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[RPG] Das grosse Sims 4 RPG

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RipzhaRipzha Member
bearbeitet Oktober 2021 in Die Sims 4: Kreative Ecke
Spielregeln
(Regeln sind in jedem Thread an erster Stelle in einem Spoiler und damit überall abrufbar)

Die Regeln sind ja irre lang. Muss ich die wirklich alle durchlesen... ?
Nein! Ansich genügt es, die Regelübersicht zu lesen, wo die Regeln in verkürzter Form dargestellt sind. Die Ausformulierungen dienen lediglich dazu, Klarheit zu schaffen, falls sich euch eine Regel im Index nicht so richtig erschließen sollte. Dennoch wird es natürlich empfohlen, dass ihr euch die Regeln zumindest einmal zu Gemüte geführt habt, denn im Zweifelsfall berufen sich andere Mitglieder darauf, falls etwas an eurem Spielstil auszusetzen ist.


Regelübersicht:
1. Spielablauf
1.0: Habt Spaß!
1.1: Jeder Spieler spielt seinen eigenen Charakter.
1.2: Finger weg von fremden Figuren!
1.3: Kein Töten von fremden NPC's oder umbauen fremder Häuser.
1.4: Jeder Beitrag sollte ein gewisses Maß an Gehalt bieten.
1.5: Reisezwang.
1.6: Formatierungen beachten.
1.7: Nutzt ein dem RPG angemessenes Schriftbild.
1.8: Vorsicht im Umgang mit kontroversen Inhalten!
1.9: Reihenfolge in aktiver Gruppe.
1.10: Rollenspielhinweis
1.11: Pinnwand

2. Charaktere
2.1: Verwendet nur vorhandene okkulte Sims.
2.2: Kein Powerplay.
2.3: Führt ein glaubwürdiges Inventar.
2.4: Kein CC
2.5: Aktive Charaktere zu NPCs machen

3. Häuser und Gebäude
3.1: Kein CC
3.2: Erweiterungspacks
3.3: Cheats

Regeln:

1. Spielablauf



1.0: Habt Spaß!
Das ist alles, worauf das RPG abzielt und worum es hier gehen soll. Versucht, zusammenzuarbeiten, um eine Geschichte zu schaffen und Handlungsstränge, an denen ihr gerne und mit Freude schreibt, aber auch mit Spannung und Vergnügen lest, was eure Mitschreiber verfassen. Fordert einander ruhig ein wenig, habt Mut zu Überraschungen und überlegt euch beim Schreiben, wie die anderen wohl auf euren Text antworten können und wie ihr es ihnen ermöglicht, gut an euren Post anzuknüpfen. Kurzum: arbeitet zusammen und habt Spaß!


1.1: Jeder Spieler spielt seinen/seine eigenen Charakter/e.

Um am RPG teilzunehmen, müsst ihr vorher einen Charakter erstellen (siehe: Vorlage zur Erstellung eines Charakters.) Diesen Charakter verwendet ihr, um die laufende Geschichte fortzusetzen oder eine neue zu beginnen. Es ist erlaubt, dass ein Spieler sich auch anderer, Figuren bedient, wie beispielsweise Familienmitglieder, Passanten, Tiere und dergleichen; die Perspektive eurer Figur sollte jedoch im Vordergrund stehen.
Hinweis:Um Verwirrung zu vermeiden, schreibt bitte in der dritten Person. Die Zeitform wählt ihr nach eurem belieben.


1.2: Finger weg von anderen Figuren!
Ihr steuert eure Figur und ggf. für die Handlung benötigte NPCs - aber nicht die Spielfiguren anderer Spieler. Das, was ihr den anderen Charakter sagen und tun lassen wollt, ist womöglich gar nicht im Sinne seines Erschaffers. Daher ist es auch untersagt, anderen Spielfiguren ernsthafte Schäden zuzufügen, ihnen wichtige Dinge wegzunehmen oder sie gar zu töten! Als zuverlässige Faustregel gilt: bringe anderen Spielfiguren den gleichen Respekt und dieselbe Umsicht entgegen, die auch deiner Figur durch andere Schreiber widerfahren sollen. Ausnahmen von dieser Regel sind nach Absprachen der Autoren untereinander im gegenseitigen Einvernehmen möglich.


1.3: Kein Töten von fremden NPCs oder umbauen fremder Häuser.
NPCs (Nicht-Spieler-Charaktere), wie Familienmitglieder und Freunde anderer Spieler, dürfen nicht einfach so getötet oder längerfristig umplatziert werden. Ebenso dürft ihr auch nicht, das Haus eines anderen Spielers zerstören oder massive Veränderungen vornehmen. (Ausnahme Absprache).


1.4: Jeder Beitrag sollte ein gewisses Maß an Gehalt bieten.
Sinnlosposts und Einzeiler sind im RPG nicht so gern gesehen. Niemand erwartet von euch, Romane zu schreiben - aber man kann einen Post über drei Dialogzeilen hinaus schon mal mit Beschreibungen und Sinneseindrücken ausschmücken. Versucht außerdem, mit jedem Post die Handlung ein bisschen voranzutreiben!


1.5: Reisezwang
Jeder Charakter kann sich nur an einem Ort zur selben Zeit befinden und wenn er woanders eingesetzt werden soll, muss er sich erkennbar dorthin begeben. Am besten kennzeichnet ihr den Ort eurer Figuren mit dieser Formatierung:

Ort: XY

[Text]

Ort:AB

[Text]

Da wir in einem Thread spielen, versucht am Anfang eures Posts IMMER anzugeben wo ihr euch befindend. Und gebt es auch an wenn ihr im nächsten Absatz den Ort wechselt.
Jemand der sich in der örtlichen Bar befindet sollte nicht direkt mit jemandem in der Bibliothek am anderen Ende der Stadt sprechen können. Es sei denn er/sie ruft an.*


NEU: Der Ort den ihr angebt wird nun mit Farben markiert:
Schwarz: Euer Post ist öffentlich und jeder darf noch dazu stoßen.
Rot: Der Post ist privat und nur zum lesen und niemand darf dazu stoßen.

