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[RPG] Das grosse Sims 4 RPG

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Kommentare

  • Ort: Polizeistation, San Myshuno

    Tag 6 Jahr 1 Frühling für Thomas

    Die Anwälte verabschiedeten sich und verblieben mit Thomas in soweit, dass er sich melden sollte, falls es irgendwo Probleme gab. Den Rest, sprich Papierkram, würden sie im Hintergrund klären. Damit verließ auch er endlich sein Gefängnis. Als sich die Blicke von ihm und Eisenhand trafen, krachten bildlich gesprochen Blitze aufeinander. Die Floskel: ‚Wenn Blicke töten könnten‘ schien durch diese beiden Sims entstanden zu sein.

    Thomas geht nach: Evergreen Harbor Nr. 12

    Ort: Evergreen Harbor Nr. 12

    Thomas kehrte schließlich nach Hause zurück, wo er von Yngwie überschwänglich begrüßt wurde. Einerseits freute er sich über die Begrüßung, anderseits war ihm nicht entgangen, dass sein Mitbewohner ihn liebte. Nach einem gemeinsamen Essen zog Thomas sich in sein Zimmer zurück. Dort dachte er wieder viel nach. Vor allem aber über seine Arbeit. Werde ich nun arbeitslos? Diese Angst bereitete ihm Albträume.

    Ende Tag 6 Jahr 1 Frühling für Thomas

    – - - -

    Tag 8 Jahr 1 Frühling für Thomas

    Früh am morgen ging Thomas zu seiner Arbeitsstelle.

    Thomas geht nach: Arbeitsplatz

    Ort: Arbeitsplatz von Thomas

    Sein Chef war, wie er es befürchtet hatte, stinksauer auf ihn. Tom versuchte mit ihm zu reden, doch dies gestaltete sich als sehr schwierig. Erst mit der Zeit, als die Aggression, Frustration und Wut des Vorgesetzten abnahm konnte sein Angestellter ihm die Situation besser erklären.
    „Ich bitte Sie. Bitte lassen Sie mich weiter bei sich arbeiten. Die Anwälte, die mich aus dem Gefängnis holten, haben gesagt: Wenn ich auf Lohn verzichte, dann könnte man das ganze vielleicht kitten. Ich verspreche noch härter und länger zu arbeiten, um meine Fehlzeit auszugleichen. Ich bitte Sie!“
    Er kniete sogar vor dem Sim, um seinem Anliegen Ausdruck zu verleihen. Im Hinterkopf jedoch dachte er: Wie armselig bin ich nur … jetzt knie ich schon vorm Chef. Wie tief bin ich nur gesunken.
    „In Ordnung“, sagte dieser. „Wir regeln das. Ich weiß, dass du sonst gute und gewissenhafte Arbeit ablieferst. Da ich deine Vergangenheit durch das Arbeitsamt auch kenne, hätte ich mir die Aufregung sparen können. Aber Geschäft ist Geschäft … Ausfälle können und dürfen wir uns nicht leisten! Daher merk dir: Nochmal so eine Aktion und ich feuere dich augenblicklich! Verstanden!“ Tom nickte demütig. „Gut. Dann lass mir die Kontaktdaten von diesen Anwälten zukommen und ich regel das mit denen. Mach dich jetzt an die Arbeit!“ „Sofort“, antwortete Thomas hörig, stand auf und ging in die Werkstatt. Gegen Nachmittag gab er seinem Vorgesetzten die Kontaktdaten von Nael und hörte erst weit nach Ladenschluss mit der Arbeit auf.
    „Genug für heute“, rief der Chef. „Spar deine Energie für morgen auf. Geh jetzt heim.“ „Ok“, erwiderte Thomas und räumte auf. Schließlich kehrte er nach Hause zurück. Yngwie schien schon zu schlafen, da kein Licht mehr in der Wohnung brannte. Der Arbeiter duschte schnell und ging dann auch schlafen.

    Ende Tag 8 Jahr 1 Frühling für Thomas
  • YannisYannis Member
    bearbeitet September 2020
    Ort: San Myshuno - Jazz Club – Tanzwettbewerb

    Sie traten gemeinsam an die Bar. Der Barkeeper unterhielt sich mit einer Frau, die schon definitiv zu tief ins Glas geschaut hatte. "Hallo, wir hätten gern zwei Drinks. Was möchtest du?" fragte er Maryama.

    Mit einem Seitenblick auf Sascha meint sie: „Einen Tequila Sunrise , bitte, das ist mein Lieblingsdrink."

    "Für mich bitte eine Cola light..., ich muss Euch schließlich noch nach Hause chauffieren. Schau mal, Nio scheint sich auch gut zu unterhalten."

    Sie bemerkt, dass Sascha ihren Drink mit einem Extraschuss Grenadine zubereitet. "Ohne Worte" denkt sie angenehm überrascht .

    Nachdem Maryama wieder einigermaßen Boden unter den Füssen hat, nimmt sie jetzt Nio im Gespräch mit dem Mädchen vom Tisch wahr. Genau in diesem Augenblick fängt sie einen ganz und gar nicht freundlichen Blick aus roten Augen auf. Aber Nwadikes Stimme bewahrt sie vor einem eventuell unpassenden Kommentar.
    "Weißt du, seit dem Tod von Saba war ich nicht mehr aus. Dieser Abend mit dir hat mir richtig gut getan. Dafür danke ich dir! Wenn du magst, können wir nächste Woche was unternehmen?"

    Nwadikes Worte stimmen Maryama nachdenklich, aber geben ihr auch ein warmes Gefühl. "Weißt du was Wadi...das ist auch der erste Abend seit langem, an dem ich mich in männlicher Begleitung richtig wohl fühle. Lass uns erst auf diesen Abend anstoßen und dann gerne neue Abenteuer aushecken. Aber schau mir in die Augen, sonst gilt es nicht." Sie lächelt ihm zu.

    "Aberglaube... und der bringt bekanntlich Unglück!" Er sah ihr fest in die Augen und lächelnd fügte er an: "Auf uns, zum Wohl!" Die Gläser klirren leise.

    "Hast du schon irgendeine Idee für einen Ausflug?" Maryama ist nun doch neugierig.
    "Wenn sich das Wetter hält können wir in Willow Creek picknicken. Der Park dort ist ideal geeignet."
    "Willow Creek? Da war ich glaube ich noch nie...umso besser...Ja, ich würde mich freuen." Sie strahlt Nwadike erneut an.

    "Fein, bis Mittwoch hab ich Spätdienst in der Klinik, aber ab Donnerstag kann ich so ab 14:30 Uhr."

    "Dann bereite ich ein paar kleine Snacks vor und halte mich bereit am Donnerstag. Was isst du denn gerne? "
    "Ich esse alles. Überrasch mich. Danach können wir gerne noch in den Club hier und unsere Tanzfertigkeiten weiter trainieren."
    Er schaut auf die Uhr. "Oh, ich muss los. Kommst du mit, oder bleibst du noch?"

    "Okay...ich überrasche dich." Maryama muss schmunzeln. "Tanzen....Ich wüsste nicht, was ich lieber täte...ich hab bis eben gar nicht gewusst, dass ich so gut tanzen kann." Ihr Ton ist ehrlich verwundert. "Du hast da heute ein wahres Wunder vollbracht. Als Training würde ich das allerdings nicht bezeichnen, ...eher als Vergnügen!“
    Wadi strahlt. Er greift ihre Hand und küsst sie sanft. "Das Vergnügen lag ganz auf meiner Seite, bezaubernde junge Frau!"
    Maryams Herz macht einen kleinen Satz und ausnahmsweise fehlen ihr die Worte. Sie spürt die zarte Berührung auf ihrem Handrücken und vergisst, was sie eigentlich sagen wollte. Ein bisschen fühlt sie sich wie bei ihrem ersten Rendezvous , was sie verlegen macht. Solch zuvorkommende Behandlung ist sie nicht gewöhnt. "Na dann, lass uns aufbrechen." bringt sie schließlich verwirrt hervor und hofft, Wadi nicht vor den Kopf gestoßen zu haben.
    Sie stoßen noch einmal an.
    .
    Wadi zahlt die Rechnung und übernimmt auch die der beiden Teens. Dann geht er rüber zu Nio: "So Großer, wir brechen auf. Willst du mit oder nachher den Bus nehmen?" Nio schaut auf Viola und seufzt. Das hat heute keinen Sinn mehr. "Viola, du bist ein hübsches und schlaues Mädchen. Aber vielleicht heut etwas zu gereizt. Ich ruf dich morgen einfach mal an, denn ich würd mich gern mal mit dir Treffen, Kino vielleicht. Danke das du da warst und mit mir gesprochen hast. Bis dann." Er zwinkert ihr zu, als wäre sie eine uralte Freundin, mit der er ein Geheimniss teilt.
  • Ort: San Myshuno Nr. 12 - Jazz Club - Tanzwettbewerb

    Fabio und Christin tanzten eine Weile. Der Jazz Club war gut besucht. Die unterschiedlichsten Sims verbrachten ihre Freizeit hier. Sie tanzten, tranken und lachten miteinander. Die Stimmung war toll. Doch plötzlich wurde es Christin schwarz vor Augen. Sie wankte auf Fabio zu. Er konnte sie halten. „Was ist los?“, fragte er verwundert. Christin schüttelte den Kopf und kam zu sich. „Tut mir Leid. Ich glaub das viele Training und der Wettbewerb haben mich ausgelaugt. Ich würde mich gerne setzen.“ Ihr Tanzpartner nickte und begleitete sie zu einem freien Sitzplatz. „Brauchst du ein Glas Wasser?“ Sie nickte und Fabio besorgte von der Bar ein Glas stilles Wasser. „Hier, gleich geht es dir wieder besser.“ Christin trank und nickte. „Sollen wir dann für heute Feierabend machen?“, fragte er sie mitfühlend. Die Tänzerin atmete durch und nickte erneut. „Ja, wird sicher besser sein. Begleitest du mich nach Hause?“ „Sí!“, antwortete er. Ganz der Gentleman holte er ihre Jacke und half ihr beim anziehen. Dann verließen die sie den Club.

