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Kommentare
Nun aber zu etwas irdischem. Nancy Landgraab sucht eine Fachkraft 💼💻? Frisch in Europa gelandet 🌍✈, gut ausgebildete aufstrebende Mittelschicht aus Indien 🛕 will ihren Weg machen ... aber die eigenen Traditionen und eigenen kulturellen Errungenschaften nicht missen. Der Morgen beginnt mit Yoga 🧎🏻♀️ ... (hab' mal eine meiner wenigen Selbstgebastelten umgezogen)
🌺 HERLAND 📜 Vorgeschichte im [RPG] DAS GROSSE SIMS 4 RPG 📜 WiWo-News - D a s Windenburger Wochenblatt 🌺
🌺 (#HERLAND – Who & Where? 📜 #WiWo - Who & Where? 📜 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Herland) 🌺
Verena Viersen kommt aus einer Großstadt. Sie ist redegewandt und kümmert sich gern um die Bedürfnisse anderer.
Ein berechtiges Argument ^^
All das ist für Antoine nur insofern wichtig, als dass Nancy seine beste Freundin ist und er immer zu ihr halten würde, egal was da privat abgeht. Grundsätzlich mischt er sich aber nicht ein, solange sie ihn nicht darum bittet. Die Assistentin kennt er noch gar nicht.
Stolz schrieb er die Letzte Zeilen nieder und ging dann frische Luft schnappen. Es regnete mal wieder. Er wollte sich schon nach drinnen verkrümeln, als ihm ein neues Klingelschild an seiner alten Wohnung auffiel. Ein Paul Weber schien dort nun zu wohnen. Er klopfte an die Tür, aber niemand schien zuhause zu sein. Da hörte er das Klingen des Fahrstuhls und heraus kam ein Kerl von einem Mann. Paul war groß, dick, hatte üppiges lockiges Haar und war farbig. Antoine war geflasht. Noch bevor sein Gegenüber bemerkte, dass er ihn wie ein gelähmtes Faultier mit offenem Mund anstarrte, fing er sich und stellte sich vor.
Wie sooft bei so mächtigen Typen, war Paul schüchtern und eher ruhig. Antoine lud ihn rasch zu einem Willkommensglas in seine Wohnung. Sämtliche Pheromonbataillone standen für eine Charmoffensive in Hab Acht Stellung, die Augen signalisierten dem Fremden mit aufgeregtem Blinzeln, dass Antoine bereit war eine bedingungslose Kapitulation zu unterschrieben und sein Mund machte sich selbstständig und plapperte als gäbe es kein Morgen. Auch sein Gegenüber schien ihn zu mögen, wenn er es auch nicht wie Antoine in expressionistischer Körpersprache zeigte. Eine Umarmung war die erste gewonnene Schlacht und mithilfe einer geheimen Kavallerieeinheit energischer kleiner Cupidos überrannte er die feindliche Stellung und überredete Paul zu einem Badenachmittag in Sulani.
Das Wetter war großartig. Sie badeten eine Runde zusammen um dann, Amarok ließ dieses blöde Bild keine Ruhe, zusammen eine Sandburg zu bauen. Den ganzen Nachmittag verbrachten sie mit Gesprächen, was wer mochte oder eben nicht, was sie arbeiteten usw. Leider war eine junge Frau bemühßigt wirklich jedem Badegast die Stimmung zu vermiesen. Sie kreischte rum und zertrat die Sandfiguren. Einen kleinen Zauber später trottete sie in tiefer Verzweiflung von dannen.
Paul hatte ihm erzählt, dass er ein Feinschmecker sei und gerne esse, also schmiss Antoine den Grill an und machte Veggiehamburger für alle. Dann setzte er sich unter das kleine Vordach in den Schatten und rief Paul zu sich.
Geduldig wartete er eine Weile ob sein Gegenüber eventuell den Anfang machen würde, genug Signale hatte er nun wahrlich ausgesandt.
Es half nichts. Er musste selbst aktiv werden. Er fing mit einem Kompliment über Paul an und flüsterte ihm, als die Reaktion wie erhofft positiv ausfiel, ins Ohr, dass er ihn zauberhaft fände. Paul gab zurück, dass er Antoine total interessant fände und sich freue, hier bei ihm zu sein.
