
‘In diesem alten Haus sollen wir jetzt wohnen?’, denkt Tofu, ohne zu wissen wie das Haus von innen aussieht. Sein Vater kommt und legt ihm die Hände auf die Schultern und fragt: “Na, wie findest du es?" Tofu will nicht schon am ersten Tag meckern und das nach dieser langen Fahrt und außerdem haben seine Eltern den Umzug ja nur wegen ihm gemacht. Tofu antwortet leise: “Ich hab ja noch nicht alles gesehen, aber bisher gefällt es mir." “Was hast du gesagt?", fragte der Vater.Die Möbelpacker wollten etwas von Vater wissen, deshalb hörte er auch nur mit einem Ohr zu. Tofu ging rein, überall wurde noch gearbeitet, aber bevor Tofu auch nur einen Schritt auf die Stufe nach oben setzten konnte, zog ihn sein Vater wieder zurück. Später gingen alle gemeinsam die Treppe hoch. Vor der Tür die zum Dachboden führt bleiben sie stehen. Tofu bekommt die Augen zugehalten. “Muss das denn sein?", meckert er, “ich bin doch kein Baby mehr!" Tofu hört wie die Tür aufgeht und sein Vater hilft ihm beim hochgehen. Oben angekommen nimmt er die Hände von Tofus Augen. Bevor sich Tofu richtig umschauen kann platzt sein Vater mit der Überraschung heraus: “Das ist dein Reich Tofu!" Er schaut sich um. Es ist so viel Platz hier oben, er kann es nicht fassen, das alles soll für ihn sein? Er war sprachlos und fiel seinen Eltern einfach nur vor Freude um den Hals. Wegen der Bauarbeiten mussten sie ein paar Tage auf der Matratze schlafen, aber auch das war bald vorbei. Als Tofu an einem sonnigen Sonntag aufwachte war es nicht vom Baulärm, sondern es war die Sonne die ihn an der Nase kitzelte. Tofu hatte gerade Ferien, da seine Eltern nicht wollten das er mitten im Schuljahr die Schule wechseln muss. In der Stadt war Kirmes und Tofu beschloss hinzugehen. Auf der kleinen Brücke konnte er die Leute schon hören, aber er hörte auch noch etwas anderes. Neben der Brücke führte ein kleiner Hang zu einem Bach hinunter und den Hang ging Tofu hinab und fand ein Mädchen, das am Fluss saß und weinte. “Hallo", sagte Tofu, “kann ich dir helfen?" Doch er bekam keine Antwort. Er fragte nochmal. Doch das Mädchen schnauzte ihn nur an: “Sag mal, kannst du mich nicht gefälligst in Ruhe lassen?" Tofu verstand das sie seinen Trost nicht wollte und ging auf die Kirmes. Es war so voll, das fast kein Durchkommen mehr war und so machte sich Tofu wieder auf den Rückweg. Als er zuhause ankommt denkt er er guckt nicht richtig, steht da doch tatsächlich das Mädchen vom Fluss. Als sie Tofu sah kam sie auf ihn zugelaufen und umarmte ihn. “Lass das!", sagte Tofu und versuchte sich von ihr zu befreien. “Hast du n Knall??? Eben noch maulst du mich an ich soll dich in Ruhe lassen und jetzt kommst du und umarmst mich einfach als würden wir uns schon ewig kennen?" Das Mädchen lächelte bloß und sagte: “Ich heiße Kelly." Die ist aus der Anstalt entflohen denkt Tofu und geht schnell ins Haus. Als er drinnen ist guckt er aus dem Fenster, doch sie steht immer noch da und als sie ihn sieht winkt sie ihm auch noch zu. Abends wird wohl nicht soviel los sein auf der Kirmes denkt Tofu und sollte recht behalten. Nachdem er mit einigen Karussells gefahren ist, kauft er sich noch eine Tüte Popcorn. Tofu passt nicht richtig auf und ein Teil seines Popcorns landet auf einem Jungen der hinter ihm stand. “Oh sorry", murmelt er und mit den Händen das Popcorn von dem Shirt des Jungen. “Schon ok.", antwortet der Junge freundlich. Er dreht sich noch einmal um und schaut ihn von oben bis unten