    „Schade, dass du jetzt den Ballett-Jungen nicht an deine Schule holen konntest“, begann Christin das Gespräch, während sie die Straße entlang liefen. Fabio hatte seinen Arm um sie gelegt. „Ist in Ordnung. Man kann nicht alles im Leben haben. Und wenn er mit dem Ballett weiter macht, dann sieht man sich sicher wieder. In San Mychuno ist das Angebot für Ballett Tänzer übersichtlich. Daher denke ich: eine zweite Chance ihn anzusprechen wird es geben.“ Christin nickte. „Da hast du sicher recht.“ Auf einmal hörten die Sims ein lautes Schluchzen. Es kam von der Bushaltestelle. Sie sahen in die Richtung, wo das Geräusch herkam und erblickten die Teilnehmerin Belinda Owens. Die Flashdance-Tänzerin
    Christin löste sich von Fabio und ging auf die andere Frau zu, die ihr Gesicht in ihren Händen vergrub. „Hey. Alles ok?“, fragte Christin sanft. Die Angesprochene hob ihren Kopf. Tränenbäche benetzten deren Gesicht. Ihr Make Up war vollständig verschmiert. „Du bist doch die Teilnehmerin, die zu dem Lied aus Flashdance getanzt hat, oder?“ Die Frau nickte nur. Christin setzte sich neben sie, während Fabio etwas abseits stehen blieb und die Szenerie nur beobachtete. „Ich glaub ich kann verstehen, wie du dich fühlst …“, redete Christin weiter. „Du hast dich auf diesen Augenblick vorbereitet. Hast all deine Kraft aufgewendet, um einen perfekten Auftritt abzuliefern. Und dann kam dieses Ergebnis und die Kritik.“ Aufmerksam hörte die andere Tänzerin zu. „Man fragt sich: Warum habe ich mir das angetan? Warum hat es nicht gereicht? …“ Jetzt musste Christin schmunzeln, während sie in den Nachthimmel sah. „Die Wahrheit ist: Egal wie sehr man sich anstrengt. Es wird leider immer Sims geben, die besser sind als man selbst. Aber wieso tanzen wir dann weiter? … Ganz einfach … weil wir das Tanzen lieben. Es erfüllt uns und ist ein Teil von unserem ich.“
    Ein Bus kam angefahren und hielt vor den beiden Frauen. Christin erhob sich wieder. Sie sah zu der Tänzerin und sagte: „Geb daher niemals auf. Lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen. Tanz weiter … denn dies ist das, was dich glücklich macht. Ich wünsche dir alles Gute.“ Sie lächelte warmherzig und kehrte zu Fabio zurück. Belinda stieg in den Bus ein und winkte ihnen zu. Beide Sims winkten zurück und gingen weiter.

    „Ich habe gehört, was du ihr gesagt hast.“ „Ja?“ „Sí. Und den gleichen Rat möchte ich dir geben, Christl. Sei stark und mach das Tanzen weiter. Dann kommt der Moment, wo du wieder, wie damals in Windenburg, strahlen wirst. Glaub einfach an dich.“ Die Zuhörerin nickte und lehnte sich an Fabio an. An mich selbst glauben ... Sie erreichten schließlich die Wohnung von Marie und ihr und Italiener verabschiedete sich von Christin. Dabei gab er ihr wieder einen Handkuss. Davon errötete die junge Frau. Dieser Casanova.
    Sie schloss die Tür zur Wohnung auf. „Hi Chrisi. Wie wars? Erzähl mir alles! Und … können wir nun nach Disneyworld fahren?“ Marie begrüßte die Freundin sehr aufgeregt. „Langsam, langsam. Lass mich bitte erst etwas bequemes anziehen. Machst du uns einen Tee?“ „Klar doch. Ich warte in der Küche auf dich.“ Während also die eine Wasser abkochte, zog sich die andere um und kam im Pyjama in die Küche. Als sie saßen, sprangen Dana und Teddy auf den Schoss der beiden Frauen. Während deren Gespräch wurden die Katzen gekrault. Am Ende des Gesprächs sagte Marie: „Schade, dass es nicht für Platz 2 gereicht hat. Mit 150 Simoleons hätten wir was anfangen können. Aber hey, du hast Bronze gemacht. Dafür dass du lange nicht mehr getanzt hast doch eine tolle Leistung!“ „Das stimmt. Und ich werde auch weiter machen.“ „Das freut mich. Und welchen Tanz wirst du üben? Can Can?“ Christin schüttelte den Kopf. „Ich habe mich noch nicht entschieden. Erstmal drüber schlafen.“ „Das kann ich verstehen. Mach das so. Bin gespannt, wofür du dich entscheiden wirst.“ Später am Abend saß Christin auf ihrem Bett und sah aus ihrem Fenster heraus. Sie seufzte.
    Glaube an dich selbst … leichter gesagt, als getan. Vor allem … wenn man ständig … an 2 Männer denken muss.

    Ende Tag 13 Jahr 1 Frühling für Marie & Christin
  • MurlocMurloc Member
    bearbeitet September 2020
    Ort: San Myshuno Nr. 12 - Jazz Club - Tanzwettbewerb

    Viola bemerkt, dass diese Maryama und Nios Vater sich gut miteinander verstehen. Sie lauscht nicht gezielt, aber einige Bruchstücke des Gespräches dringen trotzdem an ihr Ohr. Der Name Wadi, zum Beispiel. Es scheint jedoch nur ein Spitzname zu sein. Und offenbar wollen sie sich sogar im Park verabreden. Aber Viola ist das egal, trotz des Altersunterschied der beiden. Sollen sie nur. Sie sieht keinen Grund, sich einzumischen. Stattdessen wendet sie sich wieder Nio zu. Dieser wird gerade darauf aufmerksam gemacht, dass Wadi aufbrechen möchte. Auch Nio möchte sich offenbar seinem Vater anschließen. "Viola, du bist ein hübsches und schlaues Mädchen. Aber vielleicht heut etwas zu gereizt. Ich ruf dich morgen einfach mal an, denn ich würd mich gern mal mit dir Treffen, Kino vielleicht.", sagt er. Viola antwortet nichts darauf, außer "Hrmpf!" Doch Nio fährt fort: "Danke das du da warst und mit mir gesprochen hast. Bis dann." - "Das Gespräch war mein Geburtstagsgeschenk an dich!", ruft Viola ihm noch hinterher, "Happy Birthday!" Er soll auf keinen Fall denken, dass das jetzt die Regel sein würde.

    Das hätte besser laufen können. Sonst ist sie doch nie darum verlegen, schlagfertige Antworten zu geben. Was ist nur los mit dir?, sagt sie sich in Gedanken, Was besseres als Hrmpf und Happy Birthday hätte dir doch einfallen können! Es gibt Tage, an denen einfach nichts gelingt. Aber diese ganze Situation ist ungewohnt für Viola. Viele Leute meiden sie, eingeschüchtert von ihrer Wut und ihren Beißerchen. Und diejenigen, die sich nicht einschüchtern lassen, lassen sie zumindest in Frieden und versuchen nicht, Freundschaften zu schließen. Sie ist noch nicht bereit, sich darauf einzulassen. Ob er wohl tatsächlich morgen anrufen wird wegen des Kinos?

    Frustriert bestellt sie sich noch ein weiteres Lama. Während sie ihr Glas austrinkt, lässt sie ihre Gedanken schweifen. Das hätte sie Nio nie zugetraut. Für jemanden, der Ballett tanzt, hat er durchaus Mut bewiesen. Wie er wohl zu diesem Hobby gekommen ist? Und was wollte Nio ausgerechnet von ihr? Wenn Eileen nicht sein Fall ist, gibt es auch andere, nettere Mädchen in der Klasse.. Oder Jungs, sollte er eher darauf stehen. Aber was sieht er in Viola Nebeljäger?

    Als sie ihr Getränk ausgetrunken hat, merkt Viola, dass es auch für sie langsam Zeit wird. Sie verlässt die Bar und macht sich auf den Heimweg.
    Post edited by Murloc on
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • Ort: Forgotten Hollow, Villa Blutrose

    Als Viola in der Villa ankommt, warten ihre Eltern schon. "Hi Mom, hi Dad!", begrüßt die Jugendliche, "Ist es eigentlich normal, dass in letzter Zeit plötzlich ständig Menschen was von uns wollen? Erst Phil, und jetzt auch noch Nio..." Lilly hebt die Augenbraue: "Wer ist Nio?", fragt sie.
    Doch bevor Viola antworten kann, unterbricht sie ihr Vater: "Moment, Moment. Erst bin ich dran zu erzählen. Ich will es endlich hinter mir haben." Lilly nickt. Viola sieht von einem zum anderen und fragt sich, was ihre Eltern wohl wieder für Geheimnisse hätten. Die Überraschungen heute nehmen kein Ende.

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    "Ich muss euch ein Geständnis machen", beginnt Viktor, "Ich habe euch ja schon mal von Rasputin erzählt, oder?" - "Der Typ, der deine Eltern umgebracht hat?", fragt Viola kühl, "Aber das war doch ewig lange her!" Ihr Vater nickt. "72 Jahre, um genau zu sein. Lange vor eurer Zeit. Ich wollte mich schon damals an ihm rächen dafür, doch er ist mir entwischt. Ich dachte eigentlich, er sei mittlerweile tot.. und sei es nur wegen Altersschwäche." Viktor machte eine Pause, bevor er fortfuhr: "Bis Drake mit einem Gerücht an mich trat. Rasputin sei zurück und in der Nähe seines alten Hauses gesehen worden sein. Bei jedem anderen hätte ich nichts darauf gesetzt, aber Drake irrt sich in solchen Dingen selten. Er vergisst nie ein Gesicht. Und er kennt ja meine Geschichte, und hat sich daher an mich gewendet. Und daher habe ich eure Rocknacht nicht mit einem Arbeitsprojekt verbracht, wie ich ursprünglich sagte. Sondern mit der Suche nach Hinweisen..."

    Viktor erzählt von der alten Ruine, von den Briefen die er gefunden hat, und auch von dem Gemälde mit dem Federkiel, von dem er den Frauen auch das Foto auf dem Handy zeigt. Auch die Briefe und das halbe Rezept werden gezeigt. Er endet mit den Worten: "Ich weiß nicht, ob das Rezept wirklich ein Magierrezept ist, wie es den Anschein hat oder ob das wieder nur eine Tarnung ist. Aber zuerst einmal sollte ich die zweite Hälfte finden, dann kann ich mich um diese Frage immer noch kümmern." Lilly schweigt eine Weile. "Also suchst du jetzt die neun Rosen.", schlussfolgert sie, "schon irgendwelche Ideen?"

