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[RPG] Das grosse Sims 4 RPG

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Kommentare

  • Ort: Glimmerbrook, Alte Ruine

    Viktor betrachtet das Bild von allen Seiten. Auf den ersten Blick ist nichts auffälliges zu sehen. "Au! Wofür war das jetzt??", ruft er plötzlich laut, als sich die Katze in seinen Arm krallt. Der Ärmel seiner Jacke hält die Krallen ganz gut ab, aber seine Hand ist ungeschützt und zeigt nun einige lange rote Striemen. Viktor ist viel stärker als eine Katze und hätte das Tier leicht aus den Weg räumen können, doch er ist zu sehr ein Katzenfreund, um ihr etwas zu tun. Da ändern auch ein paar Kratzer nichts dran.
    "Wahrscheinlich sind tatsächlich Kätzchen in der Nähe, auch wenn ich keine gesehen habe!", denkt er sich, "Kein Wunder, wenn Mieze die dann beschützen will." Er geht mit dem Bild in der Hand nach draußen, um das Tier nicht noch mehr zu beunruhigen. Auf dem ersten Blick war nichts Besonderes zu sehen. Eine Frau mit weißer Perücke und einem Federkiel ist abgebildet, dahinter ein blaues Banner und ein Modellschiff sowie ein alter Globus. Nichts davon ist ein guter Anhaltspunkt, zumal noch gar nicht sicher ist, dass das Bild überhaupt eine Rolle spielt.

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    Doch Viktor hat plötzlich eine Idee. Er löst das Bild vom Rahmen. Tatsächlich findet er etwas! Ein Blatt Papier ist zwischen Bild und Rahmen versteckt. "Ha, ich wusste doch, dass ich ein Genie bin!", ruft Viktor laut, nur um einige Vögel aufzuscheuchen. Er nimmt den Zettel in die Hand. "Hoffentlich ist das nicht schon wieder ein Gedicht!", sagt er sich, dann dreht er den Zettel um und liest.
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • RipzhaRipzha Member
    bearbeitet Januar 2021
    Ort: San Myshuno - Jazz Club
    Charakter: Alexander
    Geschichtsstrang: Tanzwettbewerb


    Alexander bedient fleißig weiter. Er bemerkt die blonde Teilnehmerin die aus dem Club flüchtet, danach fliegt sein Blick zu dem beeindruckenden Tanz den Maryamas Freundin präsentiert. Warum hat sie nicht am Wettbewerb mitgemacht? Mit einem Lächeln schaut er ihnen, zwischen dem Getränke ausschenken, beim Tanzen zu. 

    Die Frau die Maryama Pippilotta genannt hatte kommt an die Bar und ordert eine Runde Zitronenwasser. Alexander kommt ihrer Bitte nach. Er überlegt sie auf ihren Gartenhandel anzusprechen doch ein Mann winkt ihn zu sich heran und fordert seine Aufmerksamkeit.

    Es ist der Mann der Maryama in den CLub begleitet hat. Er fragt ob man hier auch Musikwünsche äußern dürfe. Alexander schaut sich kurz um und stößt etwas ratlos die Luft aus. Normalerweise spielt Duke die Playlist. Und an den wenigen Wochenenden an denen er hier erst gearbeitet hat, hatte noch keiner diese Frage an ihn gerichtet. "Ich weiß nicht was Duke alles an Musik auf dem Laptop hat... He Lia!" Alexander ruft seine Kollegin die gerade hinter dem Mann lang geht. Sie tritt auf die Bremse, dreht sich elegant in ihre Richtung und tritt lächelnd an die Bar. "Was gibts?" "Der Herr würde gern nen Song wünschen." sagt Alexander und nickt gen Nwadike. Lia schaut ihn an und lächelt. "Was denn für einen?" fragt sie freundlich. "Eher Oldschool... aus meinem Jahrgang." sagt der Mann zu Lia. Sie schaut ihn erneut von Oben bis unten an und lächelt ihr schönstes Lächeln. "Kein Problem." sagt sie vergnügt und geht weiter. Alexander und der Mann nicken sich zu. Kurz darauf kommt auch Maryama dazu. Pippilotta schiebt die Gläser über die Theke bis sie bei Maryama und ihrer anderen Begleitung ankommt und sie stoßen zusammen an. Kurz darauf wechselt auch schon die Musik. Alexander schaut auf den Mann neben Maryama um zu beobachten was jetzt passiert. Ob Lia seinen Ton getroffen hat? 
    Post edited by Ripzha on
  • SpatzSpatz Member
    bearbeitet August 2020
    Ort: Polizeistation, San Myshuno

    „Ok. Danke, für die Hilfe. Ich hab das Gefühl, das erste Mal richtige Hilfe zu bekommen. Ist ein komisches und gutes Gefühl.“

    José kannte es, wenn Mandanten sehr dankbar für seine Hilfe waren und auch offen zugaben, das nicht zu kennen. Doch für Nael war das neu. Er hatte ein Gefühl von Gerechtigkeit in sich - jemandem zu helfen, das war der Grund, weshalb er Jura studiert hatte. Das Recht nicht immer gleich Gerechtigkeit ist, wurde ihm bereits in seiner ersten Vorlesung gepredigt. Und er war oft mit einigen Rechtsfolgen nicht einverstanden gewesen. Aber gerade kam in ihm das Gefühl auf, etwas Gutes bewirkt zu haben. Auch wenn er seinen Mandanten nicht vor einer Strafe bewahren konnte.

    Die Männer verabschiedeten sich und verblieben mit Tom soweit, dass er sich melden würde, falls es irgendwo Probleme geben sollte. Den Rest, sprich Papierkram, würden die Anwälte im Hintergrund klären.

    Brindleton Bay Nr 3. - Haus der Garcias

    Zuhause angekommen, dachte Nael noch lange über den Fall nach. Sein Vater war schon längst wieder im Bademantel und trank Kaffee mit seiner Frau im Garten. Die beiden hatten wohl wieder eine sehr aufregende Diskussion, weshalb Nael irgendwann das Fenster zu machte. Er konnte nämlich alles hören und es störte ihn in seinem Denkprozess.

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    Er versuchte den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen, merkte aber selbst, dass er überhaupt keinen Ausgleich hatte. Er legte sich schlafen und hoffte am nächsten Tag auf weitere Erkenntnisse.
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  • Brindleton Bay Nr 3. - Haus der Garcias

    Nach den aufregenden Ereignissen der letzten Tage versuchte Nael am nächsten Tag seiner Arbeit nachzugehen. Es war wieder viel los und teilweise hätte er auch am liebsten Feierabend gemacht. Aber er hatte gefühlt nie Feierabend.
    In der Hinsicht waren Alma und Nael komplett verschieden. Wenn Alma keine Lust mehr hatte, nahm sie sich einfach ihren Feierabend und ihr Telefon war dann auf stumm. Wenn Nael keine Lust mehr hatte, fielen ihm unzählige Gründe ein, weshalb er keinen Feierabend machen könne und arbeitete einfach weiter.

    So kann es nicht mehr weitergehen. Nael merkte, dass er nach den letzten Monaten doch mal eine Pause brauchte. Er legte die Papiere zur Seite und dachte nach.

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    Jetzt mal ganz ehrlich, wann habe ich mich das letzte Mal so richtig amüsiert? Er dachte nach. Alma hat recht, ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern. Wann mache ich mal etwas nur für mich? Hmm... Naja, ich pflege jeden Tag eine Stunde meinen Bart. Er dachte wieder nach und musste zugeben: Nein, das zählt nicht.. Ich weiß es ehrlich nicht mehr.

    Nael machte seinen Computer aus, es war mittlerweile auch schon später Nachmittag und er hatte wirklich schon viel geschafft. Er dachte wieder nach und es fiel ihm ein, dass er doch letztens mal an den Docks gewesen war. Dort wo sein Vater und er als kleiner Junge angelten und einfach nur Vater-Sohn-Zeit verbrachten. Er suchte in seinem Schrank nach der Angel, die ihm die junge Dame geschenkt hatte. Pippilotta. Er erinnerte sich an ihren Namen.

    Anschließend ging er nach unten, stellte die Angel ab und ging zu seinen Eltern. Die saßen mal wieder im Garten und unterhielten sich angeregt.

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    "Ich störe eure Gespräche ja nur ungern, aber ich bin dann mal weg." Als Nael sich gerade umdrehen wollte in Richtung Ausgang, sahen sich José und Hannah verwundert an.
    "Stop!", sagte Hannah und Nael drehte sich wieder zu seinen Eltern um. Was ist mit ihm?
    "Nael, krank?", sagte José und verstand die Welt nicht mehr. Was hier passieren? Er sah hilfesuchend zu seiner Frau. Die verdrehte nur die Augen und sah zu Nael mit einem erwartungsvollen Gesichtsausdruck.

    "Nein, alles gut Padre. Ich bin nur fertig mit allem und möchte mal etwas entspannen." Hannah und José sahen sich erstaunt an. "Was du machen und wieso, mit wem, was?" José kam noch immer nicht aus dem Staunen heraus und seine Frau ergriff das Wort. "Was dein Vater eigentlich sagen will..", Hannah sah José mit einer hochgezogenen Augenbraue an. "Wir kennen diese Worte gar nicht mehr aus deinem Munde. Wie möchtest du denn entspannen? Alleine? Mit Freunden.. oder Freundinnen?" Hannah war selbstverständlich neugierig, versuchte das jedoch nicht zu sehr zu zeigen, im Gegensatz zu ihrem Mann.

    "Kannst du dich noch an die Docks erinnern, Padre? Ich wollte dort Angeln gehen." José fiel es wieder ein.