an. “Wer war das denn?", fragt ein Freund des Jungen, aber der konnte im keine Antwort geben. “Keine Ahnung", sagte dieser, “den hab ich hier auch noch nie gesehen." Die Frau vom Popcornstand fragte nun schon zum 3. Mal. Sein Kumpel gab ihm einen Stups. “Oh, einmal Popcorn, bitte." Am letzten Tag der Kirmes machte Tofu nochmal einen Rundgang, er wollte mal schauen ob er nicht ein paar neue Kontakte knüpfen könne, doch sobald er jemanden ansprach, gingen die Leute weg oder drehten sich einfach um, so als gäbe es ihn gar nicht. ‘Scheinbar wollen die nichts mit mir zu tun haben.’ , denkt Tofu traurig. Er geht in den Park und setzt sich dort auf eine Bank. Dann holt er sein Handy aus der Tasche und wählt die Nummer seines besten Freundes.Tüt tüt tüt… sein bester Freund hatte ihn einfach weggedrückt. Das machte Tofu noch trauriger. “Hallo!", rief jemand neben ihm. Erschrocken schaute er um sich. Es war Kelly. “Spinnst du??" , schrie Tofu sie an, “Was ist eigentlich dein Problem???" Sie lächelte ihn nur an. Tofu steht auf und lässt Kelly alleine auf der Bank zurück. ‘Die spinnt doch’, murmelt er leise vor sich hin. Doch als er sich nochmal umschaute, war sie weg. Er ging am Fluss entlang, als es plötzlich donnerte. Er dachte ‘So schnell wird es schon nicht regnen’, und ging weiter am Fluss entlang. Doch da hatte sich Tofu gewaltig geirrt… Plötzlich goss es wie aus Eimern und er wurde pitsche nass, auch das Dach unter das er sich stellte half da nicht.Es blitzte und gleich darauf folgte der Donner. Tofu nimmt sein Handy aus der Tasche, da er etwas nachschauen will, als es auch schon wieder blitzt. Langsam kommt er wieder zu sich. Seine Eltern stehen vor seinem Bett und sehen besorgt aus. Das erste was er fragt ist: “Was ist passiert?" Aber seine Eltern können seine Frage nicht beantworten, da man ihn Ohnmächtig gefunden hatte. “Es scheint als wäre ein Blitz in dein Handy eingeschlagen.", sagte sein Vater und hält ihm die verkokelten Überreste seines Handys hin. Tofu schien nur Pech zu haben, seit er in der neuen Standt angekommen ist. Dann schlief er wieder ein. Am nächten Morgen wachte er in seinem Bett auf, aus Gewohnheit greift er nach seinem Handy. Dann erinnerte er sich daran, das es ja kaputt ist. Als er aus dem Bad kommt, traut er seinen Augen nicht. Da auf dem Nachttisch liegt sein Handy, und es sah aus wie immer, als wäre dort nie ein Blitz eingeschlagen. Er musste sich erstmal setzen, erst dachte er seine Eltern hätten ihm ein neues besorgt, aber das konnte nicht sein, denn auf seinem Handy hatten alle seine alten Freunde zum Abschied unterschrieben, und genauso war es bei dem Handy. Es musste also seins sein. ‘War das nur ein Traum?’, fragte er sich. Am Mittagstisch fragte er seine Eltern, doch sie bestätigten nur das es kein Traum gewesen sei. “Ist alles ok, Tofu?", fragten sie. Tofu nickte nur. Das mit dem Handy erzählte er ihnen lieber nicht, nicht das sie ihn noch ins Krankenhaus brachten! Heute ist es richtig heiß draußen und Tofu ist wieder zum Fluss gegangen und hängt seine Füße ins kühle Nass, der Rest von ihm liegt auf der frisch gemähten Wiese. Dort liegt er nun und entspannt sich, bis er plötzlich einen Ball an den Kopf bekommt. Er öffnet ein Auge und schaut hinter sich. Da waren einige Jungen in seinem Alter, die Fußball spielten, auch der Junge von dem Popcornstand war dabei. “Sorry!", ruft einer der Jungen. Tofu schließt wieder die Augen. ‘Ich wünschte es würde regnen!’, denkt er. Plötzlich