Für rote Schrift wird folgender BB-Code verwendet: [ color=red] TEXT [ /color] Ohne Leerzeichen in den Klammern.


*Sonderregel Anrufe:

Solltet ihr ein Telefonat führen wollen mit einem anderen Spieler, dann solltet ihr dies per PN via Chat machen nicht öffentlich im RPG Thread. Der Anrufer soll das ganze Telefonat in seinen eigenen Post nehmen da es evt zeitlich beim anderen Spieler nicht aufgeht.


1.6: Formatierungen beachten.

Das RPG verwendet spezielle, jedoch gängige Formatierungen, um die Lesbarkeit für die Spieler zu erhöhen und ein einheitliches Schriftbild zu ergeben:
Fetter Text wird in erster Linie für direkte Reden genutzt. Jedes Wort, das den Mund eurer Figuren hörbar verlässt, wird fett geschrieben!
Kursiver Text zeigt Gedanken einer Person, und zwar in der "direkten" Rede, also so, wie sie im Kopf zu hören sind.

Richtig: Was für ein heißer Feger! dachte Harris, als Sarah den Besen in die Hand nahm und den Boden wischte.
"Klar gehen wir ins Kino." sagt John. "Aber lass uns erst das Auto waschen."

Falsch: Harris dachte, Sarah will ihn veralbern, als sie ihm ein Eis am Stiel versprach und ihren klirrend kalten Besen überreichte.

Direkte Reden und Gedankengänge müssen nicht mit Anführungszeichen versehen werden, dürfen es aber.
Hinweis: Fettschrift bei Direkter rede vereinfacht das kurze nachlesen eines oder mehreren vorangegangene Posts enorm. Da direkte Rede immer alle Anwesenden betrifft ist es meist das wichtigste was der Autor des nächsten Posts wissen muss.


1.7: Nutzt ein dem RPG angemessenes Schriftbild.
Aus dem Geschichtenteil des RPGs sind jegliche Offplay-Diskussion und -Kommentare fernzuhalten - für diesen Zweck ist alleinig der Diskussions-Thread da!


1.8: Vorsicht im Umgang mit kontroversen Inhalten!

Zu brutale Gewalt, Erotik, die aufgrund ihrer geschmacklosen Beschreibung als Pornographie gelten mag und andere, verstörende Inhalte sind aus dem RPG fernzuhalten. Bedenkt, dass es auch jüngere Leser geben kann - zu kontroverse Inhalte werden ggf. aus dem RPG entfernt.


1.9: Reihenfolge in aktiver Gruppe.
Wenn ihr in einer Gruppe unterwegs seit, in der alle aktiv sind, sollte eine Reihenfolge festgelegt und eingehalten werden. Nutzt bitte den Diskussions-Thread oder Privat Nachrichten um euch auf eine Reihenfolge zu einigen. Es ist unfair einen Spieler zu überspringen und kann für denjenigen sehr frustrierend sein. Z.B. wenn er sich für den Abend einen Post überlegt hat, am Mittag jedoch übersprungen wird und damit seine Idee zunichte gemacht wurde. Wollt ihr eine bestimmte Handlung unbedingt vor dem Spieler posten der an der Reihe ist, dann sprecht euch ab.

Wenn ein Spieler inaktiv wird, sprich längere Zeit (mind. 48h) nicht mehr postet und im Diskussions-Thread nicht reagiert, dann darf dieser Spieler übersprungen werden. Ob dieser dann aus der besprochenen Reihenfolge ausgenommen oder eine neue Reihenfolge festgelegt wird, ist den restlichen Spielern der Gruppe überlassen.

1.10 Rollenspielhinweis
Jede Handlung, jede Aussage und jede Interaktion die IC (In Character) ausgeführt wird, ist rein auf Rollenspielbasis zu verstehen.
Denkt an Schauspieler die im Film die grössten Feinde sind aber im echten Leben (OOC = Out of Character) sind sie die besten Freunde.
Sollte Jemand beginnen sich auf Grund der IC Handlungen eines anderen Characters unwohl zu fühlen, teilt es den Mitspielern mit.

1.11: Pinnwand
Um eure Mitspieler darauf hinzuweisen dass ihr ein öffentliches Event plant an dem sich alle Spieler treffen können sollen, könnt ihr dies mit Hilfe der Pinnwand tun.
Dafür kopiert ihr folgenden Text:

Haushalt / Sim:
Ort / Thema:
Zeitpunkt / Zeitdauer: z.B. ein Abend am Wochenende oder Zwei Tage Campen
Mitzubringen: Kuchen, Badehaube
Reihenfolge / Begrenzung auf:
Weitere Beschreibungen (optional):


... und postet ihn ausgefüllt in den Diskussions Thread. Bitte dafür die Schriftfarbe Blau verwenden. [ color=blue] TEXT [ /color] Ohne Leerzeichen in den Klammern.

Euer Event wird anschließend an die Pinnwand gepinnt damit ersichtlich wird wann welches Event der Reihe nach stattfindet. Vergesst nicht, dass ihr nicht an mehreren Orten gleichzeitig sein könnt.

2. Charaktere


2.1: Verwendet nur vorhandene okkulte Sims.
Damit die Handlung zumindest ungefähr den Prinzipien von Sims gerecht wird, stehen zur Charaktererstellung nur die zugelassenen Okkultisten zur Verfügung.
Grundsätzlich beschränken wir uns nur auf die Okkultisten, die im Spiel vorkommen.
Also: Vampire, Magier, Meerjungfrauen und Meermänner und Aliens sind alle erlaubt.
Natürlich dürfen diese okkulten Figuren nach belieben ausgeschmückt werden.


