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[RPG] Das grosse Sims 4 RPG
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Charaktere: Pablo, Hugo, Lucía, Alvaro, Irina
Titel: Fortschritte
Aufgeregt wartet Pablo mit seinen Kindern vor dem Bowlingcenter in Oasis Springs. Er ist heute mit Irina dort verabredet. Außerdem möchte er, dass seine Kinder Irina näher kennen lernen. Insbesondere jetzt, wo Babette keine Zeit mehr mit ihren Kindern verbringt und Hugo eine Mutterfigur fehlt. Natürlich lässt es Pablo langsam angehen und will nichts überstürzen, obwohl.. Irina wäre eine schöne Braut. Alvaro stößt seinen Vater in die Seite. "Hör auf zu träumen!" Er kennt seinen Vater und seine Tagträume, die leider nicht zu übersehen sind. Pablo reißt sich zusammen, als Irina auf das Gelände kommen. Mit einem verliebten Lächeln geht er auf Irina zu. "Hey Du!", begrüßt er sie und gibt ihr einen Kuss auf die Wange.
Irina war schon den ganzen aufgeregt. Vor dem Treffen mit Pablo war sie bei Lilly zu Besuch. "Seh ich so gut aus?", hatte sie ständig gefragt, auch wenn Lilly diese Frage auch beim ersten Mal bereits bejaht hat. Den ganzen Tag hatte sie von Pablo geschwärmt und sich mit Lilly darüber unterhalten, wie sehr sie sich auf den Bowlingabend freut. Die Musikerin freute sich für ihre Freundin, doch diese ist ein wenig nervös, nun da sie sich selber ebenfalls verliebt hat. Jetzt, da Irina nun im Bowlingcenter ihren Schwarm trifft, versucht sie sich diese Nervosität nicht anmerken zu lassen und küsst ihn direkt zurück. "Der Abend im Panorama war wirklich atemberaubend.", sagt sie, "noch einmal danke dafür. Heut Abend gibt es dann aber mal Bowling-Action." Sie lächelt, und verschweigt dabei, dass sie gar keine Ahnung vom Bowlen hat.
"Das war wirklich ein sehr schöner Abend.", erwidert Pablo daraufhin. Doch da unterbricht Alvaro schon. "Dürfen wir auch mal?", fragt er spöttisch seinen Vater und drängelt sich vor ihn. "Einen schönen guten Abend, Geliebte meines werten Herren." Lucía boxt ihrem Bruder in die Seite und drückt ihn weg. Dann wendet sie sich an Irina und umarmt sie zur Begrüßung. "Hallo Irina, schön Dich zu sehen."
Nur Hugo ist noch etwas zurück haltend, da es das erste Aufeinander Treffen der Beiden ist. Pablo nimmt seinen Jüngsten an die Hand. "Das ist Hugo." Der Kleine winkt mit seiner freien Hand und lässt schüchtern verlauten: "Hi."
Irina begrüßt zuerst die beiden Älteren, dann wendet sie sich Hugo zu: "Hallo Hugo. Schön, dich kennen zu lernen." Sie sieht ihn verschwörerisch an. "Hoffentlich hast du dann später Bowlingtipps für mich. Ich mache sowas zum ersten Mal." Auf diese Weise versucht sie, dem Kleinen die Zurückhaltung zu nehmen. Es entspricht allerdings der Wahrheit, dass sie nie zuvor bowlen war. Irina ist als Vampirin geboren und ein wenig älter als Lilly, auch wenn man ihr das nicht ansieht. Zu ihrer Zeit gab es noch kein Bowlingcenter in Oasis Springs.
"Das mache ich gerne, und Hugo kann Dir sicher auch ein paar Tricks zeigen. Er war schon öfter Bowlen, nicht wahr?", fragend sieht Pablo Hugo an, der daraufhin nickt. "Ich kann das.", antwortet der Kleine.
Lucía tätschelt ihrem Bruder über den Kopf. "Kommt, lasst uns reingehen.", sagt sie und alle fünf gehen ins Center. Am Empfang werden sie zu ihrer Bowlingbahn geleitet und bekommen Sicherheitsschuhe in der jeweiligen Größe. Nachdem alle ihre Schuhe angezogen haben, geht Alvaro an den Schalter. "Ich trage unsere Namen ein. Da wäre Old Pablo in Love.." Ganz verlegen sieht Dieser zu seinem Sohn. "Alvaro bitte!"
Lucía muss kurz lachen und wendet sich an Irina. "Nicht wundern, Alvaro bringt Dad sehr gerne in Verlegenheit. Das kann noch lustig werden." Auch Irina kann sich das Lachen nicht verkneifen. Sie mag die Kids jetzt schon. "Na umso besser. Dann macht es doch erst recht Spaß.", antwortet sie grinsend.
Pablo hingegen versucht seine Nervosität mit einem Lächeln zu überspielen. Alvaro versaut mir noch alles. Er geht zu den Kugeln und sucht eine für Irina aus. "Probier die hier mal aus. Damit müsstest du gut bowlen können." Pablo übergibt Irina die Kugel.
Sie nimmt die Kugel in die Hand. In der Theorie weiß sie zumindest, worum es geht: So viele Kegel wie möglich zu treffen, ohne dass die Kugel in die Rille neben der Bahn abdriftet und vorbei rollt. Nennt sich das überhaupt "Rille" im Bowling-Slang oder hat das da auch einen besonderen Namen? Doch sie fragt nicht nach. Stattdessen fragt sie: "Und die Löcher waren für die Finger, oder?" Es ist ja auch nicht so, dass Bowlen ein Fremdwort ist, auch wenn sie das nie gemacht hat.
Hugo hat inzwischen auch eine Kugel in der Hand, passend auf seine Größe und Gewicht. "Hier schau." Er zeigt Irina, wie sie die Finger in die Löcher stecken muss.
"Super, so fasst sich das gut. Danke für den Tipp." Hoffentlich blamiert sie sich dann nicht völlig. "Aber ich würde sagen, ihr fangt an. Ich mache dann das Schlusslicht, so dass ich euch erst mal zuschauen kann."
"Ja, Paps, dann fang mal an.", ermuntert Alvaro seinen Vater und verschränkt die Arme. Die Nervosität ist Pablo noch immer anzusehen. Er möchte Irina unbedingt beeindrucken. Also nimmt er sich seine Kugel, stellt sich in Position und wirft. Sie rollt und rollt und rollt und ... trifft - zwei Kegel am linken Rand.
Pablo dreht sich um. "Erstmal einspielen. Das letzte Mal ist schon lange her." Alvaro räuspert sich. "Wenn man eine Woche lange nennt, okay.." Für diese Aussage riskiert er einen bösen Blick seines Vaters. Dieser nimmt schnell seine Kugel, nachdem sie durch die Ballrückgabe zurück kommt. Jetzt aber!
Er stellt sich erneut in Position und wirft. Die Kugel rollt und rollt und rollt und ... trifft - einen weiteren Kegel am rechten Rand. "Der Nächste bitte.", sagt Pablo und setzt sich neben Irina.
Irina grinst. Lucía hat Recht gehabt: Alvaro versucht, seinen Vater in Verlegenheit zu bringen. Auch wenn er das vermutlich nicht geplant hat, hilft es bei Irinas eigener Nervosität. "Macht doch nichts, die späteren Runden werden besser laufen.", sagt sie zu Pablo, um ihn aufzumuntern. "Und warten wir mal ab, ob die Kinder sich auch besser schlagen." Den letzten Satz sagt sie so leise, dass nur Pablo es hört, der gerade neben ihr sitzt.
Lächelnd flüstert Pablo ihr zu: "Du bist toll." Er streicht ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Inzwischen stellt sich Lucía in Position. Beide Würfe sind recht unspektakulär und sie macht 5 Punkte.
Nun zeigt Alvaro was er kann. "So macht ein echter Mann das.", sagt er in Richtung seines Vaters und macht den ersten Wurf mit 6 Punkten. Pablos Aufmerksamkeit ist allerdings ausschließlich auf Irina gerichtet. "Hier spielt die Musik.", ruft Alvaro zu ihm. "Wenn Du nicht guckst, dann lernst du auch nichts."
Pablo schaut irritiert zu seinem Sohn. "Eh.. ja, ja." Ganz unauffällig legt er nun seinen Arm um Irina und schaut beim zweiten Wurf zu.
Irina merkt schnell, dass sie bei Alvaro sicherlich nicht mithalten kann. Schon beim ersten Wurf schafft er mehr Punkte als die anderen mit beiden Würfen zusammen. "Das war wirklich gut.", muss sie zugeben. Bestimmt schafft er die letzten Kegel mit dem zweiten Wurf.
"Yes!", ruft Alvaro, nachdem er alle Pins abgeräumt hat. Er feiert sich selbst, während er auf seinen Platz zusteuert.
Jetzt ist Hugo dran. Er wirft ganz konzentriert beide Male seine Kugel und freut sich über die erreichten 7 Punkte. "Super, mein Schatz!", lobt Pablo seinen Sohn. Dieser lächelt glücklich.
"Und jetzt seht ihr die Meisterin in Aktion!", kündigt Irina an. Sie erinnert sich an Hugos Worte, wie sie die Kugel zu halten hat und versucht ihr Glück.
Zu ihrer eigenen Überraschung trifft die Kugel der "Meisterin" nicht die Rille. Aber die eine Kegel, die sie trifft, zeugt auch nicht unbedingt von Treffsicherheit. Aber gut. Zumindest weiß ja jeder, dass sie das zum ersten Mal macht. Da wird keiner etwas von ihr erwarten. "Jetzt aber!", macht sie sich selber Mut. Tatsächlich fallen nun zwei Kegel. Sie ist punktgleich mit Pablo, was sie ein wenig überrascht. Aber sie bezweifelt, dass das so bleibt. Es ist wohl nur Anfängerglück... wenn man denn von "Glück" reden kann, nur drei Kegel insgesamt getroffen zu haben.
Freudig geht Pablo auf sie zu und legt seine Arme um sie. "Super gespielt!" Er bleibt eine Weile mit ihr so stehen und sieht ihr in die Augen.
"Wir holen Getränke. Was möchtet ihr?", fragt Lucia in die Runde. "Ich lasse mich gerne überraschen." Irina hat keine Ahnung, was hier so angeboten wird. "Nehmt irgendwas, das euch selber schmeckt." Hoffentlich ist das keine falsche Entscheidung. Doch sie hat auch nichts gegen Überraschungen.
Die drei machen sich auf zum Getränke- und Essensstand. Pablo nimmt unterdessen Irinas Hände in seine Hände. "Gefällt es dir?", fragt er sie vorsichtig. "Oh, es macht bestimmt Spaß, wenn man es kann. Ich muss mich wohl erst noch reinfinden.", erzählt sie. Sie freut sich über Pablos Gesellschaft mehr als über die Bowling-Tätigkeit. Da fühlt sie sich im Moment noch zu unsicher. Aber das wird sich sicherlich auch noch geben.
Gerade will Pablo Irina einen Kuss auf den Mund geben, als die Kinder wieder zurück kommen. Er zieht seinen Kopf überrascht zurück und wendet sich den Kids zu. "Ich hoffe ihr mögt Cola.", sagt Lucia. "Ich habe ein Trinkpäckchen mit Cola Geschmack.", fügt Hugo hinzu.
Mit Cola ist Irina einverstanden. "Danke euch!", sagt sie. Sie hat sich vor ihrem Ausflug schon mit Plasma Jane versorgt, damit sie nicht Blutdurst leiden müsste. Sie hat bemerkt, was Pablo vorhatte, bevor die Kinder zurück kamen. Schade eigentlich, dass sie so schnell wieder hier waren. Sie überlegt eine Weile, doch ihr fällt kein Vorwand ein, um sie erneut loszuschicken, um etwas zu erledigen.
Pablo löst sich von Irina und ist nun an der Reihe. Er wirft und erzielt 5 Punkte. Erleichtert setzt er sich zu seiner Geliebten und trinkt einen Schluck Cola. "Weiß Lilly schon von uns?", fragt er sie und grinst.
"Ich habe ihr von dem Abend im Panorama erzählt. Ich hab ihr gesagt, dass ich mich verliebt hätte... aber selbst wenn ich das nicht gesagt hätte, hätte sie sicher was geahnt. Sie ist ja auch nicht dumm." Irina lächelt. "Vor allem, weil ich sie auch vor dem Bowlingbesuch zugequatscht habe, wie sehr ich mich auf dich freue." Sie verschweigt, wie nervös sie selber am Anfang noch war. Die Nervosität hat sich jetzt aber wieder ein wenig gelegt.
Ihre Worte zaubern Pablo erneut ein breites Grinsen ins Gesicht. Er gibt ihr einen Kuss auf die Stirn. Inzwischen haben Lucia und Alvaro ihre Würfe getätigt und Hugo ist dran. Lucia setzt sich nun zu den beiden Turteltauben, um Irina besser kennen zu lernen. Sie weiß schon ein paar Dinge über sie durch ihren Vater, doch geht nichts über ein persönliches Gespräch. "Ja, so wie ich mitbekommen habe, ist das dein erster Bowlingausflug. Was machst du denn sonst so in deiner Freizeit?", fragt sie.
"Ich male gerne.", erzählt Irina, "und die Actionkomödie, die ich mir mit deinem Vater angeschaut habe, war ebenfalls super. Solche Filme mag ich halt auch, mit viel Action." Sie grinst. "Aber Bowling mache ich tatsächlich zum ersten Mal. Sieht man sicherlich auch an meiner Punktzahl." Sie sieht Lucía an. "Und du warst in der selben Klasse wie Viola, oder? Kommt ihr als Vampire eigentlich gut aus?" Irina erinnert sich an den Besuch bei Pablo, als es hieß, Lucía wolle sich mit Viola anfreunden. Vielleicht ist da mittlerweile ja etwas draus geworden. Neugierig sieht sie die Schülerin an.
"Da bist du richtig informiert. Wir sind in einer Klasse, allerdings stockt mein Vorhaben, mich mit Viola anzufreunden. Sie hat natürlich auch ihre Freunde und es fällt mir ehrlich gesagt schwer, einen Draht zu ihr aufzubauen.. Kennst du sie denn gut?" Lucia hofft auf ein paar Tipps.
"Ich habe mehr mit ihrer Mutter Lilly zu tun als mit ihr. Sie ist wie Viktor auch eher Einzelgänger, soweit ich weiß. Ich glaube nicht, dass es einfach ist, ihr Vertrauen und ihre Freundschaft zu gewinnen. Also verzweifle nicht, wenn es etwas dauert. Und selbst wenn es nicht klappt mit Viola bin ich mir sicher, dass du andere Freunde finden wirst." Irina wünschte, sie könnte bessere Tipps geben. Sie kennt Viola natürlich, genauso wie Viktor, aber den größten Draht zur Familie Nebeljäger hat sie über Lilly.
Lucía nickt etwas bedröppelt, versucht sich dann aber wieder Positiverem zu widmen. "Ich habe mich tatsächlich schon gut in der Schule eingelebt und neue Leute kennen gelernt. Einige sind wirklich gute Freunde geworden und wir verfolgen auch die gleichen Interessen. Das ist wirklich toll."
"Super, das ist ja schon mal ein Anfang.", sagt Irina lächelnd. Sie mag Pablos Kids und hätte gerne mehr helfen können. Aber zumindest ist Lucía nicht einsam.
Lucía erzählt noch etwas von ihrem Projekt zum Thema Gleichberechtigung aus der Schule, bis Irina und im Anschluss Pablo an der Reihe ist. Als Lucía sich nun an ihren Wurf macht nutzt Pablo die Zeit mit Irina und nimmt ihre Hand. Das fühlt sich so gut an.
Wie ein verliebter Teenager grinst er bis über beide Ohren. Als Pablo mit seiner anderen Hand sein Glas Cola nimmt und einen Schluck trinken will, verdreht Alvaro die Augen und ruft den frisch Verliebten entgegen: "Nehmt Euch ein Zimmer!" Daraufhin verschluckt sich Pablo so stark, dass er Irinas Hand loslässt, gequält das Glas Cola auf den Tisch stellt und hustet. Selbst Alvaro vergeht sein Grinsen, besonders nachdem er von Lucía einen Schlag auf den Hinterkopf bekommt. "Aua!"
Irina achtet nicht auf Alvaro. Sie klopft Pablo auf den Rücken um ihm zu helfen. Als ob es so unanständig wäre, einfach nur Händchen zu halten. Dafür brauchen sie kein Zimmer. Ihr ist natürlich klar, dass Alvaro das im Scherz gemeint hat, aber diesmal muss sie auch nicht grinsen.
Als Pablo mit dem Husten aufhört, nimmt sie seine Hand erneut, und schaut Alvaro dabei herausfordernd an. "Das Zimmer heben wir uns für später auf.", sagt sie nur, um Alvaro ein wenig zu ärgern. "Wer weiß, was der Abend so bringt."
Pablo fällt nach Irinas Worten die Kinnlade herunter, auch Alvaro geht es nicht anders, der allerdings dabei grinsen muss. Irinas Art gefällt ihm.
Hugo versteht nicht, was die Erwachsenen damit meinen. "Bekommt Irina ein Zimmer bei uns?" Lucía erklärt ihrem kleinen Bruder daraufhin, dass dies nur eine Redensart unter Erwachsenen sei, wenn Erwachsene Spiele spielen. Hugo nickt daraufhin und macht seinen Wurf.
Alvaro flüstert seiner Schwester zu. "Ich hab noch geräuschunterdrückende Kopfhörer für dich." Lucía muss jetzt auch grinsen, konzentriert sich allerdings auf den Wurf von Hugo und feuert ihn an.
Irina grinst nur, und widmet sich nun ebenfalls wieder dem Bowling-Spiel. Irgendwie süß, dass Hugo noch nicht ganz genau versteht, worum es geht. Naja, er wird es noch früh genug lernen. Für jetzt muss er noch nicht aufgeklärt werden. Was der Abend nun tatsächlich bringen wird, weiß Irina aber natürlich noch nicht. Auch nicht, wie weit es heute mit Pablo gehen würde.
Nach einiger Zeit haben die Fünf ein paar Runden gebowlt und auch eine Kleinigkeit zu Essen gab es. Da es nun in die letzte Runde geht, gibt Pablo noch einmal alles, doch er ist einfach zu nervös, besonders nachdem Irina eine Andeutung gemacht hat, die er überhaupt nicht erwartet hat. "Tja Paps, heute bist du eindeutig abgelooost!", betont Alvaro und grinst. Wider Erwarten hat Pablo den letzten Platz gemacht und Irina steht einen Platz über ihm. Alvaro ist mit Platz 1 der heutige Sieger und feiert sich, Hugo hingegen freut sich über seinen zweiten Platz ganz bescheiden. "Ein tolles Spiel. Das hat Spaß gemacht.", sagt er zu Irina und umarmt sie kurz.
Irina schenkt auch Hugo eine Umarmung. Dass sie nicht den letzten Platz erreicht hat, überrascht sie dann doch. Aber nach einiger Zeit hatte sie sich ein wenig eingespielt. Und irgendwann sogar mal mit einen Glückstreffer einen Strike erreicht. Aber Pablo war tatsächlich einfach zu nervös die ganze Zeit. Hoffentlich ist er jetzt nicht zu abgeschreckt. Die Aussage sollte einfach nur Alvaro provozieren, aber nicht Pablo einschüchtern. "Hey, alles gut.", sagt sie zu ihm, "Ich wollte dich zu nichts drängen, sondern einfach nur Alvaro kontern." Sie sagt es, als die Kids schon etwas vorgelaufen und außer Hörreichweite sind.
Pablo legt daraufhin einen Arm um sie. "Ich fühle mich nicht gedrängt, war nur sehr überrascht.. Daher.. lasse ich mich einfach mal überraschen. Der Abend ist ja noch lang." Er grinst sie an. Als sie das Bowlinggebäude verlassen, kommen sie zum Auto an. Nach einer kurzen Diskussion zwischen Alvaro und Pablo, setzt sich das Haupt der Familie ans Steuer. "Bitte anschnallen.", sagt Pablo zum Rückspiegel gewandt an seine Kinder und beginnt die Fahrt in Richtung Forgotten Hollow. "Sollen wir noch bei uns einen Film zusammen gucken?", fragt er in die Runde. "Ich bin müde Papa, ich möchte gerne schlafen gehen. Ich wollte heute meine neue Simnie Figur hören.." Er erzählt Irina, dass er von seinem Papa einen Simnie-Hund geschenkt bekommen hat. "Ich freue mich schon den ganzen Tag auf die Geschichte."
Irina hat keine Ahnung, was eine Simnie-Figur ist, aber offenbar kann diese Figur Geschichten erzählen. "Du musst die mir später unbedingt mal zeigen!", sagt sie zu Hugo, "Aber für heute ist es wirklich spät. Viel Spaß mit deiner Geschichte."
Zu Pablo sagt sie: "Also, ein Filmabend klingt super. Wäre dabei!"
"Also ich passe." Alvaro verschränkt die Arme, noch immer sichtlich verärgert über Pablos Entscheidung, ihn nicht ans Steuer zu lassen.
"Muss der kleine Alvaro BuBu machen?", fragt Lucía ihren Bruder provokant, woraufhin Hugo lacht.
"Ehm, nein?! .. Ich bin ein Mann in der Blüte meiner Jugend, die ich gewillt bin vollkommen auszukosten." Alvaro nickt selbstsicher. "Sauna?", fragt Pablo daraufhin. "Rischtisch!", antwortet Alvaro ihm.
"Kommste mit?", fragt er Lucía. Lust hätte sie zwar, doch möchte sie ein Auge auf Hugo haben, sollte er in der Nacht nicht schlafen können. "Nee, ich bleib zuhause und lese mein Buch zuende." "Ah die Oma spricht.", neckt Alvaro sie.
Irina grinst, während sie Kids sich necken, doch sie mischt sich nicht ein. Sie sieht zu Pablo. "Was für Filme gäbe es denn im Angebot?", fragt sie.
"Also ich hätte Actionfilme, Komödien.. Liebesfilme." Er hebt seine rechte Augenbraue und grinst.
"Du weißt ja, wie sehr ich Actionfilme liebe", erwidert Irina und grinst genauso. "Aber vielleicht lasse ich dich entscheiden, was deiner Meinung nach für heute angebracht ist. Ich lasse mich überraschen, such du einen Film aus."
Pablo hat schon eine Idee. "Lass Dich überraschen." Er fährt auf sein Grundstück und parkt das Auto. Die Begleiter schnallen sich ab und Pablo schließt das Auto, nachdem alle ihre Sachen aus dem Kofferraum genommen haben. Nachdem er die Haustüre aufschließt, rennen die Jungs nach oben und Lucía nimmt Pablos Tasche ab. "Ich räume aus." Er bedankt sich bei seiner Tochter und geht mit Irina ins Wohnzimmer. "Kann ich Dir etwas zu trinken bringen? Einen Wein?"
"Klar, Wein klingt super!", antwortet Irina lächelnd. Bisher war der Abend so oder so schön, ganz egal was noch kommen mag.
Während Pablo den Wein holt, kommt Hugo in seinem Pyjama zu Irina und zeigt ihr seinen neuen Simnie-Hund. "Ich habe eine Box, da stelle ich das Hündchen drauf und dann erzählt mir der Hund eine Geschichte. Ich habe ganz viele von den Figuren. Eine Katze, einen Diamant und auch einen Sim. Der Sim singt Schlaflieder."
Interessiert betrachtet Irina die Figur. Sie tut nicht nur so, sie findet es wirklich interessant. Was es so alles gibt.. als sie selbst in Hugos Alter war, hatte sie nur eine handgenähte Stoffpuppe, die ihr ihre Mutter geschenkt hat. Damals gab es noch keine geschichtenerzählenden Figuren. "Hast du denn auch eine Lieblingsfigur davon?", fragt sie den Jungen.
Dieser nickt. "Ja, ich habe einen Löwen von dem Film 'Der König der Simlöwen'. Die ist total schön!" Ganz begeistert holt er aus dem DVD Regal den Film. "Das ist mein Lieblingsfilm, davon ist die Figur." Er zeigt ihr auf der Verpackung den Löwen und erzählt, worum es in dem Film geht.
Pablo kommt währenddessen mit zwei Weingläsern, die er auf den Wohnzimmertisch stellt und holt im Anschluss ebenfalls einen Film aus dem DVD Regal - '50 erste Simdates'.
"Ich geh jetzt ins Bett. Gute Nacht." Er umarmt Irina und gibt seinem Vater einen Gute-Nacht-Kuss. Lucía verabschiedet sich ebenfalls. "Viel Freude.", wünscht sie den Beiden zwinkernd und geht mit Hugo nach oben. Dort erklärt sie ihm, dass er Pablo bei seinem Treffen nicht stören soll, sondern ruhig zu seiner Schwester ins Zimmer kommen kann. Dafür hat der Kleine Verständnis und hört sich nun mit seiner neuen Figur ins Schlaf.
"Kennst du den Film?", fragt Pablo Irina und stößt mit ihr an. Irina kennt den Film nicht, auch den Namen hat sie noch nicht gehört. Es klingt aber zumindest nach einem romantischen Film. Sie lächelt. "Bin gespannt, was der Film zu bieten hat.", sagt sie.
Pablo startet den Film. Während sich die beiden Protagonisten im Film jeden Tag aufs Neue kennen lernen, kuschelt sich Pablo an Irina und genießt die Zweisamkeit. Kein Kind, was stört. Auch das Telefon ist auf Stumm gestaltet. Pablo schenkt Irina zwischendurch noch Wein ein und genießt selbst den edlen Tropfen, den er für einen solchen Abend mit Irina in einem Weinfachhandel erstanden hat.
Auch Irina genießt Pablos Gesellschaft. Es ist kein Film, den sie sich alleine angeschaut hätte... aber er passt zu der Zweisamkeit, in der sie sich nun befindet. Sie küsst Pablo auf die Wange und nippt von ihrem Wein.
Nachdem der Film zu Ende geht und Pablo noch ein bisschen über die Handlung spricht, fragt er sie: "Wie war es denn heute für Dich? Also.. mit meinen Kindern meine ich."
"Oh, ich mag die Kids. Auch, wenn Alvaro wirklich Spaß daran hat, dich in Verlegenheit zu bringen." Sie grinst dabei. "Aber alle drei sind gute Kids mit Manieren und du solltest stolz auf sie sein. Was du ja sicherlich auch bist."
Jetzt machen ihn Irinas Worte verlegen. "Ja, das bin ich auch. Weißt du.. ich habe nach meiner Scheidung nicht erwartet, jemand neues kennen zu lernen. Ich dachte so, dass ich Jahre, ach Jahrzehnte alleine sein werde, bis die Kids aus dem Haus sind. Und dann kamst Du in mein Leben. Ein alleinerziehender Vater mit drei Kindern ist halt kein Hauptgewinn, davon war ich überzeugt. Aber Du gibst mir ein ganz anderes Gefühl." Er lächelt dankbar.
Irina lächelt zurück. "Weißt du, vielleicht sehe ich dich ja als Hauptgewinn. Klar gab es in meinem Leben auch vor dir schon andere Bekanntschaften. Und einmal dachte ich auch, ich hätte den Partner für's Leben gefunden. Doch da wurde dann doch nichts draus. Ich war einige Zeit Single.. bis ich dann dich kennen lernte."
Pablo küsst Irina daraufhin leidenschaftlich. Er hat sich richtig verliebt und es fühlt sich alles so gut für ihn an.
Irina lächelt ebenfalls. Nach Edgar, ihrem ehemaligen Verlobten, hatte sie nicht mehr daran gedacht, mit jemand anderen zusammenzuziehen. Bis er dann doch kurz vor der Hochzeit kniff und nie auftauchte. Erst später fand sie heraus, dass er die ganze Zeit eine Affäre hatte und kein Interesse mehr an ihr. Sie war damals wirklich verletzt und hatte sich geschworen, sich nie wieder zu verlieben, und nun ist es doch passiert. Aber Pablo ist wirklich ein Schatz. Ob es mit ihm klappt? Jetzt, wo sie auch seine Familie besser kennengelernt hat, könnte Irina sich das tatsächlich vorstellen.
Nach einigen Küssen löst sich Pablo von Irina und lächelt sie erwartungsvoll an. "Ehm..", stottert er. "S-sollen wir... nach oben?", fragt er. Irina schweigt, doch sie nickt und lächelt. Daraufhin nimmt Pablo ihre Hand und zieht Irina mit in sein Schlafzimmer. Beide erleben eine wundervolle Nacht.
(In Zusammenarbeit mit @Spatz )
(Screenshots von uns beiden)
Charaktere: Nouki, Leon
Geschichtsstrang: Eine Runde Parcour für zwei
Es ist ein kühler Herbsttag. Ideal für eine Runde Parcours. Das will Leon schon länger mit Nouki unternehmen. Daher hat er sie in der Schule, während der Mittagspause, dazu eingeladen. Heute ist es endlich soweit. Die Teenager verabreden sich Newcrest. Nach dem Lauf wollen die Freunde im Jugendtreff abhängen. Am vereinbarten Ort wartet Leon auf Nouki.
Aufgeregt winkt Nouki ihrem Freund von weitem schon. Parcours ist nicht ihre beste Disziplin, da hat Leon ihr einiges voraus, aber sie freut sich jedes Mal wenn sie zusammen was machen. Zuhause in Windenburg übt sie öfter im kleinen Park gegenüber das Abrollen und Elemente wie Handstand oder Handstandüberschlag. Bei ihm angekommen begrüßt sie ihn wie meist, indem sie ihm auf den Rücken springt und er sie herumwirbelt. Als er sie wieder absetzt folgt ein motivierendes High Five, dann fragt sie lächelnd:. "Hey Leo, wie isses? Bist fit?"
"Aber sowas von", grinst er. "Ich habe gedacht, wir laufen die Strecke durch den Citypark in Richtung Jugendtreff. Was meinst?"
"Ja, klar. Ich hab noch geübt gestern Nachmittag." Sie grinst. "Damit ich einigermaßen mithalten kann." Sie blickt sich um. "Komm, wir gehen da auf die Wiese und wärmen uns noch auf. Paar Dehnübungen und so." Sie geht ein paar Schritte und beginnt auf der Stelle zu traben. "Was gibts denn bei euch Neues? Mit der family alles okay? Plant ihr nen Urlaub oder so?" Sie bückt sich und berührt abwechselnd ihre Knöchel rechts und links.
Leon schließt sich dem Warmup an. "Neues, hast mal in mein Gesicht geschaut?", dabei grinst er. "Ansonsten ist alles super. Wir haben noch nichts geplant. Aber meine Eltern nerven mich mittlerweile öfters mit dem Sport Stipenium."
Nouki blickt von unten zu Leon hoch und lacht. "Klar hab ich gesehen dass dein Bart gesprossen ist...sorry, er ist schon fast ein Prachtexemplar geworden." Sie richtet sich auf und schaut Leon vergnügt an. "Obwohl ich sagen muss, dass ich mich immer noch dran gewöhnen muss." Sie beginnt den Oberkörper hin und her zu bewegen. "Das wird dir mit meiner Haarfarbe wahrscheinlich ähnlich gehen." Nouki grinst verschmitzt. "Warum nerven deine Eltern dich? Glauben sie nicht dass du das schaffen kannst?" Sie beginnt wieder auf der Stelle zu traben, diesmal zieht sie die Knie dabei so hoch wie es ihr möglich ist.
Nickend grinst Leon zurück. "Ach ... die sind der Meinung, ich mach zu wenig dafür ... Aber was kann ich dafür? ... Sport macht mir halt mehr Spaß als die anderen Fächern. Zumindest haben wir ja einen coolen Sportlehrer. Nicht so ein Langweiler wie Mr. P." Der Junge stützt sich an eine Wand ab und macht dagegen Push-Ups. "Dehn dich gut. Will keine Verletzten!", bei der "Ermahnung" muss der Schüler lachen.
"Aber klar." Nouki beugt sich nach unten bis sie die Handflächen flach auf den Boden legen kann und grinst Leon durch die gegrätschten Beine an. Dehnen ist wirklich kein Problem, das A und O auch beim klettern. "Ist denn nicht Sport oder halt ne spezielle Sportart und Bestleistungen darin das Wichtigste fürs Stipendium? Klar, die anderen Noten sollten auch stimmen, aber ich dachte immer das wär der Hauptpunkt?" Sie umfasst ihre Knöchel und verharrt so in der Kopfüberposition. Von ihr aus kann's dann los gehen.
"Ja schon ... aber meine Mutter will unbedingt, dass ich auch in anderen Fächern glänze ... Und mein Vater stimmt ihr da zu. Sag ja ... nur nervig aktuell." Leon stellt sich neben Nouki. "Dann lass uns mal loslaufen." Er läuft voraus und springt über eine Parkbank.
Anschließend balanciert er auf dem schmalen Rand des Brunnens. Dabei grinst er Nouki zu.
Nouki saust ebenfalls los, grätscht über die Rückenlehne der Parkbank, schwingt sich nach links legt eine Flugrolle hin, läuft weiter und schwingt schließlich am unteren Ast eines Baumes in Richtung Brunnen. Mit Schwung springt sie auf die Leon gegenüberliegende Seite des Brunnens , schwankt etwas hin und her , circelt ein paar Schritte auf dem Rand und schafft es noch, bevor sie das Gleichgewicht verliert, einen eleganten Absprung hinzulegen, ehe sie lachend auf dem Hosenboden landet. "Autsch, die Kieselsteine fühlen sich schlimmer an als ein Nagelbrett." lacht sie, während sie sich beim aufstehen die winzigen Steinchen vom Gesäß klopft.
Lachend gesellt sich Leon zu ihr. "Alles ok Nouk? Wenn ja, dann geht es weiter." Er läuft auf ein Geländer zu und springt drüber, danach läuft er Richtung Treppen, wo er mit Schwung abspringt und sich in einer Abrollbewegung wieder auf die Füße stellt. "Mach das nach, wenn du das kannst!", fordert er die Freundin heraus.
Das lässt sich Nouki nicht zweimal sagen. Allerdings nutzt sie ein anderes Geländer um sich einmal seitlich drüber und einmal unten drunter durchzuschwingen und erst kurz vor Treppenende landet sie in einer ähnlichen Rollbewegung neben Leon. "Muss noch ein bisschen üben für die größeren Sprünge." ruft sie ihm zu und legt wieder ein bisschen Tempo vor um genug Schwung zu haben für einen Sprung auf eine niedrige Begrenzungsmauer, auf der sie zweimal ein Rad schlägt und mit einem rückwärts Überschlag im sandigen Boden eines Kinderspielplatzes landet. Sofort bewegt sie sich weiter um im flow zu bleiben, wagt einen Flic-Flac, der auch gelingt, aber der sandige Untergrund bietet zu wenig Halt und sie bleibt zur Belustigung einiger Kids, die gerade Sandburgen bauen, auf einem Bein wackelnd stehen und kippt schließlich in den Sand. Lachend winkt sie den Kleinen, verschnauft kurz und beobachtet Leon, der hinter ihr her kommt.
Leon zieht sich an einer Spielburg hoch, hangelt sich wie ein Äffchen den Weg entlang, bis er an die Rutsche kommt. Die rutscht er runter, rollt sich im Sand ab und grinst Nouki zu. "Aber hältst super gut mit!", lobt er sie.
"Ich versuch's, macht ja auch tierisch Spaß." Nouki grinst und steht auf, um sich vom Sand zu säubern. Eines der Kinder kommt den Sand aufwirbelnd auf sie zu. Der Junge ist vielleicht fünf oder sechs Jahre alt und ist von Leons Performance ganz begeistert. "Ich will auch das machen was ER grad gemacht hat, hilfst du mir?" fragt er sie aufgeregt herumzappelnd und mit dem ausgestreckten Arm auf Leon zeigend. "Klar." Nouki hebt den Jungen hoch und hilft ihm an den Streben entlang zu hangeln, die zur Rutsche führen. "Die letzten drei machst du alleine, ich fang dich auf, dann rutschen wir. Bereit?" Als der Junge nickt, lässt sie seine Beine los, so dass er sich aus eigener Kraft weiter vor arbeiten muss. Mit einem kleinen Aufschrei lässt er sich am Ende fallen, direkt in Noukis Arme, die neben her gegangen ist. "Wow, du bist stark! Gut gemacht!" Nouki lächelt ihm zu und der Junge nickt begeistert. "Beinahe so stark wie ER!" - "Ja, und jetzt ab auf die Rutsche." Mit einem lauten 'Jippiiieeeh!" sausen sie runter zu Leon. "Na, was sagst du Leo? Respektable Leistung von..." Sie schaut den Jungen an. "Marlon." kommt es prompt von dem jungen Fan, der Leon anstrahlt.
Nickend stimmt Leon dem zu. "Echt cool, Kleiner!", lobt er ihn. Das Nouki mit kleinen Kindern gut kann, hat sie bereits mehrfach in der Vergangenheit unter Beweis gestellt. "Wollen wir dann weiter?", fragt der Sportler die Freundin. "Das KOJ ist schon um die Ecke", grinst er.
Marlon grinst Leon zufrieden an und saust dann mit Karacho zurück zur Spielburg, so dass der Sand nur so in alle Richtungen stiebt. Dort angekommen winkt er den beiden wild zu. Lachend erwidert Nouki den Gruß und fragt dann Leon:" Wollen wir es ihm nachmachen? Ein kleiner Endspurt? Der Verlierer gibt ne Limo aus." Sie mag diese Tradition, die Leon und sie schon Jahre pflegen, einfach gern.
"Deal", antwortet Leon grinsend. Er stellt sich auf. "Auf drei sprinten wir los." "1 ... 2", dabei positioniert er sich. "Und ... 3!" Sofort sprinten beide los. Es ist ein Kopf an Kopf Rennen. Keiner gibt so schnell auf.
Die Parcourübungen haben schon einiges an Energie gekostet, aber Nouki mobilisiert nochmal Kraftreserven. Das Stakkato ihrer Schritte dröhnt in ihren Ohren als sie Leon überholt und ihm im Vorbeirennen grinsend die Zunge rausstreckt.
Der Rothaarige zieht nochmal an Tempo an. Gerade die provokante Geste von Nouki jagt nochmal Adrenalin durch sein Blut. Gleichzeitig erreichen sie das Ziel. Laut und schwer atemend sagt Leon: "Gleichstand ... du Biest ... seit wann rennst du so verdammt schnell ... bist du ein Gepard?"
"Manche trainieren Parcour, andere wünschen sich an nem Halbmarathon teilzunehmen." haut Nouki lachend raus. "Ich trainier schon eine ganze Weile dafür." Immer noch außer Atem hakt sie Leon unter und geht mit ihm Richtung Eingang des Jugendzentrums. "Wär das auch was für dich?"
Der Gefragte überlegt. "Marathon ... hab ich noch nie drüber nachgedacht. Aber hört sich spannend an." Sie gehen ins Zentrum und setzen sich an einen Tisch. "Ich könnt jetzt so ein Isotonic Drink gebrauchen. Meinst die haben sowas da?"
"Marathon ist mir noch zu heftig, daher erstmal Halbmarathon. Ich glaub das können wir beide schaffen. Ist Ende des Monat, also noch etwas Zeit zum trainieren. Vergnügt geht sie zu einem der Tische und schwingt sich auf einen Stuhl. "Wenn sie das da haben, für mich auch." Sie wirft ihm eine Kusshand zu und grinst frech.
Leicht errötet nickt Leon und geht auf die Suche. Er wird an einem Getränkeautomaten fündig. Der Junge zieht zwei Flaschen daraus und reicht eine davon an die Freundin. "Halbmarathon ... wieviel Kilometer sind das?", hakt er nach. Dabei trinkt Leon die ersten Schlucke aus dem Iso-Drink.
Nouki bedankt sich,öffnet ihre Flasche, wartet bis Leon auch soweit ist und stößt mit ihm an." Auf unsere Parcourrunde." Sie nimmt einen tiefen Schluck, stößt erleichtert den Atem aus und antwortet dann:" 21 Kilometer und ein paar Stellen nach dem Komma. Genau die Hälfte vom Marathon." Am Etikett herumknibbelnd überlegt sie weiter. "Das ist nicht grade wenig, aber wir sind beide fit und ehrlich gesagt will ich es nur mit einer ordentlichen Platzierung schaffen, ich muss nicht gewinnen. Wär doch witzig das zusammen zu machen." Aufmunternd kickt sie Leon leicht mit dem Ellbogen in die Seite.
"Das stimmt. Die Vorstellung ist cool", erwidert der Junge. "Wär zwar mega, wenn auch D mitmachen würd. Aber der ist dafür nicht zu begeistern, glaub ich."
"Frag ihn doch einfach." meint Nouki unbekümmert. Sie selbst hat wenig Lust Dave darauf anzusprechen, meist geht er ihr eher auf die Nerven. Wenn er aber sportlich aktiv wird, hat sie nichts gegen seine Gesellschaft. "Hast sonst irgendwelche Pläne grad?" will sie dann von Leon wissen.
Der Gefragte überlegt. Nouki hat recht. Mit D war es bisher immer lustig. Die letzten Tage ist der Freund aber nicht mehr so zugänglich. Oder bildet sich Leon dies nur ein?"Meine Pläne?", fragt er sich selbst laut. "Ich hab gehört, dass Herr Kaplan den ersten Wettbewerb gegen eine andere Schule plant. Die Disziplin ist noch nicht bekannt. ... Würd mich zu gern drauf vorbereiten. Und im Winter geht es wohl mit den Eltern wieder weg."
Nouki horcht auf. "Ihr fahrt in Winterurlaub? Cool. Wo geht's hin?“ Sie trinkt und beobachtet ein Pärchen, dass hitzig über irgendetwas diskutiert.
Bevor Leon antworten kann durchzuckt sie ein Gedanke. „Kannst du dann überhaupt mit nach Mt.Komorebi? Zum Snowboardkurs?“ Sicher fahren sie in den Winterferien.
Leon lacht. "Klar bin ich beim Kurs dabei. Das lass ich mir doch nicht entgehen. ... Wir fahren den Winter in die Alpen. Wahrscheinlich in die Schweiz. ... Mal schauen ... Vielleicht hilft mir der Kurs ja. Bin ja im Skifahren oder Snowboarden nicht so gut wie du Nouk." Ein Gedanke blitzt in seiner Erinnerung auf. "Kannst du dich noch an das Wintercamp in der Grundschule erinnern? ... Wo wir einfach eine gerade Strecke mit den Ski fahren sollten und ich volle Kanne gegen die Wand geknallt bin?" Er muss bei den Bildern aus der Vergangenheit laut lachen. "Alter, war ich da grottenschlecht …"
"Du bist abgegangen wie ne Kanonenkugel." Nouki lacht lauthals bei der Erinnerung. "Wahrscheinlich weil du nicht wusstest wie du bremsen sollst und alle so...wow, cool, guck mal Leon und dann PENG! " Sie grinst ihn an."Gott sei Dank hat dich dein Dickkopf vor ernsthaften Verletzungen bewahrt...na ja, beinahe jedenfalls." fügt sie mit Blick auf seine Narbe am Auge hinzu. "Die Platzwunde war weniger schön."
Leon muss schmunzeln. "Das stimmt. Die Narbe wird mich immer an den Tag erinnern." Dabei zeigt er auf die verheilte Platzwunde an seiner Augenbraue.
"Und sie macht dich geheimnisvoll und attraktiv." witzelt Nouki . Irgendwie hat sie heute Lust ihn ein wenig zu foppen. Vergnügt nimmt sie einen Schluck vom Getränk. Das Pärchen sitzt mittlerweile einfach da und schweigt. Wohl nicht ganz einer Meinung. Nouki seufzt innerlich. Wenn das bloß nicht immer so kompliziert wäre mit verliebt sein und den richtigen finden und so weiter. Hm. Sie wirft Leon einen Seitenblick zu, der genüsslich und nichtsahnend seinen Isodrink süffelt. Ein kleines, verschmitztes Lächeln stiehlt sich auf ihre Lippen. Mit wieder ernstem Gesicht schaut sie ihn an und stupst ihn sachte mit dem Ellbogen. "Und sonst so? Was macht die Liebe?“ Irgendeinen Grund für den Bart muss es doch geben."
In dem Moment bläst Leon die Backen auf, um die aufgenommene Flüssigkeit nicht in einer großen Fontäne quer über den Tisch zu spucken. Seine Augen weiten sich dabei. Er schluckt und atmet schwer. "Alter Nouk, frag doch nicht sowas wenn ich gerade was trinke." Er stellt das Getränk ab. "Boar ... das war knapp ... Ich und Liebe? ..." Sein Blick trifft auf den von Nouki und die Wangen des Jungen erröten. "Nö, da gibt es keine aktuell", er wendet unsicher den Blick ab. "Hast du etwa jemanden?", fragt er zöglich und spielt parallel mit dem Fingern an der Getränkeflasche herum. Warum fragt sie sowas nur?, fragt sich der Sportler gedanklich.
Leons Verlegenheit registrierend lächelt Nouki ihn an. "Sorry, wollt dich nur n bisschen aufziehen. Dachte vielleicht hat's nen romantischen Grund warum du den stehen lässt." Sie grinst und antwortet dann auf seine Frage mit der Schulter zuckend. "Nein, den Reinfall mit Stephen hast ja mitbekommen. Ich bin vorerst kuriert." Ihr Ton ist beinahe neutral, auch wenn es sich immer noch nicht so anfühlt. "Hab ich dir eigentlich von diesem Typ auf der Party erzählt? Die auf der ich mit Chip und Blaze war?" Aus irgendeinem Grund hat Nouki gerade das Bedürfnis ihm das zu sagen. Sie kann Leon vertrauen, auch wenn sie nicht oft über solche Themen reden kommt es hin und wieder vor. Und jetzt ist gerade so ein Moment. Wenn sie mit ihm zusammen ist, fühlt sich die Welt in Ordnung an. Dann muss sie sich keine Sorgen um irgendwas machen und kann einfach sie selbst sein. Das ist es was sie an ihm schätzt. Er ist aufrichtig und hintergeht sie nicht.
"Was war?", fragt Leon sie. Wenn sich die Freundin ihm anvertraut, fühlt es sich schön an. Er ist gern für sie da.
"Das glaubst du nicht, echt." Bei der Erinnerung an den Abend beginnt sie am Etikett ihrer Flasche herumzuknibbeln. "Erst dachte ich der wär richtig cool, stand auf den gleichen sound und die gleichen Filme wie ich und.." sie pausiert kurz und seufzt. " ..und später komm ich vom Klo und seh grad noch wie er mir was in meine Flasche kippt. So ein Assi." Ihre Stimme wird belegt. "Ich hab so ein Pech...oder bin einfach selten dämlich."
Leon ballt erst seine Faust. So ein Wixxer!, denkt er. Sein Arm legt sich um Noukis Schulter. "Hauptsache es ist nichts schlimmeres passiert. ... Sowas ist schei ße ... Aber Kopf hoch und weiter gehts. Oder?" Er versucht sie aufzumuntern. Wenn er den Kerl dabei direkt erwischt hätte, dann könnte dieser nur noch Suppe zu sich nehmen.
Leons Anteilnahme tut gut. Nouki lehnt ihren Kopf an seine Schulter und verliert sich kurz in einer Welle von Selbstmitleid und Weltschmerz. Bei seinem letzten Satz stiehlt sich aber schon wieder ein Lächeln auf ihre Lippen. "Du hast ja recht Leo." Sie richtet sich auf und strafft die Schultern. "Es gibt so viel schöne Sachen im Leben, da muss ich nicht rumheulen wegen so nem Idioten. Der ist nicht mal nen Gedanken wert." Nouki trinkt einen Schluck, um den Kloß im Hals zu vertreiben und lächelt ihren Freund an. "Danke dass du mir zuhörst, bin froh dass es dich gibt."
Nouki schaut sie sich kurz um und grinst. "Apropos schöne Sachen. So was Schönes wie die Dartscheibe da drüben...hast du Lust?" Ablenkung ist erfahrungsgemäß immer gut und Trübsal blasen bringt einen nicht weiter.
Nickend steht Leon auf. "Dart ... sehr cool. ... Weißt du noch, wie wir bei der letzten Jahrmarkt an den Buden waren und diese Ballons versucht haben zum platzen zu bringen?" Bei dem Gedanken daran muss er grinsen.
"Fängst du an?", dabei holt er die Dartpfeile und reicht sie Nouki. "Sollten wir eigentlich wiederholen ... war cool ... vielleicht gehen noch D oder andere mit?"
"Vielleicht gibts ja wieder nen Herbstmarkt wenn's auf Halloween zu geht, das wär richtig genial. Kommt wohl auch aufs Wetter an. Wir können ja Dave und ein paar Leute fragen." Sie nimmt die Dartpfeile und zielt nur mal 'trocken', während sie sagt:" 501 abwärts mit Double In und Double Out." Sie grinst Leon an, weil sie weiß dass es ihm gefällt gefordert zu werden. Sie zielt jetzt richtig wirft, trifft aber erst beim dritten Wurf den äußersten Ring der Dartscheibe. "Oh Mann, ich muss wohl wieder üben, bring ja nix fertig heute." Sie hebt amüsiert die Brauen und reicht Leon die Pfeile.
Herausforderung angenommen. Er nimmt die Pfeile entgegen und zielt. "Die Idee ist gut Nouk. Wär sicher cool mit mehreren hin zu gehen. Chip z.b. könnt ich mir vorstellen. Oder Bea. Was meinst du?"Sein erster Pfeil landet am äußeren Rand.
Nouki lehnt rücklings mit verschränkten Armen an einem der Tische und beobachtet Leons Wurfkünste. "Klar, warum nicht? Tani, Vero, Ellie...egal, Hauptsache wir haben Spaß." Sie lächelt. "Hey, bist du verrückt geworden?" ruft sie lachend als Leon mit dem dritten Wurf fett Punkte absahnt. "So komm ich nie auf nen grünen Zweig."
Leon lacht. "Musst halt üben!", dabei streckt der Junge ihr die Zunge entgegen.
"Ha, ha, Witzbold." Nouki boxt ihn in den Oberarm, als er die Pfeile rauszieht und stellt sich wieder in Position. "Dir zeig ich's." Entschlossen wirft sie nach kurzem zielen, schafft fast genauso viele Punkte wie Leon und grinst. "Du musst mich nur genug ärgern, dann klappt`s." Sie geht zum Board und nimmt die Pfeile. "Was hältst du eigentlich von der Unterschriftenaktion von Lucia und Nadine? Ich fänd's cool wenn wir mal ne Infoveranstaltung oder sowas machen würden für alle Schüler..in der Aula zum Beispiel."
Fragend kratzt sich Leon am Kopf. "Hab das nicht verfolgt. Um was ging es dabei?", fragt er sie.
"Oh Mann Leo." Stirnrunzelnd knufft Nouki ihn nochmal. "Das Sozialprojekt, es ging um Gleichberechtigung unter den Sims, egal ob queer, Meersim oder Vampir." zitiert sie den Spruch von Nadine damals und gibt ihm die Dartpfeile.
"Achso ... das", antwortet er lachend. "Klar, sowas als Infoveranstaltung zu machen ist sicher nicht verkehrt. ... Wobei ich nicht wüsste, was ich dazu beitragen könnte ... Is eher was für Buzz oder Lashawn oder Viola oder so."
Nouki verzieht die Mundwinkel. "Jeder kann was beitragen zu sowas. " Sie denkt kurz. "Zum Beispiel im Alltag, wenn dir was auffällt bei Sportveranstaltungen oder Wettkämpfen, irgend ne Ungerechtigkeit, egal wo, dann kannst es dir merken und bei sowas mit einbringen. Man wird auch selber aufmerksamer wenn man sich mit dem Thema beschäftigt."
"Das stimmt wohl", gibt er zu. Er scheint ihr Missfallen erregt zu haben. Das will er nicht. "Vielleicht fällt mir etwas gutes dazu ein", fügt Leon hinzu. "Soziales war noch nie meine große Stärke", gibt der Junge zu.
"Ach Quatsch." Nouki drückt ihn kurz. "Du bist der beste Freund den man sich wünschen kann, von wegen nicht sozial..und jetzt zeig mal was du drauf hast. Ist Kopf an Kopf mittlerweile." Sie grinst wieder herausfordernd.
"Danke Nouk. Das bedeutet mir sehr viel", gibt er mit geröteten Wangen zu. Der Sportler nimmt die Pfeile. "Willst die Tage mal zu uns zukommen? Wegen der nächsten Reise quatschen?" Er wirft und der Pfeil fliegt daneben. "Mist", knurrt er laut.
"Na, na...wer wird denn nervös werden." frotzelt Nouki und antwortet dann:" Gerne, ja. Aber die ganzen Winterferien werd ich in Mt. Komorebi sein. Wir können ja mit deinen Eltern mal übers timing sprechen, was Vancouver angeht." Sie schaut Leon beim werfen zu. "Hast du eigentlich die alten Stelzen noch in der Garage? Das wär doch mal wieder witzig die Dinger rauszuziehen. Wir könnten ein Wettrennen machen, wie früher." schlägt sie lachend vor.
"Okay. Ja, das Timing wäre schon wichtig. Nach Vancouver Island reist man nicht mal so fix. ... Klar habe ich die noch. Sowas wird doch aufgehoben!", antwortet er selbstsicher und wirft den letzten Pfeil in die Mitte der Dartscheibe. "YES", jubelt Leon. "Mt. Komorebi wird sicher cool."
"Wow, du hast's echt drauf heute." Sie schlägt mit ihm ein. "Ich gratuliere dem Sieger." lacht sie ohne Neid. Sie setzen sich wieder an ihren Tisch. "Weißt du was? Lass uns austrinken und gleich das mit den Stelzen machen, da hab ich echt Bock drauf."
"Dann: Let's go!", bestärkt Leon Noukis Enthusiasmus. Sie trinken aus und gehen zu ihm nach Hause.
(in Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 )
Charaktere: M, Rasputin
Titel: A Villian's Quest
M, die ihren wahren Namen schon lange niemandem mehr erzählt hat, flucht vor sich hin. Sie starrt auf die braune Plörre vor sich. Schon wieder fehlgeschlagen! Die Zutaten, die Rasputin aus dem Magischen Wald mitgebracht hat, sind von mangelnder Qualität... Was hat der Trottel bloß angestellt, um die Einhörner zu jagen? Drei Kreuze, wenn sie den Kerl endlich loswerden kann.. Aber leider braucht sie ihn noch.
Wenn man vom Teufel spricht... in diesem Moment materialisiert sich der Mann neben M. Den Teleportzauber beherrscht sie selber nicht – einer der Gründe, warum sie auf ihn angewiesen ist. Ein wenig beneidet sie Rasputin dafür, auch wenn sie sich das nicht anmerken lässt. „Wird ja auch Zeit, dass du ankommst. Hast du wenigstens alles dabei?“
Missmutig knallt Rasputin eine Tasche auf den Boden. „Warum schickst du nicht einen deiner Köter auf die Botengänge? Ich habe wirklich besseres zu tun.“ Wenn er erst einmal hat, was er will, braucht er M nicht mehr. Er wünschte sich, es wäre jetzt schon so weit. Doch sie hat das Wissen, das ihm fehlt.
„Pah! Du bist nicht besser als sie.“, knurrt M, während sie den Inhalt der Tasche kontrolliert. „Dein Zeugs war von mieser Qualität. Bist du sicher, dass du nicht normale Pferde mit Einhörnern verwechselt hast?“ Diesmal scheint es aber besseres Zeugs zu sein.
„Nein, ich...“ Rasputin ballt seine Faust und sieht dann M an. „Wir sollten uns zusammenreißen und zusammenarbeiten. Streit bringt jetzt nichts.“ Nur ungern stimmt M zu, aber Rasputin hat recht. Jetzt gibt es wichtigeres. Die Pläne für die Zukunft.