bilden sich am Himmel schwarze Wolken, Tofu schreckt auf. ‘Was ist das?’, denkt er. Doch da fing es schon an zu regnen. Schnell machte Tofu sich auf dem Heimweg. “Warte mal!", rief jemand von hinten. Tofu blieb stehen und drehte sich um. Es war der Junge vom Popcornstand. “Die anderen sind ziemlich doof, ich wollte mich nochmal entschuldigen, wegen dem Ball. Ich hoffe es hat nicht weh getan.", sagte der Junge. "Übrigens mein Name ist Austin und du bist neu hier stimmts?" Tofu nickte nur. Doch dann sagte er doch ganz leise: “Ja, bin ich. Mein Name ist Tofu. Lass uns mal aus dem Regen rausgehen und uns dahintern unter der Überdachung unterhalten." Austin erzählte ihm dann, das das alles Leute aus dem Fußballverein waren und sie auch alle zusammen auf eine Schule gingen. “Dann gehtst du auch auf die Schule?", fragte Austin Tofu und zeigte dabei auf die Baufällige Schule der Stadt. “Wenn das die einzige hier ist, dann ja.", antwortete Tofu. Es hörte auf zu regnen und Austin begleitete Ihn noch ein Stückchen. “Dieser Regen hat uns echt das Training versaut!", beschwerte sich Austin. Das war Tofu irgendwie unangenehm, da er das Gefühl hatte das es seine Schuld war. Er wurde rot und nickte nur. Dann verabschiedeten sie sich und Tofu beschloss sich auf den Balkon in die Hängematte zu legen. Er dachte nach. ‘Das mit dem Regen konnte doch kein Zufall sein.’ Aber seine Gedanken überschlugen sich. Doch dann dachte er: ‘Ich muss es probieren. Es weiß ja niemand, so kann ich mich auch nicht lächerlich machen.’ Er nahm sein Handy aus der Tasche und legte es sich auf den Bauch. Dann schloss er die Augen. ‘Ich wünsche… Hm… was soll ich mir denn wünschen?’ Dann hat er eine Idee. ‘Ich wünsche… Ich wünsche mir.Währenddessen nicht weit von Tofu entfernt…
Tief unter der Erde, am Nordpol, steht ein älterer Mann vor eingefrorenem Wasser. ‘Es ist soweit, ich hoffe das sich die 1000 Jahre alte Geschichte nicht verwirklicht.’ denkt er. Dann schreit er durch die ****** Eiswände: “Lichtiiii!!!", und schon kommt ein Licht durch die Räume geflogen. “Los mach dich auf den Weg, du weißt was zu tun ist!", sagt er zu dem Licht. Woanders… ‘Ich wünsche mir, das ich wieder zuhause in der alten Heimat bin’, wünscht sich Tofu. Er blinzelt und öffnet langsam seine Augen. Es hatte geklappt!!! Er stand auf dem alten Markt in seiner alten Heimat. Schnell machte er sich auf den Weg zu seinem besten Freund. Aber kurz bevor er ankam blieb er stehen. Er hätte nur noch ein paar Schritte gehen müssen! Doch er beschließt sich lieber hinter einen Busch zu verstecken. Dort dachte er nach… Wie sollte er erklären das er alleine diese weite Strecke gefahren war. Hinter dem Busch sitzend, schloss er seine Augen:’Ich wünsche mir das ich wieder in meinem neuen zuhause bin’, und nachdem er die Augen wieder geöffnet hatte, fand er sich in seiner Hängematte wieder. Es machte ihn traurig das er nicht zu seinem Freund hatte gehen können, deshalb beschloss er ins Bett zu gehen. Am nächsten Morgen war er immernoch traurig und schlecht gelaunt. Er warf sich die Decke wieder über den Kopf und beschloss den Tag im Bett zu verbringen. Dann schlief er wieder ein. Er träumte von einem grünen Stein, den er in die Hände gelegt bekam. Plötzlich fing er an zu leuchten. Tofu schaute schnell nach oben, weil er wissen wollte wer ihm den Stein gegeben hatte, doch bevor er etwas erkennen konnte wachte er wieder auf. Diesen Traum hatte er heute zum allerersten Mal. Doch er sollte