Sul, Sul und hallo, ihr lieben

Hier möchte ich nun meine Geschichte teilen. Vorher aber ein paar Worte zum Ablauf:
Mein Ziel ist es, so viele Generationen wie möglich zu spielen. Dabei lasse ich mir allerdings Zeit.
Ich werde nicht in die CAS eingreifen, was Gesichter und Figuren betrifft (mit einer einzugen Ausnahme, die allerdings erst viel später kommen wird). Lediglich Frisuren und Kleidung werden ggf. angepasst.
Zum Verlauf dieses Spiels gehört es, zu sehen, wie sich Figuren selbständig entwickeln und welche äußerlichen Merkmale sie vererben.
Im social media habe ich es bereits so gemacht und auch hier möchte ich diverse Entscheidungen nicht selbst treffen.
Das heißt, ich möchte gern euch, die Leser und Comunity entscheiden und wählen lassen, wie Babies heißen und welche Merkmale die Charaktere im Laufe ihres Lebens bekommen. Bisher habe ich es so gehandhabt, dass das erste Merkmal - das des Kleinkindes und auch das des Kindes - ausgewürfelt werden und die beiden anderen Merkmale werden per Abstimmung beschlossen. Allerdings gilt dabei: das 2. Merkmal muss eines des Vaters sein, das 3. eines der Mutter.
Zusätzlich soll die Weitergabe des Familienzepters abgestimmt werden.
Von Zeit zu Zeit möchte ich gern kleine Motto-Aktionen starten, zB einen Partner / eine Partnerin für die nächste Generation erschaffen unter dem Motto Cowboy, hässlich, schrill, Hippie usw. Vielleicht könnte sogar das Motto selbst abgestimmt werden...
Da die Geschichte schon eine kleine Weile läuft, gibt es hier eine Zusammenfassung des ersten Teils.
Familie Hickenbottom
Die Gründerin dieser Familie ist Mandy Hickenbottom. Ihre Merkmale und Outfits wurden ausgewürfelt. Ich kann also nichts dafür ^^

Mandy ist paranoid, düster und sprunghaft (wenn das nicht mal ein 6er im Lotto ist...).
Kaum, dass sie erwachsen wurde, veließ sie das toxische Elternhaus und zog nach Willow Creek. Ohne eine Münze in der Tasche baute sie dort ihr neues Leben auf, indem sie zuerst Früchte anbaute und verkaufte. Die Tätigkeit mit Pflanzen gefiel ihr und so nahm sie schnell eine Arbeit in der Gärtnerbranche an.
Schon bald lernte sie Joaquin kennen und hatte eine wilde Zeit mit ihm. Nachdem sie schwanger wurde, machte sie ihm gleich mehrere Heiratsanträge, doch jeden einzelnen schlug er aus. Nach einem heftigen Streit trennten sich ihre Wege.






Kurz darauf erhielt Mandy einen Anruf, in dem ihr ein großes Erbe zugesprochen wurde - vorausgesetzt, sie wäre innerhalb einer Woche verheiratet. Damit begann eine verzweifelte Suche, an dessen Ende Salim stand.

Der 2. Teil folgt in Kürze...
Kommentare
Hier bist du mit deiner Generationen-Geschichte in guter Gesellschaft.
Es gibt hier schon ein paar Erzähler(innen), die sich jede(r) auf seine Weise mit ihren Generationen befassen.
Deine Simin sieht ja schon richtig durchgeknallt aus.
Das könnte noch sehr interessant werden, bei dieser Anfangsgeschichte und den Merkmalen.
Fiebern wir also mit, wie es Mandy schafft, die Voraussetzungen zu erfüllen.
Ihr wollt wissen, welche GPG-Sims aktuell in meiner Welt sind?
Dann schaut doch einfach mal hier: https://docs.google.com/document/d/14Zy9mkBs-jH0P7tb_or2-9OcCJJ79txPQmze9j2XDUg/edit?usp=sharing
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EA-ID: Erdmute-Rebenvon
Mein Generationenspiel
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@SpionelfchenNaseweiß Ja du hast Recht. Schrill und auffällig bleibt eher im Gedächtnis.
@Julchens77 ich war selbst auch sehr erstaunt a) über die Ablehnung und b) die Art und Weise ^^ aber knatrern wollte er trotzdem immer wieder, dieser Lustmolch 😆
Es folgt der nächste Teil, den ich dieses Mal als richtige Erzählung verpackt habe...
Mandy saß in der Klemme. Sie trug Joaquins Baby unter ihrem Herzen und war schlicht und ergreifend nicht in der Lage, sich allein um ein Kind zu kümmern. Sie hatte kaum Geld, nur eine winzige Not-Unterkunft und dieser Typ wollte einfach nicht zu seinen Pflichten stehen.
Niemand von ihren Freunden und Bekannten wollte ihr mit einer kurzfristigen Hochzeit helfen. Selbst Tina, ihre beste Freundin, hatte sie abgewiesen. Dabei erwartete sie doch von niemandem ernsthafte Aufopferung. Es musste sich nur jemand bereit erklären, sie zu heiraten, damit sie das Erbe ihres entfernten Verwandten bekommen würde. Sobald ihr das Geld gutgeschrieben wäre, könnte die Ehe annulliert werden und jeder würde seine eigenen Wege gehen.
Mandy war frustriert. Ihr lief die Zeit davon. Die dunkle Wolke in ihrem Geist wurde schwerer und hing ihr drückend aufs Gemüt - bis plötzlich ein kurzer Lichtstrahl das Grau durchschnitt. Salim.
"Ich habe Salim nicht gefragt,", murmelte sie.
Sie hatte ihn am Nachmittag nicht erreichen können, vermutlich war er arbeiten.
