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Kommentare
Geheimnisse über den Arbeitgeber ...? Was hat Nany Landgraab auf dem Kerbholz 🦹🏻♀️?
Oh, Antoine hat das Nachtleben der Moderne entdeckt 😎 (wenigstens der 🙄). Kann ihm so ein Club tanzwütiger Teufel 💃🏻 weiterhelfen?
🌺 HERLAND 📜 Vorgeschichte im [RPG] DAS GROSSE SIMS 4 RPG 📜 WiWo-News - D a s Windenburger Wochenblatt 🌺
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Was sehen da meine Äuglein, der Nachfolger von Morgyn steht schon in den Startlöschern. Antoine pass auf dich auf!
Nun ja wer ist schon gerne am Valentinstag alleine, es ist schön, dass er sich diesen Abend etwas Abwechslung gönnt.
Paolo ist eigentlich ganz in Ordnung. Sehr schöne Fortsetzung!
Mein Generationenspiel
Meine Origin-ID: Julchens77
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Ein Rucken der Schnur forderte ihn unmissverständlich auf in den Ankleidesalon seiner Mutter zurück zu kehren. Sie saß vor dem Großen Schminktisch, der nach allem was Antoine wusste, Angelpunkt und zentraler Gipfel ihrer scheinbar ins Maßlose übersteigerten Vanitas darstellte. Gleich einem Schrein, nur einer einzigen Göttin zur Verehrung errichtet, diente er ihren religiösen Kulthandlungen nach dem Erwachen und vor dem zu Bett gehen. Normalerweise waren mindestens zwei ihrer Akolythinnen damit beschäftigt den Putz und Zierrat des Tempels, den ihr Körper darstellte, zu erhalten, aber im Moment war niemand weiter zugegen. Ihre freie Hand, zweifelsohne nur kurzzeitig vom Gottesdienst entbunden, deutete auf das Spinett im Alkoven. „Spiel für uns!“
Er klappte die Lade nach oben und strich mit seinen Fingern über das Elfenbein. Musik war eine der wenigen Freuden, die seine Existenz bereithielt. Sorgsam zupfte er die lästigen Rüschen seines Ärmels nach oben und dann glitten seine Finger über die Tasten. Sein Po hing mehr auf der Kante des Schemels, da er sonst nicht an die oberen Lagen gelangt wäre, und seine Beine baumelten in der Luft. Für Antoine war musizieren wie Magie. Die Abfolge der Töne und das -nicht immer- stimmige weiche Wellenmuster der Melodien trugen ihn fort. Schloss er die Augen, so trugen ihn die Harmonien an fremde Orte, befreiten ihn von der Last des Lebens in dieser Voliere aus Spiegeln und Etikette.
Ein Schrei ließ ihn zusammenzucken und das Spiel jäh unterbrechen. Er rutschte vom Stuhl und drehte sich um. Ein Fremder in schmutzigem Mantel, eine Kapuze tief ins Gesicht gezogen war unbemerkt ins Zimmer getreten. Der Kleidung und den schwieligen Händen nach zu urteilen war diese Person sicher keine von Mutters Boten, die täglich ein- und ausgingen und irgendwelche Depeschen brachten oder forttrugen. Seit Vater im Krieg war führte ein Verwalter das Gut, aber die Vicomtesse ließ sich nur ungern beiseite Drängen. In der Hand hielt er eine Schlinge, wohl aus einem weichen Garn geflochten und eben legte er sie Antoines Mutter um den Hals.
„Das ich Mutter und Sohn zusammen erwische macht mir die Aufgabe leichter.“ Sprach er in gebrochenem Französisch, in dem ein Hauch orientaler Exotik mitschwang. „Ihr habt ja geradezu gebettelt gefunden zu werden, so laut wie die Echos der Magie des Jungen durch den Äther halten. Gib gut acht Junge, dann lehrt dich der feine Herr noch etwas Nützliches bevor du ihr folgst, freilich fürchte ich, wird sich die Lektion auf eine kurze Demonstration mit abschließendem finalen Selbsttest beschränken.“ Wie er das so gewandt sprach zogen seine Hände sie Schlinge fester. Seine Mutter ruckte nach hinten, ihre Hände kratzen an ihrem Hals, begierig Griff zu fassen an der Schnur, die nun schon unter einer sich bildenden weißen Wulst ihres Halses verschwand. Ihre Augen traten aufs unnatürlichste aufgerissen hervor, so als wollten sie dem Kopf entfliehen und im Spiegel vor ihr tanzte ein Crescendo sich wechselnder Bilder.