2.2: Kein Powerplay.
Unter Powerplay versteht man, wenn eine Figur durch ihre Fähigkeiten, ihre Handlungen, ihren Intellekt oder ihre Ausrüstung als so übermächtig - kurz, overpowered - dargestellt wird, dass sie anderen Mitspielern und auch NPCs auf zu unfaire Weise überlegen ist und daher die Balance im Spiel zu stören droht. Eure Figuren sind im Idealfall ganz wie echte Menschen - sie dürfen auch mal Schwächen zeigen, Angst haben, Fehler machen und versagen.


2.3: Führt ein glaubwürdiges Inventar.
Es ist nicht verpflichtend, dass für eure Charaktere ein detailliertes Inventar akribisch geführt wird; dennoch wird es stark empfohlen, dass man zumindest immer für sich selbst im Hinterkopf ein wenig mitverfolgt, was die eigene Figur an Gegenständen und auch Geld mit sich führt, damit die Geschichte realistisch gestaltet wird. Selbiges gilt für Gebrauchsgegenstände und auch banalere Dinge wie Kleidung und Handy.


2.4: Kein CC
Der Charakter darf beim hochladen kein Custom Content enthalten.
Denkt außerdem an die User die nicht alle Accessoire-Packs und Erweiterungen besitzen. Erstellt evt mehrere Outfits. Eines nach belieben und eines mit Grundspiel aussehen. Euer Character wird auf Fotos sicherlich auch so an den Gesichtszügen erkannt.


2.5 Aktiven Charakter zu NPC machen
Auf jeden Sim des aktiven Haushalts, müssen mindesten zwei A4 Seiten Text im RPG geschrieben worden sein. Ist das der Fall darf der Haushalt in seinem Haus wohnenbleiben und dennoch als NPC gemarkt sein. Wurde mit dem altiven Haushalt zu wenig Text verfasst, muss der Haushalt ausziehen, wird Obdachlos so wie alle normalen NPCs und das Haus wird als leerstehend gemarkt. Das Haus kann wiederverwendet oder abgerissen werden wenn Platz auf dieser Grundstücksnummer benötigt wird.
Nicht vergessen, die Bögen im Charakter Thread anzupassen.

Beispiel für benütigten Text:
Haushalt 1 a 1 Sim = 1x2 = 2 A4 Seiten Text im RPG
Haushalt 2 a 5 Sims = 5x2 = 10 A4 Seiten Text im RPG
Tiere sind nicht inbegriffen

Der Text kann mit einem Sim des Haushalts geschrieben werden, oder mit der ganzen Familie zusammen.


3. Häuser und Gebäude


3.1: Kein CC
Alle Häuser, so wie Schauplätze dürfen beim hochladen kein Custom Content enthalten.


3.2: Erweiterungspacks.

Denkt außerdem an die User die nicht alle Accessoire-Packs und Erweiterungen besitzen. Das heißt aber nicht, dass ihr auf alles verzichten müsst. Denkt einfach ein wenig daran, wenn ihr baut.


3.3: Cheats.
Beim Bauen sind immer alle Cheats erlaubt. (bb.moveobjects, hiddenobjects, Debug Objekte)

Änderungen im Regelwerk sind jederzeit möglich, werden aber bei bedeutenden Updates explizit angekündigt. Weiters versteht sich das Regelwerk als Leitfaden und Richtlinie - in vorheriger Abstimmung kann fast jede Regel unter gewissen Umständen mal etwas großzügiger ausgelegt werden. Scheut euch nicht, im Zweifelsfall einfach unverbindlich nachzufragen!

Bitte NUR IC (In Character) Beiträge in diesen Thread, keine Zwischenkommentare! Fallt hier bitte nicht aus der Rolle.
Äußerungen, Lob und Kritik bitte in den Diskussions-Thread, für die Übersicht.


Sollte sich jemand Unwissendes hier her verirren oder mal ein Fehler passieren, bitte nicht hier darüber diskutieren sondern einfach ignorieren.

Neben den allgemeinen Forenregeln gelten hier außerdem ALLE Spielregeln (siehe Oben). Wir können hier nicht editieren und moderieren wie wir wollen, also ist jeder selbst dafür verantwortlich hier Ordnung zu halten.

Achtet besonders auf die Regel: 1.5: Reisezwang : Versucht am Anfang eures Posts IMMER anzugeben wo ihr euch befindend!



Die Spielwelt
Um sich ein wenig inspirieren zu lassen und Szenen zu inszenieren könnt ihr hier die Welt mit allen Gebäuden und Charakteren herunterladen.

Tipp: Macht zwei Spielstände draus: Einer zum Spielen und einer um Szenen zu inszenieren und ggf zum Cheaten.

Die Welt wird immer mal wieder aktualisiert. Ihr findet sie HIER oder im Änderungen & Neuerungen Thread
Nach dem Herunterladen der Save Datei, legt ihr diese einfach in den Ordner Dokumente/ElectronicArts/Sims4/saves.


Sollte die Save-Datei bei euch schon vorhanden sein, geht wie folgt vor:
Ihr könnt den Spielstand umbenennen. Wichtig: Haltet die Nummer-Reihenfolge ein!

Sprich: wenn ihr in eurer Save Dateien Reihenfolge 5,6,7 habt, ändert ihr die Datei in 00000008 ab. Wenn ihr 40,50,60 habt ändert ihr es in 00000070 ab. Dies könnt ihr individuell machen. Wichtig ist die Anzahl an Nullen und Gesamtziffern im Dateinamen!

Willst du die Geschichten Nachlesen?

