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Kommentare
Nirvelli ertrug die wachsenden Unannehmlichkeiten und dachte voller Vorfreude an die Ankunft ihres Sohnes. Sie konnte es kaum erwarten, ihn endlich in ihren Armen zu halten und sein Gesicht zu sehen. Würde er wie seine Schwester aussehen? In wenigen Stunden sollte sie es wissen. Jetzt hieß es nur noch: ruhig bleiben und durchhalten.
Es war nicht ungewöhnlich, dass die werdende Mutter hin und wieder in einen leichten, traumlosen Schlaf fiel - die Geburt mochte für Außenstehende nicht anstrengend aussehen, konnte aber durchaus kraftraubend und zermürbend sein. Über Stunden hinweg ertrug Nirvelli das unangenehme Gefühl, als würde ihr Körper innerlich völlig umgeräumt und, auseinander gezogen und wieder zusammen gesetzt werden. Und je näher die Ankunft des Kindes rückte, desto wärmer glühte ihre Körpermitte, während der Rest von ihr auskühlte.
Das Spektakel gipfelte in dem unwiderstehlichen Drang, die glühende Hitze im Bauch um jeden Preis von sich zu reißen.
Das war der Moment für Nirvelli, sich nach unten zu begeben - wo Caleb extra einen rituellen Ankunftsraum eingerichtet hatte. Hier im schummerigen Licht, ungestört von fremden Düften und Geräuschen, konnte sich die eingetroffene Seele an ihren neuen Körper gewöhnen und sich nach und nach mit der Welt um sich herum vertraut machen.
Nirvelli hatte keine Zeit, dankbar für diesen Aufwand zu sein. Sie war damit beschäftigt, sich auf den Beinen zu halten.
So spürte sie kaum, dass sich ihr Körper wie durch Zauberhand vom Boden löste und herum wirbelte. Das Einzige, was sie spürte, war, dass sich der brennend heiße Teil ihres Selbst von ihr abtrennte. Mit einem heftigen finalen Ziehen um den Bauchnabel herum war es geschafft - das Feuer in ihr war erloschen.
Müde und glücklich hielt sie das kleine Baby im Arm. Das Wesen, das eine Sekunde zuvor noch mit ihrem Körper verbunden war.
"Willkommen, Peregrin.", flüsterte sie erschöpft.
Du wolltest wissen, ab welchem Zeitpunkt ich es ein wenig bedauert habe?
Nun darauf zu antworten ist es nicht mit zwei Sätzen getan.
Eigentlich mag ich ja Nirvelli ruhige und gleichzeitig so vernünftige Art. Das stille unauffällige Mädchen (inzwischen Frau), das sehr viel erforschen und entdecken möchte.
Allerdings mochte ich auch das sehr direkte und lebenslustige Mädchen Oryana. Und seit sie eine Teenagerin war, gefiel sie mir auch immer besser. Als Kind, da war ich tatsächlich mehr bei Nirvelli.
Bei der Entscheidung habe ich damals ja das Glücksrad entscheiden lassen.
Trotzdem finde ich, dass sich Oryana sehr zu ihrem Vorteil weiterentwickelt hat. Und den geheimnisvollen Caleb. Ja, dieser hat es mir tatsächlich angetan.
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EA-ID: Erdmute-Rebenvon
Ob Caleb sich da etwas erhofft?
Immerhin darf er jetzt bald auch das Blut von Nirvelli haben. Und was ist mit den Kindern, wenn sie alt genug sind?
Ich bin gespannt.
Aber ich wittere gerade überall Horror,da ich aktuell mal wieder Stephen King lese..
Meine Familiensaga: Die Sims Lebenslinien (Familie Whalen)
@SpionelfchenNaseweiß Geburt ist wohl auf jede Weise nicht unbedingt ein Genuss ^^ Aber in den meisten Fällen lohnt sich die Anstrengung.
Durch ihre wachsende Familie hat Nirvelli ja leider nicht mehr so viel Zeit zum Forschen, aber es steht auf jeden Fall auf ihrer To-do-Liste.
So eine Entscheidung ist nicht unbedingt leicht. Jeder Charakter hat so seine Attraktivität. Wenn ich mir die 3 heute so ansehe, könnte ich nicht sagen, wenn ich am liebsten in der Position der Hauptfigur hätte. Aber in Zukunft wird due Erzählstruktur eh etwas aufgelockerter... Und es freut mich sehr, dass Caleb so gut bei dir ankommt 😉 wir haben da wohl einen ähnlichen Geschmack ^^
@spinatblatt86 das finde ich ja interessant, dass beim Ankunftsraum deine Alarmglocken anschlagen ^^ Ich kann dich beruhigen. Nach der Mythologie sollte es so einen Raum in jedem Haus geben. Nur bin ich noch nicht dazu gekommen, die ganzen mythologischen Kleinigkeiten auch überall einzubringen. In Grunde ist das Werk Hickenbottom immer noch im Aufbau. Bin da nicht die Schnellste *hust* Wenn ich mich viel mit Gruselkram beschäftige (meist Serien, Filme oder games) bin ich da aber auch auf so komischen Trips 😆 ich finde es sehr beruhigend, dass ich nicht allein damit bin. 🤜🤛
* * *
Obwohl Tane heute frei hatte, stand er zeitig auf. Er hatte einiges für den Tag geplant. Es war nun schon eine Weile her, dass sein Freund Kentaro bei ihm eingezogen war und nach und nach hatten sich die ersten Routinen eingeschlichen. Tane wusste, wie schnell Kentaro sich langweilte. In der letzten Woche war dessen Laune bereits spürbar gesunken - hatte Tane im Krankenhaus doch einige Doppelschichten übernommen und seinen Lebensgefährten oft allein lassen müssen. Aber dafür wollte er ihm heute eine Überraschung bereiten.
Mit einem gesunden und schmackhaften Frühstück sollte der gemeinsame Tag beginnen. Kochen war nicht seine Stärke, aber Tane gab sich alle Mühe, etwas Besonderes zu zaubern. Er war beinahe fertig, als er über sich Geräusche hörte. Schritte, Stimmen.
Kentaro unterhielt sich scheinbar wieder mit Cashmir - so hatten sie den Toilettencomputer getauft.
"Jaja, du mich auch." Kentaros knorrige Stimme wehte kurz vor ihm selbst die Treppe hinunter.
"Was tust Du da?", fragte er, als er vor der offenen Küche stand und Tane entdeckte.
"Guten Morgen. Ich habe uns Frühstück gemacht." Mit einer einladenden Geste zeigte der Küchenchef auf den zweiten Sitzplatz.
Kentaro brummelte etwas Unverständliches, nahm den vorbereiteten Teller und wollte zur Couch gehen, als Tane ihn fordernd ansah.
"Ehrlich? Wir haben endlich mal Zeit, zusammen zu essen und du gehst vor die Glotze? Ich habe uns extra etwas gekocht."
"Kochen kann man das ja wohl nicht nennen.", maulte Kentaro wählerisch.
Tane seufzte und zwang sich zur Ruhe.
"Bitte, tu mir den Gefallen und setz dich zu mir."
Stumm nahm Kentaro neben ihm Platz.
"Ich habe eine Überraschung für dich.", begann Tane zaghaft.
Kentaro sah ihn fragend an.
"Wir machen einen Ausflug."
"Ins Krankenhaus?" Mit gelangweilter Mine nahm Kentaro einen Bissen.
"Komm schon, Ken, gib mir eine Chance. Es wird dir gefallen."
"Okay.", seufzte Kentaro und gab sich wirklich Mühe, seine Stimmung abzulegen. "Also, was ist es?"
Tane nahm ihn in den Arm und leise sagte er: "Ich liebe dich, Kentaro. Ich will, dass du glücklich bist."
"Wo fahren wir hin?", fragte Sein Freund noch einmal, dieses Mal mit einer Neugierde in der Stimme, die Tane lächeln ließ. Er küsste ihn liebevoll, bevor er ihm wenige Worte ins Ohr flüsterte.
Kentaros Augen weiteten sich.
"Wirklich?"
Tane nickte.
"Das ist fantastisch! Ich meine, ich freue mich!" Kentaro wirbelte aufgeregt durch den Raum. "Endlich. Endlich kommen wir hier raus. In die Stadt. Oh, Tane, das ist wundervoll. Ich liebe dich so sehr. Dass du das für mich tust..."
Tane lachte verliebt. So eine Reaktion hatte er nicht erwartet. "Ganz ruhig.", streichelte er Kentaros Arm. "Zieh dir etwas an und mach dich bereit. Wenn du soweit bist, fahren wir los."
"Das sagst du so einfach. Hach, ich bin ganz aufgeregt. Wie viele sehen wir uns an?"
"Wie viele?"
"Wie viele Wohnungen?"
Tane stutzte. "Ich verstehe nicht. Was meinst du?"
"Ach komm, Tane, sag es mir. Wie viele hast du heraus gesucht?"
"Ken, Schatz, ich will nicht, dass wir uns falsch verstehen. Es ist ein Ausflug. Keine Besichtigung."
Kentaros Gesicht fror für einen Augenblick ein.
"Du meinst, wir werden nicht dort leben?"
"Nein.", schüttelte Tane den Kopf.
"Wir bleiben auf dieser öden Insel? Sitzen wir hier nicht schon lange genug fest?"
"Oh, bitte,", Tane seufzte laut, "lass uns nicht wieder davon anfangen. Ich wollte einen Tag mit dir in San MyShuno verbringen. Ich dachte, du freust dich darüber."
"Ich freue mich, wenn ich aus dieser verdammten Schlammpfütze heraus komme, die ihr verrückterweise Insel nennt."
"Ich mag es hier."
"Ich nicht! Es ist langweilig, matschig und öde. Man kann hier rein gar nichts machen. Und du bist immer nur arbeiten. Was soll ich deiner Meinung nach den ganzen Tag tun, wenn meine Arbeit getan ist?"
"Ich habe dir gesagt, geh herüber zu den Nachbarn. Da ist immer jemand da."
"Ja,", nickte Kentaro abfällig. "zu der Alten, die in dich verknallt war, dem Vampir, den alle hypen und der Irren, die mit ihm rummacht. Oh und natürlich der Astronaut, der privat und quasi neben unserem Garten ständig abheben und Krach machen muss."
"Ken, das sind meine Freunde und ich werde sie nicht aufgeben."
"Es würde mir reichen, wenn du nicht so viel im Krankenhaus wärst. Wir führen eine Beziehung. Da sollte man sich Zeit für den anderen nehmen."
"Darüber haben wir doch gesprochen. Ich will nicht mein Leben lang Assistenzarzt bleiben, ich muss hin und wieder etwas investieren.", erklärte Tane.
"Weißt du was, Tane? Investiere! Ich bin raus."
Kentaro stapfte wütend zur Tür heraus.
Als sie am Haus ankam, herrschte helle Aufregung. Die Hunde bellten, Russel und Kimberlee liefen panisch umher.
Nirvelli stutzte. Was war das für ein Geruch? Es roch ... verbrannt. Mit einem Schlag dämmerte ihr, was geschehen war. Eilig lief sie ums Haus herum. Wie ein Donnerschlag wurde sie plötzlich von Maliks Geschrei getroffen. Der alte Mann stand am Grill in Flammen.
Ohne zu zögern griff Nirvelli nach einem Feuerlöscher und schoss den Schaum auf ihren Schwiegervater. Es dauerte einen Moment, aber die Flammen sanken in sich zusammen und Malik kam mit dem Leben davon. Er rannte zur Straße und Nirvelli wollte ihm schon folgen. Doch das Feuer flammte erneut auf, verbreitete sich immer schneller und erst jetzt entdeckte sie, dass einer der Hunde mitten im Brandherd herumirrte, verängstigt kläffte und keinen Weg aus den Flammen heraus fand.
Erneut griff Nirvelli zum Feuerlöscher und hatte dieses Mal deutlich mehr damit zu tun, den Brand in den Griff zu bekommen. Inzwischen stand beinahe die ganze Terrasse in Flammen und die junge Erwachsene war kurz davor, die Flucht zu ergreifen. Aber dann senkte das Feuer endlich seine lodernde Hitze und brach ein zweites Mal in sich zusammen. Dieses Mal traute sie dem Anschein nicht und hielt den Löscher weiter auf den verkokelten Boden gerichtet, bis er nur noch kleine Bröckchen spuckte.