    "Das Geschreibsel endet mit: Neun rote Rosen nehm ich ins Grab - Weil ich deine Liebe nicht hab. Vielleicht ist das ein Hinweis auf ein echtes Grab. Ich wüsste jedoch nicht welches."
    , schlägt Viktor vor. "Oder es hat etwas mit dem blauen Banner auf dem Gemälde zu tun, das ja schon auffallend ist. Aber das Symbol darauf mag zwar eine abstrakte Blume darstellen aber mit Sicherheit keine Rose. Momentan stecke ich ein wenig fest." Er öffnet das Handyfoto erneut und zeigt auf das Banner.

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    Lilly nickt. "Und warum hast du deine Suche überhaupt geheim gehalten? Wir hätten dir doch schon vorher helfen können?" Viktor schweigt eine lange Zeit. "Ich habe vor, mich zu rächen, Lilly!", sagt er schließlich, "Vorausgesetzt das Gerücht stimmt, natürlich. Und ihm vorher zu fragen, warum er es getan hat. Aber ich hatte geglaubt, du würdest meine Pläne nicht gutheißen. Ich wollte dich nicht mit einem geplanten Mord belasten." Nun ist es Lilly, die erst mal schweigt. Erst nach einer Weile erwidert sie: "Du hast recht, ich bin kein Freund von Morden. Doch.. doch in diesem Fall kann ich dich nachvollziehen. Aber ich werde nicht dabei helfen, wenn es wirklich so weit kommen sollte. Bei der Suche ja, aber nicht beim Mord."

    Viktor nickt. Das war mehr als er erwartet hatte. "Vielleicht können wir uns erst mal auf das Banner konzentrieren und in der Bibliothek nachsehen ob wir darüber was finden!", schlägt Lilly vor, "Aber wir sollten vorsichtig sein. Irgendwie trau ich dem Braten nicht." Mit diesem Gefühl ist sie nicht allein: "Ich habe auch schon an eine Falle gedacht.", bestätigt ihr Freund, "Aber ich werde den Rätseln trotzdem folgen. Und das mit der Bibliothek ist eine gute Idee."

    Viola hatte die ganze Zeit nur schweigend zugehört und Misty dabei gekrault. Was für eine verrückte Geschichte..
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • Brindleton Bay Nr 3. - Haus der Garcias

    Im Gegensatz zu Nael, der nach dem Angeln glücklich ins Bett fiel, war Alma mehr als deprimiert.
    Sie hatte im Park Niemanden getroffen, nur ein paar Pärchen, die aber mit sich selbst beschäftigt waren.
    Neue Kontakt knüpfen - schön wärs gewesen, aber Niemand war da.

    Seit Ende ihrer Ausbildung und durch den Jobwechsel der Ausbildungs-Kanzlei zur Kanzlei ihres Vaters, waren ihre sozialen Kontakte hauptsächlich auf ihre Familie beschränkt. Ab und an hatte sie sich zwar mit ihrer Freundin Mia getroffen und vor Längerem in der Bibliothek mit neuen Leuten Kontakt geknüpft, aber das war es auch. Der Kontakt zu den Mandanten zählte nicht.

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    Sie war kurz vorm Heulen. Man, wieso ist mein Leben so langweilig? Nael sollte doch der sein, der einsam ist. Sie hatte ihren Bruder vorhin kurz im Flur getroffen, der freudestrahlend einen schönen Abend wünschte. Wieso war er überhaupt glücklich? Es störte sie, dass er es war, der strahlte und nicht sie. Sie war bislang immer der Sonnenschein der Familie - immer glücklich, unternehmenslustig und mit vielen Menschen zusammen. Und jetzt war sie allein und traurig. Wie ihr Bruder die Arbeit zur Leidenschaft zu machen, wollte sie aber auch nicht. Sie legte sich ins Bett und machte einen Streamingdienst an. Serien sollten ihr helfen abzuschalten..
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  • Ort: Arbeitsplatz Thomas

    Tag 8 Jahr 1 Frühling für Thomas

    Der Chef von Thomas saß in seinem Büro und wählte die Nummer von Nael. Das Telefon klingelte bis eine Stimme antwortete:
    "Guten Tag, Sie sprechen mit Rechtsanwalt und Steuerberater José Garcia-Lopez & Partner. Wie können wir Ihnen helfen?"

    "Guten Tag. Hier KFZ Meisterbetrieb Saubermann. Ich bin der Geschäftsführer und würde gern mit dem Anwalt sprechen, der für meinen Angestellten Herr Seipel zuständig ist." Der Anrufer wartete auf die Antwort.
  • Brindleton Bay Nr 3. - Haus der Garcias

    Alma war am nächsten Tag weiterhin deprimiert. Je länger sie alleine war, desto mehr Gedanken machte sie sich über ihr ach so deprimiertes und langweiliges Leben. Sie konnte sogar nicht arbeiten und setzte sich nach draußen in den Garten.
    Als Hannah ihre Tochter dort sitzen sah, musste sie einfach zu ihr gehen. "Was ist los Schatz?" Alma seufzte.

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    "Ach Mam, ich muss Euch wohl was gestehen." Hannah rechnete mit dem Schlimmsten. Oh nein, sag bitte nicht du bist schwanger!
    "Ich bin.." Alma seufzte wieder. Oh nein, sie ist es. Hannah war kurz vorm durchdrehen, versuchte sich aber nichts anzumerken.
    "Ich bin einsam. Ja, Nael ist jetzt nicht mehr euer einziges Sorgenkind, jetzt habt ihr zwei." Hannah seufte erleichtert. "Zum Glück", sagte sie. Alma sah sie irritiert an. Was?
    "Ehm, ich bin froh, dass du mir sagst, was los ist." Hannah versuchte sich schnell zu retten. Natürlich war sie nicht froh, dass ihre Tochter litt. Plötzlich klingelte das Telefon. "Moment Schatz, da muss ich rangehen."

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    "Guten Tag, Sie sprechen mit Rechtsanwalt und Steuerberater José Garcia-Lopez & Partner. Wie können wir Ihnen helfen?" Als der Anrufer den Namen Seipel erwähnte, wusste sie sofort, dass Nael zuständig war. So hatte ihr José stundenlang von Naels guter Reaktion erzählt und wie José als junger Anwalt doch die gleiche Leidenschaft erfuhr, wie sein Sohn. Sie hätte beinahe laut ins Telefon geseufzt, da ihr Mann sie an diesem Abend gefühlt tot gequatscht hatte. "Einen Moment bitte, ich verbinde Sie mit Herrn Garcia-Klein." Sie stellte den Anruf zu ihrem Sohn durch und wandte sich anschließend wieder an ihre Tochter.

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    Nael war unterdessen im Büro seines Vaters. José besuchte heute den ganzen Tag ein Seminar zum Thema Pandemiehilfen und Unternehmensstrategien. Nael sollte einige Dinge seines Vaters aufarbeiten und war heute gut gelaunt. Vielleicht hatte dies auch noch mit seinem gestrigen Ausflug zu tun.

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    Nael nahm den Anruf entgegen und war gespannt. Das ist bestimmt der Chef von Herrn Seipel. "Garcia-Klein, guten Tag."
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  • Ort: Arbeitsplatz Thomas

    Tag 8 Jahr 1 Frühling für Thomas

    "Einen Moment bitte, ich verbinde Sie mit Herrn Garcia-Klein", kam als Antwort und er wurde an die zuständige Person weitergeleitet. Geduldig wartete der Geschäftsführer auf den Gesprächspartner. Schließlich: "Garcia-Klein, guten Tag."

    "Guten Tag. Hier KFZ Meisterbetrieb Saubermann. Es geht um meinen Angestellten Herrn Seipel. Dieser hat gemeint, ich soll mich an Sie wenden bezüglich der Sozialstunden, ect."
  • Brindleton Bay Nr 3. - Haus der Garcias

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    Als Hannah das Telefon wieder zur Seite legte, fing Alma auch schon an. "Ich habe eigentlich kaum Freunde. Niemand hat Zeit. Ich kann niemanden kennen lernen. Was habe ich nur getan? Wieso hasst mich das Leben so?" Schon als kleines Mädchen war Alma in solchen Situationen sehr melodramatisch und gefühlt ging die Welt für sie unter. Hannah versuchte sie zu beruhigen.
    "Du hast einen Teil deines Lebens abgeschlossen und jetzt, wo du deine Klassenkameraden und ehemaligen Kollegen nicht mehr regelmäßig siehst, hast du auch weniger Kontakte nach außen hin. Das bleibt nicht aus. Jeder lebt sein Leben weiter und es kann passieren, dass man sich auseinander lebt. Freundschaften kommen und gehen leider." Sie überlegte kurz. "Mir fällt da gerade ein, bald ist in San Myshuno ein Gartenverkauf. Ich wollte dahin gehen. Vielleicht hast du ja Lust mit zukommen. Du könntest dort neue Leute kennen lernen."

    Alma seufzte. "Da gehen doch eh nur alte Leute hin.." Hannah sah sie ernst an. "Also Alma! Mit der Einstellung lernst du wirklich keine neuen Leute kennen. Man kann auch ältere Freunde haben." Sie schüttelte den Kopf. Alma überlegte. Recht hat sie. Vielleicht sind da ja noch andere jüngere Leute, die ihre Eltern begleiten.
    Alma nickte. "Okay, ich bin dabei. Und wenn jemand fragt, du brauchst meine Hilfe beim Einkaufen, weil du schon älter bist." Sie grinste. Hannah gab ihr einen leichten Stoß in die Seite. "Schön, dass du mitkommst. Und über den Grund sprechen wir nochmal."
    Das Telefon klingelte und Hannah stand auf.