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    "Docks, San Myshuno, super schon ja. Aber Angeln ohne Angel?" Jetzt schaute José wieder verwundert zu seiner Frau. Die verdrehte wieder die Augen. Wieso sieht er eigentlich immer mich an?
    "Doch, doch, ich habe eine Angel. Ich war letztens schon mal dort und habe von jemandem, den ich getroffen habe, eine Angel bekommen. Selbst geschnitzt. Mal was anderes." Nael nickte und dachte kurz an die Szenerie.
    "Das ist doch toll, Nael. Du solltest dir wirklich mehr Zeit für dich nehmen. Immer nur arbeiten, da wird man doch irgendwann verrückt. Sieh dir deinen Vater an." Hannah zuckte mit den Schultern. José hatte scheinbar nicht verstanden, was sie damit sagen wollte. Er nickte nur zustimmend. Was meinen sie?
    "Ehm.." Nael wusste gar nicht genau, was er dazu sagen sollte. "Ich geh dann mal. Ihr braucht nicht mit dem Essen warten, vielleicht gehe ich nach dem Angeln noch was Essen. Bis dann." Er ging Richtung Haustür, nahm die Angel mit und machte sich in Richtung Docks auf.

    Während Hannah und José noch immer den Schock verdauten, dass ihr Sohn sich mal Zeit für sich nahm, verstand José irgendwann, was seine Frau damit andeutete.
    "Corazon, was meinen du? Mich ansehen? Ich guter Mann!" Hannah musste lachen.
    "Du hast aber eine lange Leitung... Du bist früher nur am arbeiten gewesen und jetzt hast du auch deinen Ausgleich gefunden: Wenn du alleine bist, direkt in deine Schlabberklamotten und über Gott und die Welt reden, nur nicht über die Arbeit." José verschränkte die Arme und war etwas beleidigt.
    "José, jetzt guck nicht so. Das bist nun mal du, aber dafür liebe ich dich doch." Sie sah ihn lächelnd an und hauchte ihm ganz simlisch einen Kuss zu.

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    Hannah stand auf und zog ihren Mann zu sich. In einem etwas verführerischen Tonfall sagte sie zu ihm: "Und jetzt werden wir dir die Schlabberklamotten mal ausziehen." José kicherte.

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    Ausgerechnet in diesem Moment kam Alma durch die Terrassentür und hatte natürlich alles mitbekommen. "Boar, ekelhaft. Wenn ihr wollt, dass ich ausziehe, sagt es doch einfach!" Sie ging entsetzt wieder ins Haus. José und Hannah lachten und nahmen sich eine Auszeit für die Liebe.

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  • Ort: San Myshuno - Docks

    Nael war angekommen und etwas aufgeregt. Alleine angeln, ob das klappt? Er warf die Angel aus und wartete einfach ab. Zwischenzeitlich zog etwas an der Angel, was aber schnell wieder vorüber ging. Er spürte, wie sich seine Anspannung löste und er dachte mal nicht an die Arbeit. Sein Kopf war einfach frei von Sorgen und Paragraphen.

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  • Ort: Willow Creek, Magnolienblütenpark

    Alma war von zuhause geflüchtet. Das war ihr dann doch zu viel alte Liebe. Sie schüttelte sich. Brrr, meine Eltern und.. Sie wollte nicht weiter nachdenken und stand nun inmitten des Parks.

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    Sie war sich noch nicht ganz sicher, was sie am Nachmittag machen sollte. Sie wollte sich einfach überraschen lassen. Es kommt, wie es kommt. Sie machte ihr Handy auf stumm und lief durch den Park.
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  • ReuseReuse Member
    bearbeitet März 2021
    Ort: San Myshuno Nr. 12 - Jazz Club
    Charaktere: Lotta
    Geschichtsstrang: Tanzwettbewerb 8.21


    Die Turmuhr draußen schlägt drei Uhr. Das ist Lottas Zeichen für den Heimweg. "Maryama, du weißt ja, ich kann nicht die ganze Nacht weg bleiben. Mein Kind daheim ... ." ruft Lotta über den Musiklärm Maryama zu: "Ich hab' grad mal noch Zeit für zwei Stunden Schlaf und einen Gang früh morgens durchs Gewürzviertel für meinen Gartenhandel - dann wird Takatuka auch schon wach sein." Lotta stellt ihr leeres Glas auf der Theke ab und nickt Maryama und ihrem Begleiter zum Abschied zu: "Takatu, Böser und ich freuen uns schon darauf, wenn du zum Gartenhandel kommst" Lotta verlässt den Jazzclub und wandelt diese Nacht mal ungestört zu ...

    Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump ... für 'ne Mütze voll Schlaf.
    Post edited by Reuse on
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  • ReuseReuse Member
    bearbeitet März 2021
    Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump
    Charaktere: Lotta
    Geschichtsstrang: 6. Alltag in Villa Långstrump (2/2) - Basketball morgens am Gewürzmarkt


    In den frühen Morgenstunden hat Lotta noch ein weiteres Trainigsfeld für sich im Gewürzviertel gefunden. Es ist noch so friedlich um diese Zeit, nur wenige Sims sind unterwegs. Lotta nutzt diese Zeit am liebsten, um lehrreiche Plakate von Stromkästen zu klauben, die immer wieder wundersam in den Straßen täglich neu auftauchenden Wertstoffkisten zu durchwühlen und anschließend diesen hoch hängenden Korb mit diesem runden orangen Ding zu malträtieren. Ein paar Straßenkids hatten ihr eines Abends dieses Spiel - Basketball - beigebracht und ihr einen der Bälle überlassen.
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    Nachts ist sie nicht mehr so oft mit ihren Rapieren unterwegs. Sie braucht auch ihren Schlaf. Böser Wolf bewacht jetzt mehr um diese Zeit den Garten und schläft den Vormittag über, wenn Lotta in ihrer Werkstatt versucht, Neues aus dem Holz in ihrem Lager zu zaubern oder Säfte angenehm schmeckender aufzusprudeln. Nachmittags gibt es zuweilen kleinere Stuntaufträge und der Abend ist dem Abendbrot gewidmet, sprich dem Angeln an den Docks. So langsam kehrt eine Alltagsroutine in der Villa Långstrump ein - unterbrochen von Besuchen bei Freunden oder Ausflügen in der Gegend.

    Verfolgt Lotta eigentlich noch ein Ziel oder gewöhnt sie sich hier einfach nur ein?

    Abends beim Angeln träumt sie sich das Takatuka ihrer Erinnerung herbei, aber heute Morgen beim Basketball fragt sie sich, was sie eigentlich tatsächlich aktiv in der letzten Zeit unternommen hat, um zurückzukehren und nach dem Rechten zu sehen? Nichts! Beantwortet sie sich selber die Frage und hämmert zunehmend wütender über sich den Ball immer wieder in den Korb.
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    Blöde Unachtsamkeit! „Autsch!“ Lotta ist mit den Gedanken weder beim Spiel noch wirklich bei einer Lösung!
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    Oh menno! Dann eben auf in die Werkstatt … Soll ich mir ein Holzboot bauen? Ich brauche aber auch Eisenbeschläge! Wo bekomme ich die günstig her?
    Post edited by Reuse on
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  • MurlocMurloc Member
    bearbeitet August 2020
    „Ich glaube nicht das sie weiß, wozu du fähig bist. Sie kennt dich doch gar nicht. Und wie ich Maryama einschätze, wäre ihr das auch herzlich egal. Ich weiß, dass ihr Vampire glaubt ein Planet mit eigener Schwerkraft zu sein, aber diese Frau wird dich nicht wie ein Mond umkreisen!", antwortet Nio. Viola wirft einen Blick auf die Frau, die Nio Maryama genannt hat. Er kennt sie also?

    Doch dann fährt ihr Klassenkamerad fort: "Was machst du eigentlich hier? Musst du nicht durch die Nacht flattern oder mit ausgestreckten Armen stöhnend durch deine Gruft wandern?" Er sagt noch mehr, doch Viola hört schon nicht mehr richtig hin. DAS hätte sie nie von ihm erwartet! Was fällt ihm eigentlich ein? Die Vampirin spürt ihre Wut hochkommen. Sie packt Nio grob an den Schultern. "Ich flatter' dir gleich mal eine!", schreit sie wütend, "dann landest DU jedoch in deiner Gruft. Und ich kann dir garantieren, dass du dann nicht mehr stöhnend herumwanderst!!"
    Es hätte nicht viel gefehlt und sie hätte ihre Worte in die Tat umgesetzt. Doch noch hat sie genug Selbstkontrolle, um sich zurückzuhalten. Sie mag die Jazz Bar mittlerweile. Und so eine Aktion hätte ihr sicher Hausverbot eingebracht, und sicherlich auch andere Probleme. Und außerdem hat Nio durch den Mut, sich ihr zu widersetzen, einige Respektpunkte gewonnen - auch wenn sie das natürlich nie zugeben würde.

    Jetzt erst registriert ihr Gehirn, was Nio vorher auch noch gesagt hatte: "Ich hab heut Geburtstag und den Wettbewerb gewonnen und entweder du stößt mit mir an, relaxt ein bisschen und bist zur Abwechslung mal so charmant wie dein hübsches Gesicht vermuten lässt, oder du stänkerst woanders! Salziges Lama? Ok, trinken wir. Geht auf mich!“ Nennt der mich etwa hübsch?? Spinnt der jetzt völlig?

    Viola lockert ihren Griff und starrt Nio perplex und mit gemischten Gefühlen an. Sie hasst die Verwirrungstaktik von Nios Familie. Sie ist sich nicht im Klaren darüber, ob sie weiterhin wütend oder ob sie beeindruckt sein soll - oder ob sie einfach so tun soll als sei nichts gewesen um dann sein Angebot auf einen Drink anzunehmen. Sie entscheidet sich für Letzteres. Zumindest das hat Nio dann doch schon verdient.