„Also gut.“, fängt M an, „Irgendeine Idee, wo das Buch ist? Der Wolf konnte es nicht finden. Sagt, er sei gestört worden. Dabei schien alles auf Forgotten Hollow hinzudeuten“ - „Kein Wunder. Die Köter sind auch nutzlos. Neulich erst kam deine rothaarige Wölfin auf mich zu, während ich in Glimmerbrook unterwegs war. Quatschte mich zu von wegen sie hätte Probleme und bräuchte Hilfe. Pah. Die Viecher brauchen sogar Anweisungen, um sich die Schuhe zuzubinden!“
Das überrascht M. „Fuchs soll was gemacht haben?“ Das passt so gar nicht zu der Werwölfin. Sie ist viel zu stolz, um um Hilfe zu bitten. Im Gegenteil. Sie ist viel zu aufmüpfig und wurde genau aus diesem Grund damit beauftragt, jemanden zu verwandeln und bei M abzuliefern. Eher als Test ihrer Treue, als weil M tatsächlich einen weiteren Werwolf brauchen würde.. und auch da hat sie bisher niemanden abgeliefert. Allerdings hatte Fuchs behauptet, jemanden gebissen zu haben....
„Sicher, dass sie es war?“, fragt M ungläubig. Rasputin verdreht die Augen. „Was weiß ich, wer das war. Ist mir auch schnuppe.“ Auch M verwirft nun das Thema. Dem könnte sie auch später noch nachgehen. „Gut... wenn die Wölfe es nicht schaffen, musst du dann wohl nach Forgotten Hollow um das Buch zu holen.“, weist sie den Mann an, der jedoch nicht begeistert wirkt: „Ich kann mich dort nicht blicken lassen. Er würde mich erkennen.“ M starrt ihn an. „Wer?“ Als der Magier merkt, dass er zu viel gesagt hat, schweigt er zu dem Thema: „Schick den Köter doch ein weiteres Mal los. Als eine Art Test. Vielleicht findet er diesmal was.“ Auch wenn es Rasputin überraschen würde, wäre es in diesem Fall auch für ihn von Vorteil. Solange er dort nicht selber hin muss.
Charaktere: Nael
Geschichtsstrang: Probleme
Nach der Auseinandersetzung von Nael und Miss Payne, gab Nael nochmal alles. Er suchte sämtliche Hinweise zu den Fällen seiner Kollegen heraus, die für Miss Payne hilfreich sein könnten. Jeden Tag bekam sie mehrere Textnachrichten von ihm. Eine Woche später stand sie wieder in seinem Büro. Ihr Anblick sorgte bei Nael für Erleichterung, insbesondere der innige Kuss, der daraufhin folgte. "Sobald wir alles geklärt haben und die Korruption ein Ende hat, sprechen wir über das hier zwischen uns." Dieser Satz bereitete in Nael eine Explosion von Gefühlen - Glück, Zufriedenheit, Geborgenheit, Liebe. Seine Gefühle waren mittlerweile so stark, dass er nur noch an sie dachte und tiefe Zuneigung zu ihr verspürte. Er würde alles für sie tun, Hauptsache sie könnten endlich ihre Liebe offiziell leben.
Für das Wochenende hatten sie sich in einem Wellnesscenter außerhalb von Willow Creek verabredet. Sie nutzten die gemeinsame Zeit für Wellness, besondere Zweisamkeit und leckeres Essen. Es war eine Auszeit vom Alltag, denn über Arbeit oder Familie sprachen die Beiden nicht, es ging nur um Nael und Miss Payne.
Mit diesen Gedanken geht Nael am heutigen Morgen zur Arbeit. "Ey, Garcia. In 15 Minuten im Besprechungsraum. Scheint wichtig zu sein.", ruft ihm sein Kollege Winston zu. "Danke.", sagt Nael und bringt seine Unterlagen ins Büro. Wichtig waren die Besprechungen ja immer, was sollte heute also anders sein? Pünktlich setzt sich Nael in den Besprechungsraum und die Kollegen kommen nach und nach und setzen sich. Nun kommt auch der Oberstaatsanwalt.
"Meine Damen und Herren. Danke für Ihr Zusammenkommen." Der Oberstaatsanwalt verteilt Akten auf dem Tisch. Auch Nael erhält eine Akte. "Bitte öffnen Sie die Akten. Es gibt heute viele Dinge zu besprechen." So eine Besprechung also.. Nael hört aufmerksam zu. Der Oberstaatsanwalt bespricht einige Punkte, Änderungen und Besonderheiten.
Eine dreiviertel Stunde später schaut Nael auf die Uhr. Normalerweise dauern die Besprechungen nicht länger als eine Stunde. Bald sollte es also endlich zu Ende sein. "So, jetzt wo das besprochen ist, komme ich zu einem sehr ernsten Thema. Seit einigen Wochen fällt auf, dass viele Fälle verloren werden. Auffällig dabei ist, dass Beweise in letzter Minute den vorsitzenden Richtern vorgelegt werden, die wir bei unseren Recherchen nicht zu Gesicht bekommen. Diese Beweise entkräften unsere Arbeit und die Verdächtigen kommen frei... Eine gewisse Gruppe von Verteidigern scheinen unsere Taktiken, als auch auf unsere Kreuzverhöre vorbereitet zu sein." Jetzt wird Nael hellhörig. Der Oberstaatsanwalt nennt einige Verteidiger mit Namen. "... und Miss Payne." Ein Raunen geht durch den Raum, denn Miss Payne gehört zu den unbeliebten Verteidigerinnen, gegen die nur ungern im Gericht angetreten wird.
"Sie werden sicher verstehen, dass ich mit meinen Vorgesetzten ernste Gespräche führen musste, die mir sehr unangenehm waren. Daher haben wir beschlossen, jeden von Ihnen näher unter die Lupe zu nehmen. Der Verdacht liegt nahe - es gibt einen Maulwurf!" Nael schluckt und versucht die Fassung zu wahren. Einige Kollegen sehen sich geschockt an. Damit hat wohl niemand gerechnet. "Ihre Fälle, als auch ihre Arbeitsweisen werden nun genauer überprüft. Ab heute werden unangekündigt Kontrollen durchgeführt. Akten, Computer, Arbeitshandys. Alles wird kontrolliert und überwacht. Dafür wurde eine externe Sicherheitsfirma beauftragt." Nael muss sich sehr zusammen reißen. Er fährt sich über die Stirn, um den Schweiß abzuwischen. "Sollten diese Maßnahmen nichts ergeben, dennoch weiterhin Fälle verloren werden, sodass Verbrecher wieder auf freiem Fuß sind, werden wir andere Maßnahmen ergreifen müssen, zum Beispiel Überwachungen durch Privatdetektive, Lügendetektortests und vieles mehr." Nael schluckt. "Sollten Sie etwas mitbekommen, was hilfreich sein könnte, teilen Sie mir dies bitte umgehend mit. Es geht hier nicht mehr um einfaches Verpetzen. Das ist ernst!" Der Oberstaatsanwalt nickt und beendet damit die Besprechung. Nael bleibt noch etwas im Besprechungsraum sitzen.
Ich muss mit Miss Payne sprechen. Er nimmt die Akte und geht in sein Büro. Über sein Privathandy ruft er bei ihr an, doch landet er lediglich auf dem Anrufbeantworter. "Wir haben ein Problem. Sie sind uns auf der Schliche.", sagt er und legt auf. Hoffentlich ruft sie zurück.
Aufgeregt und nervös nimmt er die letzte Fallakte und versucht seine Aufmerksamkeit auf den aktuellen Fall zu lenken. In einer Stunde wollte sein Kollege mit ihm darüber sprechen und eine Strategie entwickeln. Reiß dich zusammen! Sodann macht er sich an die Arbeit.
Charaktere: Artjom / Tania
Geschichtsstrang: besser kennenlernen
Es klingelt und die Pausenglocke animiert alle Schüler dazu ihre Klassenzimmer zu verlassen. Das Magengrummeln treibt die meisten zur Mensa wo sie ihr Essen fassen wollen. Auf dem Weg, winkt Artjom Macy zu die an ihm vorbei geht und sie winkt grinsend zurück. Er nickt auch Denize zu, die grade Chip umarmt hat. Er ist zufrieden. Auf dieser Schule kommt er einiges besser klar als auf der letzten. Er hat schon einige Sims getroffen und mit ihnen geredet. Dabei hat er sich ein wenig gemerkt wer wie drauf ist und mit wem er wie sprechen muss. In der Mensa fällt ihm heute Tania auf. Er erinnert sich an den Ausflug ins Museum und geht selbstbewusst auf sie zu so lange sie noch ohne ihre Freundinnen am Tisch sitzt. "Na wie schmeckt der Farn?" fragt er grinsend und zeigt auf den Salat in der separaten Schale. Er fragt nicht ob er sich setzen darf, sondern tut es einfach. Charmant grinst er sie an.
Überrascht sieht Tania auf und lächelt. "Es gibt deutlich Leckeres, aber was erwartet man - Schulkantine halt.", grinsend legt sie die Gabel zur Seite und fragt: "Und gut eingelebt? Oder kurz vor der Flucht?"
„Na, warum sollt ich flüchten?“ er lächelt zurück, „Die Sims hier sind viel zu sympathisch.“ er sieht Tania so an, dass sie versteht das er von ihr spricht. „Vielleicht darf ich dich auf einen leckereren Farn einladen. In Tee-Form? Oder magst du lieber den härteren Stoff, mit Schuss. Wenn du Lust hast..“
"Also wenn du so fragst, dann den härteren Stoff." Die Angesprochene grinst verspielt. "Na weißt du, irgendwie ist es mir hier etwas zu laut. Sollen wir nach draußen gehen?", schlägt sie vor und nickt mit ihrem Kopf in Richtung Ausgang.
Artjom grinst erfreut. „Klar, gehn wir.“ er steht auf und hält ihr die Tür der Mensa auf, „Hast du einen Lieblings Laden? Hab gehört im KOJ gibts nur das langweilige Zeug.“ fragt er und geht neben ihr her.
"KOJ ist ganz nice, aber ich gehe eigentlich gern ins Narwal Arms. Kennste?" Sie schaut kurz auf ihr Handy, nachdem ein Klingelton ertönt und steckt es anschließend wieder in ihre Tasche.
Nur beiläufig bekommt Vero mit, was Artjom und Tani miteinander besprechen. Sie hält sich raus und geht in eine andere Ecke der Mensa. Buzz schaut lustlos auf seinen Salat und stochert mit der Gabel darin.
„Ne noch nicht.“ er schubst lächelnd die Tür zum Hof auf und sie treten ins freie wo weniger los ist, jetzt da die kühle Jahreszeit waltet. „Aber hört sich gut an. Narwal Arms.“ wiederholt er und entscheidet sich nicht über das Tier zu strebern. „Ich lad dich zu nem Drink ein und wir feiern ein bisschen. Was sagst du?“
Tanja hebt daraufhin den Daumen hoch. "Bin dabei!"
"Gefällt mir, dass du so offen bist." bemerkt er lächelnd. Er blickt auf die Uhr über ihnen. "Was für ein Fach hast du gleich?"
"Bio." Sie verdreht genervt die Augen. Früher mochte sie die Naturwissenschaften und eifrig besuchte sie den Schulunterricht. Doch mittlerweile macht die Lernerei für sie keinen Sinn mehr. Sie will sich endlich vergnügen. "Du?", fragt sie ihn neugierig.
"Geschichte." sagt er, sein Lieblingsfach. Hängt es aber nicht an die grosse Glocke. "Aber Bio kann auch interessant sein... wenn man gute Lehrer hat." er grinst. "Bekomm ich deine Nummer? Wir texten wenn dir doch langweilig wird und dann sehn wir uns heute Abend im Narwal Arms.“
Tania nickt und gibt ihm seine Nummer. "Ich freu mich.", erwidert sie ihm zuzwinkernd und macht sich auf den Weg zum Bioraum.
(In Zusammenarbeit mit @Spatz und @KFutagoh89 )
Das grosse Sims 4 RPG /// Häuser und Orte /// Charaktere /// Kalender & Schulplan /// #SimsForumRPG FAQs /// Tipps und Tricks für spannende RPG-Beiträge /// Änderungen & Neuerungen für das Save-File /// Diskussion zum RPG
DIE Mod (Modifikation) / DER Mod (Moderator)
Charaktere: Pablo, Hannah, José
Geschichtsstrang: Das große Wiedersehen
Heute ist ein großer Tag für Pablo. Abgesehen davon, dass er versucht, jede freie Minute mit seiner Freundin Irina zu verbringen und den Kindern so gerecht wie möglich zu werden, wollte er endlich wieder Kontakt zu seinem Bruder José aufnehmen. In der Zwischenzeit nahm er nochmals Kontakt zu Hannah auf und sie bereitete für heute alles vor.
José war zuhause und Hannah hatte 'nur so' einen Kuchen gebacken. "Ich nicht verstehen. Du nur mit Grund backen." Hannah schüttelt den Kopf. "Nee, nee, José. Das hat bestimmt mit meinen Wechseljahren zu tun." Daraufhin fragte José gar nicht mehr weiter, da dieses Thema schon häufig für Streit sorgte.
Pablo steht nun vor dem Haus der Garcias und klingelt. Ganz nervös wippt er mit seinem Bein auf und ab, bis Hannah die Tür öffnet. "Hallo, komm rein, komm rein." Er bedankt sich und geht in den Flur. "So, José weiß noch nichts. Bist du aufgeregt?" Pablo nickt nur, so nervös ist er, dass er kein Wort mehr heraus bekommt. Hannah öffnet die Wohnungstür. "José, du hast Besuch." Der Angesprochene kommt aus der Küche, sieht sodann Pablo und bleibt wie angewurzelt stehen. "Eh.. Hallo Bruderherz. Lange nicht gesehen.", begrüßt Pablo seinen Bruder und weiß nicht so recht, wie er sich nun verhalten soll.
José sagt noch immer nichts. Jetzt sieht Pablo etwas hilfesuchend zu Hannah. Diese lenkt schnell ein. "José, das ist dein Bruder Pablo. Erkennst Du ihn etwa nicht?" Sie sieht gespannt zu ihrem Ehemann. Dieser ist noch immer starr. Jetzt sieht Hannah irritiert zu Pablo, der immer nervöser wird. Doch dann..
"Hermano!", erwidert José und nimmt seinen Bruder in den Arm. Es war wirklich schon sehr lange her und ihn wieder zu sehen - das war das Letzte, womit José gerechnet hat. Ein paar Worte auf Spanisch tauschen die beiden Brüder aus, doch dann sprechen sie wieder auf Simlish, damit auch Hannah alles versteht. "Du mir alles erzählen mussen. Was los?" Neugierig schaut José zu seinem Bruder. "Oh.. wo fange ich da nur an?", fragt sich Pablo laut.
Hannah schlägt vor, das Gespräch im Esszimmer weiterzuführen. Alle drei setzen sich und Hannah serviert ihren Kuchen. "Du doch mit Grund backen, du gelogen. Nicht Wechseljahre.", enttarnt José ihren Vorwand. "Ach, hör doch auf vor Besuch über meine Wechseljahre zu sprechen.", erwidert Hannah daraufhin schnippisch und José weiß wieder, warum er dieses Wort eigentlich nicht in den Mund nimmt. "Erzählen Bruder, was du erleben.", wechselt er dann schnell das Gespräch.
Es vergehen mehrere Stunden in denen Pablo von damals seiner Verwandlung erzählt und seiner Ehe mit Babette und den Kindern. "Ah, du Religios sein.", bemerkt José, obwohl davon nie die Rede war. Wie sich leider nicht im Gespräch herausstellt, weiß José nicht, was Vampire wirklich sind. In Spanien war diese Lebensart nicht bekannt. Über diese Bemerkung hinaus berichtet Pablo zudem, wie er vor einiger Zeit hier nach Forgotten Hollow zog und mittlerweile in einer Beziehung mit Irina, einer Vampirin aus seiner Nachbarschaft ist. "Das freut mich aber sehr, Pablo." Hannah freut sich wirklich für ihren Schwager. "Wir würden deine Freundin und deine Kinder gerne einmal kennen lernen. Wir müssen unbedingt ein Treffen vereinbaren."
Während es schon Mitternacht ist, kommen auch Alma und Nael zu dem Gespräch hinzu und lernen zum ersten Mal ihren Onkel Pablo kennen. Zum Glück wollten Alvaro und Lucía sich um Hugo kümmern, die jedoch auch noch nichts von der neuen Familie wissen. So kann Pablo allerdings bis zum frühen Morgen bei seinem Bruder und seiner Familie bleiben und von seinem Leben erzählen. Auch Hannah und José berichten über ihr Leben und ein weiteres Treffen sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Charaktere: Bea, Lucía, Alvaro
Geschichtsstrang: Lernen und Vergnügen
(In Zusammenarbeit mit @Murloc; Screenshots von @Murloc und mir.)
Bea sieht sich nervös um. Das letzte Mal, dass sie hier in Forgotten Hollow war, war als sie das Referat mit Viola vorbereitet hatten. Das Gebiet wirkt trotz der jetzigen Tageszeit immer noch so gruselig wie bei ihrem ersten Besuch. Wie es wohl nachts hier aussieht? Doch sie reißt sich zusammen. Diesmal ist Beas Ziel jedoch nicht die Villa Blutrose, sondern Lucías Zuhause. Lucía hatte sie eingeladen, um ein wenig für die Schule zu lernen.
Bea folgt der Wegbeschreibung. Als sie schließlich angekommen ist, klingelt sie. "Hallo Bea, komm rein.", begrüßt Lucía ihre Schulkameradin und geleitet sie in ihr Zimmer. "Gut, dass Du da bist. Ich habe gerade schon die Unterlagen rausgelegt, aber bei ein paar Sachen habe ich noch ein Fragezeichen über den Kopf." Sie setzen sich auf die Stühle am Schreibtisch und Lucía zeigt Bea ihre Notizen.
"Gemeinsam sollten wir diese Fragezeichen hoffentlich schon gelöst bekommen!", sagt die Angesprochene lächelnd und betritt das Haus. "Wow, das nenn ich mal ein großes Heim!", staunt sie. "Da hast du Recht. Das Haus ist für maximal fünf Personen ausgelegt.", sagt sie lächelnd und grinst. "Wir wohnen hier zu viert, mein Paps und meine beiden Brüder. Aber wer weiß, mein Dad ist frisch verliebt. Vielleicht wird jetzt öfters seine Freundin bei uns sein."
"Oh, das freut mich für ihn.", sagt Bea. "Wer weiß schon, was sich daraus dann entwickeln kann. Ist sie denn nett, seine neue Freundin?" Lucía nickt daraufhin. "Ja, nett ist sie. Ich bin auch sehr gespannt, was aus den Beiden mal wird." Sie schlägt ihr Buch auf.
Auch Bea holt ihre Schulsachen heraus. "Wo hast du denn die größten Probleme? Ich in Geschichte. Ich kann mir nie merken, wie die Zeiten heißen, als die Dinos lebten und zu welchem Zeitraum das stattfand." Und das, obwohl sie ja extra einen Besuch im Museum hatten.
"Ach, hör bloß mit Zahlen auf. Mathe bereitet mir derzeit totale Probleme. Hier.." Sie zeigt auf die Buchseite. "Ich raff diese Formeln einfach nicht." "Ohje, das ist ebenfalls meine Achillesferse!", muss Bea zugeben, "ich versteh gar nicht, wie Leute wie Tim oder Leyla so gut damit klarkommen. Wenigstens in Fremde Kulturen bin ich gut. Das ist auch mein Lieblingsfach!" Die Mädchen arbeiten eine Weile an ihren Schulsachen so gut sie können.
Plötzlich geht die Zimmertür auf. Alvaro steht in der Tür, sieht allerdings nur auf sein Handy.
"Ey Stinki, Paps ist wieder bei seiner Süßen.. Das wird sicher spät. Hugo muss um 20 Uhr bei seinem Freund abgeholt werden. Du machst das schon." Er will gerade die Zimmertür zumachen, bevor Lucía ein Veto einlegen kann, als Alvaro doch noch hochsieht und Bea erblickt. Er stoppt und reißt die Türe auf. "Ja hallo, wen haben wir denn da?", fragt er mit einem verführerischen Lächeln auf den Lippen.
Bea wird aus ihren Mathegedanken gerissen, als plötzlich jemand auftaucht. "Ich bin Bea.", stellt sie sich vor, nachdem sich ihre Verwirrung gelegt hat. Der Typ ist offensichtlich einer von Lucías Brüdern. "Bea, ein wunderschöner Name!" Alvaro schnappt sich einen Stuhl und setzt sich. "Mein Name ist Alvaro. Ich bin Lucías ältester Bruder. Ich achte sehr auf meine Schwester und ihren Umgang, aber bei Dir mache ich mir absolut keine Sorgen... Woher kommst Du, wenn ich fragen darf?" Lucía verdreht die Augen.
Bea bleibt ein wenig nervös. Lucía vertraut sie mittlerweile, trotz ihres vampirischen Blutes - Aber Alvaro muss ebenfalls Vampir sein, wenn er ihr Bruder ist. Hoffentlich kein bösartiger. Aber dann beruhigt sie sich doch wieder. Lucía hätte sie sonst sicher nicht hierher eingeladen. "Aus Sulani!", antwortet sie daher mit fester Stimme, "Dort, wo das Meer so schön blau ist." Sie fragt nicht nach, ob Alvaro schon einmal dort war. Als Vampir ist das sicherlich nicht ganz so einfach.
"Schön, schön. Und dann kommst du uns aus dem sonnigen Sulani im schattigen Forgotten Hollow besuchen? Mutig bist Du also auch noch. Das gefällt mir." Bevor Alvaro weiter sprechen kann, grätscht Lucía dazwischen. "Du kennst das zwar nicht, aber wir lernen gerade. Du bist heute dran mit Hugo abholen. Bis dann." Sie winkt ihrem Bruder, um ihm ein Zeichen zu geben, doch dieser steht auf und schaut mit in die Bücher. "Da seit ihr ja fleißig. Kann ich Euch helfen?", fragt er Bea. "Ich denke nicht.", antwortet Lucía. "Ich frage deine Freundin.", erwidert Alvaro und schaut zu Bea. "Ich glaube nicht. Das kriegen wir Mädels schon hin.", sagt Bea daraufhin, die ahnt, dass es Lucía so lieber ist, wenn ihr Bruder nicht stört. Auch wenn er vielleicht tatsächlich hätte helfen können. "Oder kennst du dich etwa mit Mathe aus?", fragt sie dann doch.
"Ich kenne mich sogar sehr gut aus. Lasst den Mathepro mal ran." Alvaro quetscht sich zwischen die Mädels und schaut erneut in die Bücher. "Darf ich?", fragt er Bea und nimmt den Stift, der auf ihrem Block liegt. Lucía ist genervt und hofft, dass ihr Bruder schnell aufgibt. Bea schweigt und wartet erst mal nur ab.
Alvaro beginnt zu erklären. "Also diese Formel, die hier steht.." Er schreibt sie auf das Blatt Papier. ".. die ist die Grundlage für alles. Und darin müsst ihr alles einsetzen, was hier steht." Er schaut ins Buch, weiß aber selbst nicht genau, wie er dann weiter machen muss. Seine Unwissenheit versucht er zu überspielen. "Also das sind drei Buchstaben und zwei Zahlen. Ein Buchstabe hat also keine Zahl..." Lucía bemerkt: "Soweit waren wir tatsächlich auch schon. Aber wie geht es dann weiter, du schlauer Mathepro?" Alvaro sieht zum Buch, dann zu Bea und zu Lucía. "Ja.. also.. Lucía, du möchtest ja scheinbar meine Hilfe nicht. Dann zeig doch mal, wie du das lösen würdest." Er sieht mit einem provokanten Blick zu ihr. Lucía weiß genau, was er versucht. Bea versteht schnell, dass Alvaro doch nicht so ein Matheprofi ist, wie er behauptet hat. Schade. Jemanden zu haben, der das jetzt wirklich gut erklären kann, wäre wirklich hilfreich gewesen. "Also, ich bin mir ziemlich sicher, dass Lucía das mit Köpfchen lösen würde, falls du weißt, was das ist.", sagt Bea scherzhaft, "Ihr würde nämlich auffallen, dass die Formel, die deiner Ansicht nach so wichtig ist, zu einem ganz anderem Thema gehört und nicht zu dem, das wir gerade durchgehen. Wir sind auf Seite 35 im Buch, und nicht auf Seite 34 wie die Formel."
Lucía verkneift sich ein Grinsen. Alvaro versucht noch die Situation zu rechnen. "Eh.. ja.. Super Bea. Du hast meinen Trick entlarvt." Er nickt ihr zu und schaut dann zu Lucía. "Du kannst noch viel von deiner Freundin lernen." Seine Schwester verdreht die Augen. "Ja, guter Trick. Da wäre ich ja fast drauf reingefallen." "Ja, aber nur fast." Bea muss lachen. "Wie du siehst, werden wir das auch ohne deine Hilfe schaffen. Aber danke für das Angebot." Sie sieht Alvaro an. Dieser lächelt ihr zu. "Hübsch und klug zugleich. Ich werde Euch dann mal in Ruhe weiter lernen lassen. Hoffentlich bis bald, Bea." Er zwinkert ihr zu und verlässt das Zimmer.
Als die Tür wieder zu ist, dreht sich Bea zu ihrer Freundin: "Ist der immer so?", fragt sie. Lucía seufzt. "Besonders wenn ihm jemand gefällt." "Oje. Hoffentlich lässt er uns zumindest in Ruhe weiter lernen.", antwortet die Meerfrau. Das hofft Lucía auch und beginnt die Aufgabe zu notieren. "Okay, dann lass uns mal weiter rechnen."
Mathe ist nicht einfach, aber gemeinsam kommen sie trotzdem voran. Ob die Aufgaben dann auch richtig gelöst wurden, ist allerdings eine andere Frage. "Und dieser Hugo, der abgeholt werden soll, ist dann dein zweiter Bruder?", fragt Bea, als sie eine kurze Pause machen. "Richtig.", antwortet Lucía. "Hugo findet so langsam Anschluss und ist heute zum ersten Mal bei einem Schulfreund. Wir wohnen ja noch nicht so lange hier, aber er ist sehr schüchtern und der wenige Kontakt zu unserer Mutter setzt ihm auch sehr zu." "Wie alt ist er denn?" Aus Lucías Erzählung kann sie allerdings entnehmen, dass Hugo wohl jünger ist als sie selber. Die Angesprochene berichtet, dass Hugo gerade in die weiterführende Schule gekommen ist. Auch erzählt sie ihr, dass ihre Mutter derzeit eine Vergnügungstour durch die Welt macht. "Naja, sie braucht halt mal ihren Freiraum, wie sie zu Paps sagte. Wann sie wieder zurück kommt wissen wir leider nicht."
"Mein kleiner Bruder ist 11. Vielleicht kann ich ihn ja das nächste Mal mitbringen, so dass die beiden sich kennenlernen. Vielleicht kann er sich mit Hugo anfreunden.", schlägt Bea vor, "das heißt natürlich, wenn Theo und Hugo beide einverstanden sind." "Das ist eine gute Idee!" Lucía ist begeistert. "Lass uns noch etwas weiter machen." Seufzend sieht sie auf die noch zu lösenden Aufgaben. "Ja... blödes Mathe!", knurrt Bea. Doch zum Glück haben sie mittlerweile das meiste erledigt.
Als nun auch der Rest fertig ist, legt Bea erleichtert das Buch zur Seite. "Ich werde nie verstehen, wie jemand sowas wie Mathe auch noch studieren kann.", erzählt sie. "Ich auch nicht." Kopfschüttelnd packt Lucía das Buch weg. "Hast Du noch was Zeit und auch Lust etwas zu unternehmen, so als Belohnung für unser fleißiges Lernen?" "Klar, so spät ist es ja noch nicht." Bea war schon am Nachmittag da. Und weil Lucía als Vampirin zu der Zeit ohnehin im Haus bleiben musste, konnten sie sich auch auf Mathe konzentrieren und das nun auch beenden. Doch der Abend ist noch jung. "Lust aufs KOJ?", schlägt Lucía vor. "Am liebsten würde ich dir ja Sulani zeigen, doch das könnte wohl schwierig sein. Aber das KOJ ist ja auch was!", Bea lächelt. Lucía packt ihre Handtasche und macht sich anschließend mit Bea auf den Weg zum KOJ.
Bea bestellt sich dort einen Cocktail. "Aber ich finde es schön, dass wir uns angefreundet haben. Das KOJ wird mich immer daran erinnern.", erzählt sie, während sie auf das Getränk wartet. In Erinnerungen schwelgend lächelt sie Bea zu. "Ich bin auch echt froh, dass wir uns so gut verstehen. Ich hatte zu Anfang auch meine Schwierigkeiten mit der neuen Umgebung hier. Aber mittlerweile fühle ich mich richtig wohl. Im KOJ bin ich sehr gerne." "Oh ja, ich bin viel zu selten hier.", bestätigt auch Bea.
"In Sulani gibt es sowas nicht, nur ne Vulkanbar. Aber die ist halt nicht speziell auf Teens ausgelegt wie das KOJ." "Ich würde mir schon gerne einmal Sulani anschauen. Ich muss mal mit meinem Paps sprechen, ich meine er hat mal von einer Art Sonnencreme gesprochen. Die lindert zumindest die Symptome, vorsichtig muss man trotzdem sein. Der Nachteil des Vampirseins..", bemerkt Lucía. "Ja. Aus dem Grund haben wir das Referat dann auch bei Viola gemacht, obwohl auch Sulani zur Auswahl stand. Aber das wäre für Viola halt schwierig geworden. Und so konnten wir schon direkt nachmittags anfangen." Bea lehnt sich zurück. "Ich bin immer noch überrascht, wie ruhig das überhaupt ablief, obwohl Vero auch dabei war. Aber die beiden Streithähne haben sich ausnahmsweise mal zurückgehalten."
Lucía hat nur am Rande von den Streitereien gehört. "Das ist gut, wäre ja schön, wenn die Beiden einen Weg finden, miteinander auszukommen." - "Oh ja. Im Moment ist es ja auch etwas ruhiger, aber ich fürchte, das ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Naja, mal abwarten." Sie lächelt. "Aber lassen wir das. Ich fände es wirklich toll, wenn es mal mit Sulani und der Sonnencreme klappt. Theo freut sich bestimmt auch." Sie hat noch eine Frage: "Wie ist das eigentlich mit Vampiren? Wann entwickelt ihr eure Fähigkeiten? Und können Vampirkinder noch die Sonne ab, solange sich die Fähigkeiten noch nicht manifestiert haben?"
"Für Kinder ist die Sonne noch nicht schlimm, je älter man wird, desto mehr macht es einem aus. Obwohl ich manchmal das Gefühl habe, dass bei Sims, die vorher keine Vampire waren, es nicht so ausgeprägt ist. Mein Dad war ja nicht immer ein Vampir, aber irgendwie geht er auch über Tag mal raus und kommt damit halbwegs gut klar. Naja, er kommt aus einem sehr sonnigen Land, vielleicht hat es auch damit zu tun.", erklärt Lucía. "Das ist gut möglich. Aber umso besser, wenn er damit klarkommt. Wie sieht es bei dir aus? Kommst du auch so gut damit klar wie dein Dad oder weniger als er?"
"Bei mir ist das irgendwie tagesformabhängig. Mal ist es besser, mal schlechter. Ich weiß auch nicht, wovon das kommt. Vielleicht kann ich das erst beurteilen, wenn ich älter geworden bin. Schon komisch." Sie zuckt mit den Schultern. Bea findet das alles interessant. Wie es wohl bei Shane oder Viola ist? Doch das kann sie nicht beurteilen. "Das mit der Sonne ist ein großes Problem, aber dafür beneide ich euch um eure Fledermausgestalt.", stellt Bea fest. Lucía nickt zustimmend. Auch sie ist ein Fan dieser Umgestaltung, obwohl es ihr noch nicht immer gelingt. "Du wohnst doch direkt am Meer, oder? Ich würde so gerne mal im Meer schwimmen." "Ich lade dich gerne ein, sobald du das mit deiner Sonnencreme klären konntest." Bea zwinkert Lucía zu. Erfreut trinkt Lucía einen Schluck von ihrem alkoholfreien Cocktail, der inzwischen an den Tisch gebracht wurde. Auch Bea nippt von ihrem Cocktail. "Du wirst Sulani lieben, das verspreche ich!"
Nachdem die Beiden einige Zeit lang miteinander quatschen, kommen zwei Jungs auf sie zu. "Hallo ihr Beiden. Wollt ihr tanzen?", fragt einer der Beiden. Lucía sieht fragend zu Bea. Eigentlich sollte es ein Mädelsabend werden, nach den fleißigen Lernstunden. Auch Bea ist überrascht. Aber Tanzen macht ja auch Spaß. "Na los, dann auf ins Getümmel, Lucía.", animiert sie ihre Freundin. Lucía nickt schüchtern und bleibt nah bei Bea. Sie weiß nicht, was di Jungs sich erhoffen. Doch tanzen mag Lucía ebenfalls.
Die Jungs stellen sich als Mike und Toby vor. Hieß Ellies Hund nicht auch Toby? Doch Bea ist sich nicht mehr ganz sicher. Auch egal. So ein Name kann ja auch mehrmals in der Welt vorkommen. Sie tanzt mit Toby und findet ihn auch recht sympathisch. Mike stellt sich vor Lucía und macht Anstalten mit ihr zu tanzen. Zu Beginn bewegt sich Lucía nur wenig und ist schüchtern, doch als Mike ein paar lockere und auch lustige Bewegungen macht, taut sie etwas auf und muss lachen. Aus den Augenwinkeln erkennt Bea, wie sehr Lucía auftaut. Mike ist ein besserer Tänzer als Toby, der ihr mal versehentlich auf den Fuß getreten ist. Aber Bea sieht das Ganze locker. Er ist trotzdem humorvoll, und auch Lucía scheint an ihrem Tanzpartner Gefallen zu finden.
Mit jedem Lied und jedem Tanz fühlt sich Lucía immer wohler. Sie unterhält sich nett mit ihrem Tanzpartner. "Kann ich deine Nummer haben?", fragt dieser sie irgendwann. "Eh... joar.." Sie ist sich nicht ganz sicher, ob das eine gute Idee ist und schaut zu ihrer Freundin. Doch Bea bekommt die Frage gar nicht mit. Sie unterhält sich mit Toby über dieses und jenes.
Ein bisschen unwohl ist Lucía nun doch, aber sie versucht geschickt das Thema zu wechseln. "Und was machst du gerne in deiner Freizeit?" Mike erzählt ihr von seinen Hobbys und spricht auch über seinen Freund Toby. Die Beiden scheinen schon seit langem befreundet zu sein und regelmäßig ihre Freizeit miteinander zu verbringen. Das erleichtert es Lucía, sollte er auf ein Treffen bestehen. Dann würde sie zumindest nicht allein mit ihm ein Treffen arrangieren wollen. Sie unterhalten sich weiter und es folgen noch ein paar Lieder.
Plötzlich wird Lucía durstig. Sie geht zu Bea. "Willst Du auch was trinken?" Bea dreht sich um. "Oh ja, gerne! Mein Drink ist ja nun leer." Toby hat auch keine Lust mehr auf das Tanzen: "Gute Idee, ich habe auch Durst.", sagt er. Erleichtert geht Lucía mit den anderen zum Tisch und sie bestellen sich Getränke. Toby redet nicht nur mit Bea, sondern spricht auch Lucía an: "Und? Wie gefällt dir mein Kumpel so?" Dem ist das Ganze ziemlich peinlich. "Ehhh..." Die Angesprochene stottert etwas vor sich her. "Ja.. ehh.. er ist echt nett." Verlegen sieht sie zwischen Toby und Mike hin und her.
Bea sieht Toby an. Wollte er Lucía absichtlich in Verlegenheit bringen? Oder ging es eher um seinen Kumpel, den er ärgern wollte? Vielleicht sollte sie Lucía aus dieser Situation helfen. "Naja, wir wollten bald wieder weiter, nach unseren Drinks." - "Och, schade!", sagt Toby, "wir kommen aber gerne mit!" Jetzt sieht Lucía ihre Freundin mit großen Augen an. Hilfeeee... Bea versteht. "Sorry, Mädelabend!", sagt sie und trinkt aus. Anfangs fand sie Toby ja noch ganz nett, aber mittlerweile ist ihr klar, dass er nicht der Richtige ist.
Erleichtert trinkt Lucía ihr Getränk aus. Die Jungs bieten an, die Zahlung zu übernehmen. "Vielen Dank!", sagt sie daraufhin. "Wir machen uns dann auf den Weg." Mike sieht sie an. "Du wolltest mir doch noch deine Nummer geben." Lucía überlegt kurz. "Ich ruf Dich an." Mike nickt und bemerkt nicht, dass er ihr seine Nummer noch gar nicht gegeben hat. "Also bis dann!" Auch Bea ist erleichtert, als sie weiter gehen. Sie dreht sich um, doch die Jungs sind ihnen nicht gefolgt. Das hatte sie eigentlich befürchtet, da sie etwas aufdringlich wurden. Aber offenbar war diese Befürchtung übertrieben. "Eigentlich wollte ich ja noch bleiben, aber die beiden nerven auf Dauer dann doch ein wenig. Nur, was machen wir jetzt?", fragt Bea.
"Das war jetzt wirklich zu viel. Zum Glück haben sie sich nicht ganz aufgedrängt. Ich hab ihm nicht mal meine Nummer gegeben." Sie grinst kurz und überlegt dann. "Sollen wir noch eine Runde durch den Park gehen?", fragt sie anschließend. Bea ist einverstanden. Sie hakt sich bei Lucía unter. "Aber wie sähe denn dein Traumboy aus?", fragt sie, wo sie gerade beim Thema Jungs sind. "Puh, da fragst du mich was. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht genau, was ich will.", die Gefragte zuckt mit den Schultern. "Geht mir genauso. Sie sollten natürlich freundlich sein aber das ist ja sowieso klar.", meint Bea daraufhin. Sie mochte zwar Keito, aber außer ihm wüsste sie jetzt niemanden, der sie je interessiert hätte - im romantischen Sinne. Zustimmend nickt Lucía daraufhin nur. Seit der Scheidung ihrer Eltern, hat Lucía noch weniger Interesse an einer Partnerschaft. Sie möchte sich lieber auf sich selbst konzentrieren und ein Leben aufbauen, bevor sie sich auf jemanden einlässt, das dann doch nicht für ewig hält.
"Hattest du schonmal einen Freund?", fragt sie Bea. "Nein.", muss diese zugeben, "Ich habe Keito nicht mal gesagt, dass er mir gefiel. Ich dachte zu dem Zeitpunkt, er sei mit Yuna zusammen und wollte mich da nicht einmischen. Ernsthaft... wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich mich mittlerweile fragen, ob ich mich überhaupt für Männer interessiere oder doch eher für Mädels." Sehr interessant. Yuna und Keito sagen Lucía zwar nichts, aber sie schließt aus Beas Erzählung, dass es sich hierbei um einen Jungen und ein Mädchen handelt. Doch interessanter findet sie die Tatsache, dass Bea nicht genau weiß, in welche Richtung es geht. Denn auch diese Frage, hat sie sich noch nie gestellt. Was gefällt mir eigentlich? "Dann bin ich ja zumindest nicht die Einzige bisher Freundlose." Sie grinst Bea an. "Aber wir sind ja sowieso noch jung und haben Zeit. Also wieso sollten wir uns dabei stressen?.. Ich finds sowieso interessant, dass es auch Pärchen in unserer Klasse oder Stufe gibt. Ob das hält?" Sie kann sich zumindest nicht vorstellen, dass man im jungen Alter schon die große Liebe finden kann. "Keine Ahnung. Chip und Denize scheinen ja soweit zufrieden sein im Moment, und zwischen Viola und Blaze läuft meines Wissens auch alles okay. Wobei ich das natürlich nicht wirklich beurteilen kann. Da mische ich mich aber auch nicht ein.", ist Beas Antwort.
"Ach, Viola hat auch einen Freund?", verwundert sieht sie zu Bea. Das ist eine neue Information für die Vampirin. "Keine Ahnung, ob es auch was romantisches ist. Aber sie scheint ja Blaze zu mögen." Bea zuckt die Schultern. "Kann aber auch sein, dass es nur eine Freundschaft ist." Lucía nickt nachdenklich. In letzter Zeit ist sie Viola aus dem Weg gegangen, um einer Konfrontation zu entgehen. Außerdem wusste sie einfach nicht, wie sie mit Viola Kontakt aufnehmen sollte.
Schließlich sieht Lucía auf die Uhr. "Oh, ist schon recht spät. Soll ich dich noch zur Bushaltestelle bringen?" - "Ja gerne.", antwortet Bea. Die Mädchen gehen zum Bus, der auch direkt zur Fähre durchfährt und kurz darauf auch ankommt. Das Fahrzeug setzt sich in Bewegung und Bea winkt Lucía noch, bis diese aus ihrem Blickfeld verschwindet. Es war ein schöner Tag gewesen.
Charaktere: Vero, Nouki
Geschichtsstrang: Besser kennenlernen
Als Nouki mit einem Sandwich und einer Flasche Mineralwasser den Tisch der Freundinnen ansteuert, geht Vero gerade weg und Tani verlässt mit Artjom die Mensa. Sie hat schon beim bestellen gesehen, dass der neue Mitschüler mit ihr geplaudert hat. Haben die sich gestritten oder was ? Leicht irritiert geht sie zu Vero, setzt sich und fragt: "Hey, was war denn das grade? Gab's irgendwas komisches mit Tani oder Artjom?" Sie nimmt einen Schluck Wasser. "Oder warum seid ihr so auseinander gelaufen?" Normalerweise verbringen sie die Pause gemeinsam, deshalb kommt ihr das Verhalten seltsam vor. Besser mal nachfragen.
Irritiert sieht Vero zu Nouki. "Hä? Wie was ... hä? ... wie kommst du darauf? ... Ich wollt das Gespräch nicht stören." Dann muss die Teenagerin lachen. "Oder dachtest, dass ich mit Tani Zoff habe? ... Ach komm! Bis sowas passiert, muss schon was heftiges passieren."
Erleichtert beißt Nouki in ihr Sandwich. Sie schluckt genüsslich, weil sie richtig Hunger hat. "Sah halt komisch aus, wie ihr euch so plötzlich getrennt habt." Sie trinkt und meint dann: "Aber hast schon Recht, wirklich geglaubt hab ich das nicht. Weiß gar nicht was wir tun müssten, damit sie richtig sauer wird...und ich hab auch nicht vor es auszuprobieren." Sie schaut schelmisch zu Vero. "War 's denn ein spannendes Gespräch?" Dann ergänzt sie. "Na...halt so viel du mitbekommen hast?"
"Keine Ahnung. Ich habe das nicht verfolgt", erwidert die Blondine. Sie sieht zu Buzz. "Der scheint heut ungewöhnlich gelangweilt." Dabei zeigt sie in dessen Richtung.
Nachdenklich wandert Noukis Blick in die Richtung in der Artjom und Tani verschwunden sind. Da muss sie Tani wohl selber fragen. Sie folgt Veros Fingerzeig und sieht Buzz in seinem Teller stochern, den Kopf in die Hand gestützt. "Hm..gechillt ist er ja immer, aber das sieht anders aus als sonst. Hast du ne Ahnung warum der so da hängt?" Sie sieht sich kurz in der Mensa um. "Und wo steckt überhaupt Lashawn? Die würde ihn doch gleich aufmuntern.“
Schulterzuckend reagiert Vero darauf. "Kein Plan. ... Es fällt aber auf."
Kauend nickt Nouki. "Mmmh, schon strange." Vielleicht ist wirklich was mit Lashawn, aber haben die sich jemals gestritten? Kaum vorstellbar. "Ich kenn ihn aber gar nicht so gut, weißt ja...man grüßt sich, man quatscht mal, aber das ich ihn jetzt fragen würde...weiß ich nicht.."
"Geht mir nicht anders Nouki ..."
Vero trinkt ihre Cola. "Egal ... man kann nicht jedem nachrennen, oder?" Sie lässt den Blick durch die Mensa schweifen. "Zumindest was die üblichen Verdächtigen betrifft, scheint alles wie bei altem zu sein."
"Ja, leider...bisschen frischer Wind kann echt nix schaden. Wird Zeit dass Halloween kommt. Ich bastel mit meiner Mom am Kostüm, das macht Spaß. Was gibt 's denn bei dir Neues?"
"Das stimmt. Halloween wird sicher cool. Freu mich drauf."
Offensichtlich gibt es gerade nichts was Vero erzählen will. Nouki verspeist den letzten Bissen Sandwich und seufzt. "Boah, jetzt geht's mir besser. Das war heute mit Avocado, Knoblauch und Tomate, suuuper lecker." Sie haucht in Richtung Vero. "Damit kann ich jetzt Viola aus der Aula vertreiben falls nötig." frotzelt sie.
Vero lacht. "Ja. Damit hälst du sie sicher auf Abstand. ... Ich bin übrigens am überlegen ob ich Justin zur Feier mitbringe. Was meinst du?"
Nouki nippt an ihrem Wasser und ist kurz wieder in Gedanken versunken. "Justin? Wo hast du den denn kennen gelernt?" Ihr leicht abwesender Blick geht wieder zu Vero.
Die Freundin schmunzelt. Sie nutzt die Gelegenheit. "Kennengelernt ... gute Frage ... Aber was wichtiger ist: Der ist so süß, grade mal paar Wochen alt ... Und wenn er sich putzt, geht einem das Herz auf."
Beinahe verschluckt sich Nouki am Wasser, als ihr ein Licht aufgeht. "Oh Mann, klar. Deine süßen Ratten, sorry, ich war grad kurz woanders." lacht sie und führt mit dem Zeigefinger eine Kreiselbewegung an der Schläfe aus. "Du meinst du würdest ihn auf deiner Schulter tragen oder so? Aber was, wenn er dir abhaut? Und sich ins Halloweengetümmel stürzt weil er scharf auf das Buffet oder die Kürbisse ist?"
Nachdenklich lehnt sich Vero zurück. "Da hast allerdings recht ... hm ..."
Schließlich: "Es gibt für Farbratten so ein Geschirr. Aber er ist daran nicht gewöhnt."
"Süüüß.“ Nouki strahlt. "Bring ihn doch bis dahin einfach immer wieder in die Schule mit. Da kannst du üben mit dem Geschirr und am Ball kann er's dann schon." Nouki hat mittlerweile ihre Ängste etwas im Griff. Zuhause übt ihre Mutter mit ihr im Garten, wenn Mäuse sich blicken lassen lässt sie Nouki nicht gehen und wenn Bandido 'Geschenke' ins Haus bringt muss Nouki helfen die Mäuse wieder einzufangen und im Garten auszusetzen. Der Umgang mit den Ratten von Vero fühlt sich aber nochmal anders an. Die sind einfach goldig und sie sind nicht so hektisch, deshalb macht es Spaß, sie zu streicheln oder zu beobachten.
Der Gedanke an Garten und Kürbisse bringt sie auf einen anderen Gedanken. "Ah, fast vergessen. Wir haben doch mit Maryama und Ben das Gartengrundstück angefangen zu renovieren. Hast du Lust beim nächsten Mal mit zu machen? Maryama hat Ellie gefragt, ob wir wieder dabei sein werden."
Aufmerksam hört Vero zu. "Das mit dem Geschirr versuch ich mal. Wenn Justin sich zu sehr dagegen wehrt, dann lasse ich das. Er soll sich ja auch wohlfühlen. ... Wegen der Renovierung: klar, helf euch gerne. Muss halt schauen was von der Hand her geht. Selbst das Schrauben an meinem Auto fällt mir schwer."
Nouki nickt. "Klar, bloß nicht überlasten. Da gibt's immer auch kleinere Arbeiten, die nicht so viel Kraft kosten. Ansonsten spielst du halt mit den Hunden, die freuen sich auch. Hauptsache du bist dabei." Sie lächelt Vero an.
"Kraft ist das eine, die Drehbewegung das andere ... beides geht weiterhin nicht gut ... Ich befürchte ... das wird nie wieder so wie davor ..." Resigniert seufzt die Teenagerin. "Und weißt was mich am meisten ankotzt?... Das solche Sims wie Blaze und Viola munter weiter machen können ... Ohne was draus gelernt zu haben ... Das ist so bitter Nouki ... Und verfolgt mich wahrscheinlich ein lebenlang."
"Ich versteh dich gut." antwortet Nouki mitfühlend. Sie sieht zu der Gruppe in der Blaze, Chip, Denize und Viola zusammen stehen. das Kleeblatt kommt es ihr in den Sinn. "Aber wir wissen nicht, was das Erlebnis mit Blaze oder Viola gemacht hat, keiner von ihnen würde sich jemals in die Karten schauen lassen. Weiter helfen wird dir das allerdings wohl nicht." Sie sieht Vero an. "Hast du ne Idee was dir gut tun würde oder helfen könnte?"
"Mir tut es gut, mit dir darüber reden zu können. Das reicht mir. Wollen wir dann auch zur nächsten Schulstunde aufbrechen?", fragt Vero mit Blick auf die Uhr.
"Ups ja, lass uns abhauen. Die Kunst ruft." Nouki schlägt einen theatralischen Ton an und hakt schmunzelnd Vero unter, um mit ihr zu Fr. Sajadi in den Unterricht zu gehen.
(in Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 )
Charakter: Artjom / Tania
Geschichtsstrang: besser kennenlernen
Bevor Artjom nach der Schule nach Hause und in den Club ging, sprach er mit Blaze über gefälschte Ausweise. Früher hatte er ältere Freunde die ihn eingeschleust hatten aber im Narwal ist er fremd. Er meinte das dauert seine Zeit und erst nach langer Überzeugungsarbeit gab Blaze nach und versprach zu schauen was sich machen lässt. Er hatte ihn damals aus dem Netz und es hat eine Woche gedauert bis er ihn bekam. Auf den Autotreffen an denen er öfter mal war, für die er auch den Führerschein besorgt hatte, lernte er einen Haufen Leute kennen. Und wenn er diesen Kerl nicht erreichte blieb immer noch Jinoh der bei sowas immer aushelfen konnte. Nur Jinoh war immer die aller letzte Option. Immer!
Am Abend trafen Artjom und Blaze sich kurz, das Date mit Tania fängt eh erst spät an. Vor 21:00 Uhr läuft nichts in Clubs. Als er fragte wie er den Ausweis so schnell beschaffen konnte, äusserte Blaze sich nicht. Er sagte nur das Artjom ihm was schuldet. Kein Problem. Zufrieden und gestylt reist der Junge mit Russisch-ukrainischen Wurzeln nach Windenburg um Tania dort zu treffen. Er ist nicht nervös wegen ihr oder dem Ausweis. Er weiss die Kraft liegt in einem ruhigen Inneren was er einfach nur ausstrahlen muss.
Vor dem Club wartet er und hält nach ihr Ausschau.
Tania hat sich mit einer Ausrede aus ihrem Elternhaus geschlichen. Marina scheint so mit ihrer neuen Arbeitsstelle beschäftigt zu sein, dass sie keine Fragen mehr stellt, abgesehen davon, daas sie vollstes Vertrauen zu ihrer Tochter hat.
Wie immer hat sich Tania auf dem Weg umgezogen und hat knappe Sachen an. Sie ist gespannt auf Artjom und wie er außerhalb der Schule drauf ist.
Als sie am Club ankommt, sieht sie bereits Artjom davor stehen. Sie geht von hinten auf ihn zu. "Einen schönen guten Abend!", begrüßt sie ihn grinsend.
Lächelnd dreht er sich zu ihr um und statt dem ‚Hi‘ welches er in der Bewegung noch auf den Lippen hat, entweicht ihm ein positiv überraschtes „Wow.“ er sieht Tania von oben bis unten an und kann es kaum erwarten diese Kurven beim Tanzen zu berühren. „Du siehst gut aus.“ sagt er und untertreibt damit absichtlich. Sein Lächeln drückt aus, dass sie mehr als nur ‚gut‘ aussieht. „Gehn wir rein?“ er weisst mit dem Daumen über die Schulter und wartet die Antwort nicht ab, sondern geht voraus um sich in die Schlange vor dem Türsteher zu stellen. Die Reihe wird schnell kürzer. Artjom mustert kurz die Kundschaft die hier verkehrt um abzuschätzen wie die Stimmung und der Vibe sein wird. „Hier trifft man dich also öfter?“ er grinst, „Gehst du sonst mit den Mädchen aus unserer Klasse hier her?“ fragt er und meint damit Vero, Nouki und wen er sonst noch in der Schule mit Tani abhängen sieht.
"Ich bin tatsächlich oft hier, aber ohne die Mädels aus der Klasse." Sie geht nicht weiter darauf ein, sondern zeigt auf die Bar. "Ich brauch jetzt was zu trinken!" An der Bar angelangt, bestellt sie sich eine Whiskey-Cola. "Du auch?", fragt sie ihn grinsend.
Verstehe. Denkt Artjom amüsiert. Er legt einen Schein auf den Tresen der für beides reicht und sagt, "Immer her damit." Der Barkeeper mixt die Drinks und stellt kurz darauf die Gläser vor ihnen ab. Er kassiert den Schein und Artjom nimmt das Glas, "Sa nas!" sagt er und stösst lächelnd mit Tania an.
Diese trinkt einen ordentlichen Schluck und stellt im Anschluss ihr Glas ab. Sie schlägt die Beine übereinander und mustert Artjom.
Dieser sieht sie ähnlich offensiv an und betrachtet ihre Körperhaltung und ihre Mimik. "Wieso wirkst du in der Schule so anders als hier?" fragt er ungeniert aber freundlich.
Eine wirklich gute Frage, denkt sich Tania, die selbst keine Antwort darauf hat. Sie weiß, dass sie sich verändert hat und außerhalb der Schule, insbesondere im Narwal Arms ein anderer Sim ist. Doch sie genießt es, sich fallen lassen zu können. "Nun, ich.. kann hier einfach hemmungslos und frei sein. Ich denke unsere Lehrer würden das nicht so gerne sehen."
Hemmungslos und Frei. Wiederholt er in Gedanken. Kommt drauf an was man darunter versteht. Er grinst sie vielsagend an und trinkt noch einen Schluck. "Dann lass uns hemmungslos und frei sein." Damit springt er vom Hocker und zieht sie an der Hand vor die Anlage, wo ein DJ bereits die Massen mit lauter Musik bespaßt.
Tania lässt sich mit ziehen und fängt an zu tanzen. Sie bewegt sich rhythmisch zur Musik und setzt ihren Körper in Pose, um ihrem Begleiter zu gefallen. Mit jedem Lied sucht sie seine Nähe und schmiegt sich an ihn.
Artjom sieht ihr an, dass sie ihn beeindrucken will und geniesst es voll und ganz. Er passt sich ihrer Geschwindigkeit an und es gefällt ihm, wie sie mit ihrer Weiblichkeit spielt. Und wie sie mit ihm spielt. Manchmal ist es schön wenn es einfach unkompliziert ist... und bleibt. Es ist kein Smalltalk nötig. Die Anziehung macht den Rest. Er gleitet mit den Händen über ihre Taille und die sich um Takt bewegenden Hüften, zurück hinauf zum Rücken bis sie sich irgendwann so nah sind, dass zwischen ihnen kaum mehr Platz ist. Mit dem Mund, nah an ihrem Ohr, um gegen die laute Musik anzukommen, raunt er mit verführerischer Ernsthaftigkeit, "Du bist unglaublich sexy.." und verharrt dort einen Moment, der Versuchung widerstehend, ihren Hals zu küssen.
Tania lächelt verspielt und schaut ihm sodann in die Augen. Einen kurzen Moment scheint die Welt stillzustehen und sie genießt seinen treffenden Blick.
Mit ihrem Mund nähert sie sich langsam seinen Lippen und verharrt kurz vor der Berührung.