Mandy zückte das Handy und schrieb ihm eine Nachricht:
Hey, Salim. Ich hoffe, ich störe dich nicht. Ich wollte fragen, ob du morgen vorbei kommen magst. Ich würde dich gern etwas wichtiges fragen.
Mit einem leichten Hoffnungsschimmer legte legte sie sich schlafen... Wenn sie nur hätte schlafen können. Viel zu viele Gedanken rasten durch ihren Kopf.
Schließlich vibrierte ihr Handy und sie schaute ungeduldig, was Salim geschrieben hatte:
Ich komme gern vorbei. Bis morgen und gute Nacht.
Mit einem tiefen Seufzer legte sie sich wieder hin. Salim war ihre letzte Hoffnung, an dieses Geld zu kommen. Sie musste ihn irgendwie überzeugen.
Tatsächlich stand er am nächsten Morgen vor ihrer Tür.
"Was gibt es denn so dringendes?", fragte Salim neugierig.
Sichtlich angespannt fing Mandy an zu erzählen. Mit schonungsloser Ehrlichkeit begann sie, ihre Situation zu erklären, redete sich in Rage, entkam gerade noch einem Wutanfall und endete schließlich in verzweifelten Rechtfertigungen.
Salim hörte aufmerksam zu, bis er ihr ins Wort fiel:
"Mandy, es ist genug. Ich helfe dir."
"... Du... Was?"
"Ich werde dich heiraten, wenn du es willst. Aber ich habe eine Bedingung."
"Welche?"
"Du musst mir einen richtigen Antrag machen,", grinste er fröhlich.
Mandy konnte ihr Glück kaum fassen. Sie wollte Salim um den Hals fallen und vor Erleichterung schreien. Stattdessen ging sie in die Knie, zückte den Ring, den Joaquin vier mal aus ihren Händen geschlagen hatte, und mit brüchige Stimme fragte sie:
"Salim Benali, du bist voller Herzensgüte, mein Retter in der Not. Würdest du mir die Ehre erweisen, mich zu heiraten?"
Den Bruchteil einer Sekunde spürte Mandy Sorge in ihr aufsteigen. Was, wenn er sich nur einen gemeinen Scherz erlaubte? Wenn er sich über sie lustig machte? Ihre Mine wollte sich gerade verfinstern, als er schließlich den Ring aus ihren Fingern pflückte und ihn sich ansteckte.
"Ja, Mandy. Ich werde dich heiraten."
Was hat sie da für ein Glück, dass Salim ihr da helfen möchte.
Aber seine Bedingung, - er macht es also nicht wegen der Erbschaft allein? Er scheint ein echtes Interesse an Mandy zu haben?
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Lustig, dass du das mit Salim sagst. In einem der nächsten Dialoge wird das Koch einmal angesprochen 😉
Die Sonne stand schon tief und der Schnee glitzerte wie im Märchen. Mandy konnte nicht widerstehen. Sie nahm eine Hand voll Schnee vom Boden, formte einen Ball und ohne Vorwarnung bewarf sie Salim.
"Hey!", rief er gespielt entrüstet. "Das wirst du mir büßen."
Er griff seinerseits nach Schnee und mit einem kräftigen Wurf wollte er sich rächen, doch Mandy wich so geschickt aus, dass der Ball sie nicht einmal streifte.
So viel Spaß hatte sie schon lange nicht mehr gehabt.
Wie ein vergnügtes Mädchen kicherte und lachte sie, bis ihr Bauch und Wangen schmerzten und Salim sie schließlich in das kleine urige Restaurant führte, wo sie sich bei gutem Essen und heißen Getränken aufwärmten.
Lange saßen sie dort und unterhielten sich. Sie erzählte von ihrem Elternhaus und er von seiner Kindheit im Heim.
"Das war ein schöner Ausflug,", sagte Mandy sanft, als sie wieder in Willow Creek waren.
"Ich wollte dich nur etwas aufmuntern,", zuckte er mit den Schultern.
"Das ist dir gelungen, Salim. Hab vielen Dank."
Er gab ihr einen Kuss, wünschte eine gute Nacht und ging nach Hause.
An diesem Abend hatte Mandy das Gefühl, ihrem zukünftigen Mann wirklich ein Stück näher gekommen zu sein. Vielleicht war es Schicksal, dass sie vorher niemanden gefunden hatte. Möglicherweise war Salim genau der Richtige für sie...
Salim ist der richtige für Mandy.
Wer so tapfer aushält von einem Schneeball getroffen zu werden, ohne gleich los zu murren, kann nur der richtige sein.
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@SpionelfchenNaseweiß es gibt doch nichts männlicheres als einen standhaften Schneeballschlachtgegner xD
@Kucki vielen Dank, das freut mich sehr. Ich bin auch noch am durchlesen der Geschichten anderer Mitglieder. Werde aber bestimmt noch eine Weile brauchen.
@Julchens77 naja es ist ja ik Grunde eher eine Art Aufopferung als Eroberung. Immerhin liegt Mandys Priorität ja im Erbe...
Kommen wir zum nächsten Teil der Zusammenfassung:
Mandy spürte, dass sie langsam nervös wurde. Es blieben ihr nur noch heute und morgen, um sich zu verheiraten.
Sie hatte das Thema nicht schon wieder ansprechen wollen, war sich aber inzwischen nicht mehr sicher, ob Salim es wirklich gut mit ihr meinte. Vielleicht wollte er sie nur aus irgendeinem Grund hinhalten. Es blieb ihr nichts anderes übrig. Wenn sie das Erbe haben wollte, musste sie etwas sagen.
In der Stadt fand an diesem Abend das Festival "schräger Humor und krasse Späße" statt. Das junge Paar hatte sich dort verabredet.