    "Aber gut, ich geh mit dir zur Bar", sagt sie in ruhigerem Ton und lässt Nios Schulter nun endgültig los, "Aber nur, weil du heute Geburtstag hast und weil du mir einen Drink versprochen hast. Und nicht, weil wir jetzt plötzlich die besten Freunde wären!" Sie wendet sich an den Barkeeper, bevor Nio seine Meinung noch ändern könnte. "Ich bekomme noch ein Salziges Lama, nachdem ich vom ersten ja nicht viel hatte. Der Balletttänzer zahlt!"
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • Ort: San Myshuno - Jazz Club – Tanzwettbewerb

    "Für mich bitte das gleiche. Bevor sie Fragen: Ich bin 16 und der Mann dahinten ist mein Vater. Wir haben die gleiche Augenfarbe, daran erkennen sie's." Sie wollte ihn schlagen, er hat es gespürt, in ihrem Blick gesehen. Ein bisschen angetörnt hat ihn das ja schon. Er schob diesen Gedanken beiseite. Er wollte sich mit ihr anfreunden, die Bekanntschaft wenigstens auf ein Niveau heben, das ohne Streit und Prügel auskam. Eigentlich wusste er gar nichts über sie oder ihr Unleben. Vampire tranken Blut, waren schnell, stark und zu dumm sich die Nase zuzuhalten, wenn sie auf Knoblauch trafen. In den Filmen tötete man sie mit einem Pflock durchs Herz. Letzterer Punkt traf auch auf Menschen zu. Wahrscheinlich wohnte sie in einem Schloss, Vampire liebten ihre Klischees.

    „Hast du den Tanz gesehen? Und hör auf dich über Ballett lustig zu machen. Es ist ein sehr anstrengendes Hobby und sicher nicht schräger, als Blut zu trinken und mit aufgespanntem Schirm zur Schule zu kommen. Erzähl doch mal ein bisschen von dir. Ich würd ich gern näher kennen lernen.“ Er wusste nicht genau wessen Selbstbewusstsein er sich da vorhin in der Garderobe genommen hatte, aber es war sicher nicht seins. Andererseits…, es fühlte sich gut an!

    Wadi war zufrieden. Das war ein Rumba, den hatte er mit Saba lange geübt. Zwar war er sicher schon eingerostet, aber er würde das schon schaffen. Er ging zu Maryama und deutete eine Verbeugung an: „Darf ich bitten?“
  • simscat2simscat2 Member
    bearbeitet 1. April
    Ort: San Myshuno - Jazz Club
    Charakter: Maryama
    Geschichtsstrang: Tanzwettbewerb

    An der Bar tummeln sich mittlerweile viele Sims. Gerade als sie an der Theke ankommt, rutscht Pipilotta dieGläser mit Zitronenwasser geschickt in ihre Richtung, so dass sie direkt vor ihr und Nwadike stehen bleiben.
    "Bist du bei Alex in die Schule gegangen? " lacht Maryma.
    Kaum haben sie sich zugeprostet,setzt ein Musikstück ein.
    Maryama bemerkt, dass Wadi sein Glas abstellt und verwundert vernimmt sie neben sich seine Stimme :
    "Darf ich bitten?"
    Er deutet eine Verbeugung an. Ein kleines Lächeln spielt um seine Lippen und setzt sich in seinen Augen fort.
    Maryama überrollt eine heisse Welle der Verlegenheit und ein Anflug von Panikatacke macht sich breit.
    "Was um Himmels Willen ist das für Musik...und wie um noch größeren Himmels Willen tanzt man auf sowas?"
    Rockkonzert okay....klassischer Rock'n Roll...machbar...aber das?
    Sie spürt, wie sich die Wärme in ihrem Inneren als leichte Röte auf ihren Wangen ausbreitet....jetzt bloss cool bleiben...
    Herzklopfen ignorieren...Augen (weit offen...bestimmt) ...zu und durch:
    "Sehr gerne " hört sie sich sagen und bemerkt noch , wie Sascha an der Bar belustigt die Augenbrauen hebt, während er scheinbar unbeteiligt ein Bier zapft. "Du hast leicht lachen." kann sie noch denken, bevor sie sich auch schon mit Wadi auf der Tanzfläche wiederfindet.
    Die Musik ist eigentlich sehr schön...rhythmisch..nimmt einen mit...sie spürt, wie sie sich innerlich entspannt.
    Jetzt heisst es aber Farbe bekennen."Wadi...ich kann den Tanz gar nicht..du musst mir helfen ..." vertraut sie ihm leise an.
    "Bin schon dabei "kommt es genauso leise zurück.
    Post edited by simscat2 on
  • Ort: Glimmerbrook, Alte Ruine

    Viktor hat Glück. Diesmal wird er von einem Gedicht verschont. Stattdessen scheint es sich um ein Rezept zu handelt.. ein Rezept, das nicht einmal vollständig ist, denn der obere Teil des Zettels fehlt, wie Viktor nun auffällt. Das Papier wurde in der Mitte durchgerissen. Ob der zweite Teil bei den neun Rosen ist? Doch wo zur Hölle sollten diese Rosen sein? Viktor hat keine Ahnung. Er glaubt jedoch nicht daran, sie ebenfalls in der Ruine finden zu können - dort hatte er nun oft genug nach Anhaltspunkten gesucht.

    Doch ohne die zweite Hälfte ist nicht einmal ersichtlich, um was für ein Rezept es sich handelt.
    ...Salz hinzugeben. Wichtig ist die Drehung nach links, nicht nach rechts. Danach das Gebräu auf kleiner Flamme köcheln lassen bis es bläulich leuchtet. Um Mitternacht noch einmal nach rechts drehen, dann ist der Sud fertig.

    Was?? Viktor starrt die Anweisungen verwirrt an. Das klingt definitiv nicht nach einem stinknormalen Gulasch-Rezept.... glaubt er zumindest. Er ist als Vampir geboren und hat nie Kochen lernen müssen. Aber er bezweifelt, dass Gulasch jemals bläulich leuchtet, und wenn, sollte man es wohl wirklich nicht mehr essen. Es klingt eher nach Magier-Rezept, doch auch da ist er sich nicht sicher. Er kennt zumindest keinen, den er fragen könnte. Aber ohne den ersten Teil nützt ihm der Text so oder so nicht viel.

    Viktor seufzt. So langsam geht ihm diese ganze Schnitzeljagd tierisch auf die Nerven. Warum kann Rasputin nicht einfach auftauchen damit wir es beenden können? Er steckt den halben Zettel ein und hängt das Bild samt Rahmen wieder an den alten Platz. Ein draußen herumliegendes Gemälde hätte zuviel Aufmerksamkeit erregt. Zur Sicherheit macht er jedoch noch ein Foto davon.

    Er beschließt, das Ganze erst mal zu vertagen und zur Villa zurückzukehren.

    Ort: Forgotten Hollow, Villa Blutrose

    Als Viktor heimkommt, sitzt Lilly nicht mehr am Klavier. Stattdessen findet er sie im Wohnzimmer mit einem Buch in der Hand. "Ah, da bist du ja!", sagt diese zur Begrüßung, "hast du alles erledigen kö..." Sie stoppt mitten im Wort: "Moment, was ist mit deiner Hand passiert?" Viktor flucht innerlich. Die Kratzer hatte er mittlerweile wieder längst vergessen. Auf die Schnelle fällt ihm keine bessere Ausrede ein als: "Ich hatte eine kleine Meinungsverschiedenheit mit Misty!"

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    Diesmal hatte er jedoch nicht viel Glück. Er merkt, dass Lilly ihm nicht glaubt. "Misty lag die ganze Zeit bei mir im Wohnzimmer. Und du bist erst eben zurückgekommen. Ich mag ja kein Genie sein, aber völlig auf den Kopf gefallen bin ich dann auch nicht." Nach einer kurzen Pause fährt sie fort: "Es ist auch nicht die einzige Ungereimtheit. In der Nacht, als wir im Park waren, hattest du auch was von Sorgen angedeutet aber den Satz nicht beendet. Was verheimlichst du mir, Vik?"

    Verdammt.. Sie hat es also doch bemerkt... Aber was hatte er auch erwartet? Lilly kennt sich aus mit Sätzen, immerhin schreibt sie auch ihre eigenen Bücher. Nun endlich spürt auch Viktor das schlechte Gewissen. Doch Leugnen wäre nun zwecklos gewesen. "Du hast recht, Lilly!", sagt er schließlich, "und ich hoffe, du kannst mir verzeihen." Er sieht sie an: "Ich werde alles erklären, sobald Viola wieder da ist. Wenn schon, dann kläre ich das nun vor der gesamten Familie. Wo ist sie überhaupt?" - "Jetzt lenk nicht ab. Sie schrieb mir vorhin eine SMS dass sie in der Jazz Bar sei. Ich weiß nicht, wie lange es noch dauert bis sie kommt. Ich gewähre dir diesen Aufschub, aber glaub ja nicht, ich würde es bis dahin vergessen!" Lillys Blick ist gereizt, doch trotzdem war sie bereit, ihm zuzuhören. Sicherheitshalber fügt Viktor noch hinzu: "Keine Sorge, es hat nichts mit einer geheimen Liebschaft zu tun. Du bist auch weiterhin mein Ein und Alles. Aber mehr Details gibt es erst, wenn unsere Tochter wieder da ist." Erleichtert stellt Viktor fest, dass Lilly diese Antwort zu akzeptieren scheint.
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • ReuseReuse Member
    bearbeitet März 2021
    Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump
    Charaktere: Lotta
    Geschichtsstrang: 9. Angeln mit Abendbrot (2/13)


    Der Abend frischt etwas auf. Eine kühle Brise weht vom Meer her. Der Frühling zeigt sich wechselhaft in seinen Temperaturen. Lotta begibt sich am frühen Abend Richtung Docks, um frischen Fisch für’s Abendbrot zu angeln. Schlammkarpfen oder Stockfisch überlegt sie noch, was soll es heute Abend werden?