Ein leicht angedeutetes Lächeln auf den Lippen hat er als er ihre berührt und sie sich lang und innig küssen während die Musik weiter dröhnt. Er hört sie kaum mehr und irgendwann küsst er ihre Wange, das Ohr, den Hals und zu gern würd er hören was ihr das entlockt. Der DJ macht Pause und es spielt nur noch reguläre Musik aus den Lautsprechern. Artjom blickt sie charmant an, „Gehn wir zu dir..?“
Tania grinst. "Zu mir nicht, aber ich kenn da ein nettes Plätzchen.. Komm mit." Ohne weitere Informationen nimmt sie seine Hand und zieht ihn in Richtung Ausgang. Sie dreht sich zu ihm und legt einen Finger auf seinen Mund, bevor er Fragen stellen kann. "Lass Dich überraschen."
Vor zwei Wochen hat Tania die Kreditkarte ihres Vaters mitgehen lassen und sich so die Möglichkeit geschaffen, für solche Gelegenheit schnell und einfach eine Unterkunft zu finden. In der Nähe des Narwal Arms hat sie des Öfteren ein Zimmer im hiesigen Motel angemietet. Der Vorteil: Keine Einlass- oder Ausweiskontrolle.
Es dauert nicht lang und sie kommen am Motel an. Von außen her ist es zwar nichts besonderes, jedoch macht es einen gepflegten und sauberen Eindruck. Sie sieht gespannt zu Artjom.
Er betrachtet das Motel, verzieht den Mund und nickt anerkennend. Da sie auch nicht zu sich können ist das ohnehin die einzige Option. Ausserdem hält ers eh kaum noch aus. Er hütet sich irgendwas zu sagen was dafür spricht, dass sie das hier wohl öfter so durchzieht sondern meint stattdessen: "Du bist der Wahnsinn." und grinst. Sie gehen auf den Eingang zu hinter dem ein Schmaler Gang zu einem Schalter führt der nur aus einem Fenster besteht. Dahinter sitzt ein Mann in einem Stuhl und mustert die beiden kurz. Er stellt keine Fragen sondern kassiert einfach. Artjom fragt sich ob er Tani beim Namen kennt, lässt sich dazu jedoch nichts anmerken.
Er schiebt einen Schlüssen mit einem grossen metallenen Anhänger auf dem eine Nummer steht unter der flachen Hand unter der Scheibe hindurch. Als er die Hand zurückzieht liegt dort neben dem Schlüssel zusätzlich ein buntes quadratisches Päckchen. Artjom verzieht keine Mine sondern nimmt beides einfach. Der Mann wirft Tania einen Blick zu, den man wohl als eine Mischung aus Zweifel, Eindringlichkeit und vielleicht ein wenig Sorge verstehen kann. Der Junge fühlt sich grade zu erwachsen um an irgendwas davon einen Gedanken zu verschwenden, nimmt Tania an der Hand und zieht sie die Treppe hinauf zu der Tür mit der richtigen Nummer.
Nachdem sie das Zimmer betreten und sich die Tür hinter ihnen schließt, hält sich Tania nicht zurück, wirft ihre Tasche auf den Boden und küsst Artjom stürmisch.
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Der Weg zum Bett ist mit einzelnen verstreuten Kleidungsstücken markiert. Beginnend mit Oberteilen, Shirts, Schuhen, Hosen, Socken... Eine der Nachtischlampen ist umgefallen und an der Wand beleuchtet das gelbe Neonschild des Motels das billige Bild einer weißen Blume.
Die Tagesdecke liegt zerknittert am Fußende des Bettes, die Uhr an der Wand zeigt bald vier Uhr morgens. Artjom liegt neben Tania, zufrieden und erschöpft. Ihr leicht zerzaustes Haar kitzelt ihn am Kinn und bald schliesst er die Augen und schläft klaglos ein.
Als Tania seine gleichmäßig stille Atmung vernimmt, weiß sie, dass dies der richtige Moment zum Rausschleichen ist. Sie hat darin schon Übung und zieht sich leise an. Schleichend begibt sie sich zur Tür und verlässt das Zimmer ohne ein Geräusch.
(In Zusammenarbeit mit @Spatz)
Das grosse Sims 4 RPG /// Häuser und Orte /// Charaktere /// Kalender & Schulplan /// #SimsForumRPG FAQs /// Tipps und Tricks für spannende RPG-Beiträge /// Änderungen & Neuerungen für das Save-File /// Diskussion zum RPG
DIE Mod (Modifikation) / DER Mod (Moderator)
Charakter: Blaze / Melissa / Viola / Denize /Chip
Geschichtsstrang: Suche nach dem Kristall - Teil 2
Melissa rappelt sich auf und fegt den nassen klebrigen Sand von sich. Sie schaut bei Chips Ruf auf und folgt seinem Blick. Schnell nimmt sie den Stein aus der Tasche und hält ihn gegen die Höhle die etwas über ihnen im Fels verborgen ist. Er leuchtet schwach und sie lächelt. „Das muss es sein. Dann lasst uns mal da hoch steigen.“ Voller Tatendrang klettert sie den kurzen Weg die Felsen hinauf auf den Vorsprung wo die Höhle klafft. Denize schaut ihr nach. Klettern ist das Gegenteil von Schwimmen. Dementsprechend mag sie es auch nicht. Sie seufzt. Bevor sie der Vampirin folgt schaut sie Chip an dessen nassen Haare ihm im Gesicht kleben. „Geht es dir gut?“ fragt sie und streicht die Strähnen mit sanften Fingerspitzen zur Seite.
Froh endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, nickt Chip nur außer Atem und lächelt ihr beruhigend zu. Ihre Berührung tut gut. Er nimmt die reichlich durchnässte Cap aus dem Hosenbund, prüft ob der Splitter noch da ist und setzt sie erleichtert wieder auf. An den nassen Kleidern ziehend, um sich besser bewegen zu können, folgt er den anderen.
Blaze rappelt sich auf und hilft Viola auf die Beine. Der nasse Sand überall erinnert ihn erneut ans Festival. Diesmal an seine Schlafwandeltour an den Strand. Schwer ziehen die vollgesogenen Klamotten gen Erdboden. Er nimmt das Funkgerät und testet ob es noch funktioniert. Dabei muss er es kurz gegen die Handfläche klopfen, dann erklingt ein Signalton bei Chip. Sein Handy hat es schwerer erwischt. Da hilft kein klopfen mehr. Der Bildschirm der ohnehin gerissen war hat wohl etwas zu viel Feuchtigkeit durch gelassen. Mist. Verärgert steckt er es ein. Mit Glück funktioniert es noch wenn er es trocknen lässt.
Ausser Viola müssen alle den herkömmlichen Weg zur Höhle klettern. Es ist nicht sehr hoch, reicht aber um Denize‘ Höhenangst ins rollen zu bringen. Sie versucht nicht nach unten zu sehen und kriecht so schnell sie kann vom Abgrund weg. Mel begutachtet bereits den Tang und die dahinter liegende Leere. „Habt ihr an Taschenlampen gedacht?“ fragt sie. Selbst kann sie im Dunkeln gut sehen, aber die nicht-Vampire? Blaze stellt sich unter den Eingang ins trockene. Ihm behagt die Aussicht auf eine Höhlenwanderung gar nicht. Zu viel Mist ist in letzter Zeit in Höhlen passiert. Vero, Shane, und nicht zu vergessen das Erlebnis in der düsteren Villa. Dieses dunkle Loch triggert ihn und das hat er sich schon gedacht bevor sie hier angekommen waren. Es donnert erneut laut aber es ist bereits weiter weg. Das Gewitter geht so schnell wie es gekommen ist und der kühle Wind der die Glieder in den nassen Kleidern steif werden lässt, wird weniger. „Ich bleib hier und halte Wache.“ meint er und nimmt das Funkgerät in die Hand. Er schaut auf die Inseln hinaus wo er an einem anderen Strand Lichter von Taschenlampen sieht die suchend die Umgebung erkunden. Vielleicht Anwohner die nach dem Sturm ihre Boote überprüfen wollen. „Sicher ist sicher.“ meint er trocken. „Hier das sind die Zeichen aus dem Rätsel!“ stellt Mel unterdessen fest und hebt den leicht leuchtenden Stein an die Wand.
Sie hat nicht zu gehört als Blaze sprach. Denize wendet den Blick von Blaze zu Mel. Wenn diese Höhle nicht geschützt ist, dann weiss sie auch nicht. Bei dem Gedanken wird ihr übel. Verbotene Dinge zu tun macht sie unruhig, obwohl ein anderer Teil in ihr es aufregend findet. Diesen Teil hat sie lange und erfolgreich unter der Oberfläche gehalten und sie hat nicht vor ihn ausbrechen zu lassen. Sie legt die Hände um sich, weil sie in den nassen Sachen zu frieren beginnt und zittert ein wenig. „Vielleicht bleib ich auch lieber hier.“ sagt sie nachdenklich. „Na los, worauf wartet ihr!“ ruft Mel vergnügt aus dem inneren der Höhle. Sie ist kaum noch zu sehen und klingt voller Abenteuerlust.
Viola, die bei den anderen geblieben ist, anstatt zu fliegen, betritt die Höhle. Wenn schon Abenteuer, dann auch richtig. Die nassen Klamotten sind unbequem und dämpfen ein wenig ihre Abenteuerlust, obwohl Mels leuchtender Stein dann doch ihr Interesse weckt. Was da wohl dahinter steckt? Aber jetzt gibt es erst mal wichtigeres: "Bevor wir uns ins Abenteuer stürzen, sollten wir vielleicht erst mal ein Feuer machen und uns trocknen." Sie selbst wird als Vampirin zwar eher selten erkältungskrank, aber das macht ihre nassen Klamotten auch nicht bequemer. "Natürlich in der Nähe vom Höhleneingang, so dass der Rauch abziehen kann, aber das Feuer trotzdem etwas geschützt ist vom Regen." Der hat zwar nachgelassen, aber noch nicht komplett aufgehört. Es gibt einige Pflanzen in der Nähe, die überdacht wachsen und somit trocken geblieben sind und als Brennstoff dienen könnten.
Viola blickt zurück zum Ufer und nun bemerkt auch sie die Taschenlampen, die den gegenüberliegenden Strand absuchen. Wenn sie hier die Taschenlampen sehen... würde man von dort vielleicht auch Feuerschein in der Höhle sehen. Auch wenn die Palmen die Sicht ein wenig verdecken, machen sie den Eingang nicht komplett unsichtbar. Vielleicht ist ein Lagerfeuer also doch nicht die allerbeste Idee, doch sie wartet trotzdem erst die Reaktionen ab.
Als Melissa nach den Taschenlampen fragt, fällt Chip sein Handy wieder ein. So ein Unwetter hatte er überhaupt nicht auf dem Schirm, als sie losgezogen sind. Das Handy zu laden und es dann als Lampe zu benutzen schien ihm ausreichend. Er holt es aus der Tasche und versucht es zu aktivieren. Das Display leuchtet auf, so dass er das Symbol für die Taschenlampe drücken kann. Ein Lichtstrahl erscheint und beginnt auch gleich zu flackern. So eine Sch..wenn das jetzt nicht funktioniert wird’s heiter da drin. Er dreht sich zu Denize ehe er die Höhle weiter betritt. Sie sieht blass aus und die Kleider kleben ihr am Körper. Ein durchaus erfreulicher Anblick, wie Chip kurz feststellt, dann siegt aber die Sorge um seine Freundin. „Mach doch ein Feuer für euch beide wenigstens.“ sagt er zu Blaze, auch wenn er es ihm eigentlich lieber wäre, Denize käme mit in die Höhle. Hat sie gerade ein bisschen ZU schnell gesagt sie bleibt bei Blaze? Wieder dieser feine Stich in der Brust, aber diesmal hält Chip die Klappe und antwortet Viola.
“Ehrlich gesagt will ich so schnell wie möglich das Ding da rausholen, wir können immer noch nach erfolgreicher Suche zu Blaze und Denize ans Feuer sitzen.“ Er hebt sein Telefon und leuchtet in die Richtung, aus der Mels Stimme gerade noch zu hören war. Sie ist nicht mehr zu sehen. „Los, komm, sonst verlieren wir sie noch.“ Er winkt Viola und geht weiter in die Höhle.
Viola bezweifelt, dass Eile ihr selber helfen würde. Wenn sie hier fertig sind, ist es bestimmt bereits zu spät, um noch heimzukehren. Sie rechnet stark damit, dass sie hier den Tag noch verbringen muss. Wenn sie Glück hat, ist nachher zumindest noch genug Zeit, um zur Vulkanbar zu flattern. Hm... vielleicht ist es doch nicht verkehrt, hier schnell fertig zu werden, um zumindest dort den Tag verbringen zu können.
Als sie sieht, was Chip für Probleme mit seinem Handy hat, schaut sie besorgt auf ihr eigenes. Sie hat es extra aufgeladen, um zumindest etwas zu tun zu haben, wenn sie tatsächlich den Tag über hier festsitzen sollte. Doch sie hat Glück und es funktioniert. Entweder hatte ihr Handy einfach bessere Qualität als die der Jungs, oder ihre Hosentasche ist etwas wasserdichter. Egal. Hauptsache, es funktioniert. Als Vampirin kommt sie aber auch gut im Dunkeln klar und daher hat sie nie eine Taschenlampen-App installiert.
Einen Moment sieht die Vampirin zu Blaze. Will er wirklich nicht mitkommen? Doch sie weiß genau, was für Erlebnisse er so in Höhlen hatte und versteht schon, warum er keine Lust auf eine weitere hat. Sollte sie vielleicht auch zurück bleiben? Sie hat keine Lust auf nasse Klamotten. Aber dann siegt ihre Abenteuerlust dann doch. Und auch Chip ist schon weiter in die Höhle vorgedrungen. Sie kann noch knapp den flackernden Schein seines Handys sehen. "Bis später.", ruft sie Blaze noch hinterher.
Hoffentlich nimmt er es ihr nicht übel, wenn sie nicht bei ihm bleibt. Aber Chip hat schon recht: Je eher sie hier fertig sind, desto höher die Chance, dass noch genug Zeit ist, um hier wegzuflattern, bevor der Tag anbricht. Schnell folgt sie Chip und hat ihn auch bald eingeholt.
„Mel? Melissa?“ Wo ist sie hin gelaufen? Chips flackerndes Handylicht wirft zuckende Schatten an die Höhlenwände und erweckt in ihm Assoziationen mit einer Geisterbahn. Die Lichtblitze erhellen nur notdürftig den Gang vor ihm. Erleichtert bemerkt er dass Viola sich wieder hinter ihm befindet. Es ist kalt, die nassen Kleider lassen ihn dauerfrösteln und verstärken noch die beklemmende Atmosphäre in dem jetzt enger werdenden Durchgang. Sein Ruf nach Melissa wird von den dicken Gesteinswänden absorbiert. „Hoffentlich wird das bald wieder geräumiger hier. Ich krieg sonst Platzangst.“ bemerkt er beklommen und schüttelt das Handy, dessen Licht sich gerade mal wieder verabschieden will.
Der Strahl stabilisiert sich und beleuchtet eine Gabelung vor ihnen. Und jetzt? „Mel?“ Keine Antwort, irgendwo kann er so etwas wie rieselndes Gestein hören. Chip entscheidet sich für links. Der Boden im schmalen Gang ist mit einem glitschigen Film bedeckt und mittlerweile leicht abschüssig. Auch die Luftfeuchtigkeit wird immer stärker. Ein kaum spürbarer, aber kühlerer Luftzug streift sein Gesicht. Vielleicht gibt es weiter vorne eine Öffnung oder eine Höhle in der Höhle? Vorsichtig setzt er einen Fuß vor den anderen und spürt beruhigend Violas Gegenwart hinter sich. Die Vorstellung jetzt allein im Dunkeln zu sein, lässt ihn trocken schlucken. Zur Not könnte die Vampirin voraus flattern und mögliche Gefahren frühzeitig erkennen. „Melissa kann nicht weit sein.“ Kaum zu Ende gesprochen, verabschiedet sich die Handylampe. Vor Schreck macht Chip einen unbedachten Schritt, gleitet auf dem rutschigen Boden aus und packt instinktiv Viola am Hosenbein. Er zieht sie kurz mit sich und spürt wie ihm die Kontrolle vollends entgleitet, als der Boden unverhofft steil abfällt und sie zusammen nach unten schliddern.
Viola ist so überrascht plötzlich mitgezogen zu werden, dass sie nicht rechtzeitig reagiert um den Sturz zu verhindern. Sie landet schmerzvoll auf dem Hintern, als Chip ihr das Bein wegzieht und rutscht weiter, direkt hinter dem Jungen her. Die Rutschpartie endet plötzlich, als ein Stalagmit im Weg ist. Chip stoppt zuerst. Durch das Momentum landet Viola beinahe direkt auf ihm drauf, kann sich im letzten Moment jedoch doch noch verwandeln. Gerade noch rechtzeitig. Chip hätte ihren Sturz zwar abgefedert, aber es hätte ihm sicherlich nicht gut getan. Durch die Rutschpartie allein hat Viola einige Schrammen abbekommen und an einer Stelle ist ihr Hosenbein auch eingerissen. Ansonsten ist sie jedoch unverletzt geblieben. Hoffentlich gilt das auch für Chip. "Hey, pass doch auf. Lass mich das nächste Mal besser vor fliegen, als mich unverhofft zu Rutschpartien mitzuziehen!", macht sie ihm einen Vorwurf. Mit ihrem eigenen Handy beleuchtet sie nun den Raum. Auch ohne Taschenlampen-App sorgt das Display für ein schwaches Licht. Die Höhle endet nun in einer kleinen Kammer, die schnell durchsucht ist. Mel ist nicht hier. Nur eine kleine Höhlenöffnung ist zu sehen, jedoch zu klein, als dass ein Mensch durchpassen würde. Da kommt also zumindest der Luftzug her.
"Ich schätze, Melissa hat doch die andere Abzweigung genommen.", stellt Viola fest. Sie hilft Chip wieder auf die Beine. Da sein Handy nun den Geist aufgegeben hat, lädt sie sich nun doch eine Taschenlampen-App herunter. Für sie selbst mag das Display-Licht ja ausreichen, doch für Chip sicherlich nicht. "Alles okay bei dir? Oder bist du verletzt?", fragt sie.
Währenddessen
Denize blickt Chip und Viola nach bis sie beide nicht mehr sieht. Sie hat noch immer die Arme um sich gelegt und friert in den durchnässten Sachen. Sie dreht sich um zu Blaze der sich am Höhleneingang hingesetzt hat und hinaus schaut. Langsam geht sie auf ihn zu und setzt sich dazu. Er reagiert darauf nicht. Die verschränkten Arme weisen darauf hin dass er nachdenkt und nicht vor hat über irgendetwas zu sprechen. „Ist… alles okay?“ fragt sie und sieht ihn an. Er wendet den Kopf nicht zu ihr, sagt aber, „Was sollte nicht okay sein..?“ - „Ich weiss nicht. Du… wolltest mich um Hilfe bitten und ich kam gar nicht dazu zu fragen weshalb.“ Vor der Schule, als sie ihn bat sein Alibi zu sein wenn sie zur Ärztin geht, war sie egoistisch gewesen und hat nicht mehr daran gedacht dass er auf sie zugekommen war und nicht andersrum. Blaze schweigt. „Geht es um die Schule?“ fragt sie mit einem kleinen Funken Hoffnung. Das ist etwas wobei sie wirklich gut helfen könnte. Jetzt dreht er den Kopf. „Was?“ verwirrt sieht er sie an. „Bullshit.“ - „Dann hälst du an deinem Plan fest? Die Schule abzubrechen mein ich.“ Blaze erinnert sich dass er ihr davon erzählt hat. Vor Ewigkeiten. „Was juckt dich das?“ er blickt wieder hinaus. Der Regen hat aufgehört und einzelne Sterne tauchen wieder am Himmel auf. „Weil wir Freunde sind?“ - „Wir sind schon lange keine Freunde mehr.“ entgegnet er trocken und es verletzt Denize ein wenig. „Wieso?“
„Wieso?“ wiederholt Blaze, „Wirklich?“ Kurz denkt er darüber nach ihr an den Kopf zu werfen was er sonst unterdrückt, doch er zügelt sich und Kämpft es wieder dort hin wo es hingehört. Seit er das mit Del erfahren hat, ist er sichtlich weniger Gefühlsstabil. Sie kommt nicht drauf was sein Problem ist. Es war fast ein Jahr lang Funkstille und jetzt konnten sie sich öfter wieder normal begegnen. Manchmal fühlte es sich sogar an wie früher. Als wär nie etwas passiert. „Du musst mit mir reden.“ - „Ach, muss ich das?“ - „Wie soll ich dich sonst verstehen? Es war doch alles gut in letzter Zeit.“ Blaze schüttelt humorlos lachend den Kopf. Das ist alles was er dazu meint. „Sullivan.. du hilfst mir, ich helf dir, so wie früher. Oder nicht?“ Sie ist kurz davor ihn an der Schulter zu berühren, lässt es aber. Er weiss das es nicht mehr wie früher wird. Auch wenn er zeitweise dachte er wolle das. Immer dann wenn sie ihn so ansah wie früher. Aber das ist ein Trugschluss. Eine Lüge. Es gibt kein zurück. Das wird ihm immer klar wenn sie nicht mehr in der Nähe ist. „Warum Chip?“ fragt er geradewegs, was Denize überrascht. „W-w.. wie meinst du das?“ Blaze sieht sie an, „Warum meinen besten Freund? Warum nicht Dave oder Leon oder meinetwegen Tim? Wieso nicht irgend einen aus der Parallelklasse?“ - „Ich.. weiss nicht.“ entgegnet Denize perplex. Darüber hat sie noch nie nachgedacht und es kam ihr nie in den Sinn dass das Blaze stören könnte. Er war doch auch mit Nadine… aber.. und dann versteht sie es. Sie hat ihm das nie angesehen.
Sie dachte er wäre grundsätzlich sauer aber dass sich das inzwischen legt. „Es tut mir Leid, ich wollte nicht…“ sie sieht ihn an als würde sie Mitleid haben. Sorry dass du Eifersüchtig bist. Doch Blaze starrt zurück. „Bist du noch…“ beginnt Denize vorsichtig. „Gott, nein! Bestimmt nicht.“ unterbricht er sie. Wenn es eins gibt was er weiss, dann das er nicht in Denize verliebt ist. Er hat keine Ahnung wie er das je hatte sein können. „Aber es ist weird oke?“ sagt er, „Was wolltest du damit bezwecken? Tauchst plötzlich auf und schleppst ihn vor meinen Augen zum Tanzen? Wolltest du dass ich mich beschissen fühle? Das ich mich wieder dran erinner wie bescheuert ich war?“ Blaze war sich am Elternabend ziemlich sicher, dass sie ihm bestrafen wollte. Dafür dass er Nadine geghostet hat, der es deswegen mies ging. Oder dafür dass er ihre beste Freundin mit ihr hintergangen hat. Er war sich sicher, die Hexe wollte dass er sie mit seinem besten Freund sah, um ihm irgend eine bescheuerte Lektion zu erteilen.
Doch Denize sieht das anders. „Nein, nein!“ Sie hebt beruhigend die Hände, „Darüber hab ich nicht nachgedacht. Ehrlich.“ sagt sie beschwichtigend. „Du hast Nadine und mich so lange gemieden. Ich dachte wirklich nicht daran dass ich dir damit weh tu.“ - „Weh tun? Ach hör auf..“ - „Ich meins Ernst. Ich dachte nir daran, dass es Nadine nicht gut ging, und ich wollte es ihr vormachen, wie leicht es ist jemanden anzusprechen. Sie wollte nur wieder mit dir zusammen sein…“ Blaze denkt nach. Richtig, sie war auch da und sie wollte tanzen. Er hat sie stehen lassen. Hauptsächlich jedoch weil er dachte Denize will ihm eins reinwürgen und er wollte es sich nicht mit ansehen. Blaze sagt nichts und auch Denze verfällt ins schweigen.
Es war ein Missverständnis. Ein weiteres was viel Leid verursacht hat was nicht hätte sein müssen. „Drauf geschissen.“ sagt Blaze und sieht hinaus. Es gibt jetzt grössere Probleme als das. „Ich wollts nur wissen.“ Denize senkt den Kopf. Sie erinnert sich an das was ihre Oma gesagt hat als sie ihr von Adrian erzählt hat. Die Aura. Dieses Etwas, was sie fasziniert hatte. Fast die selbe wie die die sie bei Blaze gespürt hatte, früher. Und immer noch spürt. Sie dachte die ganze Zeit es wäre, weil sie sich zurück wünscht, in eine Zeit ohne die Überraschung in ihrem Bauch. Sie nimmt sich vor nochmal mit Isla darüber zu sprechen. Ihre Oma scheint mehr zu wissen als sie selbst. „Wenn wir keine Freunde sind..“ beginnt sie und Blaze winkt ab als hätte er das nur so daher gesagt. Denize spricht den Satz dennoch zu Ende, „warum hilfst du mir?“ - „Kommt mir gelegen.“ meint er schlicht. „Ich brauch auch n Alibi.“ - „Weswegen?“ fragt soe reflexartig, Er hingegen stellt eine Gegenfrage, „Erzählst du mir dann was dein Grund ist?“ Überraschung für Chip? Das glaubt sie doch selbst nicht. Und sie schweigt wie erwartet. „Dacht ich mir.“ sagt Blaze. Um das Gespräch zu beenden nimmt er das Funkgerät und drückt den Knopf, „Chip? Alles in Ordnung da drin? Habt ihr das Ding endlich?“ das Gute an diesen Geräten ist, dass sie nicht wie Telefone bei einem Anruf erst das Signal zu einem Satelliten schicken müssen, sondern direkt verbunden sind. Das macht sie Wahrscheinlichkeit, dass er ihn hört viel höher. Auch wenn es nach zu viel Gestein dazwischen wohl auch irgendwann die Verbindung verliert. Denize blickt auf das Funkgerät in Blaze Hand und wartet auf ein Lebenszeichen.
Mels spitze Ohren zucken als die Wände der Höhle leises Geschrei widerhallen. Sie war auf den leuchtenden Stein fokussiert und stumm geworden. Gleich hat sie ihn, den zweiten der vier und damit die Hälfte geschafft. Sie wendet sich kurz um und muss entscheiden ob sie zurück geht oder der heissen Spur folgt und dann nach den anderen sieht. Am liebsten würde sie sich für ersteres entscheiden. Andererseits wird der Kristall nicht weglaufen und ihre Begleiter brauchen vielleicht Hilfe. Mit dem Stein in der Tasche eilt sie zur Gabelung zurück und lauscht. Sie kann den Abgrund sehen und geht an der Kannte in die Hocke. „Viola? Chip?“ ruft sie hinab.
Bis auf eine Steißbeinprellung ist wohl alles soweit gut gegangen. Chip richtet sich ächzend auf und blickt zu Viola, die ziemlich aufgebracht wirkt. „Hey, als ob das Absicht gewesen wär.“ Er schüttelt den Kopf, gibt ihr aber innerlich recht damit, dass es klüger gewesen wäre sie voraus zu schicken. „Alles okay glaub ich, gut dass es so glitschig war, sonst wär bestimmt alles aufgeschürft. “Während Viola herumleuchtet, registriert Chip eine Reflektion am Boden. Es ist sein Handy. Das Display hat nur einen kleinen Sprung, gut dass er auf Denize gehört und eine stabile Schutzfolie darauf befestigt hat, was ihm selber nie eingefallen wäre. Verblüffenderweise leuchtet es kurzzeitig auf, als Chip es zu starten versucht. Das lässt hoffen, dass man es wieder reparieren kann. Chip tritt an das Loch heran, das sie hier in die Höhle gespuckt hat und blickt nach oben. „Viola, ich glaub ich komm den Tunnel hoch. Der ist so schmal, dass ich mich reinklemmen und langsam nach oben stemmen kann. wenn die Wände nicht genauso rutschig sind wie der Boden Gut wäre wenn du nach oben fliegst und runter leuchtest, damit ich nicht nur tasten muss. Hilf mir beim Einstieg.“ Er hat mal mit Nouki sowas zum Spaß gemacht. Sie nannte das Kamintechnik oder so. Kaum ausgesprochen knarrt und knistert sein Walkie Talkie und Blaze' Stimme dringt fragmentartig zu ihm durch. „Chip? All.. in ..nung da..? Habt ihr ..as Ding en..?“
„Sind abgestürzt aber alles okay. Kommen wieder nach oben jetzt. Kristall noch nicht gefunden.“ antwortet er und steckt das Ding wieder weg. Gleich darauf hört er Mels Stimme durch den Gang nach unten.
Chip grinst Viola an. „Du leuchtest und sie kann mich am Schluss hochziehen. Der Gang ist ja nicht so lang, das schaffen wir.“ Dass Mel jetzt auch da ist macht ihn zuversichtlich.
Viola sieht hoch zu Mel nach oben. "Tja, diesmal habe ich kein Graffiti-Banner, an dem ich dich hätte hochziehen kann.", grinst sie, "aber ich kann dir auch von unten hochhelfen und Mel zieht dich den Rest hoch." Sie legt ihr Handy auf den Boden, um beide Hände frei zu haben. Dann hilft sie Chip mit einer Räuberleiter nach oben, wo Mel dann übernimmt. Gemeinsam schaffen sie den Jungen nach oben. Zum Glück ist Chip unverletzt geblieben. Viola wäre zwar durchaus bereit dazu, ihn zu stützen, wenn er sich den Fuß verstaucht hätte oder so, aber wenn das nicht nötig ist, umso besser.
Als Chip sicher oben angekommen ist, hebt Viola ihr Handy wieder auf. Sie braucht keine Hilfe, um nach oben zu kommen, nur ihre Fledermausgestalt. "So... dafür, dass Blaze immer noch am Eingang sitzt, hetzt er aber ganz schön.", stellt Viola fest, "Wenn der Kristall super leicht zu finden wäre, wäre uns bestimmt schon jemand zuvor gekommen. Die Höhle mag zwar gut versteckt sein, aber komplett unbekannt ist sie dann auch nun wieder nicht." Während sie den anderen Gang weiter laufen, wendet sich Viola an die andere Vampirin: "Weißt du, ob Taldren den Kristall zu diesem Zweck irgendwie getarnt haben mag? Oder müssen wir tatsächlich nach einem Kristall Ausschau halten, der auch so aussieht wie ein Kristall?"
„Das weiss ich nicht.“ antwortet Melissa. „Ich hab nur den hier.“ sie betrachtet den Stein der nur so schwach leuchtet wie sonst wenn sie mit der Band unterwegs ist. Ihr fällt auf dass doch nicht Viola diejenige ist, die ihn zum leuchten bringt weil sie ein Vampir ist, schweigt jedoch dazu. Er reagiert auf irgendetwas anderes. Dafür ist keine Zeit. Sie wendet den Blick zum anderen Gang. „Da hinten hat er stärker reagiert.“ Gut möglich das der Kristall irgendwo hinter einer magischen Wand ist. Mel hat schon gesehen wie Taldren Dinge aus vermeintlich undurchdringbarem Material gezogen hat. Eine Ilusion die den Sim glauben lässt hier wäre nichts. Diese Wände sehen genau so aus wie das was dahinter liegt, nur dass dazwischen etwas versteckt sein könnte. „Folgen wir dem Stein.“ sagt sie und geht den Weg zurück den sie grade gekommen ist.
Sie kommen in eine Grotte mit einem kleinen See. Es sieht fast idyllisch aus. Über ihnen rauscht aus einem Loch in der Decke ein kleiner Wasserfall in das Wasser zu ihren Füssen. In der Mitte des Wasserlochs ist ein flacher grosser Stein. Als Mel ihren Stein hoch hält leuchtet er in einem starken blau. „Hier muss er irgendwo sein.“
Ehe sie ihr wissen über magische Tarnbarrieren teilen kann, rauscht Chips Funkgerät. „…ommt…. mand… ben… uns…. Boot…! … hin! W… stecken… ns..“
Als Viola den See sieht, vergisst sie die unbequeme nasse Kleidung und die Strapazen.. Allein dieser Anblick ist es wert gewesen. Schade, dass die Höhle, bei der sie während des Festivals Schutz gesucht hat nicht den selben Luxus vorzuweisen hatte. Mittlerweile sind ihre Klamotten ein wenig getrocknet. Daher krempelt Viola die Hose hoch. Gerade möchte sie sagen, dass sie mal schaut, ob das Wasser überall gleich tief ist oder sich doch irgendwo ein Kristallversteck befindet, als der Funkspruch reinkommt. Die Vampirin hält inne. Nur die Hälfte der Nachricht war zu verstehen gewesen. "Offenbar kommt jemand und sie müssen sich verstecken.", versucht Viola den Text zu entziffern, "Anscheinend geht es um das Boot." So ganz sicher ist sie sich nicht. So oder so würde sie nichts tun können, um Denize und Blaze zu helfen. Sie dreht sich zu Chip. "Besser, du lässt die Nachricht unbeantwortet, wenn sie sich gerade verstecken müssen, sonst könnte man sie dadurch vielleicht hören."
Chip ist sehr erleichtert, dass sie wieder alle zusammen unterwegs sind. So leichtsinnig wie an der Gabelung wird er sich nicht mehr verhalten. Staunend blickt er auf diese unterirdische Oase. Gerade als er seine Gedanken äußern will, geht das Funkgerät an. Scheiße. Hoffentlich bekommen sie draußen keinen Ärger. Sorge um Denize ergreift ihn, aber Blaze wird schon auf sie aufpassen. Stirnrunzelnd blickt er zu Viola. Sie hat Recht, trotzdem meldet er kurz: “Verstanden.“ ins Gerät, damit auch von ihnen ein Lebenszeichen kommt und die beiden sich keine Sorgen um die Gruppe drinnen machen. Sein Blick geht wieder Richtung See. „Also diese Steinplatte in der Mitte sieht ja fast wie ne Einladung aus sie zu untersuchen und der Stein leuchtet stark, was meint ihr?“
Blaze und Denize ziehen sich etwas weiter in die Höhle zurück. Grade hatte Denize noch ihre Karte studiert und wollte anmerken, dass diese Höhle nicht mal verzeichnet ist, als Blaze aufsprang und sie zurück zog. Er hat die Leute von vorhin beobachtet. Sie haben das geliehene Boot bemerkt und wanderten darauf zu. Hat man sie hochklettern sehen? Er warnt die Freunde in der Höhle mit dem Funkgerät in der Hoffnung es kommt genug von dem Signal durch. Das was Chip ihm vorhin geantwortet hatte war schwer zu verstehen und Denize war voller Sorge. „Was machen wir jetzt? Wir dürfen hier bestimmt nicht sein.“ - „Runter.“ sagt Blaze und sie legen sich flach auf den Boden und warten. Vorsichtig robbt Blaze vor, um über die grobe Kannte zu linsen. Die zwei Männer nähern sich dem Boot unter ihnen. Sie haben Licht dabei und Blaze duckt sich wieder weg. Als sie direkt unter ihm stehen, kann er sie reden hören. Er schaut zu Denize die dort liegt und legt den Finger auf den Mund. Abwartend und regungslos wartet er. Angestrengt lauscht er dem Gemurmel unter ihm.
„Ja da, die Inizialen. Das ist Kojis Boot.“
„Muss sich losgerissen haben beim Sturm.“
„Sollen wir es zurück bringen?“
„Jetzt im dunkeln?“
„Dann muss er es nicht vermissen morgen früh.“
„Ach was, ich ruf ihn an und sag ihm wo es ist. Er soll es selber holen.“
„Hm.. ich finde, wenn wir schon hier sind…“
Das Funkgerät von Blaze rauscht kurz mit einem abgehakten Wort und Denize und er versteinern.
„Was war das?“ fragt der eine Mann. Sie blicken beide hoch. Blaze liegt an der Kannte auf dem Rücken und hält das Funkgerät fest. Er sucht den Knopf um es auszuschalten und im selben Augenblick, als er den Knopf festhält damit es aus geht erinnert er sich daran das es piept wenn das passiert. Das Gerät piept. Verdammt.
„Da oben.“
„Hallo? Ist da jemand?“
„Denkst du das Boot wurde geklaut?“
„Sei still. Hallo?! Kommen sie raus da! Das ist Naturschutzgebiet!“
Denize ist kurz davor aufzustehen um sich zu stellen. Blaze kommt sofort auf die Beine und läuft auf Denize zu, er greift sie an der Hand und zieht sie in die Höhle.
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Melissa blickt zum Stein. "Vielleicht kannst du mal da rüber fliegen, Viola." Sie selbst hat keine Lust noch mehr durchnässt zu werden. "Könnte eine magische Wand sein hinter der was verborgen ist."
Magische Wand? So etwas wie eine Illusion? Ist das damit gemeint? Viola hatte ja sowieso schon damit gerechnet, dass Taldren nicht einfach den Kristall offen hingelegt hat. Anstatt den Kristall veränderte er vielleicht also die Umgebung.. Viola flattert rüber, kann aber keinen Kristall sehen... Natürlich nicht, wenn Mels Vermutung mit einer magischen Wand stimmt.
Viola versucht irgendetwas zu ertasten. Die Steinplatte fühlt sich allerdings ganz normal an. "Hier ist nichts!", ruft sie zu den anderen rüber. Man kann ihre Enttäuschung hören. Die Platte ist vermutlich nur ein natürliches Phänomen und nicht magisch. "Naja, suchen wir weiter. Ich..."
Viola unterbricht sich, als die Steinplatte, auf die sie ihre Hand gestützt hat, plötzlich nachgibt. Die Platte ist echt.. beinahe zumindest. Nur eine kleine Stelle fehlt, bei der mal etwas abgesplittert ist. Und genau diese Bruchstelle dient als Versteck. Raffiniert. Selbst wenn man ahnt, dass man es mit einer Illusion zu tun hat, muss man erst einmal die Bruchstelle finden..
An allen anderen Stellen ist die Platte das, was man auch sieht und auch massiv.
"Korrektion: Hier ist doch etwas!" Es fühlt sich tatsächlich wie ein Kristall an. Viola hebt ihren Fund hoch. "Suchst du das hier, Mel?"
Gebannt verfolgt Chip was Viola auf der Steinplatte treibt. Sein Hinterteil schmerzt ziemlich und er wäre froh , wenn sie jetzt Erfolg hätte. Der Gedanke dass bei Blaze und Denize vielleicht etwas nicht in Ordnung ist, macht ihn innerlich zusätzlich unruhig. Auch Mel blickt gespannt zu der kleinen Insel und hat nur Augen für Violas Tun. Wieder streift Chip ein Lufthauch. Er wendet den Kopf, kann aber wegen der Dunkelheit ringsherum nichts genaues erklären. Vielleicht gibt es doch noch einen anderen Ausgang der Höhle. Wäre gar nicht so schlecht, wenn draußen wirklich Leute sind, die Ärger machen. Allerdings ist auch das Boot am Strand beim Eingang. Seine Gedanken werden durch Violas Ruf unterbrochen.
Freudig stupst er Mel mit dem Ellbogen an. "Sieht doch aus wie der erste, oder? " Dann denkt er kurz nach. "Oder wär's möglich das Taldren irgendwas banales, wie einen Stein zum Beispiel, magisch verzaubert hat...und der nur aussieht wie der Kristall? Würde der Stein trotzdem leuchten?" Er weist auf das schimmernde Objekt in Mels Hand.
Mel beobachtet den leuchtenden Stein und den Kristall in Violas Händen. „Nein, das ist er.“ sagt sie erfreut und wird durch mehrere schnelle Schritte die sich durch den Tunnel nähern unterbrochen. Ein Rufen hallt dem hinter, „Stehen bleiben!“
(In Zusammenarbeit mit @simscat2 und @murloc)
Das grosse Sims 4 RPG /// Häuser und Orte /// Charaktere /// Kalender & Schulplan /// #SimsForumRPG FAQs /// Tipps und Tricks für spannende RPG-Beiträge /// Änderungen & Neuerungen für das Save-File /// Diskussion zum RPG
DIE Mod (Modifikation) / DER Mod (Moderator)
Charakter: Pablo, Lucía, Alvaro
Geschichtsstrang: Tiefere Gespräche
Lucía hat für die Familie gekocht und so nutzen die Viere das Mittagessen und im Anschluss die Nachspeise, um sich auf dem Laufenden zu halten. Pablo erzählt von seinem Treffen mit José. Die Kinder sind begeistert und können nicht genug erfahren. Es vergehen knapp zwei Stunden und Hugo verzieht sich in sein Kinderzimmer. Lucía räumt den Tisch ab. "Ich bin gespannt, wie unser Onkel mit Familie sein wird.", bemerkt Lucía, als sie sich zurück an den abgeräumten Tisch setzt.
"José wird Euch gefallen." Ein paar Minuten herrscht Stille, bis Pablo über Irina spricht. "Ich bin sehr verliebt. Ich habe nicht erwartet, dieses Gefühl noch einmal zu erleben. Dennoch werde ich Euch nicht vernachlässigen." - "Das denkt doch keiner.", erwidert Lucía. Sie kann Pablos Gedankengang nicht ganz nachempfinden und fragt genauer nach. Ihr Vater stockt kurz. "Als Eure Mutter Euch zu mir brachte, wusste ich, dass ich mein Leben voll nach Euch ausrichten werde. Und dabei bleibt es auch. Dennoch bin ich Euch Beiden sehr dankbar, dass ihr nach Hugo seht, wenn ich dann mal mit Irina Zeit verbringe. Solltet ihr mal Kinder haben, werdet ihr das nachempfinden können, aber mit Kindern hat man für die Liebe nicht mehr so viel Zeit wie zuvor. Das soll jetzt aber kein Vorwurf sein." Er schaut ernst seine Kinder an.
"Ach Paps, ich will nicht ohne Grund keine Kinder.", stellt Alvaro klar. "Sowas tu ich mir nicht an. Du bist selber Schuld." Lucía verzieht das Gesicht. "Du redest einen Blödsinn.. aber sag mal Dad, wie steht denn Irina zu Kindern. Will sie welche?" Pablo denkt nach. "Irina mag euch, aber eigene Kinder sind kein Thema bei uns. Mit Irina möchte ich viel unternehmen, reisen, viel Zeit zu zweit verbringen. Da stören weitere Sims nur." Er hört auf zu reden, als er bemerkt, wie böse seine Kinder ihn ansehen. Auch wenn sie dies nur machen, um ihn aus der Reserve zu locken. "Ehh... also... ich liebe Euch!" - "Blablabla..." Alvaro hebt die Hand.
"Das verstehen wir, Dad. Wir waren ja auch nicht immer die einfachsten.." Lucía sieht zu Alvaro, der ignoriert den Blick seiner Schwester. "Übrigens, hast Du von Mam noch was gehört? Hugo fragt öfters nach ihr."
Pablo sieht auf den Tisch. Das Thema hat er in den letzten Wochen bewusst verdrängt, da er selbst nicht weiß, wie er damit umgehen soll. "Wollt ihr die Wahrheit hören?", fragt er seine Kinder, die daraufhin nicken. "Gut. Ich glaube nicht, dass sie so schnell wiederkommt, wenn überhaupt." Alvaro steht auf. "Ganz ehrlich, mir ist das wirklich egal. Soll sie glücklich werden, ich bin ja eh erwachsen." Er geht zum Süßigkeitenschrank und holt sich einen Riegel Schokolade. "Ich finds unter allem Sim wie Mam sich verhält. Ich hab das Gefühl, wir sind ihr vollkommen egal. Hugo leidet richtig... Sie meldet sich ja nicht mal für ein kurzes Gespräch bei ihm." Lucía ist sichtlich aufgebracht. "Mir braucht sie nicht mehr ankommen." Und das meint sie auch wirklich so, denn für sie ist ihre Mutter abgeschrieben. Pablo weiß darauf nichts mehr zu sagen. Lucía steht nach einer Weile auf und geht in ihr Zimmer. Alvaro sieht zu seinem Vater. "Die kriegt sich wieder ein, bestimmt hat sie ihre Tage." Darauf geht Pablo gar nicht ein. Er kann verstehen, dass seine Tochter so denkt. Babette gegenüber hat selbst er negative Gefühle. Er findet es unvorstellbar, seine Kinder einfach allein zu lassen und nicht mehr sehen zu wollen.
Charaktere: Maryama, Marie
Geschichtsstrang: Neue Impulse (Teil 2)
Zeitsprung. ... Marie befindet sich mittlerweile daheim und kocht sich einen Ingwertee auf. Sie nimmt ihr Handy und wählt Maryamas Nummer. Es klingelt.
Was ist das für ein Naturgesetzt, dass Handys immer dann klingeln, wenn man keine Hand frei hat? Maryama sitzt auf ihrer Couch, argwöhnisch beobachtet von Browneye, und packt sich gerade eine Tonerdemaske aufs Gesicht. Ihre Füße stecken in einer Schüssel mit Ringelblumenfußbad und in ihrer rechten Hand befindet sich die nächste Portion angerührte Tonerde, fertig für die Stirnpartie. Ein Blick aufs Display zeigt ihr, dass es Marie ist. Okay, da möchte sie schon ran gehen. Schnell wäscht sie ihre Hand in der Fußschüssel aus, trocknet sie am Handtuchturban, der eine Intensivkur für ihre widerspenstigen Haare bedeckt und schnappt sich ihr Handy. "Hey Marie, wie geht's?"
"Hallo Maryama", grüßt Marie zurück. Sie nimmt ihren Ingwertee und setzt sich auf die Couch in der Küche. Teddy hüpft auf ihren Schoß und rollt sich auf diesen ein. Schmunzelnd krault sie ihn, während sie weiter telefoniert. "Mir geht es gut. Habe mir gerade einen Ingwertee gemacht. Was machst du schönes? Wann möchtest du vorbei kommen?"
"Mmmmh, klingt lecker, ich mag den gern mit frischer Zitrone." Sie krault belustigt Browneye am Kopf, der vorsichtig an der Schüssel mit Ringelblumen riecht und erschrocken zurückweicht, als einer der Blütenköpfe sich bei Berührung mit seiner Nase umdreht. "Bei mir ist gerade Wellness angesagt. Ein bisschen Schönheitspflege und Entspannung zwischendurch quasi.." Sie schmunzelt. "Du, ich richte mich da nach dir. Meine Arbeitszeit im Garten kann ich mir einteilen, also sag wann es dir passt."
Bei der Beschreibung des Wellness Programms, muss Marie direkt an Christin denken. Wie es wohl der Freundin geht? "Ah, dann möchte ich auch nicht länger stören. ... Wie wäre es mit morgen Abend?", schlägt sie Maryama vor.
"Du störst nicht." erwidert Maryama schmunzelnd. "Ich hab mein Wellnessstudio auf meiner Couch und freu mich dass du anrufst." Browneye erklimmt das Sofa, wohl in der Annahme dass es dort sicherer ist. "Abends passt mir gut, ist 18.00 in Ordnung?"
"Absolut. Ich freue mich", stimmt Marie dem Vorschlag zu.
"Super, dann sehen wir uns morgen. Mach's gut bis dahin."
Anderntags...
"Okay mein Süßer, du kannst hier weiter schlafen." Sie streichelt ihren Hund liebevoll. "Vielleicht bekommst du ja bald eine kleine Freundin." Browneye wedelt mit dem Schwa nz, Punkt eins und zwei bestätigend. Maryama verlässt das Zelt und holt das Gebinde aus Astern Physalis, Dahlien und allerhand herbstlichem Dekor, dass sie für Marie gemacht hat von der Werkbank. Hat sie jetzt alles? Das Handy! Wie immer...gerade hat sie es doch noch geladen.. oder hängt es noch am Kabel? Sie eilt ins Haus, findet das gute Stück und verlässt beschwingt von der Aussicht, niedliche Katzenbabies zu sehen, Brindleton in Richtung..
.. San Myshuno/WG Förster/Wilhelm
Von dem Appartementkomplex in dem Marie und Christin wohnen, ist es nicht weit bis zu Lottas ehemaliger Wohnstatt. Maryamas Blick wandert unwillkürlich in diese Richtung. Eine kleine Welle der Sentimentalität überkommt sie, dann fasst sie die Blumen entschlossen und drückt ohne nochmal in die Richtung zu sehen den Klingelknopf. "Ja bitte?" Eine tiefe Männerstimme lässt sie erschrocken zusammen fahren. "Oh, ich...ähm, ich hab den falschen Klingelknopf gedrückt, Entschuldigung." stammelt sie verwirrt. - "Idioten." Ein Knacksen beendet die fruchtbare Konversation.
Tief durchatmend, aber auch leicht belustigt fährt Maryama die Namensschilder ab und findet diesmal das richtige. Kurz darauf verlässt sie schon den Aufzug und hofft im richtigen Stockwerk ausgestiegen zu sein.
Als es klingelt erhebt sich Marie vom Sofa. Sie hat bereits Tee aufgesetzt und etwas veganes Gebäck vorbereitet. Sie öffnet und wartet an der Wohnungstür, immer darauf bedacht, dass kein Kätzchen in den Hausflur abhaut. Maryama erscheint und die Gastgeberin winkt ihr zu. "Hi. Willkommen!", ruft sie ihr zu.
Maryama winkt zurück und amüsiert sich darüber, wie Marie mit Händen und Füßen die neugierige Kätzchenschar in Zaum hält. Bei ihr angekommen umarmt sie die junge Frau kurz, überreicht ihr das Blumengebinde und schnappt sich eines der kleinen Fellknäuel, dass die kleine Ablenkung der simlischen Katzenmama zur Flucht auf den Gang nutzt. "Ui, du kleiner Abenteurer, für die große weite Welt bist du noch zu winzig." Sie schmiegt lächelnd ihre Wange an das Katzenjunge und folgt Marie in die Wohnung.
"Oh danke", bedankt sich Marie mit verfärbten Wangen bei Maryama für das Geschenk. Sie kehren in die Wohnung zurück. Gemeinsam betreten sie die Wohnküche. "Setz dich. Magst eine Tasse Tee?", fragt sie ihren Gast.
Vorsichtig setzt Maryama das Kätzchen auf den Boden. Es trollt sich sofort in Richtung Mama und überschlägt sich dabei drollig. „Ist ja gut was los bei dir, Marie.“ Sie lacht. „Ja, gerne Tee.“ Maryama nimmt auf dem Sofa Platz und sieht sich um. „Hübsch habt ihr’ s hier. Wo ist den Christin? Bei der Arbeit?“
Marie hält kurz inne. Dann antwortet sie: "Ja, sie muss extra Schichten einlegen. Ein neues Projekt bindet sie stark." Sie reicht dem Gast die Tasse Tee. "Bediene dich ruhig", dabei zeigt Marie auf das vegane Gebäck. Teddy hüpft auf ihren Schoß und rollt sich dort ein. Sanft krault sie dessen Ohr. "Mit den Kleinen ist sehr viel los. Sie wollen immer spielen oder alles erkunden. Da muss man dahinter sein, dass sie nichts kaputt machen oder sich verletzen. Aber man sieht auch, wie schnell sie sich entwickeln." Die Gastgeberin trinkt selbst aus ihrer Teetasse. "Die Einrichtung haben Chrisi und ich gemeinsam ausgesucht. Wollten es genau nach unseren Vorstellungen haben. So fühlt man sich am wohlsten." Dabei lächelt sie Maryama an. "Aber erzähl. Was hat sich bei dir bisher so ergeben?"
"Oh ja, die Ärmste. Euer Beruf ist sicher auch sehr anspruchsvoll." Maryama greift sich einen Keks und beginnt daran zu knabbern. "Mmmh, lecker, die sind bestimmt selbst gebacken." Sie lächelt über Teddy, der sich wohlig auf Maries Schoß räkelt. "Ja, das ist wie mit kleinen Kindern, am besten alles außer Reichweite räumen und dann können sie los legen. Oh, wen haben wir denn da?" Eines der Kätzchen hat sich an der Couch hoch gehangelt und klettert ungestüm tapsend auf ihren Schoß. Dem Vorbild seines Vaters folgend, rollt es sich zu einem kleinen Fellkringel zusammen und schließt die Augen. Maryama muss lachen und Marie fällt ein. "Da ist wohl jemand k.o. vom herumtoben." Sie streichelt sanft das kuschelweiche Fell, und antwortet auf Maries Frage:"Tja, es ist einiges im Gange. Ich habe ein Grundstück in Brindleton zur Verfügung gestellt bekommen und erschließe das gerade mit eurem Nachbarn Ben, der mittlerweile seine Ausbildung zum Gärtner beendet hat. Wir wollen dann einen eigenen Blumen-und Gemüsehandel eröffnen. Das nimmt derzeit einiges an Zeit in Anspruch." Sie nimmt sich nochmal einen Keks und trinkt genüsslich vom Tee. "Das ist das eine Projekt. Zusammen mit einem anderen Freund darf ich bei den Pfadfindern mitwirken. Er hat ein etwas verwahrlostes Camp übernommen, das ebenfalls renoviert und wieder pfadfindertauglich gemacht wird. Also einiges an kreativer action derzeit. Ich mag es, weil ich gerne körperlich draußen arbeite." Maryama lächelt Marie an. "Ich werde wohl erstmal nicht ehrenamtlich tätig werden können bei euch in der Auffangstation, leider." Das Katzenjunge dreht sich im Schlaf und legt das kleine Köpfchen auf Maryamas Hand. "Was hast du denn grad so am Start?" fragt sie dann interessiert ihr Gegenüber. "Abgesehen von der süßen Truppe hier."
Marie beobachtet die Szenerie mit dem Kätzchen. "Da hat sich wohl jemand für dich entschieden." Sie schmunzelt dabei. "Wie es eben heißt: Katzen suchen sich ihren Sim aus, nicht umgekehrt." Aufmerksam hat sie Maryamas Worten gelauscht. "Das mit deinen Projekten hört sich spannend an. Sobald ihr euren Blumen- und Gemüsehandel eröffnet, schaue ich gerne vorbei. Christin würde dies sicher auch gefallen. ... Was bei mir am Start ist?" Bei diesen Worten muss Marie erröten. "Naja", sie zwirbelt dabei ihre Haarsträhne. "Ich habe jemanden kennengelernt ... den ich immer mehr mag."
Maryama stellt ihre Tasse ab und lächelt Marie warm an. "Das ist schön." Christin' s Freundin ist ein eher scheuer Sim, das war schon von ihrer ersten Begegnung an zu spüren. Um so mehr freut sich Maryama, dass Marie sich ihr gegenüber etwas öffnet. "Arbeitet er mit dir in der Tierauffangstation?"
Sie schüttelt verlegen den Kopf. "Nein. Er arbeitet woanders. ... Haben uns im Katzencafé kennengelernt."
"Katzencafé? Das klingt ja putzig." Maryama schmunzelt. "Ich kenn das gar nicht. Bringt da jeder seine Katze mit oder was bedeutet das?"
"Bei dem Katzencafé kann man was trinken, Bücher lesen oder sich mit den dortigen Katzen beschäftigen. Auch die eigene Fellnase kann man mitbringen. Es ist ein Ort zum entspannen. Bin gerne dort", berichtet die Gefragte.
"Ach was, klingt cool, davon hör ich wirklich das erste Mal. Sollte ich wirklich stolze Katzenbesitzerin werden.." Sie linst auf das wohlig im Schlaf schnurrende Kätzchen auf ihrem Schoß. ".. dann könnten wir ja mal zusammen mit unseren Tieren da hin gehen. Das macht zu mehreren sicher mehr Spaß." Maryama trinkt wieder einen Schluck Tee und nimmt noch einen Keks.
"Das stimmt. Und mir scheint, du hättest ein Fellknäul bereits im Blick." sie lächelt und trinkt ebenfalls ihren Tee. "Er scheint sich bei dir wohlzufühlen."
"Aha, ein ER also. Ich fühle mich geschmeichelt." Maryama schmunzelt. "Ja, ich fühl mich auch wohl mit ihm. Hat er denn schon einen Namen?"
Marie schüttelt den Kopf. "Nein. Ich wollte mir damit Zeit lassen. Hast du denn einen im Sinne?"
"Bisher nicht." Nachdenklich mustert Maryama das kleine, atmende Bündel. "Bunch? Bunchie? ...Bungee, ja das gefällt mir. Weil er so mutig auf meinen Schoß gesprungen ist. Ich taufe dich hiermit Bungee." Sie tippt das Kätzchen an. "Was meint ihr dazu?" Aufblickend lächelt sie Marie an.
