt’s manchmal Lesungen von Lyrik bis Krimis. Oder auch eine Dichterwerkstatt. Wär das was für dich? Ich hätte da mal Lust zu …“
    Tani dichtet? Davon wusste Bea noch nichts. "Wow, sag Bescheid, dann komme ich auch mal vorbei und höre deinen Gedichten zu!", sagt sie.
     
    "Ah!" Tania hatte es ganz vergessen und jetzt fiel es ihr wieder ein: Die Gedichte! "Yuna, sorry, ich hab das total vergessen. Das holen wir nach.. Bea, du kannst gerne vorbei kommen! Doch bevor ich es vergesse.." Tania holt ihr Handy raus und schreibt sich eine Notiz. Sie steckt das Handy lächelnd in die Tasche. "So.. also Bibliothek und Dichterwerkstatt hört sich gut an. Gibt es dort auch die Möglichkeit, eigene Gedichte vorzustellen?", fragt sie Yuna interessiert.
     
    „Das klingt ja noch besser, Tania, dass du was vorträgst!“, freut sich Yuna nun ganz besonders. „Wir an der Seite einer Dichterin, betreten den Lesesaal … Da sind doch prima Aussichten, oder Bea, die wir uns keinesfalls entgehen lassen?“, strahlt sie die Meerjungfrau an. Schwungvoll dreht sie sich vor Begeisterung zum Rock‘n Roll um die beiden Mitschülerinnen. „Wir haben ja echte Künstlerinnen in der Runde …“, umfasst sie damit auch Ellie. „Ich glaube, in der Bibliothek darf jeder vortragen, der möchte.“, wendet sie sich wieder vergnügt an Tania.
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    „Mhmm …“, meint Keito nachdenklich. „Willst du uns beim Projekt an den Docks nicht vielleicht auch damit etwas unterhalten, Tania? Das wäre cool. Würde ich auch gerne hören. Oder Ellie? Vielleicht kann man ja ein paar Zeilen kunstvoll an die Wände bringen.“ Er schaut interessiert zwischen Ellie und Tania hin und her, was sie von dem Vorschlag halten. „Wollen wir das … bei einem Campari Orange an der Bar besprechen?“, schmunzelt Keito Tania an.
     
    „Oh ja, eine Tanzpause kann ich auch vertragen.“, schließt sich Yuna etwas außer Atem an. „Tanzen und Reden ist nicht ganz einfach bei Rock’n Roll. Kommt ihr mit an die Bar ein paar Getränke besorgen und dann hocken wir uns ein bisschen da hinten in die Lounge-Ecke zum Quatschen?“, fragt sie lächelnd den Rest der Truppe.

    "Klingt super, der Vorschlag!", sagt Ellie und kann sich schon bildlich vorstellen, die Docks mit Tanis Zeilen zu verschönern. Auch der Vorschlag mit den Getränken kommt gut an und Ellie und Bea sagen sofort zu. Sven, der durch das Fußballspielen schon eine gute Ausdauer hat, ist zwar nicht erschöpft, aber da Tanzen nicht sein liebstes Hobby ist, setzt er sich ebenfalls mit zur Bar. Getränke werden bestellt... Ellie nimmt sich diesmal einen Cocktail, und Bea geht auf Keitos Vorschlag ein und probiert den Campari. Sven ist weniger experimentierfreudig und bestellt sich erneut ein Bier. "Schmeckt super!", sagt Ellie und zeigt auf ihr Glas. "Jap, denselben Cocktail hatte ich vorhin ja auch schon!", bestätigt Bea, "aber auch der Campari ist toll!"
     
    Tania stimmt ebenfalls zu und gesellt sich zu den anderen, als der Campari auch schon kommt. "So, jetzt kann ich überlegen. Gedichte in Bilder bringen, eine gute Idee!"
     
    Entspannt lehnt sich Keito seinen Campari-Orange leicht im Glas schwenkend in die gepolsterte Sitzecke zurück als Yuna alle mit ihren Getränken in der Hand dorthin lotst. "Und hättest du schon ein paar Zeilen auf Lager, die zu so einer Ecke wie den Docks passen könnte, Tania oder ... dichtest du spontan, von der Umgebung inspiriert?" Neugierig wandert sein Blick über ihre Mine, während er sich einen Schluck von seinem Getränk gönnt. Yuna horcht auf. "Das ist eine interessante Frage ... Und wie hältst du es Ellie, wenn du das umsetzten würdest? Überlegst du lange oder legst du einfach nach Eingebung los und entwickelst beim Malen?"

    "Das ist bei mir ganz unterschiedlich!", erwidert die Gefragte, "manchmal bin ich super inspiriert und die Ideen kommen wie von selbst. Aber an anderen Tagen dauert es auch etwas. An solchen Tagen male ich oft auch einfach nur die Landschaft ab, ohne dass ich mir da selbst groß was zu überlegen muss. Oft kommen die Ideen dann zwischendurch."
    "Bei mir kommts ebenfalls drauf an, aber jetzt wo ich schon Alkohol getrunken habe, lass ich die Dichterei besser sein!" Tania lacht und nimmt noch einen großen Schluck.
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    Keito nickt bedächtig: „Dann bin ich gespannt wie uns der Anblick des Meeres an den Docks bei dir um die Ecke, Ellie, inspirierend wird. Ich mag es, Spiegelungen auf dem Wasser bildlich einzufangen … Das wird auch auf Sulani prima werden.“
    Seitlich bemerkt er den Blick einer nicht unbekannten Mitzwanzigerin auf ihn gerichtet. Geflissentlich ignoriert er das und lässt seine Augen unmerklich über die vier Mädels der Teenagergruppe schweifen, die da in der Sitzecke rumflätzt und an Cocktails oder Camparis nippt. Er selber trinkt sehr langsam im Gegensatz zu Tania, die dem Alkohol in großen Schlucken zuspricht, wie er sehr wohl wahrnimmt. Mehr dürfte er selber nicht mehr ‚tanken‘, wenn er noch sicher durch die Gegend fahren will. Keito schaut leicht nachdenklich in sein Glas, als er den Campari erneut im Kreis rotieren lässt …
     
    Warum war er Yuna mehr als freundschaftlich zugetan? Nur, weil sie nahezu alles von ihm weiß und er nichts mehr verstecken muss? Weil es die einzige Möglichkeit schien, mal mit einer Teenagerin anzubändeln …? Er sieht kurz hoch zu ihr und weiß noch immer nicht, was er von der Entwicklung ihrer Freundschaft halten soll. Yuna schein glücklich über den Abend zu sein. Das freut Keito zumindest.
    Sein Blick wandert weiter zu Bea. Sie war sehr offen gewesen beim Festival mit ihrer okkulten Erscheinungsform und so hatte er Vertrauen am Lagerfeuer unten am Strand gefasst, ihr auch zu verraten, was sein Vater ist. Etwas, was auch Nouki weiß seit dem Spukhaus. Keiner aus dieser Nacht hat es in der Schule weiter breitgetreten.
    Tania und Ellie dagegen sind … völlig ahnungslos. Was sie wohl denken würden? Von allem? Verdammt! Keito nimmt nun auch einen großen Schluck vom Campari, prostet allen lächelnd zu. „Auf diesen Abend!“ Dann an Tania schmunzelnd gewandt: „Also dichten geht nicht mehr bei Alkohol, aber noch ein Tänzchen wagen? Wieviel verträgst du überhaupt Tania? Schaffst du den Weg nachher allein nach Haus oder brauchts du … Begleitung?“

    Unter etwas gesenkten Lidern betrachtet Yuna Keitos Treiben, während sie am eigenen Glas nippt und sich wieder einmal fragt: ‚Was wird das?‘
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    Den anderen zugewandt hakt sie freundlich nach „Wie seid ihr eigentlich hergekommen? Soll ich nachher jemand auf dem Rückweg mitnehmen? Und wollt ihr auch nochmal eine Runde aufs Tanzparkett?“ Lachend setzt sie hinterher: „Dann sind wir echt fit für den Schulball morgen, wenn die nochmal Rock’n Roll auflegen.“
     
    "Bin mit öffentlichen Verkehrsmitteln gekommen, und so kann ich auch wieder zurück!", erzählt Ellie. Sven hingegen ist per Fahrrad unterwegs. "Das ist ein gutes Training!", erklärt er lächelnd. "Und mich wirst du wohl auch schlecht mitnehmen können nach Sulani!", ergänzt Bea. Die Meerfrau hat trotzdem gute Laune, auch wenn die Heimreise etwas dauern wird. Zu spät sollte es damit allerdings nicht werden, denn auch der Schulball soll ja einigermaßen gut überstanden werden. Aber für eine Runde auf dem Tanzparkett ist Bea durchaus noch offen. "Ich bin dabei!", sagt sie. Ellie und Sven haben beide aber kein Interesse mehr am Tanzen, zumindest für den Moment.
     
    "Ich vertrag schon etwas, aber ich werde manchmal etwas albern..", erwidert Tania verlegen. "Ein Tänzchen können wir noch wagen und danach habe ich nichts gegen Begleitung einzuwenden auf meinem Heimweg." Sie zwinkert und steht auf zum Tanz.
     
    Auf dem Weg zur Tanzfläche winkt Yuna Ellie und Sven lachend zu: „Morgen aber tanzen wir Rock’n Roll Formation, oder?“ Und Bea bietet sie noch fröhlich an: „Ich kann dich bis zur Fähre bringen, wenn du möchtest. Dann brauchst du nicht ganz so lang unterwegs sein.“ Keito schmunzelt Tania amüsiert zu: „Na dann lass uns noch etwas Spaß auf der Tanzfläche haben. Ein bisschen Albernheit hat noch keinem geschadet, solang uns keiner rauswirft. Ich fahr dich auch gerne heim.“ Zu viert tanzen sie übermütig Rock’n Roll Reigen auf dem Parkett - schon fast der Ansatz eines Tanzquartetts.
     
    Bea nimmt Yunas Angebot aber auch gerne an: "Das wäre wirklich super mit der Fähre!", sagt sie, "Danke!" Ellie grinst. "Für heute reicht es mir mit Tanzen, aber wenn die Musikgruppe morgen ihren Job gut macht, bin ich da sicherlich morgen dabei!", verspricht sie lachend. Bea lacht ebenfalls: "Natürlich macht die Musikgruppe ihren Job gut! Das sind Profis!" Sie selber ist ja nur als Tänzerin dabei, aber immerhin. Die Teenager tanzen noch eine Weile, beziehungsweise schauen dabei zu, bis sie sich schließlich auf den Heimweg machen. "Bis Morgen dann!", verabschieden sie sich voneinander. Yuna bringt Bea zur Fähre und Keito kümmert sich währenddessen um Tani.
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    🔮 Nie nich‘ CC oder Mods ins Spiel integriert 😁, Caches immer hübsch fein geleert, Spiel allzu oft repariert, Benutzerordner neu kreiert, stets neues Spiel ausprobiert. 🔮
    🌺 HERLAND 📜 Vorgeschichte im [RPG] DAS GROSSE SIMS 4 RPG 📜 WiWo-News - D a s Windenburger Wochenblatt 🌺
    🌺 (#HERLAND – Who & Where? 📜 #WiWo - Who & Where? 📜 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Herland) 🌺
  • SpatzSpatz Member
    bearbeitet August 2021
    Ort: Bei Opa Horst zuhause
    Charakter: Horst Klein
    Geschichtsstrang: Kontaktaufnahme


    Der Bau sollte ab Montag beginnen. Zuvor hatte er auch seiner Tochter Marina Bescheid gegeben, die den Beschluss vom Zusammenzug sehr begrüßte. Sie wollte ihren Vater versorgt wissen, war sich aber bewusst, dass dies mit drei Kindern und Mann nicht ganz so leicht sei. Auf Schwester Hannah war eben Verlass!

    Seinem Sohn hatte Horst eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinter lassen.
    Hallo Sohnemann,
    ich kann Dich nicht erreichen, ich muss Dir was erzählen.
    Ich werde mein Haus verkaufen und bei deiner Schwester Hannah wohnen. Dort bauen wir zusammen mit Theo ein kleines Haus mit zwei Wohnungen. Ich wohne dann unten, er mit Julius oben.
    Melde Dich doch mal bei mir, wir haben uns so lange nicht mehr gehört. Deine Schwestern sind auch in Sorge um Dich!
    Ob er sich melden wird? Horst war sich nicht sicher. Sein Sohn war ein Freigeist und war nie lange am gleichen Ort. Wenn er sich mal meldete, brauchte er meist Geld, weil er wieder mal gekündigt wurde. Doch egal welche Macke das Kind auch haben mag, man liebt es trotzdem und sehnt sich danach, es wieder zu sehen.
    Hier gehts zum Genetic-Project (GP), zum Stammbaum und zur Singlebörse.
    Hier gehts zum großen Sims 4 RPG, Häuser und Orte des RPG's, Charaktere des RPG's, Kalender und Pinnwand des RPG's.
    Eure Anregungen, Kommentare etc. zum RPG bitte hier posten! Gibt es Änderungen für unseren Save? Dann bitte hier rein. 🥰😏😽🙈
  • Ort: An der Uni ...
    Charakter: Asante, Maryama
    Geschichtsstrang: An der Uni


    Neben all seinen theoretischen Prüfungen und dem Büffeln tagsüber mit Kommilitonen zum Semesterende war Asante, trotzdem ihm der Kopf schwirrte, doch tatsächlich bei den Studienaushängen im wahrsten Sinne des Wortes über eine Gastvorlesung gestolpert, die Maryama interessieren könnte: Kuhpflanzen und das Ende der Nahrungskette in der Gartenevolution.  
     
    Also, er war wirklich vor Schreck fast gestolpert, als er das im Vorbeieilen las und sich auf dem Absatz kehrt wendend umdrehte, um noch einmal die Zeilen dieser ominösen Vorlesung zu überfliegen.
    N-A-H-R-U-N-G-S-K-E-T-T-E!? Also wirklich! Erlaubte sich da ein Kommilitone ein Spaß, oder ist die Vorlesung echt? Nur weil er hier erzählt hatte … wie er nach dem Tortenstück … griff. Asante schaute sich vorsichtig um. Kein grinsender Student lungerte an irgendeiner Ecke herum. Letztendlich hatte sich Asante bei Maryama rückversichern können, dass es sich um ein ernstzunehmendes Thema handelt und beide hatten beschlossen, sich gemeinsam dieser Gastvorlesung zu widmen - Asante allein schon aus Selbsterhaltungstrieb … Noch sind Nitschotschi und er nicht wirklich Freunde geworden oder warum versucht ihn Maryamas Kuhpflanze im Garten, immer wieder in dieselbe Falle zu locken … mit leckerem Kuchen, wenn er abends hungrig von der Uni heimkehrt? Und ihre Freundin ist um keinen Deut besser drauf … Kuhpflanze Nummer zwei im Garten.

    ~~~~~~~~~~~~

    „Und? Wie hat dir die Vorlesung gefallen, Maryama?“, fragt er lächelnd seine ‚Mitstudentin‘ am nächsten Tag. Er fasst leicht nach ihrer zarten warmen Hand, mag das Gefühl, sie in seiner zu halten, während er Maryama über das Uni-Gelände führt. „Ich für meinen Teil habe heute eine Menge dazu gelernt, glaube ich ….  Sie macht das nicht mit Kalkül. Sie macht das einfach, weil sie eine Kuhpflanze ist, die sich nur so ernähren kann. Wie ein Wolf … oder ein Adler. Hab‘ ich das richtig verstanden? Freundschaft ist also zwecklos. Sie wird es … immer wieder tun!“ Er schaut Maryama kurz beim Weiterschlendern von der Seite an, ob er richtig liegt. Sie weiß ’ne Menge über Gartenpflanzen hat er die letzten Abende festgestellt, während sie gemeinsam an der Feuerstelle hinterm Haus ihre Gartenerträge zu kleinen Köstlichkeiten verarbeiteten. Asante freut sich, dass er ihr heute auch etwas von seinem täglichen Umfeld, dem Unigelände zeigen kann. Sie bummeln etwas Hände schwingend geradewegs auf die Sporthalle zu … Sein Hauptstudiengang findet meist dort statt.

    Immer noch in Gedanken bei der Vorlesung hört Maryama gerade nur mit halbem Ohr zu. Sie ist froh, dass Asante ihr von diesem Vortrag erzählt hat, es war wirklich spannend. Nur...dass Kuhpflanzen es lieben wenn man ihnen vorsingt, das wurde nicht erwähnt...ist das denn nur bei ihren so? "Hm...wer macht was mit Kalkül? Entschuldige...ich hab nicht alles mitbekommen." Sie drückt leicht Asantes Hand und als er nochmal wiederholt, nickt sie bestätigend. "Ja, genau so ist es. Sie sind zahm und lassen sich knuddeln, lieben es gestreichelt zu werden...aber wenn sie hungrig sind, werden sie zum Raubtier. Da gibt es keine Freundschaft mehr." Sie schmunzelt. "Das ist so faszinierend...diese Mischung aus Pflanze und dem wilden Tier Aspekt...total spannend finde ich...quasi der Adrenalinkick des Gärtners." Maryama lacht. "Trotzdem werden sie es lieben, wenn du sie ein wenig verwöhnst und in meinem Schrank, wo ich die Blumen binde findest du immer einen Vorrat an Futter für sie...falls du mal in die Verlegenheit kommen solltest."
    Dankbar für diese Tipps schmunzelt Asante Maryama an: „Gut zu wissen …!“
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    „Wie kommst du mit deinen Planungen im Garten voran?“, hakt Asante jetzt interessiert weiter nach. Sie bleiben einen Moment vor der Halle stehen als er sich ihr mit dem Gesicht mehr zuwendet und in ihre meergrünen Augen schaut, während er eine Feststellung hinterherwirft: „Du hattest ja gesagt, du wolltest Ben deswegen treffen …“.

    Interessiert blickt sich Maryama um. Das ist also Asantes Welt jeden Tag. Schön, dass er sie mitnimmt und sie so ein wenig Teil haben kann daran. Die Sporthalle ist riesig...was da wohl alles möglich ist an Sportarten? Gerade will sie ihn fragen, als er ihr zuvorkommt.
     
    "Der Garten?" Sie strahlt ihn an, als er sich zu ihr dreht. "Ich hab tatsächlich mit Ben gesprochen und er könnte sich vorstellen mit mir zusammen einen Betrieb aufzubauen. Stell dir das mal vor!" Die Worte sprudeln nur so aus ihr heraus. "Wir werden uns in der nächsten Zeit nach einem Grundstück umsehen und wollen erstmal unsere Produkte auf dem Markt und auch weiterhin online verkaufen. Längerfristig soll daraus vielleicht sogar mehr werden...ein paar Tiere, Verkauf ab Hof..ein kleiner Laden eventuell...Beete zum selber pflücken..." Maryama sieht die roten Erdbeerfelder schon vor sich und kommt immer mehr ins Schwärmen. "Aber das ist alles Zukunftsmusik...erstmal fangen wir klein an." Sie lächelt. "Weißt du, dann muss ich nicht mehr alle Produkte in meinem Garten anbauen und ich kann es ganz gemütlich einrichten dort...das könnten wir beide ja dann vielleicht auch gemeinsam beraten...wie das aussehen kann...so eine Oase hinter meiner bescheidenen Hütte." Sie stellt sich auf die Zehenspitzen und küsst ihn sanft. "Bestimmt hast du da kreative Ideen...für lauschige Plätzchen." fügt sie mit einem kleinen, schelmischen Lächeln an.
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    Das Herz klopft Asante gerade ein bisschen bis zum Hals wie sie da so von ‚vielleicht auch gemeinsam beraten‘ für ‚lauschige Plätzchen‘ in ihrem Garten spricht und ihn so zärtlich dabei küsst. Es klingt danach, dass es wirklich was Ernsteres werden kann zwischen ihm und Maryama …, wird ihm gerade klar und er ist froh, dass er so … zurückhaltend war, nach dem Festival … bei den Kommilitoninnen. Maryama ist so begeisterungsfähig bei vielem und ihrem Garen im Besonderen. Das gefällt Asante so sehr an ihr. Er erwidert ihren Kuss leicht und bestätigt verschmitzt: „Oh ja, bei lauschigen Plätzchen kann ich sehr kreativ werden …!“ Und etwas ernster werdend fügt er an und sieht ihr intensiv in die Augen: „Das wäre sehr schön, wenn wir was gemeinsam gestalten könnten … in deinem Garten. Und wenn ihr Hilfe braucht, Ben und du, beim Schleppen, Tragen, Buddeln oder was auch immer, … ich bin da! Eure Ideen klingen einfach wunderbar. Das wird sicher eine ganz feine Sache.“

    Maryama schmunzelt nochmal bei Asantes Antwort zu den lauschigen Plätzen im Garten und meint: "Na, das klingt doch vielversprechend." Sie ergreift wieder seine Hand und schlendert mit ihm weiter. "Ja, das kann wirklich sein, dass wir dann jede helfende Hand gebrauchen können, wenn es soweit ist. Aber bis dahin ist ja noch etwas Zeit. Ben meinte, er wird auch in seinem eigenen Garten Sachen anbauen und ich schau mal so lange, was ich effizienter gestalten kann bei mir...bevor es dann irgendwann gemütlich werden darf hinterm Haus." Sie sieht sich weiter um. "Ich bin neugierig Asante, erzähl mir ein bisschen von deiner täglichen Welt hier am Campus." fordert sie ihn lächelnd auf.
     