    Ach, welch schöne Überraschung! Als Lotta an die Ballustrade der Docks hinter ihrem Haus für einen ersten Blick übers Meer tritt, sieht sie schon von oben, dass sie heute wohl nicht allein angeln muss. Unten am Kai steht Nael, den sie erst neulich beim Angeln kennen lernte. Er hat sogar die alte handgeschnitzte Angel von ihr dabei, die sie ihm beim ersten Zusammentreffen gab. Sie hatten lose verabredet, sich gelegentlich zufällig mal wieder beim Angeln hier abendlich zu treffen. Sie würde ja zu gerne noch mehr hören, wie es früher mal hier war, als Väter und Söhne hier noch angelten. Vielleicht ließen sich die Docks ja wieder etwas freundlicher beleben. „Hallo, Herr Nael“, ruft Lotta ihm schon von oben herunter freudestrahlend zu, „ich bin auch gleich mit meiner Angel zur Stelle“, und eilt zum Kai hinunter. Sie hatte eigentlich gedacht, er würde, wenn, dann mit einer neueren teureren Angelausrüstung auftauchen. „Das freut mich ja, Sie hier wieder zum Angeln anzutreffen,“ begrüßt sie, unten angekommen, Nael noch einmal.
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    Post edited by Reuse on
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  • RipzhaRipzha Member
    bearbeitet Januar 2021
    Ort: San Myshuno - Jazz Club
    Charakter: Alexander
    Geschichtsstrang: Tanzwettbewerb


    Alexander bedient den Gewinner des Tanzwettbewerbs und seine kleine Freundin während er immer noch über Maryama schmunzelt die sich nun auf die Tanzfläche entführen lässt. Der Abend ist schon fortgeschritten und zwischen den Gästen die für den Wettbewerb angetanzt waren um ihn zu sehen und mitzufiebern, spalten sich nun auch einige Sims ab die nur gekommen sind um zu trinken. Zwischen dem Getümmel an der Bar sitzt, oder schläft eine Frau mit der Stirn auf den gefalteten Händen. Es könnte sich auch um eine Gebetsstellung handeln, aber dafür ist hier wirklich nicht der richtige Ort. Um sicher zu gehen, dass die die Schwarzhaarige noch lebt, berührt Alexander sie kurz an der Schulter. Sie rührt sich nicht. Er versucht es nochmal. Schließlich hebt sie mit glasigen Augen den Kopf und schaut aus verschwommenem Blick in Alexanders Gesicht. Jetzt erst fällt ihm auf wer die Frau ist. Er schaut in das verweinte Gesicht und dann auf ihre Hand. Kein Ring mehr zu sehen. "Warum so traurig?" fragt er sie ohne seine Arbeit zu unterbrechen. Sie unterdrückt einige Schluchzer und zieht die Nase hoch. Alexander stellt ihr die Rolle Küchenpapier hin und lächelt aufmunternd. Sie reißt dankbar ein paar Blätter ab und schnäuzt sich. "Sie schon wieder." bemerkt sie nun. "Verfolgen Sie mich etwa?" fragt sie missmutig. Alexander grinst. "Das selbe könnte ich Sie fragen." Sie winkt ab. "Ich bin fertig mit der Welt. Fertig mit Beziehungen und fertig mit Männern." sagt sie. "Wie wärs mit nem Drink und nem offenen Ohr?" fragt er sie. Die Frau die er zum ersten mal im Park gesehen hat, überlegt und nickt dann. "Irgendwas Starkes." sagt sie und Alexander nickt. Er betrachtet sie. Sie wirkt nicht wie jemand der sich das wirklich harte Zeug literweise reinkippt und scheint auch nicht so der Typ zu sein der sich betrinkt wenns ihm schlecht geht. Alexander stellt ein Shotglas vor ihr ab und füllt es mit Grasovka. "Zum Wohl." sagt er. Kein Gebräu aus seiner Heimat aber doch wohl bekannt. Ein Zeug für das man den Polen dankbar sein kann. Es hat nicht lange gedauert Duke davon zu überzeugen dieses in seine Getränkekarte aufzunehmen. Dieser Vodka ist mild aber ballert dennoch ordentlich mit seinen 40%. Die Frau nimmt das Glas und fackelt nicht lange. Sie kippt den Shot und verzieht reflexartig das Gesicht. Alexander beobachtet sie und legt den Kopf schief. Er lächelt sie mit einem fragenden Blick an. Die Frau schaut auf ihr Glas, dann auf den Barkeeper. Sie schiebt ihm das Glas zu und nickt. "Nochmal." Alexander hat die Flasche noch in der Hand und schenkt nach. Er nimmt sich vor ihren Pegel im Auge zu behalten. Danach stellt er die Flasche zurück in das Regal hinter sich. "Ich heisse Martina." sagt sie und wirkt nun nicht mehr so trübselig wie zuvor. "Alexander." gibt er zurück. "Was verleitet Sie also heute zu den staken Mitteln, Martina?" fragt er weiter. Er wirkt allgemein interessiert obwohl er nebenbei seinen Arbeitsplatz rein hält. "Gibt nicht viel zu sagen. Mein Ex ist ein Ars ch. Er hat mir den Antrag nur gemacht um von seiner Affäre die er eigentlich heiraten wollte abzulenken.... ach ich hätte es wissen müssen..." Alexander verzieht schmerzlich das Gesicht. Das tat weh. "Ein Feigling also." sagt er und meint es genau so, obwohl er lieber objektiv bleiben will, satt Partei zu ergreifen. "Das können Sie laut sagen... Ich hab ihn scheinbar so in die Ecke gedrängt das er 'keine andere Wahl' hatte - seine Worte, nicht meine." Alexander schüttelt den Kopf. "Ich bin ohne ihn besser dran." beschließt sie und kippt das zweite Glas. Sie deutet darauf um es nachgefüllt zu bekommen. Alexander kommt ihrer Bitte nach und stimmt ihr zu. "Aber es tut trotzdem weh, verstehen Sie?" "Das verstehe ich vollkommen." erwidert er. 
    Zu seiner Erleichterung lässt sie die Shots nun und bestellt etwas leichteres. Sie bleibt bis zum Ende des abends am Tresen sitzen. Dabei wirkt sie nachdenklich und in sich gekehrt. Aber sie macht auf Alexander nicht den Eindruck irgendwelche Dummheiten vor zu haben. Seit ihm einmal jemand untergekommen war der ähnlich niedergeschlagen gewesen war und von dem Alexander später erfahren musste, das er sich in der selben Nacht von einer Brücke gestürzt hatte, achtet er besonders auf die geringsten Anzeichen. Die Person damals hatte Verletzungen an den Armen und wirkte weit trostloser als die Frau vor ihm. Außerdem scheint sie sich aufzuraffen, da sie zugibt ohne ihren Ex-Verlobten besser dran zu sein. Natürlich ist es ein schwieriges Unterfangen die Zeichen richtig zu deuten und wer weiss wie vielen Menschen Alexander schon begegnet ist, die heute nicht mehr sind...

    Alexander hebt die Mundwinkel und versäumt es nicht die Frau jedesmal aufmunternd anzulächeln wenn er an ihr vorbei geht um seine Arbeit zu tun. 

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  • Ort: San Myshuno - Jazz Club – Tanzwettbewerb

    „Hast du den Tanz gesehen? Und hör auf dich über Ballett lustig zu machen. Es ist ein sehr anstrengendes Hobby und sicher nicht schräger, als Blut zu trinken und mit aufgespanntem Schirm zur Schule zu kommen. Erzähl doch mal ein bisschen von dir. Ich würd ich gern näher kennen lernen.“, sagt Nio. Doch Viola hört nur das, was sie hören will: "Hobby?", ruft sie und steht wütend auf, "du nennst meine Sonnenempfindlichkeit ein Hobby? Hast du eine Ahnung, wie unangenehm die Sonne für mich ist, selbst wenn ich nur kurz draußen bin? Du weißt schon, dass ich daran auch sterben kann, oder?" Sie ist ungerecht Nio gegenüber, das weiß sie durchaus. Sie weiß tief im Inneren, dass es nicht als Beleidigung gemeint war. Doch es ist ein empfindliches Thema. "Du bist vorhin haarscharf einem Krankenhausaufenthalt entkommen. Wenn ich also relaxen soll, solltest du mehr auf deine Worte achten. Es ist nur ein schmaler Grad zwischen Mut und Dummheit!!" In Gedanken fügt sie noch hinzu: "Weißt du eigentlich, wie verletzlich ich mich fühle, wenn ich auf dem Heimweg in die Nachmittagssonne muss? Oder wie ich mich beeilen muss, um nicht auch ein Opfer zu werden?" Doch das spricht sie nicht laut aus.

    Als sie die Blicke einiger Gäste auf sich spürt, kommt Viola sich doch ein bisschen albern vor. Im Gegensatz zu ihrem Vater, der sich eher vom Kopf leiten lässt, kann Viola ihre Emotionen nur schwer verbergen. Na toll.. und jetzt wissen alle, was das für ein empfindliches Thema für mich ist... Doch daran lässt sich nun nichts ändern. Um vom Thema abzulenken setzt sie sich wieder hin und lenkt das Gespräch auf Nios ursprüngliche Frage: "Und nein, ich habe deinen Tanz nicht gesehen. Ich kam nur zufällig hierher, und erst, als der Wettbewerb gerade vorbei war. Aber die Gespräche an den Tischen reichten aus, um zu verstehen was los war!" Dann erinnert sie sich noch an Nios zweite Frage. Sie hebt eine Augenbraue. "Und warum willst du ausgerechnet mich kennen lernen? Normalerweise ist doch eher die Eileen der Männerschwarm in unserer Klasse. Bin ich nur ein Zufallsopfer, weil ich gerade in der Nähe war als du zum Geburtstag Eier geschenkt bekamst? Oder steckt da doch mehr dahinter?"