Runterladen und im Browser deiner Wahl öffnen ->

FRÜHLING_JAHR_1

SOMMER_JAHR_1 - TEIL I
SOMMER_JAHR_1 - TEIL II
SOMMER_JAHR_1 - TEIL III
SOMMER_JAHR_1 - TEIL IV
SOMMER_JAHR_1 - Teil V
SOMMER_JAHR_1 - Teil VI
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Kommentare

  • RipzhaRipzha Member
    bearbeitet Januar 2021
    Ort: San Myshuno - Central Park
    Charakter: Alexander
    Geschichtsstrang: Parkkino



    Alexander schaut auf die Uhr. Es ist fast halb neun. Da er nichts zu tun hat, beobachtet er die Sims die sich im Park tummeln. Einige haben ihre eigenen Getränke dabei. Immerhin ist dies hier ein normaler Park. Keine abzuklappernder Punkt einer Sauftourroute.

    Eine brünette junge Frau setzt sich auf einen der Barhocker und spricht Alexander an. „Hallo, kann ich bei Ihnen ein Getränk bestellen?“ Alexander wendet sich der Dame zu und lächelt. "Klar, dafür wurde ich engagiert. Was darf's denn sein?" Sie erwidert das Lächeln und ihm fällt auf, dass sie ihn etwas länger anschaut.

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    "Ich hätte gern einen Mojito." sagt sie schließlich und streicht sich eine Haarsträhne hinter das rechte Ohr. Alexander nickt freundlich und macht sich daran die Limette zu schneiden. Der Umgang mit dem Messer geht ihm leicht von der Hand, hat er das nicht schon gefühlt tausend mal gemacht. Die Limettenschnitze gibt er in ein Glas, fügt Zucker und Minzblätter hinzu und betrachtet die junge Frau, während er die Zutaten leicht mit einem Stößel zerstößt. "Und? Auch hier um den Film zu sehen?" fragt er um ein bisschen Smalltalk zu machen. Hatte ihm sein Lehrmeister im Zug doch erklärt, dass ein guter Barmann den Leuten das Gefühl gibt sich wohl und interessant zu fühlen. Die Frau reagiert jedoch verwirrt. "Ein Film? Was für ein Film?" fragt sie. Sie folgt seinem Finger der auf die große nicht zu übersehende Leinwand hinter ihr zeigt.

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    "Ah. die Leinwand habe ich übersehen."
    Alexander grinst während er das Glas mit crushed Ice füllt und Rum und Soda einschenkt. "Ich muss gestehen, dass ich erst seit kurzem hier in San Myshuno wohne." verlegen sieht sie Alexander an. Er lächelt weiter während er den Drink mit Minzblatt und Strohalm garniert. Er stellt das Getränk mit einer gewissen Eleganz, wie sie nur ein geübter Barkeeper zu Stande bringt, vor der Frau auf einen Untersetzer. "на здоровье" [na zdorov'ye]

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    Erneut verlegen, lächelt sie und antwortet zu Alexanders erstaunen:
     
    "Спасибо" [Spasibo] Er freut sich, und würdigt ihr Wissen mit einem anerkennenden Nicken. Als sie probiert, sieht er dass er ihren Geschmack getroffen hat. "Also. Was hat Sie in die Stadt verschlagen?" hakt er nach und wischt dabei beiläufig das geschmolzene Eis von der Arbeitsfläche"Meine Freundin und ich sind frisch nach San Mychuno gezogen. Wir arbeiten im gleichen Institut. Das war der Grund hierher zu ziehen" Ein Mann winkt Alexander zu sich. Er hebt entschuldigend den Finger ehe er sich der Bestellung des Mannes annimmt. Ein Bier und eine Soda für seine Frau. Da es keine laute Bar ist, kann er sich weiter mit der Brünetten unterhalten. Er füllt die Gläser mit der gewünschten Bestellung und fragt gleichzeitig: "Und Ihre Freundin? Ist sie auch hier?" Nachdem er die Bestellung ausgeliefert und das Geld direkt kassiert hat, stellt er sich wieder vor die Kundin. Dabei wischt er ein paar frisch gewaschene Gläser trocken. 

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    "Nein, sie wollte heute daheim bleiben. Sie geht nicht gerne aus" Solls geben. Denkt er und sagt: "Schade." Er betrachtet die hellen grauen Augen der Frau und das lange braune Haar welches sie offen trägt. Dabei fällt ihm der Kater auf der ganz unscheinbar aber sehr plötzlich in sein Blickfeld drängt. Er leckt sich die Pfote. "Na? Wie findest die Schnitte? Gut? Aah das ist dein Barkeeper-Gesicht nicht war? Ja ja, immer auf das dicke Trinkgeld aus." hört er den Kater sagen und sein lächeln verschwindet zeit weilen aus Alexanders Gesicht. Dieser Kater hat selten etwas konstruktives zu sagen. Er aktualisiert sein freundliches Gesicht und ignoriert das Tier. Er wischt die foliierten Getränkekarten ab als die Frau aufsieht und ihn etwas fragt. Sie scheint glücklicherweise nichts bemerkt zu haben. 

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    "Kennen Sie sich in San Myshuno gut aus? Können Sie vielleicht irgendwelche Sehenswürdigkeiten empfehlen?" Die Frau wirkt offenherzig und gut. Gerne würde er ihr eine anständige Antwort geben aber leider hatte er noch nicht Gelegenheit sich hier um zusehen. Als er vor wenigen Wochen hier ankam, musste er sich eine bleibe suchen. Die die er fand, war brüchig und herunter gekommen, aber das einzige was er sich hier leisten kann. Wo er doch eigentlich nach Del Sol Valley wollte. Um die Miete zu bezahlen musste er sich einen Job suchen und wurde direkt nebenan in der Jazz Bar fündig. Der Chef dort, Duke Ellington, ist ein Freundlicher in die Jahre gekommener Musiker der sich seinen Traum sesshaft zu werden und eine Bar mit guter Musik zu schmeißen verwirklicht hat. An den Wänden des Clubs gibt es allerhand gerahmte Fotos von ihm und seiner Band auf Tour.

