Sul sul Simmer!
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Kommentare
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"Velli, ich -"
"WAS?? Du... Das... Ich... " Nirvelli war absolut fassungslos. Sie hatte keine Worte.
"Es gibt eine Fantastilliarde Männer auf der Welt und du verknallst dich in Salim??“
"Würdest du bitte leiser -"
"Das glaube ich einfach nicht. SALIM? MEIN VATER? Er ist viel zu alt und außerdem ist er MEIN VATER!"
"Herrgott, ich habe es mir doch nicht so ausgesucht. Und ich weiß auch, dass das keine Zukunft hat. Aber trotzdem empfinde ich so."
Tane schnaufte kurz. "Er ist so lieb und fürsorglich und..."
"Iirghh, ich will das gar nicht hören.", fiel sie ihm angewidert ins Wort. Bilder ploppten in ihrem Gedächtnis auf. Bilder von Tane in Sakko. Momente, in denen er Salims Nähe mehr gesucht hatte als ihre. In denen sie sich gefragt hatte, wen er eigentlich besucht hatte. All die Umarmungen, die freundschaftlichen Berührungen.
"Mein Gott,", flüsterte sie. "Ich war ja so blöd."
"Velli, bitte. Rede mit mir."
Ihr Blick schwenkte von der Leere vor sich auf Tane.
"Ich kann akzeptieren, dass du kein Interesse an mir hast." Sie sprach jetzt leiser, aber immer noch entsetzt. "Weil du Männer magst. Aber mein Vater?" Sie schüttelte mit dem Kopf. "Das ist... weird. Wie soll ich denn damit umgehen?"
"Ich weiß es nicht." Tane war sichtlich verzweifelt. Eine kleine Träne rollte ihm aus dem Augenwinkel. "Ich hätte es dir nicht sagen sollen. Es tut mir so leid. Bitte... Verzeihst du mir?"
Nirvelli seufzte klangvoll.
"Ich brauche Zeit, Tane. Ich muss das sacken lassen."
Unglücklich nickte er. "Ich gehe wohl besser." Er stand auf und und wie ein geprügelter Hund verließ er das Haus.
Also nicht wundern. Ich lese immer mit, aber schweige und genieße nur. Deswegen bin ich auch bei den Umfragen nicht so dabei, weil es mir egal ist und es für mich nur auf die Geschichte ankommt, auch wenn die Abstimmungen großen Einfluss auf deine Story haben.
Dass es Nirvelli bei diesem zweiten Geständnis fast die Füße unter dem Boden wegzieht, kann ich im ersten Moment sogar ganz gut verstehen.
Immerhin ist Salim ihr Vater, von dem sie seither auch der Meinung war, dass er hetero veranlagt ist.
Das erste Geständnis von Tane war sicherlich nicht ganz einfach zu verkraften, da sie wirklich Gefühle für ihn entwickelt hatte.
Aber dann gleich auch noch zu erfahren das Tane sich in ihren Vater verguckt hat..., war dann doch nochmals eine ganz andere Hausnummer.
Bin jetzt gespannt, ob sich Tane irgendwann Salim gegenüber offenbart und wie Salim dann darauf reagieren wird?
Ist Salim wirklich nur Hetero orientiert oder hat er eine bisexuelle Neigung? Diese Frage könnte jetzt auch noch interessant werden?
Aber ob Tane sich jetzt noch traut, nachdem sich Nirvelli so darüber aufgeregt hat? Möglich, dass Salim deswegen nie von der heimlichen Schwärmerei von Tane so erfahren wird.
Ihr wollt wissen, welche GPG-Sims aktuell in meiner Welt sind?
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EA-ID: Erdmute-Rebenvon
Schön wie Oranya ihre Schwester ein bisschen bei der Hand und mit raus ins Leben nimmt 🤗🏈. Hat Nirvelli am Ende ja doch ganz gutgetan. Wer weiß, was sich da nun entwickelt, nachdem Tane ja andere Wünsche hegt. Ok, nun hab auch ich gescheckt, dass er nicht ihr heißer Weltraumranger wird 🚫 🚀💞 😉.
Ist sicher hart für sie, dass Tane sich ausgerechnet in Salim verguckte. Vielleicht ist es aber auch jugendliche Schwärmerei für eine verständnisvollere Vaterfigur als der eigenen daheim 🤔. Gibt verschiedene Optionen wie es ausgeht. Ich hoffe, dass Nirvelli deswegen nicht ihren einst guten Freund verliert 🙄. Wäre schon schade, muss sicher erst einmal bei ihr sacken und verarbeitet werden. Aber, kann sie jetzt auf Salim als hilfreichen Ansprechpartner hoffen? Ziemlich verzwickt für die junge Frau 🤨.
(Ist dir da ein Post doppelt reingerutscht 😉?)
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(Ist dir da ein Post doppelt reingerutscht 😉?)[/quote]
Oooops 😇 sieht so aus. Hatte kurzweilig Probleme mit dem Seitenaufbau 😄 danke für den Hinweis!!
Danke für die Kommentare, ihr lieben. Bei manchen Szenen bin ich doch recht gespannt, ob etwas zurück kommt und wie das dann wohl aussehen mag ^^
Mal sehen, was Mandy noch so erlebt. Muss ja auch wegen Urheber und Daten usw aufpassen 🙄
Diese spezielle Situation ist wohl für alle nicht leicht. Tane tut mir selbst auch ein bisschen Leid. Für seine Gefühle kann ja nun keiner etwas... Aber das Leben bleibt für niemanden stehen und zieht weiter seine Bahnen. Wir bleiben gespannt...
Es dauert nicht mehr lange, dann sind wir auf brandaktuellem Stand. Ich habe eine kleine Pause mit dem "Material sammeln" eingelegt (bzw Personal aufgestockt und vorbereitet) und werde versuchen, das Ganze in Zukunft "in Echtzeit" zu posten.
An dieser Stelle mag ich mich bei allen Lesern bedanken. Dieses Projekt macht mir wirklich Spaß und ich spüre, dass es mir auch geistig gut tut, wieder mehr zu schreiben =D
Und was für eine Wende dann - Tane hat sich tatsächlich in Salim verguckt. Ist aber auch zu verstehen, er ist ein absoluter Traumkerl. 😉 Nur wird das wahrscheinlich keine Zukunft haben ... dass Nirvelli das nun belastet, ist verständlich. Das ist schließlich IHR Papa. Und vielleicht hat sie unbewusst auch Angst, diesen nun zu verlieren??
Mandys Karte aus dem "Wunderland" und die Geschichte dazu - mega. 😃💖
Mein Generationenspiel
Meine Origin-ID: Julchens77
Instagram (sims-frei)
***
Liebe Familie,
so lange bin ich nun schon unterwegs und ich habe unglaublich viel gesehen. Ich habe unzählige Leute und Kreaturen kennen gelernt. Unter anderem einen Drachen, der aussieht wie ein riesiger, langer Hund. Sein Name ist Fuchur und er hat mich an Orte getragen, von denen ich nie gedacht hätte, dass so etwas existiert.
Weit hinter dem Vulkan von Sulani liegt ein Land mit kleinen putzigen Einwohnern. Sie sind sehr freundlich und leben in Häusern, die sie in die Hügel ihrer Landschaft hineingebaut haben. Mit dem Ältesten habe ich lange und interessante Gespräche geführt. Er hat von einem sehr alten Schatz berichtet, der mehr wert ist als alle Simoleons der Welt. Vielleicht habe ich ja Glück und finde diesen einen Schatz.