    Noch ist sie nicht bereit, Nio zuviel von sich preiszugeben. Ihr Ausrutscher beim Sonnenthema ist schon schlimm genug gewesen. Und außerdem sind auch andere Gäste in der Nähe. Die Frau, die sich gerade besäuft, wirkt zwar nicht so, als würde sie viel mitbekommen, aber wer weiß.
    Vampire in Sims4 und wie ich das auf meine Rollenspielcharaktere umsetze.
  • SpatzSpatz Member
    bearbeitet August 2020
    Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump - Docks

    „Hallo, Herr Nael.“
    Diese Worte holten Nael aus seiner denkfreien Zone. Er kannte die Stimme. Er drehte sich um und erkannte sie. Die junge Dame von letztens.

    "Hallo Frau Pippilotta!" Er winkte freundlich zurück.
    „ich bin auch gleich mit meiner Angel zur Stelle“, sagte sie zu ihm und eilte zum Kai hinunter.
    Als sie bei ihm ankam, lächelte er freudig. Also doch nicht allein angeln.
    „Das freut mich ja, Sie hier wieder zum Angeln anzutreffen,“ begrüßt sie ihn nochmals.
    "Ja, mich auch! Ich war erst etwas nervös, alleine zu angeln. Ich bin schon seit einiger Zeit dran, habe aber noch nichts gefangen. Vielleicht haben Sie ja Tipps für mich..." Er sah sie an. "Übrigens wir können uns gerne duzen!"
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  • ReuseReuse Member
    bearbeitet März 2021
    Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump
    Charaktere: Lotta
    Geschichtsstrang: 9. Angeln mit Abendbrot (4/13)


    "Übrigens wir können uns gerne duzen!" hatte Nael zur Begrüßung gemeint. Lotta hätte bei seiner feineren Kleidung nicht gewagt, das Du von sich aus anzubieten. Aber es freut sie, dass er es von sich aus tut. "Vielen Dank, Nael, dass ist sehr freundlich und du kannst mich auch einfach kurz Lotta nennen. Ich sehe, du hast die einfache Angel von mir mitgebracht. Hast du gar keine andere Angelausrüstung mehr?"

    Ein bisschen neugierig ist Lotta schon, wie es kommt, dass er keine andere Angel dabei hat. "Du angelst sonst nicht mehr? Ach, deswegen die Frage nach den Tipps? Schau mal hier, das hilf schon enorm ...". Lotta reicht Nael einige ihrer mitgebrachten Köder und hilft beim Anbringen am Haken. Während sie einträchtig nebeneinander weiter angeln, fragt Lotta: "Haben hier früher viele geangelt? War es eigentlich ... sicher - hier unten an den Docks?"
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  • Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump - Docks

    "Ich sehe, du hast die einfache Angel von mir mitgebracht. Hast du gar keine andere Angelausrüstung mehr?" Er nickte. Ich hätte Padre danach fragen sollen. Aber er hätte mir sicherlich seine Ausrüstung mitgegeben, wenn er noch eine gehabt hätte.
    "Zuhause hatte ich keine Angelausrüstung mehr, zumindest nicht, dass ich wüsste. Die Angel von Dir ist aber auch gut." Er lächelt und schaute aufs Wasser. Ob ich wohl etwas fangen werde?

    "Du angelst sonst nicht mehr? Ach, deswegen die Frage nach den Tipps? Schau mal hier, das hilft schon enorm ..." Nael nickte zustimmend und nahm die Köder gerne entgegen.

    Nachdem die beiden eine Weile nebeneinander angelten, fragte Lotta: "Haben hier früher viele geangelt? War es eigentlich ... sicher - hier unten an den Docks?" Er nickte wieder. "Ja, früher war alles anders. Mein Vater hatte noch in San Myshuno gearbeitet. In seiner Mittagspause nahm meine Mutter mich und meine Schwester öfter mit hierher. Ich bin dann oft bei ihm am Nachmittag im Büro geblieben und wir haben nach der Arbeit zusammen geangelt. Das war wirklich noch eine schöne Zeit." Er seufzte glücklich und fuhr dann fort.
    "Damals hatte ich öfter mal einen Fisch gefangen und abends brachten wir unseren Fang mit nach Hause. Meine Mutter war immer sehr glücklich darüber, sie liebt kochen und Fischgerichte kann sie wirklich super zubereiten." Er dachte an früher und an die leckeren Gerichte, die seine Mutter damals kochte. Jetzt kocht sie auch gut.. Aber so ein frischer Fisch wäre mal zur Abwechslung eine gelungene Überraschung. Er hoffte Fisch mit nach Hause nehmen zu können, oder zumindest demnächst, wenn er wieder etwas Übung im Angeln gehabt hätte.

    "Du hattest letztens erwähnt, ihr seid erst vor kurzem hierher gezogen. Wohnst du auch mit deinen Eltern hier?" Er sah zu Lotta. Es ziehte etwas an seiner Angel, doch hörte das Ziehen schneller auf, als er gucken konnte. Er war trotzdem guter Dinge, dass sich bald ein Fang ergeben würde.
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  • Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump - Docks

    Nael wunderte sich zunächst, dass Lotta zögerte mit ihrer Antwort. Falsches Thema? Doch als sie antwortete, waren seine Gedanken wieder weg. Aha, alleinerziehend.

    Er machte es Lotta nach und hatte mächtig Spaß dabei zu lernen. "Danke Dir, für Deine Hilfe. Es wird immer besser." Er hoffte nun gespannt auf einen Fang. Dann kam er wieder zurück auf das Thema zu sprechen. "Wie alt ist deine Tochter?" Er wollte erst fragen, ob der Vater auch Unterhalt zahlte. Nael, aus jetzt! Du wolltest doch nicht an Arbeit denken. Er verwarf direkt seinen Gedanken und konzentrierte sich auf das hier und jetzt ohne Paragraphen und Mandanten.

    Plötzlich zog etwas am Angelharken. "Oh, oh, ich glaube, ich hab da was! Hilfe!" Er musste grinsen, fühlte sich jedoch etwas besorgt, dass ihm der Fang entwischen würde.
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  • Ort: San Myshuno - Jazz Club – Tanzwettbewerb

    „Ok,“ sagte Wadi „linke Hand in meine Handfläche, rechte Hand auf meine Schulter. Ich lege meine Hand aufs Schulterblatt. Rumbeschritt ist zurück, links, vor und alles zurück. Wichtig ist, dass der Tanz aus der Hüfte kommt, während der Oberkörper fast steif bleibt.“ Langsam begannen sie die Schrittfolge zu üben. Als das klappte lächelte er sie an und sagte: „Und neun laufen wir quasi einen Stern ab, damit es lockerer ausschaut. Folge einfach meinen Bewegungen“

    Er genoss die Berührung und das Bewegen im sanften Rhythmus des Rumba. Es war weit davon entfernt perfekt zu sein, aber es war eine private Zone des Glücks, dass er schon lange nicht mehr empfunden hatte. Maryama war eine klasse Frau, leider noch sehr jung, aber das schob er heute und hier in den Hintergrund. Er wollte den letzten Teil des Abends genießen. „Du machst das gut, obwohl dein Lehrer auch noch übt. Danke für den Abend!“




    Nio fand sich in einer sonderbaren Situation wieder. Viola war sicher nicht die Art Mädchen, die man einfach mal so an flirtete. Sie war bestenfalls ruhig; schlimmstenfalls wie ein blasser Tsunami, der mit roten Augen über ein ahnungsloses Fischerdorf hereinbrach. Nur das Nio grade dieses Dorf war.

    "Und warum willst du ausgerechnet mich kennen lernen? Normalerweise ist doch eher die Eileen der Männerschwarm in unserer Klasse. Bin ich nur ein Zufallsopfer, weil ich gerade in der Nähe war als du zum Geburtstag Eier geschenkt bekamst? Oder steckt da doch mehr dahinter?"
    „Eileen ist sicher hübsch anzuschauen und weiß aus ihrem Körper auch Kapital zu schlagen, aber zum einen ist sie nicht sehr helle und ich würde mich gern auch unterhalten und zum anderen sind eben nicht alle Geschmäcker gleich. Meine neuen Eier sind noch in der Verpackung, keine Angst. Ich wollte sie heut Abend nicht ausprobieren, sondern mich nur unterhalten. Tut mir leid, dass mit der Sonne. So verletzlich hätte ich dich gar nicht eingeschätzt, aber das macht dich sympathischer hinter all der Wut. Wir müssen nicht Freunde werden, weißt du, aber du musst mich auch nicht umbringen, wenn ich es versuche.“ Er lächelte sie an. Dann stieß er sein Glas an ihres und trank.
  • simscat2simscat2 Member
    bearbeitet 1. April
    Ort: San Myshuno - Jazz Club
    Charaktere: Maryama
    Geschichtsstrang: Tanzwettbewerb


    „Ok,"hört sie Wadi leise sagen„linke Hand in meine Handfläche, rechte Hand auf meine Schulter. Ich lege meine Hand aufs Schulterblatt. Rumbaschritt ist zurück, links, vor und alles zurück." Er sagt noch mehr,irgendwas von lockeren Sternen, aber Maryama rauscht das Blut in den Ohren und sie ist erleichtert als er schliesst:"Folge einfach meinen Bewegungen"
    Das geht. Und wie das geht. Wadi ist ein hervorragender Tänzer. Er führt sie souverän über die Tanzfläche und Maryama fühlt sich geerdet und schwebend zugleich. Die Musik geht ins Blut und dank Nwadikes Tanzkünsten scheinen ihre Beine wie von selbst über die Tanzfläche zu gleiten.