Erschöpft ließ sie ihn fallen und schlich zu den Anderen, die noch immer an der Straße standen.
"Oh, bei Fieroä!", rief Kimberlee und fiel ihrer Schwägerin um den Hals. "Du bist eine Heldin."
"Wie ist das passiert?", fragte Nirvelli entsetzt. "Und warum habt ihr nichts getan?"
Kimberlee und Russel starrten nur ratlos und schockiert von einem Punkt zum anderen. Wie durch ein Wunder war niemand ernsthaft verletzt worden. Hund und Herrchen waren wohlauf.
"Wenn ihr das nächste Mal grillen wollt - tut es nicht." Nirvelli sah ernst in die drei Gesichter. "Ich will meinem Mann nicht noch einmal eine solche Botschaft übermitteln müssen."
"Ich weiß auch nicht, wie das..."
"Ich meine es ernst, Malik.", unterbrach sie ihn. "Ihr werdet euch keinen neuen Grill besorgen. Offensichtlich könnt ihr mit solchen Geräten nicht umgehen. Haben wir uns verstanden?"
Malik staunte innerlich über den gebieterischen Tonfall seiner sonst so höflich zurückhaltenden Schwiegertochter. Ihr zu widersprechen, traute er sich allerdings nicht. Und so nickte er eilig ohne sie anzusehen.
"Kim, du wirst deinen Vater jetzt gründlich untersuchen, um sicher zu gehen, dass ihm wirklich nichts fehlt. Und du, Russel, kümmerst dich darum, dass der arme Hund versorgt wird." Sie seufzte schwer. "Ich gehe nach Hause. Ich brauche ein Bad."
Peregrin darf später dann wenigstens entscheiden, ob er das möchte oder nicht.
Huch, was ist denn jetzt bei Tane und Ken los - arge Beziehungsprobleme!?? Armer Tane, dabei bemüht er sich doch, der Beziehung neuen Schwung zu verleihen. Aber da scheinen sich die Zwei wohl nicht mehr einig zu werden ... wie Ken über Tanes Freunde redet, ist nicht nett und er klingt auch etwas eifersüchtig.
Nirvelli als Lebensretterin - das ist grade noch mal gut gegangen! Das Element Feuer hat es wohl auf Lucas Familie abgesehen. 😬😱
Mein Generationenspiel
Meine Origin-ID: Julchens77
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Nun als junger Assistenzarzt muss Tane, da einiges leisten.
Nun, die Beziehung lief ja jetzt wohl nicht besonders gut zum Schluss.
Aber ich denke Tane findet sicherlich bald jemanden anders, der ihn über diesen Verlust hinweg tröstet. Vielleicht Jake? Ich denke, der könnte tatsächlich zu ihm passen. Hat er doch Tane selbst schon als "angenehmer Kerl, der im nu die Herzen der Nachbarn erobert hatte" bezeichnet.
Nirvelli und der Kampf mit dem Feuerdrachen ähm,...Grill.
Aber sie hat recht mit ihren Ermahnungen. Alte Menschen können ja so uneinsichtig sein und denken oft, sie können noch alles machen, so wie früher!
Allerdings weiß ich nicht wirklich, ob ich nicht selbst auch mal genau so ein alter Mensch sein werde.
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@Julchens77 Nirvellis Generation hat ja nun die "Bürde", all die kleinen und großen Rituale vorstellen zu dürfen, die mit ihrer Mythologie verbunden sind. Das schaffe ich aus Gründen nur nach und nach.
Ein bisschen verstehe ich den Gedanken an den Opferraum. Ich werde es trotzdem (erstmal) so lassen. Vie ist es auch nur eine Art Gewohnheit - das was man eben aus Film und Co. kennt. Irgendwann muss ich das Ding bestimmt sowieso ausbauen. Ich glaube nicht, dass ich auf Dauer den Mehrlingen entkommen werde ^^
Ja, das stimmt @ Eifersucht. Ist mir anfangs gar nicht so aufgefallen, ehrlich gesagt ^^ Ob die beiden sich noch einmal zusammenraufen können? Okay, ich kenne die Antwort schon. Aber vorerst bleibt es ein Geheimnis 🤫
Und den Gedanken mit dem Feuer hatte ich auch. Ich war selbst völlig überrascht und schockiert. Ich habe auch gerade so noch dran gedacht, Bilder von der Szene zu machen. Ich hoffe, der Rest der Familie schafft es, sich nicht abzufackeln...
@SpionelfchenNaseweiß Oh ja, solche Bekannte hatte ich auch lange genug. Ich bin selbst in einem Job, der kein Wochenende kennt. Tane wird sich wohl etwas überlegen müssen, um seinen Freund doch noch halten zu können. Oder ist es dafür schon zu spät? Man weiß es nicht... Beziehungen sollen ja kompliziert sein, hört man immer wieder...
Das finde ich eine gesunde Selbsteinschätzung, meine Liebe ^^ Die Zeit wird es zeigen 😉
* * *
Picasso hatte noch keine Lust, nach Hause zu gehen. So blieb er nach der Schule noch eine Weile auf dem Rummel auf der anderen Seite des Flusses.
Die Schule langweilte ihn, aber er hatte seinem Vater versprechen müssen, sich besser zu benehmen. Bei dem Gedanken an die Unterhaltung rollten sich Picassos Augen beinahe von selbst. Salim war ein guter Vater, aber Mandy hatte mehr Verständnis dafür, dass man den Lehrkörper auch mal etwas fordern musste.
Dann hatte Picasso eben Klebstoff an das Stuhlkissen geschmiert - na und? Lehrer sollten mit solchen Dingen rechnen und es nicht so persönlich nehmen. Kleine Streiche dieser Art lockerten schließlich die Stimmung auf. Im Grunde sollten sie ihm dankbar sein, dass er diese Aufgaben übernahm. Wer wusste schon, welche furchtbaren Grausamkeiten andere Schüler tun würden? Da waren seine Scherze doch recht harmlos.
"Hey, Picasso. Was tust du denn hier?"
Ein Mädchen aus der Parallelklasse stand plötzlich vor ihm und lächelte ihn an.
"Oh, hey, ...", er überlegte einen Moment. Sie hatte einen ungewöhnlichen Namen, aber wie war er noch gleich? Er begann mit einem Zischlaut, da war er sich fast sicher... Chikita... Nein, das waren Bananen. Sein Blick sprang hektisch hin und her. Sie wartete - er musste etwas sagen.
"... Shakira?“
“Chihiro," korrigierte sie freundlich.
"Richtig,", lachte er spitzbübisch, "Test bestanden."
"Dann habe ich wohl besser gelernt als du."
"Okay, du hast mich erwischt. Was hältst du davon, wenn ich dich auf eine Runde Riesenrad einlade?"
Das Teenagermädchen stimmte zu und gemeinsam stiegen sie in eine Gondel. Von oben konnte man weit übers Meer blicken und auch Sulani war gut zu sehen.
"Warst du schon dort?", fragte Chihiro.
"Ja, aber ich war noch sehr klein. Ich weiß nur noch, dass meine Schwester und ich Sandburgenwettbewerbe gemacht haben. Und meine Eltern haben sich total in der Wolle gehabt. Ich glaube, das war damals der Anfang ihrer Ehekrise."
"Ach,", winkte sie ab, "meine Eltern streiten auch ständig. Und wenn ihnen die Gründe ausgehen, brüllen sie mich an."
"Das nervt total." nickte Picasso verständnisvoll.
"Voll.", nickte nun auch Chihiro. Mit leuchtenden Augen sah sie ihn an und fuhr fort:
"Sie wollen nicht, dass ich mich allein mit Jungs treffe."
"Das ist witzig. Ich bin einer."
"Dann kann ich ja nur hoffen, dass das nicht heraus kommt. Sonst krieg ich ganz schön Stress zu Hause."
"Vielleicht solltest du bei mir pennen. Meine Mom ist total locker."
"Du meinst, so voll ohne Stress und Gezicke?"
"Voll."
Unschuldig kuschelte sie sich an seine Schulter und murmelte:
"Das klingt voll gut."
Picasso konnte nicht anders, als in sich hinein zu grinsen. Mit ihrem Kopf an der Schulter genossen die zwei schweigend den Rest der Fahrt.
"Ich will ausgehen.", verkündete Chihiro, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten. "Lass uns nach San MyShuno fahren."
"Okay, cool." Picasso hatte kaum geantwortet, da griff sie seine Hand und zog ihn hinter sich her. Lachend ließ er sich zum Bahnhof schleifen und nur eine gute Stunde später erreichten die Teenager die Lounge auf dem Dach.
"Du stehst wohl auf windige Höhen.", schmunzelte Picasso.
"Ich habe eben eine Vorliebe für Höhepunkte.", zwinkerte sie zweideutig und ging dann eilig zum Tresen herüber.
"Trink mit mir, Picasso." Sie stellte ihm ein volles Glas vor die Nase, stieß mit ihm an und kippte den Drink herunter.
"Noch zwei.", rief sie zum Mixer herüber und ließ auch dieses Getränk schnell in ihrem Rachen verschwinden.
"Komm, wir singen ein Duett."
"Ich darf aussuchen.", rief Picasso und hatte nach kurzer Suche einen alten Countryhit angewählt.
Chihiros Stimme durchschnitt die Luft und ließ beinahe seine Ohren bluten. Aber er mochte ihren Enthusiasmus.
"Das ist Chihiro, oder?"
Picasso saß an der Bar und wartete darauf, dass seine schrille Begleitung von der Toilette zurück kam, als er von einer jungen Dame angesprochen wurde.
"Ehm... Ja, so heißt sie.", antwortete er etwas überrascht.
Sie nickte und beugte sich leicht zu ihm herüber. "Pass auf, rate ich dir. Die ist... kein guter Umgang."
"Tatsächlich? Und woher weißt du das?"
"Sie ist mal auf meine Schule gegangen. Ist geflogen, weil sie ständig Mist gebaut hat." Vorsichtig sah sie sich nach allen Seiten um, bevor sie zu ihm herüber flüsterte:
"Die hat schon ... Verkehr"
"Nein!" Picasso riss die Augen gespielt ungläubig auf. "Wie ungeheuerlich.", flüsterte er zurück.
In dem Moment kam Chihiro auf die beiden zu, verharrte und als sie das Mädchen erkannte, kehrte sie um und ging zum Fahrstuhl. Picasso sah sie im Lift verschwinden und überlegte einen Augenblick, ob er sich die Mühe machen sollte, ihre nach zu laufen. Stattdessen drehte er sich wieder zu dem Mädchen herum und fragte:
"Und wer bist du?"
"Mein Name ist Aaradhya.", lächelte sie.
"Was für ein ungewöhnlicher Name. Ich bin Picasso. Gehst du mit mir aus?"
"Was?" Überrascht, aber nicht abgeneigt sah sie ihn an. "Wir kennen uns doch gar nicht."
"Dann müssen wir das dringend ändern. Wie wäre es morgen Nachmittag?"
"Ich fahre heute Nacht nach Mt. Komorebi."
Erstaunt zog er die Augenbrauen in die Stirn. "Wow, das ist weit weg."
"Tut mir leid.", lächelte sie höflich.
"Okay. Dann in Komorebi.", sagte er entschlossen.
"Was? Du fährst tatsächlich so weit für ein Date?"
Selbstsicher nickte er langsam. "Du hast es Date genannt." Eilig schrieb er etwas auf einen Zettel und schob ihn zu ihr herüber.
"Das ist meine Nummer. Ich muss jetzt los. Morgen habe ich eine lange Fahrt. Ich gehe zu einem Date, weißt du? Gute Nacht." Mit diesen Worten drehte er sich herum und machte sich auf den Weg zurück nach Willow Creek.
Aaradhya soll sich Picasso schön warm halten. Wenn ein Junge einem hinterher reist, ist das immer ein gutes Zeichen. Und je weiter die Entfernung, desto wichtiger ist man ihm.