Bis bald, in Liebe
Mama
Dieser Mann mit seiner verdammten väterlichen Attraktivität und den immer offenen Augen und Ohren für die Belange seiner Kinder und deren Freunde. Es war einfach lächerlich, sich in ihn zu verknallen. Wie hatte er das nur zulassen können? Er musste doch wissen, wie er auf wandelnde Hormonbomben wirkte...
Nirvelli wusste natürlich, dass im Grunde niemand an dieser Sache schuld war. Angst, ihre Wut, die Scham und all der Frust brauchten einen Sündenbock. Und der konnte nicht Tane sein. Ihr langjähriger guter Freund war so aufgewühlt gewesen, dass die Erinnerungen daran sie schmerzten. Sie hatte ihm ganz schön vor den Kopf gestoßen mit ihrer Reaktion. Hatte sie übertrieben? Überdramatisiert? Wie hätte jemand anderes gehandelt? Was hätte Oryana getan?
Nirvelli war gnadenlos überfordert mit dieser Sache. Sie ertrug es nicht zu Hause zu sein und ihren Stiefvater zu sehen.
Ohne zu wissen warum, war sie die letzten Tage nach der Schule hierher gegangen und bis zum Abend geblieben. Normalerweise mied sie diesen Platz, aber jetzt war er das geringste Übel. Obwohl sie von den Cheerleadern und Hipstern hartnäckig beäugt wurde. Warum saß eine einzelne Streberin hier herum? Es gab doch viel bessere Orte, zum Heulen und Tagebuch schreiben.
Zum ersten Mal in ihrem Leben konnte Nirvelli all diese Idioten aus ihrer Wahrnehmung ausklammern.
"Darf ich rein kommen?", fragte sie im Flüsterton.
Nirvelli nickte und ihre Schwester trat ein.
"Wie geht es dir?", fragte sie, während sie sich aufs Bett setzte.
"Keine Ahnung.", zuckte die Ältere mit den Schultern. "Warum warst du heute nicht beim Training? Ich dachte, du siehst so gern zu."
"Naja,", begann Oryana zögerlich, "ich war... so zu sagen beschäftgit."
"Womit denn?"
"Mit Chris."
Nirvelli stutzte. "Was soll das heißen? Was habt ihr gemacht?"
Ihr Schwester schaute leicht verlegen.
"Geduscht?"
"Ihr habt zusammen unter der Dusch-"
"Japp." Oryana nickte kräftig, bevor ihre große Schwester etwas aussprechen konnte, was für alle unangenehm gewesen wäre.
"Ich sagte dir doch, er ist zu alt für dich."
"Ich will ihn ja nicht heiraten. Nur ein bisschen Spaß haben und Erfahrungen sammeln. Macht mich das zu einer ❤️❤️❤️❤️?", fragte sie etwas unsicher.
Nirvelli überlegte kurz. "Ich glaube, das kommt auf die Anzahl der Partner und nicht die der Erfahrungen an."
Einen Moment schwiegen beide, bis Oryana schließlich fragte:
"Wie lange willst du Papa noch aus dem Weg gehen?"
Nirvelli seufzte. "Ich weiß nicht, wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll.", sagte sie niedergeschlagen.
"Was hat er denn getan?"
"Gar nichts."
Oryana war verwirrt. "Warum bist du dann so sauer?", fragte sie.
Nirvelli wusste nicht, was sie darauf antworten sollte. Sie konnte und wollte Tanes Geheimnis nicht ausplaudern. Aber eine vage Umschreibung oder gar eine Lüge wollte ihr nicht einfallen. Also schwieg sie, bis Oryana schließlich das Zimmer verließ und widmete sich dann wieder ihren Prüfungsthemen. Sie klickte sich durch Ordner und Dateien. Und Tane sah verträumt zu Salim. Sie wälzte das Internet und Salim umarmte Tane. Sie scrollte, las und scrollte wieder. Und ihre Hände berührten sich.
Gereizt schlug sie die Maus auf den Tisch und sprang vom Stuhl auf. Auf leisen Sohlen schlich sie die Treppe hinunter und verließ das Haus.
Es war inzwischen kalt geworden - der Winter stand vor der Tür - und sie wusste nicht so recht, wo sie hingehen sollte. Draußen konnte sie nicht bleiben und so stieg sie in den nächstbesten Bus, ohne zu wissen, wohin die Reise ging.
Eine Weile schaute sie aus dem Fenster sah, Häuser, Bäume und Felder vorbei ziehen und ihre Augen wurden immer schwerer...
"Junges Fräulein, Sie müssen aussteigen."
Jemand rüttelte ungeduldig an Nirvellis Schulter. Mit halb geschlossenen Augen blinzelte sie in das Gesicht des Fahrers.
"Was?", fragte sie gebrochen.
"Endstation. Raus mit Ihnen. Ich will auch mal Feierabend haben."
Verwirrt sah sie sich um. "Wo sind wir denn?"
"In Oasis Springs." Er klang inzwischen reichlich genervt und Nirvelli entschied, dass es besser wäre, nicht mit ihm zu diskutieren. Sie stemmte sich hoch und stolperte aus dem Fahrzeug. Ihr zweiter Fuß hatte kaum den Boden berührt, da schloss die Tür hinter ihr und der Bus verschwand an der nächsten Straße.
Nirvelli war noch nie in dieser Gegend gewesen. Es war bereits dunkel und sie war allein. Ein unwohles Gefühl im Nacken ließ sie erkennen, dass diese Idee nicht ihre beste war. Etwas ratlos sah sie sich um. Vor ihr erstreckte sich eine müde Sandlandschaft mit einzelnen Gestrüppen - weiter in der Ferne schien es nur Felsen zu geben. Das war nicht ihr Weg.
Auf der anderen Straßenseite lag ein Fluss. Keine Spur von einem sicheren Unterschlupf, um die Nacht zu verbringen. Hinter einigen Wohnhäusern auf ihrer Straßenseite entdeckte sie etwas, das wie eine Bar oder ein Club aussah. Das war nicht ideal, aber ihr fehlten Alternativen, also machte sie sich auf den Weg zu diesem Gebäude. Dort angekommen stieg sie die Treppe ins Innere hinauf und gelangte in einen offenherzigen Raum, dessen Einrichtung vor einigen Jahren sicherlich als modern gegolten hatte. Nur eine handvoll Sims trieben sich hier herum, aber das überraschte Nirvelli nicht besonders. Dieser Ort wirkte generell etwas verlassen und... karg.
"Verzeihung?" Sie stand vor dem Tresen und musste wegen der Musik lauter sprechen als gewöhnlich.
Der Mixer polierte gerade Gläser, deutete ihr aber sein Gehör.
"Gibt es hier in der Nähe ein Hotel oder so etwas?"
"Ein Hotel? Nein." Herablassend schmunzelte er. "Draußen ist eine Bushaltestelle. Da pennen manchmal welche."
"Okay, danke." Traurig ließ sie den Blick sinken. Sie war müde, kraftlos und ausgelaugt. Sie fühlte sich einsam und am liebsten wäre sie einfach in Tränen ausgesprochen.
"Du kannst mit zu mir kommen, wenn meine Schicht zu Ende ist." Sein Schmunzeln war jetzt zu einem breiten, schmierigen Grinsen geworden. Nirvelli schauderte. Dieser Sim bescherte ihr eine Gänsehaut des Ekels über den gesamten Körper. Sie durfte auf keinen Fall länger als nötig hier bleiben. Die Getränkebestellung hatte sich damit auch erledigt.