    Gern möchte Asante Maryama mehr von seiner Welt zeigen und weist mit einer Hand auf das Gebäude neben sich. „Wir stehen hier übrigens vor der Sporthalle, wo ich natürlich die meiste Zeit des Tages an der Uni rumturne. Im Prinzip läuft hier alles Praktische an Studiengang von Aufwärm- bis Konditionstraining über Leichtathletik und alle möglichen Mannschaftssportarten. Vor allem Fußball Turniere werden an Wochenenden ausgetragen. Ich bin in der Schulmannschaft des Foxbury Instituts.“

    "Was? Du spielst auch Fußball?" Maryama ist erstaunt. "Ich hätte dich in der Basketballmannschaft vermutet, aber wahrscheinlich musst du so eine Art Allrounder sein, oder?" Sie überlegt und grinst dann ein bisschen. "Vielleicht machen wir mal ein Match ...Elani, Keito und ich gegen Lotta, Browneye und dich....ich mein, das muss reichen...immerhin bist du ein Profi. Takatuka kann Schiedsrichter sein und bekommt eine laute Trillerpfeife, das gefällt ihr bestimmt." Sie lacht leise bei der Vorstellung.

    „Du hast doch immer wieder köstliche Einfälle, Maryama …“ Asante bricht in heiteres Gelächter aus. Amüsiert zieht er sie leicht an der Hand zur nächsten Bank und denkt im Stillen: Blumen könnte ich ihr zu Füßen legen für so schelmischen Humor, niedliche Wildkatze. Laut sagt er: „Ja, ich muss mehr als eine Mannschaftssportart im Grundstudium trainieren. Komm setzen wir uns einen Moment, dann erzähl ich dir noch ein bisschen mehr dazu … Ich kann dir Karten besorgen, wenn du gerne mal zuschauen …“, hebt er gerade an als ein Servo sie anspricht.
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    Maryama zuckt zusammen als plötzlich die blecherne Stimme neben ihrem Ohr ertönt. „Äh, denk dir nichts dabei!“, flüstert Asante Maryama noch schnell zu. „Die sind hier normal. Irgendwann stelle ich dir auch mal richtige simlische Mitstudenten vor …“
    Maryama nickt, beide Brauen amüsiert hebend und verfolgt die Konversation zwischen Asante und dieser...Blechdose …
    „Hi, Ennox! Nein, nein, keine neue Sportstudentin. Gastvorlesung. Neue Aushänge? Da drüben bei den Vorlesungsräumen … Ja, ja man sieht sich!“, der Servo verzieht sich wieder und Asante nimmt schmunzelnd erneut Maryams Hand in die seine: „Wo waren wir stehen geblieben?“
    "Eigentlich bei Karten für ein Fußballspiel...aber jetzt würde mich interessieren wofür diese Roboter...sind es denn welche?...gut sind hier am Campus? Haben die irgendwelche Aufgaben?" Maryama ist immer noch leicht perplex.
     
    „Beeindruckend nicht?“, kann sich Asante ein Grinsen nicht verkneifen über Maryamas Erstaunen. „Servos sind wie Bots – kleinere einfachere Geräte - dienstbare Geister für Hausarbeit, Kochen, Putzen, Partystimmung, aber auch zum Teil Gartenarbeit, die hier von Studenten fachpraktisch hergestellt werden. Alles eine Frage der Programmierung, was die können sollen.“
    Heiter berichtet Asante weiter: „Servos entwickeln mit der Zeit auch Individualität und können nahezu alles, was wir auch können, außer … schwimmen – wegen der ganzen Elektrik. Dann gibt’s Schmorbraten, wenn die mit Wasser in Berührung kommen oder … lahme Ente, wenn ihnen der Saft ausgeht, also, der Strom.“ Schon wieder fettes Grinsen über diese Blechkanister seiner technisch orientierten Mitstudenten.

    „Und einige wie der Servo da eben studieren dann auch richtig auf dem Gelände. Ennox ist selber angehender Ingenieur und will sich eine Gefährtin bauen hörte ich ihn letztens nuscheln …“ Ein neckisches Lächeln huscht über Asantes Gesicht als er Maryama etwas näher zu sich heranzieht und sie auf die Wange küsst. „Ich hoffe ja mal nicht, dass du dich jetzt in Ennox verguckst. Ist schon ein ganz schön attraktives Kerlchen mit seiner geschmeidigen Chrom-Silhouette, nech! Und diese sanft knarrende Blechstimme … Kann ich dich vielleicht mit ein paar Fußball Karten aus seinen faszinierenden Fängen zurückgewinnen?“
     
    Lächelnd erwidert Maryama: „Also...Attraktivität ist es nicht grade was mich an Mr. Roboto fasziniert...eher was du grade über eventuelle Gartenarbeitsfähigkeiten gesagt hast. Ich meine...wenn der Betrieb mit Ben mal läuft, dann wäre so ein emsiger Helfer doch super...könnten wir unsere Zeit schon anderen Dingen widmen.“ Sie schmunzelt. „Eine Gefährtin will er? Gibt's dann irgendwann auch eine Truppe kleiner Blechdosen die er scheppernd hinter sich her zieht?“ Sie muss lachen bei der Vorstellung. „...und die dann irgendwann auch nützliche Gartenhelferlein werden...oh Mann, jetzt geht aber meine Fantasie mit mir durch.“
     
    Dieser Gedanke amüsiert Asante außerordentlich. Neckisch antwortet er der Fantasiereichen: „Na, das lass ich dir durchgehen …, die Fantasie. Geh ich glatt mit … Ich denke auch schon an den ganzen Blechsegen neun Monate später … Viele weitere Dosen Gartenhelferlein für dich. Was man mit der Zeit dann alles anfangen könnte, die man dadurch gewinnt …“ Leicht lässt er einen Arm über Maryamas Schulter gleiten.
    Sie kuschelt sich ein wenig an Asante und meint: “Kommen wir doch lieber wieder zu den Fußball Karten. Das wäre super. Wir könnten ja auch mal alle zusammenkommen und dich anfeuern. Lotta, Elani und ich...mit Fanclubbanner und so...“ schließt sie schmunzelnd.
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    „Japp! Ich müsste genug Fußball Karten für die ganze Truppe haben.“, freut sich Asante sehr über Maryamas Interesse. „Bis zu fünf Karten kann jeder von uns weiterreichen. Lad‘ ein, wen du vielleicht noch dabeihaben möchtest. Du bist nämlich gerade die erste Vorsitzende meines soeben gegründeten kleinen Fanclubs geworden. Gratulation! Ein sehr ehrenwerter Posten, dem allein diese Belohnung gebührt …“ Ehe sich Maryama versieht wird sie nicht belohnt, sondern beraubt als sich Asante stürmisch einen innigen Kuss von ihr stiehlt. Oh, hatte er vergessen zu sagen, dass er der Stürmer der Mannschaft ist? Frech grinst er sie an. Wie gut, dass sie sich schnell fassen und nüchterne Fragen nach Lebensplanung anschließen kann … Ja, Zukunftsperspektiven sollte man nicht ausklammern …
     
    „Was ich dich schon lange Mal fragen wollte, Asante.... was möchtest du denn nach deinem Studium arbeiten? Du hast dir doch sicher was gedacht, als du gerade Sport ausgewählt hast...außer, dass es dir Spaß macht.“ Interessiert schaut Maryama ihn an.
    Seine Hand streicht zärtlich von ihrer Schulter abwärts über ihren Arm während Asante wieder etwas ernster sein Zukunftsbild für Maryama entwirft: „Ich habe dir doch erzählt, dass ich Sani beim Militär war. Weißt du, ich rette lieber Menschen …“, als ihnen mit MG im Anschlag gegenüber stehen zu müssen … Einen ganz kurzen Moment verhärtet sich Asantes Gesichtsausdruck und die Augen blicken in eine unbekannte Ferne, bevor er sich wieder fängt und lächelnd der grünäugigen Nachbarin zuwendet. „Gesundheit ist also ein Thema für mir und gehört zum Sport dazu. Ich will kein Profisportler oder so etwas werden. Dafür wäre ich mit 26 Jahren auch schon viel zu alt. Ich will auch nicht immer reisen müssen - für Turniere oder so. Das musste ich beim Militär schon. Ständig andere Einsatzorte, nirgends kann man Fuß fassen. Ich meine, da bindet man sich auch nie …“ Er sieht Maryama vielsagend an. Ob sie das versteht? Sie ist doch auch herumgereist und versucht jetzt, ein Heim zu gründen ...
    „Ich möchte entweder in den Bereich Gesundheitsdienst oder Personal Trainer gehen oder … vielleicht sogar mal ein Fitnessstudio mit Wellnessoase eröffnen, wenn ich das Kapital zusammenbringe. Betriebswirtschaftliche Nebenfächer belege ich daher auch.“ Was sie wohl von solchen Plänen hält? Asante ist gespannt.
     
    Dass er nicht mehr dauernd unterwegs sein möchte hat Asante schon öfter erwähnt...Maryama versteht ihn gut. Ihr geht es ähnlich, es ist schön einen Platz zu haben an dem man Wurzeln schlagen kann und sich zuhause fühlen. Sie blickt Asante teilnahmsvoll an: "Wir sind zwei Reisende mit unterschiedlicher Vergangenheit, aber mit ähnlichen Wünschen für das jetzt und die kommende Zeit, das ist schön." Sie lächelt ihn an. "Fitnesscenter mit Wellnessoase klingt gut...und Ben und ich beliefern dich mit frischen Früchten und Gemüsen für die Smoothies, wie hört sich das an?"
     
    „Das hört sich wundervoll für mich an!“ Asantes Blick wird ganz warm, gleichzeitig bemerkt er, dass er langsam zum Abend hin hungrig wird … und er hat noch einen ganz anderen Plan zum Abschluss des Tages an der Uni im Sinn - etwas zur Erheiterung. Er hat da eine Wette laufen und … Maryama könnte dabei helfen. Sie wollte doch was übers Studentenleben erfahren … „Sag mal wie sieht’s mit Essbarem aus und hast du dein Strickzeug dabei, wie ich dich bat?“ grinst er breit und macht mal eben einen ziemlichen Themenschwenk.
     
    "Ich kann deinen Magen bis hierhin knurren hören...man könnte meinen Browneye säße unterm Tisch." lacht Maryama. "Da drüben hab ich doch einen Stand gesehen vorhin, gibt's da Essen?" Während sie wieder Hand in Hand losschlendern antwortet sie auf seine Frage. "Hm...ja, das Strickzeug ist im Rucksack mit ein paar Extraknäuel Wolle, wie gewünscht....nur glaub ich nicht dass wir gleich auf einer Bank sitzen werden wie zwei Rentner und eins rechts, eins links stricken ...oder doch?" Sie hebt amüsiert die Brauen und blickt neugierig zu Asante. Sie hat so eine Ahnung worum es gehen könnte, aber jetzt ist sie gespannt, ob sie richtig liegt.
     
    „Nooooooin, wo denkst du hin? Das ist hier ein Studienort und kein Seniorenheim. Natürlich wird das kein gemütliches Sockenstricken auf einer Bank.  So alt sind wir noch nicht. Abgesehen davon, hoffe ich doch sehr, dass wir auch nie zu alt werden für ein paar Späße … rechts und links.“  Ha, ha, noch verrät Asante nichts … Vorwitzig zwinkert er Maryama zu: „Gedulde dich noch ein bisschen. Zuerst mal etwas Magenfüllendes.“ Vor dem Stand bestellen beide ein paar Snacks und Getränke zum Mitnehmen. „Ich zeig dir noch das andere Uni-Institut. Hier Am Foxbury sind die Sportler, Biologen und Ingenieure. Drüben an der UBrite studieren die Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftler wie auch die kreativen Köpfe. Sieht alles etwas gediegener aus. Wirst sehen.“
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    Arm in Arm wandern sie über Brücken am historischen Stadtkern vorbei weiter zu graubackener Altehrwürdigkeit, während sich die Abendsonne langsam senkt. „Na, hab ich dir zu viel versprochen? Wie aus dem vorvorletzten Jahrhundert!“, kommentiert Asante frech die biedere Baukunst. „Hier finden auch meine Nebenfächer statt. Der Strand ist hier auch schöner, da können wir gemütlich unsere Snacks verspeisen.“ 
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    Asante führt Maryama zu einem aufgestauten Flusslauf mit hübschen Baumbewuchs. „Und? Wie gefällts dir? Manchmal gehen wir hier auch mittags schwimmen oder veranstalten Sandburgenbauwettbewerbe. Ständig finden Wetten und Kabbeleien zwischen den beiden Uni-Instituten statt …“ Asante zieht Maryama lachend mit zu sich hinunter in den Sand. Sie lässt sich lachend neben ihn in den Sand fallen.
     
    Während sie ihr Sandwich auswickelt, hakt Maryama nochmal nach: "Apropos Wetten....worum geht's denn da gleich...mit der Wolle? Jetzt rück schon raus mit der Sprache...die Geheimniskrämerei macht mich ganz hibbelig." Sie beißt herzhaft von ihrem Snack ab und schaut Asante erwartungsvoll an. Der beißt aber auch erstmal genüsslich in sein Sandwich. „Mhm, Schinken mit feinen Schnittlauchröllchen … Was hast du denn …?“, grinst er Maryama nur an und spannt noch ein bisschen auf die Folter … „Hei, hast noch gar nicht den Ausblick über den See bewundert … Was sagst dazu?“ Nochmal abbeißen und neckisch Kuss zu hauchen. Er hat Zeit … heißt das, Miss Ungeduld!
     
    Maryama grinst. "Du legst es wohl drauf an, umgarnt zu werden, bis du was sagst, hm?" Sie knufft ihn in die Seite. "Das würde aber dann so aussehen, dass ich dich mit meiner Wolle umwickle wie eine Raupe im Kokon und dann nochmal frage...und wehe es gibt keine Antwort." Sie grinst nochmal und ergibt sich.
    Amüsiert räumt Asante zuerst leicht anzüglich ein: „Heiß! Ganz heiße Spur. Mit Umwickeln hat es zu tun, aber nicht mich. Wobei ich mich gern von dir einwickeln ließe …“, oder auswickeln.

    Schmunzelnd schaut Maryama übers Wasser und erinnert sich dabei an einen Badetag vor noch gar nicht soo langer Zeit. "Weißt du, genau hier an diesem kleinen Strand war ich schon mal. Mit Lotta. Beim Baden. Wir haben hier im Gebüsch Browneye gefunden, er war verletzt und zusammen haben wir ihn dann zum Tierarzt gebracht." Sie beißt nochmal ab, kaut nachdenklich und blickt zu Asante. "Es ist schön wieder hier zu sein ...ist ein traumhaftes Plätzchen."
    Asante folgt ihrem nachdenklichen Blick. „Ach, du warst schon mal hier? Den kleinen Löwen habt ihr hier gefunden? Verletzt?“ Er schluckt seinen letzten Happen runter, knüllt Serviette und Papiertüte zu einem kleinen Ball und droppt den gekonnt in den nächsten Mülleimerkorb wie einen Basketball. Dann rückt er etwas näher heran und legt mitfühlend einen Arm um Maryamas Schulter: „Hat Browneye ein Glück, dass er von dir gefunden wurde … an diesem idyllischen Strand … der Wettgegner!“ Versonnen blickt er mit ihr über die im Abendlicht spiegelnde Wasserfläche. „Kannst du … eigentlich auch schnell laufen?“ Und schon grinst er wieder.
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    Überrascht wendet Maryama den Kopf und hebt die Brauen. Dann lacht sie. "Wenn's sein muss kann ich schon ziemlich flott sein." Als sie damals von zu Hause abgehauen war, gab es öfter mal Situationen in denen es wichtig war, dass man schneller war als der Verfolger...besonders wenn der eine Uniform trug. Sie schmunzelt. "Warum fragst du?" Aus ihrem Tonfall klingen Neugier und eine Spur Verwunderung.
     
    Nun lächelt Asante fein: „Ach weißt du … bei zwei Uni-Instituten am Ort mit unterschiedlichen Fachrichtungen wird so eine kleine Konkurrenz gepflegt zur ‚Förderung der jeweiligen Fakultätsidentität‘. Manche nehmen ‘s ernster, andere nicht. Auf jeden Fall … halten wir uns gegenseitig ein bisschen auf Trab. Das ist auch recht sportlich“ Er schmunzelt bei den gegenseitigen Streichen und Wetteinsätzen, die sie immer so planen. „Also, wenn es gelingt, irgendwas Lustiges und Neues mit der Fakultäts-Statue der Gegenseite anzustellen, ohne dass es bemerkt und unterbunden wird, gibt der Verlierer einen aus. Eigentlich immer ein guter Grund für geselliges Beisammensein. So wirst du mal ein paar meiner Kommilitonen kennenlernen … Unsere Statue wurde zuletzt mit Klopapier umwickelt. Stricken hatten wir noch nicht. Da kommst du jetzt in Spiel …“, freut sich Asante und ist gespannt, ob Maryama mitmacht.  „Wir sollten schon großmaschig stricken, damit es schnell geht und uns vor allem vor deren Uni-Maskottchen vorsehen. So ein grüner Drache …“

    "Na, da helf ich doch gerne bei der Identitätsfindung." lacht Maryama. Die Idee gefällt ihr. Viel zu lange keinen Blödsinn mehr gemacht. "Grobmaschig...hm..." Sie sieht sich um. "Wir könnten hier zwei kurze Stöcke mit glatter Rinde zurechtschneiden. Die sollten etwas dicker sein, dann geht das schnell. Du bist doch geschickt mit deinem Schnitzmesser...machst du das? Dann strick ich im Eilverfahren nachher...oder lieber jetzt, damit man' s nur noch überwerfen muss?" Sie hat noch keine rechte Vorstellung wie das genau vonstattengehen soll.
     
    Ein bisschen hinterhältig grinst Asante nun. „Etwas vorarbeiten können wir und die ‚Stricknadeln kann ich auch schnitzen. Aber …“, er hält kurz lächelnd inne, „… so einfach nur überwerfen und wegrennen ist nicht. Wir müssen mehr am Objekt umstricken. Sonst funktioniert es nicht und es muss ganz eingekleidet sein. Das ist die Wett-Regel und das ist ja auch der Kick dabei. Die Gefahr erwischt zu werden ist größer …“
     
    Vielleicht … hätte er das Folgende noch vorher erklären solle. Asante ist gespannt, wieviel Mut Maryama weiterhin beweisen wird und erklärt schmunzelnd weiter: „Ach ja, wenn wir auf frischer Tat ertappt werden … landen wir noch zusätzlich in voller Montur genau … in diesem Wasser. Das Maskottchen wird sofort Alarm schlagen und andere seiner Fakultät herbeirufen. Das kommt noch obendrauf … neben der Zeche in unserer Studentenkneipe, die du mitlatzen müsstest. So oder so, du wirst meine Mitstudenten noch kennenlernen …!“

    Mit amüsiertem Blick zückt Asante ganz gemütlich sein Jagdmesser und schnitzt die Stöcke für die anstehende ‚Handarbeit‘. Solche Späße beleben doch den Studienalltag und sind ein feines Training für die Wachsamkeit, die er nach Militärzeiten nie ganz ablegte.
     
    Lachend entgegnet Maryama: "Na, wenn das mal keine interessanten Optionen sind neue Leute kennen zu lernen. Werden wir ja sehen wie wir uns schlagen. Gute Vorbereitung und ein ausgeklügelter Schlachtplan wären die eine Variante...gute Vorbereitung und einfach drauf losstürmen, die andere. Du hast doch sicher Erfahrung mit guten Manövertaktiken?" Sie grinst und fängt an die Wolle in allen Stärken aus ihrem Rucksack zu kramen während sie auf Asantes Antwort wartet.
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    „Na klar, ausgeklügelte Strategie ...“, witzelt Asante. „Erst einmal wird die Umgebung inspiziert. Es sollte dunkle Nacht sein und es wird kein Licht gemacht. Wir wollen ja nicht erkannt werden, denn auch Profs können Ärger machen. Dann ans Objekt der Begierde anpirschen wie die Indianer – aber keine Sorge, du musst nicht wie beim Militär mit Ellbogen und Knien den Körper flach über den Boden robben …“ Er kann wiederum ein Grinsen nicht unterdrücken.  „Und dann … immer mit Blick zu allen Seiten … Stricken was das Zeug hält und schnell abhauen … Falls wir entdeckt werden … werden wir Haken schlagen müssen wie die Hasen …“ Asante lacht erheitert: „Der reinste Feldzug also!“

    Asante schnappt sich die selbst geschnitzten Stricknadeln, fängt unbeholfen an, sich bei Maryama das Maschenaufnehmen abzugucken … so dass ein kleines Häubchen entsteht. „Ok, das muss reichen … Dunkel genug ist auch. Jetzt los!“ Er schultert alle Sachen auf und hakt Maryama schmunzelnd unter bis zu einer Gebäudeecke an einem großen Platz: „Da drüben steht die Statue!“, flüstert er und sieht sich vorsichtig um. „Die Luft ist rein …“ Gemeinsam schleichen sie zur Platzmitte vor und verbergen sich erst einmal in der Hocke hinter dem bestrickend ehrwürdigen Objekt. Noch einmal beobachtet Asante wachsam den Platz. Über ihnen funkeln nur die Sterne und der Mond als einzige Lichtquelle. „Ok, dann ran ans Strickzeug!“, nur seine weißen Zähne blitzen kurz auf, was verrät, dass er schon wieder fett am Grinsen ist.
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    "Wollte ich dich nicht umgarnen?" Maryama kichert leise und stülpt Asante das kleine Häubchen über, dass er schon 'gestrickt' hat.
    Lächeln zieht er sie spielerisch an sich und küsst sie auf die Nasenspitze. "Dir steckt aber auch immer der Schalk im Nacken. Die Richtige zum Pferdestehlen ..."
    Die ganze Aktion beginnt, ihr richtig Spaß zu machen und sie wird leicht übermütig. "Okay, mach mir ne Räuberleiter. Ich kletter rauf und strick oben, wickel vielleicht auch ein wenig ...dann werf ich dir die Wolle und die 'Nadeln' runter und du machst unten weiter, während ich wieder runterklettere...und dann heisst's schnell sein." Sie schaut Asante verschwörerisch an und flüstert: "Einverstanden mit dem Plan?"