Chihiro erinnert mich ein bisschen an Mandy. - Ein kleine Rebellin! - Hätte auch zu ihm gepasst, da Männer sehr oft unbewusst Frauen aussuchen, die Ähnlichkeiten mit ihrer eigenen Mutter haben.
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Solange es gute Erinnerungen sind, freut es mich @SpionelfchenNaseweiß wie lange ist das her, wenn ich fragen darf?
Für wen sich Picasso entscheiden mag, steht noch in den Sternen. Mir hat er es auch noch nicht erzählt
@spinatblatt86 er ist jung und die Sims mögen ihn. Das schmeichelt dem Ego - vielleicht auch ein bisschen zu sehr...
Heute gibt's einen langen Teil, der sich dieses Mal nicht auf eine Region beschränkt. Das ist für mich eine Art Experiment, wie ich mit Szenenwechsel arbeiten kann. Möglich, dass sowas in Zukunft öfter vorkommt. Mal sehen, was die Zeit so erlaubt...
* * *
Einen Tag später saß Picasso auf dem Marktplatz in Mt. Komorebi. Auch hier, weit im Landesinneren, hielt sich das warme Wetter hartnäckig. Der Teenager wartete nun eine ganze Weile auf das Mädchen von gestern Abend, doch sie tauchte einfach nicht auf.
Im Zug hatte er eine kleine Touristenkarte mitgenommen, die er vor sich auf dem Tisch ausbreitete. Gerade begann Picasso, einen Plan zu schmieden, was er nun mit der freien Zeit anstellen wollte. Er war noch nie in dieser Gegend gewesen und hatte einige Stunden Zeit. Er könnte die Gelegenheit nutzen und die Umgebung Richtung Gipfel erkunden.
Er ließ sich doch von einer so feigen Abfuhr nicht den Tag vermiesen. Wenn Aaradhya sich nicht mit ihm treffen wollte, hatte sie eben selbst Schuld.
"Entschuldige, ich hoffe, das ist jetzt nicht plump oder so..." Das Mädchen gestikulierte stark mit den Händen, während es sich erklärte. "Mir ist aufgefallen, dass du hier schon eine Weile sitzt und da wollte ich fragen, ob du... keine Ahnung... Hilfe brauchst oder so. Ich meine, verstehe das nicht falsch, aber du siehst aus, als würdest du dich nicht auskennen. Ich meine das nicht böse, ich will nur... naja, helfen." Unsicher lächelte sie ihn an.
"Das ist wirklich nett, ich bin tatsächlich ein bisschen verloren."
"Oh, okay, dann kann ich dir vielleicht helfen?"
"Was kann denn ein einsamer Teenager hier tun, um ein paar coole Stunden zu verbringen?"
"Naja, du könntest auf den Berg gehen und Snowboarden oder sowas. Aber dafür brauchst du andere Klamotten.", erklärte sie.
Picasso überlegte kurz. "Würdest du mir vielleicht auch einfach die Gegend zeigen?", fragte er mit seinem charmanten Blick. "Wenn du ein bisschen Zeit hast, natürlich."
"Klar, warum nicht?!", lächelte das Mädchen. "Ich bin Luisa."
"Picasso."
"Und wie kommt es, dass du hier ganz allein herum sitzt?" Ihre Stimme wurde etwas lockerer und Picasso glaubte, etwas Verspieltes in ihren Augen aufblitzen zu sehen.
"Ich war hier für ein Date verabredet. Aber sie hat mich wohl sitzen lassen."
"Oh, das tut mir leid."
"Ach, das ist nicht so schlimm.", winkte er ab. "Nur um die Blume ist es schade." Mit einer weichen Handbewegung zog er eine einzelne Rose hervor und hielt sie demonstrativ vor Luisas Gesicht.
"Würdest du dich um sie kümmern? Sie braucht ein schönes zu Hause."
"Gut,", lachte Luisa unbeschwert, "ich adoptiere sie."
* * *
Es wurde Abend und auf Crumble Island kam Tane nach einem anstrengend Tag von der Arbeit. Zu seinem Erstaunen wurde er bereits erwartet.
"Kentaro, was tust du... Wo warst du denn? Ich habe mir Sorgen gemacht. Warum bist du nicht ans Telefon gegangen?"
"Ich habe nachgedacht." Kentaro nahm Tanes Hände in seine und sah ihn eindringlich an. "Es tut mir leid, Tane. Ich vergesse manchmal, dass man nicht alles haben kann. Und dass man sich entscheiden muss."
Er zog Tane an sich heran, küsste ihn zärtlich und sagte: "Ich liebe dich. Ich entscheide mich für dich."
Ein unsicheres Lächeln legte sich auf Tanes Gesicht.
"Du ahnst nicht, wie sehr mich diese Worte freuen. Aber bist du dir sicher?"
Kentaro nickte kräftig.
"Ich will bei dir sein.", sagte er.
"Damit machst du mich sehr glücklich." Tane strich mit der Hand über Kentaros Wange.
"Lass uns ausgehen. Wir haben uns einen schönen Abend verdient.", schlug Kentaro vor.
Tane nickte und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Festland.
* * *
Nicht weit entfernt, in dem großen Fabrikgebäude, saß Oryana und fröhnte ihrem Hobby - dem Stricken. Die junge Frau war nervös. Ohne Genaueres benennen zu können, hatte sie schon den ganzen Tag dieses merkwürdige Gefühl im Nacken, dass heute irgend etwas geschehen würde...
* * *
Picasso war, gelinde gesagt, beeindruckt. Luisa war nicht nur klug und hübsch, sie war auch noch eine charmante Touristenführerin, sie hatte Humor und - was besonders imponierend war - sie konnte kicken. Ganze hundertdreiundvierzig Mal hatte sie den Ball gekonnt jongliert, bevor er den Boden berührt hatte.
Picasso applaudierte ihr und sie verbeugte sich.
"Lass uns etwas trinken, ich verdurste.", schlug sie vor. Die Teenager setzten sich an einen kleinen Tisch und gebannt hörte er ihren Kindheitsanekdoten zu.
"Wir saßen da also mitten auf dem Wasser in diesem völlig schrottreifen Kutter, als mein Onkel bemerkte, dass wir die ganze Zeit am Treiben waren, obwohl meine Tante doch den Anker geworfen hatte. Er schaut dann auf die Messgeräte und sieht, dass das Wasser 15 Meter tief ist. Unsere Ankerkette hatte aber nur 8 Meter. Daraufhin entbrannte ein wilder Streit zwischen den beiden, mein Vater bekam vor Lachen fast keine Luft mehr, meine Mutter war total sauer und ich wäre vor Panik beinahe über Bord gegangen, weil ich dachte, wir müssten jetzt für immer dort auf diesem kleinen Boot bleiben."
Luisa lachte herzhaft bei den Erinnerungen an den damaligen Familienausflug. Auch Picasso jappste amüsiert.
"Mein Onkel wusste, dass wir nur noch eine Stunde Zeit hatten, bis sie uns mit dem Boot wieder in den Hafen lassen würden und versuchte herauszufinden, wo wir überhaupt hingedriftet waren. Er hat es dann auch geschafft und gab Vollgas. Das war aber nicht seine beste Idee, denn dadurch überhitzte der Motor und es knallte und qualmte und dann trieben wir wieder."
"Oh, nein...", lachte Picasso und hielt sich den Bauch.
Luisa nickte kichernd und erzählte weiter:
"Mein Onkel hat das Teil notdürftig zusammenflicken können, aber der Motor hatte keine Kühlung mehr. Also musste mein Papa während der Fahrt Meerwasser in den Kühltank kippen, um ihn nicht noch einmal überhitzen zu lassen. Blöderweise war das Einzige, womit er das machen konnte, ein alter Eimer mit einem riesigen Loch im Boden."
"Hör auf,", jappste Picasso schrill lachend, "ich kann nicht mehr..."
Luisa musste bei seinem Anblick auch wieder prusten.
"Es sah also so aus, dass mein Onkel Vollgas gab, während der Motor qualmte, der Kutter schaffte etwa 1 Knoten in der Stunde, mein Vater schöpfte lachend mit einem durchlöcherten Eimer Wasser ins Boot hinein, meine Tante und meine Mutter stritten und ich weinte und schrie, weil ich nicht für immer auf dem Boot leben wollte und draußen am Ufer machten sie Fotos und Videos von uns."
"Das ist ... großartig", wimmerte Picasso. "Habt ihr es geschafft?", fragte er, als er wieder Luft bekam.
"Naja," Luisa grinste ihn breit an, "ich bin hier und nicht immer noch auf diesem lächerlichen Kutter, oder?"
Picasso nickte kichernd.
* * *
"Ich bin so froh, dass du zurück gekommen bist.", sagte Tane. "Ich wüsste nicht, was ich ohne dich tun sollte."
"Darüber musst du dir keine Sorgen machen. Wir sind hier. Wir beide zusammen."
Im Untergeschoss der Lounge waren Tane und Kentaro vollkommen ungestört und hatten die Tanzfläche für sich allein.
Tane spürte, dass dies einer dieser Momente war, an die er sich den Rest seines Lebens erinnern würde. Alles war perfekt.
Sie tanzten zu einem wunderschönen Song, niemand konnte sie auseinanderreißen und tief in seiner Brust wusste er, dass er diesen Mann über alles liebte. Er liebte seine Quengeligkeit, die schlechte Laune am Morgen und seine knarzige Stimme. Das alles und viel mehr machte Kentaro zu einem ganz besonderen Sim.
Beziehungen waren nicht einfach, das wusste Tane. Aber für diesen Mann lohnte es sich, es immer wieder aufs Neue zu versuchen.
"Woran denkst du?", fragte Kentaro.
Tane lächelte verliebt. "An dich. An uns. An das hier."
Kentaro löste den Griff um Tanes Hand, drehte sich herum und suchte engeren Körperkontakt. Im Rhythmus zur Musik bewegten sie sich miteinander, umeinander und es dauerte nicht lange, bis sie sich in den Armen lagen und ihre Begierde ins Unermessliche anstieg.
"Komm mit,", hauchte Kentaro und zog Tane in den Flur. Dort lehnte er sich an einen der großen Wandschränke und zog Tane nah zu sich. Niemand bemerkte die heißen Küsse im Kellergeschoss - oder, dass die beiden sich in den Schrank stahlen und sich dort ihrer Liebe hingaben.
* * *
Auf der Insel war Jacob gerade dabei, die Kinder für die Nacht vorzubereiten. Ororo hatte ihr Abendessen in sich hinein geschaufelt und nun wollte noch der kleine Peregrin versorgt werden.
Nachdem er die Flasche gut angenommen hatte, wiegte Jacob ihn sanft im Arm und sang ihm ein altes Lied vor, dass er selbst als Kind oft gehört hatte.
Währenddessen kam Nirvelli von der Arbeit zurück und ihre Schwester überreichte ihr ein Geschenk.
"Wieso das?", fragte sie überrascht.
Oryana zuckte mit den Schultern. "Du arbeitest hart, bist meine beste Freundin, außerdem meine Schwester und das ist das erste Exemplar, mit dem ich wirklich zufrieden bin. Und ich will, dass du es bekommst."
Nirvelli schaute gerührt und öffnete die Schachtel. Eine Wollmütze lächelte sie mit dem Gesicht eines süßen Tigers an.
"Die hast du selbst gemacht, stimmts?"
Oryana nickte.
"Oh, vielen Dank. Die ist wundervoll."
* * *
Zur gleichen Zeit, im Landesinneren, war es Zeit für Picasso, sich von Luisa zu verabschieden. Er hatte noch eine lange Fahrt vor sich.
"Danke, Luisa, für deine Zeit. Das war ein cooler Tag mit dir." Er hauchte ihr einen Kuss auf die Wange.
"Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder.", lächelte sie.
"Klar, ich komm wieder her. Vielleicht mal ein ganzes Wochenende. Dann packe ich Wintersachen ein und du zeigst mir, wie man die Piste rockt."
"Das klingt toll. Das machen wir."