"Hör auf, das Mädchen zu belästigen und gib ihr ein Wasser."
Ein junger Mann stand plötzlich neben ihr. Er zog einen der Barhocker unter dem Tresen hervor und machte eine einladende Geste. "Setz dich erstmal. Du siehst schwach aus."
"Oh, ja, danke." Sie stand noch etwas neben sich, als sie das Angebot annahm.
Der Mixer stellte ein Glas Wasser vor ihr ab.
"Trink. Wird dir gut tun."
Nirvelli gehorchte.
"Darf ich mich zu dir setzen?", fragte der Mann.
Erst jetzt ließ Nirvellis Starre allmählich nach. Sie sah ihn an und nickte - und fragte sich, warum er ihr nicht gleich aufgefallen war. Mit der Sonnenbrille, den langen Haaren und der schweren Jacke war er durchaus eine auffällige Erscheinung.
"Hast 'n paar harte Tage hinter dir, was?", fragte er.
"Ist das so offensichtlich?"
"Ne, war nur gut geraten." Er wandte seinen Blick von ihr ab.
"Danke für deine Hilfe. Der Kerl hat mich gerade echt überfordert."
"Kein Ding.", nickte er knapp. "Aber so'n junges Mädel wie du sollte aufpassen. Laufen 'ne Menge fragwürdige Leute hier rum."
"Und warum bist du dann hier?"
Hatte er sie gerade wieder angesehen, drehte er den Kopf jetzt zurück und starrte mit hochgezogen Augenbrauen auf den Tresen vor ihm. "Vielleicht bin ich der Fragwürdigste in allen..."
Nirvelli wusste nicht, was sie darauf sagen sollte. Dieser Kerl war merkwürdig. Alles, was er sagte konnte bitterer Ernst oder auch harter Sarkasmus sein. Ihr fehlte die Erfahrung für solche Unterhaltungen.
"Was treibt dich denn in diese Gegend?", fragte er.
Beschämt sah sie herunter und zuckte mit einer Schulter. "Ich wollte weg."
Scheinbar weckte sie damit sein Interesse. Mit einer hochgezogenen Augenbraue musterte er sie und fragte überrascht: "Du bist 'ne Ausreißerin?"
"Naja, nicht... Nein, eigentlich nicht. Ich hatte nicht vor, wirklich weg zu laufen. Ich... brauchte nur eine Pause"
Er nickte. "Ja, versteh'."
In Nirvellis Ohren klang es ein wenig abfällig, wie er das sagte. Sie zögerte kurz, beschloss dann aber, nachzufragen.
"Was meinst du damit?"
Er drehte sich zu ihr herum. Plötzlich wirkte er um einiges imposanter und sie spürte, wie ihr die Nervosität in die Glieder kroch.
"Willst du 'ne ehrliche oder' ne freundliche Antwort?"
Überrascht versuchte sie seinem Blick stand zu halten. Unsicher sagte sie: "Ehrlich?"
"Du wirkst wie 'n behütetes Mädchen aus' 'ner Kleinstadt, das 'n bisschen Krach zu Hause hatte und sofort abhaut, weil's unbequemnwird. Kein' Dunst von der echten Welt und landest irgendwo, wo's anders zugeht als in deiner sicheren Blase und jetzt tuste dir selbst leid.
Du willst unbedingt erwachsen sein und so behandelt werden, aber hast kein' Bock auf die Konsequenz, die das Erwachsensein mit sich bringt. Du vehältst dich wie 'n verwöhntes Kleinkind, das Vanilleeis statt Himbeer bekommen hat und verstehst nich' , dass das Leben dir eben nich' immer gibt, was du willst.
Anstatt dein' ❤️❤️❤️❤️ zu regeln und dich der Sache zu stellen, die falsch läuft, hockste hier am Ende der Welt in 'ner Bar mit 'nem Fremden und lässt dir den Kopf waschen." Nachdem er seinen Monolog beendet hatte, drehte er sich zurück zum Tresen und wirkte, als hätte es diesen Wortschwall überhaupt nicht gegeben.
Nirvelli saß da, versuchte etwas in dem Auge hinter der Sonnenbrille zu erkennen und ließ seine Worte sacken.
"Was wäre passiert, wenn ich 'freundlich' gewählt hätte?", fragte sie nach einem Moment.
Ohne sie anzusehen zuckte er mit einer Schulter. "Keine Ahnung, kommt so gut wie nie vor."
Sie schmunzelte leicht.
"Danke. Das habe ich wohl gebraucht."
"Und was tust du jetzt?", fragte er.
"Naja, ich muss irgendwie zurück kommen oder die Nacht überstehen. Die Busse fahren ja jetzt nicht mehr."
"Dann komm mit,", er stand sofort auf und machte Andeutungen, los zu gehen, "ich kann dir 'nen Ort zeigen, wo du deine Ruhe hast."
Einen Augenblick war sie von seiner Entschlossenheit überrascht, folgte ihm dann aber. "Du meinst aber nicht, als Gefangene in deinem Keller oder?"
Er überlegte kurz, schüttelte dann den Kopf. "Ne, dafür biste zu gutherzig."
Sie konnte sich ein kurzes Lachen nicht verkneifen. "Dann habe ich ja Glück gehabt."
"Na komm, wir wollen dich mal 'n bisschen aufmuntern."
Während sie ihm nach draußen folgte, fuhren ihre Gedanken Karussell. Was war das nur für ein merkwürdiger Sim? Diese saloppe Flapsigkeit, gepaart mit einer gewissen Fürsorge empfand sie einerseits als sehr verwirrend und einschüchternd, andererseits aber auch als recht interessant und angenehm. Noch nie hatte sie jemanden wie ihn kennen gelernt.
"Wir müssen durch den Park und ein Stück weiter zu den Felsen." Festen Schrittes ging er voran. Nirvelli hatte beinahe Mühe, hinterher zu kommen.
Als sie im Park waren, überkam sie wieder einmal ein merkwürdiges Gefühl. Sie kannte diesen Mann doch gar nicht und er führte sie querfeldein in die Wildnis. Vielleicht sollte sie ihm nicht einfach so blind vertrauen. Wenn er sie hier überfallen würde, könnte sie noch so laut schreien und würde doch von niemandem gehört werden.
"Das is' der Wüstenblütenpark.", sagte er. "Wenn man die raue Natur mag, is' das ein wunderbarer Ort."
"Wenn es hell ist, wirft die Sonne bestimmt traumhafte Schatten über die Landschaft.", rief sie nach vorn.
"Is' dann aber ziemlich heiß hier."
Vor einem Felsen blieb er stehen. "Da sind wir schon."
"Was? Dieser alte Schacht?"
"Ja."
"Sieht nicht aus, als sollte man dort hineingehen."
"Ach,", winkte er ab. "War da schon tausend mal drin. Die nageln den Eingang immer wieder dicht, aber da gehört nich' viel zu, das auf zu kriegen."
"Das mag ja sein, aber es gibt bestimmt einen Grund dafür, dass sie -..."
Schon hatte er die Bretter entfernt.
"Oh, okay...", murmelte sie.
"Ich geh' voraus, du kommst nach. Pass auf, wo du hintrittst, man kann da drinnen schnell stolpern.." Er hatte die Worte noch nicht ganz ausgesprochen, da war er bereits in der Dunkelheit verschwunden.