sich einige Nächte lang immer wieder Wiederholen. Aber Tofu wusste einfach nicht was er zu bedeuten hatte. Zwei Wochen bevor die Schule begann, bekam Tofu eine sehr sehr traurige Nachricht. Sein geliebter Opa war gestorben. Tofu konnte es nicht begreifen, sein Opa, sollte nicht mehr da sein, dabei wollten die beiden noch so viel machen!!! Weinend lag er auf dem Bett, das Foto von seinem Opa an sich gepresst. Ganze drei Tage ging das so. Nach der Beerdigung wollte Tofus Oma alleine mit ihm reden. Sie begrüßten sich mit einer minutenlangen Umarmung. Dann sah Oma Tofu an und sagte:" Opa wollte das du das bekommst." Sie öffnetet ihre Hand und darin lag ein grüner Stein. Ein Stein wie in seinem Traum, nur das dieser an einer Schnur hing. “Weißt du was komisch ist Oma?", fragte Tofu, “Ich habe davon geträumt." “Was meinst du damit?", fragte sie geschockt. Aber Tofu konnte ihre Frage nicht beantworten, weil er es selber nicht verstand. An diesem Abend konnte Tofu zum ersten Mal seit dem Tod seines Opas wieder richtig schlafen. Die Uhr sprang auf 0:00 Uhr und der Stein in Tofus Hand begann zu leuchten, sodass es ganz hell wurde in Tofus Zimmer. Doch von dem ganzen bekam Tofu nichts mit. Noch eine Woche bis Schulanfang. Langsam begann Tofu sich mit dem Tod seines Opas abzufinden. Seit dem Opa nicht mehr war, wohnte Oma jetzt bei ihnen. Zum ersten Mal wird jemand zuhause sein, wenn er von der Schule kommt. Seine Eltern arbeiteten viel, aber was sie arbeiteten wusste er eigentlich gar nicht, seine Eltern hatten nie mit ihm darüber gesprochen. Heute war gutes Wetter sodass Tofu und seine Oma beschlossen an den Strand zu gehen. Er hatte vergessen, dass er die Kette mit dem Stein noch trug und ging damit ins kühle Meerwasser schwimmen. Als er fertig ist sagt er zu seiner Oma:" Das war echt toll, so eine Abkühlung tut gut." Beim abtrocknen bemerkt er das die Kette weg ist. “Oh nein!!!", jammert er. Seine Oma fragt was denn los sei, aber Tofu überhörte ihre Frage und rannte wie hinunter zum Wasser. Dabei hielt er den Blick immer starr auf den Boden sodass er Austin übersah und ihn umrannte. Beide liegen auf den Boden. Mit rotem Gesicht entschuldigt er sich bei Austin. “Irgendwie scheinst du es auf mich abgesehen zu haben, oder?", fragt Austin. Tofu wird noch roter, da es ihm sehr unangenehm ist. Er kann Austin nicht mal in die Augen schauen. “Sorry, ich hab etwas verloren, ich muss es unbedingt wiederhaben." murmelte er. Und schon senkte er wieder dem Kopf und suchte weiter. Ohne Erfolg. Er ging zurück zu seiner Oma. “Oma, ich hab sie verloren!", schluchzte Tofu und fing an zu weinen. “Wir werden sie schon finden.", tröstete ihn seine Oma. Währenddessen im Meer. Der Stein lag nicht tief und auch nicht weit von Tofu entfernt. Plötzlich fing der Stein wieder an zu leuchten, nicht so hell wie in der einen Nacht, Blasen bildeten sich auf dem Wasser, als ob es an der Stelle anfangen würde zu kochen. Der Stein begann Risse zu bekommen, eine Welle spült ihn weiter ins Meer hinein, wo dieser an einem anderen Stein zerbricht. Eine schwarze Wolke fleigt aus dem Wasser in den Himmel empor, doch die Strandbesucher schienen sie nicht zu sehen
Kommentare
Zuhause angekommen schaute Tofu noch mal genauer nach, vielleicht war der Stein ja in der Tasche die er dabei hatte. Am Abend ging Tofu zum Grab seines Opas. “Hi.", sagte er. Das war das einzige was er rausbekam. Es fiel ihm immernoch schwer da er noch nicht darüber hinweg war.