"Und danach gehen wir tanzen und ich zeige dir einige von meinen heißen Moves." Ungelenk begann er mit Hüfte zu kreisen. Luisa starrte ihn schockiert an.
"Jaaaa, das kannst du ja in der Zwischenzeit noch ein bisschen üben.", lästerte sie.
Er lachte, verstummte aber schnell, als sie einen Schritt näher kam und nun direkt vor ihm stand.
"Ich bin froh, dass dieses Mädchen dich versetzt hat, Picasso." Sanft küsste sie ihn auf den Mund. Ihre Lippen waren weich und Picasso spürte, dass sich in seinem Hals ein kleiner Kloß bildete.
"Gute Fahrt.", sagte sie leise, lächelte, drehte sich um und verschwand.
* * *
"Wie läuft es bei deiner Arbeit?", fragte Tane seinen Freund. "Hast du diese Kollektion bekommen, die du wolltest?"
"Ich habe morgen ein Treffen deswegen."
"Ist das zu glauben? Mein Freund trifft sich mit Ricky Schamani.", schwärmte Tane.
"Eifersüchtig?"
"Ein kleines bisschen."
"Weißt du,", flüsterte Kentaro, "der Typ ist zwar heiß. Aber du hast den schöneren Po."
Tane kicherte. "Du kennst den Po von Ricky Schamani?"
"Ich glaube, du kennst ihn von viel mehr Leuten. Ich weiß ja nicht viel über deinen Job, aber dass der Po dazu gehört, habe ich mitbekommen."
"Das ist aber nicht unbedingt romantische Angelegenheiten.", lachte Tane.
"Romantik ist, was du daraus machst."
"Ich kann es ja meinem nächsten Patienten vorschlagen."
"Hey..." Kentaro schaute gespielt beleidigt.
"Eifersüchtig?", fragte Tane.
"Ein bisschen."
"Es ist schon spät, lass uns gehen. Vielleicht können wir dann noch etwas gegen diese Eifersucht machen."
* * *
Es war inzwischen schon spät in der Nacht, als Nirvelli die Werkstatt betrat. Sie war schon recht müde, wollte aber noch schnell den Computerchip an der Robotikwerkbank fertigstellen. Inzwischen hatte sie Routine darin und würde sich gleich danach schlafen legen.
Sie war beinahe fertig, als sie merkte, dass irgendetwas nicht stimmte. Die Stromzufuhr war durch irgend etwas blockiert. Sie schaute sich die Verkabelungen genauer an, konnte aber nichts Auffälliges entdecken. Resignierend zuckte sie mit den Schultern. Sie würde sich das morgen genau ansehen - jetzt war sie einfach zu müde, um sich mit Stromleitungen beschäftigen zu können. Für die Nacht würde es ausreichen, den Strom abzustellen, damit es nicht plötzlich einen Kurzschluss gab. Sie bemerkte zu spät, dass eines der Kabel aus der Wand gerissen war. Eine winzige Berührung genügte ...
Die beiden Herren haben sich also wieder zusammengerauft. Ich hoffe Ihre Liebe und der Wille an der Beziehung zu arbeiten reicht. Wenn nicht, kann ich da eine gute Therapeutin empfehlen, die ich auch bei mir in der Galerie habe..
Und bei Picasso fragte ich mich, ob da gerade der Moment kommt, in dem sich das Blatt wendet und er mal in der Perspektive des von Sehnsüchten Geplagten ist?
Hui, Nirvelli
Meine Familiensaga: Die Sims Lebenslinien (Familie Whalen)
Aber, aber … was wird jetzt mit Nirvelli? Erst grübelten wir noch, ob Oranya unsterblich werden könnte und jetzt die möglicherweise sterblichen Überreste von Nirvelli am Boden? Nimm das bitte nicht zu wörtlich damit, hier hätte sich jemand eine andere Nachfolge der Hickenbottoms gewünscht 😲 …
Irrungen und Wirrungen bei Tane und Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiele ganz neckischer Variationen bei Picasso … Interessant wie sich der Nachwuchs unterschiedlich an Eltern orientiert. Hier ist also Mandy mal die coole gechillte Mutter 😎.
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Hilfe! Doch nicht Nirvelli ... nicht jetzt schon! Das wird Lucas das Herz brechen, und den Kindern natürlich auch. Ich bin echt gespannt, ob es da noch Hoffnung gibt.
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Zu deiner letzten Geschichte:
NIVELLI!!!!
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@spinatblatt86 lieben Dank für dein Feedback ❤️ Ich werde versuchen es so beizubehalten. Die Therapeutin habe ich ja bei dir kennen gelernt. Ich kann mir vorstellen dass ich zu einem späteren Zeitpunkt auf das Angebot zurück kommen werde 😉 Bei Picasso bin ich selbst gespannt, wie es weiter geht. Der junge Mann verselbständigt sich gerne ^^
@Reuse danke dir ^^ Ich mag es, wenn Geschichten Sinn ergeben. So versuche ich, die Eigenarten des Spiels mit einzubinden. Ist nicht immer leicht, aber hier und da eine Herausforderung hat noch keinem geschadet.
Ich fand es auch interessant, Mandy nicht immer nur als due verpeilte Chsotin darzustellen. So ist eben alles Ansichtssache.
@Julchens77 Picasso hat eben Charme ^^ Er ist eine gute Mischung aus Aufmüpfigkeit und angenehmer Zeitgenosse. Aber seine Entwicklung ist ja noch nicht abgeschlossen. Mal sehen, wo das noch hin will...
@SpionelfchenNaseweiß Ohaaa '89 war ich knapp 8 Jahre jung ^^ da hab ich an solche Dinge noch gar nicht gedacht...
Diese Folge ging mir nicht so leicht von der Hand wie andere. Mag vielleicht einerseits dran liegen, dass es viel um Alltägliches geht und ich selbst das Gefühl hatte, mehr erzählen zu müssen. Andererseits kamen im RL einige Kleinigkeiten dazwischen. Aber nun ist er fertig. Ich präsentiere also die Fortsetzung zu Nirvellis Unfall...
* * *
Nirvelli lag reglos am Boden. Nur wenige Meter von ihr entfernt erschien aus dem Nichts eine düstere Gestalt. Es war Jstor - ein Wesen zwischen Leben und Tod. Seine Aufgabe war es, die Auflösung eines jeden sterbenden Sim zu überwachen.
Beinahe anmutig schwebte er zum leblosen Körper und begann, einige Worte in einer unbekannten Sprache zu flüstern. Er verstummte, als er die Anwesenheit anderer Sims spürte - Oryana war in die Werkstatt gestürmt. Ihr Gefühl, dass etwas Schlimmes geschehen würde hatte sich bestätigt. Sie sah die düstere Gestalt über den Körper ihrer Schwester schweben. Mit schockiertem Blick trat sie näher, dicht gefolgt von Lucas und abschließend Caleb.
Als Nirvellis Mann die Situation erkannt hatte, gab sein Körper nach und er landete wimmernd auf den Knien. Es dauerte wenige Sekunden, bis er unter heißen Tränen und markerschütterndem Wehklagen auf das düstere Wesen zukroch und um das Leben seiner geliebten Frau bettelte. Voller Verzweiflung und taub vor Schmerz stieß er Laute aus, in denen ein Zuhörer nur mit viel Mühe und Fantasie vertraute Worte entdeckt hätte.
Doch das Wesen lauschte ihm aufmerksam, erhob langsam eine Hand und antwortete mit einem wohlwollenden Nicken. Schließlich drehte es sich zu Nirvelli herum und sprach wieder einige Worte in der fremden Sprache. Nirvellis Körper begann in hellem Licht zu erstrahlen und erhob sich, wie von magischen Kräften geführt, vom Boden - Sie bäumte sich auf, alle Gliedmaßen von sich gestreckt, bis schließlich das Licht erlosch. Noch immer in der Luft schwebend öffnete sie ihre Augen und sah sich irritiert um. Vorsichtig sank sie Richtung Boden und wurde beinahe liebevoll abgesetzt.
"Was ... ist denn passiert?", fragte sie benommen.
Lucas ging eilig auf sie zu, um sie zu stützen.
"Du hattest einen Unfall. Aber jetzt wird alles gut. Wie fühlst du dich, Liebling? Kannst du stehen?"
Die junge Frau verstand noch nicht, was geschehen war. Ihre Lieben standen um sie herum und schauten ergriffen. Lucas hatte offensichtlich geweint und wer ... oder was war diese seltsame Figur hinter ihm?
Nirvelli schaute nach links zur Werkbank. Gerade hatte sie doch noch dort gestanden und gearbeitet. Dann wollte sie den Strom abstellen und dann ... Verwirrt strich sie mit der Hand über ihren Arm. Sie hatte einen scharfen Stich gespürt. Danach standen plötzlich alle um sie herum.
"Ich verstehe nicht...", murmelte sie leise.
"Lass uns hinein gehen, Schatz. Ich helfe dir. Lucas hielt sie im Arm und begleitete sie ins Haus.
* * *
Wieder einmal war es Tane, der zuerst den Tag begann. Er hatte sich längst damit abgefunden, dass sein Lebensgefährte ihm keine Gesellschaft beim Frühstück leistete. Aber insgeheim wünschte er sich jemanden, der nicht nur mit ihm zusammen lebte, sondern auch das Leben mit ihm teilte. Das Bild seiner Eltern schoss ihm durch den Kopf. Egal, wie oft und wie intensiv sie auch gestritten hatten - sie waren immer gemeinsam zum Frühstück aufgestanden.
* * *
Lucas war nur ungern zur Arbeit gegangen. Mehrfach hatte er vorgeschlagen, einen Urlaubstag zu nehmen, um bei seiner Frau bleiben zu können. Doch Nirvelli hatte beteuert, dass es in Ordnung wäre - sie war nicht allein und würde ohnehin viel schlafen.
Es zeigte sich, dass sie Recht hatte. Während sie die meiste Zeit des Tages im Bett verbrachte, sorgten Oryana und Jacob für die Kinder.
Caleb war in die Werkstatt verschwunden, um sämtliche Stromleitungen zu überprüfen. Es hatte ihn erschüttert was letzte Nacht geschehen war. Zwar hatte er schon viele Sims sterben sehen, aber Nirvelli war ihm eine liebe Freundin geworden. Es war sein Haus, in das sie mit ihrer Familie gezogen war. Er hatte für die Sicherheit der Sterblichen Sorge zu tragen. Ein solcher Unfall durfte sich auf keinen Fall wiederholen.
Es war bereits weit am Nachmittag, als er ins Haus zurück kehrte. Nirvelli war inzwischen aufgestanden und plauderte munter mit Jacob.
"Ich finde die Idee wunderbar.", sagte Jacob fröhlich.
"Ja? Denkst du, dass Caleb es erlaubt?"
"Frag ihn selbst." Jacob deutete auf die Fledermaus, die gerade herein geflogen kam.
Nirvelli zuckte kurz zusammen. "Daran werde ich mich nicht gewöhnen.", raunte sie erschrocken.
"Das ging mir anfangs ähnlich,", lachte der Mitbewohner, wurde dann aber von der Türklingel unterbrochen. "Das wird Tane sein." Er sprang auf und eilte aus der Küche.
"Welche Idee?", wollte nun Caleb wissen, der inzwischen in seiner Sim-ähnlichen Gestalt gelandet war.
"Ich hatte überlegt,", begann sie zaghaft, "ich würde gern meine Familie öfter sehen. Und hier ist viel Platz. Da habe ich mich gefragt, ob es okay wäre, wenn ich sie hierher einladen würde. Sonntags."
"Nirvelli, du musst mich so etwas nicht fragen. Das hier ist jetzt dein zu Hause."
"Aber es gehört dir. Ich wollte nicht..."
"Das weiß ich zu schätzen. Aber es ist nicht nötig. Lade ein, wen du willst. Wenn ich jemanden nicht leiden kann, werde ich unten bleiben. Oder ihn beißen."
"Danke.", lächelte sie und wechselte unbeholfen das Thema: "Es sind Pakete für dich gekommen. Das eine riecht merkwürdig."
"Meine Fanpost.", schmunzelte er.
Nirvelli hob fragend die Augenbrauen.