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    Das beste war, dass der Mann ihm, Alexander, auf Anhieb eine Chance gab. Er ist jemand der die Vorurteile bei Seite legt und in diesem Fall, dem jungen ausländischen Kerl der grade erst aus dem Zug gestiegen war, den Job anbot. Leider keine Festanstellung, aber bei Events und immer dann wenn die reguläre Barfrau nicht kann, darf Alexander aushelfen und ein bisschen was verdienen. Sein Chef ist in nur wenigen Wochen zu einem guten Freund geworden und dieser erfreute sich an seinem neuen, ehrgeizigen, jungen Mitarbeiter. Das verleitet Alexander oft dazu auch mal Werbung für die kleine Bar zu machen. 


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    "Noch nicht so richtig." Antwortet er auf die Frage der Frau. "Ich kam auch erst vor kurzem hier an und hatte mit dem Job zu tun. Aber falls Sie bei guter Musik und einem kühlen Drink entspannen wollen, kommen Sie mal in die Jazz Bar drüben im Künstlerviertel" Er scheint damit das Interesse der Frau zu wecken. "Kann man dort auch Tanzen?" Alexander lächelt. "Sicher." Die Frau freut sich sichtlich. "Dann schaue ich gerne dort vorbei. Ich tanze sehr gerne. Aber ... tut mir Leid wenn die Frage vielleicht naiv oder "dumm" klingt ... die Jazz Bar spielt nicht nur Jazz Musik, oder?" Alexander muss grinsen. "Kein Freund von Jazz?" zugegeben hört er auch gern mal etwas, was mehr abgeht. Aber als Sound für den Arbeitsplatz ist Jazz ganz okay. Und oft sogar Live. Er hebt die Schultern und erklärt: "Der Besitzer ist ehemaliger Saxofonist einer Jazz-Band. Aber um neue Kunden anzulocken lässt er ab und zu auch mal was anderes spielen." Ihm fällt ein, dass er noch diesen einen Flyer in der Tasche hat und kramt danach. "Etwas zerknittert, tut mir leid." entschuldigt er sich und streicht das beschichtete Papier glatt. "Dieses Wochenende solls Rock sein." Er schiebt den Flyer über den Tresen neben den Mojito, damit sein Gast ihn lesen kann. Sie schaut erst auf den Flyer und folgt dann, mit dem Blick, seiner Hand, als er sie wieder weg nimmt. Danach nimmt sie den Zettel und liest. "Ich bin für verschiedene Musikrichtungen aufgeschlossen. Aber natürlich mag man manche Musik mehr als andere" Sie schaut vom Flyer auf und zwinkert Alexander zu. Er setzt zu einer Antwort an, wird aber unterbrochen.
    Der Kater. "не снова"
    [ne snova] murmelt er verärgert. "Runter da!"

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    In Zusammenarbeit mit KFutagoh89
    Post edited by Ripzha on
  • RipzhaRipzha Member
    bearbeitet Januar 2021
    Ort: San Myshuno - Central Park
    Charakter: Alexander
    Geschichtsstrang: Parkkino


    Diesmal schubst er das Tier nicht einfach von der Theke, das könnte bei der Frau für unmut sorgen. Er sieht zu wie Rudy zu schnurren beginnt, an der Hand der Frau riecht und sich katzenartig anschmiegt. "Ja... sie riecht gut. Findest du nicht auch? Achja du musst ja arbeiten. Zu blöd für dich." Die Frau krault den Kater hinter dem Ohr. "Woher kommst du so plötzlich?" Der Kater schnurrt. "Mh, genau da. Mach weiter, das mag ich!" Alexander schaut sich das nicht länger an.  "Sorry aber du musst hier runter." Verärgert packt er den dicken Kater mit beiden Händen und setzt ihn neben sich auf den Boden. "Spassbremse!" protestiert das Tier. "du bist doch nur neidisch!" damit trottet es davon. Entschuldigend lächelnd schaut er die Frau an. "Mein Chef," Alexander streicht mit dem Daumen über den Hals. "killt mich sonst." Um das Thema zu wechseln schaut er auf ihr Glas. "Darf's noch was sein?" Sieh blickt der Katze nach. "Gehört sie zu Ihnen?" fragt sie und bestätigt darauf hin Alexanders Frage. "Sehr gerne" Sie schiebt ihm das Glas zu. "Ich gehöre eher zu ihm, statt umgekehrt." scherz er mit bitterem Beigeschmack. Die Frau schaut sich um. "Eine kurze Frage: Wie viel Uhr haben wir eigentlich?" Alexander wirft einen Blick auf seine Armbanduhr. "Es ist jetzt... kurz nach Neun." Der Film hat vor einigen Minuten begonnen. Sie bedankt sich für die Auskunft und kommt erneut auf die Katze zu sprechen. "Manchmal ist es so ... Katzen suchen sich ihre Besitzer und nicht umgekehrt" Sie lächelt dabei. Alexander mischt ihren Drink und nickt. Wie wahr. "Ja." antwortet er nur knapp und um von sich abzulenken fügt er an: "Haben Sie Haustiere?" "Ja, wir haben zwei Katzen." Die Bar füllt sich erneut mit den Männern die sich nicht wie ihre Frauen und Kinder für den Film interessieren. Doch Bier auszuschenken erfordert nicht viel Talent, weswegen Alexander das Gespräch trotzdem fortführen kann.

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    "Sicher sind Ihre Katzen besser erzogen als der da." er nickt in die Richtung in der Rudy verschwunden ist. "Wie heissen sie denn?" Er denkt über das Gesagte nach. "Die Katzen meine ich." 
    "Die eine heißt Dana, die andere Teddy. Sind beide sehr verschmust" immer wieder lächelt die Frau, was Alexander gern sieht. "Wie schön." Entgegnet er. Beim letzten Bier löst sich nur noch massiger Schaum aus dem Zapfhahn, was bedeutet dass Alexander das Fass umtauschen muss.