Nirvelli zögerte. Sollte sie mit gehen? Oder lieber schnell davon laufen? Der Reiz, eine neue Höhle zu erkunden, war groß. Die letzte hatte sie in ihrer Kindheit in Sulani gesehen. Aber sie kannte den Kerl nicht und war sich nicht sicher, ob er vertrauenswürdig war. Endlose Sekunden. stand sie da und überlegte, bevor sie sich schließlich in Bewegung setzte.
Nirvelli ist ganz schön durcheinander.
😁 Die unschönen Worten und unliebsamen Wünschen, die sie dem ahnungslosen und überraschten Salim um die Ohren gebrüllt hatte,...da wäre ich doch tatsächlich gern mal Mäuschen gewesen.
Aber auch das wird Salim seiner Kleinen verzeihen.
Die Pubertät ist nicht einfach zu meistern.
Selbst der Platz den sich Nirvelli als ihren neuen Fluchtort ausgesucht hat, scheint etwas unpassend zu sein.
Aber dies scheint sie momentan nicht mal mehr zu stören.
Oryana mit Chris unter der Dusche?
Also wer hier in diesem forum liest...weiß auch welche Folgen so eine gemeinsam besuchte Dusche haben kann. 👶🏻
Bleiben wir mal gespannt auf das nächste Geständnis von Oryana.
Und diese nächtliche Busfahrt,.... eine verratze Bar,... ein merkwürdiger Fremder?
Nicht wirklich die beste Idee von Nirvelli.
Aber irgendetwas sagt mir, dass sie dem Typen tatsächlich vertrauen kann.
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EA-ID: Erdmute-Rebenvon
Ja, es ist einiges durcheinander bei Nirvelli. Die Arme muss sich erstmal wieder fangen. Wenn sie jetzt noch Tante würde, wäre das tatsächlich ein kleiner Supergau. Da ich ja aber ohne Mods spiele, wird ihr und der Familie die Teeniemama wenigstens erspart bleiben...
Ich gebe zu, es wäre merkwürdig, wenn sie dem mysteriösen Fremden nicht trauen könnte. Aber welche Rolle er in dieser Geschichte spielt, bleibt noch ungewiss. Was die Meisten sich denken können, ist aber, dass sie natürlich mit in die Höhle hinein geklettert ist...
* * *
Nirvelli betrat die Höhle. Sie musste einen ganzen Teil gebeugt gehen, da die Decke sehr niedrig war.
"Vorsicht, hier geht's steil runter.", sagte ihr Begleiter.
"Woher weißt du das? Ich sehe so gut wie nichts."
"Wie gesagt - ich war schon tausend Mal hier drin. Gleich kommt 'ne scharfe Kurve. Da musste dich an der Wand lang schieben."
Er hatte es kaum ausgesprochen, da spürte sie deutlich, dass die Felswand ihre Richtung änderte.
"Wenn man aufmerksam ist, kommt man gut voran.", stellte sie fest.
"Japp. Gilt auch für andere Sachen im Leben."
Sie schmunzelte leicht. Er schien diese Aufmerksamkeit wirklich zu leben.
"Okay, wir sind fast da. Hier musste runter springen."
"Was??" Hätte es Licht gegeben, hätte er gesehen, wie Nirvelli ihre Augen entsetzt aufriss. "Das ist nicht dein Ernst. Ich soll blind springen?"
"Beruhig dich, is' nich' tief. Sind nich' mal zwei Meter."
"Das mache ich nicht."
"Okay, pass auf. Ich spring, du lässt dich langsam an der Wand runter und ich fang dich auf."
Schon hörte sie, wie er auf dem Boden aufkam.
"Jetzt du. Stütz dich mit den Händen ab und rutsch runter."
Sie atmete tief durch und tat ihr Bestes, keinen hysterischen Anfall zu bekommen. Sie konnte kaum ihre Hand vor Augen sehen. Ihre neue Bekanntschaft verlangte ziemlich viel von ihr. Während sie langsam mit den Füßen abwärts tastete wuchs ihre Sorge, einen furchtbaren Fehler gemacht zu haben. Allein würde sie hier nicht heraus finden. Dafür war es viel zu dunkel.
Dann spürte sie einen festen Griff an ihren seitlichen Schenkeln.
"Hab' dich. Alles gut, lass dich sinken."
Ihre Finger verloren den Kontakt mit der Felskante, aber der Fremde hielt sie fest. Sein Oberkörper stemmte sich gegen ihre Rückseite und stützte sie. Nur eine Sekunde später berührten ihre Füße wieder festen Boden.
Sie drehte zu ihm herum und wollte etwas sagen - nichts Bestimmtes, es ging nur darum, den Schreck zu verkraften. Aber er kam ihr zuvor:
"Da, siehste das Licht? Das is' unser Ziel."
In einigen Metern vor ihnen schien ein schwaches Leuchten zwischen mehreren Felsspalten hindurch. Sie folgte ihm die letzten Schritte auf die Wand zu und erkannte einen bequemen Durchgang, der direkt in einen offenen Raum führte.
Mit neugierigen Blicken ging sie weiter in die Höhle hinein.
"Vor vielen Generationen hat man hier Lumiengestein abgebaut. Bis das Zeug dann seinen Wert verloren hat.", berichtete der junge Mann.
"Lumien? Was soll das sein?"
"Siehst du diese Edelsteine?" Er deutete auf einen der Felsen, an dem sich eine Art Kristall gebildet hatte. Nirvelli nickte.
"Speichert und Reflektiert Sonnenlicht, leicht wie 'ne Feder, aber schwer zu bearbeiten. Ziemlich festes Gestein. Ganz früher hat man da Schwerter und sowas draus gemacht, später dann Werkzeuge für Bauern, zum Felder bestellen. Auf Dauer war's aber zu unpraktisch in der Herstellung. Ziemlich schade eigentlich, weil so'n Lumienpflug war absolut nich' kaputt zu kriegen. Das haste ein mal im Leben gekauft und deinen Ur-Enkeln vererbt und es war noch immer wie neu. Für die Industrie natürlich echt ❤️❤️❤️❤️, weil's keiner mehr kaufen musste."
Nirvelli hörte aufmerksam zu." Woher weißt du solche Dinge? ", fragte sie, als er schwieg.
"Bin eben klug." Er grinste amüsiert und ging weiter.
"Hier am See hab' ich schon so manche Tage verbracht. Is'n guter Ort, wenn du dich vor der Welt verstecken willst. Oder vor deinen Alten."
"Es ist super schön hier.", murmelte sie. Eine kleine Weile standen sie da und schauten auf den See, ohne dass jemand etwas sagte.
Doch Nirvellis Blick ging auf ihn über. Sie betrachtete ihn nachdenklich und sagte dann: "Danke, dass du nicht gefragt hast."
"Ich bin der Meinung, wer was erzählen will, soll's tun, wer's nich' will hält den Mund. Werd bestimmt niemanden zu irgendwas zwingen."
"Aber... es wäre okay, wenn jemand dir Geheimnisse anvertraut?" Nirvelli kam sich etwas ungeschickt vor bei dieser Frage.
Ohne sie anzusehen nickte er knapp. "Meine Ohren sind offen, meine Seele is' verschwiegen."
Sie überlegte. Einen Moment lang waren nur die Geräusche der Umgebung zu hören - das sanfte Tropfen auf dem Sanboden, die Fische, die hin und wieder das Wasser des Sees aufschlugen.