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    Nael hörte zu. "Ja genau. Es geht um die versäumte Arbeitszeit. Herr Seipel wollte auf seinen Lohn verzichten, um seinen Arbeitsplatz zu erhalten. Wie Sie sich sicher denken können, ist aufgrund der Vorfälle und auch aufgrund seiner Vergangenheit ein regelmäßiger Tagesablauf sehr wichtig. Insbesondere eine feste Arbeitsstelle gehört dazu. Wäre das eine Möglichkeit für Sie ihm trotz seiner Fehlzeit entgegen zu kommen?"
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  • KFutagoh89KFutagoh89 Member
    bearbeitet September 2020
    Ort: Arbeitsplatz Thomas

    Tag 8 Jahr 1 Frühling für Thomas

    "Ja genau. Es geht um die versäumte Arbeitszeit. Herr Seipel wollte auf seinen Lohn verzichten, um seinen Arbeitsplatz zu erhalten. Wie Sie sich sicher denken können, ist aufgrund der Vorfälle und auch aufgrund seiner Vergangenheit ein regelmäßiger Tagesablauf sehr wichtig. Insbesondere eine feste Arbeitsstelle gehört dazu. Wäre das eine Möglichkeit für Sie ihm trotz seiner Fehlzeit entgegen zu kommen?", begann der Anwalt zu erzählen. Aufmerksam hörte der Gesprächspartner zu.

    "Ja. Herr Seipel hat mich, im wahrste Sinne des Wortes, auf Knien gebeten ihn nicht zu feuern. Wie Sie sie sicher vorstellen können, muss ich als Geschäftsinhaber sicherstellen, dass mein Betrieb durch derlei Ausfälle nicht geschädigt wird. Die Aufträge stapeln sich und dieser unvorhergesehene Ausfall war für mich nicht gerade ein Spaß. Wie Sie sicher nachvollziehen können. Da ich allerdings die Vergangenheit von Herrn Seipel, aufgrund des Arbeitsamtes kenne, bin ich bereit ihn weiterhin zu beschäftigen. Allerdings sollte für alle Beteiligte klar sein, dass ich eine Wiederholung dieser Situation nicht tolerieren kann. Ich muss in erster Linie an mein Geschäft denken und nicht an Herrn Seipel. Daher wäre nun meine Frage an Sie: Wie ist in der Regel das mit den Sozialstunden geregelt? Ich benötige Herr Seipel in der Werkstatt und kann daher nicht auf ihn verzichten."
    Post edited by KFutagoh89 on
  • Ort: WG Förster-Wilhelm, San Mychuno

    Tag 14 Jahr 1 Frühling

    Marie stand schon früh morgens in der Küche und bereitete das Frühstück vor. Dabei summte sie. Als sich Dana neben sie setzte und zu ihr fragend aufschaute, lächelte die junge Frau.
    „Weißt du Dana, ich habe wieder von ihm geträumt.“ Dann begann sie:
    <Ich kenn dich,
    ich war bei dir einst einmal im Traum.>

    Sie wirbelte durch den Raum und deckte den Tisch.
    <Ich kenn dich,
    dein strahlender Blick drang tief ins Herz mir hinein.
    Doch ich weiß es war ein Traum, der hält nicht was er erhofft.
    Und doch weiß ich es, ich weiß was geschieht.>

    Dabei stupste sie die Nase von Dana.
    <Du hälst mich im Arm.
    So wie du‘s getan, einmal im Traum.>

    Sie nahm die Katze nun auf den Arm und tanzte mit ihr durch den Raum.
    <La ...haha … la hla haa … aaa>
    Durch die Geräusche aufgeweckt stand schließlich Christin im Türrahmen und sah dem ganzen zu.
    <Und doch weiß ich es, ich weiß was geschieht.
    Du hälst mich im Arm ...>

    Nun sang Christin: <So wie du‘s getan, einmal im Traum.>

    Marie sah zu ihrer Freundin und errötete. „Morgen.“ „Morgen, Röschen!“, grinste die Ältere und betrat die Küche. „Ich nehme an, du hast wieder einen schönen Traum gehabt?“ Maries Wangen, die schon rötlich schimmerten, wurden intensiv rot. „Ja“, antwortete sie verlegen.
    „Das ist schön. Dich dabei zu beobachten, wie du als Aurora durch die Küche tänzelst ist einfach niedlich. Ich freu mich für dich.“ Marie setzte Dana ab und begann mit Christin zu frühstücken. „Aber sag mal Marie, musst du heute nicht in die Auffangstation?“ Die Gefragte schüttelte den Kopf. „Gestern riefen sie mich an. Sie brauchen heute meine Hilfe nicht. Daher bleibe ich zu Hause und kümmere mich um unsere Babies.“ Dabei kraulte sie Teddys Kopf, der sich neben sie gesetzt hat. „Mach das. Ich werde wohl in die Tanzschule gehen und anfangen zu trainieren.“ „Oh. Hast du in der Nacht eine Eingebung bekommen?“ Christin nickte.
    „Ja. Ich werde mich im Flamenco versuchen.“ „Uh. Flamenco. Olé!“, lachte Marie und machte mit den Armen spielerisch die Matador Bewegung nach. „So ungefähr. Der Tango war eine tolle Herausforderung. Aber ich möchte gern einen Tanz lernen, der genauso leidenschaftlichen ist, aber den ich allein tanzen kann. Da kam mir schließlich der Flamenco in den Sinn.“ Aufmerksam hörte Marie zu. „Versuch es einfach. Wenn er dir doch nicht liegt, kannst du immer noch etwas anderes lernen. Dich drängt ja keiner und du kannst das frei entscheiden.“ „Da gebe ich dir recht.“ Sie spülten gemeinsam ab. „Ist es denn für dich in Ordnung, dass ich die Freizeit dann eher in der Tanzschule bin?“ Marie sah sie schockiert an. „Chrisi. Jetzt bin ich aber entsetzt!“ Man hörte an der Betonung, dass dies geschauspielert und als Witz gedacht war. „Nein, ist alles in Ordnung. Geh du tanzen und ich mach es mir hier gemütlich.“ „Ok. Dann bin ich beruhigt.“ Christin packte dann ihre Sachen und reiste zur Tanzschule.

    Christin geht zu: Tanzschule, Britechester

    Als Christin an der Schule ankam, zog sie sich um und fing an sich zu dehnen.
  • Brindleton Bay Nr 3. - Haus der Garcias

    Als Nael dem Chef von Thomas zuhört, bemerkte er, dass er während des Telefonats aufgestanden war und durch den Raum lief. Diese Angewohnheit hatte er schon seit kleiner Junge an. Sein Vater lief auch immer durch den Raum, wenn er telefonierte. Er setzte sich hin.

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    "Ich kann das gut verstehen. Wir haben zum Glück einen guten Richter. Herr Seipel soll erst bei Ihnen arbeiten und im Anschluss dann seine Sozialstunden ableisten. Er wird im Altenheim die Sozialstunden ableisten und daher hat er zeitlich gesehen keine Einschränkung, um dort zu helfen. Hilfe wird dort jeder Zeit gebraucht." Er hoffte nun, dass diese Angelegenheit ein gutes Ende für seinen Mandanten nehmen würde.
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  • Ort: Arbeitsplatz Thomas

    Tag 8 Jahr 1 Frühling für Thomas

    "Ich kann das gut verstehen. Wir haben zum Glück einen guten Richter. Herr Seipel soll erst bei Ihnen arbeiten und im Anschluss dann seine Sozialstunden ableisten. Er wird im Altenheim die Sozialstunden ableisten und daher hat er zeitlich gesehen keine Einschränkung, um dort zu helfen. Hilfe wird dort jeder Zeit gebraucht", antwortete der Anwalt.

    Nickend erwiderte der Geschäftsführer: "Altersheim. Hört sich vernünftig an. Und wenn sich für mich keine Nachteile ergeben, dann bin ich bereit diese Angelegenheit, so wie Sie es beschrieben haben, anzunehmen und die Hilfe oder Bereitschaft leisten, die von mir verlangt ist. In diesem Punkt müssten Sie mir nur sagen, was ich noch zu beachten hätte."

    Bevor allerdings Nael antworten konnte, sagte der Mann weiter: "Wissen Sie, mal unter uns, der Junge ist nicht verkehrt. Er hat viel Mist gebaut und soll auch dies mit den Sozialstunden wieder gut machen. Aber im großen Ganzen ist auf seine Arbeit verlass. Daher hoffe ich, dass Sie auch an den Jungen glauben und ihn unterstützen, auf dem Weg den er sich nun befindet." Der ältere Mann wirkte sehr väterlich und mitfühlend während er sprach.
  • Willow Creek Nr. 4 - Haus von Scott Gerald Ballard

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    Scott Gerald Ballard bekam soeben eine Email. Scheinbar hatte Alma nach dem Gespräch mit ihrer Mutter wohl wieder ihren Arbeitsplatz aufgesucht und ihm nun alle Unterlagen zur Steuererklärung fürs letzte Jahr geschickt. Eine Nachzahlung. Das hatte ich erwartet.
    Scott hatte gestern keinen guten Tag gehabt. Als er hier her zog, hatte er einen Job als Tellerwäsche gefunden. Das war vorerst auch ganz gut, aber durch eine wirtschaftliche Notlage, die derzeit wohl überall die Sims auf Trapp hielt, musste er in Kurzarbeit. Er suchte schon seit längerem einen neuen Job, wusste nur einfach nicht welchen. Er legte die Unterlagen bei Seite und machte sich auf, um in der Magnolia Promenade einkaufen zu gehen.
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  • Brindleton Bay Nr 3. - Haus der Garcias

    Nael konnte nicht still sitzen bleiben und stand wieder auf. Er hatte das Gefühl, dass sein Mandant einen wirklich guten Arbeitgeber hatte.
    "Ich denke, Herr Seipel hatte bislang einfach nur Pech. Ich habe mir mal seine Akte genauer angesehen und ich glaube, er ist in manche Dinge herein geraten ohne genau zu wissen, was das für ihn bedeuten wird." Er nickte. "Ich glaube daran, dass auch er einen guten Weg für sich finden wird. Ich werde mich zwischendurch auch bei Herrn Seipel melden, ob die Sozialstunden gut laufen und werde dann mal erfahren wollen, wie er sich nun die Zukunft vorstellt." Nael erklärte ihm noch rechtliches zu den Sozialstunden und wie die Lohnkürzung am besten aussehen sollte.

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  • Ort: Arbeitsplatz Thomas

    Tag 8 Jahr 1 Frühling für Thomas

    "Ich denke, Herr Seipel hatte bislang einfach nur Pech. Ich habe mir mal seine Akte genauer angesehen und ich glaube, er ist in manche Dinge herein geraten ohne genau zu wissen, was das für ihn bedeuten wird. Ich glaube daran, dass auch er einen guten Weg für sich finden wird. Ich werde mich zwischendurch auch bei Herrn Seipel melden, ob die Sozialstunden gut laufen und werde dann mal erfahren wollen, wie er sich nun die Zukunft vorstellt", kam es von Nael.