"Und was macht man hier so?", fragte Mandy, während beide auf das Gelände gingen.
"Es geht einfach darum, eine lustige Zeit miteinander zu haben. Und am Ende gibt's ein Feuerwerk."
"Oh, ich liebe Feuerwerke.", rief Mandy erfreut.
Zusammen tranken und lachten sie, lernten neue Leute kennen und machten auch beim Wettbewerb mit. Mandy vergaß ihre Sorgen und bemerkte gar nicht, wie schnell die Zeit an ihr vorüber zog. Erst als die Durchsage erklang, dass ihr Team gewonnen hatte, schaute sie überrascht auf die Uhr:
"So spät ist es schon?"
Salim sah sie fragend an.
"Ich will die Stimmung nicht zerstören,", begann sie, "aber ich würde gern über etwas mit dir reden."
"Das können wir gern machen,", lächelte Salim. "Aber vorher möchte ich diese Nacht zu unserer Nacht machen, wenn du erlaubst."
Mandy runzelte die Stirn. "Was meinst du?"
"Du möchtest doch heiraten."
Mandy nickte.
"Lass es uns jetzt und hier machen."
"Wirklich?", fragte sie mit großen Augen.
"Ich finde, das ist ein guter Ort dafür." Salim stand auf, nahm Mandys Hand und führte sie einige Schritte von den Tischen weg.
Sanft Strich er mit einer Hand über ihre Wange und mit ruhiger, tiefer Stimme sagte er:
"Mandy Hickenbottom, ich verspreche dich zu lieben, zu ehren und zu unterstützen, bei allem, was dir wichtig ist, bis zum Ende meiner meiner Tage. Hiermit werde ich dein Ehemann."
Sie lächelte ungläubig, wich dann seinem Blick aus.
Nach einem kurzen Moment nahm sie seine Hände in ihre und sagte:
"Salim Benali, ich kann dir nicht genug danken, was du für mich und mein Kind tust. Ich will dir zur Seite stehen, dich tragen und stärken und immer deine wundervolle Freundschaft ehren. Hiermit werde ich deine Ehefrau."
Salim zog einen Ring aus der Tasche und steckte ihn an Mandys Finger.
"Du hast einen Ring?", fragte sie erstaunt.
"Natürlich," antwortete er, "zu einer Hochzeit gehört doch ein Ring."
Innig umarmte sie ihn. 'Er riecht nach Geborgenheit', dachte sie, bevor sie ihn küsste.
"Wir sind jetzt verheiratet,", flüsterte Salim.
Wieder nickte sie.
"Dann sollten wir vielleicht zusammen ziehen."
"Das wäre schön," lächelte sie.
Einen Moment schwiegen sie, bevor sie ihn fragte:
"Warum tust du das, Salim? Wir kennen uns doch kaum."
Er zuckte leicht mit den Schultern. "Ich schätze deine Offenheit. Und ich weiß, dass diese Ehe für dich zweckmäßig ist, aber ich mag dich. Sehr. Und vielleicht kannst du mich auch mögen."
Wieder zog ein Lächeln über ihr Gesicht. "Ja, das wäre möglich"
Solltest du meine trotzdem lesen, dann freue ich mich natürlich.
Und Salim hat sich doch ein wenig verguckt in Mandy. Der meint es wirklich ernst.
Da muss jetzt Mandy erst mal sich und ihre Gefühle zu Salim selbst prüfen.
Geht es ihr hier wirklich nur noch um diese Erbschaft?
Sie bekommt bald ein Baby. Ein bisschen Familienleben wäre dann auch schön.
Und mit dem richtigen Partner an der Seite klappt auch dies viel leichter.
Ach, was mir gerade dazu einfällt? Wohin ziehen die beiden denn nun? Salim hat meines Wissens auch ein Appartment in der Stadt.
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@SpionelfchenNaseweiß das, liebes Naseweiß, werden wir gleich im nächsten Teil sehen.
Morgen fahren wir wieder zurück nach Hause, das heißt, ich kann wieder spielen und versuche jetzt mit der Zusammenfassung etwas Gas zu geben...
Mandy und Salim waren nun also verheiratet.
Mandy bekam ihr Erbe und da sie bereits ein Grundstück besaß, gab Salim die Wohnung auf und zog zu ihr nach Willow Creek. Gemeinsam konnten sie es sich nun leisten, mit dem Bau eines Hauses zu beginnen.
Kaum standen die ersten Wände, setzten bei Mandy die Wehen ein.
Die kleine Nirvelli erblickte das Licht der Welt.
Im Mutterschaftsurlaub versuchte Mandy sich durchs Lesen weiter zu bilden, während sie auf ihren Nachwuchs aufpasste.
Die Zeit verging schnell und aus dem Baby wurde ein neugieriges Kleinkind.
Während Nirvelli heran wuchs und jeden Tag dazu lernte, kamen sich Salim und Mandy näher. Immerhin so nah, dass bereits ein zweites Kind unterwegs war. Kurz vorm Winterfest kam Oryana zur Welt.
Zum Winterfest machte Nirvelli Bekanntschaft mit Väterchen Frost. Und Mandy freute sich insgeheim darüber, wie lievoll Salim mit seiner Stieftochter umgeht.
Eine Weile blieb es ruhig im Hause Hickenbottom. Es wurden Fähigkeiten verbessert, Beförderungen ausgesprochen und gewachsen. Und schließlich kamen wieder Geburtstage. Zuerst wurde Oryana ein Kleinkind,
Nirvelli wurde ein Kind und feierte im Kids Funland
Auch ihre Freundin Tina war natürlich eingeladen. Während Salim sich um die Gäste kümmerte, sprangen bei Mandy und Tina die Funken über. Mandy hatte immer wieder versucht bei ihr zu landen, wurde aber immer wieder abgewiesen. Nun war es Tina, die Mandy unter die Dusche lockte.