"Es gibt da so einige Scherzkekse, die mir verdorbenes Essen und Schrott schicken.", erklärte er.
"Kann man dagegen nicht vorgehen?"
"Das könnte man sicher. Aber eigentlich stört es mich nicht. Ich kann die Sachen verarbeiten und sie als Dünger nutzen oder recyceln."
"Das ist clever.", kicherte sie.
Caleb sammelte seine Post zusammen und sah aus dem Augenwinkel etwas vorbei tapsen.
"Wann ist das passiert?", fragte er, als er erkannte, dass es sich um den jüngsten Spross des Haushaltes handelte, der nun offensichtlich ein Kleinkind war.
"Vor etwa zwei Stunden hat er sich verwandelt." Stolz umarmte sie ihren Peregrin, der sich quäkend von ihr los riss.
* * *
"Wie läuft es jetzt zwischen euch?", fragte Jacob seinen Freund und Nachbarn.
Tane zögerte kurz. Er hatte inzwischen begriffen, dass Kentaro scheinbar nicht sein Traumprinz war. Aber vielleicht gab es den auch nicht. Möglicherweise war er zu anspruchsvoll und suchte nach Perfektion, wo es sie nicht geben konnte.
"Gut.", nickte er schließlich.
"Das klingt aber nicht überzeugend."
"Wir haben noch etwas Arbeit vor uns, schätze ich ... nach dem letzten Streit. Aber ich denke, das wird schon."
Jacob musterte seinen Gast eindringlich. Er sah ihm an, dass er nicht die ganze Wahrheit gesagt hatte.
"Du weißt, dass du mir alles erzählen kannst, wenn dich etwas belastet. Wir sind Freunde und ich höre dir gern zu."
Einen Moment schwieg Tane. Er war nicht her gekommen, um sich auszuheulen, sondern um sich abzulenken.
"Er macht mir Vorwürfe, weil ich viel arbeite.", erzählte er dann aber. "Er versteht nicht, dass ich das mache, damit wir eine Zukunft haben. Das war der Grund für unseren Streit. Ich habe stur meine Meinung vertreten, aber jetzt bin ich nicht mehr sicher, ob ich damit richtig liege. Oder ob ich ihm Unrecht tu."
"Woher kommen diese Zweifel?"
"Er sagte, er würde hier bei mir bleiben wollen."
"Aber ...?"
Tane suchte nach Worten, seufzte ein paar mal schwer und gestand schließlich:
"Ich ... Ich glaube ihm nicht."
"Dass er dich liebt?", fragte Jacob mit besorgter Mine.
Tane schüttelte den Kopf. "Dass er mit der Stadt abgeschlossen hat. Er mag Windenburg nicht sonderlich. Und schon gar nicht Crumble Island. Er ist ein Partygänger. Und das gefällt mir an ihm. Aber ..." Tane verstummte.
"Du sehnst dich nach etwas Ruhe?"
Er nickte traurig.
"Ich gehe gern aus. Aber nicht fünf Mal die Woche."
"Was bedeutet das für euch zwei?"
Tane zog eine Schulter in den Nacken.
"Ich weiß es nicht. Ich liebe ihn. Aber vielleicht ... vielleicht passen wir nicht zusammen."
"Das kann und will ich nicht beurteilen." Jacob sah ihn ernst an. "Sich in Beziehungen einzumischen, geht nie gut aus. Aber ich denke, du solltest dir dringend überlegen, was du willst. Von Kentaro und von deinem Leben."
Tane seufzte. "Wie finde ich das heraus?"
"Das ist nicht immer einfach. Nimm dir Zeit für dich. Höre in dich hinein. Stelle dir vor, du bist an einem Ort, an dem du dich wohlfühlst. Und dann sieh dich um. Was siehst du? Ist Kentaro an deiner Seite? Hast du Kinder? Wo lebst du? Das, was du vor deinem geistigen Auge siehst, ist das, was dich glücklich macht."
"Glaubst du das wirklich?"
Jacob nickte lächelnd. "Ich bin davon überzeugt."
In dem Moment betrat Lucas das Grundstück. In neuer Uniform grüßte er die beiden, bevor er im Haus verschwand.
"Ich wurde befördert." Stolz berichtete er Nirvelli von seinem jüngsten Erfolg.
"Das ist großartig, Lucas. Ich gratuliere dir. Und ich bin sehr stolz auf dich." Sie trat einen Schritt zurück und musterte ihn von oben bis unten.
"Meine Güte, du siehst absolut heiß aus.", raunte sie.
Lucas lachte und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
"Wie geht es dir? Konntest du dich etwas erholen?", fragte er mit fürsorglichem Blick.
Sie nickte. "Mir ist noch etwas flau, aber das geht schon. Morgen bin ich wieder fit. Dann kann ich bestimmt auch die Kinder wieder selbst versorgen."
"Entspanne dich noch etwas. Ich schaue nach den beiden."
Ororo und Peregrin warteten schon in der Küche. Angeregt brabbelten sie miteinander, als Lucas dazu kam und Peregrin stolz betrachtete.
"Du siehst ja aus wie ein Superheld.", begrüßte er seinen Sohn und begann das Essen für die beiden vorzubereiten.
* * *
In Newcrest wurde es inzwischen dunkel. Trotzdem waren die Senioren noch nicht ins Haus gegangen. Sie genossen den kühler werdenden Abend im Garten.
"Bist du sicher, dass du das tun willst?", fragte Salim. Ich fürchte, deine Tochter wird nicht erfreut sein."
"Sie trifft ihre Entscheidungen und ich treffe meine. Vielleicht erkennt sie so, dass es mir ernst ist."
"Das wünsche ich dir." Salim nahm Trudes Hände in seine und küsste sie zart.
"Darf ich um diesen Tanz bitten, Gnädigste?" Er verbeugt ich so gut es seine Hüfte zuließ.
Trude senkte ihren Kopf leicht und machte einen Knicks. "Ihr dürft, werter Herr."
So tanzten Sie verliebt auf dem Gehweg - ohne Musik, aber mit viel Gefühl für einander.
"Nirvelli hat uns eingeladen. Am Sonntag kommt die ganze Familie zu ihnen auf die Insel."
"Oh, wie schön. Das wird bestimmt wundervoll.", schwärmte Trude. Sie liebte es, in guter Gesellschaft zu sein und Salims Familie hatte sie schon früh in ihr Herz geschlossen.
"Sollen wir es ihnen dann gleich sagen? Oder möchtest du noch warten?"
Die Seniorin lachte herzlich auf. "Ich bin viel zu aufgeregt, um zu warten."
"Das liebe ich an dir, Trude. Du kannst dich noch immer freuen, wie ein Kind."
An Lucas' Stelle wäre ich danach auch nur ungern arbeiten gegangen.
Oooh, steht da etwa noch eine Hochzeit an?
Tane tut mir echt leid. Manchmal hilft alles nichts, wenn man merkt, dass es irgendetwas gibt, weswegen beide immer diese Sehnsucht haben und spüren, dass sie auf Dauer nicht miteinander glücklich werden können. Es sieht so aus als würde ihm das allmählich dämmern, Gefühle hin oder her. Manchmal reicht das eben einfach nicht..
Meine Familiensaga: Die Sims Lebenslinien (Familie Whalen)
Caleb jetzt im Renovierungswahn ... jaaa, nicht, dass ihm seine lebenden Blutbeutel alle durch Haushaltsunfälle wegsterben ... (LOL) 🙈😂
Peregrin verwandelt sich einfach so nebenbei und man sieht ja gar nicht sein Gesichtchen. Dabei bin ich so gespannt auf diesen Sprössling.
Wirklich tolle Tipps, die Jacob dem unsicheren Tane gibt! Aber vielleicht ist da jetzt ein klarer Schlusstrich wirklich die beste Lösung.
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Liebe reicht eben manchmal nicht, das stimmt. Aber was die beiden daraus machen, werden wir noch sehen...
@Julchens77 auch dir herzlichen Dank
Tane ist noch immer unsicher. Er is voller Zweifel und Verlustängste und bevor er allein bleibt, ist er vielleicht bereit eine nicht perfekte Beziehung zu führen. Seine Überlegungen diesbezüglich sind noch nicht abgeschlossen.
* * *
Woche 1 - Sommer 2/4
(Willow Creek)
Picassso rannte so schnell er konnte. Obwohl die Sommerluft heiß war, brannten die Tränen scharf auf seiner Haut.
"Nein nein nein nein nein."
Die Sicht verschwamm vor seinen Augen - er stolperte und wäre beinahe gestürzt, konnte sich aber gerade noch auffangen. Er durfte jetzt keine Zeit verlieren. Der Weg bis nach Hause kam ihm ewig vor, doch endlich erreichte er die geschwungene Einfahrt. Er hechtete auf die Treppe zu, blieb aber auf halbem Weg abrupt stehen. Seine Kehle schnürte sich zu.
Er war zu spät.
Langsam näherte sich der Teenager der Stelle, an der das Haustier zuletzt gelegen hatte. Schmuzifers Körper hatte sich bereits aufgelöst. Übrig war nur noch der kleine Grabstein, den Jstor als Andenken an ihre verschwundene Seele dagelassen hatte.
Es gab jetzt kein Halten mehr. Picasso brach bitterlich in Tränen aus.
* * *
(Windenburg)
Tane hatte schlecht geschlafen. Die halbe Nacht hatte er wach gelegen und über Jacobs Worte nachgedacht. Wenn er die Augen schloss und in sich hinein horchte ... Er seufzte. Es wollte ihm einfach nicht gelingen, diese Bilder zu sehen, von denen Jacob gesprochen hatte. Das Einzige, was er wusste, war, dass er nicht in einer Großstadt leben wollte. Er mochte Crumble Island. Hier hatte er Freunde in seiner Nähe. Er hatte die Ruhe, die er nach einem anstrengenden Arbeitstag brauchte, das Meer lag vor der Tür und die Bars und Nachtclubs waren gut zu erreichen. Was brauchte ein Sim mehr?
Er nahm den letzten Bissen seines Frühstücks und kaute nachdenklich darauf herum. Wenn er erstmal Kinder hätte, müsste er natürlich besser kochen lernen. Für ihn genügten seine Fähigkeiten gerade, aber seinen beiden Rackern konnte er diese Mahlzeiten nicht zumuten.
Tane stutzte kurz und schmunzelte dann in sich hinein. Seine Kinder. Dieser Gedanke war so automatisch gekommen, dass es auf einmal absolut einleuchtend war. Natürlich wollte er Kinder. Er liebte den Gedanken, dass zwei Frechdachse um ihn herum wirbelten.
Dann kam die Ernüchterung. Kentaro mochte keine Kinder. Er sah sie als Hindernis und Störenfriede.
Wieder entfuhr Tane ein tiefes Seufzen.
Eine Weile saß er verunsichert da.
Sein Telefon klingelte und riss ihn aus seiner Starre. Ein Videoanruf von nebenan.
"Velli, wie schön, dass du dich meldest. Was gibt es denn?"
"Ich will dich nicht lange stören. Du musst sicher bald zur Arbeit."
"Ein paar Minuten habe ich noch. Also spann mich nicht auf die Folter. Was ist los?"
"Ich wollte dir nur die letzten Neuigkeiten berichten." Sie grinste breit in die Kamera.
Tane wurde neugierig. "Ich höre aufmerksam zu, Liebes."
"Wir bekommen noch ein Baby."
"Du bist wieder schwanger?", staunte er mit großen Augen.
"Ja, es hat mich selbst überrascht. Das war gar nicht geplant..."
"Ich kann sehen, dass du dich trotzdem freust. Das ... Das ist wunderbar, Velli. Ich gratuliere euch."
"Danke, das ist so lieb. Wie lange arbeitest du heute? Magst du noch vorbei kommen?"
"Ich werde sehen, ob ich es schaffe. Sonst gern morgen, wenn das okay ist."
"Wunderbar. Ich freue mich auf dich. Hab einen schönen Tag, ja? Ich hab dich lieb."
"Ich dich auch, Velli. Bis dann."