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    Er weiß wo er dieses finden kann, der
    Veranstalter hatte ihn ausführlich über seinen Arbeitsplatz informiert. Er entschuldigt sich, nimmt mühelos das leere Fass auf und geht damit hinter die Bar. Er bekommt dabei nicht mit wie der Kater sich wieder zu der Frau gesellt. "Da hast du aber Glück, dass der Barkeeper nicht da ist und vor allem nicht Teddy. Der wäre sicher eifersüchtig" Sie streichelt das Tier. 

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    An der Strasse steht ein kleiner Transporter. Alexander schließt das Tor hinten auf und steigt in das Fahrzeug. Der Veranstalter hatte ihm gesagt, dass das Fass fast leer sei und er es vermutlich austauschen müsse. Das ist natürlich kein Problem. Während er das kleine aber deutlich schwerere volle Fass aus dem Wagen zerrt, denkt er über den Kater nach. Was ist eigentlich los mit den Vieh? Nicht dass er sich dies zum ersten Mal fragt. Aber manchmal befürchtet Alexander, er könnte irgendwann mal die Kontrolle verlieren. Die Aussagen des Katers werden nämlich gefühlt mit jedem Mal schlimmer.
    Mit dem vollen Fass in beiden Händen stapft er zurück zur Bar. Er sieht den Kater wieder auf der Theke sitzen, doch sein böser Blick reicht aus um ihn zu verjagen. "Ich hab schon verstanden. Aber ich sag dir, du lässt hier wieder mal was anbrennen." meint der Kater und springt davon. Alexander installiert das Fass und sorgt dafür, dass auch die Zapfhähne wieder ordentlich laufen. Er wischt sich mit dem Handrücken über die Stirn. Die Nacht ist sommerlich warm und zu schwül für körperliche Betätigung.

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    Dabei schaut er auf das Glas der Kundin und fragt ob er nochmal auffüllen darf. Sie schüttelt jedoch den Kopf. "Lieb von Ihnen. Aber ich muss leider los. Danke für die leckeren Mojitos und das angenehme Gespräch. Was bekommen Sie?" Alexander zückt das Portemonnaie und nennt ihr den Preis. Sie bezahlt mit einem außerordentlichen Trinkgeld.  Alexander schaut sie an. Mehr um sich davon zu überzeugen, dass sie die Summe ernst meint. "Vielen dank!" sagt er. "Ich wünsche eine angenehme Nacht und vielleicht bis bald." Er steckt das Geld ein und weißt erneut auf den Flyer. "Ich danke Ihnen für den schönen Abend. Ich werde an die Jazz Bar denken." antwortet die Frau und seht auf. "до свидания" [do svidaniya] sagt sie und bringt Alexander damit erneut ehrlich zum lächeln. "до скорого" [do skorogo] sagt er ihr hinterher, doch eher murmelnd zu sich, als zu ihr. 

    Bis 1:00 Uhr morgens blieb die Kundschaft. Alexanders Boss meinte, er solle so lange machen bis der letzte geht oder es keinen Sinn mehr macht. Am Ende waren es nur noch die Ehemänner die sich weigerten sich ihren Frauen und Kindern anzuschließen um noch ein wenig länger dem Alltagsstress zu entgehen. Alexander machte das nichts aus. Er hörte sich Geduldig all die traurigen, mitleiderregenden Jammereien über Haus, Kinder und Frauen an und tat sein bestes um den Häufchen Elend vor sich nicht in die Fresse zu schlagen. Manch einer lästerte schon sehr dreist über sein Weib, was Alexander kein Stück nachvollziehen konnte. Aber das musste er auch nicht. Sein Job war es den Leuten jeden Getränkewunsch von den Lippen zu lesen und dafür zu sorgen dass sie eine weile blieben.

    Nachdem auch der letzte Gast sich verabschiedet hatte, räumte Alexander die Bude auf. Auch die ganze Elektronik der Filmausrüstung sollte er zudecken wenn er ging, so wie Kleinteile in den Transporter laden und abzuschließen. Danach ging er zu Fuß nach Hause.


    >>> Geht nach San Myshuno Nr. 11 - Alexanders Wohnung

    Gegen halb 3 erreicht er den Wohnblock in dem er lebt. Der Kater ist ihm natürlich gefolgt. Wie ein Hund ohne Leine tritt er neben Alexander in den Aufzug und wartet. Als der Lift sich in Bewegung setzt, reißt das Vieh Alexander aus den Gedanken. "Du hast dich ganz schön verändert." Alexander schaut auf Rudy der ganz beiläufig die Aufzugtür anschaut und den Kopf hebt als dieser spürt dass er angesehen wird. "Was meinst du.." Alexander weiss nicht warum er antwortet und dann auch noch eine Frage. Es ist nie gut sich mit Rudy zu unterhalten. Aber aus Reflex tut er es manchmal doch. "Hast du nicht gesehen wie die Kleine dich anschaut?" Der Aufzug hält und die Türen gehen auseinander. "Wer?" Müde nimmt er den Schlüsselbund und sucht den Wohnungsschlüssel. "Bist du blöd? Die Tusse die mich hinter dem Ohr gekrault hat natürlich." Rudy scheint zu grinsen als würde er sich gerade wirklich daran zurück erinnern. "Red nicht so." gibt Alexander zurück. Er hat gar keinen nerv mit dem Kater zu diskutieren. Er will nur noch ins Bett. "Wieso hast du sie nicht hingehalten und abgeschleppt?" Alexander runzelt die Stirn und schüttelt angewidert über diese Worte den Kopf. Na klar. Er schließt die Tür auf und tritt ein.