    Sie schmiegt sich ein wenig mehr in seine Arme und geniesst einfach den Augenblick.

    „Du machst das gut, obwohl dein Lehrer auch noch übt. Danke für den Abend!“dringt es plötzlich zu ihr durch.

    Wadi führt sie in eine Drehung und lächelt dabei.

    "WIR machen das gut."gibt sie ebenfalls lächelnd zurück."Und wenn das die Übungsphase ist, wie fühlt sich dann erst die Profiversion an? Wie Himmel auf Erden?"
    Ihre Augen strahlen. So gelöst hat sie sich schon lange nicht mehr gefühlt. Jedenfalls nicht in Gegenwart eines Mannes. Sie lässt keine weiteren Gedanken zu, die diesen schönen Moment zerstören könnten.
    Noch eine weitere schwungvolle Drehung und zurück in seine Arme...
    Im selben Moment erklingt der Schluss des Stücks, für eine Moment hält Nwadike sie noch fest, dann lösen sie sich voneinander... beide ein wenig atemlos.

    Mit der gleichen, eleganten, angedeuteten Verbeugung wie vor dem Tanz, fragt er sie:

    "Möchtest du noch mit an die Bar? Ich geb einen aus. Lassen wir den schönen Abend doch da ausklingen."

    "Gerne". Maryama nickt lächelnd. Eine Erfrischung kann nichts schaden.
    Nwadike berührt sie leicht am Ellbogen und lotst sie durch die Menge an die Bar.
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  • Ort: San Myshuno - Jazz Club – Tanzwettbewerb

    Viola blickt Nio an. So ganz wird sie immer noch nicht aus ihm schlau. Offenbar hat der Sieg beim Tanzwettbewerb sein Selbstbewusstsein gestärkt. Es ist ungewohnt, so mit ihm zu plaudern. Vorher hatte er sie immer gemieden. Sie fragt sich, ob sein Mut so bleiben würde, oder irgendwann wieder vergehen würde, sobald der Adrenalinrausch vom Sieg verflogen wäre. Nun, das wird die Zukunft zeigen.

    „Eileen ist sicher hübsch anzuschauen und weiß aus ihrem Körper auch Kapital zu schlagen, aber zum einen ist sie nicht sehr helle und ich würde mich gern auch unterhalten und zum anderen sind eben nicht alle Geschmäcker gleich. Meine neuen Eier sind noch in der Verpackung, keine Angst. Ich wollte sie heut Abend nicht ausprobieren, sondern mich nur unterhalten. Unwillkürlich muss Viola grinsen, als sie das hört. Sie teilt Nios Einschätzung was Eileen betrifft, und einen gewissen Humor beweist sein Kommentar über die Eier ja auch.

    Doch Nios nächster Satz lässt sie wieder ernst werden: "Tut mir leid, dass mit der Sonne. So verletzlich hätte ich dich gar nicht eingeschätzt, aber das macht dich sympathischer hinter all der Wut. Wir müssen nicht Freunde werden, weißt du, aber du musst mich auch nicht umbringen, wenn ich es versuche." Offenbar ist auch Nio nicht davor gefeit, in Fettnäpfchen zu treten. "Oh wow", sagt Viola sarkastisch, "du weißt, wie man sich Freunde macht. Sympathiepunkte aus Mitleid hat sich schon Jeder mal gewünscht!" Es war sicherlich nicht das Klügste, was Nio hätte sagen können. Und doch bleibt Viola relativ ruhig, was sie selber überrascht. Normalerweise hätte es Verletzte oder Tote gegeben, wenn sie jemand als "verletzlich" bezeichnet hätte. Aber zum einen ist es ihre eigene Schuld, dass er ihre Verletzlichkeit überhaupt bemerkt hat. Und zum anderen scheint sich Nio auch nicht darüber lustig zu machen. Und auf Dauer wird es selbst Viola zu anstrengend, nur rumzuschreien. Vor allem, wenn sich der Gesprächspartner heute sowieso nicht einschüchtern lassen will. Trotzdem wäre es ihr lieber, er würde dieses Thema fallen lassen.

    Viola sieht, dass Nio sie anlächelt und an ihr Glas anstößt, doch sie erwidert das Lächeln nicht. Sie wird wieder ernst: "Zu Niemandem ein Wort darüber, kapiert? Sonst muss ich mir das mit dem Umbringen noch mal überlegen. Du weißt zuviel!"

    Sie wirft einen Blick auf ihr Handy. Erleichtert stellt sie fest, dass sie noch ein wenig Zeit hat bevor sie aufbrechen muss um es noch vor Sonnenaufgang nach Hause zu schaffen. Sie nimmt einen Schluck aus ihrem Glas. Aus dem Augenwinkel kann sie sehen, dass Nios Vater und diese Mayumi (oder wie der Name noch einmal lautete) sich nun ebenfalls der Bar nähern.
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  • SpatzSpatz Member
    bearbeitet August 2020
    Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump – Docks

    “Meine Tochter Takatuka ist so in etwa … drei Jahre alt. Hast du auch Kinder?“
    Er hatte Lottas Frage zwar mitbekommen, war jedoch nach dem ernüchternden Fang des Baumstamms komplett aus dem Häuschen, als er nun endlich einen richtigen Fisch am Haken hatte.

    Als Lotta ihm anbot, bei ihr Abend zu essen, nickte er glücklich. "Natürlich gerne! Das ist total lieb von Dir, dass du mich einlädst." Als er sie nun nach oben begleitete, fiel ihm ihre Frage wieder ein.
    "Ach, ich hatte Dir noch gar nicht geantwortet. Ich bin ungebunden ohne Kinder. Ich wohne in einer kleinen Wohnung bei meinen Eltern im Haus. An Familienplanung zu denken war zeitlich noch gar nicht drin." Er lachte, obwohl er sich bei dem Gedanken etwas unwohl fühlte und sein Lachen schnell aufhörte.
    Fast 30 und noch immer allein... Aber unglücklich bin ich auch nicht. Er hakte den Gedanken ab, denn je länger er drüber nach dachte, desto mehr fiel ihm auf, dass er wirklich nicht unglücklich alleine war. Dass er mehr Ausgleich benötigte, war ihm jedoch schon selbst aufgefallen. Mehr Freizeit, vielleicht den Ausgleich im Angeln finden. Er lächelte wieder zufrieden.
    "Was ich aber zugeben muss, ich habe mir jetzt vorgenommen, mehr raus zu kommen. Das Angeln hat heute wirklich Spaß gemacht, das werde ich jetzt häufiger machen." Er nickte zufrieden über seine Entscheidung. Auf ihre Wohnsituation und die kleine Tochter Takatuka war er auch schon gespannt. Takatuka.. ein interessanter Name. Ob ihr Vater aus einem anderen Land kommt?
    "Was bedeutet Takatuka? Der Name ist nicht sehr geläufig. Ich mag außergewöhnliche Namen. Mein Name ist ja auch nicht gerade oft vertreten hier zu Lande." Er lächelte wieder und dachte kurz an seinen Vater und dessen Heimatort.
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  • ReuseReuse Member
    bearbeitet März 2021
    Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump
    Charaktere: Lotta
    Geschichtsstrang: 9. Angeln mit Abendbrot (10/13)


    Nael hat die Einladung zum Abendbrot angenommen und Lotta fühlte sich geehrt, dass ein so fein gekleideter Sim tatsächlich Vorlieb mit ihrer einfachen Behausung und Stinkender Wolf – ja, so würde sie ihn künftig nennen – nehmen wollte. Von den ganzen Sätzen, die er von sich gab auf dem Weg zum Haus, hallt dieser eine am meisten nach: „… Ich wohne in einer kleinen Wohnung bei meinen Eltern im Haus. …“ E l t e r n! Es gibt hier Simse, die auch noch als Erwachsene mit ihren Eltern zusammen leben können … „Beide?“ fragt sie unwillkürlich und merkt, dass Nael ihr gerade nicht folgen kann. „Entschuldige, wohnst du mit beiden Eltern zusammen?“ Er muss ihren glückseligen Gesichtsausdruck wohl für etwas … blöde halten, nachdem er die Frage bejahte. Aber Lotta kann gar nicht anders, als sich darüber für ihn so sehr zu freuen: „Hast du dein Glück, Nael!“
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    Oben am Gartentor angekommen fordert natürlich Takatuka erstmal alle Aufmerksamkeit. Eigentlich muss man sie nie vorstellen. Das macht sie schon … ganz von allein. „Setz dich doch Nael, ich bereite derweil den Fisch zu. Takatuka wird dich sicher ungefragt unterhalten,“ lacht Lotta … und Takatuka lacht auch. Jeder Besuch ist ihr für ihre Späße willkommen. Stinkender Wolf wälzt sich natürlich gleich mal wieder im nächsten trockenen Tang. Lotta müsste wirklich mal den Hinterhof aufräumen. Ständig wird das luftig leichte Zeug mit der nächsten steifen Brise von den Docks in ihren Garten geweht. Wer putzt schon die Docks? Niemand! Na, dann wäre es auch ein sinnloses Unterfangen … Lotta verwirft den Gedanken an Aufräumarbeiten im Garten gleich wieder.
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    „Tagatuga, Tagatuga …“ kreischt Takatuka Nael aufgeregt entgegen. Als sie aber den brutzelnden Fisch riecht, meldet sich ihr Hungergefühl und schnell wird ihr Stühlchen an den rauhen Holztisch im Garten geschoben. Takatuka verputzt zügig ihre Portion als Nael und Lotta sich gerade mal erst zum Essen hingesetzt haben.
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    Gespannt sieht und hört Takatuka den beiden Erwachsenen am Tisch zu. Wenn das kleine Köpfchen doch nur schon mehr verstehen könnte. Also, einfach mal Worte aufschnappen „… Takatuka …“ sagt Lotta gerade zu Nael. Aha, das versteht Takatuka. „… Insel … Tanz …“. Ja, ja, ja Takatuka tanzen Takatuka … freut sich die Kleine. Öh, die Erwachsenen reden weiter? Keiner steht auf zum Tanzen?