Er holte eine Angel aus seiner Tasche, man konnte sehen das sie alt war, da sie viele Macken hatte. Tofu legte sie auf das Grab. “Siehst du, Opa! Ich habe die Angel noch die du mir geschenkt hast als ich 1 Jahr alt war."; sagte er. Weinend fügte er hinzu:"Du fehlst mir so sehr!" Er kniete auf dem Boden und versteckte sein Gesicht hinter seinen Händen. Plötzlich kam Austin um die Ecke, er ging zu Tofu und half ihm auf. “Alles in Ordnung?", fragte er. “Komm ich bringe dich nach Hause." Tofu umarmte Austin weinend und sagte:"Ich vermiss ihn so sehr und jetzt habe ich auch noch seinen Stein verloren!" Den ganzen Weg nach Hause wiederholte Tofu den Satz immer und immer wieder.
Während die beiden nach Hause gingen, kam Lichti hinter dem Grabstein hervor. Es drang in die Erde ein und es drang auch in das Herz von Tofus Opa ein. Er schnappte nach Luft und er war ein Geist geworden. An der Oberfläche angekommen sah er die Angel auf seinem Grab liegen, aber er konnte sie nicht aufheben, sie glitt ihm immer wieder durch die Hand.
Die Wolke hatte sich in einen großen schwarzen Drachen verwandelt. Seine Augen glühten rot. Er schien wütend zu sein. Er hatte über 1000 Jahre in diesem Stein geschlafen. Er war dadurch etwas aus der Übung, denn bei dem Versuch Feuer zu machen kam nur dunkler Qualm aus seinen Nüstern. Er probierte es noch einige Male, dann verschwand er in Richtung Sonne.
Heute war der heißeste Tag des Sommers, kaum bewegte man sich, war man auch schon am schwitzen. Was keiner ahnte war das es auch der gruseligste Tag werden sollte.
Der Drache landete mitten in der Wüste. Er hatte sein Ziel offenbar erreicht. Er begann mit seinen riesigen Pranken den heißen Sand zu durchgraben. Plötzlich umfassten seine Krallen etwas und er flog mit einem komisch aussehenden Stein davon.
In einer alten Höhle mitten in einem alten dichten Wald ließ er den Stein in einen Topf mit Wasser fallen, dann erhitzte er diesen bis es anfing zu kochen. Da schoss plötzlich etwas aus dem Topf durch die Decke der Höhle und verschwand in einer Wolke. Aus der Wolke erschien ein schwarz gekleideter Mann, der langsam wieder auf den Boden der Höhle zurück schwebte. “Endlich bin ich frei!", rief er. “Endlich kann ich mich wieder richtig bewegen!" Er streckte sich und dabei knackte jeder Knochen in seinem Körper.
Gemeinsam mit dem Drachen suchte er seine alte Hütte auf. In den Ruinen suchte er etwas in den mit Unkraut überwucherten Sachen. “Wo ist er denn nur?", murmelte er. Doch dann unter einem alten Stein fand er wonach er suchte.
Es war ein grüner Stein, genau so einer wie der von Tofus Opa. Kaum hatte er sich den Stein um den Hals gelegt begann er zu glühen. Die grüne Energie des Steines floss durch den Körper des Mannes. “AH, das tat gut!", seufzte er. “Dann werden wir mal testen ob ich immernoch so ein guter Magier bin.!" rief er aus. Seine Hände ausgestreckt zielte er auf einen Baum, dieser ging sofort in Flammen auf und zurück blieb nur ein kleiner Haufen Asche.