    Abschließend fügte der Vorgesetzte von Thomas hinzu: "Ich danke Ihnen für das konstruktive Gespräch und die Informationen. Die nötigen Schritte werden unternommen und falls noch etwas zu klären wäre, können Sie sich jederzeit bei mir melden."
    Die Kontaktdaten wurden ausgetauscht und mit einem Dankeschön wurde das Gespräch beendet.

    Damit war der Weg für Thomas klar: Er behielt seine Arbeit und würde dennoch die Sozialstunden ableisten.
  • Brindleton Bay Nr 3. - Haus der Garcias

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    Nael hatte sich die Kontaktdaten notiert und war sehr glücklich über das Gespräch. Er schrieb sich in seinen Kalender bald Herrn Seipel anzurufen. Als er sich wieder an seinen Schreibtisch setzte, war er sehr glücklich.

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    "Juhu!" Er konnte es sich nicht verkneifen, sondern musste seiner Freude freien Lauf lassen. Er überlegte schon, wie er den heutigen Abend ausklingen lassen würde.
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  • Ort: Magnolia Promenade - Kleiner Handel

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    Angekommen im kleinen Handel, musste Scott direkt beim Probiergemüse zugreifen. Naja, lecker ist anders. Er überlegte sich einen eigenen Garten anzulegen. Er hatte vor kurzem etwas gehört von einem Gartenhandel in der Nähe. Vielleicht kann ich da mal hingehen, schmeckt sicher besser als vom Discounter. Er ging noch ein wenig einkaufen und machte sich weiter seine Gedanken.
    Er wollte endlich einen neuen Job. Vielleicht doch nicht mehr in der Gastronomiebranche, sondern etwas ganz neues. Nur was?
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  • simscat2simscat2 Member
    bearbeitet 1. April
    Ort: Brindleton Bay Nr.7, Maryamas Garten
    Charakter: Maryama
    Geschichtsstrang: Maryamas Bodenbelag

    Nachdem sie geduscht hat und in den Schlafsack gekrabbelt ist, liegt Maryama noch lange wach.
    Der Tanzwettbewerb war wirklich ein aufregendes Event gewesen, in mehrerlei Hinsicht.
    Nios Training hatte sich ausgezahlt und er bekam eine Chance sein Talent weiter zu verbessern.
    "Was das wohl für ein Musical sein wird, in dem er da auftreten darf?" Maryama nimmt sich vor, ihn bei nächstbester Gelegenheit danach zu fragen.
    Lotta auf der Tanzfläche so ekstatisch und gleichzeitig so weit wegdriftend zu erleben , hatte sie tief beeindruckt. Lotta war ein stilles Wasser auf ihre Art...und unter dem manchmal etwas lauten Äußeren verbarg sich eine empfindsame Seele. Vielleicht hatten sie ja tatsächlich bald Gelegenheit,mal ein bisschen mehr über ihrer beider Leben zu sprechen. Mit Lotta konnte sie das, da war sich Maryama sicher, da bliebe auch alles fest verschlossen und würde nicht den Weg nach draussen zu anderen Sims finden.

    Und Nwadike? Beim Gedanken an den wunderbaren Tanz mit ihm wird ihr ganz warm ums Herz....sie spürt sich nochmal über die Tanzfläche schweben....und unwillkürlich breitet sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht aus.
    Auf ihrer Hand kann sie immer noch die sanfte Berührung seiner Lippen spüren.
    Wie schön, einmal wieder solch zarte Gefühle in sich zu haben.
    Energisch verdrängt sie erneut an ihr Bewusstsein klopfende Gedanken von früher... Indien...
    ...ER hatte in ihr diese Sperre gegenüber Männern ausgelöst...Schutzmauern, die sie so schnell nicht bereit war wieder einzureissen.
    Sie verschiebt die Auseinandersetzung mit diesem Teil ihres Lebens auf ein andermal und ruft sich nochmal den Rumbarhythmus ins Gedächtnis.
    Nwadike ist schon ein ganz besonderer Mann und er gibt ihr das Gefühl, auch eine ganz besondere Frau zu sein.
    "Am Picknicktag , möchte ich mehr über dich erfahren, Wadi." denkt sie noch und ist gleich darauf eingeschlafen.

    Zwei Tage später, Haus von Maryama

    All die neuen Eindrücke haben Maryama mit Energie erfüllt und sie hatte am Vortag online emsig nach Bodenbelägen, am liebsten Holz, gesucht.
    Fündig geworden war sie schließlich bei einem Händler, der günstige Restposten anbot, die aber für das kleine Haus mehr als ausreichend waren.
    Sie hatte sich für einen relativ hellen Belag entschieden und auf Schnelllieferung mit geringem Aufpreis geklickt.
    Den Rest des Tages hatte sie mit malern und alte Bodendielen herausreissen verbracht. "Genug Brennholz fürden Winter". dachte sie schmunzelnd bei sich.
    In Gedanken erzählte sie dabei ihrer Mutter von ihren Plänen für das Haus, wie sie es gestalten wollte und dass sie hoffte, es gefiele ihr auch. Ab und zu überkam sie das Gefühl, dass beide Elternteile ihr über die Schulter schauten und wohlwollend nickten.
    "Ein Heim zum Wohlfühlen."das war sie sich selbst und den Beiden schuldig. Türkis und Magentafarbene Wände schienen ihr dafür ein guter Anfang zu sein.

    Das Bodenmaterial war heute Vormittag eingetroffen und wartete nun auf die weitere Verarbeitung durch fachkundige Lottahände mit fleissiger Assistentin Maryama.
    Sie beschließt per Textnachricht bei ihrer Freundin anzufragen.

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    „Hallo liebe Lotta, was geht denn heute so bei dir? Seid ihr alle wohlauf? Erinnerst du dich noch, als ich dir erzählt habe, dass ich mein kleines Häuschen renoviere? Ein Freund und ich haben die Wände gestrichen, aber jetzt liegt hier noch ein Stapel Bodenmaterial und stellt mich vor die Frage: Was...und wie geht es weiter? Ich bin nicht ungeschickt, aber von solchen Sachen habe ich keine Ahnung. Ich weiss aber , dass du eine sehr begabte Handwerkerin bist, Lotta....hast du vielleicht Lust mit deinen Lieben hierher zu kommen und mir beim Verlegen zu helfen? Ich würde mich sehr freuen!“

    Vorerst zufrieden mit ihrem Tagwerk, aber auch hungrig, macht sich Maryama auf ans Lagerfeuer um ein paar Fische zu grillen.

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    Post edited by simscat2 on
  • simscat2simscat2 Member
    bearbeitet 1. April
    Ort: Brindleton Bay Nr.7
    Charakter: Maryama
    Geschichtsstrang: Maryamas Bodenbelag

    Hallo liebe Lotta! Meine Güte, du hast ganz alleine dieses schwere Möbel hierher transportiert. So war das aber nicht gedacht, jetzt hab ich ein schlechtes Gewissen...wie, es war g a r kein Problem, die Kommode her zu rollen...wem willst du das denn erzählen?"
    Sie umarmt die Freundin dankbar, aber auch etwas besorgt.
    "Den ganzen langen Weg hat sie das Ding geschoben...sie muss ja völlig k.o. sein eigentlich...."
    Aber Lotta wirkt nur ganz leicht mitgenommen, offensichtlich steckt mehr Kraft in der zarten Person, als Maryama vermutet hätte.
    Sie hebt Takatuka auf den Arm, die schon ungeduldig an ihrem Hosenbein zupft, wirbelt sie einmal im Kreis und wendet sich an Lotta.
    "Kommt rein in die ...bald....gute Stube, da gibt's etwas kühles zu Trinken und eine Schüssel Wasser für böser Wolf, der hechelt auch schon ganz schön."
    Sie führt den kleinen Trupp in den offenen Wohnbereich im Haus. Lotta gefallen die Farben und Takatuka dreht sofort jauchzend ihre Kreise mit böser Wolf, der eigentlich gerade vom angebotenen Wasser schlabbern wollte, dann aber als Turbokreiselbegleitung rekrutiert wurde.
    "Wir brauchen einen guten Untergrund, das verlegen selber ist nicht das Problem...ich lege die Bretter richtig an, du klopfst sie fest....das geht dann Hand in Hand. Das Material für alles ist ja da." stellt sie mit fachkundigem Blick fest. "Lass uns doch gleich anfangen, ich hab richtig Tatendrang."
    Sprachs, krempelt die Ärmel hoch und schaut Maryama auffordernd an.
    Maryama tut es ihr gleich, sie schieben noch den Kühlschrank ins Badezimmer und legen los. Die beiden arbeiten konzentriert eine ganze Weile lang.

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    Man hört nur die Geräusche der Werkzeuge und ab und zu kräht Takatuka, weil sie helfen möchte.
    Maryama gibt ihr einen kleinen Hammer und zeigt ihr , wo sie unbekümmert draufklopfen darf. Böser Wolf überwacht aufmerksam das Tun der Kleinen. Takatuka ist stolz, dass sie auch etwas beitragen kann und jetzt ist es schon ein kleines Hammerkonzert, was man im Haus vernehmen kann.