    Ohne viel Worte packt er sie grinsend einfach unter ... und hievt sie hoch: "Kein langes Diskutieren ... einfach machen.", flüstert er lachend, weil es ihm auch Gelegenheit gibt, die wohlgerundeten ... "Psssst!", kommt es auf einmal von ihm heiser: "Stillgehalten! Kein Ton!" Er verharrt in der plötzlich einsetzenden Stille ... Sekunden vergehen. Weiter hinten passieren einige Studenten, sehen sie im Dunkeln nicht. "Ok!", flüstert Asante wieder und hakt Maryamas Fuß unter, damit sie noch höher klettern kann. "Ich warte hier unten und geb' den Beobachtungsposten."
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    Maryama schmiegt sich eng an den kühlen Stein der Statue, hält die Luft an und beobachtet die Gruppe Studenten, die dann doch in eine andere Richtung schwenken. Im selben Moment spürt sie, wie Asante sie noch ein Stückchen höher schiebt. Maryam greift den Rand des Riesenbuches aus Stein, zieht sich hoch und bleibt oben in der Hocke. In Windeseile stülpt sie das Häubchen über eine Ecke, strickt im Eiltempo ein netzartiges Gebilde, das sich um den oberen Teil der Statue legen lässt, umwickelt noch eine Ecke ....als erneut ein paar Studenten in Sicht kommen. Offenbar sind sie betrunken und steuern singend und Bierflaschen schwenkend in ihre Richtung. Sofort wirft sie die Wolle zu Asante nach unten, hangelt sich geschwind hinterher und springt ihm schließlich vor die Füße. "Mach du weiter, ich lenk sie ab!" Maryama drückt ihm die Stöcke in die Hand und läuft in Richtung der Studenten, die gerade einen bekannten Rocksong anstimmen.

    Oh man, die Frau gibt jetzt auch noch den Köder zur Ablenkung, lacht Asante in sich hinein. Die werden Augen machen, wenn so eine grünäugige Schönheit plötzlich vor ihnen auftaucht und sie irgendwie wegzulocken versucht. Er ist gespannt, wie sie es anstellt.
    Während dessen müht er sich mit dem Strickzeug, verfängt sich leicht ... So viel zu Manöverstrategie. Das ist nicht sein übliches Gefechtszeug.  Gleichzeitig versucht Asante aber auch, ein wachsames Auge auf Maryama zu halten. Sollten die Trunkenbolde ungebührlich werden, gilt sein Augenmerk natürlich ihr und die Wette ist Nebensache ...
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    "We are the Champions, we are the Champions...no time for loser......!!!" schallt es durch die Nacht und Maryam steuert lachend die Truppe an. "Hey, hier steigt wohl noch ne Party? Gibt's was zu feiern? Ich feier mit!" Sie grinst den Anführer der Gruppe an, der ihr auch sofort die Flasche in die Hand drückt und vom Gejohle seiner Kumpels begleitet antwortet: "Klar wird gefeiert...auf geht's...mit Mädels feiert's sich noch besser!!" Er hakt sie unter und zieht sie Richtung Wohnheim mit. "...'cause we are the Champions my friend!" singt Maryam lauthals mit und wirft einen unauffälligen Blick in Richtung Asante. Cool, er ist emsig am Wickeln. Sie grinst und hakt noch einen der Truppe unter. "Wir haben heute die Foxbury Loser beim Basketball abgezogen ...Grund für ne Feier, oder!" jubelt ein anderer. "...no time for loser!" singen sie lauthals weiter.  ...dafür wickeln die euch heute Nacht mal ganz gechillt ein, schmunzelt Maryama in sich hinein, löst sich und hält den Jungs die Türe zum Wohnheim auf. Mit einer einladenden Handbewegung lotst sie die Mannschaft durch, lässt die schwere Tür zu fallen und rennt so schnell sie kann wieder zu Asante. "Wie sieht's aus? Kurz haben wir noch Zeit, bevor die vielleicht checken, dass ich weg bin und womöglich zu suchen anfangen." Sie lacht leise und etwas atemlos vom Spurt.
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    "Du bist ja eine richtig gewiefte kleine Taktikerin.", schmunzelt Asante. "Ich befördere dich zum General! Sehr gekonntes Manöver mit Feindberührung sogar. Hier brauche ich auch taktische Hilfe, ich verlier mehr Maschen als dass ich stricke." So langsam hat er sich immer mehr verheddert. Wenn er da nicht wieder rauskommt ... greift er zu seinem Jagdmesser. Jawoll. Aber irgendwie hat er geschafft, den Sockel schon etwas mehr zu umgarnen, nur steckt sein Fuß auch fest. Vergnügt lacht er Maryama an. "Rette mich ... "

    "Ähm..okay...ich seh schon, du wirst auch zum Strickkurs bei Elani angemeldet." leise kichernd 'entgarnt' sie Asantes Fuß und Teile des Beines. Als sie sich aufrichtet ist sie ihm plötzlich wieder sehr nahe. Aufregend nahe...das Prickeln was sie überläuft ist ganz sicher nicht nur der gemeinsamen nächtlichen Aktion geschuldet. Sie schmiegt sich kurz an und küsst ihn. "Ich glaube fast, ich bin dir ins Netzt gegangen.", neckt sie ihn zärtlich. Dann überreicht sei ihm die Hälfte der Wolle. "Du kannst von der einen Seite den Sockel umwickeln und ich stricke hier noch ein bisschen an meinem Netz." schmunzelt sie mit Herzklopfen. "Dann sollten wir uns eigentlich gleich aus dem Staub machen können, ist ja schon fast fertig."

    Sie schien einen Moment plötzlich sehr ... angeregt bei der 'Befreiungsaktion' ... Asantes Puls ist auch etwas beschleunigt nach dem Kuss und dem Satz. Irgendwie war das der Moment, wo plötzlich Augen kurz ineinander versinken und ... etwas ... mehr Bedeutung zu erlangen scheint. "Ich ... bin schon länger gefesselt. Nicht erst seit … heute Nacht.", wispert er heiser lachend in der Dunkelheit, streift ihr sanft mit dem Daumen über den Nacken als sie ihm die Wolle überreicht. "Ja, stricke nur an deinem Netz weiter ...", das mich umgarnt. Asantes Worte zaubern ein kleines, glückliches Lächeln auf Maryamas Lippen, während sie sich daran macht das Kunstwerk zu vollenden.
    Gerade wickelt sie die letzten Garnreste um den Fuß des Sockels, als Asante sie warnt, weil sich doch noch die Tür des Wohnheims öffnet: "Ich fürchte, du wirst vermisst! Lass die Stricknadeln einfach fallen...", raunt er ihr amüsiert zu. „Jetzt beginnt der sportliche Teil. Es gilt Fersengeld zu geben oder wir zahlen den Preis für heute Nacht. Ich hoffe, du hast noch genug Atem übrig ..." Es ist keiner der ihm bekannten Studenten dabei. Das Gegröle wird lauter, denn sie wurden entdeckt. Asante packt Maryama bei der Hand und sprintet mit ihr hurtig zum nächsten Schatten einer Gebäudeecke.
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    Dicht aneinander gedrängt spähen sie um die Ecke, um zu sehen was sich an der Statue tut. Maryama ist außer Atem, wird aber auch von unterdrücktem Kichern geschüttelt. "Findest du die Mission ist geglückt?" flüstert sie ihm leise ins Ohr. "Die Jungs von der UBrite scheinen es so zu sehen," stellt sie amüsiert fest.
    „Oh ja, die Aufgabe ist geglückt! Ich seh‘ schon wie sie sich ärgern!“, wispert Asante zufrieden zurück und drückt Maryama dankbar einen Kuss auf die samtige Wange. "Eine tolle Aktion!", ihr Kichern steckt ihn an und übermütig zieht er sie noch näher an sich, küsst sie stürmisch. "Der Lohn für den Mut und die Geschicklichkeit, die Kerle auch noch abzulenken.", grinst er. "Aber, glaub ja nicht, die geben sich so leicht geschlagen ...", gibt Asante sie wieder frei und späht aufmerksam rüber zu den Studenten. "Unterschätze sie nicht mal, wenn sie betrunken sind. Sie werden nach uns suchen ...", und tatsächlich fächert sich die Gruppe der Trunkenen wieder etwas ernüchterter auf und strömt Paarweise auf die dunklen Ecken zu, auch die ihre.
     
    Diesmal packt Asante Maryama um die Taille. Ach, macht das besonders Spaß heute Nacht! Er zieht sie an Schleichwegen entlang der steinernen Unibauten mit sich und an jeder Ecke müssen sie erneut aufpassen, nicht in einen Hinterhalt zu geraten. Asantes Nackenhaare sind leicht aufgestellt. Das hält die Sinne wach. Hoffentlich gelingt es ihnen, tatsächlich zu entwischen ... Er kann dabei nur weiter kichern. Ihn vergnügt dieses Spiel ... des Jagens und gejagt werden. Maryama scheinbar auch ...
     
    Als sie in einer sehr dunklen Ecke stehen, lugt Maryama vorsichtig um den Mauervorsprung und entdeckt gar nicht weit entfernt drei ihrer Verfolger. Offensichtlich haben sie sich in zwei Gruppen aufgeteilt. Sie flüstert Asante ins Ohr. "Jetzt gibt's den ältesten Trick der Welt." Flugs bückt sie sich und hebt zwei Steine vom Boden auf. Sie zielt und wirft den Ersten in ein Gebüsch in entgegengesetzter Richtung. Blätter rascheln vernehmbar und die Jungs wechseln die Richtung. "Das kam von da drüben!" hört man sie rufen. Maryama wirft den zweiten Stein, der in derselben Richtung eine Hausmauer streift und an einer Fensterbank abprallt. "Wir sind richtig, sie sind irgendwo da!" Das Grüppchen entfernt sich suchend von ihnen weg. "Jetzt schnell weiter weg." Sie nimmt Asantes Hand und saust leise und so schnell wie möglich in die Gegenrichtung los.
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    Als sie die nächste Brücke überqueren sind sie endlich außer Hörweite des Suchtrupps und Asante stoppt mitten im Lauf, lacht prustend los. "Diese Deppen. Der älteste Trick der Welt, ehrlich ... Sie sind eine wahre Strategin, Madame!", scherzt er mit Maryama, während er sie um die Taille packt und einfach aus Spaß an der Freude im Kreis herumwirbelt. "Wir haben gewonnen!", jubelt er laut und beginnt mit seiner tiefen wohltönenden Stimme erheitert zu singen. "We are the champions ... my friend!" Er setzt Maryama wieder ab ... lächelt sie fein an. "Jetzt wäre mir nach noch mehr Siegesgesang und ... ich bräuchte was zur Befeuchtung der Kehle. Was hältst du ... von ein bisschen Karaoke? Die Old Bar in Evergreen Habor hat so ein Gerät. Ist ein bisschen ‘ne Spelunke, aber zu so später Stunde ... noch geöffnet!"
     
    Lachend stimmt Maryama in Asantes Siegergesang ein. Dann lässt sie sich kurz seinen Vorschlag durch den Kopf gehen. "Karaoke? Cool...hab ich noch nie gemacht, aber schon viel davon gehört und gegen ein kühles Bier hätte ich auch üüüberhaupt nichts einzuwenden. Nach Evergreen Harbor wollte ich schon lange Mal reisen, hab da mal jemand kennen gelernt beim Angeln, der da wohnt...oder wohnte? Hab lange nichts gehört." Maryamas Gedanken schweifen zurück zu dem Tag an dem sie Yngwie getroffen hat. Schade, dass sie sich völlig aus den Augen verloren haben. "Ich wollte zwar immer tagsüber hin, aber besser nachts als gar nicht." Lächelnd hakt sie Asante unter. "Dann auf zur Bahn?"

    Ort: Evergreen Harbor Nr. 6 - Old Station Bar

    In der nächsten Bahn, die sie erwischen, stimmen sich herrlich rumalbernd schon mal gesanglich ein. Viele Sims sind nicht mehr unterwegs und sie stören kaum jemanden ... auch nicht ab und an mit einigen neckischen Küssen zur Begleitung der ‚Siegeszeremonie‘. Dort, wo sie dann aussteigen, wirkt es jedoch ein bisschen finster. "Keine Sorge, sieht etwas düsterer aus als es ist, aber sie haben hier tatsächlich Irish Ale. Ob du es glaubst oder nicht ... ich mag es." Asante nimmt Maryama bei der Hand, haucht ihr einen zarten Kuss in die Handfläche und zieht sie lächelnd in den Lichtkegel der Bar. "Nimmst du auch ein Ale?", fragt er noch vor der Bestellung als sie erstmal an der Theke Platz nehmen.

    "Hm...nachdem ich heute schon zu zwei Sachen ja gesagt hab, die ich noch nie gemacht hab...sage ich zu der Dritten auch nicht nein. Hab's noch nie getrunken, also...probier ich's." Sie gleitet auf den Barhocker und sieht sich um. Ganz gemütlich hier eigentlich. Hinten in der Ecke steht die Karaoke Maschine. Ihr Blick schweift durch die Bar. Nur wenig Gäste...gut...dann kann sie hemmungslos losschmettern nachher. Bei dem Gedanken entfährt ihr ein leises Kichern.
     
    Asante bestellt für sie beide und sie beobachten einen Moment wie frisch gezapft wird und die Gläser mit dem schäumenden dunklen Bier vor sie lachend ... hingeknallt werden. "Na, wieder eine Wette am Laufen, Asante? Du grinst so breit vor dich hin!" Oder wegen der Süßen neben ihm ..., amüsiert sich der etwas schmierige Barkeeper und lässt seinen Blick fast unmerklich einen Moment schweifen, bis ihn Asantes nachdrücklicher Gesichtsausdruck wieder ... 'geraderückt'. "Ja, wie meist, wenn wir hier spät auftauchen, oder, Fergus?", prostet Asante zwinkernd dem feisten Bartender zu. Gut, dass Maryama sich gerade umschaute ... "Hier dein Ale! Sehr würzig hier, finde ich. Bin gespannt wie es dir mundet." Asante nimmt einen tiefen Schluck von seinem ... "Aaaahhh, tut das gut. Kehle geölt und bereit ..." Fergus kennt das schon und schmunzelt. Hier kommen öfter mal Studenten vorbei, wenn alles andere schon zu ist.

    "Na, das sind ja Manieren!" Maryama hebt gespielt empört die Brauen, das Glas mit dem Ale noch erhoben. "Da haben wir gemeinsam die Herausforderung gemeistert und stoßen nicht mal darauf an?" Sie blickt ihm tief in die Augen. "Jetzt aber nochmal von vorn." Sie hält ihm schmunzelnd das Glas mit dem kühlen Getränk entgegen, schon ungeduldig endlich den Durst zu löschen...aber das muss jetzt noch sein.
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    Asante senkt sein Glas von seinen Lippen und erwidert lächelnd den intensiven Blick seines Gegenübers. Ein leichtes Messen …, mhm? „Entschuldige vielmals!“, haucht er ihr einen kurzen Kuss auf ihre Lippen und stößt sein Glas dann an ihrem an. „Ich bin untröstlich. Wie kann ich das nur wieder gut machen?", sein Lächeln vertieft sich, dass er ihr nun zuwirft. "Ich bin bereit, jedwede Wiedergutmachung zu leisten. Wohlan, probier' aber erstmal ..."
     
    "Gibt nix gut zu machen." Maryama grinst. "Einfach anstoßen und ...zisch." Sie stößt ebenfalls leicht ihr Glas gegen seines und genießt dann den ersten kühlen Schluck. "Mmmmh...ungewohnt aber nicht ohne." Sie trinkt nochmal. "Auf jeden Fall erfrischt es perfekt.“ Im Stillen überlegt sie, ob Asante vielleicht gar nicht so vertraut mit solchen Trinkgepflogenheiten wie dem Anstoßen vor dem ersten Schluck ist...er kommt ja schließlich aus einem ganz anderen Kulturkreis...andererseits trinkt er hier regelmäßig mit seinen Mitstudenten, also...hat er's wohl einfach vergessen. Sie lächelt ihm zu. "Wenn die Kehlen gut genug geölt sind, könnten wir eigentlich einen Song wagen, oder?"

    "Nun denn ...", erhebt sich der soeben 'erzogene' Asante schmunzelnd vom Barhocker und reicht Maryama eine Hand, "... nehmen wir die Gläser mit rüber." Scheint eine wichtige Geste hier zu sein in diesem Land, das Anstoßen. Muss er sich mal merken und den anderen kundtun. Das ahnt wahrscheinlich keiner in seiner Multikulti-Studentencommunity. Soll ja Keiner Anstoß nehmen, an diesen ... Ausländern …, lacht er etwas in sich hinein. Er stellt sein Glas einfach auf die Karaoke Maschine, … macht man in Kenia auch so, niemand achtet auf Wasserflecke oder so ein Zeug und Fergus schon mal eh nicht. Asante tickt ein wenig an das Mikrofon, um die Technik zu prüfen ... "Such du was aus, Maryama. Ich stimme schon bei allem mit ein und wenn ich den Text nicht kenne, brumme ich einfach mit!", lacht er vergnügt und bleibt wieder einen Moment fasziniert an diesen Meerschaumgrünen Augen haften, während er das Mikrofon etwas fester umklammert und nicht nur die Bässe der Lautsprecher wummern ...

    Maryama studiert neugierig das Programm und bleibt sofort an einer Band hängen... Das könnte doch spaßig werden. "Ready for Rock'n Roll?" fragt sie ins Mikro und guckt dabei Asante mit blitzenden Augen an. Sie drückt den Knopf an dem Karaokeapparat und die ersten Takte eines ihrer Lieblingssongs der Rolling Sims ertönen. Sie dreht sich zu Asante, wippt den Takt mit ihrem rechten Fuß und steigt ein:
    "I was born in a cross-fire hurricane
    And I howled at my ma in the driving rain
    But it's all right now, in fact, it's a gas
    But it's all right. I'm Jumpin' Jack Flash
    It's a gas! Gas! Gas....Wooooh!" Mit einer schnellen Drehung ist sie bei Asante und kickt ihn lachend mit der Hüfte an.

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    Der kickt fast etwas zu schwungvoll zurück und hält Maryama schnell an der anderen Hüftseite umfasst, damit sie nicht durch die Gegend fliegt. Asante ist recht ausgelassener Stimmung und stimmt nun in den Refrain mit ein. So textsicher wie Maryama ist er nicht und brummt tatsächlich ein wenig mehr als dass er singt. Aber "Uhhhhhh ..." und "Yeaaaahhh ..." geht immer als Backgroundsänger, wenn dann auch noch die Moves stimmen. Er räkelt sich tänzerisch und schmollt ein wenig mit den Lippen à la Jagger, während er Maryama mit amourösen Blicken bedenkt. Ist wirklich nuuuur die Karaoke-Rolle ... I've got the moves like Jagger ...
     
    Maryama singt weiter und schmachtet Asante gespielt ein wenig an, wie ein echter Stones Fan wohl Mick mit Blicken bedacht hätte.  ...er macht ihm ganz gut Konkurrenz, denkt sie anerkennend und umtanzt ihn hüftschwingend. Seine Blicke bringen sie leicht durcheinander, so dass für ein paar Zeilen mehr UUhhs und Aaaahs zu hören sind, bevor sie mit Herzklopfen wieder in den Text findet. "But it's all right, I'm Jumpin' Jack Flash It's a gas, gas, gas!" schließt sie und wirbelt das Mikro einmal herum, bevor sie Asante umarmt und begeistert küsst. "Du bist echt ein Allrounder in Sachen Musik, Mr. Jagger." schmunzelt sie. "Such du noch einen Song aus."
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    Sanft küsst er sie zurück. Sie ist so wunderschön ... "Schau mal, das Lied vom Festival, das dir so gut gefällt ..." Er streicht ihr zart eine Haarlocke aus der Stirn, die Augen weiter in ihre versenkt. Dann wendet er das Gesicht ab, um die Taste für "Can't Fight This Feeling" zu drücken. Er kämpft ja gar nicht dagegen an ... Mit etwas rauher Stimme stimmt er den Song an, während seine Augen wieder auf Maryama ruhen.
    "I can't fight this feeling any longer
    And yet I'm still afraid to let it flow
    What started out as friendship has grown stronger
    I only wish I had the strength to let it show."
     
    Maryama bekommt ein ganz flaues Gefühl im Magen als die ersten Töne erklingen. Er hat sich erinnert an ihren Tanz auf dem Festival...wie schön. ...jetzt habe ich glaube ich die Stärke die Gefühle zuzulassen. Sie erwidert seinen Blick, versinkt in den dunklen Spiegeln und ergänzt mit all ihren Gefühlen in der Stimme: "You give my life direction, you make everything so clear..." Es ist als ob der Text einen Schleier in ihrem Inneren wegwischt.
    "You're a candle in the window
    On a cold, dark winter's night
    And I'm getting closer than I ever thought I might".  Sie lächelt ihn zärtlich an und wiegt sich weiter zu der schönen Melodie, das spärliche Publikum und die Umgebung vergessend. Da sind seine Augen und sein Lächeln, mehr braucht sie nicht.
     
    Asante muss kurz schlucken und gerät ins Stocken als er die Vibration in ihrer Stimme, die tief in ihm etwas anklingen lässt, mehr spürt als hört. Er kann die Augen nicht mehr abwenden als er unaufhörlich näher an sie heranrückt und sie liebevoll in den freien Arm nimmt, währen er noch das Mikrofon hält und versucht, weiter zu singen. Als der letzte Ton endet, legt er das Teil endlich weg, umarmt Maryama mit beiden Armen sanft wie fest zugleich und senkt seine Lippen auf ihre zu einem leidenschaftlichen Kuss, der ihn selber außer Atem bringt. "Gehen wir heim?", wispert er ihr leise ins Ohr, während sein Herzschlag laut in seinen eigenen hämmert. Das hört sie bestimmt, oder?
     