"Es gibt da einen Jungen, in den ich ziemlich verknallt bin. Daraus wird aber nichts. Das kann ich akzeptieren. Aber ich war nicht sehr nett zu ihm und habe Angst, dass ich ihn als Freund verliere. Und meinem Vater kann ich nicht mehr in die Augen sehen, weil er ein Grund dafür ist, dass mein Freund mich nicht will. Und plötzlich hat meine kleine Schwester einen Liebhaber, der viel zu alt für sie ist und alles ist durcheinander. Und dann sind da die Abschlussprüfungen in der Schule und alle reden vom Ball und ich stehe da und weiß nicht, ob ich hin gehen sollte, weil mich doch sowieso niemand mag und ich habe wirklich keine Lust, mich da zum Affen zu machen und eigentlich wollte ich mit Tane hingehen - also den Freund, aber der hat ja die Schule gewechselt und dann sollen wir auch noch zu diesen beiden Sportfreaks am Wochenende, weil meine Schwester sich verabredet hat und ich habe da gar nicht so richtig Lust drauf, weil die doch sowieso nur sie cool finden und ich stehe dann wieder doof in der Ecke herum, weil niemand mit mir reden will und das ist mir immer echt peinlich. Ich will nicht immer nur die Außenseiterin sein."
Nirvelli holte tief Luft und schnaufte laut.
"Besser?", fragte ihr Begleiter.
"Ein bisschen.", nickte sie.
"Willst du meine Meinung hören?"
"Kann ich die freundliche Variante bekommen?"
Er nickte schmunzelnd. "Mach dir nich' so viel Kopp."
"Wie? Das war es schon?"
Er lachte leise. "Ich kenn' dich ja eigentlich nich', aber du scheinst ein guter Sim zu sein. Versau dir das nich' durch zu viel Nachdenken. Tu, was gut für dich is' und was dein Herz dir sagt. Dein Herz lügt nich'. Wenn du Angst hast, dass es mit deinem Kumpel auseinander geht, sag's ihm. Wenn dein Paps Mist gebaut hat, aber eigentlich auch gut is', verzeih ihm. Und wenn du zu diesen Typen gehen willst, geh hin. Wenn du nich' in der Ecke 'rumstehen willst, dann komm da raus."
"Das klingt bei dir alles sehr einfach."
"Es is' einfach. Schwierig sind die Sachen nur im Kopf. Dir wird nichts Schlimmes passieren, wenn du tust, was du willst. Vertrau mir."
Sie wusste nicht, warum, aber sie vertraute ihm tatsächlich.
"Den musst du unbedingt mal einladen.", kicherte Oryana.
Die Mädchen standen inzwischen vor der Tür der Gastgeber und sie drückte auf die Klingel.
"Wie soll ich das machen? Ich weiß ja nicht einmal seinen Namen."
Die Tür öffnete sich und Chris stand vor ihnen. "Aaahhh, was für ein Anblick. Kommt herein." Mit einer einladenden Geste machte er einen Schritt zu Seite, so dass die Schwestern eintreten konnten.
"Setzt euch bitte. Lucas wird gleich da sein. Der ist noch oben und lernt. Er ist genauso ein Streber wie du, Nirvelli.", lachte er.
"Hey, du Blondhörnchen!", schimpfte Oryana. "Nenn' meine Schwester nicht Streber! Sie ist intelligent und ehrgeizig. Daran ist nichts verkehrt. Klar?"
"Klar." Chris klopfte ihr kammeradschaftlich auf die Schulter und ging nach oben.
Oryana setzte sich augenrollend ihrer Schwester gegenüber. "Manchmal ist der Typ wirklich...", sie suchte nach Worten.
"Hamsterrad?", kicherte Nirvelli.
Oryana lachte leise und nickte.
Chris kam herunter und setzte sich dazu.
"Aber eins verstehe ich nicht,", begann Oryana an Nirvelli gerichtet. "Wieso zum Teufel weißt du den Namen von diesem Kerl nicht?"
Nirvelli zuckte ahnungslos mit den Schultern. "Ich weiß, es ist merkwürdig. Aber wir haben diesen Zeitpunkt verpasst. Und es war irgendwie auch nicht wichtig."
"Wovon redet ihr?", wollte Chris wissen.
"Nirvelli hat gestern einen Typen kennengelernt."
"Wirklich? Das wird Lucas aber nicht gern hören.", feixte er.
Beide sahen ihn verwundert an. Nirvelli wirkte überrascht, während Oryana Freudig strahlte. "Warum?", fragte schließlich Nirvelli.
"Na, er mag dich total."
"Ooooohh, wie süß."
"Das ist überhaupt nicht süß.", meckerte Nirvelli in die Richtung ihrer verzückten Schwester. Wieder zu Chris gewandt, sagte sie: "Er ist nicht mein Typ."
"Du hast doch überhaupt keinen Typ.", pöbelte Oryana.
"Natürlich habe ich einen Typ."
"Oh, ja, ich vergaß - dein Typ ist schwul."
Nirvelli starrte sie mit großen Augen an.
"Ja, ich habe mit ihm gesprochen.", gestand ihre Schwester.
"Mädchen, du bist ja wie eine Daily Soap.", staunte Chris.
"Halt den Mund." bekam er synchron von beiden Schwestern zu hören, die daraufhin in lautes Lachen ausbrachen.
Nirvelli stand auf und ging zur Fensterfront, um die Aussicht zu genießen.
"Wie herrlich das aussieht.", murmelte sie gedankenverloren.
"Vom Balkon ist es noch schöner.", hörte sie Lucas hinter sich. Er öffnete die Tür und ging hinaus, sah zurück und forderte sie auf, mitzukommen.
"Von hier aus sieht man die ganze Stadt."
"Das ist wunderschön."
"Ich sitze oft hier draußen, wenn ich entspannen will."
"Das verstehe ich gut.", lächelte sie herzlich.
"Wie ist es denn bei dir? Du wohnst draußen in Willow Creek, oder?"
"Ja, das stimmt. Es ist eine schöne Gegend. Der Fluss gefällt mir sehr, aber manchmal denke ich, dass ich gern etwas näher zur Stadt leben würde.
"Wirst du studieren?"
"Ja, das möchte ich. In Britechester habe ich schon eine Zusage für Computerwissenschaften."
"Das ist beeindruckend."
"Eigentlich nicht,", winkte sie ab, "ich habe hart dafür gearbeitet."
"Du wirst aber nicht jeden Tag pendeln oder? Britechester ist ziemlich weit weg."
"Ja, das stimmt. Ich schätze, ich werde ins Wohnheim gehen oder eine WG suchen. Eine eigene Wohnung dürfte recht teuer sein."
"Was hältst du davon, wenn wir eine WG gründen? Zu zweit oder zu dritt."
"Du willst in Britechester leben?", frage Nirvelli überrascht.
"Ich werde dort auch studieren.", nickte Lucas.
"Wirklich? Was denn?"
"Physik."
"Nein! Das hätte ich niemals von dir gedacht."
Er lachte amüsiert. "Ich will zu den Sternen, Nirvelli, mit weniger gebe ich mich nicht zufrieden."
Nirvelli dachte keiner Sekunde darüber nach und stimmte zu.
In der Pause wartete am Spint eine weitere Überraschung auf sie.
"Lucas,", rief sie erfreut. "Was machst du hier?"