Nach dem er mit der windigen Ausrede, Paul sähe verspannt aus, seinen Rücken etwas geknetet hatte und ganz tief den Geruch von Sonnencreme und Erregung eingesogen hatte, bat er ihn die Augen zu schließen und aufzustehen.
Nach diesem ersten Kuss folgten noch zwei weitere und Antoine und Paul hielten einander in Armen.
Dank seiner Beziehungen zur Kunstszene gelang es Antoine zwei Karten für die Abendvorstellung von Macbeth zu bekommen. Schweigend saßen sie und genossen dieses Drama um Könige, ehrgeizige Ehefrauen und Hexen aber ihre Hände suchten einander und führten eher ein romantisches Stück auf.
Als sie zurück waren küssten sie sich zum Abschied und grade wie Antoine die Tür mit einer Hand hinter sich öffnete, zog er Paul, die Lippen weiter fest auf seine gedrückt, in sein Zimmer. Ein heißes Verlangen überkam beide und Paul wurde aufs Bett gedrückt, während Antoine sich die Klamotten vom Leib riss und sich auf ihn draufsetzte. Unendlich tief ließ er sich fallen und berauschte sich an heißen Küssen und erschaudernden Berührungen; lange hatte er sich danach gesehnt und Paul scheinbar auch.
Später lag er glücklich umschlungen bei seinem Bären und fuhr mit den Händen sanft über dessen Brust. „Danke!“ sagte Paul und fügte unsicher hinzu, “Ich bin so glücklich, dass jemand wie du, jemand so dicken, wie mich überhaupt in Betracht zieht!“ Antoine tippte auf Pauls Bauch und drückte dann einen festen Schmatzer hinein. Da wo er herkam, galt Dick sein als absolutes Schönheitsideal. Er hatte oft vorm Spiegel gestanden und seinen dürren Körper verflucht, den die Natur auch sonst nicht sehr großzügig ausgestattet hatte. „Du bist schön, ich liebe dich!“ sagte er leise und kuschelte sich fest an Paul, der ihn mit seinen dunklen Armen fest umschlossen hielt.
Kristin Freytag
Sie stammt aus Windenburg und war schon als kleines Kind ein Genie und Perfektionistisch veranlagt.
Computerspiele und Bücher waren schon je her ihre Welt. Mit anderen Kindern zu spielen war für sie Zeitverschwendung, daher fehlt ihr die Übung in der Bewegungskoordination, daher ist sie ein bißchen tollpatschig.
Aber dafür weiß sie für jedes Problem eine Lösung, weil sie darüber garantiert schon ein Buch gelesen hat!
Für Frau Landgraab ist sie ständig am Telefon, und fand die Anschaffung des Headsets eine nützliche Investition. Der anstrengende Job läßt ihr kaum Freizeit und die falsche Ernährung schlägt sich negativ in ihrer Figur nieder. Aber möglicherweise war es genau das, neben ihrem Genius und Perfektionismus, was ihr den Job verschafft hat, weil sie unattraktiv für Fr. Landgraabs Mann war??
Man sieht in ihren Kleiderwahl ihre zurückhaltende Art. Lediglich mit ihrem Badeanzug setzt sie ein Statement, welches Computerspiel sie in ihrer spärlichen Freizeit am liebsten spielt.
Make-up und Schmuck liegen ihr nicht wirklich. Doch einen Luxus gönnt sie sich Tag und Nacht den M.A.C.-Lippenstift No.9 Mystic Rose.
Neugierig Kristin Freytag kennenzulernen?
Bürgermeisterin von SimCity mit allen zugehörigen Stadtteilen
@Simser51 Verena Viersen liebt Rosa, das sieht man sofort und wenn sie sich gerne um die Bedürfnisse von anderen kümmert, ist sie bestens für den Job geeignet, den Frau Landgraab hat sicher jede Menge Bedürfnisse!