    Für einen Moment steht die Zeit still als der Song verklingt und die Luft knistert und flirrt förmlich vor Energie, bevor Asante sie küsst. Maryama lässt sich fallen, genießt den Augenblick und löst sich genauso atemlos wie er aus der Umarmung. Sie nickt nur lächelnd auf seine Frage hin, in stillem Einvernehmen. Worte sind in diesem Moment überflüssig.
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    ~~~~~~~~~~~~

    Ort: Brindleton Bay Nr.7 - Yvonnes Erbe

    Der Mond taucht die beiden Zelte in Maryamas Garten in sein fahles Licht, als sie mit Asante dort ankommt. Grillen zirpen und sie kann schon ein wenig Tau durch ihre Sandalen spüren. Es ist ein wunderschönes Szenario und Maryama geht das Herz auf bei diesem nächtlichen Zauber. Schnell zieht sie die Schuhe aus und geht barfuß weiter, den Arm locker um Asantes Taille gelegt. Sie kann seine Wärme durch das Hemd spüren, fühlt das Spiel seiner Muskeln beim Gehen unter dem dünnen Stoff.
    Und Asante ist fast benommen vor Glück über ihre warme weiche Anschmiegsamkeit und ihr Vertrauen, dass sie ihm entgegenbringt. Im Gehen streift er schon die Schuhe von den Füßen und lässt sie achtlos im feuchten Gras liegen als sie ihn so eng auf dem Weg zu den Zelten umfasst. Egal, wenn Browneye das Leder morgen früh zum Frühstück zerkaut ... Asante ist das so nebensächlich. Er hat gerade nur noch zärtliche Gedanken für Maryama. Nicht anderes hat mehr Platz.
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    Das Herz klopft Maryama bis zum Hals, als sie bei den Zelten ankommen. ...soll ich das jetzt wirklich wagen?... "Das war ein wunderbarer Abend...ich möchte keine Minute davon missen." Sie umfängt Asante jetzt ganz, nähert sich seinen Lippen, spürt wieder das elektrisierende Knistern und wispert. "...genau so wenig wie dich... für den Rest der Nacht." Ihre Lippen finden seine und ...

    … bei ihm dringt kein anderes Gefühl mehr durch, nur ... ein gewisses Herzrasen als sich ihre Lippen erneut auf aufregende Weise begegnen und er vernimmt, dass sie ihn nicht mehr missen möchte ... Und Asante versteht ... Diese Nacht werden sie zusammen sein ...
    🔮 Nie nich‘ CC oder Mods ins Spiel integriert 😁, Caches immer hübsch fein geleert, Spiel allzu oft repariert, Benutzerordner neu kreiert, stets neues Spiel ausprobiert. 🔮
    🌺 HERLAND 📜 Vorgeschichte im [RPG] DAS GROSSE SIMS 4 RPG 📜 WiWo-News - D a s Windenburger Wochenblatt 🌺
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  • simscat2simscat2 Member
    bearbeitet August 2021
    Ort: Oasis Springs, Haushalt Töpfer
    Charaktere: Chip/Denize/Denize' Vater
    Geschichtsstrang: Geburtstagsüberraschungen


    Frisch geduscht, packt Chip in seinem Zimmer alles zusammen für den Abend mit Denize. Er wünscht sich nicht zum ersten Mal, er hätte Blaze' Fähigkeit, immer alles auf dem Schirm zu haben und auch an jede Kleinigkeit zu denken. Leider ist ihm selbst das nicht gegeben und im Moment ist er einfach nur nervös. Bald ist es soweit Denize für die Geburtstagsüberraschung abzuholen. Hoffentlich klappt das alles so wie er es sich vorgenommen hat. Ein letzter Blick durchs Zimmer...das Feuerzeug, fast vergessen. Schnell lässt er es in der Hosentasche verschwinden. Wie gern würde er jetzt ein paar Mal an der Bong ziehen um runter zu kommen, aber das geht nicht. Stoned bei ihr auftauchen..heute? Unmöglich. Er atmet einmal tief durch, schultert den Rucksack und kontrolliert, ob vor seinem Zimmer alles ruhig ist. Er kann den Fernseher im Wohnzimmer hören und während er die Treppe nach unten schleicht, die knarrende Stufe überspringend,hört er seine Mutter mit einer Pralinenschachtel rascheln, begleitet von Bertls Schnarchen. Das bedeutet sie schaut eine Liebesschnulze und wird sicher nichts um sich herum wahrnehmen. Leise verlässt er das Haus durch die Hintertür und macht sich auf nach...


    Willow Creek...

    Denize sitzt in ihrem Zimmer und ordnet die letzten Notizen in den Abschlussball-Ordner ein der irgendwie dicker geworden ist als erwartet. Aber Ordnung ist wichtig um den Überblick zu bewahren. Für heute ist sie jedenfalls durch damit. Sie lehnt sich zurück und seufzt. Bald ist es geschafft und wenn alles so läuft wie geplant dann... ein leises, hartes Geräusch lenkt ihre Aufmerksamkeit auf ihr Fenster. Was war das?

    Vorsichtig peilt Chip das Fenster an, dass er an dem Tag , als er sie nach der Nacht im Geisterhaus heimbegleitet hat, als ihres identifiziert hat. Er könnte ihr jetzt eine Nachricht mit dem Handy schicken, dass er da ist, aber die Variante mit Kieselstein an ihr Fenster gefällt ihm deutlich besser. Gut, es brennt Licht, sie hält sich also auch dort auf. Chip bückt sich, wirft grinsend ein Steinchen an die Scheibe und fühlt sich dabei wie der Hauptdarsteller in einem klassischen Teeniemovie. Gespannt wartet er auf Resonanz.

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    Denize steht auf und geht zu ihrem Fenster. Es ist dunkel draußen und sie kann nicht durch das Glas sehen solange bei ihr im Zimmer Licht brennt. Ein zweites Geräusch. Jemand wirft etwas dagegen. Das ist bestimmt Adrian. Grinsend schiebt sie den Vorhang bei Seite und öffnet das Fenster. Sie streckt den Kopf hinaus und erkennt den Jungen in ihrem Vorgarten. "Ich komme sofort." ruft sie halb flüsternd zu ihm hinab und kann nicht aufhören zu grinsen. Sie schließt das Fenster und geht hinab am Wohnzimmer vorbei wo ihr Vater noch sitzt. Nach ihrer Jacke greifend und in die Schuhe schlüpfend, sagt sie fast beiläufig. "Ich geh nochmal raus." - "Es ist schon spät?" entgegnet ihr Vater und dreht sich zu ihr um. "Ich weiß, bis später, hab dich lieb." Ihr Vater sieht ihr nach: "Mach nicht zu la....-." Die Tür fällt schon ins Schloss und Denize schließt ihre Jacke. Als sie aufsieht, grinst sie Chip an. "Wohin gehts?"

    Mit klopfendem Herzen sieht Chip sie aus der Tür kommen. Sie ist tatsächlich da. Er könnte sich jetzt in den Arm kneifen , aber womöglich entpuppt sich das Ganze dann als Fata Morgana. Stattdessen grinst er zurück, nimmt mutig ihre Hand und antwortet im Losgehen:" In den Park hier in Willow."

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    eine Weile später im Magnolienblütenpark, Willow Creek


    Perfekt. Es ist dunkel und um diese Zeit ist heute nicht einmal ein Spaziergänger auf der letzten Runde mit seinem Hund unterwegs. Über ihnen funkeln die Sterne . Die Nacht ist klar und Chip schickt einen Dank gen Himmel, an wen auch immer, dass das Wetter so schön war heute und die Temperatur immer noch entsprechend angenehm. "Da drüben ist ein schönes Plätzchen." Er zeigt auf ein Stück Wiese nahe beim See. Hier ist das Wasser nicht so tief am Rand und es gibt einen Steg. Dort angekommen breitet Chip die mitgebrachte Decke aus, deutet darauf und sagt schmunzelnd:"Ladies first." Hoffentlich merkt sie nicht wie aufgeregt er ist.

    Denize vertraut Chip. Auch am Festival hat er immer versucht auf sie aufzupassen. Sie denkt nicht weiter darüber nach was sie hier tun, sondern genießt den Abend, die frische Luft und ein bisschen auch wie hibbelig er sich benimmt. Morgen ist ihr Geburtstag und irgendwas hat er bestimmt ausgeheckt. Lächelnd nimmt sie auf der Decke platz und sieht zu ihm auf.

    Chip nimmt den Rucksack ab und setzt sich zu Denize. Während er die vorbereiteten Sachen heraus holt wirft er heimlich einen Blick auf sein Handy. Die Zeit passt, noch eine knappe halbe Stunde bis Mitternacht. "Okay, ich garantiere für nichts." Er öffnet die Dose mit den selbstgemachten Pfannkuchen und stellt sie auf die Decke. Dann folgen die kleinen Küchlein, die seine Mom schon für den Schulball vorbereitet hat. Die paar, die jetzt fehlen, werden kaum auffallen...hofft er wenigstens. "Ich hoffe du hast Hunger? Die sind mein Erstlingswerk und du hast die Ehre zu probieren. Schmecken auch kalt sehr lecker." Chip zeigt auf die Spinatpfannkuchen und grinst. Er selbst hat jedenfalls nen Bärenhunger, die Kocherei hat länger gedauert als gedacht und er hat seit mittags nichts mehr gegessen. Zu guter Letzt zieht er noch eine Flasche Sekt aus dem Rucksack, halbtrocken. Er weiß noch vom Festival, dass die süßeren Sachen ihr besser geschmeckt haben.

    Aufmerksam schaut Denize zu wie Chip ein kleines Picknick veranstaltet. "Aw, das hast du extra für mich gemacht?" Sie lächelt erstaunt. Das Abend essen ist schon eine Weile her und sie kostet gern was Adrian für ihren Geburtstag speziell hergestellt hat. "Mein Pa macht auch gern kalte Küche." sie kichert, während sie daran denkt dass das eher daran liegt weil er sich in der Menge immer verschätzt. "Das ist wirklich süss von dir Adrian." lächelt sie und nimmt von den dargebotenen Gaben. "Mh...." als sie von einem der Pfannkuchen abbeißt, hält sie kurz inne, dann muss sie plötzlich lachen. Sie muss 'süß' wohl zurücknehmen.

    Denize freut sich und sein Essen kommt an. Das versetzt Chip in Hochstimmung während er am Verschluss der Sektflasche hantiert. An ihren Vater wollte er sie allerdings nicht erinnern, aber was soll's. Die Flasche ist wohl im Rucksack etwas unsanft geschüttelt worden, jedenfalls spürt Chip plötzlich den Korken kommen und kann gerade noch Richtung See zielen, bevor der Verschluss mit einem lauten Knall davon schießt. Eine Sektfontäne ergießt sich über einen Teil der Decke und Chip muss lachen. "Sch...das war nicht der Plan!" er hält den Sekt etwas auf Abstand , bis sich das Ganze etwas beruhigt hat. "Darf ich zu dir ins Trockene?" fragt er und rückt ohne eine Antwort abzuwarten etwas zu ihr auf.

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    Chip stellt die Flasche auf die Decke und greift selbst nach einem Pfannkuchen. Er liebt die Dinger, zumindest wenn seine Mom sie macht. Nach dem ersten Bissen stockt ihm der Atem. Verdammt...er hat's gewusst...die blöde Sache mit der Prise Salz...wie peinlich. Dann schaut er zu Denize, die lacht und spürt wie sie ihn damit ansteckt...wie so oft. "Oh Mann...und DAS war auch nicht der Plan." lacht er prustend mit. Dann nimmt er ihr das misslungene Kunstwerk ab, legt es zusammen mit seinem eigenen in die Dose zurück und schiebt die Küchlein seiner Mom in die Mitte. "Ich glaub damit sind wir auf der sicheren Seite." sagt er noch immer leise lachend. "Aber was wir jetzt auf jeden Fall brauchen können ist ein Schluck davon." Er hebt die Sektflasche leicht an, schaut ihr in die Augen und prostet ihr zu: "Auf dich, die wunderschöne Nacht und dass ich endlich wieder mit dir Zeit verbringen kann." Dann reicht er ihr die Flasche.

    Denize nimmt lächelnd die Flasche entgegen. "Direkt aus der Flasche?" fragt sie überflüssigerweise. Sie war mit ihm an einem Festival und die Antwort ist wohl klar. Sie wünschte sie könnte die Frage ungeschehen machen und beantwortet sie selbst. "Okay!" Sie hebt die Flasche an die Lippen, und kippt ein wenig des sprudelnden Getränks in ihren Mund. Gar nicht einfach die schwere Flasche mit einer Hand aber sie weigert sich zwei Hände zu nehmen wie ein Kleinkind. Sie reicht die Flasche zurück. Als sie 'wieder Zeit verbringen' hört, würde sie gern nachfragen ob er sich endlich mit Sullivan vertragen hat, doch scheint ihr hier nicht der Richtige Ort dafür zu sein. "Danke dass du dir solche Mühe machst." sie weiß das sehr zu schätzen. Ihr wurde schon früh gelehrt was alles nicht selbstverständlich ist und Adrians Geste hier für ihren Geburtstag der in ein paar Minuten anbricht, ist es jedenfalls nicht. "Wirklich." sie lächelt verlegen.

    Chip trinkt ebenfalls , ohne den Blick von ihr zu wenden.Fürchterliches Zeug, aber was soll's?
    Hey, ich freu mich , dass du da bist.“ Er lächelt sie versonnen an. „Hier mit dir zu sitzen ist mein Geschenk und das ...“ er weist auf die Wolldecke und die Speisen darauf. „...hat nix mit Mühe zu tun.“ antwortet er ihr zärtlich und bemerkt ihre Verlegenheit. Sie ist unglaublich süß und er würde gerne...ein Blick auf sein Handy, dass neben dem Rucksack liegt, erinnert ihn daran, dass es noch was vor hat. Zeit zu handeln.
    Er steht auf, geht hinter Denize in die Hocke und verdrängt für den Augenblick die Gefühle, die ihre betörende Nähe auslöst. Seine Hände auf ihren Schultern, den Kopf leicht nach vorne gebeugt, fragt Chip sie leise, den Mund nahe an ihrem Ohr: „Du hast gesagt, du vertraust mir, oder? Dann mach jetzt die Augen zu und erst wenn ich wieder da bin und sage, du darfst gucken, öffnest du sie wieder? Schummeln ist nicht erlaubt.“
    Vorsichtig legt er ihr seine Hände über die Augen, schmunzelt leicht und steht dann auf um etwas aus seinem Rucksack zu kramen.

    Ein leichter angenehmer Schauer überkommt Denize als sie ihn in ihr Ohr wispern hört. Was ist jetzt? Ehe sie sich versieht hält er ihr die Augen zu und sie schließt ihre darunter. Sie muss kichern, behält die Lider unten und wartet gespannt.

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    Chip vergewissert sich, dass Denize nicht guckt und holt eine Plastiktüte aus seinem Rucksack. Dann geht er leise zum Steg, zieht sein Feuerzeug aus der Tasche und geht in die Hocke. Jetzt heißt es schnell sein, er will sie ja nicht ewig warten lassen. Er packt die erste Schwimmkerze aus, zündet sie an, beugt sich vom Steg Richtung Wasseroberfläche und lässt sie mit einem kleinen Schubs ins Wasser gleiten. Die zweite und dritte folgen, das klappt besser als gedacht. Chip hatte schon befürchtet ins Wasser gehen zu müssen, aber der Steg ist das Beste was ihm passieren konnte. Eine nach der anderen gleiten die kleinen Lämpchen ins Wasser und als alle siebzehn schwimmen, ist Chip überrascht welche Wirkung das auf dem nächtlichen See entfaltet. Festlich und geheimnisvoll zugleich. Er freut sich, geht schnell zum Platz zurück , knüllt die leere Tüte in den Rucksack - das Handy zeigt vier Minuten nach Mitternacht,- und geht vorsichtig zu Denize, die immer noch die Augen geschlossen hat. Diesmal setzt er sich vorsichtig hinter sie auf die Decke,streckt die Beine seitlich aus und nimmt ihr behutsam die Hände von den Augen. Er umfängt sie, schmiegt sich an ihren Rücken und während sein Herz zum zerspringen klopft, raunt er ihr leise ins Ohr:" Du darfst gucken. Happy Birthday."

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    Denize öffnet die Augen und eine Welle der Überraschung lässt sie geräuschvoll die Luft einsaugen. "Wow," haucht sie als sie die Lichter auf dem See schwimmen sieht. Sie kann die Augen gar nicht abwenden. "Das ist wunderschön." Sie dreht den Oberkörper zu ihm herum damit sie ihn ansehen kann. Sie hätte sich keine schönere Überraschung vorstellen können. Mit roten Wangen lächelt sie Chip an. "Vielen Dank." flüstert sie, abgelenkt von seinem intensiven Blick.

    Als Denize plötzlich den Kopf dreht und ihn ansieht, glaubt er zu sehen, wie sich die Sterne in ihren Augen spiegeln. Alle Geräusche der Sommernacht werden langsam ausgeblendet, nur ihre Nähe , ihr Duft, ihr Mund bleiben in seinem Bewusstsein. "Ja, das ist wirklich wunderschön," flüstert Chip, seine Lippen den ihren nähernd.

    Was für ein verrückter Moment. Sie muss lächeln als Chips Mund aus ihrem Blickwinkel tritt, sie die Augen schließt und sie Chips Lippen mit einem explodierenden Feuerwerk im Bauch berührt. Ein Gefühl welches sie so noch nicht kannte.Sie kann nicht aufhören zu lächeln während sie sich ein wenig zaghaft bewegt, Adrians Lippen nur sanft berührt aber sich ganz dem kribbelnden Gefühl hingibt.

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    Für Chip ist es eine Erlösung endlich ihre Lippen zu spüren, sie küssen zu dürfen. Er fühlt, wie sie ihm leicht entgegen kommt und küsst sie sanft und zärtlich, versinkt in der Berührung und küsst einfach weiter, bis er sich atemlos und glücklich irgendwann von ihr löst. "Ist das ein Traum?" fragt er sie leise mit belegter Stimme. "Wenn nicht, dann mach ich jetzt was, wovon ich schon so lange träume." Er rückt minimal von ihr ab, löst die Spange , die ihr üppiges Haar oben am Kopf zusammen hält und vergräbt seine Hände in der weichen Fülle, die sich über ihre Schultern ergießt. Noch einmal finden seine Lippen ihre. "Du machst mich sehr glücklich hier heute Nacht, weißt du das?" murmelt er ihr dann, sein Gesicht in ihrer Haarpracht vergrabend, ins Ohr.

    Denize sagt nichts, legt eine Hand auf seine Brust und hält sich an seinem Shirt fest. Sie genießt die langsam aber sicher wilder werdenden Küsse, und wird sich der Erfahrung die diese Lippen haben erst kurz darauf bewusst. Sie versucht sich seinem Tempo anzupassen bis ihr Bauchgefühl und die Vernunft die dort inne wohnen sagen es ist genug. Sanft löst sie sich und er weicht zu ihrem Ohr aus. Er raunt ihr die Worte ins Ohr die sie noch einmal lächeln lassen. Denize schaut ihm in die Augen. Sie möchte etwas sagen, findet aber nicht die richtigen Worte. "Ich bin auch sehr glücklich grade..." dass sie sich für plump hält, lässt sie sich nicht anmerken. Mehr als ein bisschen für bestimmte Jungs geschwärmt hat sie bisher nicht. Es ist doch ganz anders wenn einem ein solcher Moment wirklich passiert, als wenn er nur in der Fantasie stattfindet.

    Das alles fühlt sich unglaublich intensiv und gleichzeitig surreal an. Chip hat sich so oft vorgestellt, wie es ein würde, wenn...und jetzt ist es so und er wünscht sich diese Nacht wäre endlos...er müsste nie wieder in eine andere Realität eintauchen als diese. Er passt sich ihrem Rücken an, der sich jetzt an seine Brust schmiegt und hält sie einfach im Arm. Glücklich...gelöst...frei innerlich. Es ist besser einfach den Moment zu genießen, bevor er sich noch irgendwie vergisst und sie zu etwas drängt, was sie nicht möchte. Er hat gespürt, dass das eben für sie neu wahr, wie sie sich ihm erst langsam geöffnet hat. Um so mehr hat er dann ihre Hingabe genossen. Chip ist sich nicht sicher, ob das ihr erster Kuss war, aber wenn...dann ist auch das was ganz Besonderes. Irgendwann wird er sie fragen, aber nicht jetzt.
    Chip streichelt zärtlich ihre Schläfe, fährt ihr durchs Haar, während sie beide auf die im Wasser treibenden Lichter schauen. Schließlich sagt er leise:"Ich fände es schön, wenn wir noch ganz viele solcher Momente zusammen hätten."

    Denize lehnt sich an, spürt die sanfte Berührung Adrians. Ihre Hand fährt über sein Bein welches er rechts an ihr vorbei streckt. Sie fühlt sich auf Wolke 7. Sie will ihm gern zustimmen. Denkt weder an Nadine noch an das was sonst jemand über sie denken könnte. "Das wäre wirklich schön." erwidert sie ohne zu wissen, dass hinter seinen Worten viel mehr steckt als sie ahnt.

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    Chip kann das Kribbeln, das ihre Berührung an seinem Bein auslöst, bis in den Nacken hoch spüren. Er räuspert sich und küsst sie aufs Haar. Wie soll er jetzt sagen, was ihn bewegt, was er eigentlich wissen will. Sein Herz klopft schon wieder wild in seiner Brust, wahrscheinlich kann sie das auch spüren. "Heißt das, du würdest wirklich mit mir zusammen sein wollen? Nicht nur ab und zu für ein paar schöne Momente...oder in deiner... Geburtstagsnacht?" Er hält den Atem an, während er gleichzeitig ihre Schläfe küsst. Sterben wäre in diesem Moment auch eine Option, dann würde er alles Schöne mitnehmen und bräuchte nicht warten was jetzt passiert.