"Ich gehe hier zur Schule, weißt du noch?"
"Ja, natürlich.", lache sie leise, "ich meine ja auch hier bei meinem Spint. Deiner ist doch am anderen Ende des Ganges."
"Ich wollte dich sehen."
"Wie lieb von dir. Dann darf ich dir gleich das Neueste erzählen?"
Lucas nickte neugierig. "Was ist denn passiert?"
"Ich werde schon morgen meine Prüfung machen." Sie strahlte vor Begeisterung und Stolz. Und war irritiert, als Lucas gedämpft reagierte.
"Was ist los? Du darfst dich gern für mich freuen. Das machen Freunde so."
"Ich freue mich für dich. Wirklich. Aber dann sehe ich dich hier gar nicht mehr."
"So lange ist es nicht mehr bis zum regulären Abschluss." Sie lächelte verständnisvoll.
"Wirst du denn zum Abschlussball gehen?", fragte er vorsichtig.
Sie überlegte. "Ich denke schon lange darüber nach. Papa meinte ja, ich soll das machen, weil es eine elementare Erfahrung ist, aber eigentlich finde ich dieses ganze Ball-Gehabe ziemlich doof und ich wüsste auch nicht, wer mit mir dahin gehen wollte und irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe da nichts zu such-"
"Ich würde gern mit dir hin gehen.", unterbrach Lucas sie.
"Was?"
"Nirvelli Hickenbottom, würdest mit mir zum Abschlussball gehen?"
"Das wäre mir eine Freude, Lucas Bishop."
Sie gab ihm einen zarten Kuss auf die Wange und ging dann in ihre Klasse zurück.
Und bald geht es gemeinsam zur Uni. Auf diese Geschichten freue ich mich schon sehr.
Aber erst wollen wir Nirvelli zum Abschlussball begleiten.
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Wir springen nun unelegant zu 2 Ereignissen, damit ich endlich die Alterung wieder einschalten kann. Das bedeutet leider auch, dass Mandy ihre Weltreise beendet (ich hatte eigentlich noch einige Orte für sie geplant, aber das wird nun leider zu lang und ich will vermeiden, dass ich ihre Urne verliere, wenn es soweit ist), denn genau wie Salim und Picasso wird auch sie sofort altern. Ich habe aber beschlossen, es jetzt dabei zu belassen.
Ab der nächsten Generation wird es einige Änderungen bzw neue Regeln im Verlauf geben, dazu dann aber demnächst hinter den Kulissen...
* * *
"Du siehst wunderschön aus, Nirvelli.", sagte Lucas, als sie vor ihm stand.
"Danke." Etwas verlegen wich sie ihm aus. Sie war es nicht gewohnt, so angehimmelt zu werden.
Das Kleid hatte sie gemeinsam mit Oryana gekauft. Sie selbst war anfangs der Meinung, dass es nicht zu ihr passen würde. Aber ihre Schwester hatte ihr versichert, dass dies die richtige Wahl war. Also hatte sie es gekauft. Zu Hause hatte sie es lange vor dem Spiegel getragen und war schließlich zum selben Ergebnis gekommen. Das Kleid war umwerfend. Beinahe hätte sie sich nicht getraut, es auf dem Ball zu tragen. All die Mitschüler kannten sie nur in ihren Jeans und Pullovern - sie war nie eine von denen gewesen, die sich besonders herausputzten. Aber für diesen Abend - für Lucas - wollte sie richtig gut aussehen. Sie war froh, dass es ihr scheinbar gelungen war.
"Liebe Schülerinnen und Schüler,", begann der Schulleiter auf der Bühne. "Dieser Abend ist jedes Jahr ein ganz besonderes Ereignis und ich bin froh und stolz, euch heute hier begrüßen und beglückwünschen zu dürfen. Manche von euch haben hart für ihr Diplom gearbeitet, andere haben es sich etwas leichter gemacht und wieder andere hatten mehr Glück als Verstand. Aber das macht jetzt kaum noch einen Unterschied, denn ihr alle seid nun hier und sollt diesen - euren Ball genießen. Ich wünsche jedem Einzelnen von euch Glück, Erfolg und alles Gute auf eurem weiteren Weg.
Vergesst nicht eure Königs- und Narrenstimmen abzugeben. Und damit eröffne ich die Tanzflächen."
Die Absolventen verteilten sich im Raum, tanzten, tranken, aßen und unterhielten sich. Jeder schien es sich gut gehen zu lassen.
"Ich bin so aufgeregt.", sagte Nirvelli leise, als sie und Lucas zusammen tanzten.
"Weswegen denn?"
"Wegen dem neuen Lebensabschnitt. Die Uni, der Umzug ... Alles wird sich verändern. Das ist doch irgendwie gruselig."
"Es wird großartig werden. Wir werden zusammen wohnen und studieren und uns gegenseitig unterstützen. Und eine gute Zeit haben."
"Und das macht dir gar keine Angst?", fragte sie ungläubig.
"Nicht, wenn du bei mir bist."
Unzählige Sekunden sahen sich Nirvelli und Lucas an. Sie prägte sich jedes winzige Merkmal seines Gesichtes ein und mit jeder Einzelheit fand sie ihn immer schöner. Ihr Herz pochte laut und kräftig und ihr Mund wurde trocken. Sie spürte ganz deutlich, dass etwas in der Luft lag. War es nur die Aufregung wegen des Lebensabschnittes oder lag es an ihm?
Gerade als Lucas eine Geste der Annäherung begann, ließ sie ihn los und drehte sich herum.
"Lass uns ein Foto machen.", strahlte sie.
"Okay,", nickte er und beide verschwanden in der Fotobox.
Die Zeit verging wie im Flug und bald war der Abend beendet. Der Schukdirektor trat erneut auf die Bühne und gab die Gewinner der Abstimmung bekannt. Es überraschte niemanden, als Chris zur Krone aufgerufen wurde. Die Damenwelt jubelte und Chris nahm die Krone entgegen.
"Und die Närrin ist.... Lisa Tinker."
Nirvelli schmunzelte in sich hinein. Chris war gut befreundet mit Oryana, ebenso wie Lisa. Ihre Schwester schien es nicht zu stören, dass Lisa eine der Töchter von Tina war - der Frau, für die ihre Mutter die Familie verlassen hatte. Höflich applaudierte Nirvelli, gönnte sich noch eine Bowle zum Abschluss und machte sich mit Lucas auf den Weg.
Gemeinsam schlenderten sie über den Rummelplatz, der zu dieser Zeit bereits geschlossen und leer war. Hinter dieser Straße würden sich ihre Wege nun trennen.
"Es war ein schöner Abend, Lucas. Ich danke dir. Ohne dich wäre ich bestimmt nicht hin gegangen."
"Ich freue mich darauf, dich wieder zu sehen.", antwortete er.
Einen Moment schwiegen beide, bis Lucas seinen Mut zusammen nahm. "Ich will mit dir zusammen sein, Nirvelli.", platzte es auf ihm heraus.
"Das will ich auch!" Sie stürzte in seine Arme und sie küssten sich.
*schmacht*
Die beiden sind wirklich auch ein sehr schönes Paar.
Da freue ich mich auf noch mehr.
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Slutshaming für Oranya? Why? Wegen zu viel … Anzahl an Erfahrungen? Wie sagte der Höhleneremit zu Nirvelli? „Schwierig sind die Sachen nur im Kopf. Dir wird nichts Schlimmes passieren, wenn du tust, was du willst.“ Ja, jede macht sich über irgendwas ’nen Kopp 😝.