PS: Magst du mir verraten mit welchem Programm du deine Bilder zusammengestellt hast? Ich habe mir mit Paint und dem Snipping Tool beholfen, aber das hat nicht wirklich Spaß gemacht.... :-(
@Yannis Antoine ist ein toller Mensch, er liebt jeden so wie er ist. Das gefällt mir sehr an ihm! Tolle Fortsetzung! Freue mich darauf zu lesen wie es weitergeht!
Bürgermeisterin von SimCity mit allen zugehörigen Stadtteilen
Ich nehme PhotoScape, das ist kostenlos und man kann die Bilder auf vielfältige Weise bearbeiten und zusammenstellen.
@Yannis Na da hat ja Antoine nicht lange gewartet und sich gleich mal in den nächsten verliebt.
Ein bisschen denke ich aber natürlich auch an Phillipe 🤔 ...
So zauberhafte Anwärterinnen 💐 allesamt für den Posten bei Nancy Landgraab, @PhillipaErdnuss, @Simser51, @Ripzha. Und so unterschiedliche Facetten und Fähigkeiten 👍🏻👍🏻👍🏻. Nancy Landgraab wird sich sehr schwer tun mit der Bewerberinnenauswahl 😏 ...
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@Simser51: vielen Dank, das werde ich mir mal anschauen :-)
Bürgermeisterin von SimCity mit allen zugehörigen Stadtteilen
Meine Karin Weber hat versucht ihr Alltagsoutfit so spießig und langweilig wie möglich auszuwählen, aber wenn sie ausgehen will, zeigt sie ihre wahre Natur.
Die Bearbeitung der Bilder dauert länger, als gedacht, daher erst nur der erste Teil
Bürgermeisterin von SimCity mit allen zugehörigen Stadtteilen
Etwas mehr zum lieb haben ist doch schön! Das hat sich auch Antoine gedacht und sich Hals über Kopf in eine Liebelei (?) mit Paul gestürzt. Endlich einmal für eine Weile die Welt um sich herum vergessen , daran können auch neugierige Blicke von kleinen Zuschauern nichts ändern.
Ja... Jugend forscht
Vielleicht ist Paul ja ein guter Koch und Antoine legt doch noch ein paar Gramm zu
Wie sich Antoines Gefühle für Paul wohl auf die Beziehung mit Phillipe auswirken werden? *wieder mal grübel*
Amarok arbeitet sogar im Wasser an seinem Bild? Er ist bestimmt ein Perfektionist *Theorie aufstell*
Vorbehaltlos würde ich jeder dieser Damen durch die Geschichte folgen
Der Casanova lässt echt nix anbrennen ^^
Süß wie Amarok sich in seine Arbeit vertieft ^^
Ich hoffe Philippe bekommt das nicht negativ zu spüren
Als Shonen Ai Fan sind solche Konstellationen immer toll
An alle: Ihr seid so unfassbar lieb und toll. Fühlt euch umarmt und geherzt. Die Abstimmung läuft morgen den ganzen Tag. Mir brichts das Herz, weil ja nur eine es werden kann. Aber ich weiß, dass alle es mit Sportsgeist tragen.
@KFutagoh89 : 😘 Danke Alec!
Würde wohl Bruce Darnell sagen xD
Und die Einbindung der Leser in die Storyline verleit dem Ganzen was besonderes
Mach weiter so!
Ich habe mir gerade überlegt, wenn Philippe spürt was Antoine spürt... und er jetzt diesen Zitat: Kerl von einem Mann so liebt, kriegt Philippe diese Liebe nicht auch so ab? Das wäre nämlich echt schön. Oder spürt er das es die Liebe zu jemand anderem ist? Das wäre dann nicht mehr so schön... glaub ich 🤔
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DIE Mod (Modifikation) / DER Mod (Moderator)
Die Paläste, an denen die Gondel, ein venezianischer Bootstyp, die seit einem Verbot nicht mehr wie ehedem in Pracht und Glanz einander ausstachen, sondern alle schlicht schwarz waren, und derer es über 10.000 in der Stadt geben sollte, was fast die Hälfte der Einwohner Avignons zählte, der größten Stadt in einem weiten Umkreis um Antoines Heimat, vorbeiglitt, waren riesig und prunkvoll. Jeder, der es zu etwas Geld gebracht hatte, zeigte das auch öffentlich. Die wenigen Straßen und Plätze waren allesamt gepflastert und reges Treiben war allenthalben; nicht ein stiller Ort war auszumachen und Antoine schien es, dass die ganze Welt hier hofierte.