"Hört sich gut an. Hast du Fragen, was die Aufzucht von Kätzchen betrifft?", spricht Marie weiter.
"Puh...viele, wenn du so fragst. Kommt drauf an in welchem Alter ich den Kleinen bekomme. Also, was er dann noch für Bedürfnisse hat. Ich nehm an er frisst dann schon, oder? Ist also von der Mutter entwöhnt. Was muss ich denn beachten?" Interessiert wendet sie sich Marie zu, darauf achtend, Bungee nicht zu verrutschen.
Lächelnd nickt Marie. "Ich helfe dir gerne dabei. Bungee würde ich eh erst zur Abgabe geben, wenn er feste Nahrung zu sich nehmen kann. Er ist vom Wurf der Kräftigste. Ein kleiner Kämpfer eben. Bis dahin sollte er gelernt haben, aufs Katzenklo zu gehen. In einer neuen Umgebung ist es wichtig viel Zeit mit dem Kätzchen zu verbringen. Ich würde dir für die erste Woche sein bisheriges Futter mitgeben. Kannst es weiter fortführen oder ihn dann Schritt für Schritt an dein Futter gewöhnen. Katzen vertragen kein Getreide. Daher eher Nahrung verfüttern mit hohem Proteinanteil. Und wenn er mal allein sein soll, dann musst ihn auch schrittweise an dies gewöhnen. Auch mit Browneye solltest du eine behutsame Eingewöhnung machen. Ansonsten ist bei Kätzchen wie bei Kleinkindern Erziehung wichtig."
Nachdenklich hört Maryama zu und nickt dann. "Ja, das versteh ich. Ich werd mich an deinen Rat halten. Mal sehen wie ich das hin bekomme mit Browneye. Er ist zwar temperamentvoll, aber ein friedlicher Hund. Dann werd ich die beiden mit viel Liebe gemeinsam erziehen, damit niemand eifersüchtig werden muss. Ich glaube das wird schon, bin zuversichtlich."
"Und ich bin zuversichtlich, dass du dies gut hinbekommen wirst, Maryama", bestärkt Marie ihren Gast in dessen Vorhaben.
"Danke dir für alles, Marie. Ich freu mich schon sehr auf den Kleinen. Vielleicht bringst du Christin und wenn du magst auch deinen Bekannten mit, wenn du mit Bungee kommst? Ich würde mich freuen über euren Besuch." Vorsichtig nimmt sie das Kätzchen hoch und legt es in Maries Hände. "Dann werd ich wohl mal aufbrechen und meine Abendrunde in den Gemüsebeeten machen." Sie erhebt sich und staubt kurz die Katzenhaare von ihrer Hose.
Bungee wehrt sich von Maries Griff und wird von ihr vorsichtig auf den Boden gesetzt. Teddy, hüpft von ihrem Schoß. Die Gastgeberin kann nun auch aufstehen. "Sehr gern Maryama. Es war schön, dass du mich besuchst hast", bedankt sie sich. Sie gehen an die Wohnungstür. "Hast du alles? ... Wir sollten die Teestunde bald wiederholen, was meinst du?" Dabei lächelt Marie.
„Auf jeden Fall.“ Maryama umarmt Marie zum Abschied. „Ich melde mich bald bei dir.“ Winkend steigt sie in den Aufzug, glücklich vielleicht eine neue Freundin und einen niedlichen Mitbewohner gewonnen zu haben.
(in Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 )
Charakter: Blaze / Melissa / Viola / Denize /Chip
Geschichtsstrang: Suche nach dem Kristall - Teil 3
Blaze läuft mit Denize an der Hand auf das heller werdende Loch am ende des Höhlenganges zu. Die Verfolger nehmen ihre Sache ernst. Es ist ihnen wichtiger die Eindringlinge hier heraus zu bekommen, statt selbst auf den Naturschutz zu achten. Vielleicht gehören sie aber auch der Organisation an und fühlen sich berufen. So als selbsternannte Schutzgebietpolizei. Kurz vor der Öffnung die sie zum Höhlensee bringt, stolpert Denize und stoppt damit Blaze an dem sie dran hängt. Er zieht sie auf die Beine und der Anblick hinter ihr - dieses dunkle Loch - gepaart mit der Angst erwischt zu werde, mischt sich zu einem unangenehmen Dejavu. Er kann dieses Naturwunder, mit dem klaren Wasser und dem plätschernden Nass gar nicht bewundern. Er sieht nur Viola, und dann Chip und Mel. Er ruft, „Wir müssen hier weg!“ Melissa blickt zu Viola. Ohne etwas zu sagen, geht sie in die Richtung aus der Blaze und Denize gekommen sind. „Nicht da lang!“ Blaze ist bei Chip angekommen und lässt Denize los die sich in dessen Arme stürzt. Er blickt zurück. Was macht die Vampirin da? An Chip gewandt, fragt er schwer atmend, „Gibts hier noch mehr Wege? Oder ein Versteck?“ Doch das scheint nicht nötig. Lichtkegel von Taschanlampen blitzen im Tunnel auf. Gerade als Melissa ihn erreicht kommen auch die beiden Sulaner ins Blickfeld.
Sichtlich verwirrt halten sie an. Mel hat zu Viola gesehen weil sie allein wohl nicht mit den Verfolgern fertig wird, aber… Bevor der eine Mann etwas sagen kann, tritt sie ihnen in den Weg. Einen starrt sie an und der starrt verblüfft zurück. „In dieser Höhle ist niemand. Nur ihr beide. Das ist verboten! Besser ihr geht und meldet euer Fehlverhalten.“ sagt sie eindringlich. Der andere neben dem Angesprochenen ist noch irritierter. „Ihr kommt jetzt alle mit!“
Mel lässt sich nicht ablenken. „Dein Freund ist verrückt, und redet dummes Zeug.“ der Mann der grade von Mels Manipulationsversuch eingenommen wird, wirkt auf einmal ganz lethargisch und nickt.
„Wiederhol das.“ sagt Mel und gleich wird der Freund, der nicht von ihr eingenommen wird, verstehen was passiert und sie wegschubsen. „Hier ist Niemand ausser wir zwei. Das ist verboten. Wir werden das melden.“ - „Was wird das?!“ ruft der andere, während Mel sich auf den Kleineren konzentriert, „Und was noch?“ fragt sie ihn, „Hamada ist verrückt. Er redet Blödsinn.“ monoton gibt er wieder was ihm befohlen wurde zu glauben.
Jetzt holt der ander aus um Mel daran zu hindern noch mehr seltsames Zeug mit dessen Freund anzustellen, kurz bevor er sie trifft, faucht sie ihn mit spitzen Zähnen an. Die Hand holt weiter aus und…
Viola wirft sich in Fledermausgestalt und fliegt auf den zweiten Typen los. Sie umfasst sein Handgelenk und hindert ihm am Zuschlagen. Mel hat eine seltsame Methode, Leute einzuschüchtern, aber Viola springt drauf an. "Dein Kumpel hat Recht, wenn er dir erzählt, dass du nur Blödsinn von dir gibst. Hier ist niemand außer Fledermäusen." Sie will ihn beißen, damit er Ruhe gibt und vermutet, dass Mel dasselbe im Sinn hat... bis ihr Blick auf den des anderen Typen fällt... den, um den Mel sich gekümmert hat. Der wirkt total weggetreten... fast so, als hätte diese das nicht nur als Drohung gemeint sondern ihn tatsächlich hypnotisiert... Was zum...
Einen Moment steht Viola verwirrt da, das Handgelenk immer noch umfasst. Doch bevor es dem Typen wie Vero ergeht, besinnt sie sich wieder. Besser, sie beißt jetzt doch nicht zu. Wenn Mels Opfer wirklich glauben soll, sein Kumpel rede nur Blödsinn, dann ist es vielleicht nicht so klug, Bissspuren zu hinterlassen, die das Gegenteil beweisen. Typ 2 sieht ohnehin nicht so aus, als hätte er jetzt noch den Umweltschutz im Kopf. Die Fledermaus, die sich vor seinen Augen verwandelt hat und das, was mit seinem Freund passiert sind, reichen ihm offenbar. Viola kann Panik erkennen. Und als sie ihren Griff lockert, haut der Kerl ab und zieht seinen Freund mit sich. Der würde sie nicht mehr behelligen. "Besser, wir hauen hier auch ab, bevor er doch noch Verstärkung holt.", meint Viola nur. Sie spürt den Kristall in ihrer Hosentasche. Die Ankunft der Männer hatte die Übergabe an Mel unterbrochen, so dass Viola ihn dort erst mal platziert hat. Sie starrt Mel an. Ist es überhaupt klug, ihn ihr zu geben, wenn sie solche Fähigkeiten hat? Hat sie vielleicht auch alle hier manipuliert und ihre ganz eigenen Pläne? Erzählt sie überhaupt die Wahrheit oder braucht sie Taldrens Kristalle für ihre eigenen Ziele?
Viola hat keine Ahnung, ob sie als Vampirin vielleicht immun ist oder nicht und will es auch nicht austesten. Ihr Blick schweift auf Blaze... Der Vulkan fällt ihr wieder ein, und Mels seltsame Dankesworte an Blaze, nachdem dieser dort hochgeklettert ist. Da hatte Viola den Worten noch keine große Bedeutung beigemessen, aber jetzt sieht die Sache anders aus. Sie hatte sich ja ohnehin schon gewundert, warum Blaze so reagiert hat. Doch Viola hat ihren Freund nur von hinten gesehen und keine Ahnung, ob sein Blick ebenfalls so weggetreten war wie der des hypnotisierten Typen. Sie hält den Kristall in ihrer Hosentasche fest umfasst. "Hast du auch Blaze so manipuliert?", fragt sie mit festem Blick.
Mel sieht Viola an, ohne die Mine zu verziehen. Was meint sie? Warum spricht sie von Delsyn? Hier? Das kann nicht gemeint sein. „Ich verstehe nicht.“ sagt sie und wirft einen kurzen Blick zu Blaze, Denize und Chip hinüber. Ersterer sitzt auf dem Boden und wirkt erledigt. Das Adrenalin flacht ab und ihm wird klar wo er sich befindet und auch dass er nicht weiss wie es hier wieder raus geht. In der Hektik hat er weder etwas gesehen, noch sich gemerkt. Die Steinwände fühlen sich an als würden sie immer näher kommen und eine unnormale Unruhe breitet sich in und um Blaze aus. Er muss hier raus. Sofort.
Viola sieht zu Blaze, der erschöpft wirkt, dann wieder zurück zu Mel. Sie scheint tatsächlich nicht zu wissen, wovon Viola redet. Das erleichtert die Rothaarige. Die ganze Situation ist so surreal, dass sie offenbar Gespenster gesehen hat. Und auch Blaze macht keine Anschuldigungen gegen Mel. Stattdessen merkt Viola, dass er sich nicht wohlfühlt. Jetzt hat sie Mel sofort wieder vergessen. "Wir sollten hier langsam wirklich mal raus.", sagt Viola und kniet sich neben Blaze.
Denize fest an sich gedrückt haltend und froh dass Blaze und sie unversehrt hier angekommen sind, verfolgt Chip gebannt die Vorgänge. Erst hat ihn Violas Frage ins Zweifeln gebracht. War es falsch gewesen Melissa so blind zu vertrauen, nur weil sie ihnen Hilfe angeboten hat mit der Band. Hat er sich von ihrem süßen Äußeren blenden lassen? Ihre Reaktion lässt ihn erleichtert aufatmen. Ein Blick auf Blaze, der total fertig wirkt, kurbelt seine Adrenalinausschüttung wieder an. Er fasst Denize Hand und hilft mit der anderen Blaze auf die Beine. Er hat Schweiß auf der Stirn und ist leichenblass. "Ja, aber auf keinen Fall zurück." bestätigt er Viola und sieht in die Richtung aus der der Lufthauch vorher kam.
"Es muss noch etwas anderes geben, sonst wäre hier kein Durchzug." beantwortet er damit auch Blaze' Frage. Er sieht die Vampirin an. "Bleib du bei Blaze und stütz ihn so lange er das braucht, ich geh mit Denize und Mel voraus, jemand muss leuchten." Der Zustand seines Freundes erinnert ihn an die Geistervillanacht. Die Zeit drängt. Vorsichtig setzen sie einen Fuß vor den anderen, der Kristall in Mels Hand beleuchtet schwach eine Art Pfad, der leicht abwärts auf eine Wand zu führt.
Wasser tropft von den Wänden, kleine Kiesel lösen sich immer wieder unter den Sohlen und kullern ins Nirgendwo. Das alles untermalt vom Rauschen des Wasserfalls löst ein Beklemmungsgefühl in Chip aus. Er drückt Denize' Hand, nicht sicher, wer da gerade wem Halt gibt. Plötzlich endet der Pfad an einer Wand, die scheinbar glatt ist, trotzdem streift Chip erneut ein Lufthauch, diesmal stärker und etwas über Kniehöhe. Er geht in die Hocke. und tastet im fahlen Schein der Kristalllampe . Das Gestein bröselt ihm unter den Fingern weg. Hastig lässt er Denize los und beginnt mit beiden Händen das Geröll wegzuräumen. Loses Gestein , größere und kleinere Brocken, lässt sich fast mühelos zur Seite schieben. "Das ist ein ziemlich frischer Einbruch." sagt er aufgeregt. "Helft mir mal das Zeug wegzumachen, dahinter ist ein niedriger Gang. Wir werden kriechen müssen, aber ich kann die Luft spüren." Er dreht sich zu Blaze. "Halt durch, das sieht gut aus." Hoffentlich packt sein Freund das, auf allen Vieren durch den engen Tunnel nach draußen...hoffentlich. Theoretisch könnten sie auch in einer weitern Höhle landen, aber daran will Chip gar nicht erst denken.
Blaze starrt in das Loch in das er kriechen soll. Er kann nicht sagen warum oder was ihn innerlich versteinert. Gleichzeitig ist ihm das plötzlich unfassbar Peinlich. Das ist dieses Trauma. Es muss das sein. Gepaart mit anderen Erlebnissen die in ihm jetzt diese Klaustrophobie auslöst. Die Typen sind weg, wieso gehen sie nicht den anderen Weg, bei dem er wenigstens Aufrecht gehen konnte. Aber er sagt nichts.
Er kommt sich dumm vor. Niemand hat Angst vor einem kleinen felsigen Kanal. Also reisst er sich zusammen. Mel geht als erste und leuchtet voran. Sie kniet sich hin und krabbelt den engen Gang entlang. Denize folgt ihr und anschliessend Chip. Blaze starrt das Loch an. Seine Beine bewegen sich nicht. Immer wenn er ihnen befielt zu gehen, passiert rein gar nichts. Aus dem Schacht hören Viola und er eine Stimme, „Kommt, hier geht es raus!“ Die Zeit drängt. Blaze sieht Viola an und er ist kurz davor ihr zu sagen, dass er da nicht durchkriechen kann, doch auch das schafft er nicht. Zu gross die Pein. „Du zuerst…..?“ sagt er stattdessen um den Moment noch einmal hinauszuzögern bevor er sich dem stellen muss.
Viola bemerkt, dass Blaze zögert. Er hat wirklich... Angst! Sie erinnert sich an die Alpträume, von denen er ihr erzählt hat. "Besser, du gehst vor und ich halte dir den Rücken frei.", sagt sie daher. "Keine Sorge, ich pass auf dich auf." Nicht, dass er dann doch noch zurück bleibt. Sie klopft ihm aufmunternd auf die Schulter. "Ich weiß, dass es nicht einfach ist, ein Trauma zu überwältigen. Aber vorne wird dich Chips Stimme leiten und hinten pass ich auf, dass du auch den richtigen Weg nimmst." Den Satz mit dem Trauma spricht sie dabei so leise, dass die anderen ihn nicht hören.
Endlich begreift sein Körper das er sich bewegen muss. Blaze stellt sich vor das Loch, Atmet ein und geht in die Hocke. Soweit so gut. Sein Gesicht fühlt sich heiß an. Es erinnert ihn an Fieber, kommt aber nicht von der Begegnung mit dem Vulkan. Eine Innere Stimme sagt, 'Chill, is doch kein Ding, einfach vorwärts. Augen zu und einfach grade aus. Atme ganz normal.' Der Letzte Punkt erweist sich als schwierig als der Stress ihn zum Hyperventilieren zwingt. Er kriecht vorwärts durch den Gang und klingt als wäre es das anstrengendste was er je getan hat.
Vor seinem Inneren Auge sieht er sich in ein immer enger werdenden Schacht kriechen, bis er weder vorwärts noch rückwärts kommt und elendig verrecken muss. Kurz bevor er in Schockstarre verfällt, greift jemand ihn von vorne am Arm und zieht ihn aus dem Loch. Blaze stolpert und beugt sich auf die Oberschenkel. Mel reibt tröstend seinen Oberarm. "Alles gut.." Er blickt zum Loch wo Viola zum Vorschein kommt. Sie sind draußen unter dem Sternenhimmel. Und diese Höhle fällt wie eine Last von Blaze Schultern. Er setzt sich in den Sand, winkelt die Beine leicht an und beugt sich vor. Mit gesenktem Kopf beruhigt er sich wieder. Man ist das peinlich, alter..
Denize beobachtet ihn, dann schaut sie besorgt zu Chip. Melissa hingegen, überlässt ihn jetzt sich selbst - er scheint grade kein Mitgefühl zu wollen - und geht auf Viola zu. "Bekomme ich den Kristall?" Sie streckt die Hand aus.
Viola bekommt Mels Frage erst mal nicht mit. Erleichtert lehnt sich die Vampirin an die Höhlenwand. Wenn Blaze' Angst nicht wäre, hätte sie sich in Fledermausgestalt geworfen um etwas kleiner zu sein, und so dann besser durchzupassen. Aber sie wollte Blaze nicht das Gefühl geben, ihn im Stich zu lassen, wenn sie hinten wartet, bis der Weg frei ist. Daher kroch sie dann ebenfalls in der humanoiden Form hinterher. Sie selber kann es sich nur schwer vorstellen, wie es ist, unter Klaustrophobie zu leiden. Sie pennt in einem engen Sarg, und wenn sie da drin Panik bekommen würde, wäre das wirklich nicht gut. Doch sie weiß, dass Blaze es gut gemacht hat, sich seiner Angst zu stellen. Doch wenn sie ihn jetzt mit Lob überschatten würde, wäre ihm das erst recht nur peinlich. Sie sagt nichts, doch sie umfasst beruhigend seine Hand.
Erst als Mel ihre Frage wiederholt, realisiert das Viola. Einen Moment zögert sie. Doch Mel hat Blaze eben auch aus der Höhle geholfen... Diese Fähigkeit, die sie hat, ist schon unheimlich, doch solange sie die nur bei Feinden anwendet... Sie holt den Kristall hervor und reicht ihn Mel. Hoffentlich ist das kein Fehler.
Wie ein Ertrinkender saugt Chip die frische Luft ein, als er endlich wieder aufrecht steht. Er umarmt glücklich Denize und als Blaze endlich auftaucht, gefolgt von Viola, fällt ihm der sprichwörtliche Felsbrocken vom Herzen. Allerdings macht er noch einen schlechteren Eindruck als in der Höhle. Scheiße, warum hat eigentlich niemand was zu trinken dabei? Er bemerkt Denize' besorgten Blick in Richtung zusammengekauerten Blaze. Er löst sich von ihr und geht die nähere Umgebung erkunden. Neben dem Fels plätschert ein kleines Rinnsal Süßwasser über die Steine und verliert sich irgendwo in der Vegetation. Chip kniet sich hin, trinkt erst aus den Händen und zieht dann Jacke und Shirt aus. Er nässt das T-Shirt, wirft die Jacke wieder drüber und geht zu Blaze. Neben ihm wringt er das Kleidungsstück aus und reicht es ihm. "Hier, leg das auf die Stirn oder um den Kopf, Kühlung ist immer gut."
Er weist in die Richtung aus der er gekommen ist. "Da hinten hat's klares Wasser zum trinken." Dass dieses verdammte Geisterhaus immer noch so nachwirkt... Andererseits wundert sich Chip selbst ein wenig, dass er so gut durch den Tunnel gekommen ist. manchmal macht ihm die Vorstellung in einem engen Raum gefangen zu sein schon Schweißausbrüche...gut dass er noch nie in den Knast musste, denkt er belustigt und wendet sich zu den beiden Vampirinnen. Mel hält glücklich den Kristall in Händen und Viola wirkt nicht so recht überzeugt, ihrem Gesichtsausdruck nach. Scheinbar traut sie Mel immer noch nicht zu 100 Prozent. "Was nun? Ohne Boot?" Er blickt in die Richtung wo das andere Ufer liegen muss. "Mir fällt nur ein, dass Viola rüber flattert und nochmal eins klar macht."
Blaze hält Violas Hand während sie vor ihm in der Hocke ist und nichts sagt. Und er ist dankbar, dass sie das nicht tut. Erst als Chip kommt und alles mit dem nassen Shirt wieder offensichtlicher macht, hat er keinen Bock mehr und steht auf. "Behalt mal den Schweisslappen. Mir gehts gut.." er grinst kurz, wenn auch gezwungen und wischt sich Sand von der Hose. Denize verdreht die Augen. Typisch Sullivan... Er würde sogar behaupten es ginge ihm gut wenn ihm ein Arm fehlen würde. Sie geht auf das Wasser zu und schaut in die Ferne. Das Wasser zwischen hier und der nächsten Insel ist nicht tief und sie könnten sie watend erreichen. "Gibt es auf der anderen Seite nicht eine Strasse die wieder zur Anlegestelle der Fähre führt?" denkt sie laut. Sie nimmt die Karte hervor und schaut sie sich an. Sie ist nass geworden und hat Flecken die die Karte an einigen Stellen unleserlich machen. Melissa schaut ihr über die Schulter und leuchtet mit dem Stein der jetzt permanent und stark leuchtet. Neben Denize scheint er sogar noch ein wenig an Kraft zu gewinnen, aber nicht so dass es wirklich auffällt. "Du hast recht, hier. Wir könnten laufen."
Blaze schaut auf sein kaputtes Handy. "Wie spät ist es?" fragt er. Jemand antwortet ihm und er schaut zu Viola. "Ich will nicht dass du verbrennst.. oder hier den Tag verbringen musst.." sagt er gedämpft nur zu ihr und drückt ihre Hand. Wie gern würde er einfach mit den Fingern schnippen können und zack wären sie zu Hause im warmen und trockenen. Aber stattdessen muss er jetzt noch das kalte Wasser waten und sich die Füsse auf der Strasse wundlaufen bis sie endlich die Fähre nach Windenburg erreicht haben. Und danach noch nach Newcrest.. Die Unzufriedenheit ist enorm. Aber er ist es Mel schuldig hier zu sein und sagt nichts.
Viola sieht zu Blaze. "Ich wäre jetzt auch am liebsten zu Hause im Warmen." Abenteuer machen nur halb so viel Spaß, wenn man sie in nassen Klamotten erleben muss. Sie betrachtet das Wasser. Wenn sie vorher gewusst hätten, dass sie auch dort hätten lang können, hätten sie sich das Boot ja gar nicht erst ausleihen müssen. Aber andererseits... bei dem Sturm wäre der Weg hier vielleicht auch zu riskant. Zu einfach hätten sie von den Fluten weggespült worden sein. Aber immerhin haben sie den Kristall schneller gefunden als erwartet: Direkt in der ersten Höhle, in der sie es versucht hatten. Trotzdem ist Forgotten Hollow nicht gerade um die Ecke... Sollte sie es riskieren?
Doch Viola hat nicht vor, schon mal vorzufliegen zur Fähre. Sie bleibt bei den anderen, während die durch das Wasser waten, allerdings in Fledermausgestalt. Sie selbst kann auf nasse Füße nun verzichten. Erst als sie das andere Ufer erreicht haben, verwandelt sie sich wieder zurück.
Schulterzuckend wirft sich Chip sein Shirt über die Schulter, ist ja eh schon alles klamm. Er hat mit der Reaktion gerechnet und sie zeigt ihm, dass es einigermaßen geht bei Blaze. Wenn's noch richtig kritisch wäre hätte er es angenommen. So grinst er zufrieden in sich hinein, wenngleich ihm Blaze' ganzes Verhalten auf dieser Tour nicht ganz geheuer ist. Dann eben nochmal rein in die Fluten. Etwas neidisch sieht er Viola nach oben flattern und wünscht sich nicht zum ersten Mal diese Fähigkeit. Nicht nur um Situationen wie dieser zu entfliehen, es gibt hunderte Dinge die ihm einfallen würden..wahrscheinlich würde er sich gar nicht mehr in seine eigene Gestalt umwandeln wollen, sondern nur noch frei umherfliegen. Im Wasser watend geht sein Blick zu Denize. Na gut, ab und zu würde er sich verwandeln, vielleicht ist seine Vorstellung dieser Freiheit auch naiv, aber sie erfüllt ihn mit einer gewissen Sehnsucht. Am Ufer zieht er seine Schuhe wieder an. und nimmt Denize' Hand wieder. "Na dann, los geht's. Vielleicht finden wir ne Abkürzung, wir sind ja auf der anderen Seite rausgekommen und manchmal gibt's ja auch Trampelpfade, die auf keiner Karte stehen. Bestimm nutzen die Insulaner sowas und so groß ist die Insel ja nicht." Er schaut zu Viola. "Du kannst ja ab und zu mal hoch flattern und Ausschau halten."
Viola tut es und tatsächlich finden die Teens eine Abkürzung. Gerade noch rechtzeitig erreichen sie die Fähre. Drei Minuten später und sie hätten diese verpasst. Gut... Wenn sie lange hätte warten müssen, hätte sich Viola dazu entschieden, den Tag auf Sulani zu verbringen. Aber so wird sie wider Erwarten dann doch noch rechtzeitig vor Tagesanbruch in Forgotten Hollow ankommen. Auf Schule am nächsten Tag hat sie nach diesem Abenteuer aber so gar keine Lust und sie entscheidet sich dazu, einfach zu schwänzen. Lilly würde sich damit sicher zufrieden geben, wenn sie sieht, in was für nassen Klamotten ihre Tochter ankommt, und Viktor ist sowas ohnehin egal. Als die Fähre schließlich in Windenburg ankommt, verabschieden sich die Kids voneinander und jeder macht sich auf den Heimweg... und raus aus den nassen Klamotten.
(In Zusammenarbeit mit @Ripzha und @simscat2 )
Charakter: Artjom / Anastasia / Iwan
Geschichtsstrang: besser kennenlernen
Jetzt ist es nicht mehr das Neonschild was von draussen ins Zimmer leuchtet sondern die Morgensonne die Artjom blendet. Er dreht sich auf die Seite und ist der Meinung, bei sich zu Hause zu liegen. Erst als er die Augen kurz öffnet, ist er eine Sekunde verwirrt, dann erinnert er sich. Die Bettseite neben ihm ist leer. Schläfrig richtet er sich ein wenig auf und verschränkt die Arme hinter dem Kopf. Die Zufriedenheit beim Einschlafen ist immernoch da und so schleicht sich ein Lächeln auf seine Lippen. Mit geschlossenen Augen lauscht er ins Zimmer ob sie vielleicht im Bad ist, doch es ist still. Schade. Gegen ein 'Frühstück' hätte er keine Einwende gehabt. Er öffnet die Augen und blickt auf die Uhr die immernoch 4:00 Uhr morgens anzeigt. Erst erschreckt er sich weil er glaubt es ist Nachmittag, dann lehnt er sich aus dem Bett und zieht die Hose die daneben liegt heran.
Aus der Tasche fischt er das Telefon. Unbeantwortete Anrufe von seiner Mutter... Er ignoriert die Anzeige und schaut auf die Uhr. 9:00 Uhr morgens. Trotzdem schon zu spät. Shit. Artjom springt aus dem Bett, schlüpft in seine Hosen, streift das Shirt über, steigt in die Schuhe und wirft einen Blick zurück auf das zerzauste Bett. Er tastet seine Taschen ab. Geldbeutel, Handy, Schlüssel. Im Bad überprüft er kurz sein Aussehen. Der Fleck am Hals... Damn Tani, musste das sein? Kurz Haare mit den Fingern zurück kämmen, dann geht er aus dem Motelzimmer. Er legt den Schlüssel beim selben Kerl ab der ihn ihnen letzte Nacht ausgehändigt hat und verlässt das Motel. Die Herbstluft ist kühl und eine unverkennbare Morgen-danach Stimmung überkommt ihn. Den Drink, das Tanzen, das Techtelmechtel immernoch in den Knochen, ermüdet von der Vorstellung das der Alltag sich unmittelbar nachdem er zu Hause ankommt, wieder einstellt. Artjom reibt sich mit den Händen das Gesicht und gähnt, dann bewegt er sich nach Hause.
Die Haustür ist abgschlossen. Er öffnet die Tür mit dem Hausschlüssel und öffnet sie leise. Er streckt den Kopf herein und das erste was er sieht ist Cookie in ihrem Körbchen, direkt gerade aus, in der Küche, wie sie den Kopf hebt und ihn mit diesen freudlosen runden Augen anstarrt.
Als ob er nicht wüsste, dass das nicht funktioniert, schaut er sie an, legt den Finger auf den Mund und bedeutet dem Hund leise zu sein. Doch als er den ersten Fuss über die Türschwelle setzt, springt das Vieh auf und trottet mit schnellen kurzen klackernden Schritten auf ihn zu und bellt seine Schuhe an. "Halts maul Cookie." flüstert er und schließt die Tür hinter sich. Kurz lehnt er sich dagegen und ist wie immer versucht dem Tier mit dem Fuss einen Schubs zu geben, damit es ihm wenigstens etwas Raum zum bewegen gibt.
Als er aufschaut, erschreckt er sich fast. In der Tür steht eine nicht amüsierte, Anastasia, mit verschränkten Armen. Ungeduldig tippt sie mit den Fingern auf ihren Oberarm. Artjom richtet sich auf und lächelt ertappt. "Herm... Guten Morgen?" Bewusst zieht er den Kragen des Shirts höher, doch der ist leider nicht wirklich dazu gemacht Knutschflecken zu verdecken.
Wortlos mustert Anastasia erst leicht besorgt Cookie, dann unterkühlt Artjom. Sie nähert sich ein paar Schritte, zupft kurz prüfend an seinem Shirt und schnüffelt dann leicht an seiner Kleidung, bevor sie wieder zurücktritt und ihn mit zusammengekniffenen Augen ansieht. "Das ist also der Dank." Sie verschränkt wieder die Arme und verstellt ihm weiter jede Fluchtmöglichkeit. Cookie, die veränderte Energie im Raum spürend, beginnt leise zu knurren. "Der Dank dafür, dass ich mich aufopfere und alles dafür tue, dir ein gutes Leben zu ermöglichen. Der Dank dafür, dass dein Vater, so schwer es ihm auch fällt, seine Zeit und Energie aufwendet um dich zu unterstützen wo es geht."
Sie tritt wieder näher und fixiert ihn. " Und du?" Ihr Finger sticht in seine Richtung, das Knurren am Boden wird lauter. "Du treibst dich die ganze Nacht weiß Gott wo herum, mit irgendwelchen Flittchen.." Sie zieht nochmal an seinem Oberteil. "..die nach billigem Parfüm riechen." Beim letzten Satz wird ihre Stimme etwas lauter und Cookie beginnt zu kläffen.
Schnell bückt sich Anastasia, nimmt sie auf den Arm und drückt ihr einen Kuss auf den Kopf. Dann schaut sie wieder zu ihrem Sohn. "Sogar der Hund ist dankbarer als du."
Artjom neigt den Kopf von seiner Mutter weg als sie an ihm riecht. Er weiss was jetzt kommt. Es ist nicht das erste Mal. Immer wenn er auswärts bleibt, muss er entscheiden ob er früher nach Hause geht, ohne die Zeit außerhalb dieses Käfigs voll ausgekostet zu haben, oder ob er sein Langschläfer-Gen herausfordern soll und hoffen, dass er es nach einem Nap schafft aufzustehen und früh genug herein schleichen kann. Beides funktioniert nie wirklich. Seine Mutter hat Augen und Ohren wie eine Eule. Die Vorwürfe verlieren aber nie ihre Kraft, egal wie oft er sie sich anhören muss. "Ich bin fast 18..." wendet er mit gesenktem Kopf und fast nuschelnd ein. "Es schadet euch doch nicht.."
"Es schadet dir und damit auch deiner Familie." Anastasias Stimme wird schneidend. "Aber natürlich interessiert dich das nicht. In deiner Welt gibt es nur Artjom und was Artjom gefällt. Was hab ich nur verkehrt gemacht?" Beim letzten Teil des Satzes wendet sie sich schon ab. "Geh in dein Zimmer, ich will dich nicht mehr sehen. Deinem Vater kannst du später ja wieder irgendwelche Lügengeschichten erzählen, fang bei mir gar nicht erst an." Gekränkt wendet sie sich um und geht Richtung elterliches Schlafzimmer, in dem Iwan noch schläft. "Und lass deine Zimmertüre angelehnt, falls die Hunde zu dir rein wollen." schickt sie noch nach, ehe sie Cookie absetzt und die Türe des eigenen Schlafgemachs ins Schloss fällt.
Artjom behält den Kopf gesenkt und schaut nur leicht auf als sie ihm den Rücken zu kehrt. Das schlechte Gewissen drückt. Gegen sie kommt er einfach nicht an, sie hat immer eine Antwort. Okay, gut, vielleicht haben sie sich Sorgen gemacht, aber es ist doch nichts passiert - aber es hätte können - Artjom verzeiht das Gesicht sauer, greift nach dem Treppengeländer und springt, immer zwei Stufen nehmend hinauf. Er schliesst die Tür zu seinem Zimmer, tritt einen Schritt zurück und macht sie wieder einen Spalt auf. Er hasst es die Köter rein lassen zu müssen, sie zerkauen seine Schuhe und Socken. Warum muss er das zulassen und sie darf die Elternschlafzimmertür schliessen? Er macht die Tür wieder zu und starrt den Griff an. Das ist so unfair, denkt er und öffnet sie wieder. Dann lässt er davon ab und lässt sich aufs Bett fallen.
Mittags
Artjom hört unten das brutzeln in der Küche und der Geruch von leckerem Essen steigt in das obere Stockwerk. Artjom hat hunger, in seinem Bauch ist ein Loch, gerissen von viel körperlicher Aktivität und Alkohol. Bestimmt ruft sie bald zum Essen. Artjom zieht die Sachen von gestern aus und geht ins Bad um vorher zu duschen.
Danach zieht er sich was an, was den Hals verdeckt um sie nicht nochmal daran zu erinnern was er diese Nacht getrieben hat.
Sie hat noch immer nicht gerufen, also geht er von sich aus runter und bleibt im Türrahmen zur Küche stehen.
"Möchtest du die Spiegeleier ganz durchgebraten?" Anastasia dreht den Herd etwas zurück und gestikuliert in Richtung ihres Mannes. Aus den Augenwinkeln nimmt sie eine Bewegung wahr. Sie denkt gar nicht daran sich umzudrehen. Aus dem Küchenschrank nimmt sie zwei Teller, stellt einen vor ihren Mann und einen an den Platz neben ihm. Zwei Gläser, Besteck und ein Krug mit selbstgemachter Limonade folgen. Iwan hat seinen Wunsch geäußert, Anastasia wirft ihm ein sanftes Lächeln zu und beginnt die Teller mit Spiegelei, Spinat und Kartoffeln zu füllen. Als alles schön angerichtet ist, dreht sie den Herd ab, stellt einen Teller vor Iwan, schenkt die Gläser ein und nimmt selbst , mit dem Rücken zum Türrahmen Platz. Seufzend deutet sie Iwan eine guten Appetit und beginnt selbst auch zu essen.
Artjom sieht seine Mutter an wie sie für zwei deckt und ist sofort innerlich angespannt. Es ist das Gefühl von Ausgeschlossenheit, wie wenn man als letzter beim Sport in ein Team gewählt wird, und die Scham wenn man als einziger eine schlechte Note geschrieben hat obwohl man sich Mühe gegeben hat und die Lehrerin das allen mitteilt. Er tritt einen Schritt auf die beiden zu die bereits essen. Der Gesichtsausdruck seines Vater wandelt sich zu besorgt als er seinen Sohn ansieht und aufhört zu kauen. "... bekomm ich auch was..?" fragt er vorsichtig. Er hat so einen riesen Hunger.
Anastasias Gabel mit dem Spiegelei verharrt auf halbem Wege zum Mund. Betont langsam senkt sie sie wieder, legt das Besteck auf dem Teller ab, blickt erst zu Iwan und dann eisig zu Artjom. Sie legt eine Hand ans Ohr und knickt es etwas, als wolle sie ohne Worte sagen, dass sie nicht verstanden hat. Sie hasst es , wenn er nicht die Gebärdensprache verwendet, wenn Iwan dabei ist, tut ihm aber sicher nicht den Gefallen sich provozieren zu lassen. Unbewegt beginnt sie wieder zu essen.
Artjom seufzt innerlich und wiederholt die Frage gestikulierend. Er hängt ein 'Bitte' an. Es ist kein gutes Zeichen wenn sie nicht spricht, aber vielleicht antwortet sie jetzt trotzdem? Wie auf Kommando knurrt sein Magen jetzt hörbar.
Anastasia isst unbeirrt mit gesenktem Blick weiter, so dass Iwan in die Bresche springt. "Natürlich, nimm dir." bedeutet er ihm. Sein Blick sagt: Es tut mir leid, denk nicht so viel darüber nach, du kennst sie ja. Dann senkt auch er den Kopf und beginnt wieder zu essen.
Artjom sieht von Iwan zu Anastasia, geht in die Küche und nimmt sich einen Teller. Es sind nicht genug Eier da weswegen er nur Spinat und ein paar restliche Kartoffeln schöpfen kann. Mit Teller, Besteck und einem leeren Glas setzt er sich mit ungutem Gefühl an den Tisch zu seinen Eltern.
Die Miene seiner Mutter versteinert. Sie nimmt Besteck und ihren Teller, schiebt abrupt den Stuhl nach hinten, ruft die Hunde und verschwindet, ohne die beiden noch eines Blickes zu würdigen, im Wohnzimmer.
Iwan blickt ihr mit resigniertem Gesichtsausdruck nach, dann wendet er sich seinem Sohn zu und legt das Besteck weg. Er sieht ihn an und fragt aufrichtig besorgt: "Magst du mir deine Version der Geschichte erzählen?" Danach nimmt er die Gabel wieder auf, spießt das eine Spiegelei auf, dass er noch nicht gegessen hat und legt es lächelnd Artjom auf den Teller. "Du musst noch wachsen." scherzt er gestikulierend und isst dann selbst weiter.
Der Sohn schaut seiner Mutter nicht hinterher sondern auf seinen Teller. Er ist ein paar Bissen, er ist sauer und isst obwohl sie ihm den Appetit verdorben hat. Mit der Gabel noch in der Hand gestikuliert er seinem Vater zurück, "Was hab ich denn ihrer Meinung nach schon wieder verbockt?" Er bewegt die Lippen dabei mit als würde er sprechen, aber ohne Ton. Es verstärkt seine Verständnislosigkeit. "Ich bin alt genug, oder nicht? Wieso kann ich nicht nach Hause kommen wann ich will?"
Iwan runzelt die Stirn. "Du bist kein Kind mehr, aber auch noch nicht volljährig. Deine Mutter sorgt sich, wenn du einfach weg bleibst." antwortet er, ebenfalls mit der Gabel in der Hand . "Warum meldest du dich nicht wenn es spät wird?" Er schmunzelt ein wenig. "Oder wenn du bei einem Freund übernachtest, weil ihr die halbe Nacht gezockt habt." Dann legt er sein Besteck nebeneinander auf den mittlerweile leeren Teller und zwinkert Artjom zu.
Unwillkürlich tastet der Junge kurz an seinen Hals. Der Kragen verdeckt alles noch. Er hat noch keine Lust diese Geschichte zu verlieren, deswegen gestikulliert er, jetzt etwas weniger aufgebracht, "Wenn ich ihr schreibe dass es spät wird, nervt sie mich den ganzen Abend noch mehr." Dann will sie alles wissen, wo, bis wann, mit wem, warum. Und ob er weg bleibt weil er sie hasst. Artjom schüttelt den Kopf. "Was soll ich machen?"
"Schreib mir.", antwortet Iwan lächelnd. "Ich kann das gerade biegen, zumindest so, dass es nicht so ausartet wie heute." Er senkt die Hände und blickt Richtung Wohnzimmer. Nach einer Weile Schweigen, nur unterbrochen vom Kratzen des Bestecks auf Artjoms Teller, setzt er erneut an. Mit beruhigenden Gesten versucht er seinen Sohn zu überzeugen. Sein Blick wird eindringlich, während seine Hände die Bewegungen wieder aufnehmen. "Du weißt, dass deine Mutter das lange..." Er unterbricht sich, weil Anastasia, mit immer noch steinernem Gesichtsausdruck, in die Küche gerauscht kommt, den Teller noch halb voll mit Essen. Demonstrativ kippt sie die Reste in den Müll, räumt geräuschvoll ihren Teller und das Besteck in die Spülmaschine und verlässt, nicht ohne Iwan einen giftigen Blick zuzuwerfen, den Raum wieder.
Tief aufseufzend fährt er fort. "Du weißt dass sie lange schweigen wird. Solange bis du dich entschuldigst. Es wird keine schöne Zeit für uns alle werden." Sein Blick ist jetzt traurig, mit einem Quentchen Hoffnungslosigkeit.
Als würde Anastasia sich damit zu frieden geben wenn er seinem Vater schreibt. Artjom kennt sie. Wahrscheinlich wird sie ihm dann vorwerfen, er würde sie hintergehen oder sowas. Aber wenn er meint. "Ich weiss." meint Artjom seufzend. Solang es 'nur' schweigen ist. Er versteht seinen Vater. "Ich habs so satt." gestikuliert er ihm, steht ohne eine Antwort abzuwarten auf, nimmt den Teller und geht in die Küche.
Iwan blickt ihm nach. Er versteht Artjom nur zu gut. Er räumt den Tisch vollends ab und geht in sein Arbeitszimmer, darauf vertrauend, dass sein Sohn ...alles richtig machen wird.
Mit Tränen in den Augen sitzt Anastasia auf der Couch, flankiert von Cookie und Dino. Sie krault beide gleichzeitig und hat das Gefühl, die Welt hat sich gegen sie verschworen. Wie kann ihr Sohn sie nur immer wieder so hintergehen und verletzen? Sie starrt aus dem Fenster. Was hat sie nicht alles gegeben? Hobbies zurück gesteckt, eigene Träume begraben..in der Hoffnung Artjom eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen. Aber Undank ist der Welt Lohn, so wohl auch für sie. Sie zieht ein Taschentuch heraus und schnäuzt geräuschvoll die Nase. Soll er nur hören, wie schlecht es ihr geht.
Artjom lehnt neben dem Durchgang zum Wohnzimmer im anderen Raum, so das sie ihn noch nicht sieht und hört sie Schluchzen. Das tut weh. Es ist gar nie seine Absicht sie zum weinen zu bringen, er versteht nur nicht warum das immer passiert. Kurz schliesst er die Augen, dann stösst er sich von der Wand ab und tritt vorsichtig mit verlegener Haltung ins Zimmer.
Kurz wendet seine Mutter den Kopf, tupft die Augen trocken und wirft ihm einen vorwurfsvollen Blick zu, dann schaut sie wieder aus dem Fenster und streichelt die Hunde.
Ihr Sohn macht noch einen Schritt, er zögert mit dem was er sagen soll. Gleichzeitig ist es das einzige was er sagen will. "Tut mir Leid, Mom..." um die unruhigen Hände zu beschäftigen steckt er sie in die Tasche. "Ich werd mich bessern.."
Mit ein paar Sekunden Verzögerung dreht ihm Anastasia das Gesicht zu. Aus verweinten Augen schaut sie ihn prüfend an. "Und wieso soll ich dir das glauben, hm? Du machst das immer wieder, obwohl du weißt wie mich das verletzt." Sie pausiert kurz. " Als ob es dir Spaß machen würde mit meinen Gefühlen zu spielen."
"Das stimmt nicht." antwortet er und ist dann ratlos. Ja na gut, sie hat ja recht, das kam auch in Tartosa schon vor, aber doch nicht um sie zu verletzen. Er will doch nur ein wenig Freiheit. "Was... soll ich tun?" Sie stellt sich manchmal an als wär sie eifersüchtig auf die Leute mit denen er sich trifft. Als müsste sie die einzige Frau in seinem Leben sein. Er wartet auf eine Antwort die nicht kommt. "Mom..?"
Anastasia kaut innen auf ihrer Wange herum. "Ich verlange doch nicht zu viel oder? Ehrlichkeit und ein bisschen Anpassung in der Familie. Ist das so schwer? " Sie blickt zu Artjom und registriert seinen zerknirschten Gesichtsausdruck. Für eine Sekunde hätte man einen Hauch von Befriedigung auf ihren Gesichtszügen wahrnehmen können, wenn nicht sofort wieder die Maske der Traurigkeit gefallen wäre. Sie mustert ihn schweigend. Dann hebt sie seufzend die Brauen und antwortet . "Na gut. Ich will dir nochmal eine Chance geben, aber die gibt's nicht unendlich, klar? Es gibt Regeln hier in unserer Familie und an die halten sich alle, auch Hr.Artjom."
Sie schwingt die Beine vom Sofa, was Dino und Cookie die Köpfe heben lässt. Ihr Ton nimmt eine leicht selbstgefälligen Färbung an.
"Auch wenn ich dir verzeihe, gibt's das nicht umsonst. Du wirst zwei Wochen lang morgens vor der Schule mit den beiden Süßen hier Gassi gehen." Anastasia steht auf und schaut ihrem Sohn in die Augen. "Und achte darauf, dass sie auch wirklich ihr Geschäft machen und nimm die Müllbeutel mit zum aufsammeln."
„Vor der Schule…?“ Och ne, bitte nicht. Früh aufstehen ist das letzte, nicht nur für ihn, und sie weiss das. Sein Gesichtsausdruck wird wie dressiert zu einer Mischung aus flehend und traurig. Tu mir das nicht an, Mama.
"Du glaubst dass du hier die Bedingungen bestimmst?" Anastasias Ton wird scharf.
Er atmet tief ein, die Lippen gepresst. Links und rechts suchen seine Augen kurz nach etwas was sie besänftigen könnte, weiss aber das es da nur eine Sache gibt. „Nein..“ seufzt er resigniert, dann verschränkt er die Arme und schaut zur Seite, weil er es hasst so unterwürfig zu sein. Und trotzdem schafft sie es immer wieder.
Anastasias Körperhaltung wird wieder entspannter. "Na also." Sie lächelt ihn kurz wohlwollend an. "Ich mach uns mal einen leckeren Nachtisch und ruf dich wenn er fertig ist." Damit verschwindet sie in der Küche, zufrieden mit sich und der Welt. Zwei Wochen lang nicht so früh raus aus den Federn und dem Sohn noch etwas beigebracht darüber, wie das Leben funktioniert. Wenn das kein Grund zur Zufriedenheit ist, was dann?
(in Zusammenarbeit mit @simscat2)
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DIE Mod (Modifikation) / DER Mod (Moderator)
Ort: Glimmerbrook
Charakter: Blaze / Melissa
Geschichtsstrang: Delsyns Leben
„Was müssen wir noch besorgen?“ fragt Blaze der sich unter einem Vorwand mit Mel trifft. Blaze fühlt sich nicht wohl dabei und bereut es, aber es wird Dels Leben retten. Chip denkt Denize trifft sich grade mit ihm, und was sie treibt weis Blaze selbst nicht, aber das ist egal..
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Mit einem Portal, hatte sie ihn nach dem Treffen wegen dem Kristall im Bandraum, mit in ihre Heimat genommen. Transsylvanien, das Vampirreich. Es erinnerte ihn stark an eine Altstadt in England. Die Strassen waren gepflastert und es gab einen Markt mit Ständen und jede Menge kuriose Gestalten. Sie erzählte dass nicht alles Vampire seien aber er solle trotzdem nicht zu offen mit Fremden sprechen. Auf dem Markt gab es jede Menge seltsame Angebote. Von schrägen Fischsorten, über Pflanzen die er noch nie gesehen hat und seltenen Mineralien.
Er fragte sich warum sie ihn mitgenommen hat, denn den Edelstein den sie kaufen wollten, könnte sie auch allein transportieren. Erst als sie im Laden standen und Mel mit der finsteren Gestalt, die eher nach einer Hexe als nach einem Vampir aussah, verstand er.
Mel hatte ihn angesehen und entschuldigend gelächelt als sie ihm über die Währung in diesem Ort aufklärte. „Ihr bezahlt mit Blut…?“ hatte er wiederholt und sie bestätigte. Das Verhandeln ginge ausserdem besser wenn sie frisches Blut bringen würde. Denn sonst könnte sie auch ein Tier abzapfen und oft ist der Preis dann höher.
Ungewissheitssteuer oder so ähnlich. Er war ein wenig geschockt im ersten Moment und Mel versicherte ihm dass sie es tun würde - niemand sonst - und er keine Angst zu haben brauche. Seit dem Filmabend ahnte sie, dass er Erfahrung damit hat. Und er gestand es ihr auch. Er sagte allerdings nicht, dass es ihm auf eine merkwürdige Weise gefiel. Diese Tatsache führte, ohne Mels wissen, dazu, dass Blaze sich ihr irgendwie näher fühlte nach dem sie ihn gebissen hatte.
Sie hat sein Blut nicht getrunken, doch dabei zuzusehen wie sie zubiss, erinnerte ihn an Viola und das Gefühl welches sie bei ihm ausgelöst hatte. Er assoziierte alles in diesen Moment und eine trügerische Verbundenheit baute sich auf. Kurz bevor er das Bewusstsein verlor weil er den Anblick von so viel Blut das aus ihm raus in ein kleines Gefäss floss nicht ertrug…
Diese Ironie… das erste was er sah als er aufwachte war Melissa die lächelte. Er fühlte sich benommen, so wie es für ihn sein sollte, nur dass ihm zusätzlich kotzübel war. Zum einen wegen dem grade erlebten und zum anderen wegen des unfassbar schlechten Gewissens Viola gegenüber. Doch es ist nicht zu ändern. Er muss an Del denken. Den blauen Edelstein in der grösse eines Handys, den Mel ihm grinsend vors Gesicht hielt, hob seine Stimmung wieder und nur wenige Stunden später, konnte er wieder über ihre Witze die sie über seinen Ausfall riss, lachen.
Sie reisten mit dem Edelstein zurück und er ruhte sich noch eine Weile bei ihr zu Hause aus. Sprich bei Taldren, der nie zu Hause zu sein scheint. Genau wie heute. Aber heute will er nicht so lange bleiben. Das schlechte Gewissen bohrt in der Brust. Würde er nicht so gut Lügen können, wäre diese Aktion nicht mal ansatzweisse durchführbar, denn es frisst ihn regelrecht auf. Vor allem wenn er anschliessend wieder daheim und mit seinen Gedanken allein ist..
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„Heute suchen wir nach einer besonderen Wurzel. Ich hoffe du hast nicht die teuersten Klamotten an.“ Mel grinst. „Und wir sollten gehen, bevor Taldren nach Hause kommt. Er mag es nicht wenn Besucher hier sind.“ freundlich hält Mel Blaze die Tür auf. „Das macht ihn immer so misstrauisch..“
Blaze tritt durch die Tür nach draussen. Sie hätte ihn auch an einem anderen Ort treffen können wenn ihr Arbeitgeber so ein Problem mit ihm hat, doch das erübrigt sich als sie hinters Haus geht, und von der Wand einen schweren Spaten aus der Halterung nimmt. Sie reicht ihn an Blaze weiter, dem das Gewicht des Eisens mehr auffällt als ihr. Aber er versteht das es wohl seltsam wäre wenn sie als zierliche junge Frau, mit einem Spaten und einer Schaufel allein durch die Gegend wandern würde. Sie sieht zwar von nahem nicht mehr wie ein normaler Sim aus, doch es reicht wenn einem das nur in unmittelbarer Nähe auffällt.
„Wo wächst die Wurzel denn?“ fragt er und buxiert das Werkzeug auf die Schulter. Sie nimmt die Schaufel und dreht sich zu ihm um. Er hofft dass sie jetzt nicht Forgotten Hollow sagt. Das könnte nach der Lüge, nach Hinten los gehen. „Hier.“ sagt sie, „Hast du Zeit? Das könnte eine Weile dauern.“ Er nickt. Die Schule kann er zur Not schwänzen.
„Gut.“ Sie schreiten los und Blaze fragt, „Und wie genau finden wir sie?“ Mel lächelt wieder dieses süsse entschuldigende Lächeln. „Die Wurzel verschränkt sich im Boden mit den Wurzeln von Bäumen.“ - „Spezielle Bäume?“ fragt er. „Glimmerbrook Bäume.“ grinst Mel. Blaze schaut sich um. Der ganze Ort besteht aus Bäumen. „Genauer gehts nicht?“ fragt er. Mel schüttelt den Kopf, „Sorry..“ dann lacht sie vergnügt, „aber du siehst doch fit aus, wir finden schon eine.“ sie greift nach seinem Oberarm als sie das sagt und grinst. „Wie sieht die den aus?“ - „Oh du wirst sie erkennen. Lebenswurzeln sind schwarz mit gelben Adern. Sie schlingen sich um Baumwurzeln bis zu zwei Meter tief.“
„Uff…“ Blaze verlässt die Motivation. Mel hingegen wirkt guter Dinge. „Die Wurzel mag diese Art Bäume hier. Weil sie von leichter Magie angehaucht sind.“ Blaze schöpft Hoffnung, „Also ist sie nicht selten hier.“ Mel wiegt den Kopf, „Mmmhh schon… aber das wird schon.“ Oh Gott, denkt Blaze, das kann ja was werden…..
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Mit Schmutz im Gesicht, schwitzend und die Hände voller Erde vergeht Blaze langsam aber sich die Geduld. Das ist bestimmt das siebte Loch was sie Graben und dann noch so tief. Der Boden ist zu aller Schwere auch noch hart und unnachgiebig. Blaze versteht jetzt die Hacke, mit der er den Boden lockern muss, damit Mel die Erde entfernen kann. Dann muss er auch noch aufpassen, dass er den Baum nicht verletzt… Schnaufend geht er in die Hocke und stützt er sich auf den Stil der Hacke. Er schaut Mel zu die grade Erde entfernt. Sie ist mit den Stunden auch immer ruhiger geworden und ihr Gesichtsausdruck ist neutral geworden. „Ich glaub das wird heute nichts mehr….“ sagt Blaze und richtet sich wieder auf.
Sein Rücken bringt ihn um. Mel schweigt. Sie scheint als wolle sie nicht ein zweites Mal her kommen. „Mel…“ Blaze beobachtet sie. Dass sie grade keinen Erfolg haben scheint sie zu… stören. Der Anblick bewirkt etwas in ihm. Nämlich noch mehr Schuldgefühle. Wenn in seinem inneren alles immer so scheiss egal wäre wie er nach aussen tut, wäre sein leben deutlich einfacher. Mel ist hier weil sie ihm helfen will Del zu retten. Neben all den Dingen die sie sonst noch erledigen muss. Und jetzt kommen sie nicht weiter. Er hat ein wenig angst, dass sie alles hinschmeisst und ihn mit der Sache allein lässt. „Mel mach mal Pause.“ Sie gräbt weiter bis zum letzten Haufen loser Erde, dann erst steigt sie aus dem Loch. Blaze ist wieder dran mit hacken. Doch statt weiter zu machen blickt er in ihr verschmiertes Gesicht.
Sie hat mehr Kraft als er und auch mehr Energie, was er sich von Viola schon gewöhnt ist, aber kann sie das nachvollziehen? „Ich kann nicht mehr.“ Blaze setzt sich auf den Waldboden. „Dann lass mich hacken.“ antwortet Mel und nimmt die Spitzhacke. Doch als sie die Hand danach ausstreckt, hält Blaze sie am Handgelenk fest. „Setz dich auch mal. Nur nen Moment.“ Melissa sieht ihn an dann lässt sie die Schultern hängen und setzt sich neben ihn.