    "Ach so du meinst...." Denize lacht verlegen und wird ein wenig angespannt. Das geht alles irgendwie recht schnell. Oder ist das nur weil sie gar nicht so recht weiß wie das alles abläuft. Was sie im Fernsehen sieht muss ja nicht der Realität entsprechen. Sie beschließt auf ihren Bauch zu hören. Sie muss sich wohlfühlen, sagt sie sich, alles andere hat keinen Sinn.

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    Sie rückt von Chip ab und dreht sich um. Im Schneidersitz betrachtete sie ihn. Das Gesicht nur schwach beleuchtet von den Laternen und dem Licht auf dem Wasser. "Also..." sie weiß gar nicht wie sie das sagen soll. "Ich mag dich echt super gerne." Sie entscheidet kein 'aber' hintan zu hängen. "Ich würd dich gern noch etwas besser kennen lernen, also.. weißt du..?" Ein wenig schämt sie sich dafür die Stimmung kaputt zu machen und das ganze fühlt sich extrem nach Ausrede und Flucht an.. aber sie findet keine bessere Erklärung für ihr aktuelles Gefühl. "Ist das jetzt blöd von mir?"

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    Ganz langsam versucht Chip wieder Luft zu holen, obwohl er am liebsten wie ein Fisch auf dem Trockenen danach geschnappt hätte. Das ist nicht das, was er sich erhofft hat, aber trotzdem, besser kennen lernen heißt Zeit zusammen verbringen und darum geht es ja im Grunde auch ihm. Und! Es war kein klares Nein, es ist also noch alles offen. Vielleicht war er wirklich zu schnell. Er ist es nicht gewohnt überhaupt über so ernsthafte Gefühle oder Wünsche zu sprechen. Bisher hat er noch nie das Bedürfnis gehabt mit einer seiner Eroberungen länger zusammen zu sein. Die waren auch erfahrener und er brauchte nicht so behutsam sein... es war immer klar, was beide wollten. Das hier ist absolutes Neuland für ihn und er fühlt sich wohl gar nicht viel weniger unsicher als sie. Lächelnd streicht er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht, hebt ihr Kinn etwas an und küsst sie kurz ganz sanft . Dann schaut er sie an und sagt:" Nein, das ist überhaupt nicht blöd, ich kann mir nicht Schöneres vorstellen, als dass wir uns besser kennen lernen." Er wird kurz nachdenklich. "Ich glaub der Abend heute hat mich ziemlich durcheinander gewirbelt, auf total schöne Weise...meinen Kopf glaub ich auch." Er schmunzelt und greift nach der Sektflasche. "Ist dir eigentlich aufgefallen, dass wir noch gar nicht auf dich und deinem Geburtstag getrunken haben? " Er hebt die Flasche an. "Auf das schönste Geburtstagskind ever !" er setzt die Flasche an und nicht ganz so schnell wieder ab, wie beim letzten Mal trinken. Kurz hat er das Gefühl das Getränk jetzt exen zu müssen, stoppt sich aber und reicht den Sekt Denize nochmal.

    Denize setzt ein Lächeln auf. Sie ist erleichtert. Sie sieht ihm beim Trinken zu, nimmt anschließend die Flasche. "Auf den schönsten Geburtstag." sie trinkt, etwas zaghafter. Sie würde lieber aus einem Glas trinken stellt sie fest. "Danke dass du nicht böse bist. Ich verbringe gern Zeit mit dir." Sie schaut ihn an und lächelt, dann wandert ihr Blick zum Himmel. Es wird spät und morgen ist noch ein Schultag. Der letzte vor dem Semesterende.

    ---

    Auf dem nach Nachhauseweg, halten sie Händchen. Die Nacht ist so klar, dass man die Sterne sehen kann. Das liebt Denize an Willow Creek. Es ist nicht so hell in dieser Gegend, so dass man noch all die funkelnden Lichter am Himmel zählen kann. "Du.." ihr fällt das Gespräch im Park ein. "habt ihr euch wieder vertragen können? Du und Sullivan?" Sie horcht in sich hinein und fragt sich wie wichtig es ihr ist, sich mit Blaze gut zu verstehen, wenn sie und Chip zusammen wären. Es wäre schön, wenn sie auch mit Chips bestem Freund wieder einigermaßen auskommen könnte. So wie vor der fraglichen Nacht vor einem Jahr.. Wenigstens sträubt sich Nadine jetzt nicht mehr gegen die Vorstellung sie zusammen mit Chip zu sehen.

    Chip, der gerade ganz andere Gedanken im Kopf hat, schaut sie an und nickt. "Ja, wir haben...geredet." ...und gesprayt schickt er innerlich nach. "Ich denke es ist soweit wieder alles okay." Er schaut in den Himmel und dann irgendwo in die Ferne. "Klar kann man sowas nicht ungeschehen machen, aber ich denke es passt wieder." Dann lächelt er kurz. "Er weiß auch, dass ich weiß...das von euch beiden."

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    Ein wenig verlegen fragt Denize: "Stört es ihn das wir uns... gut verstehen?" Sie merkt dass das alles fast so klingt als wäre ihr wichtiger was Blaze denkt, als das was sie will, oder Chip. Aber eigentlich geht es ihr nur darum Stress zu vermeiden. Sie hat sich immer bemüht freundlich und fair zu sein. Zu allen. Damit sie Freundlichkeit und Fairness zurück bekommt. Ihre Oma hat ihr beigebracht, man erntet was man sät. "Also versteh mich nicht falsch. Ich will nur nicht wieder Grund für einen Streit sein.... Sowas tut mir auch weh..."

    Chip bleibt stehen und umarmt sie fest. "Man weiß nie so ganz genau was Blaze denkt, aber als sein bester Freund sag ich jetzt einfach mal, er akzeptiert ...meine Gefühle für dich." Er versenkt seinen Blick in ihren und ergänzt. "... oder auch unsere Gefühle für einander. Nichts soll dich verletzen, was mit ihm oder mir zu tun hat." Dann lächelt er verschwörerisch. "Aber lassen wir mal Blaze kurz beiseite...eine Überraschung gibt's noch für dich."Chip setzt sich wieder in Bewegung, behält dabei aber seinen Arm um ihre Taille. Ihr nahe zu sein ist ihm grade sehr wichtig. "Dafür müssen wir...hier entlang." Einen kleinen Haken schlagend, biegt Chip ab und schlendert dann in Richtung Häuser und Stadt weiter.

    Denize lässt die Gefühle unkommentiert. Kommt Zeit kommt Rat, denkt sie sich. Sie lässt sich mitziehen. "Nicht zu lange, ich hab wirklich viel zu tun morgen." Einen Ball zu organisieren ist nicht ohne. Sie würde gern die Gedanken daran und die Verantwortung ablegen können, so wie Adrian das immer macht, aber das geht nicht. "Was willst du mir zeigen?"

    "Wir sind gleich da."Chip beschleunigt seine Schritte , biegt nochmal ab und bleibt vor einer Wand stehen, die von einem bunten Bild dominiert wird. "Ich hoffe es gefällt dir." Chip ist sich nicht sicher, ob er gleich eine Standpauke kassieren wird oder ob Denize sich freut. Ihm gefällt' s jedenfalls , als er sein Kunstwerk wieder betrachtet. Er hatte kaum Zeit es zu beurteilen, weil er ziemlich lang dafür gebraucht hat und dann gleich nach Hause musste. Er ist gespannt, wie ihre Reaktion ausfallen wird.

    Vandalismus versus eine unfassbar liebe Geste. "Das ist...?" Denize betrachtet das Bild. Es dauert eine ganze Weile bis sie weiter spricht, weil sie ständig etwas Neues in dem Bild entdeckt. Sie mustert das D in der unteren rechten Ecke. Sie hat doch selbst gesagt das Jungs sich albern verhalten wenn sie ein Mädchen mögen. Und sie hatte Nadine immer ein wenig belächelt als diese Herzchen in ihr Schulheft gemalt hatte. Sie dreht sich zu Chip um und grinst. Sie fühlt sich gestärkt durch Chips Gefühle zu ihr. "Du bist verrückt." sagt sie amüsiert, stellt sich auf die Zehenspitzen, legt die Hände an sein Gesicht und küsst ihn.

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    Wow, das kommt jetzt überraschend, aber Chip kann sich seinerseits auch ein Grinsen nicht verkneifen als er sich wieder von ihr löst. "Ja, vielleicht...aber ich glaub das bist du, die mich verrückt macht." Er lacht, nimmt ihre Hand und sagt mit einem letzten Blick auf das Bild. "Wir sollten öfter mal hier spazieren gehen in nächster Zeit...nach dem rechten sehen. Wehe einer vergreift sich hier an dem Werk...dann mach ich sofort ein Neues."

    "Es ist super schön. Danke." Denize freut sich. So lange die Bilder etwas darstellen und nicht nur die Wände verkrackeln, mag sie diese Art von Kunst. Sie kennt auch ein paar Bilder die Chip mit Blaze gesprayt hat. die beiden haben wirklich ein Händchen dafür. "Ich hätte dich fragen sollen ob du das Bühnenbild machst." sagt sie unbedacht, dann fällt ihr ein das Chip gar nicht bei Madame Fouché in Kunst ist und sie deshalb zuerst an Blaze gedacht hatte.

    Wenn das mal kein dickes Kompliment ist. Chip drückt sie nochmal und entgegnet dann grinsend:
    "Lass den mal machen, das wird cool. Hat er schon Beschäftigung, schadet gar nichts so ein bisschen soziales Engagement." Er wüsste wirklich zu gern, was seinen Freund dazu gebracht hat ihr diese Zusage zu machen.

    ~~~~~~~~~~~~~

    Bei ihr zu Hause angekommen stellt Denize sich vor ihn hin, die Hände verlegen hinter dem Rücken. "Das war ein schöner Abend... und Geburtstagspicknick." sagt sie. "Danke, Adrian." sie tritt auf ihn zu und küsst ihn diesmal einfach nur auf die Wange. "Bis Morgen." haucht sie. Sie denkt darüber nach noch mehr zu sagen, doch das ist nicht nötig. Lächelnd sieht sie ihn nochmal von unten herauf an, dann dreht sie sich fast schon widerwillig um und geht zum Haus, wo sie sich nochmal umdreht, ehe sie die Tür öffnet und dahinter verschwindet.


    Chip hat definitiv ein Déjà-vu Erlebnis. Genauso war das auch in der Geisternacht gewesen, nur waren da die Zeichen deutlich weniger günstig. Er kann sich nicht von der Stelle rühren, auch nicht als schon das "Klick" der Haustüre zu hören ist. Seine Füße scheinen wie angewurzelt und gleichzeitig würden sie gerne hinter ihr her gehen ...einfach weiter bei ihr sein.

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    Irgendwann reißt er sich los und macht sich auf den Heimweg...immer noch glücklich und erfüllt von diesem Gefühl in seinem Inneren, dass er schon jahrelang nicht mehr gespürt hat. Pulsierendes Leben.

    (in Zusammenarbeit mit @Ripzha )
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  • Ort: Irgendwo auf dem Lande bei … ‚Ferien auf dem Bauernhof‘
    Charaktere: Lotta
    Geschichtsstrang: Lotta auf dem Lande


    Am nächsten Tag ist Lotta früh auf den Beinen. Die Morgendämmerung ist noch nicht mal angebrochen.  Merlin hat seine Nachricht erhalten, dass sie doch noch über Nacht geblieben sind. Heute müssen sie dann aber wirklich zurück. Morgen stehen diese Wohltätigkeitsgala und der Schulball an …
    Und mehr will Lotta Merlin auch nicht zumuten. Morgen sollte sie wieder bei der Ernte zuhause mit anpacken. Aber sie will ja auch neues Saatgut von diesem Gehöft mitbringen.
     
    Als erstes macht sich Lotta an die Beete dieser Riesenpflanzen. Woher kommt bloß das ganze Unkraut über Nacht? Sie hat ganz schön zu asten, zu zupfen und am Löwenzahn zerren … Eigentlich schade, ist das auch lecker als Salat. Aber die Salatköpfe brauchen Luft, um zu wachsen und zu gedeihen. Lotta ist gespannt auf das Ernteergebnis.
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    Bei den Kürbissen muss sie unwillkürlich an ein Märchen denken … Wenn sie es nur richtig anstellt, könnten die wohl gigantisch werden und sie sich eine Kutsche draus schnitzen … grinst sie fröhlich bei der Arbeit vor sich hin.
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    Die hochrankenden Auberginen erinnern eher an Jack und die Riesenbohne, die bis in den Himmel hinaufreichte. Eingekocht ist das Gemüse wirklich lecker. Lotta hat gestern Abend auch noch an dem Gläschen für Takatuka genascht. Ob Phil auch Marmeladen und Eingewecktes gefallen würde? Und Käse neben dem frischgefangenen Fisch? Auf der Ladefläche des Lasters vom Wanderzirkus ist noch immer viel Platz für Auslieferungen … Lotta muss unbedingt mal mit Phil sprechen. Merlin wird sicher dabei sein wollen.
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    Ob Merlin auch beim Käsemachen oder Einkochen mithilft? Das wird mehr Zeit erfordern als bisher, aber Lotta ist bereit, hart für das Familieneinkommen zu arbeiten, um sich und Takatuka voran zu bringen.
    Merlin … kann ganz gut kochen hat Lotta mitbekommen. Er hat öfter für Takatuka mittags noch was zubereitet, bevor er abfuhr … in der Zeit … als Lotta … etwas … ‚ausfiel‘ … mit Freund Alkohol.
    Verlegen senkt sie den Kopf über dem Gemüsebeet. Zupfen, zupfen, zupfen, rechts, links, rechts, links … Das soll ihr nie wieder passieren, dass sie ihre Tochter so vernachlässigt …
    Ob heute Takatukas tatsächlicher Geburtstag ist? Sie wurde an einem Abend geboren … * Ping! Klirr!*
     
    … … … … … … ?
    Lotta hält im Zupfen inne …
     
    Wo … kommt denn dieses Bild auf einmal her … aus dem dunklen großen Loch, das Malecantus mit seinem Fluch riss? Mindestens zehn Jahre Erinnerungen ihres noch jungen Lebens fehlen ihr doch seitdem irgendwo zwischen … zwölf und zweiundzwanzig!

    War ich denn allein bei der Geburt gewesen? Ohne den Vater meines Kindes? Ein voller runder Mond hatte zum Fenster hereingeschienen als sich ihr ein letzter Schrei entrang und das kleine Wunder das fahle Licht der Welt erblickte. Das Wunder, dass sich heute Takatuka nennt … wie die verlorene Insel. Dieses Bild hat Lotta auf einmal vor Augen … so wie kürzlich auf dem Festival … ihren Vater, der Käpt’n wie er sie warnend getroffen in den Meeresfluten versank … beim Erklimmen des letzten Schiffes auf ihrer Flucht vom Eiland …
     
    Es nützt nichts, die Erinnerung an Takatukas Geburt wird nicht vollständig und es gibt noch viel zu tun an diesem Tag, die Hände dürfen nicht untätig sein. Der Rotschopf macht sich kopfschüttelnd weiter an die Ernte der Riesengewächse. Oh, ist die Ausbeute fein. Schokobeeren gibt es auch, nur Blau- und Himbeere sind noch nicht so weit. Lotta ist ganz stolz auf ihr Werk. Sauber und gepflegt sehen die Beete aus und sie beginnt, für die nächsten Reisenden dieser Unterkunft erneut Früchte auszusäen. Die werden sich auch freuen, wenn sie reiche Ernte einfahren können ... Ihre Gedanken schweifen dabei ab, durchsieben wieder Erinnerungen und Bilder im Kopf …
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    … Böser Wolf scheint wie diese Feldfrüchte auch einer alten Mär entsprungen. Woher kannte sie seinen Namen … als er sie fand … an den Gestaden vor ihrem jetzigen Haus? Es hat mit … roten Kappen zu tun in der alten Fabel ... Lottas Grübeleien führen zu keinem Ergebnis. Sie wendet sich Schulter zuckend dem Hühnerstall als nächstes zu, nachdem an den Beeten alles verrichtet ist.
     
    Bin ich nicht doch ein Eier Dieb? Ein Rotfuchs? Lotta grinst in die Dunkelheit hinein. Aber wie soll man sonst Kuchen backen oder … Eieromelette zubereiten? Und so ein Frühstücksei an Sonntagen … Lautlos zwackt sie ein Ei nach dem anderen ab, die befruchteten lässt sie liegen. Als kleine Wiedergutmachung streut sie besonders leckeres Körnerfutter aus.
    Mhm, wie würde ich wohl reagieren, wenn man mir mein Kind nähme …? Lotta erinnert sich an ihre Schandtat, als sie genau dieses einst befürchtete, dass sie Takatuka an Familie Garcia verlöre. Leise schleicht sie mit ihrem Diebesgut von etwas schlechtem Gewissen Alma wie den Hühnern gegenüber geplagt von hinnen.
    Unsinnigen Gedanken wie auch den Widersprüchlichkeiten des Lebens ist ja zuweilen so schwer zu entrinnen.
    Und ist doch nur … für einen Kuchen zum Geburtstag für Takatuka, na und … ein Ei Benedikt zum Frühstück ...
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    Es wird endlich hell und ein kleiner Hase stellt sich Lotta in den Weg, geradewegs einem Erdloch entsprungen und … bettelt … nicht um Geld oder ’ne Mark … sondern fragt, ob sie wieder mit leeren Händen dastehe.
    Oh, das spricht sich wohl hier schnell rum in der Häschengemeinde … Lotta wird dafür sorgen, immer genug in der Kittelschürze mit sich rumzutragen und bald kann sie ihnen ja auch noch was Warmes für die langen Ohren stricken … Zum Glück hat sie den Salat gerade geerntet: „Lieber Hase, schau, was ich habe!“, beugt Lotta sich zu dem kleinen Kuscheltier runter. Sie sollte es sich hier mit keinem der Tiere verderben. Gar nicht so leicht, wenn man bedenkt, dass sich manche spinnefeind sind wie Fuchs und Hühner.
    Lottas Geschenk wird erst beschnuppert und dann dankbar angenommen.
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    Auch die Kuh will versorgt sein. Lotta macht sich ans Ausmisten des Stalles. Oh, das hätte ich wohl schon gestern Abend machen sollen und auch … Futter nachlegen. Ganz schön viel zu tun für mich … so allein, neben Kind.
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    Die Kuh wirkt dann auch etwas ungehalten beim Morgengespräch. Takatuka und Wolf sind mittlerweile auch schon wach und stromern über den Hof. „Ja, ja Kind, bin ja bald soweit mit dem Frühstück, sorge nur noch für deine Morgenmilch.“ Lotta kommt langsam ins Schwitzen, alles zur rechten Zeit erledigt zu bekommen, fahrig macht sie sich ans Melken und bekommt gleich die Quittung … Der Milcheimer kippt um. „Oh, oh weh! Das tut leid!“, seufzt sie verzagt und entschuldigend zur Kuh. „Pass besser auf!“, raunt die nur und wedelt Lotta einmal ihren Schweif durchs Gesicht. „Kommt nicht wieder vor. Ich bin vorsichtig!“, versichert Lotta eilfertig und macht sich an einen neuen Versuch … der auch gelingt. Jetzt aber hurtig an des Kindes Frühstück und eine … Geburtstagstorte.
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    Doch eines findet Lotta nicht im Haus. Es gibt kein Mehl und keinen Zucker. Schokoladensirup könnte sie als Ersatz zwar für die Süße einkochen, aber wo kein Getreide ist …
    Körnerfutter für die Tiere ist auf diesem Hof reichlich vorhanden, aber Mehl - sieht sie auf einer Gästeinformation – muss sie irgendwoher erst liefern lassen, ansonsten gibt es nur den Farmertrag zum Kochen, Braten und Brauen. Tut mir so leid, Takatuka, dass ich dir keine Torte backen kann, aber beim nächsten Geburtstag denke ich bestimmt zeitig dran …
    Vielleicht ist das Kind … mit etwas Schokosirup zufrieden? Lotta macht sich zumindest daran, die Schokobeeren aufzukochen. Ob man mal dran naschen kann? So … wie bei Kuchenteig? Ist nur etwas … heiß.
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    Mhm, Takatuka bekommt einfach ein Becherchen aus Milch mit Sirup. So schmeckt es wenigsten nach etwas Besonderem – nach einem Kakao. Alles Liebe zum Geburtstag, mein Kind!
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    Viel Zeit für Feierlichkeit bleibt bei so einem Hof nicht. Draußen vorm Küchenfenster beobachtet Lotta gerade wieder erneuten Käferbefall an den heute früh frisch ausgesäten Pflanzen. Hier geht alles so schnell, so wundersam zu auf diesem Hof … Geschwind wetzt sie wieder in den Garten mit einer kleinen Sprühkanone leichter Seifenlauge bewaffnet. „Ich werde euch Mores lehren. Läsa lusen av någon!“, wettert sie, während sie anlegt und zielt.
     