Hinter einem anderen Baum versteckt hatte Lichti alles beobachtet, es wollte gerade zurück fliegen und alles erzählen als der Drache es plötzlich einfach auffraß. “WAS MACHST DU DA?" schrie der Magier den Drachen an und schlug ihn mit der Faust auf dem Kopf. Der spuckte Lichti wieder aus. “Du undankbarer Drache! Das kann ich gut gebrauchen!" schimpfte er und bevor Lichti fliehen konnte, schloss er er es mit einem Zauber in seinen Stein. Wieder leuchtete er und eine verbesserte Energie durchströmte seinen Körper.
Auf dem Heimweg dachte Tofu über einiges nach. Immer wenn er in der Nähe von Austin war fing sein Herz an zu klopfen und seine Hände wurden feucht. 'Aber ich kann doch nicht schwul sein!', dachte er. Ein lauter Knall riss ihn aus seinen Gedanken. Ein Fußball war neben ihm gegen eine Holzwand geknallt. Mit einem fiesen Grinsen im Gesicht sagte jemand: "Sorry." Es war der Typ der vorhin Austin von ihm weggeholt hatte. 'Was für ein ❤️❤️❤️❤️!', dachte Tofu sich wieder und ging weiter.
Einige Tage später gab es eine neue App. Innerhalb kürzester Zeit konnte man sie auf jedem Handy finden. Was allerdings nicht auffiel war, das dabei eine grüne Energie durch die Körper derjenigen floss, die diese App nutzten.
Auch der Kaptän der Fußballmannschaft hatte diese App auf seinem Handy und diese hatte ihn schon so süchtig gemacht, dass sich seine Augenfarbe schon verändert hatte. Bald würde er bereit sein dem bösen Magier für seinen Abgrundtief bösen Plan zu dienen. Um Punkt 12 Uhr waren nur noch sehr wenige Menschen auf den Straßen unterwegs. Heute sah man auch Justin, den Fußballkapitän, dort. Er machte sich auf den Weg in den Wald um dort dem bösen Magier zu dienen. Bei der alten Ruine angekommen, die der Magier inzwischen wieder errichtet hatte, wurde Justin von eben diesem begrüßt. Der Magier band Justin ein grünes Armband um sein rechtes Handgelenk. Nun war sein Verstand völlig vernebelt und er hörte nur noch auf den Magier. "Geh auf den Friedhof und such das Grab von...", befahl der Magier. Er hatte Justin befohlen das Grab von Tofus Opa zu suchen. sofort machte sich der Junge auf den Weg. Dort angekommen begann er mit den Händen zu graben. Dies tat er solange bis der den Deckel des Sargs erreicht hatte. Mit einem Ruck riss er den Deckel ab. Aber der Sarg war leer. Wieder im Wald berichtete er: "Es war keine Leiche in diesem Sarg." Wütend warf der Magier den Jungen mithilfe seiner Magie gegen einen Baum. "Du bist zu NICHTS zu gebrauchen!", schrie er. Die Hände in die Luft erhoben würgte er den Jungen. Doch dann ließ er ihn doch auf den harten Boden fallen. "Hmm, vielleicht kann ich dich doch noch gebrauchen.", murmelte er. Justin schnappte nach Luft.
Nachdem der Magier verschwunden war, kam Justin wieder zu sich. 'Wo bin ich? Was mache ich denn im Wald?', fragte er sich. Ahnungslos irrte er durch den Wald.
Dem Magier dauerte es mit der App zu lange. Es waren erst viel zu wenig Menschen in seinem Bann, das konnte er in seinem Kessel sehen. Er überlegte was er tun könnte um seine App noch beliebter zu machen. Nach langem überlegen hatte er endlich eine Idee...
Den Drachen hatte er beauftragt in der Zwischenzeit etwas über Tofus Opa herauszufinden. Immer wenn der Magier an Tofus Opa dachte, wurde seine Energie rot, denn schließlich war er es gewesen der ihn damals aufhielt die Weltherrschaft an sich zu reißen und ihn in diesen ollen Stein sperrte. 'Das wird er nicht noch einmal schaffen!' dachte der Magier. Er hatte in dem Stein genug Zeit zum Nachdenken gehabt. Der Drache fand heraus das Tofu der Enkel war und folgte ihm von da an überall hin.