    Lotta hat Nael gerade in Erinnerung an seine weiteren Fragen den Namen Takatuka erklärt, dass es gleichwohl der Name des Kindes wie auch eines Eilandes … wie auch eines lokalen Tanzes ist. Ein wenig ungläubig wirkt Nael bei diesen Erläuterungen, was Lotta zum Schmunzeln bringt. „Du hast gesagt, dein Name sei auch nicht gerade oft vertreten hier zu Lande, Nael. Woher kommt denn deine Familie?“ Lotta ist neugierig. Ob Naels Familie auch mal hier gestrandet war? Schließlich hatte sie auch mal – wohl zu besseren Zeiten - nahe den Docks gewohnt.
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    Post edited by Reuse on
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  • RipzhaRipzha Member
    bearbeitet Januar 2021
    Ort: ?? - Beim Therapeuten
    Charakter: Mia
    Geschichtsstrang: Tanzwettbewerb


    „Du wirkst heute unkonzentriert. Woran liegt das?“ 
    Mia sitzt auf dem Sessel und hat den Kopf auf die Hände gelegt. Ja, es ist ein Sessel, kein Sofa wie man es immer in Filmen zu sehen bekommt. Ihr Blick geht quer durch den Raum, doch fixiert sie keinen festen Punkt. Ihr Therapeut notiert etwas auf seinem Block. Das kratzen des Kugelschreibers auf dem Papier klingt höllisch laut im stillen Raum. „Wo bist du grade?“ fragt Herr Kovac und beäugt sie. Der letzte überlebende Petrovic Zwilling dreht den Kopf zu ihm und schüttelt den Kopf. Sie ist gerade beim Tanzwettbewerb und wirbelt und tanzt durch den Raum. Alle sind beeindruckt. Alle klatschen. Alle jubeln. Sogar Alexander. Er ist so begeistert, dass er die Schürze abnimmt, hinter dem Tresen hervor tritt und auf sie zu kommt. Er hält ihr die Hand hin und bittet sie zum Tanz. Und sie ergreift sie die Hand, dreht sich unter ihr elegant herum und er zieht sie dann ganz nah an sich. Sie kann seinen warmen Atem auf der Haut fühlen und sein Herz unter der Hand die auf seiner starken Brust liegt, spüren... sie sieht ihm in die Augen und er selbstbewusst in ihre... dieser eine lange wunderschöne Moment vor dem Ku... „Ist alles in Ordnung?“

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    Mia hebt den Kopf und blickt Kovac an. „Ich hab genug für heute.“ sagt sie genervt. „Wir haben erst vor...“ Gregor Kovac schaut auf die Uhr. „knapp zehn Minuten angefangen.“
    Mia schweigt. Sie weiß dass sie nicht hier sein muss. Aber ihre Eltern bestehen darauf, dass sie die Stunde durchzieht. Denn sonst erwartet sie zu Hause eine Stunde ganz anderer Art. Und lieber harrt sie hier mit Kovac aus, als mit ihren kontrollsüchtigen Vater. Wäre ihre Mutter nicht, hätte Mia überhaupt kein Privatleben. Ausziehen will und kann sie dennoch nicht. Sie hat weder Ausbildung noch Job. Seit ihre Schwester gestorben ist, hat sie das Bildungsloch in das sie gestürzt war, nie wieder verlassen. Sie fühlt sich wie zwanzig. Wie damals. Als würde sie bald ihr Studium beginnen. Zusammen mit ihrer Schwester... oft vergisst sie sogar, dass dies niemals passieren wird. Und stehts dann, wenn die Wahrheit sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurück holt, fühlt sie sich erst recht nicht mehr im Stande das Loch zu verlassen. Ihr Therapeut versucht seit Jahren ihr zu helfen. Sie bekommt Medikamente gegen Depressionen die aber nur bedingt etwas nutzen.
    „Kann ich nicht einfach eine Stunde lang hier sitzen und nichts sagen...?“ Mia fragt nicht ernsthaft. Schon oft hat sie es auf diese Weise versucht und immer das selbe Gegenargument erhalten; Sie spricht den Satz mit Kovac zusammen lautlos mit. „Lass uns die Zeit doch nutzen. Reden hilft. Es befreit.“
    Sie stützt den Kopf wieder auf und seufzt. Wo war sie grade? Ach ja. Alexander hält sie in seinen starken Armen und scha... „Gibt es einen Grund für den Termin heute? Es schien dir wichtig zu sein das genau dieser Abend frei ist.“
    Mia gibt die Träumereien auf und lehnt such im großen ledrigen Sessel zurück. Auf der Sitzfläche hätten locker zwei von ihr Platz. „Heute ist Tanzwettbewerb.“ gibt sie schließlich zu. Herr Kovac blickt sie interessiert an. „Und dort wolltest du nicht hin?“ Mia schüttelt den Kopf. „Warum nicht?“

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    Weil ich Alexander nicht auf die Nerven gehen darf.
    „Weil ich eh nicht gut genug tanzen kann.“
    „Aber du tanzt doch sehr gern und oft?“
    Ja, aber wenn ich zu oft in seiner Nähe auftauche, dann denkt er ich stalke ihn.
    „Dafür reicht es aber nicht.“ sie klingt gelangweilt und abwesend. Wieder kratzt es auf dem Papier. „Ist das der einzige Grund, aus dem du lieber hier sitzt als zu feiern?“
    „Hier sein lenkt mich ab.“ antwortet sie und bereut es sofort. Das hatte sie doch nicht laut sagen wollen. Ihr Therapeut stellt die Frage die sie eigentlich hatte vermeiden wollen: „Wovon willst du dich ablenken?“
    Von den blöden Kühen die ihn bei der Arbeit anflirten und ihm schöne Augen machen. Mias Hand ballt sich unbewusst zur Faust.
    „Ich will nicht kritisiert werden... deswegen will ich nicht beim Wettbewerb mitmachen.“ Kritzel kritzel kritzel. Mias Faust bleibt. Sie blickt auf die wild verzierte Vase auf dem Beistelltisch neben dem Bücherregal und starrt gebannt darauf. Ihre Augen folgen den blauen Mustern auf weißem Grund.
    „Könntest du nicht hingehen ohne dich mit den anderen zu Messen? Nur zum Spass? Als Zuschauerin?“
    „Die anderen interessieren mich nicht.“ sagt Mia starrend.
    „Gewinnen ist dir also wichtig?“
    Mia schweigt. Kovac hat diese seltsam ruhige Art zu sprechen. Aber manchmal macht dieser Tonfall sie wütend. Sein Gesicht macht sie wütend. Sein unrasiertes Gesicht. Seine Falte in den Hosenbeinen und diese ätzenden pflicht-Flicken auf den Jackenärmeln, die Gefühlt jeder Therapeut besitzt.

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    In Gedanken gibt sie zu, gern zu Gewinnen. Sie liebt es sogar. Nicht nur der Sieg einer gewonnenen Schlacht macht sie Glücklich, auch die Anerkennung aller anderen wenn sie etwas geschafft hat. Und sie wird Alexanders Herz gewinnen und all die blöden Kühe da draußen werden vor Neid platzen wenn sie mit ihm durch die Stadt geht.
    „Oder hast du vielleicht Angst, nicht zu gewinnen? Du weißt, es ist keine Schande vor etwas Angst zu haben. Auch nicht wenn es nur Gefühle sind.“ Kovac betrachtet sie, wirkt dabei aber keines Wegs aufdringlich. Er ist gelassen und ruhig. Die Flickenärmel umhüllen seine Ellbögen die auf den Lehnen seines Sessels ruhen. Die Hände hat er zusammengelegt auf dem Block liegen, der auf seinem Schoss ruht.
    „Vielleicht.“ Mia weiß, dass er nur noch schlimmere, tiefgreifendere Themen anspricht wenn sie ihm keinen Funken zuspielt, der ihm die Bestätigung gibt etwas gefunden zu haben was er therapieren kann. „Möchtest du über diese Angst sprechen?“
    Mia zuckt die Schultern. „Wenn ich weiß, dass ich nicht gewinnen kann, muss ichs auch nicht versuchen.“
    „Woher weißt du es denn?“

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    Wieder zuckt sie nur. „Ich tanze nur zum Spaß. Ich hab auch nichts eingeübt. Wozu auch. Da treten sicher Leute auf die ihr Leben lang auf diesen Moment hingearbeitet haben... damit kann ich nicht mithalten.“
    „Und einfach nur, weil du Spaß am Tanzen hast, kommt nicht in Frage?“
    „Nein. Und selbst wenn ich gewinnen würde. Der Preis interessiert mich kein Stück.“
    Kovac sieht sie aufmerksam an. „Was ist denn der Preis?“
    „Geld und... irgend so ein Auftritt in einem Musical oder so...“
    „Das wäre nichts für dich?“
    „Ne.“
    „Hast du dir überlegt was du später noch machen willst?“
    Mia verdreht die Augen. Das leidige Alte Thema mit dem auch ihr Vater sie dauernd nervt.
    „Nein.“ gibt sie offen zu. Ihr Tonfall ist genervt, trotzig aber auch bestimmt.
    „Über das Studium was du anfangen wolltest, hast du nicht mehr nachgedacht?“
    Sie schüttelt den Kopf. Bitte nicht.
    „Macht es dir denn heute noch Spass?“
    „Was?“ verwirrt sieht sie Kovac an.
    „Fotografie. Das wolltest du doch studieren?“
    Mia runzelt die Stirn. „Ich wollte Modedesign studieren...“ sagt sie sofort. Sie beobachtet wie Kovac wieder etwas aufschreibt. „Okay.“ sagt er nachdem er seine Kritzeleien beendet hat. „Fühlst du dich aufgebracht?“ Ihr Tonfall hatte sich schnell von gelangweilt über trotzig und nun zu barsch verändert. Das ist dem Flickenärmeldoktor also aufgefallen. Mia zwingt sich, sich zu beruhigen.