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    "Weisst du, das Haus hat einmal meinen Eltern gehört...mein Vater ist schon gestorben, als ich noch ein Teenager war. Meine Mutter ist ihm erst vor kurzem gefolgt...." erzählt Maryama Lotta nachdenklich.
    Lotta unterbricht die Arbeit und hört ihr aufmerksam zu.
    "Papa war handwerklich nicht sonderlich begabt, aber er hat trotzdem immer versucht unser Haus in Stand zu halten....gut dass ich schon früh einen Erste Hilfe Kurs gemacht habe. Maryama muss lachen.
    "Da gab es so manchen Verband anzulegen." Lotta stimmt in ihr Lachen mit ein und sie arbeiten konzentriert weiter. Es geht flott voran und Maryama kann über Lottas handwerkliche Fähigkeiten nur so staunen.
    "Wer hat dir denn all diese Fertigkeiten bei gebracht? Dein Vater war wohl ein geschickterer Handwerker als meiner? Wo leben denn deine Eltern? Hast du noch Kontakt zu ihnen?" Sie wendet sich zu Lotta um.
    Post edited by simscat2 on
  • simscat2simscat2 Member
    bearbeitet 1. April
    Ort: Brindleton Bay Nr.7
    Charakter: Maryama
    Geschichtsstrang: Maryamas Bodenbelag


    „Du lebst jetzt allein hier?“ greift Lotta den Gesprächsfaden von vornhin wieder auf. „Nwadike scheint dir … ein guter Freund zu sein, oder? Aber ihr wohnt nicht zusammen? Ich hab‘ nur noch aus den Augenwinkeln beim Gehen gesehen, was für ein schönes Tanzpaar ihr wart. Wie ist denn dein Abend im Jazzclub noch verlaufen? Ich musste ja wegen Takatuka leider schon wieder heim.“

    Maryama ist überrascht, dass Lotta so direkt fragt. Aber genau diese Art ist es ja, die sie an der Freundin so schätzt. Geradeheraus, ohne lange Umwege und Schnörkel.
    Sie lächelt und antwortet ehrlich:

    "Ja, ich lebe jetzt allein hier, das Haus hat mir meine Mutter hinterlassen. Im Grunde hat sie mich auch früh verlassen, nur auf andere Art als Deine. Sie wurde sehr krank nach dem Tod meines Vaters und hat sich ganz in ihre eigenen Welt zurückgezogen....ich war zu jung um das richtig zu verstehen...ich habe mich nur im Stich gelassen gefühlt...und schließlich habe ich SIE verlassen und bin erst vor kurzem wieder hierher zurück gekommen.
    Nwadike und Nio leben in unmittelbarer Nachbarschaft und sind irgendwann bei mir vorbeigekommen , um "Hallo" zu sagen. Ich kenne beide noch gar nicht so lange."

    Maryama wird kurz nachdenklich.
    "Aber irgendwie ist er in der kurzen Zeit ein ganz besonderer Sim für mich geworden...ich mag ihn sehr.
    Nur zusammen wohnen tun wir nicht, dafür kennen wir uns nicht gut genug."
    Sie lächelt Lotta an und wundert sich gleichzeitig etwas über die Frage nach dem Zusammenleben.
    "Wir wollen bald etwas zusammen unternehmen und weißt du was? Ich freue mich sehr darauf. Kennst du vielleicht ein paar leckere Rezepte aus deiner tropischen Heimat? ich habe ihm versprochen, ihn mit ein paar selbstgemachten Snacks zu überraschen."

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    "Oh, ich würde dir gerne ein paar Rezepte zeigen, Maryama, aber ich habe noch keine Ananas, Tarot- oder Kawawurzel hier gefunden, die man dafür bräuchte. Vielleicht kann man ja mit hiesigen Früchten etwas Vergleichbares zubereiten. Ich denke mal drüber nach, probiere was aus und sag dir dann Bescheid." Lotta fängt schon ein bisschen an zu grübeln, was einer Tarotwurzel gleichkäme.

    Gleichzeitig geht Lotta aber auch ein anderer Gedanke nach. Maryama hat mit ihrer Mutter zusammenleben können, aber es war nicht glücklich für sie verlaufen. Das eine Mutter einen im Leben begleitete, war also keine Gewähr für eine liebevolle Beziehung? Das ist ein neuer Gedanke für Lotta.

    Lotta sieht Maryama lange an. Sie hat ihr etwas unglaublich Schmerzliches anvertraut. Die Beziehung ihrer Mutter, die nach dem Tod des Vaters nicht mehr für die Tochter da war.
    Konnte ihr das auch passieren? Mit Takatuka? Ja, sie sollte Maryama von der Flucht erzählen. Sie muss einfach mal drüber reden und nicht alles in sich vergraben.
    "Takatuka liegt 20 Seetage entgegen dem Strom von San Myshuno entfernt. Deswegen sind wir hier mit einem führerlosen Segelschiff gestrandet.
    Es gab immer mal wieder kleinere Überfälle und Scharmützel auf Takatuka. Nie etwas Ernsthaftes bis zu dem Tag vor ..."
    Lotta hat ruhig angefangen zu erzählen, nun stockt sie aber doch bei der Erinnerung an den Tag des Überfalls.
    "Es waren viele ... zu viele. Ich weiß nicht, wo sie herkamen. Sie sahen anders aus ... als alle zuvor. Aber es ... war keine Zeit, sie hatten schon einige Dorfbewohner ... niedergemetzelt. Ich weiß nicht, worauf sie aus waren.
    Mein Vater brachte mich und Takatuka zu einem letzten seetüchtigen Schiff, weil das Eiland vielleicht nicht mehr zu retten war. Er wurde tödlich getroffen. Wir flohen ... ohne ihn. Nur Takatuka und ich."

    Tränen laufen Lotta über das Gesicht. Sie lässt es einfach zu. So lang versucht sie immer alles zurück zu halten, aber nicht jetzt vor Maryama. Die Freundin sieht sie einfach stumm und mitfühlend an. Dann erinnert sich Lotta und die Tränen versiegen: "Weißt du, ich möchte Takatua keine Mutter sein, die nur Trauer trägt und nicht für sie da ist. Ich versuche ihr jeden Tag Fröhlichkeit zu schenken." Lotta lächelt Maryama bereits wieder leicht an - in Gedanken an ihre Tochter.

    "Takatukas Vater ... Tanuí ... blieb auch zurück. Ich weiß nicht, ... ob e r noch lebt," fährt Lotta fort. "Ich denke oft an ihn ... Aber er wird um meinetwillen und auch um Takatukas Willen nicht wünschen, dass wir nur ständig in Trauer sind. Ich versuche, mich an die schönen Tage zu erinnern und in Gedanken mit ihm zu verleben." Lottas Lächeln verstärkt sich als sie nun zu Maryama blickt.

    Maryama ist überwältigt von der Flut an Emotionen und Erinnerungen, die aus Lotta hervorbrechen. Sie steht auf, wischt mit einer Hand die restlichen Tränen auf der Wange ihrer Freundin ab und nimmt sie in den Arm.
    "Hey," sagt sie leise."Du machst das toll, Takatuka ist ein frohes , aufgewecktes Mädchen, aber du darfst auch dich selbst nicht vergessen.
    Das ist viel zu viel um es allein auf deinen Schultern zu tragen...diese Erlebnisse und der Verlust von zwei geliebten Menschen...du musst das erstmal verarbeiten...ich kann das gut nachvollziehen. Ich versuche auch im Jetzt zu leben und die Trauer um Vergangenes oder Dinge die eben nicht mehr zu ändern sind, nicht so gross werden zu lassen. "

    Ich möchte dir eine Freundin sein, die dich dabei unterstützt.Und wenn es nur ist, dass ich dir Takatuka mal für ein paar Stündchen abnehme und du etwas machst, was deiner Seele gut tut und dich fröhlich stimmt."
    Nachdenklich fährt sie fort.
    "Weisst du, manchmal wird es einem unverhofft geschenkt, dass man einem Menschen wieder begegnet, der einem viel bedeutet und man aber schon nicht mehr daran geglaubt hat, dass man ihn je wieder sieht." Maryama hat kurz Saschas Bild vor ihrem inneren Auge."Gib die Hoffnung nicht auf."

    Im selben Moment öffnet sich der Eingang von Maryamas Zelt und Takatuka läuft zielstrebig auf die Beiden zu.

    Maryama sieht sich im Sturm erobert und auch böser Wolf hat heute wohl ein größeres Schmusebedürfnis als sonst.

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    "...müse essen...."
    tönt es energisch an Maryamas Ohr.
    Takatuka hat wohl schon wieder Hunger und zeigt auf das Lagerfeuer.
    Maryama wird wohl mal im Kühlschrank auf Gemüsesuche gehen, vielleicht findet sich ja das ein oder andere zum Grillen.
    "Weisst du Lotta, mein Traum ist es ja, hier im Garten mein eigenes Gemüse anzupflanzen und es eventuell auch irgendwo zu verkaufen....Ich habe mal bei jemandem selbstgemachte Pflanztröge gesehen, nur hab ich bisher noch gar nichts fertig gebracht diesbezüglich."
    Maryama ist ganz dankbar, dass sie zu einem leichteren Thema überleiten kann, Lotta soll einfach wieder auf andere Gedanken kommen, zumindest für den Moment.

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  • MurlocMurloc Member
    bearbeitet September 2020
    Ort: Forgotten Hollows, Villa Blutrose

    "Und wer ist dieser Nio, von dem du sprachst?"
    Lilly sieht ihre Tochter an, "und was wollte er?" Viola schweigt einen Moment, bevor sie erklärt: "Ein Klassenkamerad. Ich hab ihn zufällig in der Bar getroffen. Dass er den Tanzwettbewerb gewonnen hat, ist ihm wohl zu Kopf gestiegen, denn obwohl ich mich anfangs eher lustig gemacht habe über die Tatsache, dass er Ballett tanzt, wollte er plötzlich mit mir Freundschaft schließen!" Aus den verwirrten Blicken ihrer Eltern bemerkt Viola, dass sie zu viel übersprungen hat. "Oh", sagt sie, "ich sollte wohl von Anfang an erzählen... An der Bar gab es erneut ein Event. Diesmal ein Tanzwettbewerb. Diesen hatte ich gerade verpasst, als ich reinkam, aber anhand von Tischgesprächen konnte ich mir das dann dennoch zusammenreimen. Offenbar hat ein jugendlicher Balletttänzer gewonnen.. Und dann seh' ich ihn! Mit seinen Ballett-Sachen. Da konnte ich dann eins und eins zusammenzählen. Man, was war ich überrascht, ich hatte ja keine Ahnung von Nios Hobbys...." Viola erzählt weiter von ihren Erlebnissen beim Tanzwettbewerb. Sie lässt nicht einmal aus, dass sie sich verplapperte und Nio somit ihre Schwäche herausfand. "Und ich sag doch immer, du musst deine Emotionen besser kontrollieren!", erwidert Viktor, doch seine Tochter ignoriert ihn.