So, so, da haben wir also endlich den Sternenwanderer für Nirvelli ✨🪐💘… Sie hatten ja viel Spaß beim Abschlussball. Sie sah aber auch wirklich zauberhaft in ihrem Ballkleid aus. Da musste sich Lukas ja ein Herz fassen. Gratulation für die gemeinsame Lebensplanung und - die vorgezogene Prüfung. Wir wollen ja bei all der ganzen Liebelei nicht auch die anderen wichtigen Lebensleistungen der jungen Dame vergessen 🥰🎓🥇.
(Übrigens, doppelte Beiträge kannst du von den Moderator*innen auch ganz löschen lassen.)
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LOL - dein Schuldirektor ist aber mal ein cooler Kerl. Schön, wie sich da eine zarte Romanze zwischen Nirvelli und Lucas anbahnt.
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Guten Morgen, @Reuse ja, Ende und Tolkien ^^ ich bin beim Schreiben doch etwas neugierig, wer die Geschichten zuordnen kann. Bei der ersten kam ja keine wirkliche Reaktion darauf. Und ich dachte schon, das wird viel zu plakativ und offensichtlich. So ist das manchmal =D Ich dachte mir, bei solch einer sprunghaften Mutter, ist es nur natürlich, wenn sich das eine oder andere Kind darüber Gedanken macht. Wobei ich das eigentlich nicht richtig beurteilen kann *grübel*
Nirvelli und ich waren selbst überrascht, als der Direx das Angebot vorbrachte. Aber ich fand ziemlich cool. Es passt halt total zu ihrem Charakter. Ist schon charmant, wenn du bestimmte Wesenszüge für die Figuren im Sinn hast und dann Meldungen kommen, die total dazu passen (zB auch bei Tane geschehen).
Guten Morgen, @Julchens77 und danke für deine Mail, ich freue mich sehr
Und guten Morgen, alle anderen. Mit dem folgenden Teil (ein bisschen Kitsch und heile Welt^^) endet nun ein Abschnitt. Danach geht es an der Uni weiter...
* * *
"Ich bin so stolz auf dich, Sonnenschein."
Salim drückte seine Älteste fest an sich. "Mein kleines Mädchen ist jetzt erwachsen."
"Danke, Papa. Für alles. Und... Es tut mir wirklich leid, dass ich so furchtbar zu dir war."
"Ach, das macht nichts.", winkte Salim ab.
"Wann kommt Mama an?", fragte sie.
"Sie wird in etwa zwei Tagen hier sein. Wenn sie nicht aufgehalten wird."
"Dann werde ich schon weg sein." Nirvelli nickte nachdenklich.
"Ist nicht schlimm, Schatz. Du wirst sie in den Ferien sehen oder du kommst am Wochenende her."
Das Geburtstagskind hatte sich entschieden, nicht groß zu feiern. Sicherlich wäre der Anlass es wert gewesen, aber die letzten Wochen waren sehr turbulent gewesen und die nächsten Tage würden viele neue Eindrücke auf sie zukommen. Sie war froh, diesen Tag ruhig und gemütlich verbringen zu können.
So waren nur wenige Gäste eingeladen. Außer Salim und den Geschwistern, waren lediglich Lucas, Chris und Tane gekommen. Über die Zusage von Letzterem hatte sie sich ganz besonders gefreut.
"Es ist so schön, dass du da bist." Sie fiel ihm in die Arme. "Es tut mir so leid, Tane. Ich habe dich wahnsinnig lieb."
"Ich bin froh, dass du es so siehst. Und mir tut es auch leid." Er drückte sie is fest an sich, dass sie glaubte, er würde sie nie wieder los lassen. Aber das störte sie nicht. Beide genossen diese lange Umarmung und waren glücklich, wieder zueinander gefunden zu haben.
"Bleibst du über Nacht?", fragte Nirvelli ihren Freund. Es war bereits abends und die Gesellschaft hatte sich inzwischen aufgelöst. Das junge Paar saß in Nirvellis Zimmer auf der Bettkante.
"Ich könnte bleiben,", flüsterte er verspielt, "aber ich kann in fremden Betten nicht gut schlafen."
"Dann schläfst du eben nicht.", gab sie verführerisch zurück.
Mit verliebtem Blick beugte Lucas sich zu ihr herüber, um sie zu küssen. Aber Nirvelli hatte andere Pläne. Ohne Vorwarnung wurde er von einem Kissen mitten ins Gesicht getroffen. Überrascht entwich ihm ein undefinierter Laut, bevor er brummte: "Na warte, dich kriege ich."
Der Kampf der Kissen war entfacht. Nirvelli lachte und quiekte vor Vergnügen. So unbeschwert war sie seit langer Zeit nicht mehr gewesen.
Jaaa, romantische Kissenschlacht! Wie schön, dass Nirvelli jetzt ein bisschen aus sich rauskommt und sogar schon einen festen Freund hat (daran hätte sie selbst vor einiger Zeit wohl noch nicht geglaubt).
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Auf die Entwicklung mit Tane und Salim bin ich auch gespannt!
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Tja und was denkt sich die Katze? Huch, ich bekomme ganz rote Ohren und Wangen beim Zusehen ... Wo bleibt denn mein Schaaaaaatz 😻?
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Da helfen ihr gewiss auch ihre erworbenen Eigenschaften, wie Verantwortungsbewusstsein, gute Manieren und auch ihre Schlichter-Eigenschaften.
Das kann sie sicherlich auch sehr gut in der Uni brauchen.
Mit Lucas hat sie auch den richtigen Kumpel an ihrer Seite. Ein Typ mit dem (Frau) Pferde🐴 stehlen kann. Ach nö, das war ja etwas anders...mit dem Frau zu den Sternen 🚀 fliegen kann.
Aber zuerst holt er für Nirvelli die Sterne vom Himmel.💫 ⭐️ 🌟 ✨💞
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In den letzten Tagen hatte ich viel Arbeit und daher nur wenig Zeit und Elan, etwas Schriftliches zustande zu bringen. Aber jetzt wird es erstmal wieder etwas ruhiger.
@Julchens77 Ja mit Lucas ging es dann doch wieder schneller, als ich eigentlich wollte. Ich fürchte, für so ewiges Hingeplänkel bin ich dann doch einfach zu ungeduldig ^^
Tane hat es Salim bisher nicht erzählt, was ich verständlich finde, aber Nirvelli auch nicht, und auch das verstehe ich. Ich hätte es an der Stelle der beiden auch nicht getan. Aber es ist durchaus möglich, dass da noch etwas kommt...
@Kucki Die Brille scheint es überlebt zu haben, sie ist auf jeden Fall noch da 😄
@spinatblatt86 lieben Dank für deine Worte, da freue ich mich natürlich sehr drüber =D Nirvelli hatte ja eine Weile nicht so viel Glück, da kommt sie scheinbar nach ihrer Mutter, aber nun geht es Bergauf. Das hat sie sich auch verdient.
@Ich fand es auch zu putzig, dass Schmuzifer den beiden dann zugeschaut hat und auch etwas schockiert und unbehaglich guckt 😄
@SpionelfchenNaseweiß Nirvelli ist tatsächlich eine gut erzogene Dame geworden. Da war ich selbst überrascht. Mal sehen, wie nah Lucas den Sternen kommt, im Moment verlangt ihm das Studium mehr ab, als er scheinbar dachte.