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    "Sie ist doch gar nicht mein Typ.
    " Er tut es schon wieder. Warum kann er nicht aufhören mit dem Kater zu reden. Diese Unterhaltung führt wie immer nur in ein Loch. "Ach, seit wann hindert dich das denn?" Rudy springt auf den Tresen. Wie beiläufig schubst Alexander das Tier mit einem "Runter da." wieder von der Anrichte. Er hat es bereits aufgegeben den Kater erziehen zu wollen. Es hat keinen Sinn. Er schaut den Kater an. Diesmal antwortet er nicht. Er geht ins Bad und schließt die Tür. Er kann draußen die Katze dumpf hören. "Weisst du noch die Eine im Zug? Fandest du die etwa schön?" Alexander putz die Zähne und schaut sich dabei im Spiegel an. Er wird verrückt, oder?

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    "Das kannst du nicht wissen." gibt Alexander mit vollem Mund zurück. Er spuckt aus. "Du warst noch gar nicht bei mir als ich sie traf." Er schrubbt weiter und spült. "Ich weiss alles, Kumpel." die raue Stimme des Katers klingt süffisant. Alexander geht aus dem Bad, direkt ins Schlafzimmer. Der Kater folgt. "Was ist mit meinem Futter!" "Die Schüssel ist noch halb voll..." Alexander zieht Shirt und Hose aus, sowie Socken und lässt alles am Boden liegen. "Das ist ekelhaft! Würdest du das fressen?" Der Kater springt auf das Bett. Alexander nimmt das schwarze Shirt was dort liegt und streift es über. "Stell dich nicht so an. Gute Nacht." Es ist zwar unwahrscheinlich, dass der Kater das Gespräch mit einem 'Gute Nacht' liegen lässt, aber immer einen Versuch wert. Alexander legt sich unter die Bettdecke und schließt die Augen. Er hört den Kater noch eine Weile, wie er spricht, summt oder ein Lied singt bis er endlich einschlafen kann.

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    (in Zusammenarbeit mit KFutagoh89)
    Post edited by Ripzha on
  • KFutagoh89KFutagoh89 Member
    bearbeitet August 2020
    Ort : Central Park San Myshuno

    Christin geht nach: WG Förster-Wilhelm, San Mychuno

    Christin betrat leise die Wohnung Hoffentlich wecke ich keinen. Sie schlich sich in die Wohnküche, um nach den Futternäpfen der Katzen zu schauen. Die Näpfe waren größtenteils leer, deshalb füllte sie diese mit frischem Futter auf.

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    Das Rascheln des Katzenfutters weckte jedoch Marie, die schlaftrunken und die Augen reibend in die Wohnküche kam. „Oh, ich wollte dich nicht wecken!“, sprach Christin Marie an. Marie gähnte kurz. „Ist nicht schlimm. Wie war dein Abend?“ „Ach, der war wunderbar. Schade, dass du nicht mitgekommen bist.“ „Na dann erzähl doch mal!“ Die Freundinnen gingen in Christins Zimmer und setzen sich auf deren Bett.

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    „Also ich bin durch den Park gelaufen und dort gab es eine Open Air Bar. Dort hab ich mir einen Cocktail bestellt, einen Mojito und der war sehr lecker. Der Cocktail wurde von einem sehr charmanten Barkeeper zubereitet.“ Bei diesen Worten lächelte Christin auffällig mehr als sonst. „Er war scheinbar Russe, denn er hat russische Worte verwendet, als er mir den Cocktail überreicht hat.“
    „Ah russisch, kannst du es eigentlich mittlerweile ganz gut?“, hakte Marie ein.
    „Nein, außer Hallo, Danke, Bitte und Auf Wiedersehen, kann ich kein Wort russisch. Du weißt ja, dass ich immer wieder unsere Kolleginnen frage, ob sie mir weitere russische Wörter oder Sätze beibringen können. Sie haben nur leider nie wirklich Zeit dafür.“
    Marie nickte: „Das stimmt, da haben wir die einmalige Chance mit verschiedenen Europäern oder Asiaten zusammen zu arbeiten und keiner hat wirklich Zeit uns deren Sprache näher beizubringen.“
    „Richtig, natürlich ist die Arbeit wichtiger als Sprachen zu lernen, aber wie du schon sagst, wenn man schon mal die Möglichkeit hat, wäre es natürlich schön, voneinander zu lernen. Mir ist bei dem Barkeeper aufgefallen, um mal auf den Abend zurück zu kommen, dass er sehr feingliedrige Hände hat. Seine Hände konnte ich deshalb so genau sehen, weil er mir einen Flyer überreicht hat, auf dem die sogenannte Jazz-Bar im Künstlerviertel vorgestellt wurde. Wenn wir mal Zeit und Lust haben, können wir uns diese Location ja mal anschauen.“
    Marie seufzte: „Du weißt, dass ich einfach kein Partysim bin und auch ungern auf solche Simmassen treffen möchte.“
    „Aber wenn du dich immer in deinen Kokon verziehst, dann wirst du nie jemanden kennen lernen. Du hast mir einmal anvertraut, dass du dich nach der großen Liebe sehnst. Doch die Liebe kommt nicht einfach durchs Fenster geflattert, du musst den Mut aufbringen, dich unter die Sims zu wagen und dann auch diese kennen lernen wollen.“.
    Marie rollte leicht die Augen. „Christin, ich weiß das, du erzählst es mit nicht zu ersten Mal. Aber ich kann nicht von jetzt auf nachher über meinen Schatten springen.“ Christin nahm Marie in den Arm: „Ich weiß Süße! Meine Aussage sollte dich nicht verletzen, ich möchte einfach das du deinen Traummann findest und glücklich wirst.“
    Marie erwiderte die Umarmung: „Ich weiß doch und bin dir auch nicht böse! Warum können diese Traummänner nicht einfach vom Himmel fallen und dann vor einem stehen?“
    Christin schmunzelte und stimmte an: „It’s raining men, Halleluja, it’s raining men!“ Marie knuffte Christins Schulter und lachte: „Jetzt veräpple mich nicht!“ „Ich mache ja nur Spaß und wenn das Leben so einfach wäre, hätten wir sicher andere Probleme!“
    „Auch wieder war!“, stimmte Marie zu. Die Freundinnen umarmten sich erneut. „Ich bin froh dich zu haben!“ „Und ich bin froh auch dich zu haben!“ Marie stand auf und ging Richtung Zimmertür. „Also dann geh ich wieder schlafen, wir sehen uns morgen früh.“ „Schlaf gut Christin!“ „Du auch Marie, bis morgen!“