    Der Wolf sieht erheitert zu. Er mag Lotta in Fahrt … Schwedisch reden hörte er sie selten …, damals nur ab und wann mit ihrem Vater, dem Käpt’n - sonst nie wieder seit ihrer Ankunft an den Ufern von San Myshuno. Er musste aber auch oft daheim zur Aufsicht bei Takatuka bleiben, wenn Lotta in der Welt unterwegs ist. Seit es Hannah und José zur Betreuung gibt und seit … dieser ‚Stichling‘ Terence ihr zusetzt, bleibt Böser aber auch mehr an Lottas Seite wie auf dem Festival. Wie wird es wohl sein, wenn dieser Garten voller Kinder für Takatuka startet? Wo wird mein Platz künftig sein?
    Und was wird der neugierige Magier wohl noch erfahren, der in Lottas Küche herumturnt und mich zu ergründen versucht? Ja ja, da nützen nicht mal 850 Jahre Lebenserfahrung, die ich spüren kann! Du bist alt! Sehr alt …, Malecantus! Aber die, die mich wieder erweckten sind älter und mächtiger als du! Ein Wolf kann nicht grinsen, also merkt Lotta nichts von Bösers fantastischen Gedankenspiel. Die Käfer fordern ihre ganze Aufmerksamkeit. „Da, und da … ich geb’s euch! Gratis!“, schießt sie eine neue Salve seifiger Lauge ab.
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    In der Grünfläche des Hofes schaufelt sich ein weiteres Häschen freie Bahn an die Erdoberfläche und kreuzt geradewegs Takatukas Weg. Wie ist die Kleine erfreut, vor allem, dass man mit allen Tieren hier plaudern kann. Das schult ihre Mundart formidabel. Nur der Wolf kann nicht reden, obwohl … Takatuka beobachtet für ihr Alter ihre Umgebung schon sehr genau, ist schon recht eigenständig unterwegs …
    Wenn auch sprachlich noch nicht alles so raus will, begreift sie doch schon mehr als ihr kleiner Mund so sagen kann. Es sieht für die lütte Dame so aus … als wenn er … mit den Hühnern redet …, wenn auch die wohl mehr schwätzen und gackern als er … Der Wolf wirkt daneben ein bisschen … wortkarg … im Gegensatz zu diesem niedlichen plappernden Häschen. Ach ist das süß! Takatuka beugt sich zum Streicheln nieder. „Ohrn krauln? Bitteee schön!“ Die kleinen Händchen streichen über das Köpfchen des flauschigen Tieres. „Bau au?“ Ch ist aber auch wirklich für ein Kleinkind schwer auszusprechen - nicht nur für Madame Fouché. Aber Hauptsache, man versteht sich. Das kleine Fellbündel wirft sich auf den Rücken und gibt den Bauch frei.
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    Der Mittag bricht so langsam an, Lotta hat Haus und Hof versorgt und genug Erntematerial ergattert. Gerne würde sie noch etwas die Gegend vor Abreise durchstreifen. Noch hat Merlin nicht gemeckert und gemeutert - keine Nachricht auf dem Phon. Vielleicht hat er aber auch gespürt, dass Lotta etwas Zeit für sich und das Kind brauchte, … vielleicht. Sie hofft es jedenfalls. Lotta richtet noch geschwind etwas für Wolf und Kind zum Mittag und für zwischendurch her … falls es doch etwas länger dauern sollte. Böser soll bei Takatuka bleiben - sie will ihrem Töchterchen nicht wieder zu viel Strapazen bereiten so wie gestern.
    Noch einmal möcht‘ sie den Weiher erkunden und auch nach den Vöglein unten im Tal schauen, mit ihnen erneut singen … Und wer weiß, was es noch drunten in den Niederungen zu entdecken gilt … Beschwingt schnitzt sie sich eine Angelrute und macht sich auf den Weg. „Bis später, mein Kind. Macht mir keine Schande und achtet auch fein auf die Hühner, dass kein Fuchs sich listig heranschleicht, mein lieber Wolf.“, winkt sie den beiden fröhlich zum Abschied zu.
     
    Ja ja, das machen wir schon, denkt sich der Isegrim und kreuzt seine Blicke mit Reinecke Fuchs, der gerade erscheint, während Takatuka ein paar Meter weiter einen weiteren Meister der Lampe beglückt. Ein entzückendes schneeweißes Häschen ist aus dem Boden gekrabbelt und zieht alle Aufmerksamkeit des Kindes auf sich, während achterlich der Rotfuchs hinter dessen Rücken vorbeischleicht, Richtung Hühnerstall. Zum Schein trottet der Wolf als ‚Wachhund‘ gemächlich hinterher. Hei, es ist ein kleines Raubtier, das essen muss. Wenn ich mir schon jedes Huhn hier versagen soll, kann wenigstens der Fuchs eine kleine Freude haben … Ein Ei mehr oder weniger … Geflissentlich schaut der Wolf etwas weg, währen sich der kleine Dieb seinen räuberischen Lohn ‚abholt‘. Hauptsache die dummen Hühner merken nicht, dass der Graupelz nicht so wachte wie er sollte …
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    Gemütlich trabt Böser gerade ins Gehege, als er den kleinen rotbuschigen Schweif auf der Flucht vor ein paar aufgebrachten Hähnen und Hennen um die Ecke flitzen sieht. Ein Küken von einem Huhn - ein Winzling sozusagen - stellt sich dem Wolf in den Weg und … ein paar unbequeme Fragen: „Wo warst du, als der Eier Dieb im Hühnerstall einbrach und mir eines meiner Geschwister nahm, hä?! Soll ich’s Lotta sagen, dass du nicht auf uns aufgepasst hast?“ Etwas zerknirscht blickt Böser ganz lieblich auf mal zu diesem kleinen mutigen Daunentierchen hinunter. „Äh, wie, was? War was los?“ Besser mal ganz ahnungslos tun.
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    Den Rest des Tages lässt sich der Wolf dann auch wieder ganz ehrerbietig von den Hühnern auf dem Kopf herum tanzen … im wahrsten Sinne des Wortes. Vorwitzig erprobt eines wie schon am Vortag erneut den Can Can an ihm, … es entbrennt ein regelrechter Hahnenkampf unter den Hennen um des Wolfes Gunst. Wenn sie wüssten wie schnuppe ihm das ist, welche das Rennen macht …
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    Am Flusslauf noch nah beim Haus legt Lotta derweil ihren ersten Zwischenstopp ein und wirft die unter den Arm geklemmte Angelroute nun geschickt mit Schwung aus. „Petri Heil!“, versucht sie erwartungsfreudig auf gutes Angelglück die Fischlein anzulocken und ‚erntet‘ als erstes eine riesige Menge Tang beziehungsweise Entenflott. „Salat aus dem Garten habe ich schon!“, lacht sie und wirft das Grünzeug zurück in den kleinen aufgestauten Teich. Bald darauf ist Petrus ihr wieder hold und sie zieht ein gigantisches Ding an Land … aus Holz. „Nein, dich schleppe ich jetzt nicht mit!“ Auch dieser ‚Fang‘ landet wieder im See. Der dritte Versuch lässt Lotta eine Schatzkiste bergen … „Harr, harr!“, fällt ihr dazu lauthals ein und sie kneift ein Auge breit grinsend zusammen …
    Moment, woher kommt das denn? Dieses Bild … … … …?
    Lotta zuckt leichthin mit den Schultern. Stammt wohl aus einem der Piratenfilme, für die ich manchmal die Fechtszenen double …
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    So recht will wohl keiner der Fische hier beißen. Lotta rammt die Angelroute aufrecht fest in die Erde und hüpft heiter den Berg talwärts hinunter zu den Singvögelein von gestern. Vielleicht sind die ihr gewogener …
     

    Und tatsächlich sie wird schon erwartet und freudig in höchsten Tönen begrüßt.
    Lotta stimmt mit ein und findet wieder zu alten schwedischen Weisen, die so herrlich dazu klingen und erschallen. Sie spürt gar nicht wie die Zeit vor lauter Jubilieren zerfließt und die Sonne sich immer weiter dem Abend und dem Mond zuneigt …
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    Oh, der Tag ist schon um? Wir müssen uns doch noch auf die Heimfahrt machen … Sooo lange wollte ich doch gar nicht bleiben … Halb verzaubert kann sie sich kaum lösen.
     
    Wie Lotta plötzlich die zunehmende Dunkelheit wahrnimmt will sie eigentlich zuerst zum Hof zurückkehren und Wolf und Kind abholen, doch … eine etwas entfernter gelegene Ruine im Mondenschein nimmt ihren Blick gefangen.


    Wie eine Motte magisch angezogen vom Licht wandert sie bedächtig drauf zu bis sie zum Fuß einer Treppe gelangt und ihre Augen etwas sehen, was sie kaum glauben kann … während eine blutrote Corona den Mond umgibt.
    Wie kommt der Wolf hierher? Wo ist Takatuka? Wer ist das … in der glänzenden Rüstung?
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    Die beiden Gestalten oben am Torbogen scheinen Lotta nicht zu bemerken. Don El Artichocke blickt verwundert zu dem Tier zu seinen Füßen hinunter. Träumt er wieder? Wo ist er hier? Er beugt sich zum Wolf hinunter - dem Wesen seiner unruhigen Nächte - der sich winselnd zu seinen Füßen windet und streichelt ihm über das Haupt: „Bist du … Delia? Wie … kann ich helfen? Soll ich … von meinen Träumen … berichten, soll ich schreiben?“ Der absonderliche Zeitungsverleger ist ratlos, was von ihm erwartet wird …
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    Eine merkwürdige Schwäche wie auch fürchterliche Erkenntnis zwingen Lotta in die Knie. Um diese Stunde wurdest du geboren, Takatuka mein KindEs ist … tatsächlich dein Geburtstag!! Du warst dabei, Delia! Nur mir nanntest du deinen wahren Namen … Dieses eine Mal! Und dann … nie wieder! Er war … nicht mal in der Nähe! Dein Vater, mein Kind! Wie … hatten wir … dich sonst nur ... genannt, Delia, werte Freundin?


    Es will Lotta nicht gleich einfallen, gehört zum dunklen Riss in den Erinnerungen, zum Fluch des Magiers! Aber sie begreift auf einmal … die Delia von einst … hat aufgehört zu existieren … Ein Schrei will sich ihr entringen, der Schreck lässt sie sich starr aufbäumen … doch kein Ton der Klage ist zu hören, sie erstickt fast … an dem Ungeheuer, das von innen ihre Kehle zuschnürt.
    Die Schlange schlägt wieder zu … an diesem … scheinbar paradiesischen Ort.
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    Vor Don El Artichockes Augen verschwimmt diese sonderbare Welt wieder, zerrinnt wie feiner Sand im Stundenglas. Er sieht noch den Wolf sich abwenden und die Stufen zu diesem bleichen rothaarigen Mädchen hinabsteigen … dann … nichts mehr. 
     
    Lotta fällt schluchzend in sich zusammen. Teure Freundin … Und dann fällt ihr endlich ein, was sie einst Maryama erzählte und die ihr dies wieder als Erinnerungshilfe zurückgab: Wir nannten dich Mae!
    Böser Wolf kann nur an ihrer Seite verweilen …, das Ungeheuer erneut in sich aufsaugen bis Lotta sich soweit fasst, um wieder aufzustehen, … heimzukehren …  und … schwächer an Kräften als zuvor … weiterzumachen, … so gut sie vermag.
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    Noch den Abend holt sie ihr Kind sowie die Felderträge – ihren Lohn dieses Besuches - vom Berg und macht sich mit dem stärker ergrauten Wolf an ihrer Seite auf den Weg abwärts zur Bahn. Erneut zieht ein Unwetter auf, das sie zwischen Anhöhe und Tal durchwandern muss … wie bei ihrer Ankunft. Wie ein Tor der Anderswelt …
    🔮 Nie nich‘ CC oder Mods ins Spiel integriert 😁, Caches immer hübsch fein geleert, Spiel allzu oft repariert, Benutzerordner neu kreiert, stets neues Spiel ausprobiert. 🔮
    🌺 HERLAND 📜 Vorgeschichte im [RPG] DAS GROSSE SIMS 4 RPG 📜 WiWo-News - D a s Windenburger Wochenblatt 🌺
    🌺 (#HERLAND – Who & Where? 📜 #WiWo - Who & Where? 📜 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Herland) 🌺
  • Ort: Windenburg Krankenhaus
    Charakter: Ellie, Nouki, Vero, Tani
    Titel: Wiedersehen am Krankenbett
    In Zusammenarbeit mit @simscat2 @Spatz @KFutagoh89


    Samstag, kurz nach dem Mittagessen: Ellie wartet vor dem Krankenhaus auf ihre Freundinnen. Endlich würden sie Vero sehen können... Sie drückt den Teddybären, den sie als Geschenk für Vero gekauft hat, an sich. Hoffentlich würde sich ihre Freundin darüber freuen. Sie ist ja eher ein Tomboy. Ob sie überhaupt Interesse an einem Teddy hat? Aber auf die Schnelle ist ihr sonst nichts eingefallen und sie wollte auch nicht komplett ohne etwas ankommen.

    Tani kommt am Krankenhaus an mit einer neuen Motorradzeitschrift. "Hi Ellie!", begrüßt sie ihre Freundin mit einer Umarmung. Sie sieht zum Teddy. "Der ist ja süß!" Ellie lächelt. "Der ist für Vero. Ich hoffe, der gefällt ihr!"

    Etwas außer Atem kommt Nouki bei den Freundinnen an. Sie steigt vom Fahrrad, schließt es ab und umarmt beide kurz, einen großen Strauss Gartenblumen in der Hand. "Hi, ich hab noch Moms Beete geplündert...bin ich noch in der Zeit oder wartet ihr schon länger?"

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    "Ne, ich bin auch erst vor kurzem angekommen!
    ", sagt Ellie. Sie sieht Nouki an. So ganz kann sie nicht verstehen, warum ihre Freundin Viola vorgeschlagen hat, eine gemeinsame Lösung zu finden. Ist das nicht Violas Problem? Ein wenig fühlt sie sich wie eine Verräterin, wenn sie die Vampirin tatsächlich mitnehmen sollten. Aber trotzdem... wenn es wirklich hilft, die Fehde zu beenden, ist es wohl richtig so. Und erst einmal würde sie Veros Sicht der Dinge hören wollen, bevor sie irgendwas in die Wege leitet.

    Ellie verdrängt den Gedanken erst mal: "Gehen wir!", sagt sie. Tani geht zur Anmeldung und erhält die Zimmernummer. Die Mädels gehen den Weg zum Zimmer und klopfen.

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    Nouki ist sehr gespannt wie es Vero gehen wird und was sie zu erzählen hat. Es ist auf jeden Fall wichtig die Sache von allen Seiten zu beleuchten, wenn es auch niemals eine Rechtfertigung für Gewalt oder tätliche Angriffe gibt. Jetzt freut sie sich auf Vero und dass sie endlich zu ihr dürfen.

    Die Tür klopft und Hans sieht auf. Er liest gerade ein Buch, während Vero im Bett liegt und mit Kopfhörer einem Lied lauscht. Dabei hat sie ihre Augen geschlossen. "Kommen Sie ruhig rein", ruft er hörbar der Person hinter der Tür zu. Diese öffnet sich und es zeigen sich Ellie, Tani und Nouki. Hans beginnt zu lächeln und steht auf. "Hallo. Schön, dass ihr Vero besuchen wollt." Der Vater dreht sich zu seiner Tochter und berührt mit seiner Hand eines ihrer Beine, um sie auf den Besuch aufmerksam zu machen. Vero öffnet die Augen und sieht zur Tür, da sie erwartet, wieder eine Krankenschwester-Routine Sache über sich ergehen lassen zu müssen. Als sie jedoch die Freundinnen sieht, kommen ihr die Tränen. Sie fängt an zu schluchzen. Hans sieht zu den drei Mitschülerinnen und sagt: "Sie hat euch sehr vermisst" und lächelt dabei warmherzig.

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    Ellie begrüßt Herrn Engel fröhlich und umarmt dann ihre Freundin. "Du Arme!", sagt sie, als sie den Gips sieht, "Ich hoffe, der hier kann dir bei der Heilung helfen!" Sie setzt den Teddybären neben Vero auf einen Stuhl.

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    Tani umarmt erst Hans und dann Vero. Sie gibt ihr die Zeitschrift. "Ach Maus, wir haben uns so Sorgen gemacht!"

    Nouki reicht Hr.Engel die Hand und begrüßt ihn mit einem Lächeln." Hallo Hr.Engel, schön dass wir kommen durften," sagt sie und tritt anschließend zu Vero ans Bett. "Wir haben dich auch vermisst." versucht sie Vero zu trösten, kramt dann ein Päckchen Taschentücher aus der Tasche und reicht eins davon an die Freundin weiter. "Hier... und ein bunter Blumengruß, mit lieben Genesungswünschen auch von meinen Eltern." Sie sieht sich suchend um. "Ich geh mal eben eine Vase holen."

    Vero sieht man an, dass ihr die Umarmung und der Besuch der Freundinnen gut tut. Sie wischt sich erst mit dem gesunden Handrücken die Tränen weg, später mit einem Taschentuch von Nouki. "Ich bin euch so dankbar." Hans, der die Szenerie verfolgt, sagt zu Nouki: "Du kannst mir die Blumen geben. Ich möchte mir eh einen Kaffee besorgen. Dann kann ich auch gleich nach der Vase schauen. Der Strauß ist sehr schön übrigens." Das Mädchen reicht Hans den Strauß und der Vater verlässt den Raum. Vero schaut sich derweil den Teddybär an. "Der ist so niedlich. Danke", schnieft sie. "Danke, dass ihr da seid." Dann fällt ihr Blick auf den Gips. "Es ist einfach ❤️❤️❤️❤️ ... ich will diesen Gips nicht." Und die nächsten Tränen fließen. Vero ist einfach frustriert und fühlt sich gleichzeitig so machtlos etwas an dieser Situation ändern zu können.

    Ellie kommen auch die Tränen, als sie ihre Freundin so leiden sieht. "Wenn du willst, kann ich dir den Gips etwas verschönern. Tani und Nouki machen sicher auch mit!", sagt sie. Noch erwähnt sie Viola nicht. Erst einmal Veros Sicht der Dinge hören und dann schauen, ob sie sich wirklich darauf einlassen, die Vampirin mitzubringen oder nicht.

    "Gips bemalen, das hört sich doch gut an." Tani versucht aufmunternd zu lächeln.

    Nouki gefällt die Idee auch. "Au ja...du darfst dir was wünschen Vero...haben wir denn Stifte?" An Stifte hat Ellie gedacht, die diese zum Beweis aus ihrer Tasche holt. Sie hatte schon vorher die Idee gehabt, ob sie vielleicht den Gips bemalen könnten.

    "Dann kann es losgehen, bist du bereit, Vero?", fragt Tani.

    Vero nickt und lehnt sich zurück. Sie wirkt blass. Diese Aufmunterung bringt sie jedoch auf andere Gedanken. Das Motiv oder der Spruch ist ihr im Augenblick egal. Sie sagt nur knapp: "Was ihr malen wollt, tobt euch aus." Während die Freundinnen darauf los malen, fragt sie schließlich: "Gibt es eigentlich was neues an der Schule? ... Wie geht es Shane?"

    Ellie lächelt leicht. Sie überlegt, was sie malen könnte. Dann malt sie Toby auf den Gips. "Heute Abend findet der Schulball statt!", erzählt Ellie, "Mit Livemusik und..." Sie unterbricht sich, als ihr einfällt, dass Vero vielleicht nicht unbedingt gerne hören wird, was sie so alles verpasst. "Shane geht es gut, glaub ich!", sagt sie stattdessen.

    Tani malt schweigend. Sie würde gerne mehr erfahren bzgl. Veros Verletzung, hält sich jedoch zurück.

    Während Nouki das bekannte Männchen malt, das über eine Mauer guckt überlegt sie, was sie Vero auf ihre Frage hin antworten soll. Sie ist in keinem stabilen Zustand und mit Sicherheit auch nicht belastbar...total schwierig. Andererseits ist ihr Vater grade nicht im Raum und sie kann offen reden... Nouki seufzt kurz und schaut Vero dann offen an. "Shane geht's soweit gut, er war mit uns in der Hauswirtschaftsgruppe und es ergab sich die Gelegenheit mit ihm zu reden...." Sie zögert kurz, spricht aber dann doch weiter und erzählt den Freundinnen nochmal was Shane ihr gesagt hatte. "Deshalb haben wir vermutet, dass wohl Viola und Blaze hinter diesem Trick stecken könnten, der dich in die Höhle gelockt hat...magst du uns erzählen was da genau passiert ist...?" Sie behält erstmal für sich, dass Viola bereits alles zugegeben hat.

    Vero sieht zu Nouki und seufzt. "Ja, Viola und Blaze haben mich in eine Falle gelockt. Die blöde Stinkmotte hat dann ständig von "Herausforderung" gelabert und ich war so wütend, dass sie Shane als Lockvogel missbraucht haben, dass ich sie mit einem Judogriff auf die Matte gelegt habe. Dann hat sie mich gepackt und nicht mehr losgelassen ... bis ich mich befreien konnte und dann ..." Sie sieht auf den Gips und die Schmerzen kehren in die Erinnerung zurück ... "Dann hat sie mir das angetan ... Das verzeihe ich ihr nicht ... Niemals ... Und der Asi Blaze genauso wenig ... Er hat nur rumgestanden und sich über mich lustig gemacht ... Der ist so krank im Kopf ..." Vero beginnt wieder zu weinen. "Ich war ganz allein ... allein gegen zwei ... ich hatte solche Angst ..."

    Ellie hört zu und umarmt Vero erneut. "Die zwei sind wirklich mies!", sagt sie. Viola hatte nichts von einem Judogriff erzählt, obwohl sie das als Ausrede dafür hätte nutzen können, dass Vero sie zuerst angegriffen hat. Aber vielleicht war es ihr peinlich. "Wie hast du es denn geschafft, dich zu befreien?", fragt sie dann noch.

    Vero sieht zu Ellie: "Ich habe um mich getreten und ihr schließlich ins Gesicht gespuckt ... anders wusste ich mir nicht zu helfen."

    Tani ist schockiert. "Du warst echt mutig, dass du das alleine durch stehen musstest tut mir so Leid!"