Es verging eine Woche, in der Mandy und Tina keinen Kontakt hatten. Bis Tina schließlich die Initiative ergriff und Mandy auf eine Shoppingtour einlud. Im Einkaufscenter begrüßte Mandy ihre Freundin mit heißen Küssen, doch Tina war nicht sehr begeistert. Sie ging prompt auf die Toilette. Mandy folgte ihr und stellte sie dort zur Rede:
Die beiden waren nun also zusammen und führten eine ganze Weile eine Affäre miteinander. Salim ahnte nichts davon und die Familie wuchs heran. Mandy wurde ein drittes Mal schwanger.
Aber Mandy begann, sich zu langweilen. Ihre Sprunghaftigkeit wurde mit der Affäre nicht ausreichend beruhigt. Mandy stürzte in ein romantisches Tief und schleppte eine Bekanntschaft nach der anderen ab.
Salim bemerkte inzwischen, dass seine Frau schlechtere Laune bekam, sie war öfter gereizt, gestresst und traurig. Er suchte das Gespräch mit ihr, doch er drang nicht zu ihr durch. Er nahm an, dass die Schwangerschaft der Grund war.
Als Mandy im dritten Trimester war, kam der Geburtstag von Oryana. Aus der kleinen Wilden wurde nun ein geselliges Schulkind. Die Feier fand im Kids Funland statt.
Nur wenige Tage später war es soweit. Das dritte und letzte Kind wurde geboren - Picasso.
Doch anstatt sich, wie damals bei Nirvelli, ums Baby zu kümmern, zog Mandy um die Häuser, wollte etwas erleben und begann, den Geheimnissen von Stranger Ville nachzugehen.
... Einige Tage später, am Liebestag, gingen Salim und Mandy aus. Endlich konnte er ihre ein paar Worte entlocken.
Nach dem Gespräch am Brunnen gingen die beiden hinein ins Restaurant. Es lief leider nicht alles nach Plan...
Nach diesem Auftritt verließen die beiden das Restaurant. Salim wollte den Abend nicht mit schlechter Stimmung beenden, also begann er kurzerhand eine Wasserschlacht. Mandy freute sich wie ein kleines Kind.
Insgeheim machte Salim sich Gedanken, was mit seiner Frau los war. Er wusste natürlich, dass Mandy kein einfacher Mensch war. Normalerweise störte ihn das nicht. Aber je mehr Zeit verging, desto seltsamer wurde Mandys Verhalten. Sie verbrachte immer weniger Zeit mit der Familie.
Und dann ist Picasso plötzlich ein Kleinkind.
Familie Hickenbottom kann nun endlich in den Urlaub fahren. Und damit sind wir beim aktuellen Stand der Geschichte.
Ab hier werde ich weniger häufig posten, weil ich nun ja erstmal Material sammeln muss.
Das bedeutet aber auch, dass demnächst die ersten Abstimmungen beginnen werden. Ich bin gespannt, wie groß die Teilnahme sein wird.
Bis dahin - Habt ein schönes Wochenende und keep on simimng =D
Vor allem die Sätze vom Nebentischgespräch, die so passend in das Gespräch von Mandy und Salim einflossen und damit diesem einen ganz neuen Sinn verliehen.
Mandy fühlte sich ertappt und durchschaut! Salim verstand überhaupt nichts.
Da kann man nur gespannt sein auf die nächste Folge von Familie Hickenbottom.
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EA-ID: Erdmute-Rebenvon
Ja, die gute Mandy kann schon dezent austeilen, wenn sie ihre Minuten hat ^^
Heute möchte ich mit einem kurzen Teil fortfahren. Bevor Es damit aber losgeht, mag ich noch mal auf die Kinder näher eingehen und die ersten Abstimmungen eröffnen. Mal sehen, wie gut ich das hinbekomme
Ich bin ja immer noch ein Newbie ^^
Nirvelli Hickenbottom
Merkmale: Neugierig / Geek, ??, ??
Die Erstgeborene ist nachdenklich, ruhig und zurückgezogen. Sie beschäftgit sich lieber mit Büchern und Wissenschaften als mit anderen Kindern.
Ihrer jüngeren Schwester gegenüber fühlt sie sich etwas benachteiligt. Nirvelli wünschte, es würde ihr auch so leicht fallen, auf andere zuzugehen, aber Sims scheinen ihr nicht so zu liegen.
Dennoch hat sie ein gutes Verhältnis zu Oryana. Die beiden Mädchen sind gute, wenn nicht sogar beste Freundinnen.
Die bald 11-jährige ist verantwortungsvoll und sensibel. Stimmungsschwankungen in ihrem Umfeld nimmt sie schnell wahr, sie weiß allerdings nicht, wie sie darauf reagieren soll. Generell ist sie in Sozialkontakten unbeholfen und überfordert.
Oryana Hickenbottom
Merkmale: wild / gesellig, ??, ??
Das mittlere Kind im Hause Hickenbottom ist fröhlich und aufgeschlossen. Oryana verbringt gern und viel Zeit mit Freunden und verdient fleißig Medaillen bei den Pfadfindern. Sie besitzt zwar ein gewisses Maß an Empathie, doch durch ihre (kindliche?) Direktheit vergisst sie manchmal das Taktgefühl.
Oryana kann sich gut auf andere Personen einstellen und sie kommt mit nahezu allen Mitsims gut aus.
Picassso Hickenbottom
Merkmal: albern / ??, ??, ??
Der jüngste Spross der Familie ist gerade zum Kleinkind herangewachsen. Da Mandy nach seiner Geburt mehr und mehr schwierige Phasen durchmacht, hat Picasso zu seinem Vater eine stärkere Bindung als zu seiner Mutter.