Sie seufzt, „Tut mir Leid dass es so lange dauert.“ Ach das ist es also? Es tut ihr für ihn Leid? Das spornt sie an? „Hör auf damit.“ gibt Blaze zurück. „Du tust schon so viel…“ Mel die ebenfalls müde ist, legt den Kopf an seine Schulter. „Aber wir wissen nicht wie lange wir noch Zeit haben.. er sah wirklich schlecht aus als ich dort war.“ Blaze sagt nichts.
Eine weitere Welle der unguten Gefühle überkommt ihn, weil er es grade geniesst hier zu sitzen, mit Mel, nach der anstrengenden Arbeit. Er richtet sich auf und knetet mit der rechten seine linke Schulter. Mel kann nicht weiter anlehnen und richtet sich eben so wieder grade hin. Doch diesmal funktioniert das Manöver nicht um sie loszuwerden. „Hast du Schmerzen?“ fragt sie, setzt sich hinter ihn und beginnt kräftig aber wohltuend seinen Rücken zu massieren. Oh scheisse ja… wie verdammt gut das tut. Blaze stöhnt vor Erleichterung, bis wieder das miese Gefühl kickt. „Gut so?“ fragt sie und er nickt stumm.
Er darf sich nicht erlauben das zu genießen. Also steht er auf und nimmt die Hacke. „Graben wir noch ein bisschen weiter..“ sagt er zu ihr die noch am Boden sitzt. Sie schaut auf, schliesst den Mund und nickt. Jetzt muss er sich schon doppelt mies fühlen. Was zum fick soll denn das?
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„Hier! Das ist sie! Oder? Verdammt sag mir dass sie das ist!“ Blaze versinkt im Loch und gräbt mit den Händen weiter. Ein knorriges schwarzes Ding mit Adern die wie Gold aussehen. Er blickt nach oben zu Mel.
Im Loch ist nicht so viel platz doch sie klettert trotzdem hinein und bückt sich zu ihm. Sie hilft ihm die Erde weg zu schieben. „Ja.“ sagt sie erleichtert. „Das ist eine.“ Blaze lacht laut, noch nie war er so froh. Am liebsten würde er herumspringen, es ist endlich vorbei, diese scheiss Graberei. Mel entwirrt die Wurzel vorsichtig und lösst sie aus dem Wurzelwerk des Baumes. Wie ein Schatz hält sie sie in den Händen und steht auf. Ihr Lächeln ist zurück und sie wippt aufgeregt auf und ab. „Wir habens geschafft!“ sie fällt in Blaze lachen ein und sie umarmen sich stürmisch. Er dreht sich mit ihr einmal um die eigene Achse vor Freude bevor er sie loslässt und das Grinsen schmaler wird. Sie strahlt ihn weiter an.
„Sag mir dass der Anstrengendste Teil geschafft ist.“ sagt Blaze und klettert aus dem Loch. Er reicht ihr die Hand um ihr auch rauszuhelfen. „Der Anstrengendste, aber nicht der schwierigste.“ gesteht sie. „Das reicht mir.“ fürs erste. Er freut sich unglaublich, wenn auch mit bitterem Beigeschmack. Trotzdem kann er nicht widerstehen sie erneut zu umarmen. Sie sind einen Schritt weiter, endlich. „Danke.“ murmelt er und löst sich. Mel blickt ihn einen Moment lang an und er sie.
Er kennt diesen Moment und das geht überhaupt nicht. Er weiss das, und trotzdem hält irgendwas ihn davon ab wegzusehen, weg von diesen wilden gelben Augen…. Blaze tritt zurück. Er will das nicht. Mel ist nur hier um ihm mit Del zu helfen, mehr nicht. Für etwas anderes braucht er sie nicht. Es schockiert ihn, wie viel Überwindung er braucht um daran festzuhalten. Er ist loyal, er wird Viola das nicht antun. Er will sie, und nur sie. In Gedanken wiederholt er alles wie ein Mantra als sie zusammen zurück kehren. Es beginnt schon zu dämmern. Vielleicht lässt er die Schule heute ausfallen.
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DIE Mod (Modifikation) / DER Mod (Moderator)
Charaktere: Marie, Scott
Geschichtsstrang: Mehr als nur Freunde
(In Zusammenarbeit mit @KFutagoh89.)
Marie wählt die Telefonnummer von Scott und wartet bis er abnimmt. "Hi. Hier ist Marie. Wie geht es dir?", fängt sie das Gespräch an. Scott sieht auf sein Handy und freut sich Maries Stimme zu hören. "Hey Marie, mir geht es sehr gut und dir?", fragt er freudig. "Mir geht es gut. Danke." Sie freut sich sehr seine Stimme zu hören. Zögerlich, mit Schamröte um die Wangen fragt sie: "Ähm ... Hättest du ... Zeit ... eine Runde ... spazieren zu gehen?" "Ja, ja klar!", sagt er freudestrahlend. "Bei dir irgendwo, oder wo hattest du dir überlegt?"
"Können gern in den Stadtpark gehen ... wenn du das möchtest", schlägt sie errötet vor. Er nickt zunächst, als er bemerkt, dass Marie das gar nicht sehen kann. "Eh.. ja auf jeden Fall gerne. In einer Stunde kann ich da sein. Passt Dir das?" "Ja, das ist in Ordnung ... Ich freue mich."
Nachdem Scott das Telefonat beendet, macht er sich fertig. Gel in die Haare, noch schnell Zähne putzen und auf geht’s zum Park.
Dort angekommen, sieht er auch schon Marie auf sich zugehen. Er hebt die Hand und geht ebenfalls auf sie zu. "Hey, schön Dich zu sehen." Zur Begrüßung umarmt er sie. Vor lauter Erröten glüht Maries Kopf feuerrot. Sie freut sich sehr, jedoch schlägt ihre Schüchternheit wieder durch. "Ich freue mich auch", sagt sie verlegen. Die Umarmung von Scott fühlt sich schön an. So warm, so herzlich ... beschützend. Die junge Frau könnte diesen Moment ewig genießen. Doch schließlich lösen sie sich voneinander. "Ähm ... wollen wir?" Er nickt und hält Marie den Arm hin, damit sie sich bei ihm einhaken kann. Sie ergreift den Arm und lehnt sich an ihn an. Die beiden Sims laufen los. "Wie war dein Tag so?", fragt Marie etwas unbeholfen.
Daraufhin berichtet er ihr von seinem Tag bei der Arbeit. "Ich hoffe bald auf eine Beförderung. Teller waschen sind dann nicht der Endpunkt meiner Karriere." Es war nicht leicht für Scott, wieder bei null anzufangen. Doch er hat nun mal vor, sich etwas aufzubauen und viele Sims beginnen ganz unten, bevor sie die Leiter hochklettern. Auch von Felix berichtet er. "Es war ja keine Absicht, dass er meine Vase umgeworfen hat. Aber etwas traurig war ich trotzdem. Sie war ein Familienerbstück." Obwohl er die Vase nie wirklich mochte, war die Erinnerung ein wichtiger Bestandteil dieses Objektes geworden. "Und wie sieht's bei dir aus?" "Er hat es ja nicht in böser Absicht gemacht", schmunzelt Marie. "Bei Dana bin ich mir nie sicher. Sie schaut immer herausfordernd frech zu einem, wenn man sagt: nein, lass die Tasse in Ruhe ... und sie dann doch runtergeschubst wird." Ja die Kätzin ist aufgeweckt. Teddy dagegen die Ruhe selbst. "Ansonsten ist alles beim altem. Den Kätzchen geht es gut. Habe letztens eine Freundin zum Tee eingeladen. ... Chrissi geht es auch besser. Wird sicher bald entlassen."
"Das freut mich. Dann lerne ich sie auch mal kennen.", erwidert Scott daraufhin. Da ihm schon seit längerer Zeit auffällt, dass er für Marie mehr übrig hat, als nur eine Freundschaft, wagt er den ersten Schritt und bleibt stehen. "Übrigens Marie, ich wollte mit Dir noch etwas besprechen.." Die Angesprochene schaut auf. "Was gibt es Scott?"
Er legt seine Hand auf ihre, die noch eingehakt unter seinem Arm verweilt. "Wir treffen uns ja nun schon seit einiger Zeit und es gefällt mir sehr mit Dir Zeit zu verbringen. Ich mag deine ehrliche Art und deine Liebe zu Tieren macht dich unglaublich sympathisch. Marie ich.. möchte Dich gerne näher kennen lernen. Ich habe Gefühle für Dich, die ich vertiefen möchte und ich hoffe sehr, dass es Dir ebenfalls so geht." Scott atmet nach seinem kleinen Liebesgeständnis erleichtert aus.
Maries Kopf leuchtet wie eine Tomate. Diese direkte Art ist immer schwierig für sie ... aber sie weiß direkt woran sie bei Scott ist. Sie hört auf ihr Bauchgefühl und drückt sich an den Mann. "Ich möchte ... es ... auch", huschen ihr die Worte über die Lippen.
Erfreut lächelt Scott und umarmt sie. Er ist sehr froh, den ersten Schritt gemacht zu haben und gibt ihr einen Kuss auf die Stirn. Nachdem er sich von ihr löst, hält er ihr erneut den Arm zum einhaken hin. "Dahinten ist ein Getränkestand. Möchtest du etwas?" Sie bekommt kein Wort raus und nickt nur.
Während sie zum Getränkestand laufen, fragt Scott nach den Kätzchen. "Was habt ihr denn jetzt vor mit den Kleinen?" "Maryama, die mich zum Tee besucht hat, möchte eines davon adoptieren. Sie hat ihm sogar einen Namen gegeben: Bungee." Am Getränkestand wählt Marie einen Zitronensprudel.
Scott bezahlt die Getränke und nimmt anschließend einen Schluck. "Das hört sich gut an.. Chrissi freut sich bestimmt ihre neuen Mitbewohner kennen zu lernen, solange sie noch bei Euch sind." Wieder nickt Marie. "Das stimmt. Was mit den restlichen Kätzchen passiert, weiß ich noch nicht. Hast du eine Idee, Scott?" "Wir könnten uns mal umhören, im Freundes- und Bekanntenkreis. Es gibt bestimmt ein paar, die gerne kleine Kätzchen adoptieren möchten." Er denkt an einen Freund von der Arbeit und einen seiner netten Nachbarn, will vorerst aber nochmal nachfragen, ob das Interesse noch besteht.
"Mir ist es wichtig, dass die Kleinen in gute Hände kommen", fügt sie hinzu. Die Vorschläge von Scott sind gut. Die Beiden gehen noch eine Runde durch den Park und reden über die unterschiedlichsten Themen. "Hast Du noch Lust auf einen Film im Kino?", fragt er sie schließlich. "Sehr gern. Aber, es ist schon spät. Ich möchte Dana, Teddy und die Kleinen nicht zu lange allein lassen", erwidert sie. "Hast du morgen Zeit?", fragt er sie daraufhin. Sie sieht Scott in die Augen und nickt. "Ich richte es ein", sagt Marie glücklich. Dieser freut sich und begleitet Marie anschließend noch bis zu ihrem Zuhause. "Ich freu mich auf Dich morgen. Und grüß deine Katzenfamilie von mir." Er lächelt und umarmt sie zum Abschied. "Mache ich ... und Scott", sagt sie kurz bevor sie ihm einen Kuss auf die Wange zaubert. "Danke für alles." Anschließend entschwindet sie ins Wohngebäude.
Charaktere: Viola / Aidaria / Melissa
Geschichtsstrang: Sonnenresistenz
Melissa kommt mit einem Rucksack voller Zutaten zu dem vereinbarten Treffpunkt, wo sie die Magierin zum ersten Mal treffen wird. Die die Viola kennt und die ihnen helfen wird den Trunk zu brauen. Wenn sich die Frau als vertrauenswürdig (und korrupt genug) darstellt, muss Mel sie vielleicht auch bei der Herstellung des Lebenselixiers um Hilfe bitten, da Taldren weder ein Trankmagier ist, noch ist er mit dem Vorhaben einverstanden. Seine Loyalität dem Rat des Gleichgewichts gegenüber ist zu stark. Aidaria könnte Möglicherweise jemand sein, der über die ganze Sache hinwegsehen kann wenn es darum geht eine wirklich gute Person zu retten. Aber alles zu seiner Zeit. Jetzt machen sie erstmal Viola für ein paar Mal sonnenresistent. Sie weiss nicht wo die Magierin ihrem Kessel hat, aber bestimmt wird sie es ihnen gleich zeigen.
Gemeinsam mit Aidaria läuft Viola zum Treffpunkt - zu Fuß, denn die Magierin hat keine Fledermausgestalt. Mel ist bereits dort, wie sie feststellt. So ganz geht Viola die Szene in der Sulani-Höhle immer noch nicht aus dem Kopf, als Mel den Typen hypnotisiert hat. Doch sie hat sich dennoch dazu entschieden, der anderen Vampirin nun zu vertrauen. Viola grüßt Mel kurz und stellt Aidaria vor.
Die alte Magierin gegrüßt die junge Vampirin ebenfalls und betrachtet sie neugierig. Den Namen Melissa hatte ihr Viola unterwegs schon mitgeteilt. Alles andere wird sich zeigen. Mel wird schon ihre Gründe haben, Viola zu helfen. Ob sie eine Gegenleistung erwartet? Aidaria selbst tut das allerdings nicht. Sie freut sich allein schon über die Abwechslung.
„Hi.“ sagt Mel zu beiden. „Wollen wir gleich anfangen? Ich muss später noch streamen.“ sie grinst. Sie wartet darauf das Aidaria sie zu ihrem Kessel führt. „Ich habe das Buch dabei.“
Aidaria fragt sich, was streamen ist. Das Wort hat sie irgendwo schon mal gehört und da hatte es was mit Computern zu tun, aber mehr weiß sie auch nicht. Aber sie fragt auch nicht nach. Es scheint ja nichts mit dem Trank zu tun zu haben. "Als ich noch jünger war, habe ich hier in der Nähe in einer einsamen, versteckten Hütte gelebt. Dort müsste auch noch mein Kessel stehen.", sagt die Magierin stattdessen, "Also lasst uns anfangen."
Mel folgt Aidaria und grinst Viola verschmitzt und gut gelaunt an als sie an ihr vorbei tritt. "Ich denke die Zutaten reichen für etwa 5 Dosen. Vielleicht auch auch etwas mehr. Teil sie gut ein." sagt sie ihr.
Bei der Hütte angelangt warten die Vampire bis die Tür offen steht und sie heinein gebeten werden. Der Kessel wirkt ein wenig verstaubt aber so lange Aidaria damit arbeiten kann, soll es Mel nicht stören. Auf einem nahen alten Beistelltisch an der Wand, legt sie den Rucksack ab. Daraus nimmt sie das Buch mit dem roten Lesezeichen und hält es Aidaria hin. "Ich habe nur die Zutatenliste abgearbeitet, der Rest ist dein Part." Mit Zaubersprüchen kann Mel nichts anfangen, da sie, selbst wenn sie sie aussprechen könnte, diese nicht funktionieren würden. Sie ist ein Schattenwesen. Kein Magier. Ebenso wann was in den Kessel gehört. "Ich hoffe es funktioniert." Mel klingt zuversichtlich aber man weiss nie wozu solch alte Bücher mit geheimnisvollen Formeln in der Lage sind.
Aidaria antwortet zuerst nicht. Sie sieht sich um. Schon zu lange ist sie nicht mehr hier gewesen. Vieles ist verfallen. Der kleine Kräutergarten, den sie angelegt hatte, ist längst überwuchert und mittlerweile wächst da viel mehr als nur ein paar Kräuter. Und der Hocker ist mittlerweile so morsch, dass er nichts mehr taugt. Der Kessel ist allerdings noch in guten Zustand, nur etwas verstaubt. Das sollte gehen.
"Wir werden sehen.", sagt Aidaria nun, "Bei Zaubern war ich immer mittelmäßig, aber mit dem Kessel kannte ich mich aus." Sie nimmt das Buch zur Hand. Ihre Augen sind noch immer so scharf wie vor Jahren und so ist es kein Problem, die Zauber zu entziffern. "Woher hast du das Buch denn?", fragt sie neugierig. Das ist eindeutig Magier-Wissen und nichts für Vampire.
"Es ist aus der Bibliothek eines Magiers der hier zu tun hat." Mel ist sich nicht sicher wie viel sie einem anderen Magier erzählen darf. "Wenn er erledigt hat, weswegen er hier ist, wird sein Haus, samt Bibliothek verschwinden. Er ist immer nur dort wo er gebraucht wird. Ich muss es zurückbringen bevor das geschieht."
Aidaria bezweifelt, dass dieser Magier es Melissa erlaubt hat, das Buch zu leihen, doch sie spielt jetzt nicht Moralapostel. "Also gut. Dann leere mal deinen Rucksack und lass mich die Zutaten sehen."
Mel legt alles aus ihrem Rucksack auf den Tisch. Die liste die sie abgeschrieben hat aus dem Buch hat sie bereits wieder zerstört, damit sie nicht in falsche Hände gerät. Aber dafür haben sie das Buch. Sie legt behutsam eine Kaktusblüte und eine kleine Phiole mit Flüssigkeit ab. "Blüte und Milch eines Ariocarpus, weil er in der Wüste in der prallen Sonne überlebt." Weiter legt sie eine Knoblauchknolle heraus. Sie ist dich verpackt in eine dicke Schicht Frischhaltefolie damit der Geruch nicht durch kommt. "Knoblauch und Salbei." sie legt beides nebeneinander. Der Salbei ist in seiner ursprünglichen Form. Ein Büschel pelziger Blätter. "Spezieller Pfeffer." spricht Mel weiter als sie einen kleinen Beutel ablegt in dem die Körner knistern. "Und zu guter Letzt Kurkuma. Gegen chronische und akute Entzündungen." Sie lacht ein bisschen und stellt das Pulver ab. "Das wars. Den Pfeffer müssen wir glaub aufbrechen oder mahlen, ich war mir nicht mehr sicher was im Buch stand." Nun ist es an ihr Aidaria erwartungsvoll anzuschauen.
Viola verzieht das Gesicht, als es um den Knoblauch geht, was Aidaria nicht entgeht. Doch die Teenagerin macht keine Anstalten, den Raum zu verlassen. Die Folie scheint tatsächlich ein wenig zu helfen. Falls es ihr doch zu viel wird, kann sie ja immer noch gehen. Im gekochten Zustand im fertigen Trank wird die Wirkung auch nicht mehr ganz so stark sein. Aidaria betrachtet jede Zutat einzeln. Das Ergebnis ist zufriedenstellend. "Ich habe eine Pfeffermühle in der Küche gehabt, falls wir den mahlen müssen. Aber keine Ahnung, ob die noch da ist. Viola, kannst du mal nachsehen?" Das lässt sich diese nicht zweimal sagen. So entkommt sie ein wenig dem Knoblauch.
Während Viola nach dem Gewünschten sucht, sucht Aidaria nach der Pfeffer-Stelle im Buch. Tatsächlich ist mahlen offenbar richtig. Die Magierin fühlt sich um Jahre jünger, jetzt wo sie wieder an einem Zaubertrank arbeiten kann. Sie will gerade damit anfangen, als auch Viola zurück kommt mit einer alten Pfeffermühle. "Ich danke dir.", sagt Aidaria. Die Mühle ist staubfrei. Offenbar hat Viola den schon abgewischt. Nachdem auch der Kessel vom Staub befreit ist, kann es losgehen. "Ich sag euch die Zutaten, ihr reicht sie mir und ich erledige dann den Rest.", ist Aidarias Arbeitsaufteilung.
Melissa ist einverstanden und tritt zurück. Sie hat ihren Teil getan. Jetzt heisst es abwarten und zuschauen.
Aidaria arbeitet konzentriert. Sie kann es sich nicht erlauben, hier einen Fehler zu machen, denn das könnte Viola gefährden, wenn sie davon trinkt. Und so nimmt sie sich lieber etwas mehr Zeit, um sich die Sprüche gedanklich vorzusagen, bevor sie diese dann auch tatsächlich aufsagt. Ihre Erfahrung als Magierin zeigt ihr, dass die Wirkung tatsächlich Sonnenschutz sein müsste. Gut. Das zeigt, dass Mel nicht irgendwas als Sonnenschutz verkauft, das eigentlich etwas ganz anderes bewirkt. Falls sie Zweifel hätte, hätte sie das Ganze auch sofort abgebrochen, doch für Zweifel gibt es keinen Grund. Nach und nach nimmt das Gebräu Gestalt an und zeigt eine leicht weißliche Farbe.
Erst als Aidaria zurück tritt, vor ihr das brodelnde Gebräu, lächelt Mel wieder. Sie hat der Magierin interessiert zugeschaut. Kurz blickt sie auf ihr Telefon um die Zeit zu checken. „Habt ihr was da zum abfüllen?“
"Nein!", muss Viola zugeben, "Ich dachte irgendwie, Gefäße gäbe es beim Kessel." Aidaria beruhigt sie. "Gibt es auch. Müsste es zumindest. Und zwar... hier!" Sie öffnet einen Wandschrank, der Phiolen in verschiedenen Größen beinhaltet. "Die sollten ausreichen." Einige sind zerbrochen aufgrund des Alters, aber die meisten sind noch intakt und nur etwas staubig. Einen Moment überlegt Aidaria, einen Reinigungszauber dafür zu nutzen, entscheidet sich dann aber dagegen. Im Moment hat sie sich genug konzentriert. Sie wischt den Staub ganz normal ohne Magie ab, bevor sie den Trank einfüllt.
„Sehr schön.“ freut Melissa sich. Die Zutaten sind verbraucht und jetzt stehen da wo sie zuvor langen, Phiolen voller noch warmer Flüssigkeit. „Vergesst nicht, Diskretion.“ sagt sie noch ein letztes Mal um sicher zu gehen dass beide es verstanden haben. Sie steckt das Buch wieder in den Rucksack. „Das hier bringe ich zurück. Ich hoffe du hast viel Freude in der Sonne.“ vergnügt grinst sie Viola an. „Und dir, vielen Dank für die Hilfe.“ zu Aidaria, „Falls ich wieder einmal eine Magierin brauche, komme ich auf dich zurück wenn ich darf.“
"Du darfst.", nickt Aidaria. Sie erzählt Mel noch, wie sie sie erreichen könnte. Viola hört dem gar nicht zu. Sie freut sich so über den Trank und platziert die Phiolen in ihrem eigenen Rucksack. Sie kann es kaum erwarten, sie auszutesten... Am liebsten hätte sie auch gleich Blaze und Chip davon erzählt. Doch sie erinnert sich daran, dass sie diskret sein soll und verzichtet daher darauf, den beiden eine Nachricht zu schicken.
Da Mel keine Gegenleistung verlangt, und nicht weiss was Viola mit der Magierin abgemacht hat, sich aber auch nicht dafür interessiert ob die Frau etwas für ihre Hilfe haben will, zieht sie ihre Jacke zu und legt den Rucksack um. "Ich muss jetzt los. Das war sehr Spannend. Vielen Dank. Wir sehn uns bestimmt." Lächelnd wendet sie sich zur knorrigen Tür. "Bis Bald. Oh ach so..." Sie stockt und dreht sich um, "Treffen wir uns morgen Abend, wegen... der anderen Geschichte?" fragt sie Viola. Sie möchte den nächsten Kristall finden.
Viola nickt. "Bin dabei!" Aidaria fragt nicht weiter nach, sondern verabschiedet sich von den beiden Besucherinnen.
Aidaria bleibt noch in der Hütte, um in Erinnerungen schwelgen zu können. Im Seniorenheim denken sie bestimmt, sie sei längst schlafen, doch sie hat sich heimlich rausgeschlichen.
Viola und Mel gehen unterdessen jedoch weiter. Die Rothaarige denkt nach. Mels leuchtender Stein fällt ihr plötzlich ein. Jetzt, wo sie aus Aidarias Hörweite sind, stellt sie dann eine Frage: "Sag mal... was hat es denn eigentlich mit diesem Stein auf sich? Der, den du genutzt hast um den Kristall zu finden und der dann geleuchtet hat."
"Dieser Stein?" sie nimmt ihn hervor. Er ist dunkel, schimmert jedoch ganz schwach. "Er hilft mir Magie aufzuspüren. Die Kristalle zum Beispiel. Taldren gab ihn mir als Hilfe. Das Buch mit den Rätseln ist auch magisch. Eigentlich sind alle Bücher von Taldren magisch weil man sie nicht abfotografieren kann. Dort in der Villa hat mir der Stein auch geholfen es zu finden." Melissa steckt ihn wieder ein. "Auf Vampire schlägt er nicht an, weil wir nicht im gleichen sinne Magisch sind. Verstehst du?" Damals im Bandraum, als sie dachte sie hätte etwas gefunden, hat der Stein nicht auf Viola angeschlagen wie sie es zu erst dachte. Es war etwas anderes und Mel hat so ihren verdacht. Das ist jedoch nichts was sie jetzt von sich aus ansprechen will.
"Ich kann die Auren von anderen okkulten Wesen spüren, aber magische Gegenstände bleiben mir dennoch verborgen. Und es klappt auch nicht bei allen okkulten Wesen." Geister kann sie nicht erspüren, genauso wenig wie die Zentauren. Viola vermutet, dass das daran liegt, dass diese Wesen weniger magisch sind als z.B. Einhörner... oder dass deren Magie zu unbekannt ist. "Woher hast du den denn eigentlich?"
Melissa mustert Viola. "Von Taldren, wie gesagt. Ich schätze es ist seine eigene Kreation."
Viola betrachtet den Stein in Mels Hand eine Weile. "Aber Auren kannst du nicht spüren, oder?" Mel ist zwar auch Vampirin, aber so anders als sie selbst oder Shane.
"Nein, ich kann das nicht ohne Hilfe." Mel lächelt. "Dafür andere Dinge." Viola wird gemerkt haben dass sie irgend eine Kraft bei dem Sulaner angewendet hat.
"Ja... wie damals in Sulani.", bestätigt Viola nachdenklich.
"Richtig..." Melissa blickt auf die Strasse vor ihnen. "Irgendwie seltsam wie wenig man in dieser Welt über Vampire weiss." Sie denkt an das Gespräch mit Blaze, als dieser sie nach ihren Fähigkeiten fragte.
"Naja, zumindest Vampire, die andere hypnotisieren und in der Sonne umherwandeln sind hier eher unbekannt..." Mel ist wirklich eine seltsame Vampirin. "Gibt es sonst noch irgendwelche seltsamen Dinge, die du so kannst?"
"Seltsame Dinge?" Mel lacht, "Wenn dus für seltsam hälst?" Sie steckt die Finger in die engen Hosentaschen. "Neben dem mesmerisieren und der Sonnenresistenz, bin ich nicht von Haus aus unsterblich so wie du wahrscheinlich."
Das überrascht Viola. Sie hatte nie darüber nachgedacht, aber irgendwie ist sie immer davon ausgegangen, dass Mel ebenfalls unsterblich sei. "Ist deine Lebenszeit zumindest länger als die von Menschen?"
"Wenn ich das will, schon." sagt sie geheimnisvoll.
"Das heißt?", fragt Viola verwirrt.
"Das heisst, das ich anderen Sims Lebenskraft und Bedürfnise aussaugen kann wenn ich es für nötig halte." Es ist eine weiter Fähigkeit die zu viel Neagtives für ihren Lebensstil bedeutet. "Aber ich weiss noch nicht ob ich davon gebrauch mache, wenn ich älter werde."
Viola betrachtet Mel skeptisch. Wenn sie jemanden beißt, ist die Person zwar ne Zeit lang ausgeschaltet, doch irgendwann regeneriert das Blut wieder und es kommt zur Erholung. Aber das Aussaugen von Lebenskraft und Bedürfnissen klingt so als sei es etwas Permanentes für das Opfer. Oder ist es das? "Was würde dann denn mit dem Opfer passieren?", hakt Viola nach. Mels Fähigkeiten - sofern diese das nicht nur alles erfunden hat - sind schon ein wenig einschüchternd.
Mel zuckt die Schultern. "Ich habs noch nie probiert. Ich schätze das ich deren Lebenszeit bekomme und sie verlieren sie. Ich lebe länger und sie sterben früher. Ich vermute es geht ihnen nach dem Biss etwa so wie bei einem Normalen. Vielleicht merken sie nicht mal das sie früher sterben werden bis es soweit ist." Sie sieht Viola an und muss ein wenig lachen. "Du schaust wie Blaze als ich ihm das erzählt hab."
Kein Wunder, wenn Mel sich noch nicht sicher ist, ob sie so eine Fähigkeit je anwenden will. Viola ist nicht unbedingt die netteste Person auf Erden, aber würde sie anderen die Lebenskraft aussaugen? Irgendwie ist sie schon froh, dass sie das nicht muss für ihre Unsterblichkeit. "Naja... wenn man so darüber nachdenkt, sind diese Dinge schon ein wenig unheimlich.", gibt sie zu, "Da bleibe ich lieber bei meiner Fledermausgestalt." Das kann Mel zumindest nicht.
"Ja." sagt Mel, "Es wäre schön wenn man es sich aussuchen könnte."
"Und Taldren? Kann der auch irgendwelche tollen Sachen?", wechselt Viola das Thema.
Mel plustert die Wangen auf und stösst nachdenklich Luft aus. "Das weiss ich nicht. Er kann bestimmt ne Menge aber..." sie zuckt die Schultern. Taldren ist alt, bestimmt auch älter als die meisten Sims. Vielleicht sogar älter als viele Vampire. Wahrscheinlich macht ihn das so irre. "Er spricht nicht über solche Dinge."
Viola schweigt und nickt nur nachdenklich. Außer Aidaria und ihrer Mitschülerin Ria kennt sie nur die Chemielehrerin als Magierin, aber keine von ihnen musste je irgendwelche Kristalle verstecken für das Gleichgewicht der Welt - zumindest soweit Viola weiß.
"Ich muss hier abbiegen." sagt Mel und zeigt die Strasse hinunter. "Hoffentlich bringt der Trank dir was. Wir sehen uns morgen, das nächste Rätsel ist nicht weniger kompliziert." sie lächelt. "Bis dann."
"Bis dann.", sagt Viola. Hoffentlich hilft der Trank wirklich. Sie kann es kaum erwarten, den zu testen - trotz des Knoblauchs.
(in Zusammenarbeit mit @murloc)
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DIE Mod (Modifikation) / DER Mod (Moderator)
Charakter: Artjom / Nouki
Geschichtsstrang: besser kennenlernen
Total verschlafen und mit Augenringen bis zum Kinn, trottet Artjom nach unten. Die Hunde warten schon bei der Haustür und warten auf ihre morgendliche Gassirunde. Er sieht fast nicht aus dem Kopf raus und fühlte sich nicht in der Lage sich eine normale Hose anzuziehen. Mit Pyjamahose und T-Shirt friemelt er sich in die Schuhe und die Entscheidung ob er ganz rein schlüpft oder die Turnschuhe einfach nur als Schlappen trägt, fällt ihm jetzt schon schwer.
Er ist kein Morgensim und absolut kein Frühaufsteher. Morgens für die Schule aufstehen ist normalerweise das aller höchste der Gefühle. Träge zieht er eine Jacke an und greift nach der Tür. Dabei fällt ihm ein, er könnte ja die Kippen mitnehmen, damit er wenigstens etwas davon hat. Normalerweise raucht er nie im und ums Haus weil seine Mutter ihn umbringen würde. Aber jetzt grade? Scheiss drauf. Er geht zurück in sein Zimmer und steckt die zerknüllte Schachtel und ein Feuerzeug aus dem Geheimversteck unter dem Schreibtisch in die Jackentasche.
Der eisige morgendliche Herbstwind pustet ihm ins Gesicht als er ins Freie tritt und seine Laune sinkt noch weiter in den Keller. Und das zwei Wochen lang. Er gähnt und schliesst die Tür hinter sich. Die Hunde dackeln fröhlich los und schnüffeln an allen Gräsern und Büschen.
Cookie zieht an der Leine so gut sie kann während Dino eher der trödeligere der beiden ist und nur aus Gewohnheit mit geht. Der Rüde würde wohl auch lieber im warmen bleiben und schlafen. Mit den Händen in der Tasche, um das Handgelenk die Leinen, folgt er den Hunden. Den Kopf gesenkt und immer mal wieder die Augen schließend in der Hoffnung es hilft gegen die Müdigkeit so gut wie im kuschligen Bett liegen.
Er achtet nicht wirklich auf die Tiere sondern ist mit sich selbst beschäftigt. Erst bei dem grossen Baum ein stück weiter, neben der grossen Wiese, lässt er die Viecher frei. Er lehnt sich an den Baum und fummelt mit kalten Fingern die Kippen hervor. Das Feuerzeug will nicht funktionieren und er schüttelt es wütend. Das Gas ist fast leer und es regt ihn tierisch auf. Er könnte jetzt noch 2 Stunden schlafen, aber nein! Endlich geht die Flamme an und er entzündet die Zigarette. Das Feuerzeug verschwindet in der Tasche. Er legt den Kopf in den Nacken und raucht frierend, darauf wartend dass die Köter endlich ihr Geschäft erledigen.
"Irgendwann stürz ich mich zu Tode mit dir! Jetzt warte doch, ich quetsch dich noch ein." Leicht genervt versucht Nouki in voller Laufmontur die Haustüre zu öffnen, aber Bandido will auch raus und schafft es, ihr jedesmal so im Weg zu stehen, dass sie die Türe nicht öffnen kann. Schließlich klemmt sie ihn unter den Arm und setzt ihn draußen wieder ab. "Mann, jetzt tob dich aus du Lauser." gibt sie ihm schmunzelnd mit auf den Weg, als er wie der Blitz im Gebüsch verschwindet.
Dann steckt sie sich die Kopfhörer in die Ohren, dreht Nirvana nicht zu laut auf - um diese Zeit verträgt sie noch keine volle Lautstärke - und macht ein paar Aufwärmübungen. Mittlerweile hat sie sich einen Trainingsplan für den Halbmarathon ausgearbeitet und dazu gehört auch der morgendliche Lauf vor der Schule. Einmal morgens, einmal abends. Als sie los läuft bildet ihr Atem schon weiße Wölkchen vor ihrem Mund. Es ist schon richtig kalt geworden nachts und erst im Laufe des Vormittags werden die Temperaturen etwas moderater.
Wenn tagsüber die Sonne richtig raus kommt, ist es allerdings noch schön warm, was ihr jetzt lieber wäre. Sehr unwirtlich, aber joggen heizt auf. "...We passed upon the stair, we spoke of was and when, although I wasn′t there, he said I was his friend..." Sie singt unbekümmert mit, ist ja außer ihr niemand unterwegs. The man who sold the world... sie könnte das ewig hören. Die perfekte Untermalung für die morgendliche, leicht neblige, aber stimmungsvolle Atmosphäre. Beflügelt von der heißgeliebten, rauen Stimme läuft sie zügig weiter. Durch den Park, Kieselwege entlang in Richtung einiger Wohnhäuser.
Auf der großen Wiese weiter vorne kann sie etwas kleines, rosanes sehen. Nanu? Beim näher kommen erkennt sie, dass es ein Hund in einem dieser unsäglichen Anzüge ist, in welche manche Sims ihre Tiere stecken, damit sie nicht frieren. Nein, es sind zwei Hunde, welche Rasse kann sie nicht sagen und Besitzer sieht sie auch keinen. Hoffentlich sind die friedlich. Plötzlich stoppt das rosa Bündel in der Bewegung und blickt in ihre Richtung. Dann stürmt der Hund los, so schnell ihn seine kleinen Beine tragen und kläfft dabei wie wild.
Nouki stoppt sofort. Sie weiß, dass sie sich nicht bewegen darf, um den Jagdtrieb nicht noch zu fördern. Aber wider Erwarten bremst das kleine Wesen vor ihr ab und beginnt freudig zu fiepen, als wolle es sagen: Hey, da bist du ja, ich hab schon so lange auf dich gewartet. Lächelnd geht Nouki in die Hocke und streichelt den Hund, so gut das eben geht mit diesem Stoffzeugs drumherum. "Cookie!" Ein Schrei, so laut, dass sie ihn durch die Musik hören kann. Hinter dem Baum kommt eine Gestalt hervor, die ihr irgendwie bekannt vorkommt. Ist das Artjom?
Überrascht hält sie inne und der Hund beginnt ihre Hand zu lecken. Als der Junge bei ihr ankommt richtet sie sich auf und nimmt die Kopfhörer raus. Er muss ja sehr tierlieb sein, wenn er in aller Frühe schon mit den beiden Vierbeinern spazieren geht. Respekt. Lächelnd begrüßt sie ihn. "Hi. Was machst du denn hier mitten in der Nacht? Sind das deine?" Mittlerweile beschnüffelt auch der gemächlich herbeigetrottete zweite Vierbeiner ihre Turnschuhe, während der Rosane wieder zu fiepen beginnt.
Als er den Köter bellen hört senkt er erst den Kopf entnervt. Was ist jetzt? Sauer tritt er um den Baum und sucht den pinken Kapuzenpulli der irgendwo in Bodennähe herumwuseln sollte. Blödes Vieh. Er steckt die Kippe zwischen die Lippen und die Hände in die Jacke um sie zu wärmen während er auf das Bellen und winseln zu stapft. Er erkennt Nouki und sein Blick wird erheblich freundlicher. "Mitten in der Nacht ist gut." er lächelt und richtet sich von seiner gebeugten frierenden Haltung zu seiner vollen Grösse auf. Er schaut auf die Hunde, dann nimmt er die Kippe aus dem Mund.
Cookie wuselt um Noukis Beine herum und schnüffelt alles auf als wäre unter dem Beton ein Würstchen versteckt. Da sie den Hund gestreichelt hat, ist sie wohl nicht abgeneigt und hat auch keine Angst. "Mhm." stimmt er ihr zu, "Cookie und Dino." er zeigt auf den jeweiligen Vierbeiner.
Dino setzt sich daraufhin demonstrativ hin und schaut mit dem deutlich hübscheren Gesicht zu den Zweibeiner auf. "Sie scheinen dich zu mögen." er lächelt Nouki offen an. Das Septum erinnert ihn an Tani und ist halt schon was schickes..
"Sie sind goldig. Dino ist wohl ein eher ruhigerer Herr und Cookie die quirlige Diva, immer etwas overdressed." Sie schaut ihn schmunzelnd an. "Ich mag Tiere, hab selber nen Kater, Bandido."
„Dann riechen sie wohl ihn.“ sagt er. Er knibbelt die Glut mit zwei Fingern aus dem Stummel und steckt ihn in die Tasche. Dann reibt er sich den Schlaf aus den Augen. „Was machst du? Joggen? Wohnst du in der nähe?“ in seiner Stimme liegt freundliche Neugier.
Nouki weist zurück in die Richtung aus der sie gekommen ist. "Ich wohn in Windenburg, also nicht ganz um die Ecke. Ich trainiere gerade für nen Halbmarathon, den hab ich mir in den Kopf gesetzt und zieh das jetzt durch. " Nouki bemerkt seine Müdigkeit. "Ist ne gute Methode um morgens in Gang zu kommen." fügt sie an und lächelt verstehend. "Die beiden sind wohl munterer als du."
„Ach,“ er streckt sich jetzt und legt die Arme über den Kopf, zeigt den schlanken Körper und strahlt trotz Schlafklamotten unter der Jacke Selbstbewusstsein aus. „Ich hab nur ein bisschen wenig geschlafen.“ sagt er grinsend. „Ein Halbmarathon.“ wiederholt er und schiebt die Hände wieder in die Taschen. „Richtig, du bist die Profisportlerin in unsere Schule.“ er sagt es als wüsste er das nicht genau.
Dabei erinnert er sich daran, dass Chip ihm gesteckt hatte, dass sie und Leon nur Freunde wären. „Respekt, ehrlich.“ Artjom treibt kaum Sport - jedenfalls keinen Herkömmlichen - ist aber mit einem guten Stoffwechsel gesegnet. „Läufst du den Weg jetzt jeden Morgen?“ fragt er verschmitzt. Das würde die Gassirunde in den nächsten zwei Wochen einiges angenehmer machen.
"Na ja..Profi würd ich nicht sagen, Leon und ich fordern uns gern und ich mag's einfach mich auszupowern und fit zu sein." Sie geht in die Hocke, krault kurz Dino hinter den Ohren, weil er sich an ihre Knöchel schmiegt und steht wieder auf. Nouki muss ein bisschen zu Artjom hoch blicken, nachdem der sich jetzt zu voller Größe aufgerichtet hat. Ist ihr gar nie aufgefallen, dass er so groß ist. Er sieht nicht unsportlich aus, registriert sie außerdem. "Tja, nicht immer, aber sicher öfter." gibt sie genauso verschmitzt zurück. "Willst mal ne Runde mit joggen?" Ihr ist die Zigarette nicht entgangen. Neugierig wartet sie auf seine Antwort.
Morgens früh aufstehen zum joggen..? Der Gedanke schüttelt ihn fast. Er lächelt dann wird er etwas ernster, „Ich war früher oft Radfahren. Mountainbiketouren durch den Wald den Berg runter. Bis mir so ein Idiot in die Seite gefahren ist. Hab mich überschlagen, alles war offen,“ er deutet an sich herunter, „Gebrochen war nichts, aber seit dem kann ich nich mehr so lang rennen.“ er klopft auf sein Knie dann hebt er die Schultern. „Dumm gelaufen.“ Als würde ihn diese Geschichte stressen, zündet er sich noch eine Kippe an. „Nervt total..“ meint er abschliessend und schaut dabei in die Ferne.
"Ach du Scheiße." Nouki blickt ihn aufrichtig betroffen an. "Das versteh ich gut. Ist immer schwierig über solche Sachen hinweg zu kommen." Sie will ihn auch gar nicht bedrängen, wie sowas funktionieren kann, das muss jeder für sich entscheiden. Sie schaut nochmal genauer hin. "Kommt die Narbe am Kinn daher?" Seltsam, erst hat sie mit Leon ein ähnliches Gespräch geführt, nur geht der ganz anders damit um.
Er greift sich unwillkürlich kurz ans Kinn, als hätte er vergessen dass sie dort ist. „… ja..“ Artjom mustert sie, sein Gefühl bei ihr hat ihn nicht getäuscht. Sie ist aufgeschlossen, schon in der Theatergruppe. Niemand der seine Worte für unwichtig hält. Ob sie wirklich Single ist? Die Hunde beginnen langsam zu frieren und gehen eigenständig Richtung Haus. Er blickt auf die Uhr auf seinem Handy. Bald ist auch noch Schule.. „Also… wir sehn uns dann gleich später wieder.“ er lächelt charmant, „und.. würd mich freuen dich hier öfter zu sehen.“
"Wenn du's schaffst früh aufzustehen, dann sicher." Nouki grinst. "Aber deine beiden Lieblinge werden schon dafür sorgen." Sie steckt die Kopfhörer wieder in die Ohren, allerdings ohne die Musik anzumachen. "Wir sehen uns, bis später."
Sie startet Nirvana und dreht sich im weiter laufen nochmal, um Artjom zuzuwinken. Cool dass sie sich getroffen haben, er ist wirklich nett. Nouki denkt an das Stück für Halloween, das sie gestalten werden. Kann ja nicht schaden sich besser zu kennen bei sowas. Beschwingt beschleunigt sie das Tempo und fängt wieder an mit zu singen.
Artjom hebt die Hand und winkt zurück. Er folgt den Hunden, dabei schmeisst er die Kippe weg. In seiner Tasche sind noch die leeren Plastiktüten für die Hundehaufen. Kurz dreht er sich um dann schüttelt er den Kopf. Scheiss egal. Nachdem er die Hunde reingelassen hat und die Schuhe ausgezogen, verschwindet er schnell ins Bad. Wenn seine Mutter rausfindet das er geraucht hat… Schnell Zähne putzen und den kalten Körper heiss duschen. Anouk.. denkt er. Irgendwas an ihr hat es ihm angetan.
(In Zusammenarbeit mit @simscat2)
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Charakter: Shane, Bea, Vero
Geschichtsstrang: Filmabend bei Vero
Shane hat gefühlt seit Ewigkeiten nicht mehr mit anderen Sims gesprochen. Seit der Pragreise ist er noch schweigsamer geworden als zu vor. Die Sache beschäftigt ihn. Er wollte mit Ria darüber sprechen, aber... hmm. Er kommt in die Cafeteria, wo er sonst nie hingeht. Er braucht kein Essen und er hat kein zusätzliches Geld um es zu bezahlen. Aber seine Festivalfreunde und Vero sind hier bestimmt. Suchend schaut er sich im Raum um.
Bea, die gerade in der Essensschlange steht, sieht mit Verwunderung, dass Shane hier auftaucht. Lucía, von der sie ja mittlerweile weiß, dass sie Vampirin ist, ist hingegen öfters mal hier. Und selbst Viola lässt sich in der Kantine ab und an mal blicken - auch wenn sie dann nur etwas zu trinken holt und Blaze Gesellschaft leistet. Aber Shane hat sie hier noch nie gesehen, obwohl er ihr während des Festivals erzählte, wie gerne er etwas isst. Wahrscheinlich will er das Geld sparen. Als er beim Festival etwas aß, mag das einfach eine Ausnahme gewesen sein.
Während Bea noch in ihren Gedanken hängt, ist die Schlange kürzer geworden, bis sie nun an der Reihe ist. Mit ihrem Teller Kartoffelsalat mit Würstchen in der Hand winkt sie Shane zu. Vielleicht setzt er sich ja mit an den Tisch.
Lächelnd folgt Shane Bea und setzt sich vorsichtig zu ihr. „Kommen Vero und so auch? Hab ich viel verpasst..?“ er schämt sich ein wenig dass er sich so rar gemacht hat, doch das Rezept bei ihm „zu Hause“ macht ihn noch ganz verrückt. Er muss mit jemandem darüber reden.
Bea sieht sich um, doch sie kann Vero nirgends sehen. "Vielleicht ist sie noch auf Toilette.", schlägt sie vor. Im Unterricht war sie zumindest. Doch wo Vero jetzt ist, kann Bea nicht sagen.
Gähnend verlässt Vero die Toilette. Der Unterricht bei Herr Garcias ist immer so ermüdend. Das Mädchen sucht die Kantine auf. Zuerst sichtet sie den Aushang der Speisekarte. Wie immer bietet Frau Borowski viele Leckereien. Grinsend geht sie in Richtung Warteschlange. Sie bemerkt zuerst Leyla und ihre zickige Modepüppchen Truppe, die an einem der viele Tische sitzt. Augenrollend wendet sie sich von ihnen ab. Ein Junge redet mit Bea. Bei genaueren Hinsehen realisiert sie, wer es ist. Glücklich legt Vero kumpelhaft einen Arm um Shanes Schulter. "Na Hallo, lange nimmer gesehen", begrüßt sie den Vampirjungen freundlich.
Shane lächelt schüchtern. "Hi Vero. Wie, ähm gehts dir?" er blickt kurz auf ihre Hand und dann zurück in ihr gut gelauntes Gesicht.
Auch Bea begrüßt Vero freundlich.
"Mir geht es super und selbst? ... Hi Bea!", erwidert die Teenagerin grinsend und begrüßt bei der Gelegenheit auch die Meerjungfrau. "Hast dich echt rar gemacht", spricht Vero weiter. Sie reiht sich in die Warteschlange fürs Kantinenessen ein. "Was gibt es bei dir Bea? Sieht lecker aus!"
"Hab mich diesmal für Würstchen und Kartoffelsalat entschieden. Das wähle ich zwar öfter mal, aber es ist ja auch immer lecker.", antwortet die Grünhaarige.
Shane senkt verlegen den Kopf ehe er wieder zu Vero aufschaut. „Ich weiss…“ er sieht ihr zu wie sie ihr Essen bestellt und anschliessend mit einer grossen Portion an den Tisch zurück kehrt. Shane muss lächeln. „Guten Appetit.“ wünscht er beiden. „Ich bin froh dass es deiner Hand besser geht.“ sagt er mit der Erinnerung an den Krankenhausbesuch während der letzten Party an der alten Schule. Und bald steht die nächste Party an.
Vero schmunzelt. "Es ist ok." Sie setzt sich zu ihm. "Und freust du dich auf Halloween?", fragt sie den Vampir. Zu Bea blickend. "Lass es dir auch schmecken." Dann nimmt sie die ersten Bissen von ihren Käsespätzle mit Bratensoße und Röstzwiebeln.
Bea lässt es sich tatsächlich schmecken. "Also ich freue mich jedenfalls schon.", sagt sie, obwohl Vero nicht sie sondern Shane gefragt hat.
Shane hebt die Schulter. "Ich weiss nicht als was ich gehen soll..." Weil er kein Geld hat um sich ein schickes Kostüm zu kaufen. "Als was geht ihr denn so?"
Bea bemerkt nichts von Shanes Gedanken. "Ich werde wohl als Piratin gehen.", erzählt sie, "Das passt zu meiner Verbindung zum Meer."
Vero lächelt den Mitschüler an. "Vllt kann man dir bei der Suche nach einer Idee helfen? ... Ich geh als Van Helsing. Papa leiht mir dafür seinen alten Hut und den Mantel hab ich mir in Secondhand geholt. Wer trägt sowas schon im Alltag." Dabei lacht sie herzlich.
Shane war, bevor er den Stromlosen Lebensweg einschlagen musste, ein Filmjunky. In seinem Kellerzimmer hatte er Regale, voll mit alten und Neuen DVDs. Er hatte wenig Freunde und sonst nix zu tun. Am Tag raus gehen ging nicht. „Van Helsing?! Cool!“ begeistert er sich. „Als Monsterjägerin!“ Wäre er nicht so höflich und schüchtern, hätte er jetzt gesagt, dass sie einige Schüler jagen könnte die echte Monster sind. Er Blickt zu Bea, „Und ein Pirat wie Jack Sparrow! Voll cool..“ Eine Filmfigur ist gar keine schlechte Idee. Shane senkt den Kopf und denkt mit der Hand am Kinn kurz nach. Was kennt er für Filme. Und was liegt im Bereich des Möglichen. Er erinnert sich das er vor kurzem eine alte Hokeymaske im Müll gesehen hat und sie weggeworfen hat. Vielleicht findet er die wieder. „Was haltet ihr von Jason Voorhees?“
"Klingt doch nice", bestärkt ihn Vero darin. "Hauptsache du fühlst dich wohl und hast Spaß."
"Wer ist das?". fragt Bea, die sich nicht mit Horrorfilmen auskennt. In ihrer sulanischen Kultur ist diese Art von Filmen nicht so verbreitet wie in der restlichen Simswelt. Zumindest aber hat sie von Van Helsing schon mal gehört.
Shane legt kurz den Kopf schief. „Kennst du Freitag der 13. nicht?“ das bringt ihn auf eine Idee. „Wir sollten eine Horrorfilmnacht machen! Oder ist das doof?“ schon früher hätte er das so gern gemacht. Aber es war keiner da der mitgemacht hätte..
Bea freut sich über diese Idee: "Das ist super! Dann kann ich meine Wissenslücken in dem Bereich endlich einmal auffüllen!"
"Klar, bin dabei", schließt sich auch Vero der Idee an.
Im ersten Moment freut Shane sich, dann fällt ihm ein das er gar keine Filme mehr hat, geschweige denn einen Fernseher oder überhaupt, Strom. "Ähm.. Wo würde das denn gehen...?"
"Können ja ins Kino gehen oder ihr kommt zu mir", schlägt die Blondine spontan vor. "Egal wo, hauptsache es macht Spaß."
"Wäre dafür, dass wir bei Vero die Filme schauen. Dann haben wir unsere Ruhe von anderen Kinozuschauern.", schlägt Bea vor. "Oder bei mir in Sulani, aber da ist dann halt das Sonnenproblem. Da bietet sich Veros Heim wohl eher an."
"Und", mit Blick auf Shane, "dabei kannst du Justin und Nicodemus kennenlernen."
Das Problem ist schneller aus der Welt als Shane schauen kann. Er ist froh das er Freunde wie die beiden hat und es ist so schön wenn man nicht für alles alleine eine Lösung finden muss. Selbst wenn es nur etwas kleines wie ein gemeinsamer Abend ist. Er schaut Vero an und lächelt unsicher, "Wer ist das?"
Bea, die die beiden Ratten bereits kennengelernt hat, grinst nur.
"Das sind meine kleinen, haarigen Freunde", grinst die Mitschülerin Shane an.
Haarige Freunde? "Hast du Hunde?" Aus dem Vater von Vero war er nie recht schlau geworden aber wenn er ihr den Wunsch von Haustieren nicht abgeschlagen hat, kann er ja nicht so so übel sein. "Oder sind das Katzen?"
Bei beiden schüttelt Vero den Kopf. "Nein, es sind Farbratten."
"Und richtig niedliche noch dazu!", ergänzt Bea.
"Voll cool!" sagt Shane und weder seine Mimik noch sein Tonfall verraten, das er darüber nachdenkt, jetzt besser nicht zu sagen, dass er schon gezwungen war Ratten zu beissen. Beissen...richtig... da war ja noch was. Aber er möchte keine der beiden verletzen. Er muss sich einen anderen Zeitpunkt aussuchen um ein Gespräch zu beginnen. "Und dein Papa erlaubt das? Also, wenn wir bei dir Filme schauen. Wollt ihr noch jemanden einladen?"
Bea wüsste nicht, wen sie noch einladen könnten. Der Rest von Veros Clique vielleicht? Aber dann wäre es bald etwas sehr voll in Veros Wohnung. Sie schweigt nur und sieht zu Vero, ob sie selber noch jemanden vorschlagen würde.
"Klar, wieso nicht? Wir können ruhig was zu dritt machen", erwidert Vero. "Freu mich richtig drauf."
(In Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 und @Murloc )
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DIE Mod (Modifikation) / DER Mod (Moderator)
Charakter: Marina, Joachim
Geschichtsstrang: Gut gemeinte Krise
Marina hat Joachim von ihrem neuen Job erzählt. "Und was sagst du?", fragt sie ihn gespannt. Dieser zuckt jedoch nur mit den Schultern. "Du hättest mir mal vorher was sagen können. Autowerkstatt. Pff." Er schüttelt den Kopf. "Ich wollte, aber Du warst nie zuhause und.." Joachim unterbricht sie. "Weil ich arbeiten muss, ich versorge unsere Familie seit Jahren. Machst Du mir das jetzt zum Vorwurf?"
"Nein, Schatz. Bitte beruhige dich. So meinte ich das nicht." Sie geht auf Joachim zu und streicht ihn über den Rücken. "Du hast recht. Entschuldige. Ich bin gestresst." Er schaut zu Boden. "Es ist gut, dass Du wieder arbeiten gehst. Besser als nur zuhause rum zu hocken.
So trägst du auch mal was zum Haushaltseinkommen bei." Marina ist etwas irritiert. Es ist ja nicht so, als hätte sie Jahrelang nur zuhause ihr Vergnügen gehabt. Die drei Kinder und der Haushalt sind ein Fulltimejob. Sie sagt aber nichts. Er meint es sicher nicht so, er ist gestresst.
"Jetzt wo ich auch Geld verdiene, könnten wir doch wieder mehr Zeit als Familie verbringen. Du kannst bestimmt deine Stunden reduzieren oder zumindest die Überstunden einschränken. Was sagst du?" Marina hat eine von Joachims Gehaltsabrechnungen gefunden und sich so das Nettoeinkommen für einen Monat berechnet. "Wir könnten ausgehen, mal wieder reisen, nur zu zweit.." Erneut unterbricht Joachim sie. "Wie stellst Du dir das eigentlich vor? Ich kann nicht einfach mal so weniger arbeiten. Ohne mich läuft nichts auf der Arbeit. Das ist ja ganz nett, was Du dir für Gedanken machst, aber wenn Du nur deswegen wieder arbeitest, kannst Du es direkt lassen.." Erzürnt nimmt er sich ein Glas Wasser und trinkt dieses in einem Zug aus. Ein Vierbeiner kommt zum Ort des Geschehens hinzu.