    Das Kunstwerk auf Veros Arm ist beendet und Nouki schreibt: "Nouki was here" darunter und malt ein Herz dazu. Als Vero den Judogriff erwähnt wirft sie kurz Ellie einen Blick zu und hebt fast unmerklich eine Braue. Das ist neu."Ja, das war sicher richtig besch...gegen zwei anstehen zu müssen und ehrlich gesagt auch ganz schön feige...zwei gegen eine." bestätigt Nouki Tani in ihrer Aussage. Sie schweigt kurz, überlegt und fährt dann fort. "Also dass du total sauer bist deswegen versteh ich wirklich gut und dafür dass Viola dich so verletzt hat gibt's auch keine Rechtfertigung, das darf einfach nicht sein sowas...aber wie stellst du dir das vor in Zukunft? Ihr könnt doch auch nicht ewig Feinde sein und womöglich immer wieder in solche Situationen kommen... das wär auch schlimm." Sie wird ein bisschen verlegen, weil sie nicht weiß wie sie weiter machen soll. Ihr wird flau in der Magengegend und sie schluckt schwer. "Also...ich sag dir jetzt einfach alles ganz offen...Ellie und ich haben gestern Viola in der Schule zur Rede gestellt...erst ist sie total sauer geworden, aber dann hat sie widerwillig zugegeben dass sie und Blaze das waren, aber dass sie nicht die Absicht gehabt hat dich zu verletzen...sie wollte dir nur einen Schrecken einjagen und dich mundtot machen quasi...vielleicht wegen der Sache beim Konzert, von der mir Ellie erzählt hat. Dann ist wohl ihr Temperament mit ihr durchgegangen..." Sie blickt hilfesuchend zu der Freundin. Vielleicht kann sie nochmal was Erklärendes oder Hilfreiches beisteuern. Nouki ist grad mit ihrem Latein am Ende, schließlich will sie Vero nicht das Gefühl vermitteln auf Violas Seite zu stehen.

    Ellie nickt, wartet aber erst einmal ab, bevor sie etwas sagt. Doch sie sieht so aus als hätte sie ein schlechtes Gewissen.

    Vero hört Nouki zu. Dann wird sie patzig: "Ist ja nicht so, dass ich es nicht versucht habe mit der Frieden zu schließen. Ellie wird sich erinnern, da gab es ne Gartenparty und dort war Viola mit Nio. Und als ich normal mit ihr geredet habe, hat sie mich nur angegiftet. ... Sorry, aber warum sollte ich mich weiter um so eine blöde Kuh bemühen? ... Die hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun! Und dieser Blaze genauso wenig! ... Immerhin hab ich jetzt die Arschkarte gezogen und nicht die ... die kann weiterhin tun und lassen was sie will und lacht bestimmt noch über mich ... Und so einer soll ich vergeben? Ernsthaft!?!" Damit macht Vero ihrem Ärger Luft. Auch wenn es den Freundinnen nicht fair ist, so mit ihnen zu reden. Der Ärger muss einfach mal raus.

    Ellie versteht Veros Wut. Das war wirklich nicht fair gewesen von der Vampirin. Aber Blaze? Was genau war seine Rolle? Was hatte Viola noch gesagt: Auch Blaze hat es nicht verhindern können weil es so schnell geschehen ist? Ellie glaubt nicht ganz, dass Viola ihn aus Feigheit dabei hatte... Vielleicht sollte er schlimmeres verhindern, was ihm hier nicht ganz gelang? Wobei... es war vielleicht wirklich nicht verkehrt, dass Blaze da war. Immerhin war er es ja auch, der Vero zu den Sanitätern brachte... zu einem Zeitpunkt, als Viola noch nicht ans Tageslicht konnte.

    Doch es gibt auch keinen Grund, Blaze zu verteidigen. "Ja... Vero hatte Viola damals bei der Gartenparty wirklich im normalen Ton angesprochen!", bestätigt Ellie die Aussage, "Viola hat trotzdem rumgezickt. Bis auf das Gezicke ist da zum Glück aber nichts weiter passiert." Sie erinnert sich noch an ihren Witz mit dem Schmetterlingsnetz und wie Vero zu einem Fledermaushaustier kommen könnte.

    Auch wenn sie Veros Aussagen eigentlich nicht ins Lächerliche ziehen möchte, kann sie sich ein Grinsen nicht verkneifen, als sie daran zurück denkt. Damals war sie noch viel schüchterner und sie hätte Viola nie zur Rede gestellt... nicht so wie jetzt, als sie dies mit Nouki getan hat. "Wir waren es dir schuldig, sie zur Rede zu stellen!", sagt sie zu Vero, "aber sie hatte mir gegenüber zumindest wirklich den Eindruck gemacht, als sei alles anders gelaufen als geplant. Vielleicht ist ein Waffenstillstand mit ihr irgendwie doch noch möglich." Sie schluckt.

    Vero lehnt sich zurück und schweigt. Eigentlich verspürt sie innerlich nur eins: Sie will Rache. Aber dies sagt sie nicht offen

    Noukis Blick wandert von Ellie zu Vero und dann zu Tani, die nachdenklich da sitzt und ebenfalls Vero anblickt. "Ja, das ist das Einzige was man ihr zu Gute halten könnte...dass sie das nicht mit Vorsatz getan hat...Vampire haben ja auch übernatürliche Kräfte...vielleicht kann sie die gar nicht immer so ganz steuern und in Verbindung mit deiner und ihrer Wut ist es eskaliert." Sie lächelt Vero an. "Das ist so verständlich dass du wütend bist...aber Viola hat nicht über dich gelacht...könntest du dir irgendwas vorstellen was die Lage entschärfen könnte?" fragt sie dann, den Gedanken an eine Entschuldigung seitens Viola immer noch nicht ganz verwerfend. "Was wäre...wenn Viola sich bei dir entschuldigen würde?" Schnell fährt sie fort. "Klar nimmt das nicht den Schmerz, aber es würde vielleicht zukünftige Kämpfe verhindern...sorry, aber ich bin einfach ein friedliebender Sim." Sie macht eine Grimasse in Richtung Vero , in der Hoffnung ihr ein Schmunzeln zu entlocken.

    Vero weiß nicht was sie davon halten soll. Die Wut steckt zu sehr in ihr, um jetzt eine vernünftige Entscheidung treffen zu können. Die Tür öffnet sich und Hans kehrt zurück. "So, die Blumen haben jetzt eine schöne Vase erhalten." Er stellt diese neben Vero auf den Nachttisch. "Erzählt mal, wie läuft es bei euch an der Schule? Was nehmt ihr an Fächern gerade durch?", sucht der Vater das Gespräch mit den Mädchen. Vero ist ihm dafür nicht undankbar. Es lässt sie auf andere Gedanken kommen. "Ihr sagtet was von einem Schulfest. Was macht ihr da genau?", fragt sie neugierig.

    Ellie beschließt, das Thema Viola erst mal fallen zu lassen. "Oh, die Musikgruppe spielt Livemusik auf. Zum Thema Rock `n Roll!", erzählt sie, "und ich habe mit meiner Gruppe alles schön dekoriert!" Sie sieht zu Nouki und Tani: "Die beiden sind in der Hauswirtschaftsgruppe und kümmern sich um die Tischdekos und um das Essen... Wobei auch einige der Eltern Futter mitbringen werden!" Sie lächelt. "Hier!", sagt Ellie und hält Vero ihr Handy hin. Auf dem Foto kann man die Schuldekoration sehen. Bis auf das Bild von Blaze, das noch verhüllt ist und von dem auch Ellie nicht weiß, was es zeigen würde. "Ich habe aber leider nur Fotos von meiner Gruppe."

    Interessiert sieht sich Vero die Bilder an. "Das sieht so cool aus. Ich wäre echt zu gern dabei." Hans klopft ihr aufmunternd auf die Schulter und sagt: "Das verstehe ich Kleines, aber deine Gesundheit geht vor."

    "Na ja, wie Ellie schon sagte, wir haben die Mensa in ein rot-weißes 50er Jahre Paradies verwandelt und können jetzt ganz entspannt zum Ball gehen. Bilder hab ich leider keine...an sowas denk ich echt nicht.
    " schmunzelt Nouki,dann nickt sie zu Hr.Engels Worten.. "Ja, erstmal wieder ganz gesund werden, das ist das Wichtigste jetzt...und vielleicht gibts ja nochmal sowas ähnliches wenn wir in die neue Schule umziehen, wer weiß...also Tempo, Tempo mit wieder fit werden." grinst sie in Richtung Vero

    "Richtig, werde schnell wieder gesund!", sagt auch Ellie. "Du hast noch nichts zu unseren Kunstwerken gesagt. Wie gefallen sie dir denn?" Sie zeigt auf den Gips. Bevor Vero etwas dazu hätte sagen können, wurde sie vom Gespräch über Viola abgelenkt.

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    Vero lächelt Ellie an und sagt: "Sie gefallen mir sehr gut. Danke dafür." Hans sieht nun zu Nouki. "Auch wenn jetzt Vero nicht teilnehmen kann, ist es möglich für eure Feier etwas beizusteuern?" In diesem Zusammenhang fällt ihm ein, dass er sich schon seit längerem ein Treffen zwischen den Eltern wünscht. Um im gemeinsamen Austausch auch solche Sachen wie diese Schulfeier aktiv mitgestalten zu können. Ebenso wäre es vielleicht eine Gelegenheit, dass eine oder andere Problem mal aus der Welt zu schaffen. Aber dies ist etwas, was er mit der Rektorin klären muss.

    "Hm..gute Frage." Nouki blickt zu Hr.Engel. "Ich weiß nicht wie es in den anderen Gruppen aussieht, aber auf dem Buffet ist sicher noch Platz für ein Gericht aus den 50ern...wie ist es denn bei euch, Ellie? Braucht ihr noch helfende Hände für irgendwas?"

    "Ich glaube nicht."
    , sagt Ellie, "war ja nur Dekoration und damit sind wir so gut wie fertig geworden. Es geht wohl eher ums Essen oder auch um die Kontrolle, dass alles nach Plan läuft." Sie sieht Veros Vater lächelnd an.

    Hans überlegt und sagt schließlich: "Zu einer 50er Retro Party passt klassischer weise Hawaii-Toast ... Allerdings seid ihr sicher damit versorgt. Notfalls könnte euch einen klassischen Käsekuchen backen und vorbeibringen."

    Tani wird durch das Wort Käsekuchen aus ihren Gedanken gezogen. Die ganze Viola-Geschichte macht sie nicht nur traurig, sie macht sich Vorwürfe nicht bei Vero gewesen zu sein und ihr nicht geholfen zu haben. Ich hätte einfach mitgehen sollen! Doch jetzt konnte sie daran auch nichts ändern. Sie sieht zu Hans. "Käsekuchen hört sich jedenfalls auch gut an!" Sie versucht zu lächeln und ihre wahren Gefühle zu verbergen. Sie würde später noch mit ihrer Mutter darüber reden. Sie war die Person, die in solchen Momenten immer den besten Rat gehabt hatte.

    Auch Ellie gefällt die Käsekuchen-Idee. Sie bemerkt, dass Tani nachdenklich wirkt, doch sie kann es ihrer Freundin nicht verübeln. Tani hatte erst jetzt erfahren, dass es durch Viola passiert ist.. Ellie hatte zwar versucht, Tani von Violas Geständnis zu erzählen, aber es ergab sich nie eine Situation, in der sie das alleine hätte tun können. Beim Kunstatelier war auch Keito dabei und in Narwals Arms waren es sogar noch mehr Leute. Und per Handy war irgendwie auch nicht das Wahre. Zumindest aber weiß sie jetzt Bescheid. "Ich bin mir sicher, dass sich Frau Watanabe über das Angebot freuen wird!", sagt Ellie nun zu Veros Vater, "Käsekuchen und Hawaii-Toast klingt doch super!"

    "Hr.Engel, sollen wir die Sachen bei Ihnen abholen, wenn wir zur Schule fahren? Ich habe auch noch was fürs Buffet dabei von meiner Mom.
    " fragt Nouki hilfsbereit.

    Plötzlich hat Nouki einen Einfall. "Hey Vero, ich hab grad ne Idee...wie würde dir denn ein Livestream vom Ball gefallen oder Videos, die wir dir immer wieder schicken? Dann bist du auch dabei ...und wir könnten auch chatten zwischendurch...kannst mitsingen bei der Band." Nouki grinst die Freundin an.

    Auf den Vorschlag von Nouki hin, muss Vero lächeln. "Das wäre schön." Die Idee mit einem Livestream oder Videos muntert sie tatsächlich auf. Hans hingegen winkt bei dem Vorschlag mit dem abholen ab. "Ich bringe euch die Sachen selbst. Bei der Gelegenheit kann ich mit eurer Schulleiterin noch sprechen."

    "Super Idee mit dem Livestream!"
    , begeistert sich Ellie, "Wir können ja auch Shane das Handy geben, dann kannst du auch mit ihm sprechen!" Ellie ist sich sicher, dass das dem Vampir ebenfalls gefallen würde.

    Nouki nickt lächelnd." Ja, er hat dir ja geschrieben...das war während des Geprächs mit mir in der Schulküche...er hat sich Sorgen um dich gemacht."

    Vero gibt verlegen zu: "Ich bin noch nicht dazu gekommen irgendwelche Nachrichten zu checken."

    "Dann hast du also noch nicht gehört, dass Nouki und ich neue Tattoos haben!
    " Ellie gibt sich gespielt empört. "Sowas... das müssen wir unbedingt nachholen." Sie grinst. Sie fragt nicht weiter nach, ob es Vero überhaupt interessiert, sondern zeigt ihr einfach das Tattoo: "Schau, das ist mein Toby!"

    Vero hebt den Daumen der gesunden Hand an.

    Mit verschmitztem Blick auf Hr.Engel meint Nouki:" Ich weiß nicht ob alle hier drin so begeistert wären, wenn ich mein Tattoo auf meinem linken Schulterblatt zeigen würde." Sie hebt belustigt die Brauen zu Vero und erklärt dann:" Es sind zwei Geckos, die wie zu einem Ornament geformt sind...ähnlich einem Yin und Yang Zeichen...ich schick dir später ein Bild aufs Handy, okay?"Sie zwinkert Vero zu. Diese nickt.

    Ellie muss lachen. Für sie war es natürlich einfacher gewesen, ihr Tattoo zu zeigen. Aber immerhin haben sie Vero etwas von ihren Schmerzen ablenken können. Doch wie sollte es weiter gehen? Vero hatte den Themenwechsel dankbar hingenommen, aber sie würden früher oder später wieder auf das Thema Viola zurückkommen müssen. Doch sie ist sich nicht sicher, wie sie das am besten einleitet... oder ob sie dazu komplett einen anderen Tag wählen sollten. Sie wirft Nouki einen Blick zu, in der Hoffnung, dass sie verstehen würde.

    Hans sieht mittlerweile auf die Uhr und sagt schließlich: "Bis wann muss ich den Kuchen und die Toasts abliefern?"

    "Puh...so genau weiß ich das auch nicht, aber bis 18.00 müsste doch reichen , dann können Sie auch gleich auf dem Ball dabei sein und bei einem Livestream auch.
    " antwortet Nouki.

    "Okay. Dann sollte ich mich auf den Weg machen, sonst werden die Speisen nicht fertig." Mit diesen Worten sucht Hans seine Sachen zusammen, gibt seiner Tochter zum Abschied noch einen Kuss auf die Stirn und verlässt das Krankenhaus.

    "Das hört sich doch gut an.", lässt Tani aus ihren Gedanken gerissen verlauten und verabschiedet sich von Hans. Ihr ist eigentlich total zum Heulen zu Mute, sie versucht aber weiterhin ein Lächeln zu bewahren. Dann sieht sie auf die Uhr. "Oh, die Zeit ist aber flott vergangen. Ich muss gleich nach Hause. Schön, dass wir dich besuchen kommen konnten!", sagt sie zu Vero und umarmt sie. "Bleibt ihr noch?", fragt sie die anderen.

    Ellie sieht auf die Uhr. "Ich schätze, ich muss ebenfalls los!", sagt sie, "ein bisschen was muss ich auch noch erledigen vor heute Abend." Sie hat sich nun dazu entschlossen, dass Thema Viola ein anderes Mal wieder anzuschneiden. Aber besser, sie überfordern Vero nicht und lassen sie erst mal noch in Ruhe damit.

    Nouki hat den Eindruck dass der Besuch doch anstrengend war für Vero, sie sieht ein bisschen blass um die Nase aus und wirkt erschöpft. Hoffentlich ist das jetzt nicht wegen mir und der ganzen Violageschichte... Sie geht ans Veros Bett und umarmt sie nochmal kurz. "Bis später. Wir sehen uns." verabschiedet sie sich lächelnd, obwohl ihr der Anblick in der Seele weh tut. Dann schließt sie sich den Freundinnen und Hr.Engel an.

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    Vero hat sich sehr über den Besuch gefreut. Sie verabschiedet sich auch von den Freundinnen und ruht sich weiter aus, um für den Livestream fit zu sein.

    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump
    Charaktere: Lotta, Merlin NPC
    Geschichtsstrang: Lotta auf dem Lande – wieder daheim


    Er sagte erst nichts am nächsten Morgen zu ihrem kleinen Ausflug aufs Land. Merlin schwieg nur und beobachtete, horchte auf das Wenige, was sie berichtete. Ja, die Ernteerträge und neuen Fruchtarten klangen interessant. Das war … aber wohl nicht alles, was sie erlebte!
     
    „Klar können wir die Liefermenge erweitern. Platz ist auf dem Laster und das mit der zusätzlichen Ernte schaffe ich auch, Lotta!“ erwidert er dann endlich nach einer Weile. Merlin hat weiß Gott nichts gegen mehr an Existenz sichernden Einkünfte einzuwenden, im Gegenteil. Es freut ihn eher, dass Lotta endlich zu erweitern wagt. Eine Birne abrippend wendet er sich ihr kurz zu: „Und mit Käserei kenne ich mich aus, auch Einwecken. Wir waren auf der Klosterinsel weitgehend Selbstversorger, haben Wintervorräte anlegen müssen. Bei hartem Frost kam niemand über die See dorthin, um uns zu versorgen. Alle mussten anpacken.“ Er grinst leicht bei der Erinnerung: „Da ist das hier geradezu ein harmloser Spaziergang. Wir hatten nicht mal elektrischen Strom, mussten die ganze Zeit einen Herd befeuern ...“
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    Erleichtert atmet Lotta einmal durch. Kein Meckern, kein Schimpfen, dass sie einfach fort waren. Nein sogar Wohlwollen für ihre Ideen, Zustimmung. So viel hatte sie an Zuspruch gar nicht erwartet. Sie lächelt direkt wieder bei der Arbeit. „Und auch ein Lama, eine Kuh und lauter Hühner wären dir nicht zu viel?“ Vergnügt schüttelt Merlin verneinend den Kopf als er sieht, wie sich wieder mehr Fröhlichkeit in ihre Mine stiehlt. In der Früh wirkte sie noch niedergeschlagen, ja eigentlich fast erschüttert. Der Wolf drängte die ganze Zeit an ihre Seite als müsste er sie stützen wie schützen.
    Sonst war Böser in der Morgendämmerung immer beim Kind geblieben. Es war … ungewöhnlich, diese ständige Nähe zu Lotta. Immer wieder legte sie ihre Hand zart auf sein graues Haupt und verharrte dort einige Augenblicke als müsse sie sich versichern, dass er noch da sei.
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    Jetzt am vorangeschrittenen Morgen scheinen der Wolf und die junge Frau sich soweit wieder etwas voneinander lösen zu können und nicht mehr ständig einander zu bedürfen. Lotta vermag sich wohl so langsam – von was auch immer – wieder zu fassen, registriert Merlin.
    Und Lotta … bemerkt wie Merlin ihre und des Wolfes Regungen aus den Augenwinkeln überwacht und sieht, wie sie nur noch drei Kisten statt vier zu heben vermag. Garantiert wird er Malecantus alles berichten …auch vom Wolf, nimmt sie an.
     
    Ja, das wird Merlin sicher, aber ihm macht etwas anderes Sorgen. Hat sie wieder angefangen zu Trinken oder warum schwächelt sie?
     
    Nach einem zwischenzeitlichen Frühstück ist Takatuka mit von der Partie und schiebt zum Spiel ein paar der Kisten hin und her: „Tschuschtuuuu, Zuuuch!“ Zwei voll beladene auf mal ist für so ein kleines Kind … nicht schlecht, staunt Merlin. „Seit wann kann die Kleine das denn, Lotta?“ Die Angesprochene schrickt hoch. Was soll ich bloß erklären? Dieser Mann in der Rüstung …, der blutige Mond …, der Lauf der Zeit … und das Erinnerungsbruchstück von Delia …?
    Sie versucht es in Worte zu fassen …
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    Merlin lauscht einfach nur ihren Ausführungen und ist sich sicher: „Eine Anderswelt, Lotta, was du beschreibst! Unsere Klosterinsel wurde auch oft so bezeichnet … Sie war meist in dichten Nebel gehüllt, nicht leicht zu finden für Unkundige. Dein Wolf … ist wohl wirklich ein besonderes Wesen wie Gregorius schon immer vermutete …“ Perplex schaut Lotta von einer Kiste Äpfel auf. Wie leicht er darüber spricht …, über ein mögliches Fantasiereich … und Fabelwesen.

    „Wo liegt deine Klosterinsel eigentlich genau, Merlin? Und … woher stammt dein Name!“ Merlin schmunzelt leicht: „Den Namen gaben mir die Schwestern der Abtei. Der Weg dorthin ist auf keiner Karte verzeichnet.“ Lotta runzelt die Augenbrauen: „Merlin, das beantwortet meine Fragen nicht.“ – „Stimmt, das tut es nicht!“, erwidert er Augenzwinkern.
    Okaaaay! Lotta fragt lieber nicht weiter nach. Sie hat gerade genug eh schon zu verdauen wegen … diesen ‚Ferien auf dem Lande‘  und …Delia … oder Mae wie sie sich auf dem tropischen Eiland nannte!
     