* * *
(Windenburg)
Auf Crumble Island ging der Besitzer der Insel seinem Hobby und zweitem Standbein nach. Bei der Hitze, die draußen herrschte, verkroch der Vampir sich am liebsten im kühlen Keller. Emsig schrieb er an seinem neuen Roman, während ein Stockwerk über ihm seine Freundin mit ihrer Schwester plauderte.
"Das ist so krass. Vor nicht einmal zwei Tagen warst du tot und jetzt kriegst du schon wieder ein Kind. Oh, bei Zelig!" Oryana riss die Augen auf.
"Was?" fragte Nirvelli.
"Du hast doch nicht mit Jstor ...?!"
Die große Schwester legte den Kopf schief und strafte Oryana mit Blicken.
"Das ist lächerlich. Ich weiß ja nicht einmal, ob er ... überhaupt ein ER ist. Ich meine, er ist doch ein Überwesen. Oder?"
"Keine Ahnung. Aber er hat mich auf ein Date eingeladen."
"WAS??" Nirvelli starrte ihre Schwester an.
"Naja, er hat angerufen und gefragt, ob wir ausgehen."
"Du nimmst mich auf den Arm! Deine warme Kleidung hat dir einen Hitzschlag verpasst."
"Ach, das trage ich doch nur Probe. Ist selbst gemacht. Gut, nicht?"
"Du ... Lenk nicht vom Thema ab."
"Ist jetzt auch egal. Ich muss sowieso los."
"Wohin gehst du?" Nirvelli schaute ihr noch immer erstaunt hinterher.
"Na, ich hab doch ein Date."
"Du kannst doch da nicht ernsthaft hingehen. Oryana!"
Aber sie war schon aus dem Raum verschwunden.
Nirvelli blieb zurück und kopfschüttelnd flüsterte sie: "Das ist doch nicht wahr..."
* * *
(Willow Creek)
Picasso war ins Haus hinauf geschlichen. Es war ruhig. Zu ruhig für seinen Geschmack.
"Mom?", rief er. Aber niemand antwortete. Also ging er ins Wohnzimmer und rief noch einmal, etwas lauter, die Treppe ins Obergeschoss hinauf. Immer noch keine Antwort. Traurig ging er zurück in die Küche. Er hatte sich noch nie so einsam gefühlt.
Asgaard kam aus dem Elternschlafzimmer zu ihm gelaufen und sah ihn aus großen grünen Augen an.
Picasso hob den Kater hoch und knuffte ihn mit der Stirn.
"Ich hoffe, sie musste nicht leiden.", flüsterte der Teenager.
"Brraau.", sagte Asgaard.
"Danke, das ist gut." murmelte Picasso zurück. "Und was tun wir jetzt?"
Asgaard sah sich in der Küche um. Mit einem Pfötchen knetere er Picassos Arm.
Mit einem schwerfälligen Seufzen setzte der Teenager den Kater auf der kleinen Couch ab und nahm neben ihm Platz.
"Ich werde sie ganz schön vermissen. Du wirst mir ein wenig helfen müssen. Schaffst du das?"
Der Kater warf sich auf die Seite und gurrte auffordernd.
"Danke, mein Junge.", sagte Picasso leise. "Du bist ein guter Freund."
* * *
(Windenburg)
Oryana war am Treffpunkt angekommen, doch bisher war Jstor nicht zu sehen. Etwas mürrisch schaute sie auf die Uhr. Er war bereits 15 Minuten überfällig und es hatte auch noch zu regnen begonnen.
Schnaufend griff sie nach ihrem Telefon und tippte auf den Bildschirm. Am anderen Ende der Leitung klingelte es. Einen Moment später nahm jemand ab. Eine düstere Stimme begrüßte sie.
"Wo bleibst du? Wir haben ein Date und ich stehe hier wie blöde herum und werde nass ... Was soll das heißen? ... Kannst du das nicht später ... Das ist echt unhöflich ... Was kann ich für deine Arbeitszeiten? ... Fein, dann gehe ich jetzt wieder nach Hause."
Wütend legte sie auf und ging durch den Regen zurück nach Hause.
* * *
(Windenburg)
Caleb hatte inzwischen eine kreative Pause eingelegt. Umringt von Ororo und Peregrin stand er im Zimmer der Kleinkinder und grübelte, wie er ein drittes Bett in den Raum bekam. Hätte er geahnt, wie fleißig Lucas und Nirvelli sein würden, hätte er vermutlich die Zimmer etwas anders eingerichtet. Mit drei Kleinkindern im Haus würde es jede Menge Trubel und Arbeit geben. Nur gut, dass Jacob so vernarrt in diese Geschöpfe war. Mit seinem Teilzeitjob als Babysitter hatte er nicht nur die Muße, sondern auch die Zeit, sich der Heranwachsenden anzunehmen. Das änderte allerdings nichts daran, dass es schon bald ein Bett zu wenig gab. Caleb kratzte sich nachdenklich am Kopf.
'Wenn wir das Puppenhaus auf den Flur stellen, ... ", dachte er.
"Ham ham ham!" Peregrin unterbrach seinen Gedankenfluss. Der Junge hüpfte wild auf und ab.
"Grin hat Hunger.", erklärte Ororo von der Seite. "Ro auch."
"Na schön,", grummelte der Vampir, "dann wollen wir euch mal versorgen. Sonst schimpft eure Mutter noch mit mir. Und Abmarsch in die Küche."
Unbemerkt kam Oryana an dem alten Fabrikgebäude an. Völlig genervt und benommen ging sie direkt ins Bad und ließ sich eine heiße Wanne mit Zusätzen ein. Sie wollte einfach nicht akzeptieren, dass sie zuerst versetzt und dann auf dem Heimweg auch noch von einem Blitz getroffen wurde. Dieser Tag hatte nicht viel Gutes zu bieten - das stand für sie fest. Mit einem langen Seufzer ließ sie sich in die heiße Wanne sinken und beschloss, den Rest der Welt für einen Moment zu vergessen.
* * *
(Windenburg)
Später am Nachmittag suchte Tane erneut das Gespräch mit Jacob.
"Was siehst du, wenn du die Augen schließt?", fragte er.
Jacob schmunzelte liebevoll und mit sanfter Stimme sagte er:
"Ich sehe ein kleines Haus, zwei oder drei Kinder, vielleicht einen Hund, gemeinsame Spaziergänge. Am Strand, durch Wälder, in der Innenstadt. Ich sehe Familienurlaub. Und eine unheimlich kitschige, traditionelle Hochzeit am Meer. Genervte Teenager, die mir alles anvertrauen, was sie bedrückt und ich sehe mich mit der Liebe meines Lebens alt und grau werden. Wir sitzen auf der Terrasse auf Schaukelstühlen und sind übertrieben glücklich."
Tane hatte gebannt zugehört und war sogar etwas ergriffen. Jacob lachte auf.
"Ich weiß, sehr viel Klischee und Kitsch. Aber das ist, was ich sehe."
"Ich finde das wundervoll.", gestand Tane unsicher. "Ich wünschte, ich hätte so klare Vorstellungen."
"Weißt du, Tane... Den perfekten Partner, das perfekte Leben gibt es nicht. Auch ich werde hier und da Abstriche machen müssen. Du musst entscheiden, ob sich diese Abstriche für deinen Partner lohnen. Ob du bereit bist, für ihn die Kompromisse einzugehen. Und ob das Ergebnis dann nah genug an deine Wünsche heran reicht."
Nachdenklich nickte Tane, bevor er sich bedankte und verabschiedete. Er wollte zurück nach Hause und alles sacken lassen. In der Nähe von Kentaro zu sein, würde ihm dabei möglicherweise helfen.
Kleiner Tipp: Wenn du wirklich nicht weißt, wie Nirvelli wieder schwanger wurde, kannst du sie ja manuell im CAS nun so einstellen, dass sie nicht mehr schwanger werden kann.
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Ach Schmuzifer, da hatte Jstor wohl kein Erbarmen, dabei zeigt sich Picasso doch ebenso zum Steinerweichen 😭😿. Wo sind denn die vielbeschriebenen sieben Leben einer Katze? Auch tierische Mitbewohner kann man sehr vermissen, wenn sie einen auch noch seit Kindheitsbeinen begleiteten.
Jakob und Tane haben ja ... recht ähnliche Lebensträume 👶🏻🍼! So, mehr sag ich dazu nicht und warte einfach der Welten Lauf weiter ab 🌍💞...
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Über Oranya musst ich mich sehr wundern (oder eigentlich auch nicht).
Ein Date mit Jstor?
Aber es wäre tatsächlich nicht Oranya, wenn sie schon allein aus Neugier, nicht dort hingegangen wäre.
Doch Jstor spielt anscheinend gern. -Mit Gefühlen aller Art.
Caleb hat da ganz andere Sorgen? Ein Platzproblem in seiner Luxusvilla? Oder ist das eher ein Luxusproblem? Wohin stellen wir das Puppenhaus, wenn ein drittes Bett einzieht?
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Oryana und das Date mit dem Sensenmann - was es nicht alles gibt.
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@spinatblatt86 ich hatte den gleichen Gedanken mit dem Blitz 😆
Das mit dem CAS wusste ich auch noch nicht. Ich hab ja noch so viel zu lernen 😊
@Reuse da hast du recht. Ich habe damals mit 16 auch unsere 17jährige Samtpfote aufgefunden. Einer der schrecklichsten Momente meines jungen Daseins.
Es war das erste Mal, dass es mir gelungen ist, den Sensenmann zu überzeugen.
Über Jacob ist ja noch nicht so richtig viel bekannt. Aber das kommt alles noch...
@SpionelfchenNaseweiß ich fand auch, dass diese Begegnung irgendwie zu Oryana passte ^^ Trotzdem habe ich nicht schlechte gestaunt. Ist mir so zum ersten Mal begegnet, dass er zum Date einlädt.
@Julchens77 Caleb scheint nichts mitbekommen zu haben. Es wurde zumindest keine Reaktion gemeldet.
Naja, Lucas ist viel beschäftigt mit seinem Job. Wenn er da ist, weigert er sich oft, sich um die Zwerge zu kümmern 🤷♀️
* * *
Woche 1 - Sommer 2/4
(Windenburg)
"Ich weiß es endlich.", verkündete Oryana. Gemeinsam mit Caleb und Nirvelli saß sie in den späten Abendstunden am Lagerfeuer.
"Ich werde Künstlerin."
"Das sieht dir ähnlich.", stöhnte ihre Schwester.
"Was ist falsch am Künstlerdasein? Nur weil du dich fünf mal die Woche von deinem Chef herumschubsen lässt, muss ich das doch nicht auch so machen."
"Ich lasse mich überhaupt nicht herumschubsen." Nirvelli protestierte energisch. "Jeder, der Angestellter ist, lässt sich deiner Meinung nach entmündigen. Dabei hast du keine Ahnung, wie es in der Arbeitswelt aussieht. Du hast doch noch nicht einen einzigen Job gehabt."
Caleb war fasziniert von dem Stimmungswandel zwischen den Frauen.
"Ist doch nicht meine Schuld, dass die Welt mir nichts Cooles anbietet. Darum will ich ja jetzt selbständig werden."
"Und was ist, wenn du keinen Erfolg hast? Willst du Caleb dein Leben lang auf der Tasche liegen?"
"Mir liegt hier niemand auf der Ta-"
"Halt dich da raus!" Caleb wurde von beiden Frauen synchron unterbrochen.
Grimmig schauten die Schwestern sich gegenseitig an. Doch es war Nirvelli, die zuerst einen sanfteren Blick aufsetzte.
"Hör mal, ich meine es doch nur gut. Kunst ist ein hartes und absolut unsichheres Gewerbe. Wenn du wenigstens in einem Atelier anfangen würdest. Dann hättest du ein regelmäßiges Einkommen und eine sichere Basis."
"Das ist fantastisch!" Oryana war sauer. "Meine eigene Schwester glaubt nicht an mich."
"Das sage ich doch gar nicht. Du malst hervorragend. Es würde nicht lange dauern, bis du aufsteigt. Bitte denk wenigstens darüber nach."
"Das wird sie.", mischte sich nun Caleb wieder ein.
"Was? Wie kommst du daz-"
"Du wirst. Darüber. Nachdenken.", unterbrach er seine Freundin mit ruhiger Stimme.