Er stellt sich vor Marina und knurrt. "Hau ab!", schreit Joachim. "Schatz, bitte. Ich wollte Dich nicht verärgern." Nun ist sie sich unsicher, ob es eine gute Idee war, wieder zu arbeiten. Sie dachte doch nicht daran, dass ihr Mann verärgert sein könnte. "Joachim, soll ich wieder aufhören? Ist dir das lieber?", fragt sie ihn ängstlich.
Für einen Moment ist es still. Joachim sieht auf. "Nein.. Geh arbeiten. Das ist das Beste für Dich." Er weiß genau, dass sein schlechtes Gewissen ihn zu dem Sim macht, der er jetzt ist. Und das lässt er an seiner Ehefrau aus, die eigentlich nichts dafür kann. Doch er kommt aus diesem Konstrukt nicht mehr heraus. Seine Tochter wird ihn nicht verraten. Auch seinen nichtsnutzigen Schwager konnte er zum Schweigen bringen. Doch seine falsche Handlungsweise mit seiner Geliebten will er nicht aufgeben. Und seiner Frau wird er sicherlich nichts beichten.
Sodann setzt er ein Lächeln auf. "Verzeih mir, Liebling. Ich freue mich sehr für dich." Er geht auf seine Frau zu und nimmt sie in den Arm. Marina lächelt daraufhin. Doch für Joachim ist das überhaupt kein Grund zur Freude.
Ort: Oasis Springs/Proberaum
Charakter: Blaze / Melissa / Viola /Chip
Geschichtsstrang: Suche nach dem Kristall - Wasser
Wie beim letzten Mal versammelt sich die Truppe im Bandraum und und grübelt über den nächsten Rätsel, dass den Kristall verbirgt. Mel ist froh um die Hilfe und Taldren darüber dass sie endlich vorwärts kommt. Das sie Hilfe hat, sagt sie ihm nicht. Das würde ihn aufregen.
Es ist finster und es stinkt,
die Füsse nass und da hinten winkt,
Ein kleines Licht in der Sackgasse,
ein Ventilator rattert so das ich ablasse,
Drehe mich um und sehe,
Lege ihn ab und gehe.
Denize ist diesmal nicht dabei. Sie sagte sie sei mit Nadine unterwegs, weswegen nur Blaze, Viola und Chip Mel helfen.
Blaze schaut in die Runde. Das Rätsel erinnert ihn stark an die letzte Idee.
Viola kann sich keinen Reim aus demselben machen. Schon wieder irgendwas dunkles... und diesmal stinkt es auch noch? "Klingt schon wieder irgendwie nach Abwasserkanal.", grinst sie, "aber da gibt es ja keine Ventilatoren." Und selbst wenn, gibt es ja viele Abwasserkanäle. Welchen davon sollte man dann wählen? Doch sie sinniert weiter: "Oder nach einer Art Tunnel. Das Licht ist dann ein Hinweis auf das Ende des Tunnels, wo es wieder nach draußen geht.“
"Allein der Gedanke dass es NICHT um den Abwasserkanal geht, ist für mich schon das Licht am Ende des Tunnels." Chip schaut die anderen an. "Oder etwa nicht?" Er hat heute sowieso nicht gerade glänzende Laune, weil Denize so vage geblieben ist, als er gefragt hat, was sie mit Nadine unternimmt. 'Dies und Das zu erledigen und danach..sie wissen noch nicht genau' und so weiter. Egal. Das Rätsel bietet Ablenkung und Abenteuer, aber bitte nicht in nem stinkenden Abwasserkanal. "Nochmal nasse Füße, bald wachsen mir Schwimmhäute." mault er vor sich hin. Er gibt Blaze eine Zigarette aus und raucht zur Beruhigung. "Ehrlich gesagt, ohne den Ventilator hätte ich sofort auf den Kanal getippt...kein Plan was das bedeuten soll."
"Die haben in Kanälen auch Ventilatoren." sagt Blaze, "Sonst müssten die Arbeiter da unten ja immer Frischluftmasken tragen, oder nich?" wendet er ein und zündet die Kippe an. "Nicht das ich scharf drauf wär in nen Kanal zu steigen, aber..."
Chip, der immer noch wenig begeistert schweigend raucht, hat Mühe sich mit dem Gedanken anzufreunden, wieder irgendwo im Nassen herum zuwaten. Für diese Strapazen kann ihnen Mel eine Tournee promoten. "Ich dachte immer das funktioniert über die Schächte und wie die angeordnet sind, nicht mit Ventilatoren." sagt er zu Blaze , in der Hoffnung wenigstens den Gedanken an die Kanalisation aus der Welt zu schaffen.
"Ok, aber welcher Kanal ist gemeint? Da gibt es ja mehrere von.", wirft Viola ein.
Darauf hat Blaze keine Antwort und schaut zu Mel. Sie wirkt ratlos. "Hilft es zu wissen dass es um den Wasser-Kristall geht?" Sie kennt sich in den Welten nicht aus. "Auf Sulani haben wir den Feuer Kristall gefunden und den Erdkristall hatte ich bereits aus Oasis Springs."
Viola überlegt. "Klingt schon wieder nach einem Abenteuer, das in nassen Klamotten endet.", seufzt sie, "Ich sollte diesmal wohl nen Ersatzpulli mit einpacken." Dann fährt sie fort: "Zum Thema Wasser fällt mir wieder Sulani ein. Aber da war ja gerade der letzte Kristall. Können auch zwei Kristalle im selben Gebiet sein?
" Also ne Gegend wo es richtig viel Wasser gibt? Seen, Flüsse und all sowas? Oder heißt es nur, dass der Kristall an einem Ort liegt, wo sich Wasser befindet... oder in einem Tunnel, der belüftet ist und in einer wasserreichen Gegend liegt." denkt Chip laut. "Ich komm wenig raus aus Oasis, kenn mich nicht so gut aus, also im Moment passe ich." Bitte lass es einen Tunnel sein schickt er innerlich gen Himmel. Dann wartet er ab, was Mel zu Violas Frage meint.
Sie schüttelt den Kopf. „Nein sie sind in verschiedenen Welten.“ sagt Mel, „deshalb ist es auch so schwierig für mich.“ Blaze drückt die Kippe aus, „Was ist mit Windenburg? Kanäle Tunnel, Wasser?“
"Windenburg passt genauso gut wie andere Orte, an denen es ebenfalls Kanäle, Tunnel und Wasser gibt. Ist das der einzige Hinweis?" So wirklich Lust auf eine ewig lange Suche hat Viola auch nicht wirklich und das merkt man ihr auch an.
"Also ich denk ja nicht dass er den Kristall in so einer dicht bewohnten Gegend wie Windenburg versteckt hat. Eher was mit weniger Einwohnern..hm...Henford? Moonwood Mill?" Chip kennt letztere Gegend nur von Erzählungen, aber es ist eher wenig besiedelt dort. "Allerdings geb ich Viola Recht, es kommen mehrere Gegenden in Frage. Da bleibt wohl nichts außer ausprobieren."
Blaze will Mel schon helfen weil er denkt er schuldet es ihr und es ist das mindeste. Die Stimmung im Bandraum besorgt ihn ein wenig. "Keine Ahnung, da es im Rätsel wieder betont nass ist, wohl irgend ne Gegend die neben Sulani viel Wasser hat." er geht zu Mel, "Zeig nochmal." er schaut sich das Rätsel erneut an, "Gehn wirs durch, Willow, ein Fluss der zwar in nem Kanal liegt, der Wasserstand aber meistens zu hoch um ihn zu betreten. Oasis, Erdkristall. Newcrest, das selbe wie Willow, Magnolia Promenade, kein Wasser. Forgotten Hollow hat einen See, aber so viel ich weiß keine Tunnel." Er schaut zu Viola ob sie mehr darüber weiß. "Dann... Windenburg, liegt am Wasser und hat ne Menge Kanäle unter der Stadt. San MyShuno wahrscheinlich ebenso. Brindleton liegt auch am Meer, weiss aber nicht obs da Tunnel gibt. Del Sol Valley..." Blaze zuckt die Schultern, "Is halt auch ne City. Stranger Ville liegt in der Wüste und hat genau einen Fluss." Er stockt. "Was ist mit Evergreen Harbor? Industrie, Rohre, Ventilatoren...?" Er zündet sich noch eine Kippe an, und sieht dann zu Mel die irgendwie traurig wirkt. Etwa so wie als sie die Wurzel nicht finden konnten. Er weiß jetzt dass es ihr nicht wohl ist wenn sie andere in die Ratlosigkeit zieht, auch wenn es so aussieht als würde sie wegen dem Rätsel resignieren.
"Forgotten Hollow hat verschiedene Höhlen, aber ein Tunnel wäre mir nicht bekannt.", sagt Viola. Sie würde diese Gegend zumindest ausschließen. "Ja, vielleicht Evergreen." Auch Viola fällt Mels Blick auf, den sie jedoch unkommentiert lässt.
Chip, der mittlerweile auch zu Ende geraucht hat, steht auf und geht etwas umher. "Na dann, fangen wir eben dort an, das ewige Herumdiskutieren bringt uns nicht weiter." Es ist schon seltsam, wenn Denize nicht in seiner Nähe ist, hat er viel weniger Geduld und die hitzige Seite kommt mehr durch. Er nimmt sich zusammen. "Ich mein..Blaze hat Recht und es ist ein Anfang, auch wenn's mir bis hierher schon nach Kanalisation riecht." Er blickt an sich herab. "Also, ich will mir was anderes anziehen, vor allem andere Schuhe, treffen wir uns dort? Ach ja...mein Handy liegt auseinandergebaut in Reis, ich schau dass ich ne Taschenlampe auftreib und nehmt diesmal was zu trinken mit."
Chips Worte erinnern Blaze an Sulani, was er weitestgehend aus seinem Kopf zu verbannen versucht hat. Kanäle? Tunnel? Shit... Er schaut auf das Buch und das Rätsel in seiner Hand. "Von was können Füsse denn noch nass werden? Wer sagt dass es Wasser ist?" Und dann erinnert er sich an eine andere Sache, "Chip, erinnerst du dich als dein Vater noch in dieser Fischfabrik gearbeitet hat...? Und wir dachten wir könnten da einbrechen um Fische zu klauen um sie wem in den Schrank zu legen? Die Fabrik ist doch auch schon hundert Jahre alt, oder nicht?"
Viola, der gerade eingefallen ist, wer in Evergreen lebt, macht sich so ihre Gedanken. Wie passend. Eine alte Fischfabrik mit Fischgestank und dann noch Vero. "Meinst du, diese Fischfabrik ist gemeint?", hakt sie nach. Auf eine Fischfabrik wäre sie nie im Leben gekommen. Immerhin geht es um den Wasserkristall. Da würde es schon Sinn machen, wenn Wasser die Füße nass machen soll... Aber wer weiß das schon. Taldren ist ja ein klein wenig verwirrt. Bei dem weiß man nie, was der so meint.
Überrascht blickt Chip zu Blaze. "Die Fischfabrik?" Er vermeidet es normalerweise an diese Zeit zu denken, als die Dinge noch unkompliziert waren und sein Vater noch ein Vater. Er runzelt die Stirn und erinnert sich daran, wie er mit Blaze dort den Plan für die Erpressung geschmiedet hat. "Es gibt auf jeden Fall riesige Kellergewölbe und fette Abflussrohre, wo sie die ganzen Abfälle weg gespült haben und so, hat ja noch keinen gekümmert damals. Mein Vater hat dann für die Modernisierung gesorgt." Als er das ausspricht kommt es ihm direkt surreal vor. "Also theoretisch könnten wir da auch fündig werden. Das Gebäude ist wirklich uralt und die Gewölbe wie gesagt das reinste Labyrinth."
"Kein Wunder, wenn ich nicht darauf komme, immerhin war ich bisher nie da. Aber wenn Chips Beschreibung stimmt, dann ist da vielleicht wirklich was dran.", sagt Viola nachdenklich. Fisch.... solange er roh ist und man noch Plasma aus ihm bekommt, ist das ja okay. Aber eine alte Fischfabrik riecht wohl nicht gerade nach Rosen.
Melissa hört aufmerksam zu. Sie weiß nicht wann Taldren die Kristalle versteckt hat aber es muss eine Weile her sein. Eine stinkende Fabrik am Wasser leuchtet ein wenn die Anwohner damals schon Knöcheltief in Fischblut gewatet sind. „Ist diese Fabrik noch intakt? Ich meine, kann man da rein?“ fragt sie.
"Irgendwo gibt's immer ein kaputtes Fenster, das geht schon." Chip ist nicht wirklich wohl bei der Vorstellung sich dort aufzuhalten, aber es ist besser als Kanalisation. "Versuchen wir's." Er klatscht in die Hände. "Gequatscht haben wir jetzt lang genug. In ner Stunde vor dem Eingang?" Er braucht jetzt Bewegung um die innere Unruhe abzustellen.
"Ja, bin dabei.", murmelt Viola. Auch sie ist Mel was schuldig für den Sonnenschutz-Trank. Umziehen muss sie sich nicht. Nach der Erfahrung in Sulani hat sie diesmal von Anfang an eher alte Klamotten mitgenommen. Allerdings würde sie sich tatsächlich noch Ersatzzeugs im Rucksack mitnehmen, nur für alle Fälle.
Blaze ist einverstanden. Eben Pause von Mel kann er gut vertragen. Am liebsten würde er mit Viola gehn aber sie sind leider keine Nachbarn. Melissa fragt nach dem Weg dort hin. „Kann mich jemand mitnehmen?“ unschuldig lächelnd sieht sie die Band an. Blaze hat da keine Lust drauf, „Klar, triff doch Chip gleich hier in Oasis. Viola und ich machen einen grösseren Umweg.“ antwortet er, und dann sagt er schnell, „Bis später.“ und nimmt Viola mit vor die Tür und um die Ecke wo er sie einfach einmal lange umarmt. Für sie mag es willkürlich aussehen, aber er würde am liebsten brechen. Erst als die Tür auf geht lässt er los. „Sorry… war… irgendwie nötig. Bin etwas neben der Spur in letzter Zeit.“ Das er nichts sagen darf ist beklemmend und hat was von der klaustrophobischen enge in der Höhle. „Bis nachher.“ sagt er und steigt auf sein Rad.
Etwas perplex sieht Viola Blaze nach. Das kam ein wenig unerwartet, was ihm auch bewusst zu sein scheint. Er schien ein wenig distanziert gewesen zu sein in letzter Zeit. Will er sich mit der Umarmung dafür entschuldigen? Oder für etwas anderes? Für was? Doch sie hat keine Zeit, ihn zu fragen. "Bis nachher!", ist das einzige, das sie ihm hinterher rufen kann, bevor er um die Ecke verschwindet.
Doch Viola lächelt nur. Sie macht sich ebenfalls auf den Weg, um sich für die Suche vorzubereiten.
Chip blickt zunMelissa. "Heute kannst du bei mir warten, meine Mutter schläft schon, die ist ein bisschen durch den Wind derzeit." Und sie hat mal wieder sein Zimmer aufgeräumt, was er hasst, aber diesmal unkommentiert gelassen hat. Sie macht sich Sorgen wegen Bertl und Chip ist sich mittlerweile auch nicht mehr sicher was er davon halten soll, dass sein Vater so sang-und klanglos verschwunden ist. Allerdings hält er immer noch irgendeinen verschrobenen Grund für möglich und rechnet jede Stunde mit seiner Rückkehr. Marga nicht. Sie heult fast den ganzen Tag und ist wirklich durch den Wind. Heute morgen hat Chip ihren Wecker im Kühlschrank gefunden und sie hat den Müll zum Briefkasten getragen. Das macht ihm mehr Sorgen als er sich eingestehen mag. "Wollen wir?" fragt er Mel und geht schon Richtung Ausgang.
Eine Stunde später
Mel und Chip warten an einer Haltestelle gegenüber der Fischfabrik auf die anderen. Blaze trifft als letzter ein mit dem weitesten Weg. Er hat eine Taschenlampe, Schuhe und Socken dabei. Sein Handy ist seit Sulani hinüber was ihn tierisch nervt. Dafür hat er sich für heute nochmal Eves Telefon geliehen. Die hilft ihm derzeit ohnehin gern aus. Als ob er der beste große Bruder überhaupt wär. Dabei ist er einfach nur froh wenn sie nicht nervt.
In weiser Voraussicht liegen die Funkgeräte wieder im Rucksack - wer weiß - und ein Seil. Damals als Zehnjähriger, wars witzig die Fabrik zu erkunden und das war nicht die einzige die sie erforscht hatten. Damals hat ihn aber die Angst vor engen Räumen nicht geplagt, weswegen er ein wenig Unbehagen verspürt wenn er daran denkt, unter die Fabrik zu steigen. Im Bus hat er am Handy die Fabrik gesoogelt. Sie ist schon sehr lange ein Ort für Fischverarbeitung. Noch früher sei an der Stelle eine Hospiz gewesen. Die unterirdischen Tunnel, in denen man die Leichen verwahrt hat, hat man erhalten als man das alte Gebäude eingerissen und eine Fabrik drauf gebaut hat. Kühl unter der Erde lagert Fisch sich wohl auch ganz gut. Viel mehr konnte Blaze nicht herausfinden außer dass die Tunnel schon Unterwasser standen, weil das Meer direkt daneben liegt. Blaze hofft das Rätsel ist überholt. Und wenn nicht, dann dass es Wasser ist und keine Fischinnereien die die Füße durchnässen. Blut welches nicht von ihm selbst stammt ist zwar meistens nicht das Problem. Je nach dem was seine Fantasie draus macht. Die enge stickige Atmosphäre, hört sich derzeit schlimmer an.
Nachdem er aus dem Bus gesprungen und seine Freunde begrüßt hat, erzählt er ihnen was er herausgefunden hat. Mit Glück ist der Kristall diesmal schneller gefunden. Das Grundstück ist verlassen und außer Tagger und Kiffer sieht man hier selten Leute die Probleme machen könnten. Und vor Gewitter sind sie auch geschützt. Es kann nur besser laufen als letztes Mal.
Sie betreten das Grundstück durch ein Loch im Zaun. Durch ein offenes Fenster steigen sie hinein, wie damals als sie auf den Typen gewartet hatten den sie erpressen wollten. Es ist düster und unheimlich im Inneren. Jeder Schritt halt von den hohen Wänden wieder und von alten Wasserrohren tropft es geräuschvoll in Pfützen. „Ich hab keinen Grundriss gefunden, aber wenn ich mich recht erinner gehts da in den Keller.“ Blaze leuchtet mit der Taschenlampe auf eine Tür und Mel folgt dem Strahl. Der Stein leuchtet schwach, irgend etwas ist also in der Nähe. Hoffentlich ist es der Kristall.
Viola sieht sich um. Etwas huscht über den Boden. Die Vampirin sieht der Bewegung nach, bis sie erkennt, was es gewesen ist. Die alte verlassene Fabrik ist nun das Zuhause von einigen Ratten. Auch einige Vögel nisten hier auf den Stützbalken, vor dem Regen geschützt. Doch die Tür, die in den Keller führt, kann das Getier vielleicht abhalten. Viola rüttelt an der Tür, die Blaze anleuchtet. Sie ist unverschlossen. Hier war schon lange niemand mehr, der hätte abschließen können, und Blaze und Chip konnten das Gebäude ja auch schon als Kinder erkunden. Auch damals muss die Tür offen gewesen sein. Das heißt aber auch, dass auch andere Wesen leicht nach unten können...
Graffiti an den Wänden zeigt, dass es auch immer mal wieder Besucher hier gibt, genauso wie der ganze Müll, der überall zu sehen ist. Es sind auch Nadeln von Drogensüchtigen zu sehen und leere Bierdosen, die sicherlich nicht zum Inventar der Fabrik gehörten. Hoffentlich ist jetzt im Moment zumindest niemand da... Viola dreht sich zu Mel: "Aber wenigstens leuchtet dein Stein. Wir müssen hier richtig sein."
Die Taschenlampe fest im Griff trottet Chip mehr oder weniger mit. Dass er kein Handy hat derzeit nervt ihn. Denize kann ihn nicht erreichen wenn sie wollte... und anders herum. Das geht nur über Margas Telefon und das muss er immer ewig suchen. Er lässt den Strahl durch die riesige Halle gleiten, während die Gedanken wandern. Ein Hospiz soll hier mal existiert haben? Mit Räumen in denen die Leichen aufgebahrt wurden...
Speichel sammelt sich in seinem Mund und er schluckt hart. Die Vorstellung beschert ihm Bilder, die er lieber gleich wieder verdrängt. Und hier hat sein Vater jahrzehntelang gearbeitet. Davon hat er ihm nie erzählt, war er wohl noch zu jung dafür. Der Strahl scheucht ein paar Fledermäuse auf, die heftig flatternd in einen anderen Teil der Halle davon stieben. „Wohl keine Vampire.“ bemerkt er trocken und geht an Viola vorbei um die Türe zu öffnen.
Eine lange, steile Stahlleiter führt nach unten ins Dunkel. Chip erinnert sich daran, weil es ihm damals, als sie mit Steph hier herumgestreift sind, Angst gemacht hat, dass man durch die Gitterstufen nach unten schauen konnte. Er vermeidet es deshalb den Lichtstrahl dorthin zu lenken und leuchtet mehr in die Weite, als er voran geht. „Passt auf, irgendein Schmierfilm ist auf der Treppe, nicht auf allen Stufen, aber auf manchen.“ gibt er an die anderen weiter und geht vorsichtig Stufe für Stufe nach unten. Ab der Hälfte wird die Luft deutlich kühler und in die unangenehme Mischung von Gerüchen, die durch den Müll, Rattenkot, Vogeldreck und wer weiß was noch verursacht wird, mischt sich etwas anderes. Chip rümpft kurz die Nase und leuchtet nach unten, kann aber nichts erkennen. Es riecht irgendwie faulig oder vermodert. Die Treppe mündet in eine Art Gang, der von der Form her ein wenig an das Innere eines U-Bootes erinnert. Chip erinnert sich daran, dass er in eine Halle führt, die einen Zugang zu den Kellergewölben hat. Er beschleunigt deshalb seine Schritte. Ein lautes Knirschen unter seiner Schuhsohle lässt ihn mit einem kleinen Schreckenslaut stoppen und Blaze prallt von hinten an seinen Rücken. Hektisch fuchtelt Chip mit der Taschenlampe und strahlt einen jetzt zerbröselten Vogelschädel an, der Rest des alten Skeletts liegt verstreut daneben. „Uargh! Ekelhaft!“ Er wendet sich angewidert ab und schiebt Blaze vor. „Halt du mal die Nase in den Wind, mir reicht's erstmal.“ Es kommt ihm auch vor als wäre dieser...Verwesungsgeruch? stärker geworden.
Blaze der ohnehin schon Beklemmung spürt, geht vor. Sein Ego kann es sich nicht leisten auszuheulen deswegen. Es hilft, dass er weiß wo der Ausgang ist und dass die Räume mehr oder weniger gleichmäßig breit und hoch sind. Der Geruch ist süßlich-beißend und eindeutig von irgend einem toten... Tier. Jap, Tier. Was sonst. Es ist widerlich. Er blickt zurück zu Mel die den Stein hält. Er wird langsam heller. Am Ende des Ganges ist ein Türrahmen auf den eine kurze Metalltreppe folgt. Sie endet in einem Raum mit Säulen. Als Er die letzte Stufe herunter tritt, platscht es und sein Schuh wird schlagartig nass. Die Feuchtigkeit dringt von oben in den Schuh und durchnässt sofort alles. Genervt hebt er den Fuß und leuchtet. Das hätte er besser nicht gemacht. Das Wasser ist trüb und schmutzig. Es schwimmen Algen darin und... ist das eine Fischgräte? Jetzt wär ihm das klare Sulani Wasser deutlich lieber. Vor ihm, im Augenwinkel huscht ein Schatten vorbei. Schnell richtet er den Strahl dort hin, doch es ist nichts zu sehen. Er macht noch einen Schritt und erstarrt dann. "Schsch.." zischt er damit die anderen auch keine Geräusche mehr machen. Das Wasser um ihre Füsse hört auf zu plätschern und sie stehen dort wie Statuen erstarrt, lauschend. "Hört ihr das?" Es klingt wie... wie eine Tretpumpe, wie zischelnd Luft durch den Schlauch ein und wieder aus gestoßen wird und das sehr schnell. Man könnte es sogar für ein Atmen halten, leicht hyperventilierend, oder lauernd und bereit zum Angriff. "Was.. ist das...?" Blaze' Lichtkegel sucht den Raum ab.
Melissa ganz hinten schaut in die Dunkelheit. "Viola..." sagt sie ruhig. "Spürst du hier irgend etwas...?" ihr Stimme klingt ungewohnt angespannt.
"Ich spüre... nichts. Nur unerträglichen Gestank. Es riecht nach Leiche.", ist Violas Antwort, so leise, dass hoffentlich niemand außer der kleinen Truppe es hört. Sie lauscht. Tatsächlich nimmt sie die Geräusche wahr, doch sie kann keine okkulte Aura erspüren - außer der von Mel. "Aber ich höre es auch. Irgendwas ist hier, aber ich kann nicht spüren, was es ist. Ich kann nur okkulte Auren spüren.", erklärt sie, "wenn es ein Mensch oder ein ganz normales Tier ist, werde ich das auch nicht mitbekommen. Und das macht die Sache gefährlicher. Bei den Auren wüsste ich zumindest, was mich erwartet. Wenn ich aber keine spüre, kann das Wesen überall sein." Sie sieht sich um. Viola ist nicht gerade zimperlich, aber der Gestank und die Atmosphäre hier hätten sie am liebsten umkehren lassen. Wie hält Taldren das nur aus, Kristalle an solchen Orten hier zu verstecken?
"Ich kann aber mal vor fliegen, ob ich etwas sehen kann.", schlägt sie vor. "In der Luft bin ich etwas sicherer als ihr unten." Sie versucht, sich nicht anmerken zu lassen, dass ihr diese Vorstellung Angst macht. Aber für ihre Freunde würde sie das riskieren... allerdings wartet sie erst einmal die Reaktionen ab.
Chip, mittlerweile den Unterarm vor die Nase pressend , nuschelt undeutlich, aber energisch darunter hervor:"Ja, mach mal." Er hat überhaupt keine Lust auf irgendwas, was solch einen Gestank verbreitet, vor allem wenn es auch noch Geräusche verursacht.
"Sei vorsichtig." sagt Blaze zu Viola.
Viola zögert noch einen Moment. Sie hatte gehofft, dass sie jemand zurück hält. Was, wenn das, was auch immer es ist, selber fliegen kann und sie erwischt?? In Gedanken spricht sie sich selber Mut zu: Selbst wenn es fliegen kann, wird es dir nicht gefährlich werden. Immerhin spürst du keine okkulte Aura.
Wovor hast du also Angst?
In Wirklichkeit hat sie Angst, eine Leiche entdecken zu müssen... ein Anblick, auf den sie verzichten kann. Trotzdem fliegt sie los. Sie konzentriert sich dabei aber eher auf das tropfende Geräusch als auf den Gestank, der aber auch immer unerträglicher wird. Geräusch und die Ursache des Gestanks scheinen - zumindest im Moment - aus der selben Richtung zu kommen. Gleich hier um die Kurve...
Vorsichtig flattert die kleine Fledermaus weiter, doch bevor sie den Kopf in diese Richtung drehen kann, wird sie plötzlich von einem Stein am Flügel getroffen... Das kommt so überraschend, dass sie das Gleichgewicht verliert und abstürzt. Dann hört einen Viola einen triumphalen Ruf: "Hab getroffen!" Sie war so auf das Geräusch fokussiert gewesen, dass sie gar nicht bemerkt hat, dass jemand in genau der anderen Richtung steht. Sie landet auf dem ekligen Fußboden, rümpft angewidert die Nase und verwandelt sich in ihre humanoide Gestalt. Damit hat der Kerl nicht gerechnet, der sie für eine normale Fledermaus hielt und einfach nur die Langeweile vertreiben wollte. Er starrt sie an, läuft aber auch nicht weg. Starr vor Schreck. Doch Viola verzichtet darauf, den Idioten zu beißen... wer weiß, was für Drogen der so intus hat. Stattdessen dreht sie sich um, um zu den anderen zurück zu kehren. Ihr Arm schmerzt noch immer von dem Steinwurf. Hoffentlich klappt es mit Fliegen.... es klappt zwar, doch der Flug ist etwas holprig. Hoffentlich geben die Schmerzen später nach.
Beim Rest der Gruppe angekommen erzählt sie von ihren Erlebnissen.
Widerstrebend senkt Chip den Arm und atmet so flach weiter wie möglich. „Packst du's weiter zu gehen?“ fragt er Viola besorgt.
Viola verdreht die Augen. "Klar, meine Beine hat er ja nicht erwischt." Sie hatte keine Angst vor dem Kerl gehabt, nur auch nicht genug Motivation, sich um den zu kümmern.
Chip nickt und schaut in die Runde. „Was bedeutet das denn jetzt? Dass wir gemeinsam diesen Typen aushebeln müssen, bevor wir da hin kommen, wo wir hin wollen?“ Er dreht sich zu Mel um. „Ich schlag vor, wir gehen gemeinsam und wenn wir auf ihn treffen, wendest du wieder diesen Verwirrtrick an, wie in Sulani.“
Chip ist heilfroh um Margas Gummistiefel, die er vorher noch 'ausgeliehen' hat. Am besten gar nicht nachdenken was alles in der Brühe schwimmen könnte, in der sie hier laufen und bloß nicht den Taschenlampenstrahl darauf richten. Er watet vorsichtig weiter. Kurz vor der Stelle an der sie auf den Steinewerfer treffen müssten, verharrt er einen Moment und lauscht. Er kann wegen der Biegung des Ganges nicht sehen, ob wirklich jemand dort steht. Seltsamerweise ist nichts zu hören, auch die Atemgeräusche sind verstummt, nur der Geruch hat sich verdichtet und vereinzelte Tropfen fallen von der Decke und verursachen leise klatschende Geräusche . Verdammt, was ist das hier? Die Härchen an Armen und Nacken stellen sich auf, er hebt den Arm mit der Lampe und richtet ruckartig den Strahl in die Richtung wo er den Attentäter vermutet. Nichts. Niemand zu sehen. Hat Viola fantasiert? War das eine Illusion von Taldren? Aber eine treffsichere, wenn. Chip atmet ein wenig auf und entspannt die Bauchmuskeln. „Hier ist niemand.“ informiert er die Gruppe. “Wir können weiter gehen.“ Vielleicht hat er so viel Angst vor der Vampirin bekommen, dass er tiefer in die Gänge hinein geflüchtet ist. „Immer der Nase nach.“ Solange er noch Flachwitze machen kann, geht’s ja.
Tatsächlich ist der Kerl weg, wie Viola feststellt. Ein paar nasse Fußspuren beweisen zumindest, dass er nicht nur eine Illusion war. Nur ein Feigling. Doch sie sagt nichts. Jetzt ist der Typ weg.
Chip bemerkt, dass der Stein in Mels Hand etwas mehr leuchtet als vorher. Chip zieht den Pulli über die Nase und geht weiter voran. Warum Verwesungsgeruch? Das macht ihm Angst. Da! Da ist es wieder. Dieses Atemgeräusch. Chip nimmt kurz die Lampe in die andere Hand und wischt die schweißnasse Rechte an der Hose ab. Das fehlte noch, dass ihm die in die Kloake zu seinen Füßen fällt und er darin herum fischen muss. Er biegt um die nächste Kurve. Ein Zischen, gefolgt von einem fauchenden Laut lässt ihn zusammenzucken. Dann wieder das keuchende atmen. Die Luft ist erfüllt mit konzentriertem Gestank nach Aas und verrottendem Müll. Zitternd lenkt er den Lichtstrahl in die Richtung der Geräusche. Jetzt bloß nicht schlapp machen. Vor ihm tut sich ein Steingewölbe auf, dessen Wände nur grob behauen sind. Was er sieht lässt ihn erstarren. Ein Wesen wie aus einem seiner PC Spiele hockt mit dem Rücken zu ihm. Über das gebeugte Rückgrat spannt sich fahlbraune, feuchte Haut. Großporig, mit Warzen übersät aus denen irgendeine Flüssigkeit austritt, glänzt sie im Lampenstrahl. Die Beine sind lang und hager, Hände und Füße mit langen, spitzen Krallen bestückt. Er sieht nur den faltigen Hinterkopf mit ein paar borstigen Haarbüscheln und riesigen, spitz zulaufenden Ohren. Das Ding sitzt in einer Art Nest aus vermoderten Lumpen, verwesenden Ratten, einem Sammelsurium aus Knochen und schimmeligem Stroh. Chip keucht auf, plumpst auf den Hintern und robbt rückwärts auf die Freunde zu, die jetzt direkt hinter ihm sind. Das Geräusch alarmiert das Vieh. Es wendet fauchend den Kopf und Chip sieht nur noch ein paar rotglühende Augen. Dann entgleitet ihm die Taschenlampe.
Blaze erstarrt als Chip vor seinen Füssen hinfällt, und er den Strahl zu dem primitiven Wesen richtet. "Was zum Fi ck ist das?!" Das Wesen starrt die Gruppe an und hechelt zitternd. Sein Blick ist bösartig. Blaze unterdrückt den Impuls sich nach etwas hilfreichem umzusehen weil er diese Kreatur nicht aus den Augen lassen will. Er bückt sich, greift Chip unter den Arm und zieht ihn auf die Beine, dabei weichen sie einen Schritt zurück. "Nicht anleuchten!" sagt Mel und schiebt Blaze Lampe Richtung Boden.
Damit rechnet er nicht. Das Biest verschwindet aus ihrer aller Sichtbereich und er wehrt sich gegen Mel, "Bist du bekloppt!" Ein kleines Handgemenge entsteht, in dem Mel versucht die Taschenlampe auszuschalten und Blaze ihre Finger loszuwerden. Leider ist sie stärker als er. Sie nimmt ihm die Lampe ab und sie stehen in der Finsternis. Blaze regt sich nicht mehr. Er traut sich fast nicht zu atmen und lauscht. Das röchelnde Atmen hat sich um sie herum bewegt. Mel flüstert, "Das ist ein Goblin. Er muss durch eins der Portale entkommen sein." Von diesen kleinen humanoiden Gestalten gibt es etliche Sorten. "Wir sollten ihn nicht wütend machen...." - "Toller Rat." flüstert Blaze der grade nichts mehr anzufangen weiß. Die Vampire können im dunkeln besser sehen aber Chip und er sind aufgeschmissen.
Warum hat sie keine Aura spüren können? Viola versteht nicht, wie ihr das entgehen konnte. Doch sie hatte auch die Zentauren, die aus einer anderen Welt kommen, nicht spüren können.. Liegt es daran, dass auch die Goblins nicht von hier sind? Ihren schmerzenden Arm hat sie nun komplett wieder vergessen. Doch sie hat genug Wesen aus anderen Welten kennengelernt, um nicht in Panik zu verfallen. "Sind diese Goblins aus deiner Welt oder woher kennst du all das?", fragt sie Mel.
"Vampirgrundkurs, 5. Klasse." sagt Melissa. Bis zum 17. Lebensjahr, haben die Vampire in Transsylvanien die eine oder andere Unterrichtsstunde über Wesen. Kreaturenkunde so zusagen. Etwas was einige Vampire vertiefen wenn sie zum Beispiel Deathdealer werden wollen später. Mel versucht sich zu erinnern was es mit Goblins auf sich hat. Das war nie ihr Spezialgebiet. Sie stehen in der Mitte des Raumes, wie eingepferchte Schafe im dunkeln. Der Goblin wandert, zischend und fauchend um die Gruppe herum. Er ist mal schneller, mal langsamer. Manchmal fühlt es sich an als käme er näher, um dann wieder Abstand zu gewinnen.
Während Chip am Boden robbte, hat er an einer Hand noch einen großen, losen Gesteinsbrocken gespürt, der sich aus den maroden Steinwänden gelöst hat. Leise flüstert er zu Melissa. „Witzig, sollen wir hier stehen und warten wen er sich zuerst vornimmt?" Sein Herz rast und der Schweiß bricht ihm vor Angst aus allen Poren. "Entweder wir blenden ihn auf Kommando alle gleichzeitig mit den Lampen, damit er kurz inne hält, dann kann ich ihm nen Stein ans Hirn donnern, oder du singst ihm was vor, fuchtelst magisch vor seiner Nase herum oder sonst was, aber tu was wenn du kannst." Sein Ton wird eindringlicher. "Als ich da unten war konnte ich nen schwachen Schimmer sehen, ich glaub in dem Dreck da hinten könnte der Kristall drin sein, vielleicht hat er ihn bewacht ,wie so ne Art Schatz." Er packt Mel am Arm. "Ich dreh gleich durch hier, tu was."
„Die Taschenlampen machen ihn nur wütend, die schaden ihm nicht.“ Melissa und
denkt so schnell sie kann. Wie war das noch. Sie hassen Menschen, sie ertragen kein Sonnenlicht und… als Chip sie im Scherz auffordert zu singen fällt es ihr wieder ein. „Du hast recht..“ ihre Augen zucken kurz hin und her, dann kramt sie den Song aus dem Bandraum in ihr Gedächtnis. Ein Song den die Band singen kann. „Die.. Nacht mein … Freund… der Tag.. mein Feind.“ singt sie stockend da sie im Text nicht sicher ist. „Sie hassen Gesang! Die Nacht mein Freund der Tag mein Feind…. Ihr müsst mir helfen.“ fleht sie unsicher.
"Bin kein Mensch.", murmelt Viola nur, "Aber ich habe trotzdem nicht das Gefühl, dass er mich mag." Ihre Stimme klingt ruhig, nicht panisch. Doch auch sie hätte nichts dagegen, die Kreatur loszuwerden. Vielleicht hilft Singen ja wirklich! "Na dann geben wir ihm mal ein Gratiskonzert!", fordert Viola die anderen Teens auf und beginnt mit dem Lied.
Ihr Ernst?!? fassungslos hört Chip Mel den song anstimmen. Als Viola mit ein fällt sieht er, dass die Kreatur reagiert. Sie wird unruhiger in den Bewegungen, weicht minimal zurück. Schnell sagt er zu Viola :" Wir singen was das Zeug hält und du flatterst los und gräbst den Kristall aus, wir sollten es hin bekommen, dass wir ihn verwirren bis du wieder da bist." Er wendet sich an Mel und Blaze. "Nicht gleichmäßig singen, immer laut und wieder leise oder mit Pausen, damit er nicht ganz abhaut bis Viola wieder da ist. Wenn wir uns dabei vorsichtig bewegen, wird er sich vielleicht mal nähern, weil er uns endgültig zum schweigen bringen will, dann drängen wir ihn wieder zurück in dem wir lauter werden und so weiter. Danach kann er von mir aus in seinem dunklen Nest da verrotten." Eine bessere Lösung als das fällt ihm wirklich nicht ein. Wenn Denize dabei wäre, würde sie mit ihrer Engelsstimme wahrscheinlich eine ganze Horde Goblins bis in die Hölle jagen. " Morgens um acht die Sonne geht auf, suche Schatten, werde blind, meine Haut wird Staub..!" verstärkt er die Gruppe singend nach Kräften. Noch scheint der Goblin nicht wirklich nachgeben zu wollen. Er faucht und sabbert, weicht zurück, starrt aber immer noch in ihre Richtung und wischt immer wieder hasserfüllt mit seinen Klauen in ihre Richtung. Hoffentlich ist Viola bereit für so einen Einsatz. "...Mein Kopf platzt, mein Blut Schnaps, beide Ohren taub, Stimme weg.." Chip hat noch nie so inbrünstig gesungen wie jetzt.
Viola unterbricht ihren Gesang. "Wie bitte? Ich soll im Dreck wühlen während ihr nur eure Stimmbänder ölt? Warum vertreiben wir ihn nicht gemeinsam, und suchen danach auch gemeinsam?" Sie hätte zwar als einzige die Möglichkeit, als Fledermaus über den Goblin zu flattern, aber auch keine Lust, im Dreck zu wühlen. Ihr Arm schmerzt noch immer. Es scheint zwar nichts gebrochen zu sein, aber es fühlt sich trotzdem ein wenig taub an. Da sind die tollsten Flugmanöver auch nicht drin im Moment.
Wer hätte gedacht das die Band quasi eine Superkraft hat. Es fühlt sich surreal und suspekt in diesem Loch zu singen. Blaze muss sich die Gitarrenriffe in Gedächtnis rufen um sich an den Text zu erinnern. Er gibt sich Mühe nicht vor Schrecken damit aufzuhören. Melissa summt nur noch, sie leuchtet das Wesen mit der Taschenlampe an um es zu blenden. Dann kommt es ihnen nicht zu nah. Wütend wird es jetzt ohnehin. Viola weigert sich, was Mel nicht ganz begreifen kann. Saubere Hände sind ihr wichtiger als ihr Leben? Sie hätte sie nicht als so eitel eingeschätzt. Dafür ist keine Zeit. Sie wissen nicht wohin das Vieh sich verziehen wird. Chip hat recht, es ist wie mit Spinnen. Besser man weiss wo sie sich aufhalten. Der Ekel kommt erst richtig wenn sie plötzlich nicht mehr an ihrem Platz an der Wand sitzt. Melissa summt weiter mit Chip und Blaze mit und leuchtet den Goblin an. Sie bewegt sich vorsichtig weg von der Gruppe, ohne den Strahl wegzubewegen. Rückwärts kommt sie an seinem Nest an. Ihr Stein leuchtet stark. Dann taucht sie die Hand in den Schlammigen Haufen, und tastet sich an der Wand weiter bis sie in einem Spalt den Kristall spürt und ihn herauszieht.
Der Goblin schreit wütend und hält sich die Ohren zu. „Ich hab ihn. Jetzt vorsichtig zur Tür.“ Dem Goblin gefällt das nicht, er folgt der Gruppe mit Abstand, will nicht dass sie fliehen, aber schafft es nicht etwas dagegen zu machen. Sie treten über die Schwelle und Blaze schlägt die metallene Tür zu. Sofort kreischt es auf der anderen Seite und poltert dagegen. „Lauft.“ sagt Blaze gegen die Tür gestemmt. Keiner bewegt sich. „LAUFT!“ Wiederholt er lauter. Wer weiß welche Schlupflöcher das Biest kennt. Die Band rennt und Blaze folgt ihnen sofort.
Viola grummelt ein wenig vor sich hin. Erst jetzt, wo die Tür zu ist, bemerkt sie, dass sie sich zu sehr von ihrem Frust hat leiten lassen. Es war der Frust, dass sie von dem Pen ner so überrascht wurde... dass sie den Goblin nicht spüren konnte... Frust darüber, dass der Arm schmerzt. Und dieser Frust hat sie dazu verleitet, sich lieber mit Chip zu streiten als einfach den verdammten Kristall zu suchen. Doch anstatt einer Entschuldigung murmelt sie nur: "Ich war heute wohl keine so große Hilfe." Wenigstens ist der Kristall jetzt gefunden und so können von hier verschwinden.
Viola starrt angestrengt die Tür an, die zwischen der Band und dem Goblin ist. Falls da sich etwas tun würde, wäre sie bereit, sich doch noch nützlich zu machen um den anderen die Flucht ermöglichen. Doch die Tür bleibt verschlossen. Kein Goblin kommt in Sicht.
Sie rennen wahrlich um ihr Leben. Als acht trampelnde Beine schließlich die Stahltreppe hoch stürmen , kommt das Konstrukt bedrohlich ins wippen. Chip rutscht auf dem glibberigen Zeug aus, das er schon wieder vergessen hat, reißt sich ein Loch in die Hose, rappelt sich wieder auf , rutscht nochmal, schlitzt sich die Hand an einer vorstehenden Schraube auf, rennt weiter und endlich stehen sie wieder in der riesigen Eingangshalle, die ihm jetzt direkt heimelig vorkommt, nach den dunklen, feuchten Gewölben unten. "Sche iße Alter, was für ein Horrortrip." Er saugt das Blut an seiner Hand weg und wischt sie an der Hose ab, dann presst er den Pulliärmel auf die Wunde. "Alles klar soweit bei euch?" fragt er die Truppe.
Viola will ihre Freunde nicht im Stich lassen und flieht zu Fuß... was angesichts ihres Arms im Moment auch das Beste ist. Ihre Laune bessert sich schlagartig wieder, als sie die Fabrik hinter sich lassen können. Sie klingt fast schon gut gelaunt, als sie Chip antwortet: "Klar, so leicht kriegt man mich nicht klein." Bestimmt sind die Schmerzen morgen auch längst wieder weg. Viola dreht sich nun zu Blaze und Mel um, doch auch die beiden scheinen es gut überstanden zu haben.
Blaze stützt sich auf die Knie und atmet schwer. "Psych... " er realisiert noch nicht ganz was genau passiert ist. Sind sie grade einem magischen Wesen begegnet? Wie in der Geistervilla? Wie Vero? Und er hatte sie ausgelacht als sie wegen eines Wolfs in Ohnmacht gefallen war. Er weiß was echter Schrecken ist, aber damals war das Vieh in ihm und hat ihm keine Gelegenheit gegeben umzufallen. Jetzt aber war es Angesicht zu Angesicht und er hat erlebt wie es ist, wenn man kurz davor ist gefressen zu werden. Es ist Mels Glück dass sie um Hilfe gefragt hat. Was wenn sie allein da runter gegangen wäre? Diese ist nicht so stark außer Atem. Sie hat ihr Telefon am Ohr und entfernt sich etwas von der Gruppe. Als sie wieder kommt, sagt sie, "Ich habe meinen alten Schulfreund angerufen, der Deathdealer werden wird. Er hat Kontakte um das Biest da unten einzufangen." Dann hält sie den Kristall mit der anderen Hand hoch. Er glüht unter einer Schmutzschicht die auch ihre Hand und den Arm bedeckt. Und er stinkt. Sie lächelt ein wenig, wenn auch mit einem angewiderten Nasezucken. "Jetzt bleibt nur noch einer." Sie schaut in die Runde. "Ich bin euch zu großem Dank verpflichtet." Blaze richtet sich auf. Die frische Luft hilft die Übelkeit weg zu atmen aber er wird sich an diese Verwesung da unten erinnern. "Du hilfst uns, wir helfen dir..." sagt er schlicht. "Verschwinden wir.." Damit geht er voran und sie verlassen das Grundstück mit Rest-Schock in den Knochen aber erfolgreich...
(in Zusammenarbeit mit @Murloc @Ripzha )
Charaktere: Pablo, Lucía, Hugo, Alvaro, Irina, Lilly, Viktor + NPCs
Geschichtsstrang: Ein runder Geburtstag
Irina dekoriert ihr Heim schon mal, bis die Gäste kommen. Es wird sicherlich eng werden in ihrem kleinen Haus, aber sie werden ja auch nicht die ganze Zeit dort bleiben. Für den Anfang wird es schon gehen. Sie überfliegt noch einmal die Gästeliste... Pablo ist natürlich eingeladen, samt seiner Familie. Ansonsten die Nebeljägers, Veronika... und natürlich Ben und sein Sohn Oskar. Ja, es wird schon voll werden. Aber sicherlich lustig.
Endlich ist es soweit und es klingelt an der Tür. Es sind Lilly und Viktor. Viola ist nicht dabei, obwohl auch sie eingeladen war. Offenbar befürchtet die Teenagerin, es könnte für sie langweilig werden. Irina kann das nachvollziehen. Schließlich ist sonst kaum jemand in ihrem Alter hier, außer Lucía.
"Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!", wünscht Lilly und umarmt ihre Freundin, und auch Viktor kriegt ein knappes: "Glückwunsch!" aus seinem Mund. Irina ist sich sicher, dass er eher Lilly zuliebe dabei ist als ihr zuliebe, aber sie freut sich trotzdem. Sie bedankt sich und nimmt die Geschenke entgegen. Doch bevor sie diese öffnen kann, klingelt es erneut an der Tür.
"Hallo meine Süße, alles Liebe!", begrüßt Pablo seine Freundin und gibt ihr einen langen Kuss. Alvaro verdreht schon die Augen, als Pablo endlich Platz macht, damit auch seine Kinder Irina gratulieren können. Hugo überreicht das Geschenk. "Ich habe auch etwas gemalt für dich!", sagt er freudig.
Irina freut sich über den Besuch. Sie schaut sich das Bild von Hugo an. Es zeigt einen schönen kleinen Hund, und daneben ist eine bunte 100 gemalt, da sie genau so alt geworden ist. Bei dieser runden Zahl wird die Feier den ganzen Tag über dauern. Noch dauert es ein wenig bis zum Tagesanbruch, und so haben die Gäste noch ein wenig Zeit, rechtzeitig anzukommen.
"Oh, das sieht wirklich schön aus, Hugo, danke!", sagt Irina, die sich ehrlich freut. Sie begrüßt danach auch Pablo und den Rest seiner Familie. Lucía sieht sich um. "Siehst Du Paps, wir sind nicht zu spät.. Irina, du glaubst nicht, er ist schon die ganze Zeit super aufgeregt. Da hast Du ihm ja ganz schön den Kopf verdreht." Sie lacht. Irina grinst. "Das hoffe ich doch!" Jetzt muss sie selber lachen. "Er mir ja auch."
Pablo entdeckt Lilly und Viktor. "Hallo ihr Beiden!", begrüßt er die Nebenjägers. "Hi!", grinst Lilly. Viktor nickt nur. So wirklich Lust hat er nicht auf Smalltalk mit Pablos Familie. Warum hat er sich nur überreden lassen? Er kann Lilly halt nichts ausschlagen. "Wie gehts Euch?", fragt er interessiert und freut sich die Beiden hier zu sehen.
Und natürlich geht es jetzt damit los. Viktor verdreht die Augen, doch dann besinnt er sich wieder. Eigentlich mag er Irina ja auch, und immerhin ist heute ihr Geburtstag. Da sollte er sich zusammenreißen. Doch bevor er antwortet, kommt Lilly ihm zuvor: "Oh mir geht es gut.", sagt die Musikerin. "Und ich bin echt schon gespannt, was sich Irina so überlegt hat." Diese bekommt Lillys Worte mit: "Lass dich überraschen, Lilly. Ich warte noch auf die Nachzügler, dann werdet ihr es noch früh genug erfahren." Sie zwinkert.
"Gespannt bin ich auch schon.", bestätigt Pablo und legt um Irina seinen Arm. "Meine Güte.", flüstert Alvaro Lucía zu. "Der kann seine Hände ja echt nicht von ihr lassen." Seine Schwester zuckt nur mit den Schultern. "Ich freu mich für ihn."
In der Zwischenzeit hat Hugo schon einen Jungen in seinem Alter entdeckt. Auch der Junge sieht Hugo und geht auf ihn zu. "Eh, hallo." - "Hallo! Ich bin Oskar. Hast Du Lust mit mir und meinen Figuren zu spielen?" Hugo nickt daraufhin und die beiden Jungs gehen zu Oskars Spielsachen.
Irina lächelt. Oskar ist der Sohn von Ben Barnham, einem guten Kumpel von ihr, den sie schon Jahre kennt. Auch wenn es keine romantische Beziehung ist, ist sie froh um diese Freundschaft. "Schön, dass die beiden Jungs zusammen spielen können.", sagt sie zu ihm, "Ich habe oben auch einen kleinen Kindertisch aufgebaut, mit Malsachen und DvDs." Doch die Kinder sind so von den Spielsachen fasziniert, dass sie sich nicht sicher ist, ob sie den Satz überhaupt mitbekommen haben. Egal. Irina beschließt, sie erst mal in Ruhe spielen zu lassen. Nun da Ben und sein Sohn auch schon hier sind, fehlt nur noch ein Gast.
Ben begrüßt währenddessen Pablo. "Und du bist?" - "Irinas Freund Pablo." Ben grinst, da Irina bereits von ihm erzählte. Bislang weiß er, dass Pablo ein Vampir durch Verwandlung wurde und drei Kinder aus erster Ehe hat. Ehrlich gesagt hat er sich Irinas Freund anders vorgestellt. Pablo kommt ihm vor, wie ein verliebter Teenager. Doch warum auch nicht, die Liebe sollte man leben. "Schön, dass wir uns endlich kennen lernen. Irina hat schon viel von dir erzählt." - "Nur Gutes hoffe ich.", erwidert Pablo mit einem Grinsen, ist sich aber insgeheim unsicher. Da Ben darauf nicht näher eingeht, macht sich Pablo Sorgen. Lucia kommt auf ihn zu. "Alles gut Paps?" Sie bemerkt seine Unsicherheit, da er einen nervösen Tick mit seinen Haaren hat, wenn ihm etwas Unbehagen bereitet. "Ja, alles gut.", lächelt er seine Tochter an. Diese denkt sich ihren Teil und stellt sich ebenfalls Ben vor.
In diesem Moment klingelt es stürmisch an der Tür. Kurz vor Tagesanbruch. "Das wird Veronika sein. Dann sind wir vollzählig.", sagt Irina grinsend und öffnet die Tür. Stürmisch betritt eine weißhaarige Vampirin den Raum. "Oh, das ist ja wirklich schon voll hier, Schätzchen!", flötet der Neuankömmling, "aber dir erst mal herzlichen Glückwunsch!"
Veronika umarmt ihre Freundin und überreicht ihr ein Geschenk. "Hoffentlich gefällt es dir!" Irina bedankt sich. Auch die Geschenke der anderen hat sie bisher noch nicht ausgepackt. Das wollte sie später machen.
"Vero, ich schau es mir gleich an." So wie Irina den Namen abkürzt, muss Lilly kurz an die Erzfeindin ihrer Tochter denken, doch natürlich ist diese Veronika eine ganz andere Person. Lilly kann nicht behaupten, sie je vorher gesehen zu haben. Mal sehen, wie die so ist.
Irina fängt nun mit dem Reden an. "Nun, da wir vollständig sind, wollte ich ein klein wenig zum Programm sagen. Unten im Keller habe ich einen Tanzsaal erbaut, und sogar zur Feier des Tages einen DJ engagiert." Sie grinst. "Und so wie ich die liebe Lilly einschätze, wird sie sicherlich auch mal zwischendurch für Livemusik sorgen." Bei diesen Worten nickt die Nebeljäger nur grinsend, und Irina fährt fort: "Dieser DJ kommt aber erst gegen Mittag. Bis dahin haben wir aber natürlich Lilly oder Radiomusik. Und außerdem..." Irina macht eine Pause, um die Spannung zu erhöhen.. "Außerdem habe ich auch eine Kinoleinwand in einem anderen Kellerraum. Da gibt es eine große Auswahl an Filmen." Der Kindertisch mit deren Malsachen und DvDs befindet sich im oberen Stockwerk, während der Partykeller für die Erwachsenen ist. Getränke und Knabberzeugs ist aber auf beiden Etagen vorhanden.... nur dass der Keller auch alkoholisches beinhaltet.
"Lets get the Party started!", ruft Alvaro und grinst in die Runde. Während die beiden Jungs sich mit ihren Spielsachen und dem Kindertisch beschäftigen, gehen die Erwachsenen nach unten. "Party ist immer gut, Schätzchen!", stimmt auch Veronika zu und Lilly bekommt das Gefühl, dass der Ausdruck "Schätzchen" wohl ihr Markenzeichen ist. Sie grinst ein wenig. Unten angekommen steht tatsächlich alles bereit für einen DJ. Wenn der erst gegen Mittag kommt, so vermutet Lilly, ist es wohl kein Vampir. Wahrscheinlich ein Mensch, der entweder nicht weiß, dass er für Vampire arbeiten wird oder der einfach keine Angst kennt. Aber wer weiß. Das wird sie ja noch früh genug sehen, ob der Typ einem Okkult angehört oder nicht. So oder so steht sein Arbeitsbereich schon bereit.
Irina besitzt kein Klavier, und so würde Lilly für Livemusik nur die Gitarre übrig bleiben. Doch im Moment läuft laute Musik aus dem Radio. "Sieht schon mal spannend aus, dein Tanzsaal.", stellt Lilly fest. Die Tanzfläche und der ganze Raum sind bunt dekoriert.