Vor einem riesigen Palazzo hielt das Gefährt und Mutter und Sohn wurden fast herausgehoben und höflich in einen Nebentrakt umdirigiert, wo ihnen eine aufwendige Toilette bevorstand. Reglos stand Antoine da und wartete, dass eine Vielzahl Diener ihn erst entkleideten, mit feuchten Tüchern abtupften, mit Duftölen einrieben, Cremes auftrugen, die Haare erst parfümierten und dann, das Gesicht mit einer Frisiermaske abgedeckt, puderten. Dann wurden ihm Strümpfe aus Seide übergezogen, festgeknöpft und schließlich ein knielanges Hemd übergeworfen sowie Hose und Rock angezogen. Zu guter Letzt heftete man ihm einen Orden mit Band an die Brust, der ihn nach dem kürzlichen Tod des Vaters als Pair von Frankreich auswies. Durch Erbe und Blut war er nicht nur einer der einsamsten, sondern auch mächtigsten Männer im Süden Frankreichs. Eine gute Partie, wenngleich recht verarmt, denn das Gut trug fast nur noch sich selbst, sie lebten quasi auf Pump bis zur Hochzeit. Die würde denn auch eine stattliche Mitgift in die Kasse spülen, fast 150.000 Louis d’or, das entsprach 360.000 Livre, soviel wie ein gut bezahlter Arbeiter in 1.000 Jahren verdiente, waren der Braut, die Antoine noch nie gesehen hatte, an den Hochzeitskranz gebunden worden. Er gab ihrer Familie dafür das Recht eine echte Katerina Fontaine Vicomtesse de Vaucluse als Familienmitglied aufzuführen. Ein stolzer Preis für so etwas belangloses wie einen Titel, fand Antoine.
Da er wusste, dass der ganze Empfang länger dauern würde, nahm er das Angebot einen Pagen, der ihm eine Schüssel aus Porzellan vor den Rock hielt und strengen Blickes über seine Schulter schaute, dankbar an. Er konnte sich denken, wo dieser die Schüssel entleeren würde; die Kanäle waren ein einziger stinkender Abort. Da die Fenster aber wohl das ganze Jahr über fest verschlossen blieben, war der Geruch weniger streng als in manch Mailänder Hôtel, wo er in völliger Abwesenheit eines Abtritts oft nur einen Eimer unter der Treppe aufsuchen musste, der bestenfalls zum Abend hin in die Gosse geschüttet wurde und über dem Zuweilen die eine oder andere Dame mit angestrengtem Gesicht ihre vielen Röcke stülpte. Auch war er sich nicht sicher, ob die zerrissenen Stoffreste, die so fürsorglich dem Hygieneempfinden geschuldet daneben auf einem Tisch lagen, angesichts des Umstands die solcherlei Kleidung und Korsagen hervorriefen, immer ihrem Zwecke zugeführt wurden. Er selbst ging für derlei Vorhaben, wie viele andere auch, in den Garten, wo man über einer Grube eine kleine Hütte mit einem Lochbrett errichtet hatte und wo aus einem Kanalsystem sauberes Wasser in eine Schale floss wenn man ein Seil zog, in welches man die Tücher tunken konnte.
Da seine Mutter sicher noch einige Zeit länger mit den Restaurierungsaufgaben beschäftig war, entschloss er sich ein wenig den Palst zu erkunden. Vielleicht fand sich eine Bibliothek oder ein Salon mit Musikinstrumenten.