Antoine stand wie ein stilles Opferlamm neben dem Spieltisch. Er begriff trotz seines Alters die Situation, wohl aber nicht die Hintergründe und Ursachen. Angst zog wie ein feuchtes Tuch über seinen Körper, nässte Haut und Kleidung mit kaltem Schweiß und schon ritt im lockeren Kanter die Panik herbei, trocknete seinen Gaumen, um alsdann den Weg in die Eingeweide fortzusetzen. Da war aber noch ein anderer, ein unerwarteter Gesell, der in Antoines trüben, von Gehorsam geprägten Leben nur selten seine Aufwartung machte. Beflügelt von der Angst um sein Leben und das seiner Mutter preschte die Entschlossenheit mit einer gehörigen Portion Zorn im Tornister aufs Schlachtfeld seiner Emotionen und ergriff das Kommando.
Das Flackern der Bilder im Spiegel war zu einem verschwommenen Strahlen stroboskopischen Lichtes geworden. Antoine brauchte nicht lang die einzelnen Bilder zu entschlüsseln, sie stellten Reminiszenzen der Orte dar, die seine Mutter erblickt hatte und an denen spiegelnde Oberflächen diese Erinnerungen reflektieren konnten. Mit einem kurzen harten Gedanken brach er gewaltsam in das Leuchten ein; sei es, weil seine Mutter ihm keinen Widerstand entgegensetze, sei es, weil ihm die Furcht Macht verlieh. Er drängte sie mit einem Wisch zur Seite und blätterte gleichsam in einem Album teils schöner, teils fürchterlicher Geheimnisse, frohe und erhabene, genauso wie obszöne und grausame Momente fielen wie Herbstblätter vom Baum ihres Lebens. Dann schien er gefunden zu haben was er suchte.
In einem Gartenhaus fiel durch ein sich vom Wind öffnendes Fenster eine zu sorglos brennende Kerze auf einem Sekretär in einen Stapel geöffneter Briefe. Schon suchten die Flammen Nahrung und ein Vorhang bot vorzüglichen Brennstoff. Alsbald stand das ganze Zimmer in hellen Flammen und leckten an die Innenseite des Spiegels, der einst dort hing, Dantes Inferno kulminiert auf engsten Raum, ohne Zuflucht oder Aussicht auf Rettung. Fast meinte man das Knacken und Brechen der Dielen zu vernehmen, doch blieb im Salon alles still, und nur das schwächer werdende Röcheln der Mutter zeigten ihre nahende Niederlage in diesem schaurigen Bühnenstück an.
Der Fremde hatte derweil mit fasziniertem Interesse die teils pikanten, teils trivialen Bilder aufgenommen und sein Blick war ganz und gar dem Spiegel zugewandt; die Hände wussten über die Jahre ihren blutigen Beruf ohne Anleitung zu meistern. Dann änderte sich sein Blick. Nicht mehr nur sah ein brennendes Zimmer, vielmehr gewahrte er sich selbst darinnen, die Hände einen unsichtbaren Hals abschnürend, erst interessiert, dann erschrocken aus dem Spiegel herausblickend.
Schon griffen die Flammen den Mann an, leckten den grauen Mantel empor und sengten die Haare, die unter der Kapuze verborgen waren. Im Salon stand eben dieser Mann und sein Mantel zeigte erste Spuren der Verbrennung. Eiligst löste er die tödliche Umfassung des Halses, um die Hände zum Ausschlagen unsichtbarer Flammen zu nutzen. Auch sein Kompagnon im Drüben schlug wild um sich, aber wer wollte ein brennendes Inferno mit den Händen zum Erlöschen bringen? Schmerzensschreie und Flüche, nun vorgetragen in seiner melodischen Heimatsprache, die Antone nicht kannte, erfüllten den Raum, schon sank er in die Knie, riss den vermeintlich brennenden Mantel vom Leib und äußerte das darunterliegende einfache Gewand, das alsbald auch ein Opfer der Flammen wurde. Brandblasen verformten die vormals nussbraune Haut und endlich sank er im Rauche erstickend in gnädiger Ohnmacht zu Boden. Zurück blieb nur ein gekrümmter verbrannter Körper.
All das nahm Antoine mit offenem Mund und entsetzen Augen auf, nicht fähig den Blick zu wenden, dem Grauen zu entkommen. Die Mutter nachdem sie mehrfach nach Luft gerungen, musterte ihn erst ungläubig, dann stolz. „Vergiss!“ brachte mühsam sie hervor und zeichnete eine Rune in die Luft. Sie war entschlossen den Jungen und sich fort zu bringen.