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    Ende RPG Tag 1 Jahr 1 Frühling für Marie & Christin
    Post edited by KFutagoh89 on
  • RipzhaRipzha Member
    bearbeitet Januar 2021
    Ort: San Myshuno - Nobelviertel
    Charakter: Alexander
    Geschichtsstrang: Nikolai


    Unbeirrt eilt Alexander weiter zur Bahnstation. Er denkt nicht großartig darüber nach, dass er ausgerechnet Mia schon wieder in die Arme gelaufen war. Zufälle gibts. Genau wie dieser! Erstaunt bleibt er stehen als er einen Kerl in dicker Jacke am Törtchenstand sieht. Er erinnert ihn ein bisschen an jemanden den er früher mal kannte. Nein. Oder? Er geht näher und starrt den jüngeren Mann verdutz an. "Kolja?" Mit vollem Mund schaut der dick eingepackte Typ mit der Mütze und den leicht abstehenden Ohren zurück. Seine Backen sind mit Gebäck ausgestopft aber sein Mund formt sich zu einem dicken Grinsen.

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    Er steht auf. "Wenn das nicht Alexander Artjomowitsch ist!" nuschelt er mit vollem Mund. "Seit wann so förmlich?" gibt Alexander zurück und grinst. Der Mann schluckt runter. "Mann das ist ja ewig her! Wie lange? 10? 15 Jahre?" "Kommt hin." grinst Alexander. "Ich hab ganz vergessen, dass ihr damals hier her umgezogen seid." Nikolai nickt. "Und du? Verdammt du bis sch eiss alt geworden, Mann!" lacht er.

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    Alexander boxt ihn. "Und du erst. Sag mal ist dir nicht warm? Ich finde hier ist es ohne Jacke schon viel zu heiss immer." Er vergisst bei der Unterhaltung promt dass er doch in die U-Bahn wollte. "Ne, seit ich nicht mehr trinke, fühlt's sich's hier manchmal an wie in Russland. Oh Mann, Ich kann mich noch so gut an früher erinnern, eh." fährt Nikolai fort. "Weisst du noch damals in Nurma mit diesen einen Mädchen? Das war die beste Nacht meines Lebens!" Alexander nickt. Er erinnert sich. "Dabei hattest du Anfangs noch Sorge das klappt alles nicht." "Jaa, was soll ich sagen, hat auch verflucht düster ausgesehen für mich." Alexander lacht. "Du hättest mir einfach vertrauen sollen." "Das stimmt. Du hattest alles im Griff. Vor allem Viktorya." zwinkernd grinst Nikolai in an. Alexander winkt lächelnd ab. "Wer war denn noch da außer Kristina? Dein Schwester, nich? Oh Mann die hatte echt keinen Bock auf alles. Aber das Essen war schon Nice was ich da gekocht hab. Erinnerst dich?" Als Nikolai Alexanders Schwester erwähnt vergeht ihm das lächeln kurz und er hört dem Wortschwall seines alten Kumpels nicht mehr zu. Er erinnert sich sehr gut, obwohl der Abend gegen Ende nahezu mit Wodka durchtränkt gewesen war.

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    "Sascha? Ej, was ist? Gehts dir gut?" "Ja." Alexander kommt zu sich und hebt die Mundwinkel. Er will das Thema wechseln und nickt gen Nikolai. "Wie ists dir ergangen nach dem du weggezogen bist, Kol'ka?" Nikolai schüttelt grinsend den Kopf. "Du kennst mich doch, ich komm immer zu recht. Ich hab lange in nem betreuten Wohnheim gewohnt. Uuufff, ich hatte ne Mitwohnerin, die hättest du sehen müssen!" Wild gestikuliert Nikolai. Er hat sich kein bisschen verändert. Das bringt Alexander zum lächeln.

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    "Hast du nen Job?" fragt er. "Ja, nein, ich hatte. War ne Weile als Schreiner angestellt. Gehilfe. Wie auch immer." Alexander nickt. "Und jetzt nicht mehr?" "Nee... dann hat ich wieder diese... Phasen..." Wieder nickt Alexander verstehend. Die Phasen die Kolja immer so brutal runterzogen, dass er nicht mal mehr zur Schule konnte. "Jetz war ich ne Zeit lang in der psychiatrischen, hab ein paar Leute getroffen und Frauen kennengelernt." Er grinst breit. "Ich kann dir Geschichten erzählen, Mann. Die glaubst du mir niemals!" Aufmerksam hört Alexander ihm zu. "Bist du da immer noch?" Nikolai schüttelt den Kopf. "Ne, hab ne kleine Wohnung außerhalb. Hier schau. Kann ich mir wenigstens leisten. Und ich bin auf Job suche, falls du was weisst."

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    "Ich halt die Augen offen." "Danke. Du bist immer noch der gute alte Sascha, was? Wir sollten einen heben. Auf die gute alte Zeit? Was sagst du?" "Ich dachte du trinkst nicht mehr?" "Jaa, ich war kein Suchti ja? Ich darf, aber ich übertreibe nicht mehr so. Okay?" 
    Alexander nickt belustigt und erschrickt. Er schaut auf die Uhr und flucht. "Plum, ich verpass die Bahn. Ich muss los, war klasse dich mal wieder zu sehen Kolja, komm am Wochenende  abends mal in den Jazz Club wenn du Zeit hast. Da arbeite ich." Alexander entfernt sich bereits. Er geht rückwärts und ruft Nikolai zu. Dieser nickt und hebt den Daumen. "Ja okay! Wir sehn uns!" 

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