    Sie unterbricht ihre Erzählung und wirft einen Blick auf die Fenster. Der Tag müsste inzwischen längst angebrochen sein, doch die dunklen Gardinen sind zugezogen und lassen kein Sonnenlicht durch. Unter diesen Umständen lässt es sich auch tagsüber aushalten. Erleichtert fährt Viola fort: "Aber er hat sich nicht darüber lustig gemacht." Sie wirft Viktor einen scharfen Blick zu. "Stattdessen meinte er sogar, das mache mich sympathisch. Pff.. als ob das eine bessere Antwort wäre..." Lilly nickt nur. Sie kennt den Stolz ihrer Tochter. "Aber kurz darauf verließ er und sein Vater die Bar. Vielleicht hat er selbst bemerkt, dass der Kommentar nicht so gut ankam wie er offenbar hoffte. Allerdings meinte er noch bevor er geht, er will mich anrufen um ins Kino zu gehen oder so was." Sie knurrt. "Ich weiß, ich klinge als sei ich verliebt soviel wie ich von ihm quatsche. Aber ich bin eigentlich eher verwirrt. Ich habe mir meinen Ruf nicht extra mühsam aufgebaut, nur damit so ein Trottel plötzlich Freundschaft und einen Kinobesuch mit mir will. Er war mir fast lieber, als er mich noch gemieden hat. Was meint ihr, wie frustrierend es war, dass er sich nicht einschüchtern lassen wollte. Aber, ich muss zugeben, ein paar Respektpunkte hat ihm das schon eingebracht." Viola sieht Lilly an, als erwarte sie eine Antwort. Doch zu ihrer Überraschung antwortet stattdessen Viktor: "Also, wenn er tatsächlich so ein Trottel ist, wie du sagst, dann sag ihm ins Gesicht, dass du nichts mit ihm zu tun haben willst. Dann belästigt er vielleicht jemand anderen!" Er macht eine Pause, "Aaaaber... wenn er doch dein Interesse geweckt hast, auch wenn du es jetzt vielleicht noch nicht zugeben willst, dann lass dich doch auf einen Kinobesuch ein. Damals, als ich Lilly kennenlernte, war sie auch noch ein Mensch. Wenn ich sie deshalb von vornerein abgelehnt hätte, wärst du jetzt nicht hier."

    Lilly wirft ihrem Freund einen liebevollen Blick zu, bevor sie sich ebenfalls zum Thema äußert: "Ich bin vielleicht nicht die beste Person, die man fragen könnte, wenn es um Freundschaften mit Menschen geht. Immerhin hab ich mich 18 Jahre von ihnen ferngehalten, nachdem ich verwandelt wurde. Aber die Rocknacht hat mir gezeigt, dass nicht jeder Mensch die selben Vorurteile uns gegenüber hat. Und auch du verdienst es, Freunde zu haben, Viola. Du musst ihn ja nicht gleich heiraten. Wenn du nach dem Kinobesuch merkst, dass die Chemie zwischen euch nicht passt, kannst du ihm immer noch die kalte Schulter zeigen. Aber gibt ihm doch diese eine Chance. Offenbar hat er ja doch Eindruck bei dir hinterlassen, denn sonst hättest du ihn ja nie erwähnt."

    Viola schweigt eine lange Zeit. Sie schaut nachdenklich auf ihr Handy. "Vielleicht ruft er gar nicht erst an und die Sache hat sich eh erledigt.", sagt sie nur, und wechselt dann das Thema: "So, für die Märchenstunde bei Familie Nebeljäger fehlt nun nur noch ein Beitrag von Lilly!" Diese lacht daraufhin. "Leider gibt es bei mir momentan keine Neuigkeiten!", erklärt sie, "aber vor ein paar Tagen hab ich euch ja schon von Phils Anruf erzählt." Viola nickt nur. "Dann geh ich pennen!"; sagt sie und klettert ins Turmzimmer hoch. Auch die Erwachsenen begeben sich zur Ruhe.
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • RipzhaRipzha Member
    bearbeitet Januar 2021
    Ort: ...
    Charakter: Alexander
    Geschichtsstrang: Gartenhandel


    Der Tanzwettbewerb hatte wieder ordentlich Trinkgeld eingebracht. Diesen Monat musste Alexander sich tatsächlich keinerlei Sorgen um Geld machen. Doch sparen lohnte sich dennoch. Denn wie es mit dem nächsten Monat aussah, war ungewiss. 


    Er hatte sich auf dem Heimweg erneut einen dieser Flyer für das Restaurant angesehen und sich daran erinnert seinem Freund Nikolai eine Nachricht zu schreiben. Er tippte schnell auf den kleinen Tasten des Mobiltelefons herum, um Kolja zu fragen ob er Zeit hätte sich das anzusehen. Die positive Antwort ließ nicht lange auf sich warten.


    Am Tag darauf fuhr Alexander erneut ins Archiv und las sich durch die halbe Filmgeschichte von Del sol Valley. Er suchte auch den Namen Lukas in Verbindung mit Regisseur kam aber auf keinen Konkreten Sim. Es gab mindestens zwei die diesen Vornamen besaßen. Er suchte auch die Stylistin Vanessa. Diese fand er nur durch Zufall, da ein Bild auftauchte auf der er die Auffallende Frau schnell wiedererkannte. Das Foto verlinkte ihn zum Simbook wo er allerdings keinen Zugriff auf weitere Details bekam ohne sich anzumelden. Das letzte was er an diesem Tag recherchierte war das Theaterstück welches irgendwann Ende Sommer, Anfang Herbst stattfinden sollte und die Umweltschutzthematik beinhaltete. Darüber fand er nichts. Anschließend fand er dass er genug Zeit vor dem Bildschirm verbracht hatte und ging nach Hause. Er wollte früh schlafen gehen um den Gartenhandel nicht zu verschlafen, den er mit Maryama besuchen wollte.


    Heute
    Ort: San Myshuno - Bahn
    Alexander geht auf die U-Bahn zu. Es ist kühl. Obwohl er sich an kalte Temperaturen gewöhnt hat, hat er dennoch aus Gewohnheit sie Mütze aufgesetzt. Er wartet auf den Zug in dem Maryama schon sitzen wird. Er ist diesmal pünktlich. Niemand hält ihn auf.
    Er ist sich noch nicht sicher was ihn auf diesem Gartenhandel erwartet. Aber er bietet einer alten Freundin gern sein Hilfe an... und hoffentlich einer baldigen neuen Freundin. Ob sie so freundlich ist wie sie gut ausschaut? Er wird es ja sehen.
    Er steigt in den Zug und geht durch die Wagons. Dabei hält er nach den dunklen Locken ausschaut. Es fühlt sich fast so an wie damals. Als er Maryama schließlich entdeckt, ist er erleichtert. "Gefunden." sagt er und lässt sich ihr gegenüber in den Sitz fallen. "Alles klar? Wie läuft die Renovierung?"
    "Hey...auch Hallo." Maryama schmunzelt innerlich über seine Art sie zu begrüssen. Typisch. Aber irgendwie ist, kaum dass er sich ihr gegenüber gesetzt hat ,die Welt wieder in Ordnung. "Hm...es läuft...bald können die Möbel kommen und wohl auch ein Einweihungsparty statt finden...na ja...vielleicht doch noch etwas hoch gegriffen im Moment. Und bei dir? Gibt's was Neues?" sie blickt ihn neugierig an.
    "Nicht wirklich... aber he, falls du weiter Hilfe brauchst, du weißt wo du mich findest." Er schaut sie erfreut an. Woher kommt diese Aufregung eigentlich? "Ja, kann schon sein, dass ich dich nochmal anheuere."
    Er sieht aus dem Fenster und da fällt im plötzlich etwas ein. "Sag mal... Wusstest du eigentlich dass die eine... die du damals gerettet hast, hier wohnt?"
    Plötzlich wird ihr bewusst was er gerade gesagt hat. "Wie meinst du das? Das Mädchen aus dem Zug? Die ich ewig lange wiederbelebt habe? Das glaub ich ja nicht!"
    Alexander nickt. "Hab sie neulich in nem Club getroffen... hab ich dir mal erzählt dass ich sie davor schon eine weile kannte?"
    Maryama wirft ihm eine prüfenden Blick zu. "Eine Weile? Was willst du damit wieder sagen? Nein ...hast du nicht erzählt...tu's jetzt." Sie ist aufrichtig interessiert. Er lässt ja sowieso kaum was raus, was sein Leben angeht und sie hat das Gefühl, ziemlich viel nachholen zu müssen.
    Wieder schaut er kurz aus dem Fenster. Seltsam hier zu sitzen und daran zurück zu denken, die Geräusche der Wagons, das kreischen auf den Gleisen. "Sie hatte eine Zwillingsschwester die exakt so aussah wie sie. Ich wusste bis heute nicht welche der beiden es aus dem Feuer geschafft hat und welche nicht..." Er rümpft kurz die Nase und schaut zurück zu Maryama. "Aber sie hat sich als Mia herausgestellt."
    Maryama schaut ihn konsterniert an. "Mia? Ich hab erst eine Mia kennen gelernt...vor kurzem...am selben Abend, an dem ich Lotta kennen gelernt hab. Wir haben zusammen am Feuer gesessen und uns unterhalten...das gibt's doch nicht! Das wär ja wohl etwas zu viel Zufall, oder? Schmal, blaue Augen, dunkle Haare....etwas blass?" Alexander nickt. Maryama hat plötzlich wieder die Bilder im Zug vor Augen. Natürlich! Das ist das Mädchen, dass vor ihr gelegen hat und von ihr beatmet wurde. Wie hatte sie sie nur nicht wieder erkennen können. Obwohl...sie war voller Schmutz und Russ gewesen, das war wohl die Erklärung dafür. "Habt ihr wieder Kontakt?"
    Auf diese Frage schüttelt er den Kopf. "Sie hat sich ganz schön verändert" Er denkt an die Mia von damals zurück. Fröhlich, unbeschwert... "Ich meine... ich kannte sie nicht so gut... aber ihre Art war toll.... nur... dieser Brand muss ihr Leben verändert haben…
    "Sie hat ihre Schwester verloren...klar verändert sowas einen Menschen.....und ..." Sie schweigt kurz nachdenklich und schaut ihn dann direkt an. "Ich kannte dich schon mal gut....du hast dich auch verändert …"
    Er grinst. "Dito. Du Neuanfang." er zwinkert.
    Maryama muss schmunzeln. Klar weicht er wieder aus, aber egal. "Ja, wäre wohl auch komisch, wenn wir's nicht getan hätten. ...uns verändern....ist ja auch schön, so kann man sich neu entdecken. Bedeutet dir das Wiedersehen mit Mia etwas ? Wie hat sie denn reagiert?"
    Alexander schaut sie bei der Frage etwas irritiert an. "Ähm... ja. Es ist schön zu sehen das es ihr gut geht... mehr oder weniger. Worauf willst du hinaus? Sie wirkt schüchtern. Ganz anderes als früher. Sie war mal Weltoffen, neugierig... Jetzt wirkt sie zurückhaltend... fast als hätte ich...." Alexander verstummt, dann schüttelt er den Kopf. "Nein, ich weiß nicht." Als hätte ich ihr damals doch mehr bedeutet als wir ausgesprochen haben.
    "Ich will auf nichts bestimmtes hinaus. Aber du kanntest sie länger, hast ihr das Leben gerettet...sowas verbindet doch..." Ihren Worten folgt ein beredtes Schweigen, was sie Sascha nochmal intensiver anblicken lässt. "Fast als hättest du was?" Bohrt sie nach. "Als hättest DU den Wandel verursacht?"
    Er blickt skeptisch zurück. "Sie ist mit mir in etwa so verbunden wie du mit ihr. Nachdem sie von der Rettung abgeholt wurde, war sie weg. Ich hatte nichts von ihr ausser einem beschrifteten Foto...." er schüttelt wieder den Kopf. "Nein nein.. das muss definitiv mit etwas anderem zutun gehabt haben…" Ihrem Blick weicht er nun aus. Was sie hatten war einmalig und einvernehmlich einmalig gewesen. Mia war damals nicht der Typ der was festes will. Sie wollte Spass haben und das Leben genießen. Und nun wirkt sie wie das Gegenteil. Er hat sie Jahre lang nicht gesehen. Sie hat sich sicherlich nicht von jetzt auf gleich so verändert. Er kann nicht die Ursache für ihren Wandel sein.
    Maryama seufzt und lässt den letzten Satz unkommentiert. "Hopfen und Malz verloren im Moment, da muss ich ein andermal nachhaken." denkt sie resigniert. Ihre weiblichen Antennen geben alle Alarm, aber offensichtlich bleibt Sascha bei der Ausweichstrategie. "Wie auch immer, mir kam sie an dem Abend am Strand auch eher introvertiert vor. Ich hab ihr vom Tanzwettbewerb erzählt im Jazzclub aber sie konnte sich nicht entscheiden uns zu begleiten…"
    Alexander zuckt die Schultern. "Die Welt ist ein Dorf... Wir werden ihr bestimmt nochmal über den Weg laufen, irgendwann..."
    "Ja,...möglich... aber erstmal läufst du heute Lotta und Takatuka über den Weg." Maryama lacht und freut sich darauf, ihrer Freundin Sascha vorzustellen. Der Zug hält an. "Hier müssen wir raus.." Sie stehen beide auf und verlassen das Verkehrsmittel dass sie einst zusammen geführt hatte. Der kühle Wind weht durch die Docks, ihnen direkt entgegen.