'Wie soll ich das denn machen?', fragte er sich. In seiner Erinnerung erscheint Lichti. Er legte die Post zurück in den Briefkasten. Mit dem Handy in der Hand wünschte er sich in das Zimmer des Mädchens. Doch noch bevor er die Augen öffnen konnte, hörte er eine Stimme: "Hey! Wie kommst du denn hierein?" Vor lauter Schreck ließ er sein Handy fallen und auf dem harten Steinboden zerbrach es. "Du bist gekommen!", das Mädchen klammerte sich an Tofu, der verzweifelt versuchte die Tür zuzuhalten, da ein Aufpasser versuchte in das Zimmer zu gelangen. "Hör auf und hilf mir!", rief Tofu. Er hatte ganz schön Angst. Aber das Mädchen klammerte sich nur noch fester an ihn. Sie klammert wie ein Affe dachte Tofu. Dann verließ Tofu die Kraft.
Als er wieder zu sich kam, saß er in einem Raum, die Wände weiß gestrichen und in der Mitte stand ein Tisch. "Das gehört dir.", sagte der Aufpasser und setzte sich Tofu gegenüber und legte dabei Tofus Handy auf den Tisch. "Willst du mir nicht erzählen wie du in dem Raum gekommen bist?", fragte er. "Denn niemand hat dich gesehen. Nicht einmal die Kameras." Tofu senkte den Kopf und schwieg. Seine Hände zitterten. Wie sollte er das bloß erklären? Raus wünschen konnte er sich auch nicht, sein Handy war ja kaputt. Er schloss die Augen. Er wollte nur noch da raus. Als er seine Augen öffnete stand er wieder vor dem Briefkasten, mit der Post in der Hand. 'Was war passiert?', wunderte er sich. Er griff in seine Tasche und suchte sein Handy, aber das war immernoch kaputt. Also musste das Erlebte echt gewesen sein. Zwischen der Post fand er die Karte. Doch wie war er da raus gekommen?
Er versuchte noch einmal zu Kelly zu gelangen, doch diesmal als Besucher. In Kellys Zimmer angekommen legte er die Karte auf den Tisch. "Ich verstehe was du von mir willst.!", schrie er sie an. Doch sie saß nur auf dem Bett und starrte aus dem Fenster, ohne auch nur ein Wort zu sagen. "Bitte, erklär es mir.", flehte Tofu. Dann fing sie doch an zu reden: "Warum hast du mich nicht mitgenommen? Warum bist du einfach so wieder abgehauen?", mit Tränen in den Augen sah sie ihn an. "Bitte geh! Und komm nie wieder!", schrie sie. "LOS GEH!" Also ging Tofu wieder. Aber sie geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Leider sah Tofu nicht mehr das Kelly von einer goldenen Aura umgeben war. Und das sie ihm noch sehr helfen würde, konnte er zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnen.
Tofu stand auf seinem Balkon und in den Sternenhimmel vertieft dachte er immernoch nach. Unbeobachtet setzte der Drache sich in den Garten. Er machte Kellys Stimme nach um Tofu in den Garten zu locken. „Kelly wo bist du? Ich will dir helfen.“, flüsterte Tofu. Dann merkte er nur noch wie ihm etwas gegen den Kopf knallte, als er auch schon sein Bewusstsein verlor. Der Drache hatte ihn bewusstlos geschlagen.
Nach einiger Zeit kam Tofu langsam wieder zu sich, Mondlicht schien in sein Gesicht. Er konnte sich nicht bewegen. „Hallo Tofu.“, begrüßte ihn eine eisige Stimme. Doch durch das Mondlicht konnte Tofu nicht erkennen wer dort mit ihm sprach. „Hab keine Angst, ich brauche dich nur um an deinen Opa heranzukommen.“, ein böses kichern konnte die Stimme nicht unterdrücken. „Mein Opa ist TOT!“, schrie Tofu die Stimme an. Mit langen ungepflegten Fingernägeln strich der Mann ihm über das Gesicht. „Wenn du wüsstest, Kleiner.“, sagte er noch eisiger als zuvor. „Er wird schon kommen.“ Tofu hörte wie sich eine Tür schloss. Mit Hilfe seines Kessels schickte er eine Wolke mit einer Nachricht für Tofus Opa in den Himmel. Und es dauerte auch nicht lange bis die Nachricht ihn fand.