Sie schluckte, atmete kurz durch und nickte. "Ich werde darüber nachdenken."
"Danke.", lächelte Nirvelli. "Mehr will ich gar nicht."
* * *
(Windenburg)
Tane war lange unterwegs gewesen. Nachdenklich war er über die Insel spaziert und hatte lange aufs Meer geschaut, als er am Strand angekommen war. Erst in den Morgenstunden ging er zurück zum Haus.
"Wo warst du denn die ganze Nacht?", wollte Kentaro wissen. Es war schwer heraus zu hören, ob es sich dabei um Sorge oder Eifersucht handelte.
Für Tane spielte es keine Rolle. Zufrieden lächelte er: "Wie schön, dass du wach bist. Ich habe nachgedacht. Und ich möchte dich etwas fragen."
"Was denn?"
Bedächtig kniete Tane nieder. Mit verliebtem Blick schaute er zu Kentaro hoch und schmunzelte über dessen überraschten Gesichtsausdruck.
"Wir haben es nicht immer leicht. Manchmal sind wir sehr unterschiedlicher Meinung. Aber ich liebe dich und ich möchte mein Leben mit dir verbringen. Kentaro, willst du mich heiraten?"
* * *
(Windenburg)
Jacob war auf die Jagd gegangen. Bewaffnet mit seiner Kamera spazierte er durch die Büsche auf den Klippen. Viel zu lange hatte er sein Hobby schleifen lassen. Aber heute würde er nicht ohne gute Fotos nach Hause gehen.
Die Zeit raste nur so an ihm vorbei, während er auf Motivsuche war. Diese Auszeiten hatte er vermisst. In solchen Momenten war er ganz bei sich. Kein Herumgegrübel über andere Sims oder unerfüllte Sehnsüchte. Nur er und die Kamera.
* * *
(Windenburg)
"Wie schön sie ist...", flüsterte Nirvelli.
Gemeinsam mit ihrem Mann stand sie am Bett ihrer Ältesten und beobachtete sie beim Schlafen.
"Genau wie du." Lucas angelte nach ihrer Hand.
"Eigentlich kommt sie sehr nach dir.", berichtigte sie.
"Dann sehe ich ziemlich gut aus."
"Ja, das tust du. Für ein kleines Mädchen mit Bart."
Nirvelli gab ihm einen innigen Kuss.
"Ich freue mich schon auf den Kleinen."
Sie nickte. "Ich auch. Lass uns gehen, sonst wecken wir sie noch."
* * *
(San MyShuno)
"Du solltest vielleicht etwas weniger trinken."
"Im Gegenteil, mein Schatz.", entgegnete Kentaro. "Du solltest mehr trinken. Wir feiern unsere Verlobung. Und wo wir nun schon bei dem Thema sind,", er winkte dem Barkeeper, ihm noch ein Glas Wein einzuschenken, "wie stellst du dir das alles vor?"
Tane überlegte einen Moment. Er wollte seine Freunde dabei haben. Jacob hatte ihm so treu zur Seite gestanden. Er wäre sicherlich ein großartiger Trauzeuge. Aber Nirvelli war seine älteste Freundin. Es wäre schön, sie für diese Aufgabe zu wählen. Allerdings war Oryana auch gut mit ihm befreundet und sie könnte regelrecht beleidigt sein, wenn sie keine besondere Rolle spielen würde.
Tane seufzte leise. In ihm stieg das Gefühl der Überforderung auf. Vielleicht war es doch besser den Kreis so klein wie möglich zu halten. Nur er und Kentaro. Intim. Ohne Komplikationen.
"Lass es uns Del Sol Valley tun.", riss sein Verlobter ihn aus den Gedanken. "Wir machen eine risiege Show daraus. Und wir laden jeden ein, den wir kennen."
Tane zögerte. "Wenn es das ist, was dich glücklich macht...", murmelte er schließlich.
* * *
(Windenburg)
Früh am nächste Morgen erwachte Nirvelli.
"Oh, nein. Doch nicht heute." Schnaufend kletterte sie aus dem Bett und versuchte die aufsteigende Wärme in ihrem Körper mit ruhigen Atemzügen erträglicher zu machen.
Lucas riss die Augen auf und erkannte die Situation sofort. Aufgeregt sprang er auf und lief hektisch durchs Zimmer.
"Ist dir heiß? Oh, bei Zelig, es ist so weit oder? Ich muss den Kamin anmachen. Nein, das ist zu früh, dir ist ja heiß. Soll ich den Kamin an machen? Schatz? Bist du okay? Was kann ich für dich tun? Schatz?"
"Wie wäre es für den Anfang, wenn du die Klappe hältst?!", prustete sie. "Es fängt gerade erst an, das dauert noch ein paar Stunden."
Er nickte eifrig. "Ja, Klappe halten. Ja, okay. Paar Stunden. Sagtest du Stunden??"
"Lucas, bitte. Geh und mach das Frühstück."
"Ja, mach ich..." Nervös lief er aus dem Zimmer.
"Bei Sunnae,", ächzte Nirvelli, "gib mir die Kraft diesen Mann zu ertragen."
Langsam setzte sie sich in den Schaukelstuhl und wippte meditativ vor und zurück. Dabei musste sie eingeschlafen sein, denn als sie die Augen öffnete, stand plötzlich Lucas an ihrer Seite.
"Was ist denn?", fragte sie.
"Sie sind da. Soll ich dich entschuldigen?"
"Ach, was, nein. Ich komme schon klar. Außerdem habe ich sie eingeladen, weil ich sie sehen möchte."
Mit großen Augen starrte Lucas sie an. Sie musste ein wenig schmunzeln - wirkte er doch wie eines seiner unbeholfenen Kinder und nicht wie Lucas Bishop, der normalerweise vor Selbstsicherheit und Männlichkeit strotzte.
"Es ist okay, Lucas. Ich komme gleich. Gib mir eine Minute."
Er nickte und verließ den Raum.
Als Nirvelli ins weiträumige Wohnzimmer trat, saß Trude dort allein und begrüßte sie lächelnd.
"Ist alles in Ordnung, Liebes? Wie geht es dir?"
"Es geht schon, Trude. Danke. Aber warum bist du nicht bei den anderen?"
"Ich würde gern ein paar Worte mit dir reden."
"Sicher. Worum geht es?" Schwerfällig setzte sich die werdende Mutter auf die Couch. Die Seniorin reichte ihr eine helfende Hand.
"Ich weiß, wie anstrengend eine Geburt ist. Wenn du also keine Muße hast, mir zuzuhören, habe ich dafür Verständnis."
"Ach, Trude. Du bist so lieb. Es geht mir gut. Bitte erzähl."
"Dein Vater erzählte mir, dass du deine gesamte Familie einladen wolltest. Und dass du darauf bestanden hast, auch mich hier zu sehen."
"Warum überrascht dich das?"
"Ich möchte dir nur sagen, wie dankbar ich bin. Ihr alle habt mich ohne zögern und unglaublich liebevoll in euren Kreis aufgenommen. Davon bin ich zutiefst gerührt."
Nirvelli lächelte sanft. "Trude, ich weiß, dass du meinen Papa sehr glücklich machst. Mit meiner Mutter hatte er es nicht leicht und er hat sich für uns oft zurück genommen. Ich bin so froh, dass er dich gefunden hat und endlich wieder sein eigenes Leben lebt. Mit dem Glück, das er verdient hat."
Ergriffen wich Trude ihrem Blick aus.
"Es ist schön, dass du das sagst, Liebes. Denn, wir wollten es heute verkünden, da du aber in den Wehen liegst, dachten wir nun, dass es besser wäre zu warten."
"Womit warten?"
"Sag ihm nicht, dass du es weißt. Dein Vater hat um meine Hand angehalten. Wir werden heiraten."
Beigeistert riss Nirvelli die Augen auf.
"Trude, das ist wunderbar! Ich freue mich für euch. Wisst ihr schon wann? Und wo?"
"Das ist alles noch in der Planung. Und wie gesagt, dein Vater möchte es nicht heute bekannt geben. Er möchte deinem neuen Baby nicht die Show stehlen.", lachte Trude.
"Okay, er soll seinen Willen haben. Danke, dass du es mir anvetraust. Ich habe dich sehr gern, Trude."
Die Seniorin streichelte Nirvellis Handrücken und stand auf, um zu den anderen zu gehen.
"Lass dir Zeit, Liebes. Wir sind in guter Gesellschaft."
Trude betrat die Küche, wo gerade Salim am Tresen saß und sich von den Mixerqualitäten des Hausherren überzeugte.
"Caleb, ich muss schon sagen, das ist ein prächtiges Anwesen.", bekundete sie.
"Danke, Ma'am."
"Hast du das gehört, Salim? Er hat mich 'Ma'am' genannt. Wie kultiviert. Und altertümlich.", kicherte sie fröhlich.
"Wer kann, der kann, Ma'am.", nickte Caleb. "Ein Drink für die Lady?"
Trude lehnte dankend ab. "Ich werde mich nach draußen zu den anderen gesellen."
Unterdessen war Nirvelli nach unten gegangen. Sie spürte, dass ihr jüngster Sprössling es eilig hatte, auf die Welt zu kommen. Die Hitze in ihr war gewaltig.
Doch nach einigen kontrollierten Atemzügen war es geschafft - Qasid lag in ihren Armen.
Nachdem sie ihn gestillt und in den Schlaf gesungen hatte, ging sie hinauf zu ihrer Familie. Die Stimmung war ausgelassen. Einige standen oder saßen bei einander und waren in angeregte Gespräche vertieft, andere tanzten zur Musik.
Nirvelli sah sich die Gruppe zufrieden an. Sie war froh, dass sie dieses Treffen organisiert hatte. Und es würde nur das erste von vielen weiteren sein.
Und bei Caleb frage ich mich ein wenig, ob er nicht seine vampirischen Fertigkeiten zur Überzeugungskraft einsetzte. Oranya schlagartig so fügsam ... nach allem durchaus gerechtfertigten Protest zuvor? Mhmmm 🤔🦇 ...
🌺 HERLAND 📜 Vorgeschichte im [RPG] DAS GROSSE SIMS 4 RPG 📜 WiWo-News - D a s Windenburger Wochenblatt 🌺
🌺 (#HERLAND – Who & Where? 📜 #WiWo - Who & Where? 📜 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Herland) 🌺
Bin gedient auf die Hochzeit mit den beiden Senioren.
Ohje der Tane scheint irgendwie als einziger die Warnzeichen nicht sehen zu wollen. Aber so ist das leider oft, dass die Außenstehender das eher verstehen (wollen).Er hängt halt doch an ihm. Puuuh, ist ja fast nicht zum Aushalten
Das Bild mit dem Lichteffekt am Bauch ist cool!
Meine Familiensaga: Die Sims Lebenslinien (Familie Whalen)
Tane macht Ken einen Antrag?? Das überrascht mich jetzt ... oh, hoffentlich klappt das mit den beiden. Ken zeigt ja schon bald, dass er so gar nicht auf Tanes Wünsche eingeht und lieber die große Party feiern möchte.
Mein Generationenspiel
Meine Origin-ID: Julchens77
Instagram (sims-frei)
Ihr Lieben, ich danke fürs Lesen, Daumen drücken und Tasten hämmern
@Reuse Du magst Recht haben. Alle sind zufrieden, nur der arme Tane nicht. Er hat sich für ein suboptimales Glück entschieden. Wer weiß schon, ob er sich nicht vielleicht doch mit Kentaro(s Lebensentwürfen) arrangieren wird.
Und ja, deine Frage bezüglich Caleb ist natürlich durchaus berechtigt. Aber das wird wohl sein Geheimnis bleiben.
@spinatblatt86 danke auch dir für das schöne Kompliment
@Julchens77 Man muss ja leider sagen, wenn Tane den Mund nicht aufmachen will, kann Kentaro natürlich keine Wünsche berücksichtigen. Die Frage bleibt aber, ob und wie weit er es tun würde, wenn er von den Gedanken seines Verlobten wüsste...