Ohje,
Und nun lesen ... hmhm, mhm, hhm 👀... 😱!
Lodernd hell die heißen Feuer.
Bricht in Spiegeln Untat wider.
Ringt der Kindheit Unschuld nieder.
Fast wär’s um Maman gescheh’n
Was musst‘ Klein Antoine nur seh’n.
Grauen wortgewandt verpackt.
Atem stoßweis‘ und gehackt,
les‘ ich diese Zeilen nun.
Was geschieht? Was ist zu tun?
Was wurd‘ im Kleinen aufgeweckt?
Reuse heute … gut erschreckt 👍🏻👍🏻👍🏻!
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Oh, oh, jetzt vermute ich schon Böses hinter jedem Sim, den Antoine kennenlernt. Kann man diesem Paolo trauen?
na gut, vorerst will ich mich mal mit Antoine über etwas Abwechslung und Unterhaltung freuen, er...
...hatte es ja nun wirklich auch in der Kindheit nicht leicht. *um Worte ring*. "Vergiß"... Hoffentlich bricht sich dieses Erlebnis nicht zur falschen Zeit am falschen Ort wieder Bahn. Andererseits könnte ihm die Gabe, in Extremsituationen solche Kräfte frei zu setzen, ja noch in seiner Mission mit Phillipe helfen. Zum eigenen Schutz und dem seines Liebsten *hoff*
Wieder toll geschrieben!
Ich sage nur: Weiter so
Also da kann ich zu 100% zustimmen!
Außerdem kann ich mich nicht erinnern hier im Forum in einer Geschichte schonmal Worte wie "kulminiert" oder "Vanitas" gelesen zu haben.
Mach weiter so, du machst das wirklich sehr, sehr gut!
@Reuse
Tolles Gedicht! Gefällt mir!
Bürgermeisterin von SimCity mit allen zugehörigen Stadtteilen
Uff.
Bitte erzähl uns mehr!
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Er ließ die Bilder Revue passieren und war erstaunt, dass er Mitleid mit der Person empfand, die ihn und seine Mutter zu ermorden beabsichtigt hatte. Er wusste um seine Schwäche. Schon im Krieg hatte er oft bewusst danebengeschossen, weil der arme Mann auf der anderen Seite wahrscheinlich auch nur gezwungen war zu töten. Heldentum sah anders aus! Er musste sich eingestehen ein erbärmliches Abbild eines echten Mannes zu sein. Andererseits hatte er allerdings auch schon viel zu viel Elend und Tod gesehen, als dass die Bilder des verbrennenden Attentäters ihn nun weit über Gebühr erschreckten. Letztlich hatte er sich und seine Mutter eben nur verteidigt.
Er beschloss diesen Tag trotz allem zu genießen. Angefangen mit einem leckeren Frühstück. Er wollte heute mal das Pfannkuchen Rezept ausprobieren, dass er neulich im Netz entdeckt hatte. Sein Chef rief an, um mit ihm die heutigen Aufgaben durchzugehen. Die Moderne hatte zweifelsohne ihre Vorzüge, denn sie erlaubte es ihm während des Gesprächs noch anderen Geschäften nachzugehen.
Während er aß, bekam er Besuch. Ein junges Mädchen aus der Nachbarschaft, Luna, stellte sich vor und befragte ihn zu seiner Meinung über die angestrebten Aktionspläne. Sie plauderten etwas und als er ihr sagte er müsse in die Stadt für seinen Job recherchieren, kam sie mit. Leider war das Wetter unverändert grauenhaft. Seit Tagen regnete es nun schon und dazu kam die warme Luft, die ihn mit einem klebrig nassen Film auf der Haut zurückließ. Während des Interviews mit dem Standverkäufer, wurde Antoine das Gefühl nicht los beobachtet zu werden. Erst schob er es auf seine Paranoia, aber als er weiter weg einen dunkel gekleideten Kerl sah, der ihn schamlos zu taxieren schien, entschloss er sich den Rest des verregneten Vormittags zuhause mit der Fertigstellung seines zweiten Buches zu verbringen.
Endlich war es 16:00 Uhr und zog sich rasch um und fuhr zum Kirschblütenfest. Paolo schien schon auf ihn zu warten. Antoine fühlte sich neben diesem italienischen Modelltypen wie eine graue Spitzmaus. Sein Selbstwertgefühl wanderte in den Keller und am liebsten wäre er umgedreht und gegangen. Sein Gegenüber schien die Unsicherheit zu merken, machte ein paar lockere Sprüche und sagte dann auf italienisch, dass er sich in Antoines braunen Augen verlieren könne.