Über sein Wesen lässt sich natürlich noch nicht allzuviel sagen, aber er scheint ähnlich fröhliche Züge zu haben, wie seine Schwester Oryana. Die Zeit wird es zeigen...
Mandy war aufgeregt. Endlich war Picasso groß genug zu reisen. Wie Salim es seiner Frau versprochen hatte, fuhr die Familie in den Urlaub. Dabei hatte Mandy die Idee, das Meer zu sehen, so gut gefallen, dass Salim ein Haus in Sulani gebucht hatte.
Mit 41 Jahren würde sie das erste Mal das Meer sehen. Diesen Wunsch hatte sie als Kind oft gehabt, doch ihre Familie war arm und zerrüttet gewesen und konnte sich solchen Luxus nicht leisten. Auch wenn sie dafür Verständnis hatte, war sie darüber doch enttäuscht.
Umso größer war die Freude jetzt. Den gesamten Flug über, drückte sie ihre Nase am Fenster platt, um möglichst nichts von dem herrlichen Ausblick zu verpassen.
Oryana tat es ihr gleich. Aufgeregt tauschten die beiden aus, was sie gerade entdeckt hatten, während Nirvelli neben ihrem kleinen Bruder saß und sie unzufrieden beobachtete. Der ältesten Tochter gefiel ganz und gar nicht, was sie sah. Sie hätte gern ein so gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Doch anstatt mit ihr die freudigen Augenblicke zu teilen, wurde sie immer nur angegiftet. Je öfter Nirvelli ihre Mutter mit Oryana beobachtete, desto größer wurde ihre Gewissheit - Ihre Mutter konnte sie nicht leiden. Vielleicht war das auch ganz natürlich. Immerhin war sie selbst nicht so ein süßes, fröhliches Mädchen wie ihre Schwester. Sie hatte es mal versucht, aber es kam ihr einfach nur anstrengend vor, den ganzen Tag so zu tun als wäre sie gut gelaunt. Und erfolgreich war sie damit auch nicht gewesen.
"Ist alles in Ordnung, Sonnenschein?“
Salim riss Sie aus ihren Gedanken. Er hatte seine Hand auf ihr Knie gelegt. Sie starrte ihn an, zuerst erschrocken, doch als sie sein warmes Lächeln registrierte, wich ihr überraschter Ausdruck und ein zartes Lächeln huschte über ihr Gesicht. Sie legte ihre Hand auf seine - sie war angenehm warm.
"Ja, Salim. Mir geht es gut.", sagte sie so zaghaft, dass sie es sich gerade selbst noch glauben konnte.
Ihr Stiefvater musterte sie eindringlich. "Du weißt, dass du es mir sagen kannst, wenn dich etwas beschäftigt."
Sie nickte und dieses Mal war das Lächeln ernst gemeint.
"Und hier hast du Ferien gemacht, als du klein warst?"
Stunden später stand die Familie vor einem kleinen Strandhaus, direkt am Wasser.
Salim atmete tief, bevor er seiner Tochter antwortete: "Jedes Jahr waren wir hier, bis ich etwas älter war als deine Schwester."
"Und dann?“, warf Nirvelli von der Seite ein.
"Bedränge ihn doch nicht so." Mandy drehte sich zu ihrer Ältesten herum, die prompt mit einem beschämten Blick auf den Boden reagierte.
"Ist schon okay,", Salim hob beschwichtigend die Hand, "das alles ist lange her." Seiner Stieftochter zugewandt setzte er fort: "Meine Eltern starben bei einem Unfall und ich kam in ein Heim. Dort machte man damals keine Urlaubsausflüge."
"Das ist traurig.", murmelte Nirvelli, wieder auf den Boden schauend.
"Ja, das war es.", bestätigte ihr Stiefvater. "Aber wieder hier zu sein, nach all den Jahren, ..." Er atmete tief ein und sah sich gedankenverloren um. Vor dem Haus gab es viel freien Platz. Als Junge hatte er so viele Sandskulpturen gebaut, dass man Mühe hatte, einen Weg zur Haustür zu finden. Der gesamte Ort kam ihm deutlich kleiner vor, als in seiner Erinnerung. Allerdings war er damals auch deutlich kleiner gewesen als er es heute war. Im Großen und Ganzen hatte sich kaum etwas verändert. Das Haus trug noch immer die selben Fassaden aus natürlichen Materialien.
Während er so da stand und in Erinnerungen schwelgte, registrierte er nur langsam, dass ein Familienmitglied nach dem anderen sein Sichtfeld betrat, Richtung Eingangstür ging und schließlich im Inneren des Hauses verschwand. Es dauerte noch einen Moment, bis er ihnen nachfolgte.
Es war schon Abend geworden und die Hickenbottoms waren müde von der langen Reise. Die Kinder gingen bald schlafen, das Ehepaar machte es sich neben dem Haus auf den Liegestühlen bequem. Eine Weile saßen sie so schweigend nebeneinander und betrachteten das Meer, das in gleichmäßigen, sanften Wellen beruhigend vor sich hin rauschte.
"Es ist wirklich unfassbar schön." Es wurde bereits dunkel, als Mandy das Wort ergriff, ohne ihren Mann anzusehen.
"Es freut mich, dass es dir gefällt."
"Danke Salim. Das habe ich gebraucht."
"Ich denke, diese Tage werden uns allen gut tun.", lächelte er.
Mandy konnte es nicht fassen. In ihren kühnsten Träumen hätte sie niemals solch eine Schönheit erwartet. Sie war geradezu überwältigt. Der Anblick, der sich ihr beim Schnorcheln bot verlor auch nach Stunden nicht an Zauber. So bemerkte sie nicht, dass Salim sie eine ganze Weile beobachtete, wie sie unweit der Unterkunft ihre Bahnen durch das klare Wasser zog.