An diese Stelle möchte ich noch einmal auf die Mitmach-Aktion (in der Signatur) erinnern. Der Este Name wird in Kürze gezogen. Wer sich also noch gern in den Lostopf werfen möchte, darf mir gern eine Nachricht schreiben.
* * *
Woche 2 - Sommer 3/4
(O'Shea, Windenburg)
Der Hausherr saß in der Küche und ging der sommerlichen Hitze aus dem Weg. Gerade hatte er mit seinem Management telefoniert.
"Und? Was haben sie gesagt?"
Oryana setzte sich neben ihn an den Küchentresen.
"Sie kontaktieren die Clubs. Es wird sich sicher etwas ergeben."
"Da bin ich gespannt.", lächelte die junge Frau. "Ich hab dich noch nie live spielen hören. So mit Publikum und so."
"Das macht keinen großen Unterschied."
"Davon werde ich mich dann selbst überzeugen, wenn du gestattest." Sie gab Caleb einen zarten Kuss auf die Wange.
"Aber bis es soweit ist,", fuhr sie unsicher fort, "könntest du etwas für mich tun?"
"Natürlich. Was immer du willst."
"Wir hatten über die Malerei gesprochen. Und darüber, mich zu verbessern."
"Das Angebot steht. Du musst es nur annehmen."
"Das würde ich sehr gern.", nickte sie eifrig.
"Wir fangen morgen an. Wenn du willst."
"Danke, Babe!" Erleichtert umarmte sie ihn. "Dann werde ich jetzt schlafen gehen. Damit ich morgen eine ausgeruhte Schülerin sein kann." Kokett zwinkerte sie ihm zu und mit kurvigem Hüftschwung stolzierte sie aus der Küche.
* * *
(Hickenbottom, Copperdale)
Picasso war wieder einmal zu spät aus dem Haus gekommen. Für ein Frühstück hatte die Zeit nicht ausgereicht. So saß er im Pausenraum bei einem schnellen Hot Dog, während die meisten anderen Schüler für die bevorstehenden Prüfungen lernten.
"Aber wenn die Transponderkurve unterhalb der Mittelachse ist, kann der Malivenwert nicht aufgeladen werden und es entsteht ... ehm ..." Miki kratzte sich am Kopf. "Was entsteht dann?"
"Ein Trisonalknoten." , antwortete Kaori.
Miki nickte und flüsterte sich selbst die Lösung zu.
"Und der Trisonalknoten kann gesplittet werden, wenn man ihn mit Kondenzsäure verbindet.", fügte Kaori hinzu. Miki schrieb eine Notiz in ihr Heft.
"Davon würde ich aber abraten.", nuschelte Picasso beim Kauen.
Die Mädchen sahen ihn erwartungsvoll an, während er den letzten Bissen hinunterschlang.
"Wenn du zu viel von der Säure drauf schüttest, reagiert das Multagen mit dem Titoran und der ganze Knoten wird so heiß, dass es dir dein Gesicht verbrennt ... Oder was auch immer dann gerade nah dran ist."
Kaori blätterte in ihren Unterlagen.
"Aber wie soll man das dann machen?"
In diesem Moment ertönte die Pausenklingel und die Teenager machten sich auf den Weg in ihre Klassen.
"Kannst du mir das in der Pause noch mal erklären?", fragte Miki, die neben ihm ging. "Irgendwie liegt mir dieser Stoff absolut nicht."
"Unter einer Bedingung." Picasso sah sie ernst an.
"Welche?"
"Du kommst zu meiner Party.", grinste er jetzt.
Miki lachte erleichtert. "Klar komme ich, du Pappnase. Sag mir nur wann und wo." Sie setzte sich an ihren Tisch, Picasso ging zu seinem und rief ihr noch zu:
"Ich schick dir eine Nachricht, da steht alles drin."
* * *
(O'Shea, Windenburg)
Nirvelli und Jacob bereiteten alles für ihre kleinen Gäste vor. Die Brotstangen waren gerade fertig gebacken, als die dreifache Mutter in die Küche kam.
"Ich muss zugeben, ich bin ein bisschen nervös.", sagte sie.
"Keine Sorge, meine Liebe. Es wird ein großartiger Tag werden." Jacob arrangierte das Gebäck auf einen Teller und stellte ihn auf das Tablet.
"Wie viele Kinder hast du eigentlich bei deiner Arbeit?"
"Das ist ganz unterschiedlich. In seltenen Fällen ist es nur eins. Manchmal sind es aber auch sechs bis acht."
"Acht Kinder!"
"Wenn du weißt, wie du sie beschäftigen kannst, ist das kein Problem.", lachte er charmant.
"Mir sind meine drei schon manchmal etwas anstrengend. Ich wüsste wirklich nicht, was ich ohne euch alle tun würde."
Jacob legte beruhigend eine Hand auf Nirvellis Schulter und lächelte herzlich.
"Das ist ganz normal. Mach dir keine Gedanken. Du bist eine tolle Mutter. Und du hast unsere Unterstützung." Er drehte sich herum und griff nach dem bepackten Tablet. "Und den kleinen Flohzirkus heute schaffen wir mit links."
* * *
Unterdessen waren Caleb und Oryana schon seit Stunden im Atelier beschäftigt. Die angehende Künstlerin hatte nachts vor Aufregung kaum ein Auge zugetan. Stattdessen waren ihr unzählige Motive durch die Gedanken geschossen, die sie heute unbedingt malen wollte. Sie hatte sich ein hohes Ziel für diesen Tag gesetzt - ein Meisterwerk zu erschaffen. Sie vertraute auf den Privatunterricht ihres Freundes. Wer schon seit Jahrhunderten malte, musste doch einiges davon verstehen.
"Versuch mal, nicht aus dem Handgelenk zu malen. Der Pinsel ist besser unter Kontrolle, wenn du den ganzen Arm nutzt."
"Wie geht das?"
Caleb nahm ihre Hand und brachte sie in eine Position, die das Gelenk gerade stellte.
"Jetzt stell dir vor, das Gelenk ist steif. Bewegungen kommen aus dem Arm, nicht aus der Hand. Und kralle dich nicht so am Pinsel fest. Halte ihn ganz locker. Er will dir helfen, nicht dich blockieren."
Oryana gab sich große Mühe, alle Anweisungen umzusetzen - auch wenn es ihr teilweise nicht leicht fiel.
"Du wirst dich daran gewöhnen.", erklärte Caleb. "Entscheide dich nur ganz bewusst dafür. Das ist wie mit deinen Meditationen."
Er trat einen Schritt zurück und beobachtete sie. Ihre Körperhaltung hatte sich bereits gebessert. Ebenso ihr Verständnis für Licht und Schatten.
"Nach diesem Bild machen wir eine Pause."
"Aber es ist noch nicht gut genug.", protestierte sie.
"Wenn du an etwas arbeitest, sind Pausen ebenso wichtig wie dein Elan. Dein Geist muss sich erholen dürfen. Sonst wird er irgendwann gegen dich arbeiten und dich zur Ruhe zwingen. Vergiss nie, dass ihr ein Team seid."
"Na schön.", nickte Oryana und konzentrierte sich auf die letzten Pinselstriche, bevor sie das Werkzeug aus der Hand legte.
* * *
Im Garten war inzwischen der erste Gast eingetroffen.
"Hallo, Kevin. Mein Name ist Jacob. Aber du kannst auch Jake sagen." Der junge Mann hatte sich zu dem Kleinkind herunter gekniet, um mit ihm in selber Augenhöhe zu sein. Kevin schien trotzdem etwas misstrauisch zu sein.
"Wenn du möchtest, darfst du gern rein kommen und dich etwas umsehen."
Der Junge schaute fragend zu seiner Mutter hinauf, die ihm ermutigend zunickte.
"Wie geht's euch denn?", fragte Jacob, während Kevin auf die Rutsche zuwankte. "Wir haben uns so lange nicht gesehen."
"Ja, ich musste mich ein bisschen mehr um meinen Mann kümmern."
"Geht es ihm nicht gut?"
"Oh, doch, doch. Er ist nur ... Er war nicht begeistert, dass ich so viel mit Caleb herumhing."
"Ich verstehe. Das ist schade. Aber zwischen euch ist alles in Ordnung, oder?"
Anna-Maria nickte. "Ja, alles gut. Du weißt ja, wie das ist. Es gibt solche und solche Phasen. Wir haben uns ausgesprochen und ich sagte ihm, dass ich mehr Zeit mit ihm verbringen werde."
"Offensichtlich habt ihr das getan.", lachte Jacob freundlich und deutete mit einer Kopfbewegung auf Kevin.
"Stimmt.", lachte nun auch Anna-Maria.
"Ich hole ihn heute Abend wieder ab. Viel Spaß euch."
Sie verabschiedete sich und verschwand zwischen den Bäumen.
Jacob setzte sich zu Kevin und begann locker mit ihm zu plaudern, bis der Junge schließlich etwas auftaute.
"Alles, was du hier siehst, kannst du zum Spielen benutzen. Aber danach legst du es bitte zurück. Es ist wichtig, dass du nichts davon in deine Taschen steckst. Kannst mir das versprechen?"
Kevin nickte grinsend.
"Klasse. Ich danke dir. Und wenn du irgendeine Frage hast oder etwas brauchst, dann sprichst du einfach einen der Erwachsenen an."
"Uiui!", rief Qasid hinter Jacobs Rücken.
"Das bedeutet, dass er rutschen möchte. Entschuldigst du mich kurz?"
Jacob stand auf und widmete sich dem Jüngsten. Er war erst seit Kurzem ein Kleinkind und brauchte noch deutlich mehr Hilfe als seine großen Geschwister.
Behutsam setzte Jacob den Jungen an der Rutsche ab, ließ ihn allein die kleine Treppe hinauf klettern und hielt sich bereit, ihn aufzufangen, wenn nötig. Doch Qasid war geschickter als erwartet und nur einen Moment später saß er stolz auf dem oberen Rand der Rutsche. Jacob bestärkte ihn leise jubelnd. Qaid schien die Aufmerksamkeit zu gefallen. Anstatt zu rutschen begann er seinem Helfer eine undeutliche Geschichte zu erzählen. Jacob störte das nicht. Er hatte alle Zeit der Welt und er liebte diese Phase, in der die Kleinen stundenlang vor sich hin brabbelten und alles für sie selbst einen Sinn ergab.
Als Nirvelli mit einem Buch in der Hand an ihnen vorbei zog, verstummte der Junge und so schnell er konnte stolperte er auf die Lesestunde zu.
Jacob nutzte die ruhigen Minuten um Fotos zu schießen.
* * *
Nach der Zwangspause machte Oryana sich wieder ans Werk. Frisch gestärkt und voller Elan begann sie ein neues Gemälde. Caleb hielt sich dieses Mal im Hintergrund. Ihm gefiel, was er sah. Seine Freundin erwies sich als aufmerksame und ehrgeizige Schülerin.
"Das ist es. Jetzt hast du den Bogen raus.", bestärkte er sie.
Eifrig setzte sie Akzente schwang den Pinsel, tupfte, strich und wischte. Dann ließ sie den Pinsel sinken, trat einen Schritt zurück und sah sich das Ergebnis zufrieden an.
"Ich gratuliere. Du hast es geschafft. Das ist dein erstes Meisterwerk."
"Ohne dich hätte ich das nicht geschafft. Danke Babe."
* * *
Draußen schritt die Party der Kleinkinder voran. Nachdem geplantscht und gegessen wurde, waren Peregrin und der kleine Rosswell In gemeinsamer Mission am Puppenhaus beschäftigt. Brabbelnd und glucksend waren sie so tief in ihr Abenteuer versunken, dass sie nichts um sich herum wahrnahmen.
Erst in den frühen Abendstunden, als Lucas bereits von der Arbeit zurück war, löste sich die Runde langsam auf.
Während Peregrin schon in den Schlaf gelesen wurde, durften Ororo und Kevin noch bei einem letzten Tanz die Windeln schwingen, bevor auch er von seiner Mutter abgeholt wurde.
Die Lebensweisheiten die Caleb hier immer wieder hervor bringt sind einfach klasse.
Irgendwann lege ich mir noch ein Heft zu
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