    (in Zusammenarbeit mit simsCat2)
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  • ReuseReuse Member
    bearbeitet März 2021
    Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump
    Charaktere: Lotta
    Geschichtsstrang: Gartenhandel (INTRO2) 11.3


    Lotta bittet die beiden Besucher, in der kleinen Küche Platz zu nehmen, während sie sich an die Zubereitung des Tees macht. Nach hinten gewandt erklärt sie auf Alexanders Frage: "Oh, es gibt so etwas wie Scheekugeln, die ich in 'Wertstoffkisten' am Gewürzmarkt finde und ... ich ... versuche aus meinen Gartenfrüchten Saft herzustellen. In der Werkstatt stand schon so ein Gerät, als ich hier einzog. Na, ja und ein paar kleinere wie größere Holzprodukte kann ich an der Schreinerbank herstellen. Die Saftpresse macht mir ... noch etwas Schwierigkeiten."
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    Etwas fieberhaft denkt Lotta bei der Teebereitung nach wie die verschiedenen Aufgaben heute am besten verteilt werden könnten. Ob Maryama mit zur Saftpresse käme, um zu helfen ...? Würde der Alexander auf den Derwisch Takatuka aufpassen können? "Hier bitte," Lotta setzt sich zu den beiden an den Tisch und schenkt Maryama und Alexander ein. "Wer würde mir denn bei der Saftpresse helfen und wer nach Takatuka schauen ...?" Lotta versucht unauffällig, Maryama mit Blicken zu bedeuten, mit zur Saftpresse zu kommen. Ob die Freundin das versteht?
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    "Mmmmh....vielen Dank, Lotta. Das ist jetzt die Rettung, der warme Tee." Dankbar nimmt Maryama einen Schluck aus ihrer Tasse und fängt einen … merkwürdigen Blick ... eher mehrere ungewohnte Blicke von Lotta auf, während diese fragt, wer von ihnen beiden denn bei der Saftpresse hilft und wer auf Takatuka aufpasst. Bei Saftpresse hebt Lotta eine Augenbraue leicht und scheint Maryama kurz zu hypnotisieren. Gleich darauf nimmt sie unauffällig einen Schluck Tee.

    "Ich hab doch keine Ahnung von Saftpressen...geschweige denn von ihrer Anwendung..." denkt Maryama verwirrt, aber gut... "Klar helfe ich dir bei der Saftpresserei, kein Problem ... bestimmt kann Alex hier mit Takatuka ein bisschen Zirkus spielen und böser Wolf springt durch den brennenden Reifen." Sie zwinkert Sascha zu und krault nebenbei Böser den Hals, der sich heimlich wieder zu ihr vorgedrängt hat und die Streicheleinheit genießt.

    Alexander dem die komischen Blicke nicht entgangen sind, über die Jahre perfektioniertes Auge was beobachten von Sims angeht, lehnt er sich zurück und trinkt aus der heißen Tasse. Er unterdrückt die Neugier auf die Saftpresse - bestimmt dieses brutal coole und super teure Teil was er letztens in einer Werbezeitschrift gesehen hat - und sagt nichts dazu. Die Augen bewegt er weiterhin prüfend zwischen den Frauen hin und her. "Macht ihr mal. Ich krieg das hier schon hin..."

    Puh, Lotta ist erleichtert. Maryama kann sie leichter sagen, dass sie leider keinerlei Schulbildung genossen hat. Fast dankbar sieht sie beide an und erhebt sich sogleich mit dem letzten Schluck aus der Teetasse. "Also, wenn Takatuka oder Böser Wolf sich nicht benehmen ... Einfach rufen. Wir hören dich in der Werkstatt schon, Alexander." Und an das Töchterchen und Böser Wolf gewandt: "Macht mir ja keine Schande, ihr beiden."
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    "Komm Maryama, dann lass uns mal in die Werkstatt eilen, ist ja nicht mehr lange hin bis zur Eröffnung." Jetzt möchte Lotta ihr Geständnis schnellst möglich hinter sich bringen. Die Freundin wird sie schon nicht auslachen, wie dieses Kind letztens in der Bibliothek. Peinlich ist es Lotta trotzdem, so eine dumme Nuss zu sein - jetzt als Erwachse, die erkennt, was ihr fehlt. In der Werkstatt platzt sie dann auch gleich raus: "Maryama ... ich habe nie eine Schule besucht! Ich habe keine Ahnung, was da auf dem Bildschirm von dieser Saftpresse steht, was ich da eigentlich drücken soll. Die Säfte schmecken ... fürchterlich. Vor dem Alexander ... hätt' ich mich nicht getraut ...". Etwas gebannt wartet Lotta nun doch die Reaktion der Freundin ab, hoffentlich ... nein sie wird nicht lachen ...
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    Maryama hatte Sascha in der Küche vorhin noch einen kurzen Seitenblick zugeworfen. War das gerade eine beredte Pause zwischen: macht ihr mal und ich krieg das hier schon hin ... und ... war es nur Einbildung, dass sein Ton minimal... angespannt klang. Es war keine Zeit geblieben, dem Gefühl nachzuspüren. Irgendwie fühlte sich Maryama die ganze Zeit, als ob sie in einem Universum an unterschwelligen Gefühlen, unausgesprochenen Worten und undefinierbaren Wahrnehmungen unterwegs wäre. Als Lotta nun mit ihrem Geständnis herausplatzt, fühlt sie sich sofort um Tonnen leichter: "Oh mein Gott....das ist es also, was dich so in die Bredouille bringt?" Sie umarmt Lotta und drückt sie ganz fest. „Das können wir doch zusammen schaffen, für heute helfe ich dir damit und dann lernst du lesen ... da würde ich dich gerne unterstützen. Und ich hab‘ die ganze Zeit gedacht, dass du mir böse bist, weil ich Alexander einfach so mitgebracht hab, ohne dir was zu sagen oder dass du ihn nicht magst und deshalb nicht mit ihm hierher wolltest!"

    Während Maryama und Lotta sich in die Werkstatt zurückgezogen haben, fällt derweil Alexanders Blick nebenan in der Küche auf das Kind. Dass sie ein Kind hat, damit hat er tatsächlich nicht gerechnet. Allerdings hatte er das letzte Mal mit Kindern dieses Alters zu tun als er neun war ...
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    Maryama und Lotta sprechen sich in der Werkstatt weiter aus: "Aber nein, Maryama. Ich kenne den Alexander doch gar nicht weiter, warum sollte ich was gegen ihn haben? Er ist bestimmt nett, wenn er ein Freund von dir ist. Aber mir ist er doch noch ... unbekannt. Wie hätte ich das denn einfach erklären können, wenn ich mit ihm hier vor der Presse gestanden hätte?" Lotta sieht Maryama fragend an: "Was denkst du, wie er reagieren würde ...? Du kennst ihn besser. Wenn er mich auslacht ... zieh' ich ihm eins über, bestimmt!" Lotta erspart sich, Maryama zu erklären, was am Boden ihrer Seetruhe steckt. D a s ist ein Geheimnis, dass sie vielleicht mal sehr spät oder auch nie preisgibt. "Ich fürchte, auf Takatuka und Böser Wolf aufzupassen ... ist vielleicht ... nicht so seine Sache. Das kannst du wahrscheinlich besser, Maryama. Und die Saftpresse ist wohl nicht dein Ding, oder? Was sollen wir machen?" Lotta schaut Maryama erwartungsvoll an. Hat sie vielleicht eine Lösung?
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    Post edited by Reuse on
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