Es war ihm aber denn auch nicht so wichtig, denn die bleierne Schwermut und die immer häufiger werdenden Depressionen hatten ihn schon manches Mal an ein offenes Fenster oder einen breiten Fluss geführt. So sehr er auch versuchte das Schöne und Heitere zu sehen, so oft erblickte er den Schmerz, das Leid und die unrechte Herrschaft weniger über so viele; schlimmer noch, war er doch Teil der wenigen. Auch war seiner Erziehung wegen in ihm eine Abneigung sich den Wünschen seiner Mutter oder Tante zu widersetzen, es entsprach nicht seinem Naturell und wäre auch töricht gewesen. Seine neue Frau war sicher von hoher Bildung und das war ein Lichtblick, denn allzu oft verkehrte er mit Damen und Herren von Stand, die, ob ihrer Einfachheit in den Dingen und der Sturheit des Gehabes gepaart mit eitlem falschen Stolz, weil sie dieses besaßen oder jenen kannten, oder ihr verdorbenes fauliges Blut auf einen Heroen zurückführten, der ehedem irgendeiner Majestät den Hintern gewischt hatte, in Antoine die berechtigte Sorge um die Zukunft der Menschheit schürten.
Er betrat einen geräumigen Salon. Ein Kamin, jetzt still und schwarz zierte die eine Seite des Raums. Im hinteren Teil gewahrte er eine Ecke mit Musikinstrumenten und stumme Gesichter aus firnisgegilbten Bildern schauten in eine Ferne, die nur sie sahen. Auf einem Sofa, etwa in der Mitte saß eine alte Frau. Sie trug Kleidung, die scheinbar mit ihr gealtert schien, grau und fadenscheinig, ihr Gesicht war eingefallen wie ein getrockneter Apfel aber die Augen zeigten eine klare Wahrnehmung der Dinge und straften das Alter des Körpers Lügen. Ein Lächeln entblößte den zahnlosen Mund und sie winkte Antoine näher zu kommen. Obschon er sich sicher war, ihre Gestalt, sollte er ihr schon einmal gewahr geworden sein, jederzeit wiedererkannt zu haben, war sie ihm fremd und doch vertraut; gleich einem bekannten Geräusch, dass der Verstand nicht zuzuordnen vermochte, etwa einer Vogelstimme die das Ohr kennt aber zu der ein Bild oder Name fehlen.
„Ihr seid der junge Antoine, nicht wahr?“ brachte eine trockene Stimme hervor, wie das Rascheln von Papieren. Sie legte ihre pergamentene Hand auf seine Brust und flüsterte: „Noch nicht, der Schmerz ist bald vorbei, hab Geduld!“ dann bat sie ihn ihr etwas vorzuspielen auf dem Spinett. Antoine schien es als könne er für einen Moment freier atmen und gehorsam nahm er Platz und befreite die elfenbeinernen Tasten aus ihrem Sarg aus Ebenholz. Die Finger glitten über das Instrument und entlocktem ihm traurige Töne, Lieder die ihn sonst wie ein Zwang tiefer rissen in die Spirale der Trauer ohne ihm aber die Freiheit zu lassen ihnen auszuweichen klangen sanft und beruhigend. Die Götter hatten ihn mit einem selbstzerstörerischen Talent beschenkt, dass je öfter er es ausübte, ihn stets weiter und endloser fallen ließ in seinem Weltschmerz, anderen aber einen stillen Blick auf inneren Frieden bescherte. Als er sich nach dem Spiel umwandte, war die Frau verschwunden.
Psst, ich verrat's nicht weiter ...
Ach, man möchte ja den jungen Antoine an die Hand nehmen und aus seinem 'Gefängnis' befreien.
Die Alte Vettel - déjà vu 🤔 - lockert ein wenig den Schmerz?
War nicht etwas Unglaubliches angekündigt ... vor einiger Zeit ... in Venedig?
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Der Vorhang ist nur für heute gefallen. Geduld!