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    „Nein.“ sagt sie. „Warum auch...“ sie schaut auf die Wanduhr über der Tür. „Kann ich zehn Minuten früher gehen?“ die paar Minuten würden ihrem Dad nicht missfallen wenn er wieder bei Kovac anruft um zu fragen ob sie da gewesen sei. „Du bist freiwillig hier.“ sagt der Therapeut. Mia steht auf, und greift nach der Jacke. „Der nächste feste Termin ist Mittwochs.“ sagt Gregor Kocac und steht ebenfalls auf. Mia nickt. „Auf wiedersehen.“ sagt sie und geht ohne den Abschiedsgruß des Therapeuten abzuwarten.

    Ort: Willow Creek - Petrovic Anwesen

    Sie hasste diese Sitzungen. Danach muss sie immer stundenlang darüber nachdenken was sie gesagt hat und was er gesagt hat. Noch schlimmer sind die Worte die ihr dabei einfallen die sie lieber gesagt hätte. Worte die Kovac dann vielleicht nicht so tief vordringen lassen könnten. Angst vor dem Verlieren. Es gibt nur eine solche Angst. Nämlich wenn sie Alexander verlieren würde. Sie hat ihn nach all den Jahren endlich direkt vor der Nase und sich sogar getraut mit ihm zu sprechen... sie würde sterben wenn er jetzt eine andere... Still jetzt! Nicht über den Tanzwettbewerb nachdenken. Okay, was mach ich jetzt den Rest des Abends... ich könnte... ich könnte.... ja genau, ich schreibe Highcolarian an. Bestimmt ist er noch wach. Er ist immer wach. Sicher hat er auch Zeit ein wenig zu reden. Das wird mich ablenken...

    Zu Hause setzt Mia sich an den PC und öffnet die ChatApp. Sie klickt auf Heikos Account der ihr online angezeigt wird. 

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    Darauf hin setzt Mia ihr Headset auf und plaudert mit ihrem Online-Kumpel Heiko. Eine willkommene Ablenkung. Mit ihm darüber zu reden was sie eigentlich aus dem Kopf drängen will, ist das beste was sie tun kann. Sie erzählt ihm immer alles. Fast alles... 
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  • Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump – Docks

    Nael genießt die Zeit bei Lotta zuhause mit lecker gegrilltem Fisch und der kleinen Takatuka. Was ein süßes Mädchen!
    Bis jetzt hatte Nael gar nicht viele Berührungspunkte mit Kindern gehabt. Das war ganz neu für ihn. Dass Takatuka so lieb war und ihm offen begegnete, gefiel Nael sehr.

    Nachdem Lotta ihn nach der Herkunft seiner Familie fragt, berichtet er, dass sein Vater aus Spanien kommt und seine Mutter Deutsche ist. Dadurch habe er einen spanischen Vornamen bekommen, sein Nachname sei jedoch spanisch und deutsch. Er berichtet außerdem, dass sein Vater noch immer Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hat. Jedoch kann man ihn gut verstehen und wenn er mal einen Fehler macht, kann er auch mitlachen. Bei den ganzen Erzählungen zu seiner Familie muss er manchmal schmunzeln, sogar ein Lachen geht über seine Lippen und er merkt, dass seine Familie wirklich toll ist.
    Ich habe es doch gut. Er hatte sich nie die Zeit genommen, wirklich darüber nachzudenken, was für ein Glück er hatte.

    Während er so nachdachte, erzählte er auch viel über seine Eltern und deren Verhältnis zueinander. "Meine Mutter hat ganz klar das Sagen bei uns. Ohne sie würde nichts laufen. Mein Vater macht, was sie sagt. Aber nicht, weil meine Mutter so herrisch ist, sondern weil er weiß, dass sie nur sein Bestes will. Und das Beste für meine Schwester und mich natürlich auch."
    Ob ich auch so eine Frau brauche? Mit dieser Frage wurde er schon des Öfteren konfrontiert. Blöde Sprüche von damaligen Schulfreunden bekam er oft zu hören, wenn seine Mutter mal wieder mit seinem Vater schimpfte und dieser seinen Fehler zugab - und das auch noch vor seinen Freunden! Aber irgendwann hatte er gar nicht mehr hingehört. Doch selbst darüber nachzudenken, was für eine Frau er bräuchte oder ob er da genau wie sein Vater sei, hatte er noch nie. Diesem Gedanken wollte er aber auch jetzt keinen weiteren Raum geben, schließlich war es so schön unbeschwert gerade. Warum soll ich jetzt an ungelegte Eier denken?

    Neugierig über ihre Familienverhältnisse war er jedoch schon. "Und was ist mit deinen Eltern?" Eine kleine Stimme in ihm hätte zu gern nach den Verhältnissen zum leiblichen Vater von Takatuka gefragt und wie es mit Unterhalt und Sorge- bzw. Umgangsrecht aussieht. Aber er biss sich symbolisch auf die Zunge. Seine Arbeit war immer ein Teil von ihm, aber er musste lernen, bewusst nicht an die Arbeit zu denken und dem ganzen rechtlichen Kram auch keinen Raum in seiner Freizeit zu geben.
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  • ReuseReuse Member
    bearbeitet März 2021
    Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump
    Charaktere: Lotta
    Geschichtsstrang: 9. Angeln mit Abendbrot (12/13)


    Es ist so ein netter Abend mit Nael. selbst Töchterchen Takatuka lauscht andächtig in ihrem Hochstühlchen. Nael scheint eine richtig nette Familie zu haben, so wie er von ihr erzählt. Die würde Lotta gar zu gerne kennenlernen. Es sind auf jeden Fall keine Gestrandeten wie sie erst dachte. Die Docks müssen früher familienfreundlicher gewesen sein.

    "Und was ist mit deinen Eltern?" hat Nael gerade gefragt. Lotta taucht langsam aus ihren Gedankenbildern noch über die Erzählungen seiner Familie auf. Sie sieht ihn lange an. Neben Nael wirkt die Welt … friedlicher und ruhig spricht sie dann aus, was ihr vorhin unten an den Docks noch fast die Tränen in die Augen trieb: „Meine Mutter habe ich nie kennen gelernt. Sie ist ein Engel im Himmel – seit meiner Geburt. Mein Vater verstarb kürzlich. Wir haben leider nie über sie geredet und so weiß ich leider nicht mehr über sie.“ Ein wenig seufzt Lotta dann doch. „Aber heute, hier mit dir will ich mir das Herz darüber nicht schwer werden lassen. Es ist so ein schöner Abend. Ich möchte mich einfach freuen, dass es so wunderbare Familien wie die deine gibt.“

    Takatuka hat es aufgegeben, noch irgendwelche Worte erhaschen zu wollen. So langsam fallen ihr die Äuglein zu.
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    Lotta sieht’s mit einem Seitenblick: „Oh, ich glaube, Takatuka muss bald ins Bettchen. Der Abend ist ja so schnell rum gegangen.“ Lotta sieht Nael etwas entschuldigend an. Sie würde sich noch gerne Stunden weiter unterhalten, aber bis Takatuka wirklich im Bett ist … Und es ist schon wirklich spät und immer kühler draußen geworden.
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    „Wollen wir das mal wiederholen?“ fragt Lotta Nael mit Takatuka schon auf dem Arm. „Für heute Abend muss ich uns beide hier leider entschuldigen …“
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    Post edited by Reuse on
    🔮 Nie nich‘ CC oder Mods ins Spiel integriert 😁, Caches immer hübsch fein geleert, Spiel allzu oft repariert, Benutzerordner neu kreiert, stets neues Spiel ausprobiert. 🔮
    🌺 HERLAND 📜 Vorgeschichte im [RPG] DAS GROSSE SIMS 4 RPG 📜 WiWo-News - D a s Windenburger Wochenblatt 🌺
    🌺 (#HERLAND – Who & Where? 📜 #WiWo - Who & Where? 📜 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Herland) 🌺
  • Ort: San Myshuno Nr. 8 - Villa Långstrump – Docks

    Nael war etwas mitgenommen von ihren Schicksalsschlägen in Bezug auf ihre Eltern. Noch mehr schätze er die Familie, die er hatte - auch wenn Alma manchmal ganz schön nervig sein konnte!

    Als er merkte, dass Takatuka so langsam ins Bett gehörte und Lotta ihn nach einer Wiederholung fragte, war er direkt begeistert. "Gerne, wir können ja vorher wieder zusammen angeln. Ich werde jetzt auch öfter hier an den Docks sein." Er stand auf und stapelte die Teller aufeinander. "Ich helfe dir noch und dann mache ich mich auch davon."

    Nachdem die Sachen weggeräumt waren und er selber merkte, dass die Müdigkeit über ihn kam, verabschiedet er sich von Lotta und der kleinen Maus. Takatuka hatte es ihm wirklich angetan, so ein süßes Kleinkind hatte er noch nie kennen gelernt. Die Kinder seiner Mandanten kannte er bisher lediglich auf dem Papier und das war überhaupt kein Vergleich.

    Nachdem er aus dem Haus ging und ein paar Schritte lief, stoppte er kurz. Ich fühle mich unglaublich gut und irgendwie soo.. befreit. Zum ersten Mal wünschte er sich, morgen auch wieder angeln zu können und die Arbeit einfach ausfallen zu lassen. Er machte sich nun auf den Weg nach Hause und ließ den Tag Review passieren.
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