Ihr Mann seineszeichens nahm das seelig liebevolle Lächeln auf seinem Gesicht nicht wahr. Er sah seiner Frau durchs Fenster zu und erfreute sich an dem Anblick. Dieser Moment schenkte ihm eine tiefe Zufriedenheit. Nicht nur, weil er seiner Mandy hatte helfen können, einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. Es war auch das warme Gefühl, das er mit diesem paradiesischen Ort verband - ein Gefühl, das er viele Jahre vermisst hatte, ohne es zu merken.
"Wie lange will sie das denn noch machen?" Oryana hatte sich zu ihm gesellt.
"Ich habe es euch doch erklärt.", begann er sanft. "Eure Mutter braucht viel Ruhe und Zeit für sich. Sie kann tun und lassen, was immer sie will - solange es ihr gut dabei geht."
"Und wir dürfen das auch.", grinste sie ihn breit an.
Er lachte leise. "Solange ihr euch an die Regeln haltet, bin ich mit allem einverstanden."
"Dann sehen wir uns heute abend ...", rief sie, während sie ihn beinahe über den Haufen rannte und aus der Haustür verschwand.
"Hey,", rief Salim ihr hinterher. "Sag mir wenigstens, wo du hin gehst."
In dem Moment kam auch Nirvelli an ihm vorbei geschossen. Sie lief ihrer Schwester nach und rief ebenfalls: "Zum großen Wasserfall. Sind bald zurühück."
"Wafall hück.", stammelte Picasso, der scheinbar den selben Drang hatte, wie die beiden Schwestern.
"Nichts da, junger Mann." Salim schnappte seinen Sohn und trug ihn in die Küche. "Du bekommst erst einmal etwas zu essen. Und dann kannst du deinem einsamen Vater Gesellschaft leisten."
"Niss da.", lachte Picasso und wedelte mit seinen kleinen Händen.
Salim setzte den bald Dreijährigen im Kinderstuhl ab und stellte ihm sein Frühstück aufs Brett. Picasso begann gleich darauf, sich Brotstücke im Gesicht zu verteilen.
Picasso ist wirklich ein süßer Knopf. So wie du ihn hier beschreibst, braucht es nicht einmal Bilder dafür.
Man kann ihn auch ganz ohne, vor seinem geistigen Auge sehen.
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"Komm doch, Velli. Wir sind gleich da.", Oryana konnte bereits das donnernde Rauschen des herabstürztenden Wassers hören. Sie war schon völlig außer Atem - waren die beiden Mädchen doch den ganzen langen Weg gerannt.
Irritiert blieb sie abrupt stehen, als die große Schwester nicht antwortete. Oryana drehte sich um und sah Nirvelli ein ganzes Stück entfernt stehen. Sie bewegte sich nicht, scheinbar beobachtete sie etwas.
"Velli?!" Das Mädchen rief so laut es konnte, aber Nirvelli reagierte nicht. Also lief Oryana zurück, um zu sehen, was ihre Schwester so fesselte. Schließlich stand sie neben ihr und sah in die selbe Richtung... Fels. Eine Wand aus Felsbrocken.
"Warum guckst du dir das so lange an?", fragte sie ehrlich verwundert.
"Da ist eine Höhle." Nirvelli sprach so leise, dass sie beinahe flüsterte.
"Na und?"
Jetzt trafen sich ihre Blicke.
"Bist du denn gar nicht neugierig?"
"Nö.", sagte Oryana knapp.
"Lass uns da rein gehen. Vielleicht finden wir einen Schatz." Nirvellis Augen begannen zu leuchten.
"Ein Schatz? Glaubst du echt?" Auch in Oryanas Gesicht machte sich nun abenteuerlustige Begeisterung breit.
"Wäre möglich. In so alten Höhlen gibt es oft seltene Insekten oder besondere Steine."
Augenblicklich verschwand jede kindliche Freude im Gesicht der Jüngeren.
"Das sind keine Schätze.", maulte sie gelangweilt. "Das ist Kram."
"Ich finde sowas cool." Bekräftigend nickte Nirvelli und verschränkte die Arme vor der Brust.
Oryana seufzte genervt: "Das kannst du auch morgen cool finden. Komm jetzt, du hast gesagt, wir gehen zusammen zum Wasserfall."
"Na schön. Aber wer zuletzt ankommt, verliert." Mit diesen Worten rannte Nirvelli los, so schnell sie nur konnte. Oryana eilte nur eine Sekunde später davon.
Das Rennen war gar nicht so leicht. Immer wieder sackten die Füße im weichen Sand zu den Seiten weg und mehr als ein Mal verlor eins der Mädchen lachend ihren Halt. Schließlich kamen beide japsend und pustend am Wasserfall an und verschnauften einen Moment.
Nirvelli war die erste, die ins seichte Wasser ging, um das kühle Nass zu genießen.
"Ist das toll.", freute sie sich und forderte Oryana auf, zu ihr zu kommen.
"Haiiiii, ist das aber kalt...", quietschte die kleine Schwester, als sie ins knöcheltiefe Wasser schlich.
"Ach, du spinnst ja,", lachte Nirvelli, "so kalt ist es nicht."
Mit einem Fuß schoss sie in Oryanas Richtung und spritzte ihr so eine Ladung Wasser entgegen. Das Mädchen lachte auf, rächte sich allerdings gleich darauf für den Angriff. Nirvelli konnte ausweichen, aber die Schlacht hatte begonnen.
Auch ihre Definition von Schätzen passt sehr gut zu ihr.