* * *
"Ich bin richtig aufgeregt.", sagte Nirvelli, als sie und Lucas auf dem Universitätsgelände standen. "Nur schade, dass es mit der Wohnung nicht geklappt hat."
"Das hier wird gut genug sein."
"Bestimmt. Aber mit so vielen Sims zusammen wohnen..." Nirvelli rümpfte unzufrieden die Nase.
"Du schaffst das schon. Und es sind dir ja auch nicht alle fremd."
"Ich bin sehr froh, dass du bei mir bist." Sie umarmte ihn und schmiegte sich an seine starke Brust - und genoss das Geräusch seines kräftigen Herzschlags. Sanft Strich er mit der Hand über ihren Rücken, bevor er sagte: "Lass uns rauf gehen. Ich habe eine Überraschung für dich."
Sie stutzte, sagte aber nichts. Gemeinsam betraten sie das Haus und nahmen den Fahrstuhl ins oberste Stockwerk. Die Türen öffneten sich und ein bekanntes Gesicht strahlte sie an.
"Willkommen, Lieblingsmenschen."
"Tane?!" Nirvelli umarmte ihren alten Freund und wollte ihn gar nicht mehr los lassen. Mit zwei ihrer liebsten Menschen an ihrer Seite fühlte sie sich nun etwas sicherer zwischen all den fremden Sims und neuen Eindrücken.
"Warum hast du mir nichts gesagt?"
"Dein Freund hatte die Idee, dich zu überraschen und mir hat der Gedanke gefallen."
Tane war bereits am Vortag angekommen und führte die beiden herum, zeigte ihnen alles und stellte sie den anderen Studenten vor.
"Ein Manko hat die Bude leider.", erzählte er. "Es gibt nur Einzelbetten. Kein gemeinsames nächtliches Kuscheln also."
"Naja, das werden wir schon verkraften.", lachte Nirvelli. "Wir sind ja schließlich zum Studieren hergekommen."
"Das mag für euch gelten,", flötete Tane fröhlich, "aber ich studiere Biologie. Da ist etwas Praxis sicherlich nicht verkehrt."
Nachdem die Neuankömmlinge sich sporadisch eingerichtet hatten, machte Nirvelli sich direkt daran, den Stoff für ihr erstes Semester zu lernen. Sie nahm ihr Studium sehr ernst und wollte versuchen, auch hier das Beste heraus zu holen.
"Du bist doch gerade erst angekommen,", staunte Tane. Er saß bei ihr am Gemeinschaftsrechner und spielte PC-Spiele.
"Ich möchte einen guten Eindruck machen.", murmelte sie, ohne ihn anzusehen.
"Das wirst du auch so. Du bist der am besten erzogenne Sim, den ich kenne. Und klug bist du außerdem."
"Vielen Dank, mein Freund. Aber ich bleibe bei meiner Strategie.", entgegnete sie freundlich. "Und im Übrigen denke ich, würde es dir auch nicht schaden, jeden Tag für dein Studium zu nutzen. Die High School hast du mit Ach und Krach bestanden, soweit ich mich erinnere."
"Die Mitte von euch beiden wäre ideal." Sara setzte sich dazu und griff das Gespräch auf. "Was ist denn mit Lucas? Ich kenne ihn ja nicht, aber er wirkt jetzt schon gestresst."
"Er hat sich vielleicht etwas viel für den Anfang aufgehalst.", antwortete Nirvelli. "Drei Fächer und dann auch noch Fußball."
Sara staunte: "Oh, ja das ist ein straffes Programm, gerade fürs erste Semester."
Nirvelli zuckte mit den Schultern. "Er sagte etwas davon, dass es ein Fehler im System sei. Er hat sich scheinbar gar nicht für die Mannschaft eingetragen und ist trotzdem drin. Nun will er ausprobieren, wie er damit zurecht kommt. Aber hätte er das vorher gewusst, hätte er sicherlich ein Studienfach weniger angenommen."
"Ach,", winkte Sara ab, "er packt das schon. Wenn man sich einigermaßen organisiert, kommt man gut zurecht."
"Ich hoffe, du behältst Recht." Nirvelli packte ihre Sachen zusammen und stand auf.
"Ich muss jetzt gehen, ich habe einen Termin beim Stylisten. Wir sehen uns später." Sie winkte Sara und Tane zu und machte sich auf den Weg zum Umstyling.
Neuer Lebensabschnitt, neues Aussehen. In den letzten Tagen hatte sie immer wieder in den Spiegel geschaut und sich gefragt, ob sie attraktiv genug war. Immerhin hatte sie jetzt eine feste Beziehung und Lucas wurde durchaus von der Damenwelt wahrgenommen. Und je öfter sie die Blicke der Frauen bemerkte, desto stärker hatte sie das Gefühl, nicht mithalten zu können. Aber damit sollte nun Schluss sein. Sie würde sich bestimmt nicht jeden Tag herausputzen und auch auf ein kräftiges Make - up wollte sie verzichten. Sie wollte sich schließlich immer noch wohl in ihrer Haut fühlen und die Wahrheit war eben: Sie war nicht wie diese Frauen, die jeden Morgen Stunden im Bad verbrachten. Aber ein neuer Haarschnitt und einige neue Klamotten würden bestimmt etwas frischen Wind in ihr Gemüt bringen.
Als sie zurück kam, hatten viele der Studenten sich im Flur versammelt, hörten Musik, plauschten munter miteinander, aßen und tranken.
"Läuft hier etwa eine Party?", fragte Nirvelli etwas unsicher.
"Das ist doch keine Party.", antwortete Kena, "nur eine geselliges Zusammenkommen."
"Was ist der Unterschied?", fragte sie.
"Alkohol natürlich." Er sah sie an, als könnte er nicht glauben, dass sie tatsächlich diese Frage gestellt hatte.
"Natürlich." Sie lächelte gequält und fühlte sich sofort wieder zurück versetzt, in eine Zeit, die gar nicht weit zurück lag - als sie die Außenseiterin an der Schule war, von kaum jemandem gesehen und von noch weniger Sims ernstgenommen wurde. Sie hasste dieses Gefühl.
Mit diesem lästigen Knick in der Laune, ging sie zu Lucas. Er unterhielt sich wenige Meter entfernt mit Bruno. Als er sie sah, konnte er seinen Augen nicht trauen. Er stand auf und betrachtete sie.
"Das steht dir wahnsinnig gut.", sagte er liebevoll.
"Ja, wirklich? Es gefällt dir?"
Mit einer Hand Strich er eine Strähne aus ihrem Gesicht und sagte: "Du bist wunderschön."
Er nahm sie in den Arm und küsste sie innig.
"Schau sie dir an,", stichelte Bruno. "Haben das Wohnheim tatsächlich mit einem Hotel verwechselt."
"Ich finde es schön, ein bisschen Romantik bei uns zu sehen.", lächelte Sara.
Okay , nicht ganz 1 zu 1. Sie ist immer noch Nivelli.
Aber das kann ich sehr gut verstehen.
Da ist sie mir tatsächlich sehr ähnlich.
Und jetzt alle bitte sich outen, die sich auch hier wieder erkennen.
Wir machen den Club der ungeschminkten Schönheiten hier auf. Wir setzen auf die natürliche Schönheit.
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Jetzt kommt bald der Professor und gräbt sie an
Meine Fantasie geht schon wieder mit mir durch, sorry
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