„Oh nein!!! Sie haben Tofu!“, seufzte Opa verzweifelt. Er und Lichti machten sich gleich auf den Weg. An dem Haus angekommen rief Opa nach dem Magier. Eine schwarze Wolke erschien und mit ihr auch der Magier. „Wie konntest du dich befreien?“, fragte er den Magier. Doch dieser lachte nur. „Wie du willst nicht wissen wie es deinem Enkel geht?“, fragte der Magier hinterhältig. „Lass ihn gehen. Er hat damit doch gar nichts zu tun. Er besitzt ja nicht einmal die grüne Aura.“, sagte Opa. Der Magier lachte wieder. „Oh wie süß! Der eigene Opa weiß nicht einmal das sein Enkel eine schwache grüne Aura beitzt.“, stichelte der böse Magier. Geschockt schaute Opa den Magier an. „Das kann nicht sein.“, wisperte Opa. „Du bekommst alles was du willst, aber bitte lass Tofu frei.“, flehte er den Magier an. Das Schloss an der Tür löste sich auf und Tofu schwebte nach draußen. Der Magier öffnete seine Hand und in der Hand lag ein grüner Stein. „Du weißt was ich haben will.“, flüsterte der Magier. Der Opa ging näher heran. „Zuerst lässt du Tofu frei.“, befahl er. Der Magier schnipste mit dem Finger und Tofu lag wieder zuhause in seinem Bett. Er konnte sich an nichts mehr erinnern. Dann begann der Magier die Aura von Tofus Opa aufzusaugen, er schloss sie in seinen Stein mit ein. Der körper des Magiers füllte sich mit der Energie von Tofus Opa, und dieser löste sich langsam in Rauch auf. Dann war er verschwunden. Dieses Mal für immer.
Der Drache versuchte in der Zwischenzeit wieder mal Lichti einzufangen. Dieses Mal war Lichti schneller. „Es kann los gehen!“, schrie der Magier in die Nacht hinaus.
Dann kam Lichti beim schlafenden Tofu an, um ihm zu helfen flog es in Tofu hinein und erhöhte somit Tofus Aura.
Tief im Nordpol war man traurig, weil man Tofu nicht helfen konnte. Aber eine Sache gab es die der Mann noch tun könnte. Der Mann strich mit seinen Händen über das Eis und erzeugte eine Wolke. Diese schickte er zu Tofus Haus, die sich dann schützend und unsichtbar über Tofus Haus legte und so einen Schutzschild bildete. Kaum hatte der Mann das getan, musste er sich festhalten und abstützen, seine Kräfte begannen ihn zu verlassen. Seine Knie zitterten, er schaffte es gerade eben sich noch auf einen Stuhl zu setzen. Lichti war bei ihm. „Ich werde bald sterben.“, sagt er. „Ich kann nicht verhindern das mein Bruder die Weltherrschaft an sich reißt. Aber in der Sage steht das sich bei der Wahren Liebe die Aura verbindet und die Goldene Armee erschafft.“
Als er sich wieder vor dem Haus stand.Steht die Fußballmannschaft vor ihm. „Lasst mich in Ruhe!“, rief er. Doch sie umkreisten und packten ihn. „Was macht ihr da? HILFE!“, schrie Tofu. Doch sie schleiften ihn mit. Im Schloss angekommen warfen sie ihn vor den Thron. „Na so schnell sieht man sich wieder.“, sagte die eisige Stimme wieder.Werft ihn in das Verlies!“
Auf dem harten Boden angekommen schaute sich Tofu erstmal um. Doch um ihn herum war nur Stein, nicht einmal ein Fenster gönnte man ihm. ‘Wo bin ich?’, fragte er sich. Weinend brach er zusammen.
-Die Geschichte geht auf jeden Fall weiter, Momentan geht es nicht.