Genauso wie es zu Oryanas es passt, das alles uninteressant zu finden und als Kram zu betiteln.
Also mein Eindruck: Ganz normale Kinder, mit persönlichen Vorlieben und Abneigungen.
Das macht richtig Spaß und man möchte am liebsten da auch mit dabei sein.
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Obwohl ich schon viele Jahre immer wieder mal etwas schreibe, war ich bisher immer auf eine Hauptfigur beschränkt. Da ist es leichter, sich in den Charakter hineinfallen zu lassen. Bei den Hickenbottoms sind es mehrere und die meisten sind verschieden. Das erfordert etwas mehr Übung und Flexibilität. Ich war mir nicht sicher, ob mir das so gelingen würde. Aber, wie man in meiner Heimat sagt - Versuch macht kluch ^^ Ich fühle mich sehr wohl mit dieser Art zu schreiben und bin selbst gespannt, wo das noch hinführen mag
Also an alle Leser ein herzliches Dank für eure Aufmerksamkeit. Das weiß ich zu schätzen ❤️
Nun weiter mit der Familie im Urlaubsparadies...
"Ich finde, du solltest nicht so hart zu Nirvelli sein."
Salim und Mandy saßen gemeinsam auf dem kleinen Balkon und genossen ein spätes Frühstück.
"Hmgm... Was mache ich denn Furchtbares?", fragte Mandy beim Kauen, ohne den Blick ihres Mannes zu erwidern.
"Du bist zu ihr wesentlich strenger als zu Oryana. Und das merkt sie."
"So ein Quatsch,", winkte Mandy ab, "Nirvelli ist ein Engel. Warum sollte ich da streng zu ihr sein?"
Salim schaute ihr irritiert zu. Es war ihr absolut nicht bewusst, dass sie die jüngere Tochter der älteren vorzog. Fieberhaft überlegte er, wie er es erklären konnte. Natürlich hatte er genügend Beispiele im Kopf, aber erfahrungsgemäß würde Mandy jedes einzelne davon abschmettern und behaupten, er übertreibe maßlos. Unmerklich schüttelte er den Kopf. So hatte es keinen Sinn, darüber zu reden.
"Versprich mir einfach, dass du nett zu ihr sein wirst. Okay, Schatz?"
Jetzt sah sie ihn ausdruckslos an. "Sicher,", kaute sie unbeeindruckt weiter.
Nirvelli wäre es sicherlich unangenehm gewesen, wenn sie gewusst hätte, wie oft Salim solche Gespräche schon mit ihrer Mutter zu führen versucht hatte.
Das in sich gekehrte Mädchen war indessen auf dem Weg zu der Höhle, die sie einen Tag zuvor entdeckt hatte. Ihre Schwester hatte deutlich gemacht, dass sie von einer Erkundungstour nichts hielt. Und so betrat Nirvelli den dunklen Eingang ganz allein. Etwas mumlig war ihr zwar zumute, die Höhle so ganz ohne Begleitung zu erforschen, aber im Namen der Wissenschaft war sie bereit, all ihren Mut zusammen zu nehmen.
Im ersten Moment sah sie nichts außer Finsternis. Es dauerte aber nicht lange, bis sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnten und sie begann, Schatten und Formen zu erkennen. Vage zeichneten sich Felsvorsprünge ab und wiesen ihr einen sicheren Weg tiefer hinein. Nirvelli hielt den Atem an und lauschte einen Augenblick. Da war nichts außer einem leisen, hellen Tropfen, das in gleichmäßigem Rhythmus von irgendwoher zu ihr drang. Sie legte den Kopf etwas schief und konzentrierte sich. Es musste von der linken Seite kommen. Ja, da war sie sich plötzlich ganz sicher. Mit den Händen tastete sie vorsichtig an der linken Felswand entlang und Schritt für Schritt bahnte sie sich ihren Weg vorwärts. Ein herrlich frischer Geruch stieg ihr in die Nase und sie sog ihn tief ein. Es roch angenehm und ... rein. Kaum hatte sie diesen Gedanken gefasst, stellte sie fest, dass sich vor ihr eine Wand erstreckte. Sie war in eine Sackgasse gelaufen. Aber... Sie überlegte... Das konnte gar nicht sein. Sie hatte mit dem angenehmen Duft eine leichte Brise wahrgenommen, weniger als einen Windhauch, aber dennoch als Luftzug spürbar. Irgendwo musste ein Loch oder ein Durchgang sein. Beinahe blind tastete sie alles genau ab, beginnend in Höhe ihrer Brust aufwärts und wieder zurück und bis zum Boden. Da! Etwas unterhalb des Knies entdeckte sie ein Loch. Sie beugte sich herunter und versuchte durch zu schauen. Und tatsächlich - weit hinten, am anderen Ende war ein schwaches Licht zu sehen.
"Trau dich, Nirvelli,", flüsterte sie sich selbst zu. "Du hast es schon ein gutes Stück geschafft." Sie setzte den ersten Schritt auf allen Vieren durch den kleinen Durchgang und spürte wieder die frische Brise auf der Haut. Ihre Haarsträhnen, die aus dem Zopf gerutscht waren, kitzelten leicht im Gesicht und sie rümpfte die Nase. Die nackten Knie hingegen, die sich auf den spitzen und harten Steinboden drückten, fingen schnell an zu schmerzen. Aber für ihre geliebte Wissenschaft ließ sie sich von so etwas nicht beirren. Sie wollte wissen, was hinter diesem Schacht lag.