Pablo erinnert sich daran, wie er mit Irina und Lilly tanzen war und Viktor zuschaute. Er geht auf seine Freundin zu. "Das sieht toll aus!" Er streicht über ihren Arm. "Aber ja!", stimmt auch Veronika zu, diesmal ohne das Wort "Schätzchen" mit anzuhängen. "Dann lass uns mal tanzen!" Lilly stimmt dieser Veronika gerne zu. Aus dem Radio spielt gerade Rock'N'Roll, der zum Tanzen einlädt. Lilly schnappt sich Viktors Hand. "Na los, Vik, zeig was du drauf hast." Sie weiß, dass ihr Gefährte nicht gerne im Mittelpunkt steht sondern lieber seine Ruhe hat, doch sie pusht ihn gerne mal an sein Limit. Doch Viktor lässt sich gerne drauf an. "Klar!", sagt er grinsend und gemeinsam mit Lilly weiht er die Tanzfläche ein.
Irina lächelt, dann dreht sie sich zu Pablo: "Tanzen wir dann?" Währenddessen hat die kontaktfreudige Veronika Ben für sich entdeckt. "Du bist mir ja ein Schätzchen. Lass uns auch mal das Tanzbein schwingen!", begrüßt sie ihn. Auch wenn sie Ben zum ersten Mal sieht, tut sie so, als würde sie ihn schon jahrelang kennen. Ben lässt sich auf den Tanz vergnügt ein und auch Pablo bittet Irina um einen Tanz. Alvaro und Lucia sind nicht mit nach unten gekommen, sondern quatschen über dies und das.
Beim Rock'n'Roll hat Irina sehr viel Spaß, vor allem, als schließlich ein langsameres Stück aus dem Radio läuft. Ein Stück, bei dem sie sich auch an Pablo kuscheln kann...
Irina und ihre Gäste tanzen eine Weile, und auch Lilly spielt auf der Gitarre ein Lied vor. Man hat Spaß, bis schließlich tatsächlich ein DJ ankommt. Es stellt sich heraus, dass es kein Mensch ist, wie Lilly anfangs dachte. Es handelt sich aber auch nicht um einen Vampir. Es ist ein Magier, der für seinen Okkult einen eher seltsamen Beruf ausgesucht hat...
Zumindest ist das Lillys Gedanke, bis sie bemerkt, dass dieser DJ-Magier zusätzlich zur Musik auch für eine bunten Lichtershow sorgt.. einer magischen Lichtershow. Es regnet buntes Licht, ähnlich wie Konfetti, was sehr gut ankommt. Und als Magier wird er sich besser gegen blutdürstige Vampire zu wehren wissen als ein Mensch... was hoffentlich gar nicht nötig sein wird, denn es gibt genug Plasma Jane, um den Durst zu stillen.
Lilly bestaunt das magische Licht-Konfetti. Das ist etwas, um das sie die Magier beneidet: Die Fähigkeit, aus Nichts schöne Dinge entstehen zu lassen... Sie weiß nichts davon, dass auch Magier ihre Magie aus der Energie der Welt ziehen und sie nicht aus dem Nichts kommt. Die Musik, die der DJ macht, ist jedenfalls nicht magisch. Aber er versteht sein Handwerk.
"Wow, Schätzchen! Super Show!", jubelt Veronika ihm zu und dann dreht sie sich zu ihrem anderem "Schätzchen" Ben zu und tanzt mit ihm weiter. Auch Lilly und Viktor lassen sich von der Musik leiten.
Pablo ist ganz begeistert von der Show und als die anderen weiter tanzen, nimmt er Irina kurz zur Seite. "Partys schmeißen liegt dir ja gut! Ich glaube, ich könnte da mal deine Hilfe gebrauchen." Er berichtet von seiner Kontaktaufnahme zu seinem Bruder. "Würdest Du mir dabei helfen, ein Treffen bei mir zuhause auszurichten?", fragt er sie vorsichtig.
Irina freut sich über diese Frage: "Oh ja gerne! Dann lerne ich ihn auch mal kennen." Daraufhin gibt Pablo ihr einen Kuss und zieht sie zurück auf die Tanzfläche. Der DJ bleibt für etwa vier Stunden. Er weiß, wie er die Gäste mit seiner Magie und seiner Musik beeindrucken kann und scheint sich nicht daran zu stören, dass er Vampire vor sich hat. Aber irgendwann ist auch die Zeit vorbei, für die Irina ihn bezahlt hatte, und er verabschiedet sich, bevor er einen letzten Lichtkonfetti-Gruß in den Raum schickt.
Es ist nun Nachmittag und es dauert noch etwas für das Abendprogramm, aber Irina hat ja auch noch die Kinoleinwand vorbereitet. "Ihr seid vom Tanzen jetzt bestimmt auch müde. Wie wäre es mit ein Filme schauen, bevor wir abends dann endlich raus können? Eure Getränke und so könnt ihr natürlich mitnehmen." Sie weist auf den Nebenraum. Alvaro, der zwischenzeitlich mit seiner Schwester zum Tanzen runter kam, ist begeistert. "Welche Filme hast Du ausgesucht?" - "Oh, das wollte ich gemeinsam mit euch entscheiden. Ich habe verschiedene zur Auswahl.", erzählt Irina, "darunter auch Horrorfilme, da ja bald Halloween ist. Aber auch andere Genres." - "Horrorfilme hört sich gut an.", sagt Alvaro. Auch Ben und Lucía stimmen zu. Nur Pablo hält sich zurück. Er mag keine Horrorfilme, da er Albträume bekommt. Aber er traut sich auch nicht, dies offen zuzugeben.
Auch ohne dass Pablo etwas sagen muss, bemerkt Irina, dass er nicht ganz so begeistert ist von der Idee. Sie wendet sich ihm zu: "Wir können auch zwei Filme schauen. Für den ersten schauen wir einen Horrorfilm, und das zweite Genre bestimmst du. Einverstanden? Und wenn du nicht zuschauen willst beim Horror, machen wir zwei solange etwas anderes und steigen erst zum zweiten Film ein."
Lilly grinst. Was anderes... Sie ahnt, worauf Irina anspielt... aber andererseits... solange so viele Gäste hier sind, macht sie bestimmt kein Techtelmechtel, Wahrscheinlich meint sie das doch ganz allgemein, ohne auf etwas spezifisches anzuspielen. Sie selbst mag aber Horrorfilme, und auch Viktor und Veronika zeigen bereits Interesse. "Eh...eh.." stammelt Pablo vor sich hin. "Ich richte mich ganz nach Dir." Er würde Irina zu Liebe Albträume in Kauf nehmen, hauptsache er kann jede Minute mit ihr verbringen.
Und so schauen die Gäste auch gemeinsam mit Pablo einen Horrorfilm. Es ist ein eher klassischer Horrorfilm, einer mit Werwölfen. Doch die Story ist trotzdem spannend und es macht Spaß, dem Film zuzuschauen. Immer wieder sieht Irina zu Pablo, und als der Film endet, fragt sie ihn: "War es okay für dich?" - "Eh.. ja sicher.", sagt er unsicher. Alvaro grinst, gibt aber keinen Kommentar von sich.
"Dann darf Pablo nun den nächsten Film entscheiden.", schlägt Irina vor, und jeder ist damit einverstanden. Pablo schaut in die Auswahlliste und sucht sich eine Komödie aus. Nach dieser Komödie, die auch nicht schlecht ist, ist der Abend angebrochen. Die Sonne, die vorher dafür gesorgt hat, dass die Vampire im Gebäude bleiben müssen, ist mittlerweile untergegangen. Während Lucía und Alvaro alt genug sind, ist es für Hugo und Oskar mittlerweile Schlafenszeit. Die beiden Jungs haben die ganze Zeit brav gespielt, ohne die Älteren zu stören, und nun haben sie es auch verdient, ungestört schlafen zu können. Doch Irina hat das Schlafsofa für beide eingerichtet. Sie sind ja auch keine Kleinkinder mehr und würden eine Nacht auch alleine klarkommen.
Die Erwachsenen hingegen führen die Party nun weiter. Man wird nur einmal im Leben genau 100. Sie lassen den Abend noch bei Drinks in der Vampirbar ausklingen. Dass Hugo und Oskar die sturmfreie Bude für alles andere genutzt haben als um schlafen zu gehen, bekommen sie gar nicht mit.
(In Zusammenarbeit mit @Spatz )
(Die NPC Ben und Sohn Oskar wurden von Spatz gespielt und Veronika von mir)
Charaktere: Viola, Blaze
Titel: Trank der Sonnenwende
Viola betrachtet die Phiole etwas skeptisch. Sie schnuppert, doch vom Knoblauch ist kein Geruch mehr festzustellen. Vielleicht... vielleicht ist es ja doch okay. Und jetzt, wo ihre Eltern bei Irinas Geburtstagsparty sind, ist eine gute Gelegenheit. Dort sind sie den ganzen Tag über und sollten sie nicht stören und unbequeme Fragen stellen...
Nun gut. Violas Entschluss ist gefasst. Sie würde den Trank nun austesten. An der Haustür bleibt sie stehen... sie nimmt einen Schluck. Es schmeckt nicht einmal halb so schlecht wie befürchtet. Die Tagessonne scheint und Viola öffnet die Tür. Falls es nicht funktioniert, ist sie noch nah genug an der Villa, um sich trotzdem retten zu können...
Erstaunt bleibt Viola stehen. Sie spürt nichts von der brennenden Qual, die sie sonst im Sonnenlicht erleben würde. Jubelnd läuft die Vampirin eine Weile ziellos durch die Gegend, bis sie doch inne hielt. Wie lange hält die Wirkung eigentlich an? Egal.. Die Phiole ist noch nicht leer und Viola kann notfalls erneut einen Schluck nehmen, wenn sie spürt. dass die Wirkung nachlässt.
Sie denkt an Blaze. Jetzt sollte sie ihn mal überraschen! Sie erinnert sich daran, dass Mel zu Diskretion riet, doch Blaze ist derjenige, der das mit dem Trank ja erst ins Rollen brachte, indem er die Idee in Violas Kopf einpflanzte. Ja... sie beschließt, Blaze zu treffen. Viola weiß, dass sein Handy seit der Kristallsuche in Sulani nicht mehr ganz so gut funktioniert, also ruft sie Eves Nummer an: "He Blaze! Lust auf nen Strandurlaub? Oder sonst was?" Falls sich das Handy gerade in Eves Besitz befindet, würde sie schon am Namen erkennen, dass die Nachricht nicht ihr gilt.
"Ähm, Okay?" sagt Eves Stimme. Viola hört ein rascheln eine männliche Stimme und schliesslich, Blaze, "Viola?" Sie kann hören das er sich bewegt. "Was gibts?"
Viola grinst. "Oh, ich wollte dich fragen, ob du Lust hast was zu unternehmen. Vielleicht am Strand oder so. Kann aber auch was anderes sein." Noch sagt sie nichts von dem Trank, aber vielleicht ahnt er es ja.
Blaze schweigt. Bevor sie fragen ob er noch etwas sagen will, antwortet er, nicht ohne etwas Reue in der Stimme: "Ich.. kann heute abend nicht. Ich bin mit meinem Bruder unterwegs..."
"Oh." Man hört ihre Enttäuschung. Aber auch Blaze scheint es zu bereuen. "Eigentlich wollte ich dir auch was zeigen. Aber ..." Doch dann fällt ihr etwas auf. "Moment, sagtest du heut Abend? Ich rede nicht von abends. Ich rede von jetzt."
"Wie jetzt?" Blaze ist hörbar verwirrt. Eine Pause. "Es sind kaum Wolken am Himmel."
"Ich sagte dir ja, ich will dir was zeigen. Hast du Zeit?" Viola lächelt.
"Ja schon." Blaze hat zu viel um die Ohren als das er auf die Lösung des Rätsels kommen würde, "Wo soll ich hin kommen?"
Viola sieht sich um. Sie ist ziellos durch die Gegend gelaufen und befindet sich gerade in Willow Creek. "Bin grad in der Nähe vom Restaurant meines Onkels, aber wir können uns auch auf halben Weg treffen.", sagt sie, "ich kann dir dann entgegen kommen."
"Okay. Ich mach mich auf den Weg." sagt Blaze, "Bis gleich."
Ort: Windenburg
Blaze radelt Richtung Windenburg welches der schnellere Weg nach Willow ist als über Oasis. Wenn er richtig rechnet, ihre Fledermausgeschwindigkeit mit einbezieht, müssten sie sich auf Höhe des Narwal Arms oder dem Schwimmbad treffen. Er versucht in Windenburg ein wenig nach einer Fledermaus Ausschau zu halten, was ihm selbst ein wenig suspekt vorkommt. Es ist helllichter Tag. Kommt sie zu Fuss mit einem Schirm? An einer Mauer hält er an und schaut auf Eves Handy. Er schickt ihr seinen Standort mit der Frage ob sie in der Nähe ist.
Viola sieht Blaze gerade in dem Moment, als er auch seinen Standort mitteilt. "Bin schon da.", sagt sie, und flattert weiter in seine Richtung. Schwimmsachen hat sie keine dabei, aber falls sie sich dazu entscheiden, gibt es in der Nähe einen Kiosk, der so etwas verkauft. Doch zuerst ist sie auf seine Reaktion gespannt.
Da steht sie, Viola, Vampirin, oft schlecht gelaunt wegen der Sonne und grinst ihn an. Etwas baff sieht er sie an und assoziiert es mit Mel bei der er sich schon dran gewöhnt hat das sie als Blutsauger kein Problem mit UV Strahlen hat. Und im selben Moment erinnert er sich an das Gespräch das sie führten über Mel und sie Sonnenresistenz. "Wie geil ist das denn. Es hat geklappt?!"
"Es hat geklappt.", bestätigt die Vampirin. "Mel sprach von Diskretion, aber da du mich erst auf die Idee gebracht hast, sie anzusprechen, bist du denke ich mal die Ausnahme, der ich das erzählen kann." Sie lächelt und zeigt auf die Phiole. "Und keine Sorge. Falls die Wirkung aufzuhören droht, habe ich noch Nachschub. Bisher hält die Wirkung aber zumindest an."
Blaze freut sich total und weiss gar nich wo anfangen. „Das ist Mega!“ er umsrmt sie sofort. „Was machen wir zu erst?“ Das müssen sie auskosten. Zu schade das im Herbst das Wasser so kalt ist. „Worauf hast du Lust was du sonst nie konntest?“
"Schwimmen fände ich ja schon nice.", sagt die Vampirin, "Bisher kam ich nie tagsüber dazu, zumindest nicht an der frischen Luft. Und war hier nicht ein Strand in der Nähe, als das Festival stattfand?" Sie sagt nichts dazu, dass das Wasser mittlerweile kühler sein wird als damals. So schnell friert sie nicht als Vampirin.
"Das wird ganz schön frisch." meint er grinsend, will ihr aber den Wunsch nicht ausreden. "Dann lass uns runter zum Strand." Er steigt wieder auf das BMX.
Sie flattert hinterher. Sie findet den Kiosk, der damals Badesachen hatte... Hoffentlich gibt es die auch außerhalb der Badesaison. "Ich hab nur keine Badesachen mit und kauf mir schnell was.", sagt sie zu Blaze.
Blaze hat auch nichts dabei, aber in seinem Rucksack, sind von der Suche nach dem Wasserkristall noch Kleider dabei. Er hatte willkürlich von allem etwas eingesteckt weil ihn Sulani bis auf die Knochen durchweicht hatte und das Rätsel wieder Nässe versprochen hatte. Manchmal ist Faulheit auch Glück. Er wird es einfach so machen wie damals beim Festival. Er bekommt mittlerweile kein Taschengeld mehr, sein Vater hat es ihm gestrichen und Beth wollte sich nicht einmischen. Wenn er sich etwas kaufen will, muss er sich einen Job suchen. Auf seinem Konto - die Karte hat Irving ihm zum Glück gelassen - liegt noch etwas Geld aber das will er für Alk und Kippen ausgeben. Er wartet auf Viola dann treffen sie am Strand ein.
Trotz des Herbstes tummeln sich dort einige Sims die Spazieren gehen oder sich in der Herbstsonne unterhalten. Ein üblicher Simtag an dem Leute ihre freien Tage, Herbsturlaube und Freizeiten verbringen. Blaze steigt ab ohne richtig anzuhalten, hüpft noch kurz auf einem Fuss dann kommt er zum stehen. Er sieht Viola an. Es ist das erste Mal das er sie in diesem Licht betrachten kann. Keine Neonleuchten oder andere künstliche Lichtquellen, nur das pure reine Sonnenlicht. Ihre Augen wirken nicht mehr so leuchtend, verlieren dadurch aber nichts von ihrer Schönheit und die helle bisher von Sonne verschonte Haut betont die roten Haare die im Gegensatz zu den Augen an Leuchtkraft gewinnen. Kurz - sie ist wunderschön und er kanns grade nicht fassen dass dieses Wesen Zeit mit ihm verbringt. Etwas was er sich sehr sehr selten von einem anderen Sim erhofft. Es vergeht einige Zeit bis er merkt das er sie reglos anschaut.
Viola sieht Blaze an. Sie bemerkt seinen Blick und lächelt. Es ist nicht zu übersehen, was er von ihr denkt.... Und dabei hatte sie sich schon Sorgen gemacht, als er zwischenzeitlich so distanziert wirkte. Sie hat ein Badetuch gekauft, dass sogar reduziert war. "Na dann.", sagt sie grinsend, "Mal sehen, wie es so ist, am Tage." Sie zieht sich hinter einem Felsen um, der sie vor den anderen Spaziergängern verbirgt. Als sie fertig ist, kommt sie hervor. "Bist du bereit für das Nass?", fragt sie ihn.
Ihre Erscheinung macht ihn fertig. Auf die gute Art. Er schlüpft aus Hose und Schuhen und zieht sich das Shirt über den Kopf. "Schnell, bevor ichs mir anders überlege." Er sollte jetzt nicht darüber nachdenken wie kalt das Wasser wirklich ist und läuft los. Erst im Knietiefen Wasser wird seine Geschwindigkeit gebremst, das Wasser spritzt in alle Richtungen und als er kaum mehr vorwärtskommt, springt er Kopfvoran ins kalte Nass. Alter ist das frisch. Aber er überspringt damit den unangenehmen Teil zwischen Knie und Brust und gewöhnt sich gleichmäßig und mit nur einem kurzen Schock an das Meerwasser. Er taucht auf und schüttelt die Haare aus. "Psych, kälter als gedacht." Er sieht sich nach Viola um und sieht ein paar Sims an Land die ihnen zuschauen. Einige wirken verwirrt, andere belustigt.
"Hey, immerhin ist kein Winter!" Viola muss lachen. Sie selbst hat sich schon dran gewöhnt. Sie sieht zu Blaze. Wie schön, dass die Freundschaft immer noch hält. Und sie fragt sich, wann sie zum nächsten Schritt bereit ist. Doch sie lässt sich ihre Gedanken nicht anmerken.
Die Sonne die zu dieser Uhrzeit am Stärksten ist, brennt nicht aber wärmt ihre Köpfe. "Im Winter kriegst du mich nich ins Meer!" lacht er. Wie sehr er das vermisst hat. Nicht das sie hier tagsüber Zeit verbringen, sondern das er einmal nicht an die ganzen Probleme denken muss. Viola macht ihn einfach glücklich. Er kommt zu ihr rüber - an dieser Stelle im Wasser, kann er grade noch so mit Zehenspitzen stehen - und sieht sie lächelnd an. Wassertröpfchen glitzern in der Sonne auf ihrer Haut. Blaze zieht sie zu sich heran, so dass sie ihre Arme um seinen Nacken legen kann, wie einstmals im Bandraum, als er sie zum ersten Mal küssen durfte. Fast berührt er ihre Nase mit seiner, "Danke, dass dus mit mir teilst." wispert er.
"Na klar, mit wem auch sonst.", lächelt Viola zurück. Sie genießt es, sich mal nicht vor der bösen Sonne verstecken zu müssen und sie wird übermütig. Sie küsst ihn, taucht dann unvermittelt unter, nur um hinter ihm aufzutauchen und ihn nasszuspritzen. Eigentlich ist ihr Element eher die Luft, die sie als Fledermaus bereist, und nicht das Wasser. Aber in diesem Moment fühlt sich das Meer an wie ein Teil von ihr.. so sehr freut sie sich über ihre neu gewonnene Freiheit vor der Sonne.
Blaze kann gar nicht so schnell gucken, schon ist sie verschwunden und kühle Tropfen regnen auf ihn herab. "He!" Er spritzt zurück und jagt sie kraulend und lachend durch das Wasser.
Irgendwann kann er das Zittern der Lippen die schon ein wenig blau werden nicht mehr kontrollieren. "Okay, ich muss mich aufwärmen jetzt.."
Blaze schwimmt an Land und geht mit um sich gelegten Armen zu ihren Kleiderhaufen. Mit einem T-Shirt trocknet er sich ein wenig ab, dann schlüpft er in die Jacke und setzt sich mit der nassen Unterwäsche hin und zieht die Beine an. Die Sonne wärmt den kalten Körper etwas. Er streift die Socken über die Füsse. "Was machen wir zum wieder warm werden?" fragt er heiter.
Selbst Viola wird es mittlerweile etwas kühl und sie folgt ihm. "Ein Feuer vielleicht?", schlägt sie vor, auch wenn sie sich sicher ist, dass er eine ganz andere Antwort im Kopf hat. Sie holt ihr neu gekauftes Badetuch hervor. Sich abzutrocknen ist zumindest ein Anfang. Erst jetzt fällt ihr ein, dass sie irgendwie dessen Existenz vor ihren Eltern erklären muss. Sie kann ja schlecht sagen: Ich war tagsüber unterwegs, um es zu kaufen. Aber vielleicht fällt es ihnen gar nicht erst auf, und außerdem gibt es genug Geschäfte, die auch noch abends geöffnet sind. Sie kann einfach behaupten, sie hätte es in so einem Geschäft gekauft. So wichtig wird diese Information nicht sein, als dass sie da wirklich Nachforschungen anstellen würden. Sie denkt nicht weiter drüber nach. "Oder hast du einen anderen Vorschlag?", kommt sie zum Aufwärmthema zurück.
„Gute Idee!“ er nutzt die Gelegenheit des Holzsuchens um sich umzuziehen. Mit dem Feuerzeug und einer Kippe zwischen den Lippen zündet er ihre kleine zusammengesuchte Feuerstelle an, dann die Kippe und lässt sich auf den Boden fallen. Er bedeutet ihr lächelnd sich zu ihm ran zu setzen. Er möchte einfach jede Sekunde in ihrer Nähe sein. „Hat Mel eine Gegenleistung verlangt?“ fragt er und stösst den Rauch in die andere Richtung aus ehe er sie wieder ansieht. Das Feuer war eine hervorragende Idee.
Viola lehnt sich an ihn, noch immer mit dem Badetuch bedeckt. "Nein, sie hat nichts dergleichen erwähnt. Ich denke mal, dadurch, dass ich ihr bei der Kristallsuche helfe, sollten wir aber quitt sein." Das Feuer tut wirklich gut und Viola wärmt sich an der Flamme. Es erinnert sie an das Festival. Mit dem Unterschied, dass sie damals erst abends wagen konnte, die Höhle zu verlassen.
Blaze hat den Arm um sie gelegt und den Kopf an ihren. Richtig. Die Kristalle. Vielleicht ist Mel wirklich so gutherzig und das reicht ihr. Aber irgendwie kann er das nicht recht glauben. Sie hilft mit der Band, sie hilft mit Del, sie hilft Viola und anfangs wollte sie nicht mal das sie ihr bei der Suche nach diesen ominösen Artefakten helfen. Niemand tut so viel ohne eine Gegenleistung und Blaze hat inständig bedenken das er nicht doch noch was opfern muss für all das. "Tut dein Arm noch weh?" fragt er vorsichtig. Er hatte in der Aufregung unter der Fischfabrik gar nicht recht auf sie achten können, obwohl er es sich vorgenommen hatte. Nicht nur als Ablenkung vor der engen Hölle. "Tut mir Leid dich da einfach losgeschickt zu haben." Rückblickend hätte er sie lieber zurück gehalten.
"Ach, nicht der Rede wert. Mittlerweile ist da nichts mehr.", antwortet Viola. Das ist auch keine Lüge. Schließlich gab es keinen Knochenbruch und bis auf einen blauen Fleck merkt sie gar nichts mehr davon. Blaze wirkte nachdenklich. Viola fragt sich, ob das nur wegen des Arms ist oder ob er auch an etwas anderes dachte. "Woran denkst du?", hakt sie nach.
Er will nicht über die Kristalle reden. Dabei passiert zu viel seltsames Zeug. Und über Mel schon gar nicht. Woran denkt er also? Die Frage ist wie ein Zauberspruch der restlos alle Gedanken davon fegt. Lieber will er über was erfreuliches reden und den Moment geniessen. Zum Beispiel...... "Weisst du schon wie du den Stein zurückgewinnst?" Er richtet sich ein wenig auf und wirft die Kippe ins Feuer dann lächelt er sie an als hätte es nie eine Melissa gegeben.
Viola grinst. Wie er wohl gerade jetzt darauf kommt? Doch sie fragt nicht nach. "Ich habe schon eine Idee, wie ich jemanden erschrecke. Ich weiß aber halt noch nicht, wie gut es klappt. Jedenfalls freue ich mich schon darauf, es auszuprobieren." Sie verrät noch nicht, wen sie zuerst als Opfer auserkoren hat. Schließlich kann es ja auch fehlschlagen und dann müsste sie ohnehin ein anderes Opfer wählen, eines das dann noch nicht vorgewarnt ist. "Aber lass dich überraschen."
"Ich bin gespannt." grinst er. "Als was verkleidest du dich?" fragt er. "Als Hexe, denke ich. Nicht unbedingt kreativ, aber es sieht nice aus." Viola lächelt. "Ursprünglich wollte ich als Werwolf gehen. Hätte Vero bestimmt nicht gefallen. Aber in so einem Kostüm wird es mir bestimmt nur zu heiß und das ist es nicht wert."
"N sexy Hexi, verstehe." witzelt er und stubst sie spielerisch mit der Schulter an. "Ehrlich gesagt, und das is kein Geheimnis, hasse ich diese Schulveranstaltungen. Drum war ich früher auch nie da. Allerdings ist dieses Halloweenevent wie gemacht..." Blaze überlegt, er hat diesen einen grossen Streich und die Überraschung für Viola geplant. Zu letzterem ist er noch nicht 100% entschlossen weil er nicht weiss was sie davon halten wird. Ein anderer Teil möchte es unbedingt tun. "Ich werd dir noch zeigen was ich mir ausgedacht hab, damit du nicht Opfer davon wirst." er grinst sie verschwörerisch an.
Nun ist ihre Neugier geweckt. Dass Blaze etwas geplant hatte ist zumindest keine Überraschung. Es wäre eher eine Überraschung gewesen, wenn er nichts geplant hätte. "Bin gespannt!", sagt nun auch sie.
Blaze stützt sich auf den Arm zurück, der zuvor Viola noch gehalten hat und schaut ins Feuer. Dabei schweift er die Stille genießend ab. Ein Gedanke jagt den nächsten. Von dem was er an Halloween vor hat, darüber was Viola dazu sagen wird, ob es klüger wäre wenn er ihr vorher gesteht das er mit ihr zusammen sein will, gefolgt von Mel die ihn dauernd zu nahe kommt, die aber beleidigt aufhören wird zu helfen wenn er sie deswegen anschnauzt - vermutlich - deren Biss, den er trotzdem nicht aus dem Kopf bekommt, Delsyn der vielleicht noch Wochen, vielleicht noch Tage hat wenn er den Trank nicht bekommt, bis er mit den Gedanken wieder bei Viola ankommt die ihm in der Not hilft, ihre Zeit mit ihm verbringt, nie über ihn urteilt, und keine... Geheimnisse hat. Die Stille dauert an, das Feuer knistert unregelmäßig, die Sims um sie herum kommen und gehen. Er dreht den Kopf zu ihr, die ebenfalls die Ruhe zu genießen scheint. Jemanden zu haben, mit dem man auch nur schweigen kann, ohne das es unangenehm wird, ist besonders. Er küsst ihre Schulter liebevoll und lächelt sie an. Wegen Mel und dem schlechten Gewissen, hat Blaze ein wenig das Gefühl er könnte Viola verlieren. Um dem entgegen zu wirken, würde er gern etwas tun damit sie sich bei ihm abslout wohl und sicher fühlt. Das ungute Gefühl damit kompensieren. Aber er weiss dass Viola ihr eigenes Tempo hat und wenn er sie drängt, macht er einen Schritt in die falsche Richtung. Und er sehnt sich doch den nächsten herbei. ... Vielleicht an Halloween.
Die Schatten auf Violas Gesicht werden immer härter. Das Feuer lässt sie tanzen, die Herbstsonne geht früher unter als im Sommer. Blaze erinnert sich an den Abendplan und richtet sich auf. "Ich muss langsam los.." sagt er entschuldigend.
Viola sieht nach oben. Bald braucht sie den Trank tatsächlich nicht mehr, um sich draußen aufzuhalten. Die Wirkung hat die ganze Zeit angehalten, ohne dass sie einen weiteren Schluck nehmen musste. Gut. Dann bleibt mehr übrig. "Ja, du sprachst ja schon am Telefon davon. Was hast du denn vor mit Del?"
Er hebt die Schultern, "Bisschen quatschen und so." meint er und ihm fällt der Song ein, "Vielleicht über den Song reden den er bei uns mal singt." dann schweigt Blaze einen Moment. "Wie viele Tränke hast du bekommen? Können wir das von heute wiederholen?"
Viola zählt in Gedanken die Flaschen. "Ungefähr sieben Phiolen, die allerdings unterschiedlich groß sind. Ich kann nicht beurteilen, für wie viele Anwendungen es reichen wird, aber zumindest sollte eine Wiederholung drin sein." Sie lächelt. "Vielleicht gibt es die Möglichkeit, Nachschub zu bekommen, wenn sie aufgebraucht sind, auch wenn die Zutaten wohl nicht so einfach zu bekommen sind. Einige der Zutaten zumindest." Sie hofft zumindest, dass Nachschub möglich ist. Aber so oder so sollte sie sparsam damit umgehen. Doch diese Anwendung an diesem Tag bereut sie nicht.
Blaze hebt die Mundwinkel. "Ich freu mich drauf." Kurz überlegt er, "Musstest du ihr helfen die Zutaten zu besorgen?" fragt er. "Nein. Sowas wie Knoblauch oder Salbei sollten nicht das Problem sein. Das gibt es im Supermarkt." Und sie ist sich sicher, dass Blaze ihr durchaus den Gefallen tun würde, den Knoblauch zu besorgen, damit sie nicht so lange diesem Duft ausgesetzt ist. "Andere Zutaten sind komplizierter, und ich weiß auch bei vielen nicht, wo es so etwas geben soll. Ich müsste mit Mel darüber reden. Aber natürlich besteht die Gefahr, dass gar kein Nachschub möglich ist."
Interessant. Denkt Blaze. Warum muss er für Del überall mitgehen und Viola nicht? Das bestärkt seinen verdacht bedauerlicherweise. "Ja...." meint er, "frag sie. Ich hoffe sie kann dir ein Vorrat geben. Wenn sie was dafür haben will, was auch immer, ich helf dir damit." Er steckt seine Sachen zurück in den Rucksack bevor er schliesslich aufsteht und ihn sich umlegt.
Nun endlich spürt Viola, wie die Wirkung des Trankes nachlässt. "Ja, ich werde sie mal drauf ansprechen und auch fragen, was als Gegenleistung verlangt wird.", sagt sie, während sie schützend die Hand vor ihr Gesicht hält. Die Sonne ist noch nicht komplett untergegangen, aber für die paar Minuten, bis es soweit ist, will sie keinen Schluck verschwenden.
Immerhin weiß sie nun, dass es eine Weile anhält. Sie lässt sich nichts anmerken. Ein paar Minuten dauert auch der Heimweg von der Schule, und den überlebt sie ja auch. "Und grüß Del mal!" Sie kennt Blaze' Bruder zwar nicht, aber spätestens wenn er dann tatsächlich auftreten sollte, wird sich das ja ändern.
"Okay." entgegnet Blaze und tritt das Feuer aus. Er stellt sich zwischen Viola und die Sonne damit sein Schatten auf sie fällt als er bemerkt das sie sie blendet. Dann umarmt er Viola, hält sie einen Moment fest und küsst sie auf die Stirn bevor er sie wieder frei gibt. Er hebt das BMX auf. "Bis bald."
"Bis bald!", ruft sie ihm nach. Um der Sonne zu entkommen, versteckt sie sich ein paar Minuten in einer Höhle. Doch bald darauf ist es dunkel genug, dass sie sich auf den Heimweg machen kann.
(In Zusammenarbeit mit @Ripzha )
Charaktere: Pablo, Lucía, Hugo, Alvaro, Irina, Lilly, Viktor + NPCs
Geschichtsstrang: Ein runder Geburtstag - Teil 2
(In Zusammenarbeit mit @Murloc. NPC Veronika gespielt von @Murloc. NPC Ben gespielt von mir.)
In der Bar stoßen die Erwachsenen auf Irinas 100ten Geburtstag an. Es wird viel erzählt und gewitzelt. Alvaro bringt nach einer Weile vor, dass er für sein junges Alter mehr Alkohol verträgt, als sein Vater. "Manchmal ist uns die junge Generation einen Schritt voraus.", entgegnet Ben. "Ach, ich vertrage auch viel.", erwidert Pablo daraufhin. "Aber klar.." Alvaro zieht sein rechtes Augenlid herunter und bringt die Truppe zum Lachen. Doch Pablo fühlt sich auf den Schlips getreten. Das werden wir ja sehen. In falscher Annahme, er müsse seinem Sohn und auch den Anderen etwas beweisen, trinkt er seinen Cocktail aus und bestellt sich einen neuen. Lucía seufzt. Sie kennt dieses kindische Verhalten. "Super, Schätzchen, ein Wettkampf!", freut sich hingegen Veronika auf das Spektakel. Auch Irina schielt neugierig zu Pablo und seinen Sohn. "Diesen Wettkampf habe ich bereits bei meiner Geburt gewonnen.", prahlt Alvaro und bestellt sich ebenfalls einen neuen Drink. Die Getränke kommen schnell und beide stoßen an. "Auf einen bereits gewonnen Wettkampf.", sagt Alvaro erhebend sein Glas. "Darauf dass der Erfahrene gewinnt.", erwidert Pablo.
Plötzlich erhebt Lucía ihr alkoholfreies Bier und stößt mit an. "Darauf, dass ich in Wirklichkeit die einzige Erwachsene im Hause Garcia bin." Alvaro und Pablo sehen Lucía entsetzt an. Lilly sieht zu Lucía. Stimmt schon, das Vernünftigste ist es nicht gerade, was die beiden Männer hier treiben. Aber eine gewisse morbide Neugier ist auch Lilly nicht fremd. Wenn es zu weit gehen würde, würde sie eingreifen, doch im Moment hält es sich noch im Rahmen. Also lässt sie die beiden gewähren.
Während Pablo und Alvaro ihren Wettkampf miteinander ausfechten, versucht sich Lucía in die Konservation der anderen Erwachsenen einzubringen. "Wir sind ja noch nicht lange in Forgotten Hollow, aber gibt es zu Halloween irgendwelche Feierlichkeiten hier?" Lilly lässt sich von den Männern ablenken und unterhält sich mit Lucía. "Oh, und wie. Die meisten Vampire lieben Halloween, zumindest wären mir keine Ausnahmen bewusst. Das liegt uns einfach im Blut." Sie zwinkert. "Also wird an Halloween immer fleißig dekoriert und sich verkleidet, was meistens auch Vlads Statue mit einbezieht, der dann ein Hexenhut aufgesetzt wird oder so. Bin gespannt, als was die Statue diesmal verkleidet werden wird." - "Das hört sich toll an." Lucía erzählt von den Festlichkeiten in ihrer alten Heimat. "Wir haben in unserem alten Zuhause einen großen Festsaal gehabt. Dort kamen viele Vampire aus der Nachbarschaft an Halloween zusammen und wir hatten alle eine Maske auf. Manche Vampire konnte man so gar nicht erkennen und es war zeitweise sehr spannend."
"Oh, das klingt auch super spannend. Hier organisiert die Vampirbar oft auch Halloweenfeste. Bestimmt auch dieses Jahr. Auch da wird sich verkleidet, aber meistens erkennt man sich dann trotzdem. Und sei es nur an der Stimme." - "Da bin ich aber gespannt. Ich mag solche Feste wirklich gerne." Lucía denkt kurz an das letzte Mal, als solch ein Fest stattfand. Ihre Eltern waren noch zusammen und ihre Mutter noch greifbar.. Sie wendet sich von diesen Gedanken ab und trinkt einen Schluck. "Übrigens, wie geht es denn Viola? Sie war heute gar nicht mit." - "Oh, sie scheint grad ihre eigenen Abenteuer zu erleben. Zumindest kam sie neulich mit nassen Klamotten heim. Ich frag mich, was sie da angestellt hat. Aber es geht ihr gut, soweit ich das beurteilen kann. Vor allem, nachdem sie wieder in trockene Sachen wechseln konnte.", erzählt Lilly, dann seufzt sie: "Aber ich habe keine Ahnung, warum sie nicht zu Irina mitkommen wollte. Es ist hier ja nun wirklich nicht langweilig." Auch Lucía seufzt nun. "Ist sehr schade, hätte mich über ihre Anwesenheit sehr gefreut." Sie trinkt einen Schluck. "Vielleicht beim nächsten Mal." - "Ja bestimmt.", hofft Lilly. "Sie ist halt nicht unbedingt die geselligste Person. Vielleicht öffnet sie sich eher, wenn nicht ganz so viele Leute um sie herum sind. Versuch es doch vielleicht einfach mal, wenn du alleine zu ihr kommst. Vielleicht hilft das ja schon." Aber natürlich kann Lilly nichts versprechen, was sie Lucía danach auch deutlich macht. "Ich verstehe." Sie schweigt für einen Moment und sieht dann zu Pablo und Alvaro.
Die Beiden haben inzwischen zu Kurzen gewechselt und trinken einen nach dem anderen. "Macht mal langsam.", ermahnt Lucía. Erst jetzt fällt Lilly wieder ein, was die Männer treiben. "Ja, lasst es besser.", sagt nun auch sie. Doch Veronika mischt sich ein: "Ach, lass die Schätzchen doch. Sie sind erwachsen, und wir sind ja nicht mit dem Auto hier. Sie müssen also danach nicht fahren." Sie findet es spannend, wer wohl gewinnen würde. Alvaro legt Veronika einen Arm um. "Was 'ne Frau!" Jetzt legt Pablo einen Arm um Irina. "Und diese Frau erst." Beide sind schon sichtlich gut dabei, doch dieser Meinung sind sie noch lange nicht. "Paps, jetzt kommt der Nächste." Alvaro nimmt einen Kurzen, wartet bis Pablo ebenfalls einen in der Hand hält und zack.. sind die Beiden auch schon runter. "Ich muss sagen, ich bin echt noch klar.", stellt Alvaro fest. Auch Pablo ist dieser Ansicht. "Ja, aber hallo. War da überhaupt Alkohol drin?" Beide lachen laut auf. Lucía neigt ihren Kopf zu Irina und fragt grinsend: "Und Du bist Dir wirklich sicher mit meinem Vater?" Irina grinst zurück. Veronika hat Recht, die beiden sind erwachsen. Auch wenn sie glaubt, dass der Sohn am Ende gewinnen würde. Oder ist Pablo doch trinkfester als Alvaro, und würde den Jüngeren unter den Tisch trinken? Sie sieht zu Lucía. "Oh, aber ja. Er taut mittlerweile ein wenig auf." Sie hofft nur, dass sich Pablos Charakter nicht ins Negative wendet, wenn er zu betrunken ist. Aber bisher ist davon nichts zu merken, obwohl er schon ein wenig beschwipst ist.
Nach zwei weiteren Drinks wendet sich Alvaro an Veronika. "Du bist eine wundervolle Frau. Sag mir, gibt es da jemanden in deinem Leben?" - "Ne, Schätzchen, bin Single.", erwidert die Gefragte. "Ach nein, erzähl mir doch kein Schmarrn!" Alvaro nimmt den nächsten Drink zu sich. Veronika grinst. "Is aber so, Schätzchen. Hab den Richtigen noch nicht gefunden." Dass sie trotzdem jeden 'Schätzchen' nennt, ändert nichts daran. Daraufhin legt Alvaro wieder seinen Arm um Veronika. "Wie der Zufall es will, bin auch ich noch Single." Er hebt die Augenbrauen hoch und sieht sie an. "Oh, so ein Zufall." Sie zwinkert Alvaro zu und lässt sich auf den Flirt ein. "Man fragt eine Dame zwar nicht nach ihrem Alter, aber da wir Vampire sind - darf ich deines erfahren? Sicherlich kann ich noch viel von deiner Erfahrung lernen." Er spielt mit einer ihrer Haarsträhnen. "Oh, Schätzchen, ich bin frische 72!", antwortet Veronika. Tatsächlich ist Altersunterschied etwas, das bei Vampiren nicht so ins Gewicht fällt. Immerhin bleiben sie körperlich immer jung. "Aiai, das gefällt mir." Er grinst sie an.
Währenddessen schmiegt sich Pablo an Irina. "Deine Haut fühlt sich so weich wie ein Babypopo an." Lucía schämt sich für ihre beiden Familienmitglieder. Wo bin ich hier nur gelandet? Wie so ein Babypopo sich anfühlt, das sollte Pablo ja mittlerweile wissen nach drei Kindern. Aber Irina merkt, dass Lucía sich für die Männer schämt und daher spart sie sich diesen Kommentar, um sie nicht noch mehr in Verlegenheit zu bringen. Stattdessen gönnt sie sich nun ebenfalls einen Cocktail. "Das ist wirklich süß. Aber für mich musst du dich nicht betrinken. Mir musst du nichts beweisen.", sagt sie, in der Hoffnung, ihn zur Vernunft zu bringen.
Währenddessen flirtet Veronika fleißig weiter: "Aber sag mal, Schätzchen, was ist für dich die perfekte Partnerin? Wie sieht die aus?" - "Süße, vielleicht bist es ja genau du!", erwidert Alvaro mit einem breiten Grinsen. "Oh Schätzchen, du bist so süß!", flötet die Angesprochene. Auch Alvaro gefällt ihr.
Pablo gibt Irina ein paar Küsse auf die Wange. "Ich hab dich so lieb." Er streichelt ihre Wange und umarmt sie dann fest. Irina erwidert die Küsse und umarmt Pablo. Plötzlich bemerkt Pablo ein Unwohlsein in seiner Magengegend. Er löst sich kurz von Irina und sieht zu Alvaro. Dieser flirtet noch immer ausgiebig und beachtet Pablo gar nicht. Soll ich noch Einen trinken? Nach ein paar Sekunden überlegen, nimmt sich Pablo den letzten Kurzen. "Gewonnen!", ruft er in Richtung Alvaro. Veronika bekommt davon nichts mit. Sie ist auf Alvaro fixiert.
Irina verdreht ein wenig die Augen. Aber wenn er jetzt gewonnen hat, hat er genug bewiesen und muss nicht weiter trinken. "Geht es dir gut?", fragt sie ihn. "Natülisch gehts mir guuut..", plappert Pablo vor sich hin. "Gewonnen, gewonnen!"
Alvaro sieht kurz auf. "Wir wissen doch beide, wer der wahre Gewinner ist." Er sieht zu Veronika und nimmt ihre Hand. "Im Gegensatz zu ihm, setze ich meine Prioritäten richtig." Er gibt ihr einen Kuss auf die Hand, wie ein richtiger Gentleman. Veronika grinst vor sich hin. Ob Alvaro es ernst meint oder sie nur ein Gelegenheitsflirt ist, ist ihr im Moment egal. Der Flirt tut ihr gut. Wenn es etwas ernsteres wird, gut, aber wenn es nichts ernstes wird, kann sie ebenfalls damit leben. Im Moment ist sie ja ohnehin frei und ungebunden. "Oh Schätzchen!", haucht sie, "Du bist wirklich ein Gentleman!"
Irina stützt Pablo, der ein wenig zu schwanken droht. Gut, dass er im Moment sitzt. Ja, der Wettbewerb war schon ein wenig albern, aber wenn sie ihn so sieht, ändert das nichts an ihrer Verliebtheit.
Lilly und Viktor, die sich ein wenig zurückgezogen haben, um etwas Ruhe zu finden, kommen nun in den Hauptraum der Bar zurück. "Na, wer hat gewonnen?", fragt Lilly nun. "IIIIchh... HICKS!" Sichtlich beschwipst, grinst er Lilly und Viktor an. Alvaro hingegen sagt im ruhigen Ton zu den Beiden: "Lassen wir ihn in dem Glauben." Er zwinkert mit seinem rechten Auge und wendet sich dann wieder flirtend Veronika zu.
Lilly grinst Alvaro an, der geistig sehr viel fitter wirkt als sein Vater. Aber er hat Recht: Lassen wir Pablo in dem Glauben. Dann muss er nicht noch mehr beweisen. Selbst Viktor kann sich ein Grinsen nicht verkneifen. Lucía ist unterdessen an die Bar gegangen und hat den Kellner darum gebeten, ihrem Vater nur noch alkoholfreie Drinks zu bringen, ohne dass er es bemerkt.
Sie bringt ein Glas mit an den Tisch. "Hier Paps, da du ja noch so nüchtern bist. Das ist ganz gutes Zeug." Dass es sich nur um Wasser mit Geschmack handelt, verschweigt sie. Viktor schaut Lucía erst überrascht an, doch dann merkt er, was wirklich in dem Glas ist und grinst erneut. "Oh ja, darauf hätte ich jetzt auch Lust.", sagt er, und wendet sich an den Barkeeper. Nur, dass er sich dann doch etwas Alkoholisches bestellt. Von einem Glas wird er schon nicht besoffen.
Pablo trinkt genüsslich am Glas. "Guter Stoff. Ja.." Er gähnt laut und schmiegt sich wieder an Irina. "Du.. du bist meine Sonne, die ... HICKS ... meine Haut verbrennt. Mein Knoblauch.. der ... HICKS." Er gähnt wieder und hat vergessen, was er sagen wollte. "... der dir den Atem raubt.", ergänzt Irina, muss dann aber selber lachen. "Gib mir auch mal einen Schluck." Sie nimmt sein Glas aus der Hand. Eigentlich will sie dafür sorgen, dass er nicht zuviel trinkt. Doch als sie selber das Glas austrinkt, merkt sie, dass das eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Egal.
Pablos Kopf fällt auf Irinas Schoß. "Meine Maus." Ihm fallen die Augen zu. "Wow." Lucía verdreht die Augen. "Gut gemacht, Bruderherz." Alvaro dreht sich zu seiner Schwester. "Gerne doch." Er grinst sie an und flirtet wieder mit Veronika weiter. "Oh, ich mag, wie du den Alkohol verträgt, Schätzchen!", lobt diese ihren Flirtpartner. "Ich bin eben ein richtiger Mann." Alvaro trinkt sein Glas leer. Veronika grinst. Sie selbst trinkt auch gerne mal ab und an, aber wenn sie so viel wie Alvaro getrunken hätte, wäre sie längst nicht mehr so klar wie er. Doch heute hatte sie noch nicht viel Alkohol. "Oh, aber ein Glas gönne ich mir auch mal, Schätzchen." Sie ruft dem Barkeeper ihren Wunsch zu, den sie ausnahmsweise mal nicht als "Schätzchen" bezeichnet. Vielleicht, weil sie ihren Flirtpartner nicht verwirren möchte.
Lucía sieht zu Irina. "Ist das ok für dich, oder soll ich ihn nach Hause bringen?" Sie schaut zu ihrem Vater, der scheinbar auf Irinas Schoß eingeschlafen ist. "Oh geht schon.", versichert die Gefragte. "Solange er vor dem Morgengrauen aufwacht und noch genug Zeit für die Rückkehr bleibt."
Ben wendet sich an Lucía. "Passiert das öfter?" Sie schüttelt den Kopf. "Eigentlich nicht, aber wenn er zu viel trinkt dann schon. Alvaro schafft es einfach, ihn herauszufordern." Sie erzählt ihm noch einige weitere Dinge und Ben stellt Fragen zu ihrer Herkunft und Familie.
Irina hört neugierig zu und streichelt Pablo dabei. Solange er einpennt, bei zu viel Alkohol, ist das okay. Besser, als wenn er dann gewalttätig wird. Aber das passt auch nicht zu ihm.
Einige Stunden später macht sich die Truppe auf. Pablo wird liebevoll von Irina geweckt und ist erstmal verlegen, als er bemerkt, was er die letzten Stunden getan hat.
Bei Irina Zuhause angekommen, verabschieden sich die Nebeljäger. Auch Lucia geht mit ihrem Bruder nach Hause, doch zuvor verabschiedet dieser sich Gentleman Like von Veronika. Nummern tauschen die Beiden allerdings nicht aus. Sie haben den Flirt genossen und sich bestens amüsiert.
Ben geht ebenfalls nach Hause und wird seinen Sohn nach einem Schläfchen abholen.
Pablo bleibt bei Irina und schläft ausgiebig seinen Rausch aus.
Charaktere: Viola
Titel: An Tagen wie diesen
Noch immer aufgedreht vom gestrigen Tag mit Blaze ist Viola wirklich gut gelaunt. Wie erwartet gab es auch mit dem Badetuch kein Problem. Ihren Eltern ist zwar aufgefallen, dass es neu ist, als es im Wäschekorb lag. Aber es ist eher die Neugier, die sie haben nachfragen lassen, und nicht, weil sie Viola wegen irgendetwas verdächtigen würden – erst Recht nicht, dass sie mit Hilfe eines Zaubertranks tagsüber unterwegs war, um es zu kaufen. Ohne einen Grund zum Zweifeln zu haben, haben sie Violas Erklärung, sie hätte es für das Schul-Schwimmen gekauft, einfach so hingenommen. Dabei ist im Sport gerade anderes das Thema und nicht schwimmen.. aber sollte es je dazu kommen, würde Viola das Badetuch tatsächlich nutzen können.
Die Teenagerin dreht die Musik auf volle Lautstärke und tanzt. Sie singt laut mit:
Hm, sie ist auch Blaze entgegen gekommen und hat sich mit ihm auf halben Weg getroffen. Irgendwie amüsiert es sie, dass sogar diese Textzeile irgendwie passt.
Viola hat zwar keine Ahnung, wo die Rheinterrassen sein sollen, aber was soll's. Sie spielt Luftgitarre, während der Refrain läuft:
Wäre ja schön, wenn sie auch Blaze die Unendlichkeit schenken könnte, das ewige Leben. Aber sie würde ihn niemals gegen seinen Willen verwandeln. Und wenn sie die Zeit genießt, die sie mit ihm hat, ist es das wert gewesen.
Das Schwimmen im Meer hat wirklich Spaß gemacht, vor allem, wenn man das tun kann während die Sonne scheint.
Fast bereut es Viola, die Gelegenheit verstreichen zu lassen, als er fragte, wie sie sich aufwärmen sollen. Hatte ihr der Mut gefehlt, den letzten Schritt zu gehen? Oder waren ihr einfach zu viele Passanten in der Nähe?
Aber es gibt immer noch andere Chancen dazu. Vor allem dann, wenn Mel tatsächlich für Nachschub sorgen kann, wenn der Sonnenwende-Trank aufgebraucht ist. Viola nimmt sich vor, sie darauf anzusprechen.
All das ändert jedenfalls nichts an Violas Laune. Nicht einmal, als ihr auffällt, dass Lilly – angelockt durch die laute Musik – ihr die ganze Zeit schon beim Singen zugeschaut hat, sorgt das für einen Dämpfer.
Charakter: Blaze / Melissa
Geschichtsstrang: Delsyns Leben
„Können wir uns beeilen…?“ sagt Blaze zu Mel während sie durch Forgotten Hollow geistern. „Warum?“ fragt Mel zurück. „Ich hab..“ Blaze überlegt. Soll er ihr wirklich davon erzählen? Andererseits hat der Biss eine besondere Verbindung geschaffen, die ihn dazu veranlagt Mel als eine echte Verbündete zu betrachten. Sie blickt ihn fragend an. „Ich hab Viola angelogen und sie wohnt hier.“ die Worte fallen aus seinem Mund wie Wasser über eine Klippe. „Was hast du denn gesagt?“ Mel klingt weder urteilend noch amüsiert. Sie gehen weiter nahe eines Sees entlang. „Ist das wichtig..?“ er hebt im Gehen einen Stock auf und schlägt damit ins Schilf links von ihnen.
Noch immer klingt Mel neutral, „Nein, aber wenn du darüber reden willst…?“ Blaze seufzt. Wenn er ganz ehrlich ist will er das, doch er schweigt missmutig. „Hast du nicht gesagt es sei okay mit mir unterwegs zu sein?“ Blaze hebt die Schultern, „Ist es auch. Also.. das Problem ist, dass ich keinem sagen kann warum wir unterwegs sind und jede Geheimniskrämerei führt vielleicht zu… Missverständnissen.“ Sie hebt den Kopf und versteht. „Bist du mit Viola zusammen?“ fragt sie deshalb. Weiter das Schilf streifend hebt er erneut die Schultern ohne wirklich zu antworten. „Blaze?“ lächelnd wartet sie auf eine Antwort. Blaze weigert sich nachdenklich.
Warum ist er hier? Warum muss er mit beim suchen helfen? Ist es Dels Leben wert, Mel falsche Hoffnungen zu machen und Viola zu belügen? Wie unmoralisch ist das? Andererseits passiert zwischen Mel und ihm gar nichts. Ausser das sie manchmal ein wenig flirty rüber kommt. So lang er da nichts entgegnet, ist er doch noch loyal, oder nicht?
„Na gut, dann nicht.“ sagt Mel, die das Warten auf eine Antwort wohl satt hat. Blaze beschleicht wieder die Angst, dass sie ihn mit Dels Schicksal allein lässt, wenn er sie nicht bei Laune hält. „Viola ist meine beste Freundin. Ich finds einfach scheisse, sie zu belügen.“
„Ich verstehe.“ antwortet Mel. Von der Seite betrachtet Blaze ihre Mimik.
Tut sie das wirklich? „Es tut mir Leid, dass wir die Rettung geheim halten müssen. Aber es könnte mich meine Existenz kosten wenn Taldren herausfindet was wir hier machen.“ - „Deine Existenz?“ das klingt dramatisch. Mel lächelt Blaze schwach an, „Weisst du, bei uns gibt's keine Uni oder Berufsschule und sowas. In Transsylvanien gehen wir Vampire in die Schule für Grundlegendes, bis wir 17 werden. Danach müssen wir… sowas wie ein Praktikum kommt dem wohl am nächsten. Ich wollte raus aus der Heimat und fand Taldren. Er spezialisiert mich und nebenbei kann ich den Hobbies nachgehen die mir richtig spass machen.“ - „Du meinst streamen?“ fragt Blaze und Mel nickt, „Ja auch. Vor allem möcht ich meinen Zuschauern was auf den Weg geben und ich möchte das andere sich besser fühlen.“ Das hält Blaze für paradox, „Aber du bist ein Vampir und musst Blut trinken, oder nicht?“ Mel senkt den Kopf, „Ja.“ antwortet sie schlicht, was Blaze etwas wundert. Darauf weiss er gar nicht was er sagen soll.