Wow! Das Eis war gebrochen. Selbst die Tatsache, dass er das Gesagte verstand, obwohl er seines Wissens nach nie italienisch gelernt hatte, rückte in den Hintergrund. Er wusste nichts über Paolo, aber den kleinen oft zurückgewiesenen Jungen in Antoine, interessierte das plötzlich nicht mehr. Das Jetzt und Hier war alles was zählte!
Sie tranken beide von dem Tee und ein warmes Gefühl stieg in Antoine auf. Paolo hielt scheinbar nichts von so Belanglosigkeiten wie Kennenlernen und Smalltalk und nach ein bisschen Geplänkel im Regen zauberte er eine Blume hervor.
Um dem Wetter zu entgehen schlug er vor, man solle sich in einer Stunde an einem romantischeren Ort treffen, außerhalb der Stadt. Bei Windenburg gäbe es diese bezaubernden Klippen und die würden bei Sonnenuntergang alles in ein die Sinne berauschendes Bild verwandeln.
Moin dieu xD Das könnte lustig werden wenn Philippe davon erfährt ^^
Das Wickeln gestaltete sich leichter als gedacht. Dieser Antoine schien sich geradezu nach Nähe zu sehnen und Paolo wusste was er tat! Meist beklaute er seine Opfer morgens bevor er sich davonstahl, aber hier war mal richtig Geld zu holen. Das Gewissen schaltete sich kurz ein und er fragte sich besorgt was sie wohl mit ihm anstellen würden; wahrscheinlich schuldete Antoine ihnen Geld oder es war was Persönliches. Je weniger er wusste umso besser. Er brauchte einen Schuss, da war kein Platz für Wenn und Aber.
Oh man, eben findet man Paolo noch ganz bezaubernd 🌹, jetzt will man dem Bösewicht eins überbraten 🍳🤨.
Vielleicht kommt ja unerwartet Hilfe an den Klippen?
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Da bringst du mich grad auf was ... Schwerenöter kommt wohl von 'schwer in Not' 🤔.
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Paolo als Gangster, das musste ja so kommen.
Mann will nur noch schreien: "Pass auf, Antoine und vertraue nicht so schnell einem Fremden!"
Super spanend! Was passiert an der Klippe? Was? WAS? W A A S? *hyperventilier*
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Dann kam er. Er schien etwas nervös zu sein und schaute sich auch zweimal um, so als erwartete er jemanden zu sehen. Das passte nicht in das Bild dieses Selbstbewussten Mannes. Dann schien er sich zusammenzureißen und ging auf Antoine zu. Er nahm ihn in den Arm. Zitterte er?
Antoine wollte die Stimmung etwas lösen und strich Paolo eine Strähne aus dem Gesicht. „Danke das du gekommen bist, du hast Recht es ist wunderschön hier.“ Er nahm Paolos Hand und legte sie auf seine Brust. „Fühl mal!“
Tränen schossen Paolo in die Augen. Er riss seine Hand los und keuchte unterdrückt: „Geh! Lauf! Das, ...das ist eine Falle!“
„Mr. Rocca, wir haben Sie für einen Profi gehalten. Sehr enttäuschend!“ Aus dem Nichts erschienen zwei verschleierte Gestalten. Antoine und Paolo erschraken. „Aber immerhin haben sie ihn hergeführt und damit ihrer erbärmlichen Existenz zum ersten Mal so etwas wie Zielgerichtetheit gegeben. Wir hoffen der süße Moment, wenn sie sich von der Belohnung wieder in die Bedeutungslosigkeit spritzen, war den Aufwand und die Lügen wert!“
Dann richteten beide ihre schlangenartigen Blicke auf Antoine: „Kommen Sie Mr. Fontaine, wir haben einen hübschen kleinen Spiegel für sie vorbereitet; einen von der Sorte die so gerne zerbrechen. Sie werden feststellen, dass wir auch recht gut darin sind Dinge zu Brechen! Sie erinnern sich doch an uns, oder? Damals in Venedig?“
Antoine stand wie ein Kaninchen vor zwei Schlangen. Er versuchte immer noch das Gesagte mit der Realität in Einklang zu bringen. Die Enttäuschung und der Schock mussten erstmal angesichts der drohenden Gefahr warten. Er war es leid wegzulaufen, leid Angst zu haben und vor allem war er es leid Bauer in einem Spiel zu sein, dass er nicht begriff. „Nein!“ presste er zwischen den Zähnen hervor. „Eher sterbe ich!“
„Tja mein Lieber, wir fürchten diese Entscheidung zu treffen steht einem Sklaven nicht zu! Und diesmal ist Ihre Frau Mutter nicht da. Diesmal liegen die Vorteile auf unserer Seite.“
Plötzlich trat jemand an die drei heran. Ein junger Mann, modern gekleidet und mit stoischem Gesicht stellte sich neben Antoine. „Patt, würde ich sagen.“
„Zwei zum Preis von einem? Guter Handel! Dieser da“ eine der Gestalten zeigte auf Antoine „hat keine Ausbildung, er kann dir nicht helfen, Amarok!“ Mit diesen Worten hob er die Hände und begann einen Zauber zu weben.