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Bei den ganzen Anwärterinnen auf die Stelle bei Nancy Landgraab ist es echt schwierig sich zu entscheiden. 🤔
Gelangweilt vom Leben oder durch Ermüdung zahlreicher Liebesspiele, wandte sie ihren Blick den Neuankömmlingen zu und sogleich lag ein interessiertes Leuchten in ihren Augen, als ob sie eines neuen Spielzeugs gewahr wurde, dass für einige Minuten Kurzweil verhieß. „Ah, unserer Neffe,“ rief sie mit voller sinnlicher Stimme, die bei anderen Ohren sicher ihre Wirkung nicht verfehlt hätte, „und meine reizende Schwester, wie immer ein wandelndes Kunstwerk das zur Betrachtung einlädt, sich aber den Freuden des Daseins so vortrefflich verschließt, dass die Verehrer verzweifeln müssen.“ Mutter deutete eine stille Verneigung an und wandte sich alsbald einem Spiegel zu, um ihre volle Aufmerksamkeit dem Richten herabfallenden Putzes zu widmen. Die Tante musterte Antoine kritisch, so als sei er auf dem Markt eines der unansehnlicheren Geschöpfe, für dass der Käufer einen viel zu hohen Preis verlangte, den man jedoch durch gezielte Hinweise auf die Schwächen zu drücken vermochte. Antoine machte eine Verneigung und lächelte wie man ihn gelehrt.
„Dreh dich einmal!“ sagte sie und begutachtete das junge Fleisch, dass so ganz freiwillig in den Kelch süßen Nektars gerutscht kam, dessen Wände so glatt und rutschig, dass ein Entweichen nicht möglich war. „Du bist dürr,“ sagte sie mehr zu sich selbst, „aber du hast stramme Waden, das ist gut, dann schlottern die Strümpfe nicht so am Bein, wie bei so vielen anderen. Auch ist dein Hintern recht rund und fest, aber der Rest scheint mir doch eher gewöhnlich. Wenigstens ist dein Gesicht, wenn schon nicht schön zu nennen, wenigstens ebenmäßig und ohne Narben. Die Braut muss wohl Abstriche machen, aber Aussehen spielte bei diesem Handel sowieso keine Rolle. Hast du Erfahrung mit Frauen, oder hat deine Mutter dir alles anhand ihrer zahllosen Ankleidepuppen erklärt?“ Noch ehe er antworten konnte warf diese lapidar ein: „Er bevorzugt Knaben! Sein Interesse an Frauen ist, wenn denn, intellektueller Natur.“ Die Tante nickte wissend „Gut für die Braut. Vergiss nicht einmal im Jahr deinen Pflichten nachzukommen, aber ansonsten sollte ihr egal sein, ob du sie mit der Zofe oder den Burschen betrügst. Wenigstens bleibt ihr erspart einem betrunkenen Gewaltmenschen jederzeit zu Willen zu sein. Nicht wenige würden sie um diesen Umstand beneiden.“ Antoine hegte Zweifel, dass die armen Geschöpfe, die sie umgaben, ihre Dienste freiwillig anboten, um der Unersättlichkeit dieser kolossalen Venus, als Nahrung zu dienen.
Sie bemerkte sein wiederkehrendes Interesse für den Spiegel, der bei ihrer Seite hing. Mit einer knappen Geste der Hand lud sie ihn ein, diesen näher in Augenschein zu nehmen. Er trat näher und berührte die Runenintarsien, eine seltsame Macht ging von diesem Spiegel aus, aber Antoine konnte sie nicht ergründen. „Ein Dschinnspiegel,“ sagte sie und nutzte seine Nähe, um mit ihrer Hand gedankenverloren seine Wange zu streicheln, „er enthält den Geist einer der unseren. Gefangen und versklavt dem Willen unserer Feinde zu dienen. Ich bewahre ihn hier an meiner Seite, als stille Mahnung stets auf der Hut zu sein und um der armen Schwester darin, so ich sie schon nicht befreien kann, wenigstens die Demütigung zu ersparen irgendwem zu Willen sein zu müssen.“ Antoine schluckte. „Kann man ihn nicht zerstören und sie dadurch freisetzen?“ Die Tante lachte ein bitteres und zynisches Lachen: „Nichts was wir vermögen, kann dieses gläserne Gefängnis aus Hass und Zorn zerstören, nichts diese uralten Ketten, geschmiedet aus Leid und Agonie sprengen. Viele haben es versucht, ich genauso wie Generationen vor mir. Gewöhnlich ist der Preis für diesen Versuch das Erlangen eines eigenen netten Eigenheims und ewige Sklaverei. Die Hüter des Chaos und der Ordnung dulden nicht, dass wir ihre Kriegswerkzeuge beschädigen. Den Hammer, der dieses Glas bricht, kann ein Dschinn nicht führen!“