„Also.. wenn du ungern fremden Blut aussaugst, weil sie sich danach unwohl fühlen…“ beginnt er vorsichtig und sein Bauchgefühl schreit, dass das falsch ist. Sie sieht ihn an, abwartend. Blaze spricht trotzdem weiter, „Du kannst von mir trinken..“ nach dem letzten Wort fühl er sich Zwiegestalten. Unfassbar schuldig und gleichzeitig klopft sein Herz vor Aufregung. Er will ihr das nicht anbieten um ihr zu helfen. Dieses Angebot ist zu 100% eigennützig. „Warum?“ fragt sie und bringt ihn in Erklärungsnot. „Naja äh, mich stört das nicht und das wäre dann einvernehmlich und du müsstest…“ - „Wer sagt dass ich die Sims nicht vorher frage?“ - „Ähm…“ damit hat Blaze nicht gerechnet. Die Ernsthaftigkeit in ihrer Stimme lässt ihn vergessen, dass er fragen könnte ob sie denn damit Erfolg hat. Stattdessen macht sich Endtäuschung in ihm breit. „Das war nur.. …“ Melissa lacht kurz, „Du bist süss.“ dann zwinkert sie als würde sie verstehen was los ist. „Ich weiss dein Angebot zu schätzen, ehrlich.“ Etwas verwirrt lässt sie ihn mit diesem Satz zurück.
Warum sagen das alle? Warum nicht ‚Danke, darf ich?‘ Gut, jetzt grade wäre ungünstig, aber.. ist es Vampiren unangenehm jemanden zu beissen der nicht überrascht und ohne Wortwechsel zurückgelassen wird? „Wenn wir hier fertig sind vielleicht?“ gibt er etwas mutiger zurück, „Du hilfst mir, das ist das mindeste…“ Geheimnisvoll kokett grinst sie Blaze an und antwortet, „Ich denk darüber nach.“
Frauen sind so kompliziert. Die Unterhaltung hat Blaze einen Dämpfer verpasst. Es ist das selbe wie bei Viola. Er will doch nur diesen seltsam aber genialen benommenen Zustand nochmal erleben. Chips Gras ist schön und gut, aber das ist nicht das selbe. Und nach Steph ist es ihm zuwider sich durch Chemie und andere fragwürdige Drogen zu probieren um etwas vergleichbares zu erleben. Und nach dieser ganzen Zutaten-Sucherei wär ihm eine Auszeit sehr willkommen. Er könnte sich die Kohle für Alk, die er nicht hat, sparen. Ausserdem hilft er damit einem Vampir. Es ist eine Win-Win-Situation. Warum versteht das keiner? Macht es Sinn einen Vampir zu bezahlen damit er…
Melissa unterbricht seinen Gedankengang in dem sie unter einem Baum stehen bleibt und nach oben schaut. Blaze stellt sich daneben und blickt auch hinauf, weiss aber nicht was das bezweckt. „Wonach suchen wir?“ fragt er. „Nach einer Eule. Wir brauchen eine Feder von ihr.“ - „Willst du ihr eine ausreissen?“ fragt Blaze verwundert. „Nein, aber wenn es ein Nest gibt, liegt bestimmt eine darin. Ich hoffe du kannst gut klettern.“ wieder grinst sie ihn vergnügt an. „Viola könnte uns jetzt helfen als Fledermaus….“ bemerkt Blaze, weiss aber dass darauf keine Antwort folgt.
Sie wird ihm nicht erlauben Viola davon zu erzählen. „Warum gehen wir nicht in ein Museum oder was weiss ich und klauen eine von einer ausgestopften Eule.“ Mel schüttelt den Kopf. „Die Eule muss zu dem Zeitpunkt an dem wir den Trank herstellen, am leben sein.“ Blaze beschliesst die Magie nicht in Frage zu stellen und schweigt. „Na gut dann..“ er blickt hinauf und kann so gut wie nichts sehen in der Dunkelheit. Als er fragen will, ob sie etwas sieht, hören sie hinter sich ein ‚Hu-huu‘ und wenden die Köpfe um. Sie folgen dem Eulenschrei aufmerksam. Dabei erinnert Blaze sich, dass Vero in dieser Gegend von einem Werwolf angegriffen wurde. Und unter der Fischfabrik sind sie einem anderen fiesen Viech begegnet... Hoffentlich ist Mel in der Lage sie zu beschützen wenn diese Wesen immer noch sein Unwesen hier treiben… Ihre Fähigkeiten halten sich, laut ihr selbst, ja in grenzen…
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DIE Mod (Modifikation) / DER Mod (Moderator)
Charaktere: Marga, Chip
Geschichtsstrang: From dust to doom
„Wie kannst du sowas sagen, Adrian?“ Seine Mutter hat schon wieder wässrige Augen und sieht ihn vorwurfsvoll an. - “Ist doch wahr, er macht so viel schräges Zeug, bestimmt holt er irgendwo was ab, muss etwas in Auftrag geben im Ausland oder weiß der Geier was und verschwendet keinen Gedanken an dich oder uns. mir auch sch...egal!
„Und wenn ihn die Aliens mitgenommen haben, kann's dir doch auch nur Recht sein, als ob's dir nicht besser geht, ohne ihn.“ Chips Ton ist ärgerlich, aber als er sieht wie verletzt Marga aussieht, wird sein Blick weicher. „ Sorry, ich..“ Er geht auf sie zu und legt ihr die Hand auf die Schulter. „Mama, er kommt sicher wieder.“ .. wenn' s ganz blöd läuft. „Ich bin ja auch noch da und kann dir unter die Arme greifen!“ Hat er das gerade wirklich gesagt? Es ist einfach immer das gleiche. Wenn sie weint ist 's aus und er redet sich um Kopf und Kragen.
Marga schnieft ein wenig, dann sagt sie mit zittriger Stimme: “Ich glaube ich sollte die Polizei informieren, vielleicht ist ihm wirklich etwas zugestoßen.“ Sie kommt etwas näher mit ihrem Kopf und senkt die Stimme. „Weißt du, er ist glaub ich nochmal zurück gekommen und hat den Kristall mitgenommen, den vom Kamin. Womöglich wollte er ihn verkaufen und ist unterwegs überfallen worden oder...der war fälschlicherweise in seinem Besitz und die Leute, denen er gehört, haben ihn sich gewaltsam wieder geholt.“
Beinahe hätte Chip über diese typische Formulierung seiner Mutter geschmunzelt. Ob sie bei ihm auch so nett formuliert hätte, wenn er Dinge 'fälschlicherweise' von ihrem rechtmäßigen Platz entfernt und für sich verwendet? Der Kristall. Kurz verfällt Chip in nachdenkliches Schweigen.
Dann nimmt er Margas Arm und sie setzen sich an den Küchentisch. Die Bullen im Haus, soweit kommt's noch. „Ich versteh dich ja, aber lass uns noch zwei, drei Tage warten.“
Fieberhaft sucht er nach einem guten Argument und findet keins. „Wenn er geschäftlich unterwegs ist, meldet er sich sicher. Vielleicht will er dich mit irgendwas überraschen.“ Er merkt selbst wie dünn das klingt.
„Wenn er sich bis zum Wochenende nicht Bescheid gesagt hat, geh ich mit dir zur Polizeistation, okay?“ Das wird ihm noch etwas Zeit verschaffen. Im Moment ist die Suche nach dem vierten Kristall wichtiger.
Marga putzt sich abschließend die Nase und steckt das Taschentuch in die Schürzentasche. Einen Moment starrt sie auf die Tischplatte vor sich, dann richtet sie sich auf, streckt den Rücken durch und nickt. „Gut, du hast Recht. Wir warten und dann gehen wir gemeinsam.“
Sie steht auf. „Ich räum jetzt im Garten ein bisschen auf. Ist mal notwendig.“ Sie drückt nochmal seine Hand und lächelt ihn an. „Danke.“ Chip nickt nur überrascht und blickt ihr leicht ratlos hinterher. Dann sieht er auf die Küchenuhr. Zeit für Führerscheintheorie.
Ort: Irgendwo in Oasis Springs ?
Charakter: Bertl
Geschichtstrang: From dust to doom
Mittlerweile ist der Durst wirklich unerträglich geworden. Während Bertl die Straße entlang hastet, hält er verzweifelt nach einer Flüssigkeitsquelle Ausschau. Da, eine Regentonne. Es ist ihm ganz egal woher, nur trinken! Die Tonne wirkt halbwegs sauber und Bertl hat immer noch zu viel Angst einen der Sims anzusprechen, die hier leben. Was auch immer dieses 'Hier' ist. Er taucht den Kopf ins Nass und trinkt anschließend gierig davon. Sein leerer Magen krampft sich zusammen, er ignoriert es und trinkt weiter. Mit halb durchnässter Kleidung rennt er weiter auf der Straße, die zu ihrem Haus führt. Hofft er zumindest. Plötzlich hört er von einem Grundstück jemanden sprechen. Es klingt wie vorlesen.
„..und das kleine Schweinchen fragte den Igel. „Was willst du denn mal werden wenn du groß bist?“ -“Ich will ganz viele bunte Luftballonfiguren zusammenknoten im Zirkus, da mach ich allen Kindern Freude damit.“ Der Igel lacht glücklich und fragt nun seinerseits das Schweinchen: “Und du?“ Sie schlendern zusammen weiter und schauen sich die Bäume und Wiesenblumen an. „Ich werde Seiltänzerin.“ meint das Schweinchen nach einer Weile und trippelt vergnügt neben dem Igel her. „Und dann gehen wir zusammen mit dem Zirkus auf Reisen.“..
Marga? Ist das Margas Stimme? Bertl geht in Deckung, schleicht in der Hocke weiter und späht angestrengt durch einen Zaunspalt. Ja, da ist sie! Vor Aufregung stößt er sich den Kopf am Zaun.
Was macht sie da? Und wie sieht sie aus?? Neue Frisur, andere Kleidung. Und eine ganze Schar Kinder um sie herum. Bertl kneift die Augen zusammen. Ist das in der Mitte..? Es ist ein junger Alien, genau wie aus seinen Büchern! Eine Welle der Panik überrollt ihn. Er will aufspringen, aber in dem Moment beendet Marga ihre Vorlesestunde, steht auf und verabschiedet sich von den Kindern, die alle im Kreis um sie herum gesessen haben. Sie umarmt das Alienkind besonders innig, dann laufen die Kids in alle Richtungen davon nach Hause.
Was passiert hier? Bertl geht geduckt ein paar Schritte am Zaun entlang, bereit zu ihr zu stürmen. Mit wild pochendem Herzen zögert er noch. Diese Umgebung flößt ihm einfach Angst ein. Was, wenn er angegriffen wird, wenn er die Deckung verlässt. Nervös zupft er an seinem Hosenbein herum. Soll er auf sie zu gehen jetzt? Sein Blick huscht unruhig zwischen ihr und dem Haus hin und her, vor dem sie mit den Kindern am Boden gesessen hat. Ist da noch jemand drin, womöglich bewaffnet, weil man hier alles beschützen muss in dieser rauen, zerstörten Umgebung? Marga sammelt die Kissen ein, klopft sie aus und stapelt sie in ein schäbiges Regal, dass an der Hauswand lehnt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Bertl steht auf und will gerade über den Zaun klettern, als aus dem Haus ein Mann in den Vorgarten tritt.
Bertl reißt die Augen auf. Das ist doch..! Der Mann geht auf Marga zu und umarmt sie von hinten, um ihr etwas ins Ohr zu flüstern. Bertl atmet hörbar aus, sein Puls klettert auf hundertachtzig. Das ist Herbert! Herbert Zwiesel!! Sein Nachbar, der ständig seine Mülltonne nachts um 2 raus stellt und die halbe Nachbarschaft damit aufweckt! Dieser Hund!! Was fällt ihm.. Marga legt den Arm um ihn und gemeinsam gehen sie Richtung Haus. „Du machst die Kinder so glücklich mit deinen Geschichten, ich wusste immer dass du ein goldenes Herz hast, schon damals als du uns immer deinen leckeren Kirschschnaps verkauft hast.“
Herbert gibt ihr einen Kuss auf die Wange und Marga lächelt ihn glücklich an. Sie ist älter, deutlich...aber sie wirkt so unbeschwert und jung, wie in der Zeit als er sie kennen gelernt hat. Jedenfalls kommt sie Bertl so vor, der in seinem Versteck fast wahnsinnig wird. Das muss die Zukunft sein. Auch Herbert ist faltiger. Das ist die nächste Horrorvision nach dem jungen Blaisdell. Was passiert hier nur?! Wo hat er, Bertram, seinen Platz in diesem Universum? Mittlerweile ist er sich sicher, dass dieser Kristall all das verursacht hat. Warum hat er das elende Ding nur ausgegraben? Wieder packt ihn die Angst. Wenn Marga hier ist, mit diesem...Herbert, wo ist Adrian? Wird er seinen Sohn wiedersehen, so wie er ihn kennt? Lebt er überhaupt noch? Dass er ihn nicht zu schätzen wusste, genau so wie er ist, hat er über den Schrecken in dieser Welt hier ganz vergessen. Beklommen zieht er sich zurück und läuft dann so schnell es sein geschwächter Körper zu lässt in Richtung seines Zuhauses. Was wird er dort vor finden?
Charakter: Blaze / Melissa / Viola /Chip
Geschichtsstrang: Suche nach dem Kristall - Luft - Teil 1
Melissa wartet wie zuvor im Bandraum wo sie über das Rätsel sprechen wollen. Sie denkt darüber nach wie sie Aidaria ansprechen soll, weil sie das Lebenselixier nicht ohne einen Magier herstellen kann. Aber vielleicht ist es zu früh und sie sollten die letzte Zutat zu erst beschaffen. Es ist wenigstens nur noch eine.
Viola kommt als nächstes am Bandraum an. Die Jungs sind noch nicht da, doch Melissa wartet bereits. Vielleicht ist das die Gelegenheit. "Hi Mel!", grüßt die Rothaarige.
„Hallo Viola.“ Melissa unterbricht ihre Gedankengänge und lächelt.
Nach dieser Begrüßung geht Viola dann gleich zum eigentlichen Thema über: "Der Trank hat gut funktioniert." Viola grinst, als sie sich an den Tag mit Blaze erinnert. "Gibt es..." Die Vampirin hält inne, als sie hört, dass sich jemand nähert.
Blaze öffnet die Tür, er stockt kurz als er die Vampire sieht, dann schliesst er sie hinter sich. Er nimmt die Kippe aus dem Mund und setzt sich auf einen Verstärker. „Hi.“ sagt er schlicht. „Hey!“ grüsst Mel, dann blickt sie zu Viola. „Schön wenns geklappt hat. Das freut mich.“ Blaze schaut zu ihr auf. Er kann sich denken worum es geht. Das Wort ‚geklappt‘ erinnert ihn an gestern als er Viola mit dem selben Wortlaut gefragt hat. „Redet ihr über die Resistenz?“ fragt er. Melissa nickt. Sie weiss das er davon weiss und sie weiss das er neben Viola keinem davon erzählt. Sie hat es ihm ins Hirn gepflanzt. „Richtig.“ - „Gibts davon noch mehr?“ fragt er weiter. Mels lächeln schmälert sich. „Warum..?“
Viola bemerkt Mels Blick, die nicht gerade begeistert wirkt. "Warum? Was für eine Frage. Ich habe bemerkt, wie gerne ich der Sonne ein Schnippchen schlage.. Spätestens seit ich ihn ausgetestet habe." Sie sieht Mel an. "Wenn es nicht geht, werde ich damit leben müssen, aber falls Nachschub möglich ist, umso besser. Wäre auch zu einer Gegenleistung bereit." Blaze sagte zwar, er würde eine eventuelle Gegenleistung übernehmen, aber Viola findet das nicht fair, wenn sie selber das ebenfalls könnte. "Das selbe werde ich auch Aidaria anbieten, wenn sie diesmal etwas verlangt." Mit Blick auf Blaze erklärt sie: "Das ist die Magierin, die mitgeholfen hat. Ne alte Freundin meines Vaters."
Melissa betrachtet die beiden Sims. "Naja..." Ihr blick bleibt bei Blaze hängen, "Zutaten aus Transsylvanien sind teuer...." meint sie langsam. Als sie ihn so ansieht versteht er. Die Währung. "Und es gibt nicht immer Zutaten auf Lager. Viele kaufen dort ein." sie schaut zu Viola. Blaze fragt sich mit welchem Blut sie Violas Zutaten bezahlt hat. "Die Tränke reichen bestimmt eine Weile wenn du sie dir einteilst..." Mel weiss nicht wie sie die Vampirin vertrösten soll. Es wäre ihr lieber wenn sie nicht gierig werden würde jetzt... Das kann Probleme machen. Das Buch gehört Taldren und er wird nicht für immer in Glimmerbrook bleiben. Sie ebenso wenig. Aber sie kann auch nicht mal eben Zutaten herholen. "Allerdings..." sie stockt kurz, "gibt es noch mehr Arten, wie man den Trank zubereiten kann. Aber dafür habe ich das Rezept nicht. Du könntest danach Ausschau halten und hoffen das die Zutaten nicht ganz so schwer zu beschaffen sind wie die aus unserem Rezept." Mel lächelt. "Ich schätze es gibt kompliziertere Rezepte, aber auch Einfacherere. Die Frage ist ob andere Rezepte ebenso Gut wirken wie dieses. Zudem hat unser Rezept keine Zutaten die nicht in dieser Welt vorhanden sind. Ihr wisst worauf ich hinaus will..."
Viola blickt von Mel zu Blaze. Klar könnte sie den Trank einteilen, immerhin hat sie 7 Phiolen, von denen die erste auch nach der ersten Anwendung noch nicht ganz leer ist. Eine Weile käme sie schon aus. Aber so oder so würde das nicht ewig halten. Sie kann sich nicht vorstellen, wie es ist, diese Fähigkeit wieder zu verlieren, sobald sie sich erstmal dran gewöhnt hat.. "Wie teuer?", hakt sie nach. Viola erinnert sich plötzlich an den Blick, den Mel Blaze zugeworfen hat, als sie auf den Preis zu sprechen kam. Ist das nur Zufall oder wollte sie mit dem Blick ihm irgendetwas sagen? Ist die Währung etwas anderes als Simoleons?
Klar, muss sein. Immerhin spricht sie von einer anderen Welt und nicht von Rumänien. Und da dämmert es Viola... als sie damals im Bandraum den Film angeschaut haben, sprach Mel von den Vampiren aus ihrer Welt. Doch Viola will sich nicht blamieren, falls da ihre Fantasie mit ihr durchgeht, also sagt sie nichts und wartet ab, was Mel antworten würde.
„Bei uns zahlt man mit Sim-Blut.“ sagt Melissa trocken.
Blaze fragt sich ob das Blut eines einzelnen Sims reicht oder ob es mehrere braucht damit der eine nicht stirbt. Er sagt nichts. Er würd Viola sein Blut geben, wie auch für Delsyn, aber zu sterben hat er nicht vor. Bisher hat sie es geschafft ohne Sonne zu leben, er hat es zwar genossen mit ihr Tagsüber aber wenn es nicht anders geht wird er eben Nachtaktiv, was er sowieso schon ist, mehr oder weniger. „Kann ich die Zutatenliste sehen?“ fragt er endlich um das schweigen zu brechen. Melissa erklärt dass sie eine neue schreiben muss aber das könne sie machen. Blaze schaut zu Viola, „Vielleicht kriegen wir die Zutaten mit Simoleons zusammen. Im Internet gibts doch alles…“
Viola wird durch Blaze' Einwurf aus ihren Gedanken gerissen. "Ja, schauen wir mal.", sagt sie lächelnd. Wenn sie die Zutaten aus dieser Welt holt und nicht aus Transsylvanien ist die Wirkungsdauer vielleicht geringer, oder es unterscheidet sich in anderer Form von dem Trank, den sie jetzt hat. Aber auf dieses Experiment würde sie sich einlassen. Und vielleicht gibt es ja doch keinen Unterschied, oder dieser fällt nicht ins Gewicht. Vielleicht weiß ja auch Aidaria was.
Rauchend sitzt Chip ein Stück weit weg vom Proberaum auf einer Mauer und schaut in den Nachthimmel. Kein Stern zu sehen, irgendwo schimmert der bleiche Mond hinter einer dunklen Wolke, kann sich aber nicht durchsetzen mit seinem Licht. Er hat überhaupt keine Lust jetzt zu den Freunden zu gehen, am liebsten würde er hier sitzen bleiben, am besten die ganze Nacht.
Seine Gedanken gehen zurück zu Denize und der Diskussion, die sie vor gerade mal einer Stunde hatten. Eigentlich wollte er sie wie geplant abholen, um mit ihr gemeinsam zum Treffpunkt zu gehen. Und dann? Wieder abgesagt, weil sie ihre Oma besuchen geht. Alles ist wichtiger, als ihre Beziehung und gemeinsame Unternehmungen. Er entkommt knapp einem wild gewordenen Goblin und sie geht ihre Oma besuchen statt diesmal an seiner Seite zu sein. Er zieht an der Zigarette und betrachtet die Glut. Was läuft bloß schief im Moment? Er kann sich nicht erinnern irgendetwas verbrochen zu haben...also nichts was Denize weiß zumindest.
Dass er sie betrogen hat, muss er mit sich selbst ausmachen. Chip hat beschlossen, nichts davon zu sagen, zu groß ist die Angst sie zu verlieren. Es wird nie mehr vorkommen. Nie mehr. Es kann doch nicht sein, dass sie nicht merkt wie schlecht es ihm zur Zeit manchmal geht. Zuhause ist alles noch chaotischer als bisher, seit sein Vater weg ist und er bräuchte wirklich ein bisschen Aufmerksamkeit von ihr. Stattdessen geht sie ihre Oma besuchen! Aufgebracht zieht er nochmal an der Zigarette und schnipst dann den Stummel im hohen Bogen in die Nacht. Er rollt über den Asphalt und bleibt irgendwo im Dunkeln liegen. Resigniert betrachtet Chip das leise Glimmen der Restglut.
...auf Sparflamme, genau wie er und Denize.
Ein paar Minuten später stößt er die Tür zum Proberaum auf, bemerkt dass gerade irgendein Gespräch am laufen ist und beschließt sich raus zu halten. Er grüßt kurz und lässt sich auf das alte Bett fallen, das hinten an der Wand steht.
Wenn es alle Zutaten in dieser Welt gibt, müssen sie sich mit Simoleons aushelfen können. Das wars doch, was Mel grade gesagt hat. Blaze erster Gedanke ist, wie er an Geld kommen kann. Die Kreditkarte seines Vaters ist nicht mehr so eifach zu beschaffen wie früher. Hat vermutlich die Abrechnung überprüft. Tat er sonst nie. War bestimmt Beths Idee.
Als Chip rein kommt, bemerkt Blaze eine veränderte Stimmung. Gute Voraussetzungen um ein Rätsel zu lösen. Nicht. „Was geht‘n mit dir?“ fragt er verwundert.
Der Frust, der sich während der Suche nach dem vorherigen Kristall aufgestaut hat, hat Viola längst wieder vergessen. Chip hingegen scheint nicht wirklich gut gelaunt zu sein. Auch Blaze erkennt das. Viola wartet ab, was Chip ihm so antworten würde.
Einen Augenblick durchzuckt Chip der Gedanke, ob er mit Blaze über die ganze Misere reden sollte. Mit wem sonst? Andererseits hat er Denize in letzter Zeit eher verteidigt, wenn irgendein Thema aufgekommen ist...trotzdem ..wenn er nicht bald mit jemandem spricht, platzt sein Kopf irgendwann. Vielleicht ergibt sich heute Abend eine Gelegenheit. Er schaut Blaze kurz an, als der fragt und wendet sich dann an Melissa. "Sag mal, kann so ein Kristall auch jemandem schaden oder.." Das will er sich eigentlich nicht vorstellen, aber ganz ausschließen kann man es auch nicht. "..oder einen umbringen oder so? Die Energie die da drin gespeichert ist, dürfte ja ziemlich mächtig sein."
Melissa blickt zu Chip, dann wird ihre Mine nachdenklich. "Warum fragst du?"
"Weil mein Vater das Ding ausgegraben hat und seitdem spurlos verschwunden ist, jedenfalls fällt das Auftauchen des ersten Kristalls und sein Verschwinden zeitlich zusammen." Chip schweigt kurz und ruft sich die Gespräche mit Marga in Erinnerung. "Meine Mutter hat ihn auf seiner Werkbank entdeckt und dann bei uns auf den Kaminsims gestellt."
Gespannt was Mel dazu sagt wendet Blaze den Blick auf sie. „Naja… ich weiss nicht genau. Kann schon sein das die Kristalle eine magische Abwehrvorrichtung haben für den Fall das sie eben doch unerwartet gefunden werden…“ sagt sie vorsichtig
Viola hört Chips Erzählung schweigend zu. Dass sein Vater verschwunden ist, hört sie zum ersten Mal. Wenn Chip einen okkulten Vater hätte, hätte sie ihm angeboten, nach seiner Aura zu suchen, doch so hat sie auch keine Chance, ihn zu finden. Und was ist, wenn Mel Recht hat mit ihrer magischen Abwehrvorrichtung? Könnte sie dann diese Magie spüren? "Wann hattet ihr denn den ersten Kristall gefunden? Wie lange ist es also schon her, dass dein Vater verschwunden ist?", fragt die Rothaarige.
"Ist schon ein paar Tage her." antwortet Chip Viola. "Aber wenn die Kristalle wirklich so eine Vorrichtung haben, warum hat uns dann nichts getroffen? Macht keinen Sinn." Er überlegt. "Sie hat gesagt, dass seine Werkzeuge ringsherum verstreut lagen, vielleicht hat er gedacht er haut den klein und verkauft dann 'Diamanten' oder sowas, würd ihm ähnlich sehen."
"Naja, dass dein Dad einfach so verschwindet, macht genauso wenig Sinn. Aber du hast Recht. Eigentlich hätte uns dann ebenfalls etwas treffen müssen bei den anderen Kristallen.", überlegt Viola. "Und selbst wenn würde ich nach ein paar Tagen wohl auch keine Magie mehr spüren." So kann sie ihm wohl leider nicht helfen.
"Ich bin mir sicher die Kristalle lassen sich nicht zerstören. Das könnte es ausgelöst haben. Ich weiss aber nicht was der Kristall in dem Fall macht." Melissa versucht sich zurück zu erinnern, "Taldren sagte zu mir nur, dass ich sie vorsichtig behandeln soll..." - "Willst du sagen der Kristall hat Chips Dad vernichtet?" fragt Blaze direkt. Wenn es so ist, soll sie nicht um den heissen Brei reden. Melissa schüttelt den Kopf und hält inne. "Weiss nicht. Ich werde Taldren fragen.."
Eine kalte Hand packt Chips Herz. So oft er auch denkt, der Alte sollte für immer von der Bildfläche verschwinden, zu hören, dass Mel seinen Tod nicht ausschließt trifft ihn unerwartet hart. Er starrt sie kurz an und hofft, dass man es ihm nicht ansieht, dann sagt er:" Ja, mach das mal, meine Mutter dreht bald durch und will schon die Polizei einschalten, hab ich kein Bock drauf."
Viola sieht zu Chip. Wie gerne hätte sie ihm helfen können. So sehr respektiert sie die Bandmitglieder nun schon, dass ihr keiner davon egal ist. Selbst Artjom nicht, auch wenn er nicht auf der selben Stufe steht wie Chip oder gar Blaze. Doch der ist ohnehin nicht an der Kristallsuche beteiligt. Sie sieht zu Mel, die über die Kristalle mehr Bescheid weiß als die anderen. Hoffentlich würde sie eine Lösung haben, und sei es erst, nachdem sie mit Taldren gesprochen hat.
"Kannst du denn wirklich ausschließen, dass er nicht einfach ausgezogen ist?" fragt Melissa besorgt, die einen Hauch Verzweiflung in Chips neuer Stimmlage wahrnimmt. Blaze denkt, wenn er das getan hat, wäre er der dümmste Kerl der Welt. Wer außer Marga würde den Blödmann denn ertragen..? Er vernimmt in Chips Stimme gedrückte Wut, was ihm sagt, dass er jetzt überspielt was er wirklich fühlt und sagt deswegen lieber nichts in diese Richtung.
"Es ist alles da. Sämtliche Klamotten, auch sein Handy." Er seufzt. "Sogar sein Aluhut, den er vermutlich nicht mal im Bett auszieht. Der lag im Sand daneben, also...nein, ausgezogen ist er nicht." Chip schüttelt den Kopf. "Sicher nicht."
"Okay." Melissa versucht aufmunternd zu lächeln. "Wir werden ihn finden. Taldren hat bestimmt eine Lösung. Es würde mich aber nicht wundern wenn er dazu den letzten Kristall benötigt.."
Aluhut? Viola spitzt die Ohren. Ist Chips Dad etwa derjenige mit dem Außerirdischen-Tick, von dem Chip während des Skateboardkaufs erzählt hat? Doch es ist deutlich, dass Chip ihn trotz allem zurück haben will. "Ich helfe auch, wenn ich irgendetwas tun kann.", versichert Viola.
Blaze versteht teilweise warum Chip besorgt ist. Es ist eben sein Vater. Blaze hat den Mann unter weniger guten Umständen kennengelernt und die haben sich seither auch nie verbessert. Er hasst den Pantoffel-schmeißenden Mistkerl, der sich dauernd in ihre Angelegenheiten eingemischt hat als sie noch Kinder waren. Und ständig von Irving auf Blaze schloss. Vermissen wird er den Typen sicher nicht, aber er kann sich vorstellen das Marga das tut - warum auch immer - und die Frau ist trotz der Kneifereien die Blaze immer ertragen musste eine gute Person und hat es nicht verdient wegen so einem Typen trauern zu müssen..
"Lasst uns seinen blöden Kristall finden, dann kann Taldren sich schneller darum kümmern ihn zurück zu holen." sagt Blaze und steht von dem Verstärker auf.
"Ja.", stimmt Viola zu. Sie kennt Chips Eltern nicht einmal, um beurteilen zu können, was in deren Augen "normal" ist. Aber dass Chips Dad einfach so ausgezogen ist, hält auch sie für unwahrscheinlich. Sie sollten wirklich den Kristall finden. Viola wendet sich an die andere Vampirin: "Wie lautet das Rätsel denn diesmal?"
"Ja, lass hören." meint Chip, froh auf andere Gedanken zu kommen.
Melissa nimmt ihr Buch und liest vor:
Erst ganz hoch, dann ganz am Boden,
dieses Versteck muss man loben,
weisst darunter auf einen Schrein,
unentdeckt und uralt zu sein,
gut verborgen, hinter verziertem Stein,
Blut zu Luft muss gewährt sein.
"In Oasis war der Erdkristall, in Sulani der Feuerkristall und in Evergreen Harbor der Wasserkristall. Es fehlt noch der Luftkristall." ergänzt Melissa. Sie weiss nicht ob das etwas hilft. Sie weiss nicht wo in Simswelt etwas geben könnte was auf das Rätsel hindeutet.
"Ja, das Rätsel klingt irgendwie nach Luft. Ein Berg vielleicht? Gibt es da irgendeinen Schrein?", überlegt Viola. Berge gibt es jetzt nicht ganz so viele, aber soweit sie weiß gibt es welche in Mt. Komorebi. Doch sie war nie dort und hat von eventuellen Schreinen oder verzierten Steinen keine Ahnung.
"Erst ganz hoch und dann am Boden?" fragt Blaze skeptisch. "Will er das wir uns von einem Berg stürzen?"
"Oder von ner Brücke? Bungeejumping?" Stirnrunzelnd stellt sich Chip die Situation vor ..nope. Das wär dann wohl eher Noukis Gebiet. "Ein versteckter Schrein hinter verziertem Stein? Eine Eingangstür mit Muster? Aus Stein? Bloß nicht wieder ne Höhle." Im Moment hat er noch keine zündende Idee.
Viola zuckt die Schultern. "Aber Brücken haben normalerweise auch keine versteckten, geheimen Schreine zu bieten.", gibt sie zu Wort.
"Es heisst aber der Schrein sei unentdeckt, also nicht offensichtlich wahrscheinlich." grübelt Blaze weiter.
Viola ärgert sich, dass ihr nichts einfällt. Als Fledermaus ist sie ständig in der Luft unterwegs. Auch der fehlende Kristall ist der Luftkristall. "Ja... aber Taldren muss den Schrein ja trotzdem entdeckt haben um ihn im Gedicht zu erwähnen. Er kann also nicht völlig unsichtbar sein, nur versteckt. Auf Brücken ist da also schon mal nichts. So groß sind die normalerweise nicht, dass niemand dort Schreine bemerken würde." Sie denkt nach. "Erst ganz hoch und dann am Boden... Ich finde meine Bergidee nach wie vor nicht so schlecht. In Mt. Komorebi gibt es soweit ich weiß ja auch Ski- und Snowboard-Abfahrten. Also zuerst ist man oben auf dem Berg und dann fährt man runter. Allerdings hätte man Schreine auf diesen Wegen wohl auch schon längst entdeckt." Im Moment hat sie keine bessere Idee.
"Ich meinte auch nicht auf der Brücke, sondern runterspringen und dann unten suchen, was weiß ich." wirft Chip etwas mürrisch ein. Er verträgt grad irgendwie gar nichts. Dann denkt er über Violas Worte nach und versucht sich an seine Abfahrten mit Nouki und Leon beim snowboarden zu erinnern. "Wo die Abfahrten sind, ist ziemlicher Rummel, aber abseits der üblichen Strecken vielleicht? Was mich ins Nachdenken bringt, es heisst: ..'weist darunter auf einen Schrein. ' Als ob irgendetwas darauf hinweist, etwas das erst ganz oben und dann ganz unten ist...so könnte mans auch deuten." Leicht ratlos blickt er die anderen an.
Blaze rollt nachdenklich eine Zigarette da selber drehen günstiger ist als die fertigen selber kaufen. Dabei konzentriert er sich auf das Papier in seinen Fingern. "Wisst ihr was noch ganz oben ist und dann am Boden? Flugzeuge die abstürzen." sagt er trocken dann grinst er ein bisschen.
Viola sieht zu Blaze. Sie glaubt, dass das nur als Witz gemeint war, doch sie geht trotzdem drauf ein: "Klar. Bei Taldren weiß man ja nie. Aber abgestürzte Flugzeuge werden nicht ewig liegen bleiben und sind kein gutes Versteck, wenn die Trümmerteile entfernt werden. Und mit Schreinen haben sie in der Regel auch wenig zu tun."
"Vielleicht liegt irgendwo in ner abgelegenen Gegend in den Bergen ein Wrack und sie konnten's nicht bergen, weil die Stelle so unzugänglich ist." denkt Chip laut nach. "Oder Taldren hat eins hin gezaubert, eine magische Illusion um den Eingang zu tarnen." Mittlerweile hält er alles für möglich.
"Eine magische Wand in Form eines Flugzeugs." sagt Melissa überlegend.
"Hm." Viola überlegt. Blaze' Einwürfe waren eigentlich wirklich gut in letzter Zeit. Und ein Flugzeug würde noch besser zum Thema Luft passen als ein Berg. "Weiß einer von euch denn, wo das sein könnte?", fragt sie in die Runde.
"Ich hab mal in Strangerville eins gesehen, auf dem Weg zu Stephs Party." Chip schaut zu Blaze. "Weißt noch?"
Blaze leckt die Kippe an damit das Papier klebt. Er versucht sich zurück zu erinnern. Sie hatten mit Nouki gescherzt und er war nicht auf die Umgebung konzentriert gewesen. "Keine Ahnung. Wenn dus sagst? Kann ich mir schon vorstellen. In Strangerville sind die Leute genau so faul wie in dem viertel hier. Keinen juckts wenn Müll rumliegt."
"Ja...", überlegt Viola. In Strangerville war sie vor langer Zeit mal. An ein Flugzeug kann sie sich zwar nicht erinnern, aber das muss ja nichts heißen. Wenn Chip Recht hat und da eines liegt, ist das vielleicht einen Besuch wert. Dann könnten sie das Wrack als Ausgangspunkt nehmen, und vielleicht auf diesem Wege dann auch einen versteckten Schrein finden. "Ich hoffe, das ist dann auch immer noch da.", sagt Viola.
"Hast du noch ne Idee?" Chip schaut zu Melissa. "Ansonsten können wir's ja da versuchen. Beim letzten waren wir auch unsicher und lagen doch richtig dann."
Melissa schüttelt den Kopf. "Ich habe keine Assoziationen mit dieser Welt."
"Oke, dann los. Die Nacht dauert nich ewig." sagt Blaze zündet die krumme Kippe an und macht die Tür auf. Melissa tritt zu erst hindurch. Er wartet bis alle draußen sind und schließt die Tür. "Am besten nehmen wir die U-Bahn, wie leztes mal."
Viola flattert hinterher, Richtung U-Bahn-Station. Wie es wohl wäre, mit einem Flugzeug abzustürzen? Sie selbst braucht sich über ihre eigenen Flüge keine Sorgen zu machen. Wenn sie merkt, dass sie zu müde ist um weiter zu flattern, kann sie einfach landen, bevor sie abstürzt. Und außerdem fliegt sie ja auch nicht so hoch wie ein Flugzeug. Doch sie schweigt nur, ohne ihre Gedanken mitzuteilen. Den Weg nach Strangerville hätte sie auch locker über den Luftweg geschafft, ohne zu ermüden und notlanden zu müssen. Allerdings hat sie mehr Lust darauf, während der Reise sich unterhalten zu können. Also nimmt auch sie die U-Bahn.
Sie warten gemeinsam und als der Zug kreischend einrollt, steigt Mell zu erst ein gefolgt von Viola, Chip und Blaze. Melissa setzt sich in einen der leeren Wagons an ein Fenster in eine vierer Nische. Blaze trottet hinter Chip her. "Wollte Denize nicht auch kommen?" fragt er dann im gehen, muss dann aber stehen bleiben weil Chip inne hält.
Gerade wieder halbwegs entspannt, weil abgelenkt vom Rätsel und der Aufregung wegen der bevorstehenden Suche, kommt mit Blaze' Frage nach Denize der ganze Frust schlagartig wieder zurück. Chip stoppt und bleibt außer Hörweite der anderen stehen. Er greift eine der Halteschlaufen an der oberen Stange und antwortet :"Sie hat wichtigeres zu tun..wie so oft in letzter Zeit. Besuch bei der Ooooma." Er betont das letzte Wort genervt. "Alter, wie mich das ankotzt. Sie geht mir aus dem Weg wo sie nur kann, aber 'ich liebe dich'.. ist das ne Art Metapher für: du gehst mir auf den Zeiger, oder was?" Sein hitziges Temperament drückt durch und er hat Mühe die Lautstärke so zu halten, dass keiner etwas mitbekommt.
Viola blickt zu Chip. Erneut wird ihr bewusst, dass es offenbar Risse im Paradies zwischen Denize und Chip gibt. Auch beim Volkativus-Berg ist ihr das bereits aufgefallen. Man muss nicht übermäßig empathisch sein, um das nun zu merken. Dann blickt sie schweigend zu Blaze. Als sie mit ihm tagsüber am Strand war, wirkte er zumindest ganz normal, und so verdrängt sie den Gedanken, dass er ab und zu dann doch etwas distanziert ist. Schließlich hat jeder mal bessere Tage und schlechtere Tage und es muss nichts heißen... Bis ihr plötzlich auffällt, dass diese Distanz vor allem dann zu spüren ist, wenn Mel in der Nähe ist... Viola betrachtet skeptisch die andere Vampirin, doch noch möchte sie niemanden anschuldigen. Stattdessen greift sie das Thema Denize auf: "Hast du ihr irgendeinen Anlass gegeben, warum sie nichts mehr mit dir zu tun haben will?" Doch irgendwie bezweifelt sie auch das.
Alter! Ruckartig bewegt sich Chips Kopf in Richtung Viola. Das war für keine anderen als Blaze' Ohren bestimmt, dass sie es gehört hat ist ihm peinlich. Ihm wird bewusst, dass er wohl doch lauter gesprochen hat als gewollt und die Hitzewelle in seinem Brustkorb steigt nochmal höher. Chip fährt Blaze' Freundin schärfer an als geplant : "Hab ich mit DIR geredet? Halt dich einfach raus."
"Dann red' halt leiser, wenn du keine Reaktion von mir willst.", knurrt die Vampirin, sagt danach aber nichts mehr. Sie denkt nach.
Wortlos dreht Chip sich wieder zu Blaze. Mit gedämpfter Stimme gibt er die Antwort auf Violas Frage ihm :" Ich hab gar nichts gemacht. Nichts."
Als Chip Viola anmault, verwirft Blaze was er eigentlich sagen wollte und meint mit missfallen in der Stimme. "Kannst du aufhören deine Scheiss-Laune an Viola auszulassen?." Dann wird seine Stimme ruhiger: "Was regst du dich so auf? Das is so wenn man die Oberstreberin datet.. Tu nich so als hättest du nicht gewusst, dass sie oft beschäftigt ist." Denize plant ihr Leben schon seit der Grundschule von vorne bis hinten durch und das ist kein Geheimnis.
Ausdruckslos blickt Chip für einen Moment Blaze an, während noch mehr Ärger in ihm hoch steigt. Gibt's eigentlich noch irgendwo Unterstützung? Selbst der beste Kumpel ist auf ihrer Seite. Er denkt an das Gespräch auf dem Schulhof. "Alles klar, du musst's ja wissen. Für Unternehmungen mit dir hat sie ja scheinbar massig Zeit." mault er genervt.
Blaze lässt sich nichts anmerken und rollt sichtbar mit den Augen um deutlich zu machen wie übertrieben Chip sich grade verhält. "Wenn du meinst." Das ist wohl die Kehrseite wenn man Leute als Alibi benutzt.
Da Chip nun leiser gesprochen hat, hat Viola seine Worte nicht mehr verstanden. Egal. Er hat nichts auf ihren "Red halt leiser" Kommentar gesagt, und für sie ist die Sache somit erledigt. Macht keinen Spaß zum Streiten, wenn man einfach ignoriert wird, zumal ihre Laune in letzter Zeit zu gut dazu war. Auch von Blaze hört sie nur den etwas lauter gesprochenen ersten Satz, aber nicht den Rest.
Whatever. Denize ist ihr zwar nicht völlig egal aber eben auch keine Freundin von Viola. Ihre Gedanken werden unterbrochen, als eine monotone Computerstimme die nächste Haltestelle der U-Bahn ankündigt. "Hey, ihr Turteltauben!", unterbricht Viola lautstark die Jungs, "Wir sind da! In Strangerville!"
Froh über Violas Einwurf, dreht sich Chip einfach weg. "Ja, lasst uns was sinnvolles tun." ihr könnt mich alle mal.. Schnell springt er aus der Bahn und geht nach vorne zu Mel. Von Blaze hat er erstmal die Nase voll.
FORTSETZUNG FOLGT
(In Zusammenarbeit mit @simscat2 und @murloc)
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DIE Mod (Modifikation) / DER Mod (Moderator)
Charaktere: Irina, Pablo + Family
Titel: Eine Großfamilie
Irina ist schon ganz aufgeregt, Pablos Bruder kennenzulernen. Seine Kids kennt sie mittlerweile ja schon, aber nicht den Rest seiner Familie. Sie klingelt an seiner Haustüre. Während sie wartet, dass er öffnet, denkt sie noch an ihren Geburtstag nach. Von Lilly hatte sie Konzerttickets bekommen, und von Veronika ein schickes neues Kleid. Auch die anderen Geschenke waren toll, auch die, die per Post gekommen sind, weil die Absender nicht persönlich kommen konnten. Es war wirklich toll, dass Pablo zu den Leuten gehört hat, die auch Zeit hatten.
Ganz aufgeregt rennt Pablo zur Tür. "Mi Amor. Que tal?" Er räuspert sich. "Eh, entschuldige. Ich trainiere ein bisschen mein Spanisch.. Schatz, komm doch rein." Ganz verwirrt schließt Pablo die Tür, obwohl Irina noch nicht eintreten kann. "Ah!" Schnell öffnet er die Tür wieder.
"Sorry!" Er nimmt Irina in den Arm und gibt ihr einen Kuss. "Ich bin total aufgeregt." - "Geh lieber, bevor er noch durch dreht.", sagt Alvaro, der auf Irina und seinen Vater zu geht. "Der Kerl ist kaum auszuhalten." Irina muss lachen. "So kennt man ihn!", stimmt sie Alvaro zu und grinst.
Lucia ruft von der Küche aus. "Hallo Irina, kommst gerade Recht. Essen ist fertig." Sie stellt alles bereit, so dass es warm bleibt, bis die restlichen Gäste kommen. Pablo begleitet seine Liebste in die Küche, während Alvaro sich vor den Fernseher setzt. "Möchtest du was trinken?", fragt Lucia Irina.
Irina begrüßt die Schülerin lächelnd und setzt sich. Im Moment hat sie noch keinen Blutdurst, also wünscht sie sich einen normalen Cocktail ohne Alkohol. Alkohol gibt es bestimmt eh später noch. "Bin echt schon auf Pablos Bruder gespannt und dessen Familie. Wie groß ist die Familie denn überhaupt?"
"Sehr groß.", beantwortet Pablo schnell die Frage, als Lucia sich einmischt. "Ich würde eher sagen, so groß, dass wir bereits noch niemanden davon kennen lernen durften. Das lag bestimmt an Mam." Genervt verdreht sie die Augen, sichtlich erkennend, dass sie nichts von ihrer Mutter hält. "Verkneif dir bitte solche Kommentare vor meinem Bruder. Und besonders vor deinem Bruder Hugo!", mahnt Pablo seine Tochter. Diese schüttelt daraufhin nur den Kopf. Es ist für sie unverständlich, warum er versucht, nicht schlecht über Babette zu sprechen, trotz dessen, was sie angerichtet hat. Lucia überreicht Irina den Cocktail.
"Danke!", sagt der Gast, als Lucía das Getränk überreicht. Sie kann deren Unmut verstehen, wenn sie über ihre Mutter spricht. Trotzdem ist das tatsächlich kein Thema, das Pablos Bruder betrifft. Sie nimmt einen Schluck. "Super lecker, der Cocktail!", lobt sie. Zum Thema Babette sagt sie nichts, da sie nicht wagt, sich da einzumischen.
Es klingelt plötzlich an der Tür. "Das werden sie sein, das werden sie sein!", ruft Pablo und schaut zu Lucia und Irina. "Dann geh doch hin!", erwidert seine Tochter ihm. Er geht an die Tür und begrüßt seinen Bruder mitsamt Familie. Hannah, Nael und Alma sind auch mit dabei. Sie betreten nach einiger Zeit die Küche.
Hannah erblickt sofort Lucía, eine Schülerin aus ihrem Sprachkurs. "Wir kennen uns doch, jetzt sag nicht.." Auch der Schülerin geht ein Licht auf. "Ja, natürlich Frau Garcia-Klein. Das ich da noch keinen Zusammenhang erkannt habe." Sie sprechen noch ein wenig, als auch José und Nael mitteilen, dass sie Lehrer an Lucías Schule sind.
Hannah wendet sich nun an Irina. "Hallo, wir kennen uns noch nicht, oder?", lächelnd gibt sie ihr die Hand.
Irina lächelt. Diese Frau Garcia-Klein muss bemerkt haben, dass ihr Gegenüber kein Mensch ist, doch es scheint sie nicht zu stören. Das gefällt Irina. Sie muss zwar ab und an Blut trinken, doch sie hat genug Selbstkontrolle, dass sie auch Menschen gegenüber freundlich ist, wenn sie nur will. Und natürlich will sie Pablos Familie gegenüber freundlich bleiben. Irina schüttelt die Hand. "Nein, wir kennen uns noch nicht. Ich bin Irina Blutzahn, Pablos Freundin."
"Oh ja, von dir hat Pablo uns schon erzählt, schön dich kennen zu lernen!" Hannah setzt sich zu ihr an den Tisch. Auch Alma und Nael stellen sich Irina vor. Anschließend kommt José mit Pablo auf sie zu. "Hola Irina. Ich heißen José!" Auch er gibt ihr die Hand.
Nachdem sie jeden begrüßt hat, sieht sich Irina Pablos Verwandte an. Keiner von ihnen schient Probleme mit ihrem Vampirismus zu haben. Selten, dass eine komplette Familie so tolerant ist.
Alvaro begrüßt ebenfalls die neue Verwandtschaft und direkt liegt er mit Alma auf einer Wellenlänge. "Wie wär's mit einem Cocktail?", bietet er Alma an. Unter dessen setzen sich die anderen an den Tisch und erzählen ein wenig. Hannah gefällt die familiäre Konstellation und wendet sich an Irina. "Da hast du dir ja einen tollen Mann ausgesucht!" Pablo errötet. "Und direkt mit großer Familie. Hast du auch eine große Familie?", fragt Hannah nun.
Irina sieht Hannah an. "Ich habe noch einen Bruder, der ebenfalls Vampir ist wie ich." Sie hatte ihn auch zu ihrem Geburtstag eingeladen, doch er war verhindert und konnte leider nicht kommen. "Ansonsten noch ein paar Tanten und Onkel, mit denen ich aber nur wenig Kontakt habe. Jedenfalls keine so große Familie wie eure hier."
"Dann bekommst du jetzt die geballte Ladung." Lächelnd schaut Hannah nun zu Lucia, die das Essen serviert. Die große Familie speist nun gemeinsam und unterhält sich angeregt.
"Wie viele seid ihr denn insgesamt?", fragt Irina neugierig, "sind doch bestimmt noch welche von euch irgendwo anders grad."
"Wir sind insgesamt sechs Geschwister, ich denke die anderen wohnen auch noch alle in Spanien oder?", fragt Pablo José, der daraufhin nickt. "Die haben auch schon alle selbst Kinder, ich weiß gar nicht genau wie viele es mittlerweile sind. Einige von den Kindern haben auch schon Kinder." José erzählt noch einige Dinge aus der Vergangenheit, was die Familie alles erlebt hat, während Pablo abwesend war.
Etwas später, nachdem alle gesättigt sind, bittet Pablo die Gruppe ins Wohnzimmer. "Eh Paps, Alma und ich dachten uns, wir ziehen ein wenig umher. Lucia, du kannst auch mit und Nael auch." - "Cousin-Cousinen Power!", sagt Alma und auch Nael und Lucia stimmen dem zu. "Also wenn ihr kein Problem damit habt.." Pablo sieht zu José und Hannah, die zustimmend nicken. "Ja dann, geht." Die jungen Leute verabschieden sich und machen sich auf den Weg.
"Viel Spaß!", ruft Irina den Kids hinterher. Mit 100 ist sie - zumindest aus Vampirsicht - auch noch recht jung, auch wenn das Alter in Menschenjahren gerechnet schon sehr hoch ist. Dann wendet sie sich an die anderen: "Und was ist für die Älteren geplant heut Abend?"
Erwartungsvoll sehen alle zu Pablo. "Ehh.." Hannah bemerkt seine Unsicherheit und daher springt sie schnell ein. "Also, wir können gerne noch hier ein bisschen Zeit verbringen oder wir gehen eine Runde spazieren und dann noch in einer schicken Bar etwas trinken. Beim nächsten Mal stellst du uns aber auch noch deinen Jüngsten im Bunde vor." Erleichtert lächelt Pablo seine Schwägerin an. "Das mache ich. Er war heute kurzfristig bei einem Spielkameraden eingeladen worden, und da dachte ich lass ich ihn mal hin. Es geht ihm endlich schon etwas besser und .." - "Alle gut, Hermano!", beruhigt ihn sein Bruder. "Wir haben zwei von Grund auf verschiedene Kinder großgezogen, das verstehen wir." Hannah drückt Josés Hand und lächelt ihm zu. Daraufhin nimmt auch Pablo Irinas Hand und streichelt sie mit seinem Daumen.
"Spazieren klingt doch super.", lächelt Irina. Dann wendet sie sich an Pablo. "Aber du hast echt eine tolle Familie!" José und Hannah freuen sich über das Kompliment und auch Pablo ist sehr erleichtert. Es ist nicht nur das Wiedersehen nach langer Zeit mit José, sondern auch das Vorstellen seiner neuen Herzdame. Bei seiner Exfrau hatte er nicht mal die Möglichkeit sie seiner Familie vorzustellen, obwohl er aufgrund der Ereignisse der Vergangenheit darum auch nicht traurig ist. Doch Irina ist ein ganz anderer Typ Vampir und mit ihr kann er sich weit mehr vorstellen, als eine kurze Liebelei. Die Vier entscheiden sich letztlich dazu, noch eine gemütliche Runde spazieren zu gehen und an einem Stand mit Getränken auf dem Rückweg anzuhalten. Es wird viel erzählt und auch gelacht. Sodann berichten José und Hannah von ihrer Einweihungsfeier nach dem häuslichen Umbau. Selbstverständlich sind auch Pablo mit Irina und den Kindern eingeladen und die Vampire sagen zu.
Sie genießen noch die weiteren kinderfreien Stunden, bis Hannah und José den Heimweg antreten. Die Kinder jedoch scheinen noch längere Zeit ihr Kennen Lernen zu feiern.
(In Zusammenarbeit mit @Spatz )
(Screenshots von Spatz)
Charaktere: Alvaro, Luciá, Nael und Alma
Titel: Die junge Generation
Während die ältere Generation unter sich ist, vergnügt sich auch die jüngere Generation. Alvaro hat das Grüppchen in einen seiner versteckten Bars eingeladen.
Nachdem sie ein wenig getrunken und gequatscht haben, kommen sie auf ein pikantes Thema. „Und wie ist es bei Euch mit der Liebe?“ Alvaros Neugierde ist nicht zu übersehen. Alma übernimmt das Wort. „Also bei mir läuft da gar nichts gerade. Bin gekorbt worden, aber ... ach lasst uns bitte nicht davon reden. Dann falle ich nur in eine tiefe Depression.“, seufzend trinkt sie einen Schluck ihres Cocktails. „Aber dieser junge Mann…“, zeigend auf Nael - „…ist richtig verliebt. Fragt mich nicht, wer die unbekannte Dame ist, aber sie scheint es ihm mächtig angetan zu haben.“ Jetzt seufzt Nael. „Erzähl schon.“, ermutigt sein Cousin ihn. „Na schön..“ Nael verdreht die Augen.
„Also Miss Payne ist eine Kollegin sozusagen.“ – „Miss Payne? Hat sie auch einen Vornamen.“ Alvaro ist irritiert. „Ja, also, keine Ahnung. Ich kenne ihren Vornamen nicht. Ich nenne sie immer Miss Payne. In ihren Fällen steht auch immer nur Miss Payne als Verteidigerin.“ Lucía wirkt nachdenklich. „Miss. Hm. Vielleicht ist das ja auch ihr Vorname.“ – „Na, das glaub ich nicht. Wenn überhaupt Miss Kiss Payne.“ Alvaro lacht und Alma steigt lauthals mit ein. „So hat sie meinen Bruder auch verführt, Kiss Miss.“ Vor Lachen entweicht Alvaro ein Teil seines Getränks aus der Nase. „Irgh. Alvaro.“, mahnt Lucía und reicht ihm schnell eine Serviette. Alma fällt vor Lachen beinahe vom Stuhl.
„Beruhigt Euch mal wieder.“ Nael schüttelt den Kopf. Hätte ich mal gar nicht angefangen von Kiss.. eh Miss Payne zu sprechen. Jetzt ist er gedanklich auch schon ganz verwirrt, aber daran ist sicher der Alkohol Schuld. „Erzähl weiter.“, fordert Alma auf, nachdem sie sich wieder eingekriegt hat. „Da gibt’s nicht mehr zu erzählen. Wir lernen uns halt kennen.“ Nael zuckt mit den Schultern. Der Kellner kommt und holt die leeren Gläser ab. Natürlich wird direkt nach bestellt.
Nach ein paar erfolglosen Versuchen aus Nael mehr Informationen heraus zu bekommen, geben es Alma und Alvaro auf. Sie wechseln daher das Thema und sprechen über die Schule, die Vergangenheit, ihr Leben als Vampire und sterbliche Sims.. Bis Alma auffällt: „Ganz ehrlich, unsere Cousins in Spanien sind echt der Hamma! Aber Du topst das alles, Alvaro. Wir müssen unbedingt regelmäßig trinken gehen.“ – „Ich kann Dir die besten geheimen Clubs in der Nähe zeigen. Du wirst Augen machen.“ Das macht sie allerdings jetzt schon.