„Du bist stark,“ sagte der junge Príncipe und strich sich eine schweißnasse schwarze Strähne aus dem Gesicht, „ich bin überrascht, wie leicht dir alles fällt. Deine Mutter hatte Recht, du bist aufgeweckt und das menschliche Erbe schwächt dich nicht, es macht dich unberechenbar, voller Neugier und unerwarteten Ideen. Aber deine Emotionen machen mir Sorgen. Ich kann die Düsternis förmlich greifen, wie wenn sie etwas verbirgt…ein lauerndes gefährliches Tier oder etwas wilderes, urtümlicheres? Wir müssen an deiner Kontrolle feilen. Denk daran, die Bewegungen sind nicht zwingend nötig, aber sie helfen dir dich zu konzentrieren. Ich weiß, dass ein Junge von 15 Jahren viel lieber andere Dinge täte, aber eines Tages, wird dir dieses Training sicher von Nutzen sein! Beide Seiten wollen dich…sei froh, dass ich deiner Mutter mehr als nur einen Gefallen schuldig bin!“ Amarok lächelte, aber es blieb ein kaltes geübtes Lächeln, wie aus einem Spiegel.
Wie sie es geübt hatten vor über 300 Jahren bewegten Antoine und der Fremde sich in völligem Einklang. Amarok sang tief und voller Gleichmut, Antoines Tenor überlagerte mit einem leichten zarten Ton die Melodie. Über 300 Jahre lang hatte der Kosmos diesen Gleichklang zweier Dschinn nicht mehr gehört, war der Zauber verstummt geblieben, die Welt ohne das Traurigste und zugleich erhabenste Lied ärmer gewesen. Es klang nach dem Wunsch der Freiheit, nach Erlösung und sang das Wehklagen jahrtausendealter Gefangenschaft und Demütigung. Eine Woge purer Schöpfungskraft donnerte über die zwei Fremden hinweg und wusch den Hass, das Leid, die Folter und die verdrehten Qualen aus ihrem Spiegelbildern; zwei Seelen so lange gehalten als Spiegelgeister einem fremden Willen zu dienen ohne Aussicht auf Erlösung waren fast frei. Dann änderte sich Antoines Stimme, wurde feiner höher, erreichte einen unhörbaren Ton und die Spiegel zersplitterten.
„Freiheit!“ war das letzte Hauchen der Beiden.
Amarok ist ja ein ganz toller Sim, irgendwie sieht man ihm das Mystische an.
Neben alten Sagen, Legenden und dem Silmarillion wird das hier eine meiner Lieblings-Mythologien 🔮: Zwei Dschinn 🧞♂️ im melodischen kosmischen Gleichlang 🌌🎶🎵 ... Einfach wundervoll die Bilder dazu 🌅. Ich musste das zweimal lesen und angucken 👍🏻👍🏻👍🏻. Ich fange gleich nochmal von wieder von vorn an 📜👀 ...
Und na gut ... Paolo kriegt keine Bratpfanne 🚫🍳 von mir über gezogen. Hat sich ja doch noch als feinen Kerl gezeigt 😊.
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Ich bin immer wieder erstaunt was CC mit den Sims anstellen kann. Brutal.
Schön geschrieben, kann mir bildlich vorstellen wie sie zusammen den Zauber wirken.
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Noch ein kleiner Hinweis zu Amarok. Der Sim den ihr auf den Bildern seht und der Amarok darstellt ist nicht von mir erstellt worden. Ein ganz lieber User hat sich bereit erklärt ihn für mich zu machen und ich bin von dem Ergebnis überwältigt. Vielen lieben Dank!!😗
Wie ihr euch denken könnt, wird er eine wichtige Nebenperson werden und wir werden ihn noch häufiger zu Gesicht bekommen. Zu Paolo wird es dann noch eine Abstimmung geben. Bis dahin, Euer Yannis