    Lieber lenkt Lotta sich mit Tatendrang ab: „Die Erdfrüchte von dort sind einfach bombastisch, Merlin. Ich fang gleich heute an, Erde umzugraben und Ställe zu bauen, für Hühner auf jeden Fall. Ein Stall für eine Kuh und ein Lama wäre auch schön für Milch und Wolle, aber wie im Garten unterkriegen, woher den Platz nehmen?“ Munter versucht sie einfach weiter zu plappern. „Ich hab‘ zu Stricken angefangen und Sticken … Auch alles gute Einnahmequellen, gut für den Sparbeutel …, wenn ich es denn mal halbwegs beherrsche.“ Und es wird die Abende füllen, wenn das Kind schläft …
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    Merlin grinst ein wenig vertraulich und winkt sie mit dem Zeigefinger heran. „Für die Ställe habe ich eine Lösung!“, raunt er. „Komm näher!“ Zögerlich geht Lotta auf ihn zu. Was soll das jetzt werden? Merlin ein Geheimniskrämer? Eine Krämerseele ist er ja, wenn ich seine Vertragsabschlüsse bedenke. Wie ein Fuchs geht er alle Punkte einzeln durch, verhandelt nach …
    Jetzt beugt er sich dicht an ihr Ohr und flüstert Lotta eine wundersame Bauanleitung ein …
    „Winzig kleine Ställe? Und das geht?“, ruckt Lottas Kopf hoch. Schräg von der Seite schaut sie ihn fragend an: „Wer bist du. Merlin?“ Der lacht nur heiser. Wieder keine Antwort.
    Es war vielleicht nicht Zufall, dass Malecantus ausgerechnet i h n fand … das Waisenkind. Der Magier weiß nicht alles, auch wenn er das gerne glauben mag!
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    „Spielen wir noch ’ne Runde Basketball, bevor ich die Lieferung ausfahre, Lotta?“ Plötzlich klingt Merlin wieder wie … sonst … als sei das eben nicht alles ganz surreal gewesen. Lotta ist sich nicht sicher, ob das eine Nachwirkung ihrer Reise und eine Sinnestäuschung war, oder ob sie gerade an Merlin etwas magisch Verwobenes entdeckte … Diese wunderliche Bauanleitung probiert sie auf jeden Fall aus.
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    Äußerlich scheinbar gelassen zuckt sie mit den Schultern: „Klar warum nicht!“ Lotta zieht sich schnell Sportklamotten an und geht einige Runden mit zum Korb auf dem Gewürzmarkt. Merlin dribbelt als erster, nimmt Anlauf, wirft und trifft. Dann ist Lotta am Zug … und beiden wird schnell klar, dass sich an ihrer Kraftaura tatsächlich etwas verändert hat. Sie müsste dichter an den Korb herantreten, kann nicht mehr aus der gleichen Entfernung werfen wie zuvor und verpasst … deshalb das Ziel, weil sie sich verschätzte. Etwas bedröppelt steht Lotta da. Merlin ist fast zum Lachen gereizt, aber nur wegen ihrer komischen Miene, nicht wegen ihres Verlustes. Den bedauert er sehr für sie. „Entschuldige Lotta, tut mir leid …“ Lotta ist froh, dass er sie nicht einfach verlacht und ein bisschen kann sie trotz der entmutigenden Entdeckung mit schmunzeln. Was kann sie sonst auch anderes machen …
     
    Das Schwinden ihrer Kindheitskräfte hat schon wesentlich früher begonnen, nicht erst seit Takatukas Geburt, weiß Lotta. Sie ist deswegen aus Schweden zu ihrem Vater auf das nunmehr verlorene Eiland Takatuka geflohen, weil sie als Kind nicht länger allein überleben konnte. Vielleicht … beschleunigt mein Kind den Prozess noch! Eine ganze Obstkiste weniger … Oh man!
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    Ja, Merlin wird Malecantus berichten über dieses Spiel von Kraftverschiebung und diese Sache mit … der Wolfsfrau auch … Der Magier spürt wohl etwas am Tier, was Merlin selber so nicht wahrnimmt. Für den ehemaligen Klosterschüler ist es … ein Wolf, ein recht anhänglicher allerdings heute Morgen, so wie er Lotta und den Graupelz in der Früh erlebte. Merlin macht sich mit dem vollbeladenen Truck auf den Weg für die Auslieferung zu Phils Lokal.
     
    Nach einer kurzen Mittagspause mit Takatuka macht sich auch Lotta wieder ans Werk. Sie schaufelt und buddelt, gräbt die Erde um und sät ihr neues Erntegut aus: Riesensalat und feine fette Pilze, Monster-Aubergine wie gigantischer Kürbis neben …  megagroßer Wassermelone und noch allerlei Kleinzeugs, was sie in dieser merkwürdigen Anderswelt fand.
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    Dann geht’s ab in die Werkstatt, die zwei Ministälle sind schnell gebaut. Und da soll ernsthaft ein Lama und … eine Kuh …rein? Lotta ist gespannt. Merlin hat versprochen, auf dem Rückweg ein paar Hof Tiere auf dem Viehmarkt für sie zu erstehen. Er wird bestimmt günstige Preise aushandeln!
    Die nächsten Bretter werden von Lotta in die Werkbank eingespannt und zurecht gesägt. Es geht an den Hühnerstall …
    Und … nebenbei hat Lotta endlich die zündende Idee wie sie Platz für noch möglichst viele Pflanzen schaffen kann … Kleine Unterstände am Gartenzaun entlang und ein kleines Vordach über der Haustür für Rabatte rechts und links! Das schafft sie nicht alles heute, aber sicher Morgen …

    Die Idee dieser Minigewächshäuser ist eigentlich schlicht wie genial zugleich …, denkt sie während sie *ritz, ratz* weiter mit dem Sägeblatt durch das Holz fährt. Ihre Gedanken fließen oft mediativ beim Werkeln an der Schreinerbank …
    Mhmmmm, etwas was ich schnell und massentauglich herstellen könnte so ein Baukastenprinzip an Gewächshaus ... Das sollte ich beim Patenamt anmelden. Ein Pate für meine neue Geschäftsidee wäre klasse. Was der wohl macht? So ein Pate …?
    Pate …?!
    Mhm oder ist das … eine räuberische Organisation, die Ideen stiehlt und anderswo vermarktet? Da gab‘s doch neulich im TV was über Paten … und ihre Geschäfte … Am besten, ich frag vorher noch irgendwen, der sich da irgendwie auskennt … Maryama und Elani bekommen auf jeden Fall kostenlos einen Bausatz, wenn sie wollen … Ahhh, und ich muss mal wieder auf den Grund des Kais tauchen und Nachschub für mein Holzlager holen …
    Noch liegt genug vom gekenterten Schiffswrack drunten am Grund des Gewässers vor ihrem Haus. Und Lotta sammelt an allen Stränden dieser Welt auch immer wieder vom Meerwasser samtig geschliffenes und gebleichtes Treibholz ein …

    Eigentlich … könnte ich mein angefangenes Boot mal fertigstellen … auch wenn es keine Rückkehr zum Eiland Takatuka mehr gibt. Ich könnte weiter raus aufs Meer segeln …, mehr Treibholz ergattern …, noch mehr Fischsorten weiter draußen fangen … Mir fehlen nur noch letzte Eisenbeschläge …
    Ob ich da … nochmal was ‚besorgen‘ kann … in dieser Werkstatt in Evergreen Habor?
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    Am späten Nachmittag ist Lotta recht zufrieden mit ihren ersten Werken als Merlin endlich eintrudelt. Wofür hat er so lange gebraucht? Auf jeden Fall hat er eine gescheckte Kuh und ein wolliges Lama dabei und auch einen Stock Hühner in allen Farben. Gemeinsam stellen sie die Ställe im Garten auf. Lotta merkt, dass die Arbeit sie mehr anstrengt als sonst.
    Ich werd das mit mehr Krafttraining und … und … körperlicher Arbeit ausgleichen … Bestimmt!
    Mehr Fechten trainieren und … und … Basketball spielen und … und …

    Was mach ich mir vor? Ich bin mehr denn je auf meine Rapiere angewiesen, um nötigenfalls Einhalt zu gebieten. Darum hab ich es doch wohl auch gelernt seinerzeit, mit ‚Abstandshaltern‘ umzugehen und ‚Besteck‘ richtig zu führen. Ich bin immer noch schnell und … zielgenau. Diese Gedanken beruhigen Lotta innerlich wieder ein wenig und sie kann Merlin fast anstrahlen für das ganze Viehzeug: „Und das Geld hat gereicht? Wunderbar! Ich danke dir … für alles … und überhaupt. Deine ganze Hilfe …“ Merlin winkt lächelnd ab: „Mach ich doch gerne und nicht vergessen, ich hab‘ ja auch was davon … Geschäftspartnerin!“
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    Lotta nickt freundlich: „Ja, das ist ja auch nur recht und billig, dass du deinen Anteil erhältst, lieber Geschäftsfreund.“ Sie haben sogar ein Geschäftskonto. Hat auch Merlin eingerichtet und macht noch die ganze Buchhaltung … abends in seinem Zirkuswagen. Wegen Führerscheinprüfung und so will Lotta ihn deshalb nicht auch noch belästigen … Vielleicht hilft dabei … Elani mit ihrem Pickup?
    Vielleicht sollte ich aber auch erst das ganze Buchhaltungskramszeugs noch verstehen lernen … Puhhhhh! Lotta raucht jetzt schon der Kopf bei dem Gedanken daran. Kurz blickt sie Merlin nochmal prüfend von der Seite an … den Geschäftspartner … Nichts mehr von der geheimnisvollen Aura von heute Morgen … War wohl ein Gehirngespinst … andererseits … dort stehen die Ministälle und … funktionieren! „Ich muss los! Bis Morgen, Lotta!“, verabschiedet sich Merlin gerade. „Du hast ja heute auch noch einiges vor. Viel Glück dabei!“ Er verschwindet um die Ecke. Takatuka und Lotta winken nur kurz hinterher, denn sie haben gerade ihren Spaß … mit dem neuen Lama im Garten … und … den Hühnern …
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    Während Lotta das Lama striegelt, geht ihr der bevorstehende Abend durch den Kopf.  
    Ach ja, erst die Wohltätigkeitsgala und danach noch der Schulball. Oh je! Was da wohl noch auf sie zukommt … Alles wieder unbekanntes Terrain für Lotta, vor allem, wenn weil sie selber nie eine Schule besuchte. Sie blickt zuerst auf ihr Handy, dann auf ihre Fingernägel. Sie hat nicht mehr so viel Zeit und ihren Händen sieht man die Arbeit von heute an. Schnell eilt sie nach drinnen und schrubbt und striegelt sich selber. Anschließend wird Takatuka von den Hühnern weggeholt, zu Abend gefüttert und auch schon Bettfertig gerichtet. Lotta muss heute zügig sein.
     
    Ihr bleibt noch immer eine gute Stunde vor Abfahrt zum Gala-Abend … Lotta hockt wieder im Garten und der Wolf kuschelt an ihrer Seite …  So gut weitermachen … wie ich vermag, gute Delia, Mae, seufzt sie innerlich als ihre Hand sanft über sein Rückgrat fährt. Also plant sie einfach weitere Herausforderungen und weiteren Anbau in ihrem Garten …
    Vor allem mit Maryama könnte ich einiges an Samen tauschen und … ihr dabei … von meinen Erlebnissen auf dem Lande berichten. „Sie hat so grüne Augen wie du einst, Böser … Delia!“, streicht Lotta dem Wolf zart mit einer Hand wiederholt über das Haupt. „Aber kann mir Maryama … das alles glauben? Und ich erinnere mich ja auch noch immer nicht, was einst wirklich auf der Insel geschah. Vielleicht wusste ich es nicht mal damals so genau … als ich sie mit diesem Schiff fluchtartig wieder verließ. Warum warnte mich mein eigener Vater zuletzt, bevor er fiel … so eindringlich vor ihm, dem Vater meines Kindes?
    Und überhaupt … wie soll ich … dich nun nennen, teure Delia, Mae … oder Böser Wolf? Mhm, alle kennen dich jetzt nur unter deinem letzten Namen …“
     
    ‚Böser Wolf‘ bleibt weiterhin in Ordnung. Das andere … ist … Vergangenheit. Der Wolf versteht zwar, kann aber leider weder antworten … noch tatsächlich Lottas Fragen klären. Und … er weiß auch nicht so viel mehr. Aber ein Verdacht über einen Verrat … hat er schon, seitdem der Vater des Kindes sich hier irgendwie rumtreibt. Wenn er ihn zu fassen kriegt …. Grrrrrrrr. Auch früher schon … war er ihm zuweilen suspekt gewesen … und Lotta … oft sehr naiv.
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    Der Wolf sieht wie Lotta sich erhebt, etwas nachdenklich herumwandert und dann ihr Handy zückt ….
    „Ich werde einfach alle Eindrücke erst einmal von dieser Reise aufnehmen. Das sollte ich mir wohl insgesamt vornehmen, falls mir sonst noch weitere Erinnerungen verloren gehen.“, erzählt Lotta dem Wolf in der Annahme, dass er ihre Sätze versteht wie ein Sim und beginnt, ihrem Phone von den fantastischen Begegnungen zu berichten, den Ernteerzeugnissen, den Tieren und was sie im Garten Neues an Land gezogen hat als wenn sie mit ihrer jetzigen simlischen Freundin spricht.
    „Denk dir nur Maryama, ein Lama und Hühner, Kürbisse und Melonen und … und ich habe das Stricken angefangen und … und auch Sticken. Das ist ganz schön gefährlich. Also diese kleinen Nadeln … tun ganz schön weh, wenn man sich damit in den Finger sticht …“
     
    Lotta grübelt einen Moment nach … Was noch …? Ach ja … „Und ich habe mit den Vögeln um die Wette gesungen und Takatuka hat Hasen gestreichelt … und … und … ich kann nun ein bisschen Einkochen und Käse machen …“ Der Wolf hat sich auf der Liege in der Hausnische platziert und Lotta lässt sich daneben nieder. Gedankenverloren streicht sie dem Tier über die Flanke … während sie weiter diktiert …: „Hör dir meine Nachricht irgendwann mal an, nicht unbedingt schon heute Abend. Wir sehen uns ja später noch auf dem Schulball … Nur vielleicht eins noch … für irgendwann mal …, wenn du das alles abspielst …“

    Sie werden es alle merken … spätestens beim nächsten Fechttraining … und auch an Takatuka wird es zu sehen sein …
    „Das … mit meinen Kräften … nimmt weiter ab und … die von meinem Kind nehmen … zu! Nicht wundern!“ Mehr gibt‘s dazu nicht zu sagen. Es ist wie es ist! Und sie hat ja keine wirkliche Erklärung dafür. Lotta hofft auf eine tolerante Kindergartenleitung mit Verständnis für so ein etwas wildwüchsiges starkes Kind. Auch Hannah und José sollte sie reinen Wein einschenken, bevor da was bei ihnen zuhause zu Bruch geht, was die von so einer nun Dreijährigen nicht ohne Weiteres erwarten würden.
    Hannah! Hach, ich hätte dem Kind so gerne eine von deinen Torten zum Geburtstag gegönnt. Wie konnte ich nur den Geburtstag meines Kindes vergessen? Das passiert hier garantiert sonst keiner Mütter, nur wieder mir. Furchtbare Lotta, schilt sie sich in Gedanken.

    „Ach und Takatukas Geburtstag haben wir da auch ein wenig gefeiert auf dem Hof!“, diktiert Lotta kleinmütig weiter. „Nächstes Jahr mache ich das … mit … mit einer richtigen kleinen Geburtstagparty und Kuchen wett … und anderen Kindern und ich lad euch bestimmt auch alle ein!“ Mhm, vielleicht könnte sie eine Geburtstagsparty geben, wenn sie selber Geburtstag hat und sich einen Kuchen backen mit vielen Kerzen oben drauf … irgendwann im Winter … steht irgendwo in ihrem Ausweis.
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    Lotta wägt gerade noch ab, wenn sie alles informieren sollte … über den Wolf, die Merkwürdigkeiten, ihre Vergesslichkeiten …
    Ich sollte wohl gleich ein Memo verfassen und an alle versenden mit dem Titel: ‚Was mir und Takatuka neulich widerfuhr.‘ Oder ‚was ich vergessen habe zu sagen‘ oder … ‚was ihr besser wissen solltet, aber kaum glauben könnt ...‘
    Macht ich alles Morgen und schneide dann irgendwie alles nochmal ein bisschen anders zusammen Langsam muss ich mich sputen … Die Gala beginnt bald.
     
    Aber vielleicht sollte sie Maryama noch von den grünen Augen erzählen, die Böser einst gut standen …! Das ist der schwerste Teil und die Sorge bei Lotta groß, dass man ihr nicht glauben und sie für verrückt erklären wird.
    Hatte Merlin das vorhin wirklich alles so leichtfertig als wahr angenommen? Lotta ist sich ihrer Sinne noch immer nicht sicher, was ihn betrifft. Andererseits, er lebt und arbeitet mit Malecantus zusammen … Was so ein echter Magier wirklich ist und kann, ist Lotta noch immer nicht ganz klar … Hat er … Merlin … verwandelt oder so? Mhm, Maryama hat ja zumindest nicht daran gezweifelt, dass Gregorius ein echter Zauberer ist … Dann … glaubt sie mir vielleicht auch den Rest. Na dann!

    „Der Wolf war übrigens einst ein Mädchen und hatte so grüne Augen wie du, Maryama!“, lässt Lotta also noch vom Stapel und sendet den ersten Bericht schon mal an Maryama.
    So jetzt muss ich mich aber wirklich umziehen und irgendwie ausreichend Eindruck heute Abend schinden. Bei diesem Wohltätigkeitsdingsbums geht’s um einiges ‚Holz‘ das Miyu für die Schule dringend braucht.  
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    Keine Landeinummer heute! Weltbühne ist angesagt … so ähnlich zumindest hatte Miyu sich ausgedrückt. ‚Brust raus, Kopf hoch Lotta. Würde, Lotta, Würde und Haltung.‘
    Hoffentlich stolpere ich nicht in dem langen Dingsbums von Abendkleid!

    In Schale geworfen betrachtet Lotta im Weggang noch die kleinen Grünanlagen rechts und links vom Haus und plant selbst in Abendrobe schon wieder für Garten und Hof weiter. Mhmmmm … eigentlich … feine Wiesen für normalgroße Ställe. Vor ihrem geistigen Auge entsteht da gleich was …
    Das passte auch ins Konzept ‚Familienfreundliche Docks‘ – ein Streichelzoo mit Landleben-Duft. Und mein Garten … wäre nicht so überfüllt.
    Lotta braucht Platz für weitere Pflanzen … Exotische Früchte und Blumen … So ihr aktuellster Plan.
     
    Aber nun husch, husch, auf zur Gala! Miyu und Elani warten auf mich … vor Elanis Lokal..
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    🔮 Nie nich‘ CC oder Mods ins Spiel integriert 😁, Caches immer hübsch fein geleert, Spiel allzu oft repariert, Benutzerordner neu kreiert, stets neues Spiel ausprobiert. 🔮
    🌺 HERLAND 📜 Vorgeschichte im [RPG] DAS GROSSE SIMS 4 RPG 📜 WiWo-News - D a s Windenburger Wochenblatt 🌺
    🌺 (#HERLAND – Who & Where? 📜 #WiWo - Who & Where? 📜 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Herland) 🌺
  • Ort: Forgotten Hollow, Villa Blutrose
    Charakter: Viola
    Titel: Schulball-Vorbereitungen


    Eigentlich macht sich Viola nicht soviel aus Klamotten. Sie bevorzugt rot und schwarz, verzichtet aber auf komplett bunte Kombinationen. Und Hauptsache, sie sind sauber und bequem. Aber zum Schulball-Thema passt das nicht unbedingt und für Blaze würde sie sich auf den Spaß einlassen. Auch er hat sich ja etwas einfallen lassen mit seinem Angebot sie abzuholen. Sie durchstöbert die Angebote im Kleiderschrank:

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    Heute würde der Schulball losgehen und somit auch Blaze' Aufgabe an sie. Das schwarze Kleid mit der Kappe ist ja eigentlich schon ganz nett. Viola sucht trotzdem noch weiter.

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    Das teure rotschwarze Kleid mit den aufgenähten Rosenblüten ist aber hingegen etwas zu overdressed für einen Schulball... und auch etwas zu unbequem. Eigentlich hatte sie das schon gewusst bevor sie es anprobierte.

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    Doch schließlich findet sie etwas, mit dem sie zufrieden ist. Es passt sogar zu ihrem Namen, denn die Klamotten sind alle in einem Violett-Ton. So ganz versteht sie sowieso nicht, warum sich ihre Eltern damals für den Namen Viola entschieden haben, wenn sie doch eher rote Augen und rote Haare hat. Whatever. Wahrscheinlich mochten einfach sie den Klang.

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    Jetzt heißt es nur noch, auf Blaze zu warten.
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • Ort: Oasis Springs
    Charakter: Delsyn
    Geschichtsstrang: Schulball! - Anreise


    Delsyn musste seinem Vater leider Absagen als dieser und seine neue Liebste ihn fragten ob er heute zu einem Abendessen mit der Familie bereit sei. Es tat ihm ein wenig Leid aber andererseits auch nicht. Ein Abendessen kann man leichter wiederholen als ein Semester Abschlussball. Er geht davon aus, dass auch Sullivan eher den Ball besucht statt dem Essen. Irving darf sich ruhig für ein andermal Zeit nehmen für die Familie. Davon kann man nicht genug haben. Delsyn lächelt.

    Er macht sich bereit zu den Töpfers rüber zu gehen um Marga zu begleiten. Er kann leider nicht mit dem Camper vorfahren, aber die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen ist sowieso besser. Und er hilft Marga gern aus.

    Er schliesst die Alutür hinter sich und macht sich auf den Weg zu den Nachbarn. Er klopft an die Tür und wartet gespannt darauf wer ihm diesmal aufmachen wird.

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