Und schließlich staunte sie nicht schlecht. Nach einigen Metern trat sie aus dem kleinen Durchgang und traute ihren Augen nicht. Vor ihr lag eine riesige Höhle, in die zig hellblaue Lichtstreifen durch kleine Felsspalten eindrangen. Wie kleine Scheinwerfer warfen sie ein weiches Licht auf den Innenraum und das klare Wasser, das sich in der Mitte gebildet hatte. Hier war das Tropfen her gekommen. An der Decke ragte eine gewaltige Spitze aus Fels herunter an deren Ende ein einzelner, aber dicker Tropfen im Licht glänzte. Mit offener Kinnlade stand Nirvelli auf einem Vorsprung und sah sich ungläubig um. Dies war ein wunderschöner und friedlicher Ort. Sie war sehr froh, dass sie den Mut aufgebracht hatte, hierher zu kommen.
Sehr schön beschrieben, die erste Erkundung von Nirvelli. (Nachwuchs für die Höfos = Höhlenforscher)
Vielleicht sollte sie sich, sobald sie eine Teenagerin ist, sich auch die anderen Höhlen und Geheimverstecke in den anderen Welten vornehmen.
Könnte noch richtig spannend mit ihr werden.
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EA-ID: Erdmute-Rebenvon
***
Salim gab sich die größte Mühe, seiner Frau die so dringend benötigte Ruhe zu schenken, dabei die Kinder zu versorgen und bei Laune zu halten und möglichst selbst auch noch etwas vom Urlaub genießen zu können. Die meiste Zeit verbrachte er mit dem kleinen Picasso.
Für sich selbst blieben dann und wann einige Minuten, wenn die Mädels mit ihrem Bruder spielten.
Mandy genoss währenddessen ihre Zeit ohne jegliche Verpflichtungen in vollen Zügen. Sie hielt sich oft am oder im Meer auf und hatte dort sogar einen neuen Freund gefunden. Sie hatte zwar nicht verstanden, wie oder warum es dazu kam, aber sie war begeistert, einen frei lebenden Delfin hautnah erleben zu dürfen. Mandy konnte mit ihm sprechen und ihn sogar berühren. Dann, ganz plötzlich, verschwand das Tier wieder in den Weiten des Ozeans. Mandy blieb zurück und schaute noch eine Weile in seine Richtung, bis etwas in ihr sagte, sie müsste ebenfalls weiter ziehen.
Es waren inzwischen einige Tage vergangen, als Mandy umherspatzierte und schließlich auf ein bekanntes Gesicht traf - und sofort die Wut in ihr aufstieg. Sie konnte es nicht fassen, dass dieses Weib ihr nachhspioniert hatte. Wie lange mochte das ❤️❤️❤️❤️ schon in Sulani sein? Ohne darüber nachzudenken, stürmte sie auf die Urlauberin zu und brüllte:
"Was soll der Mist? Warum verfolgst du mich?"
Die Unbekannte taxierte Mandy mit einem Ausdruck im Gesicht, von dem ein neutraler Beobachter nicht hätte sagen können, ob es Verwirrung, Entsetzen oder Wut war. Mandy allerdings sah nichts weiter als herablassenden Spott. Sie war der festen Überzeugung, dass diese Frau, die sie vor einer Weile im Restaurant belästigt hatte, ihr bis hierher gefolgt war.
"Verzeihung,", sagte die Frau verwirrt, "ich weiß weder, wer Sie sind, noch was Sie meinen."
"Und ob du das weißt. Ich lasse mich nicht für dumm verkaufen. Hör gefälligst auf, mich auzuspionieren!" Mandy wedelte fahrig mit Finger vor dem Gesicht der Frau herum.
"Oh nein,", rief die Fremde auf, "Sie sind die Irre aus dem Restaurant. Sie haben fast meine Beziehung zerstört."
Mandy wollte entgegnen, dass sie es verdient hätte, sitzen gelassen zu werden. Aber dann kam ihr ein Gedanke. Was wäre, wenn ... Ihr Gesicht legte schlagartig eine freundliche Maske auf.
"Das tut mir leid,", säuselte sie.
Die Frau schaute verwundert, sagte aber nichts.
"Wirklich, es war nicht meine Absicht. Bitte nimm das hier als Zeichen meines Bedauerns."
Mandy zog eine rote Frucht aus ihrer Tasche und hielt sie der Frau lächelnd hin.
"Was ist das?"
"Das ist eine Frucht aus fernen Ländern. Sie ist sehr gesund und belebend. Und sie schmeckt köstlich süß."
Die Frau nahm die Frucht in die Hand und beäugte sie von allen Seiten, dann fiel ihr Blick wieder auf Mandy. Sie nickte der Fremden freundlich auffordernd zu. In ihr schoss eine lodernde Ungeduld auf, als sie beobachtete, wie die Frau an der roten Frucht roch.
'Herrgott, jetzt friss das Ding schon, du Mistsück', hallte es durch ihren Kopf.
Zaghaft biss die Frau hinein, stutzte kurz und machte ein erfreutes Geräusch. Mandy konnte sich ein zufriedenes Schmunzeln nicht verkneifen.
"Schmeckt gut, oder?", fragte sie.
Die Frau nickte und schlang den Rest der Frucht hinunter.
"Wow, dan-... dank-..." Ein unbeherschtes Grunzen fuhr ihr aus der Kehle.
"Wa-... Gnnnrgghhhh...."
Die Frau krümmte und verkrampfte sich. Mandy stand daneben und genoss diesen Anblick. "Vertraue niemals jemandem, den du für irre hältst,", höhnte sie.
"GimBkr Knaarg slquhuhuopa...", stammelte ihr Opfer mit verzogener Mimik.
"Die Wirkung lässt leider viel zu schnell nach. Aber wenn es gut läuft, hast du danach prächtig Kopfschmerzen." Mit diesen Worten drehte sie sich zufrieden um und machte sich auf den Weg zur Unterkunft.
"Hach, was für ein herrlicher Tag."